Feuerwehrverbände bestürzt über schweren Unfall / Vier Opfer bei Alarmfahrt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:39 Uhr
Datum:
Mittwoch, 21.Juni 2006
Berlin (ots) - Nach dem schweren Unfall mit einem Einsatzfahrzeug
in Glindenberg (Sachsen-Anhalt) sind die Spitzen der
Feuerwehrverbände bestürzt und kondolieren den Angehörigen der Opfer.
Bei dem Unglück mit einem Löschfahrzeug waren gestern vier
Feuerwehrleute aus Wolmirstedt im Alter von 20 bis 22 Jahren ums
Leben gekommen. "Ihren Familien gilt unser tiefes Mitgefühl. Den bei
dem Unfall Verletzten wünschen wir baldige Genesung. Dieses Unglück
ist in seinen Auswirkungen für uns alle unfassbar", sagt Hans-Peter
Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

"Die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt trauern um ihre Kameraden. Wir
werden uns dafür einsetzen, dass die Angehörigen bei allem Leid best
möglichst unterstützt werden", betont Ingolf Hirsch, der Vorsitzende
des Landesfeuerwehrverbandes (LFV). Der LFV wird deshalb auch
gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband des Ohrekreises ein
Spendenkonto zur Unterstützung der Hinterbliebenen einrichten.
"Weitere Informationen dazu werden wir kurzfristig im Internet unter
www.lfv-st.de veröffentlichen", sagt Hirsch.

Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes dankt allen
Einsatzkräften, die nach dem schweren Unfall vor Ort waren: "Sie
haben trotz der besonderen Tragik und Betroffenheit schnell und
professionell geholfen - denn sie mussten ja ihre eigene Kameraden
retten und bergen."

Das Löschfahrzeug der Feuerwehrleute war während einer Alarmfahrt
mit einem Auto kollidiert. Dabei wurden sechs weitere Personen
verletzt.
 

   
Antwort Nummer 1
Name des Schreibers:
Anonymous
Datum:
Donnerstag, 22.Juni 2006
das dieses unglück passiert ist, ist sehr tragisch, da ich selber in einer feuerwehr mitglied bin, und selber das schon mitgemacht habe verstehe ich die trauer der angehörigen, und möchte auch mein beileid mitteilen. doch man muß realistisch sein, daß es ja ein übungsalarm gewesen ist, muß man in zukunft schauen, daß bei der alamierung darauf hingewiesen wird und auch in zukunft besser darauf hingearbeitet werden muß, egal ob das in bayern, sachsen-anhalt oder anderen Bundesländern ist, ob es ein wirklicher einsatz ist oder nur ein übungsalarm ist.
mfg daniel Wuttig

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