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| Das Deutsche Rote Kreuz zieht positive Bilanz der Weltmeisterschaft. In Nordrhein-Westfalen leisteten Helfer fast 400.000 Einsatzstunden. Münster, 11. Juli 2006 Aufräumen beim Roten Kreuz : Die Computer und Telefone der Einsatzzentralen in den Austragungsorten werden weggepackt, die für den Notfall bereit gehaltenen Zelte und medizinischen Geräte verstaut. Wohin man auch schaut, man blickt in zufriedene Gesichter. „Die WM war der größte planbare Sanitätseinsatz in der Geschichte des Roten Kreuzes – und alles lief wie am Schnürchen“, freut sich Christoph Brodesser, Landesbeauftragter für Katastrophenschutz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. 8 Millionen Euro Vier Wochen lang war die Welt zu Gast bei Freunden – und Tausende von Einsatzkräften in ständiger Alarmbereitschaft. Allein in Nordrhein-Westfalen waren während der WM 41.601 Rotkreuzler im Einsatz. Vom Rettungshelfer bis zum Notarzt – sie alle engagierten sich ehrenamtlich. Rechnet man ihre unentgeltlichen Leistungen mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 20 Euro hoch, ergibt sich bei fast 400.000 Einsatzstunden ein Betrag in Höhe von 8 Millionen Euro. „Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen wäre ein Sportereignis wie die WM kaum zu finanzieren“, betont Heinz-Josef Vogt, Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein in Düsseldorf, in einem Dankesbrief an die Einsatzkräfte. Viele von ihnen hatten ihren Jahresurlaub bei Sanitätswachdiensten in Stadien, auf Public Viewings, Fanfesten und vielen anderen Veranstaltungen verbracht. „So ein Einsatz klappt nur im Zusammenspiel mit anderen Hilfsorganisationen“, erklärt Vogt und bedankt sich auch bei ASB, Johannitern und Maltesern für die reibungslose Zusammenarbeit. Sie sei nicht zuletzt das Ergebnis der Bemühungen um einen modernen und flexiblen Katastrophenschutz, den das Land NRW in Kooperation mit den Hilfsorganisationen seit Jahren vorantreibt. Katalysator WM Schon im Vorfeld der WM hatte das Land zusätzliche Ausrüstung für die Hilfsorganisationen beschafft. Die Einsatzplanungen wurden optimiert und aufeinander abgestimmt. „Wir haben in NRW jetzt einen präventiven, modernen, vernetzten Katastrophenschutz, der flexibel auf Schadenlagen reagieren kann“, erklärt Hartmut Krabs-Höhler, DRK-Katastrophenschutzbeauftragter in Nordrhein. Die WM sei ein erster Testfall für die Funktionsfähigkeit gewesen und habe sich bewährt. Das Deutsche Rote Kreuz war bei allen WM-Spielen für die notfallmedizinische Versorgung und Betreuung der Zuschauer, Gäste und Spieler in den Stadien verantwortlich.-- Quelle: DRK NRW |
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