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| Bonn (ots) - Stromausfall, abgedeckte Dächer, gesperrte Verkehrswege: Das Orkantief "Kyrill" verursachte europaweit zahlreiche Schäden. Rund 5.500 Einsatzkräfte aus 330 THW-Ortsverbänden leisteten seit Donnerstag Nachmittag bundesweit technische Hilfe. Zurzeit sind noch etwa 1.000 Kräfte im Einsatz. Bonn. Den Einsatzschwerpunkt bildet derzeit Nordrhein-Westfalen. Vor allem in ländlichen Gebieten ist der Strom ausgefallen. Die THW-Ortsverbände sichern die Notstromversorgung landwirtschaftlicher Betriebe und vereinzelt auch kleinerer Ortschaften. Im Auftrag der Deutschen Bahn räumten zahlreiche THW-Ortsverbände bundesweit Windbruch und umgestürzte Bäume von den Bahnschienen. Außerdem führten sie für die Fahrgäste der Bahn Shuttletransporte durch und verpflegten sie. Das Leistungsspektrum des THW umfasste in der Kernphase des Einsatzes das Räumen wichtiger Zufahrtsstraßen, die Beseitigung schwerer Sturmschäden sowie die Notstromversorgung. Darüber hinaus pumpten die THW-Kräfte eindringendes Wasser aus zahlreichen Gebäuden und sicherten Häuser und Straßen mit Sandsäcken vor Überschwemmungen. Zusätzlich führten sie Absperrmaßnahmen und Transportaufgaben durch, sicherten Dächer und Gebäude, leuchteten Einsatzstellen aus und verpflegten die beteiligten Einsatzkräfte. Unterdessen haben bundesweit die Aufräumarbeiten begonnen. Mehr und mehr werden die Ausmaße des Orkans sichtbar. im gesamten Bundesgebiet häufen sich die Einsatzanforderungen durch die Feuerwehren und die örtlichen Energieversorger. Die Einsätze werden vermutlich das ganze Wochenende andauern. Bundesweit engagieren sich 80.000 Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit ehrenamtlich im THW. Bei Einsätzen wie zum Orkan "Kyrill" ist dieses Engagement Dank des Verständnisses der Arbeitgeber möglich, die ihre Arbeitnehmer für Einsätze freistellen. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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