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| Die für den Katastrophenschutz zuständigen Generaldirektoren aus allen europäischen Mitgliedstaaten sowie aus Norwegen und aus den Beitrittskandidaten Kroatien und der Türkei haben sich vom 25.- 27. April in Weimar getroffen, um über Katastrophenschutz in Europa zu diskutieren. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Peter Altmaier, hob hervor, dass Europa nicht mehr nur eine Gemeinschaft der Politik und der Wirtschaft ist, sondern auch eine Sicherheitsgemeinschaft ist. Solidarität mit Katastrophenopfern innerhalb und außerhalb der EU sei für Deutschland eine Selbstverständlichkeit, wie Deutschland in der Vergangenheit auch schon durch umfangreiche praktische und finanzielle Unterstützung bewiesen habe. Bei dem Abteilungsleitertreffen handelt es sich um ein informelles Treffen, auf dem keine Beschlüsse gefasst, sondern Impulse gesetzt werden und ein allgemeiner Meinungsaustausch stattfindet. Dieses informelle Treffen auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes findet unter Vorsitz der Europäischen Kommission einmal im Verlauf einer Präsidentschaft statt, wobei die jeweilige Präsidentschaft Gastgeber ist. Auf der Tagesordnung standen grundsätzliche Themen, wie beispielsweise die Frage, wie sich die verschiedenen Akteure im Bereich des Katastrophenschutzes und der humanitären Hilfe am besten ergänzen. Außerdem wurden praktische Themen, wie die beiden von der Deutschen Präsidentschaft organisierten Fachtagungen über die Dekontaminierung Verletzter im Falle von chemischen Unfällen sowie bezüglich der Verbesserung der Koordinierungsfähigkeiten des Monitoring and Information Center in Brüssel (MIC). Die Generaldirektoren sprachen sich dafür aus, die auf den Expertenseminaren ausgetauschten Erkenntnisse in den für den Rat zuständigen Gremien weiter zu behandeln. Katastrophenschutz ist im Vergleich zu anderen Politikbereichen der EU noch ein sehr junger Bereich. Das Abteilungsleitertreffen hat aber gezeigt, wie weit die Mitgliedstaaten auch in diesem Bereich schon vernetzt sind. Die Abteilungsleiter begrüßten die Fortschritte, die bereits erzielt wurden und bekräftigen ihre weiteren Bemühungen auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes auf europäischer Ebene. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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