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| Heute ging in Luxemburg die zweitägige europäische Katastrophenschutzübung EULUX 2007 mit einer Vorführung für hochrangige Vertreter der Europäischen Union sowie der beteiligten Länder zu Ende. Diese Abschlusspräsentation der Einsatzteams aus Belgien, Deutschland, Frankreich Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Ungarn wurde gemeinsam vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier, der Direktorin der Umweltdirektion der Europäischen Kommission, Pia Bucella, und dem luxemburgischen Innenminister Jean-Marie Halsdorf besucht. THW-Präsident Albrecht Broemme, BBK-Präsident Christoph Unger und THW-Bundessprecher Frank Schulze waren ebenfalls unter den Gästen. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft findet am Samstag ergänzend zur Übung ein Workshop für die EU-Beobachter der Übung statt. Das Übungsszenario sah mehrere Großschadenslagen vor: Eine Explosion in einem Kraftwerk, bei der radioaktive Strahlung frei wurde, eine Massenpanik in einer Konzerthalle mit über hundert Verletzten sowie der Austritt von Chemikalien in einer Tiefgarage. Auf deutscher Seite beteiligten sich die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), verschiedene Feuerwehreinheiten sowie das Deutsche Rote Kreuz aus Rheinland Pfalz an der Übung. Die Federführung für die Bundesrepublik hatte das THW mit rund 150 Einsatzkräften. Darüber hinaus nahmen rund 300 Verletztendarsteller aus Deutschland teil, die überwiegend aus den Jugendorganisationen aller beteiligten Hilfsorganisationen stammten. "Es ist beeindruckend zu sehen, wie Einsatzteams aus verschiedenen Ländern zusammen arbeiten und über welches Leistungspotenzial die Organisationen verfügen", sagte Staatssekretär Altmaier als Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft heute in Luxemburg. "Der Erfolg zeigt deutlich, dass sich das europäische Gemeinschaftsverfahren zu einem wichtigen Instrument in der humanitären Soforthilfe entwickelt hat." Der so genannte EU-Mechanismus, der dem betroffenen Land im Katastrophenfall Hilfe bietet, geht auf einen Ratsbeschluss von 2001 zurück und wird seit 2003 praktiziert. Natürlich habe die Übung, bei der rund 600 Einsatzkräfte aus acht Teilnehmerstaaten koordiniert werden mussten, auch einige Defizite aufgezeigt. "Aber dafür sind Übungen schließlich da, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt", betonte Altmaier. EULUX ist in diesem Jahr die einzige von der EU finanzierte Großübung und wurde erstmals von vier Ländern gemeinsam geplant, organisiert und durchgeführt. Das Hauptaugenmerk der Übung lag darauf, eine sich gut ergänzende Zusammenarbeit aller beteiligten Teams zu trainieren. Im Vorfeld hatten Einsatzeinheiten des THW die Gestaltung des Szenarios unterstützt. Rund 150 Einsatzkräfte waren in die Vorbereitungen zur EULUX eingebunden. Weitere Informationen sowie ein Abschlussbericht zu EULUX 2007 auf www.thw.de ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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