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| 85/09 - Windschiefe Hütten unter karibikblauem Himmel, brennende Müllhaufen, nackte Kinder, Ziegen, Hunde und mittendrin Rotkreuz-Botschafter Jan Hofer. Er bereist zum ersten Mal die Antilleninsel Haiti. „Soviel Armut und so unglaubliches Chaos habe ich noch nicht gesehen“, so der Chefsprecher der Tagesschau und Moderator. Jan Hofer begleitet Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters, der in dem ärmsten Land der westlichen Hemisphäre Projekte der Katastrophenvorsorge besucht. „Zu all dem Elend kommt nun auch noch der Klimawandel. Die Menschen hier haben bei noch mehr Hurrikans und Überschwemmungen kaum eine Chance“, so Jan Hofer. Daher war er angenehm berührt vom Enthusiasmus der Freiwilligen des Haitianischen Roten Kreuzes, die hier im Westen der Insel in einem Hilfsprojekt mit dem DRK 140.000 Menschen im Umgang mit den Naturkatastrophen schulen. Dabei geht es um Hilfe zur Selbsthilfe: wo erfahre ich von der drohenden Gefahr und wohin kann ich flüchten? „Ich halte diese Schulungen für sinnvoll. Denn ein Euro, den wir in der Vorsorge einsetzen, erspart vier Euro, die die Hilfe nach der Katastrophe kostet – von dem unendlichen menschlichen Leid und den vielen Toten einmal abgesehen“, so Hofer. Der Antillenstaat Haiti gehört zu den ärmsten und labilsten Staaten der Welt. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 50 Jahren, Kindersterblichkeit und Mangelernährung sind große Probleme. Jan Hofer unterstützt seit Jahren ehrenamtlich die Arbeit des Roten Kreuzes. So war er bereits im afrikanischen Darfur im Sudan und besuchte dort die Flüchtlingslager. Außerdem spendete er die Gewinne aus einem Prominenten-Quiz und aus einer Oldtimer-Rallye für die Hilfsorganisation. Für Interviews erreichen Sie Pressesprecherin Svenja Koch bis 10. Dezember unter 0049 162 200 20 29 (Zeitverschiebung deutsche Zeit minus 5 Stunden). |
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