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ASB stockt Fluthilfe für Bayern auf
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Freitag, 25.Oktober 2013
München, 25. Oktober 2013 – Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) stockt die bereits zugesagten 1,2 Millionen Euro für die Fluthilfe in Bayern um weitere 300.000 Euro auf. Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein MdEP überreichte am 25. Oktober 2013 einen symbolischen Spendenscheck über 1,5 Millionen Euro an Staatssekretär Gerhard Eck aus dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

„Wir wollen insbesondere jene Menschen unterstützen, die ohne Versicherungsschutz waren, und ihnen effektiv dabei helfen, die Flutschäden zu beseitigen. Die Kommunen sind dabei wichtige Partner, denn sie wissen, wo die Not am größten ist“, erklärte Fleckenstein.

Der Staatssekretär betonte in München: "Ich will mich für das Engagement des ASB mit Respekt und allergrößter Anerkennung ganz herzlich bedanken."

Mit den Mitteln werden hochwassergeschädigte Familien und kleingewerbliche Betriebe in Deggendorf und der Region Passau unterstützt. Bereits am vergangenen Montag, den 14. Oktober 2013, fanden dort Ortstermine zwischen dem ASB Bayern und den zuständigen Landratsämtern statt. Zusätzlich ist der ASB Mitglied in den regionalen Spendenkommissionen und beteiligt sich auch auf diesem Wege an einer gerechten Verteilung der Spendenmittel. Die Spendensumme setzt sich zusammen aus Spenden des Bayerischen Rundfunks und des ASB sowie aus Mitteln von Aktion Deutschland Hilft.

Der ASB ist seit der akuten Nothilfephase im Einsatz für die Flutopfer, zunächst mit mehr als 3.000 Katastrophenschutzhelfern. Aktuell leisten ASB-Mitarbeiter tatkräftige Wiederaufbauhilfe: Die „Mobilen Engel“, Handwerkerteams aus Sachsen-Anhalt, helfen bei Renovierungsmaßnahmen und verteilen Gebäudetrockner; in Sachsen sind Sozialberater im Einsatz und unterstützen bei der Antragstellung, außerdem finden spezielle Betreuungsangebote für Kinder statt. Hochwassergeschädigte erhalten zudem Haushaltshilfen oder Energiezuschüsse. Auch die Wiederinstandsetzung von sozialen Einrichtungen oder Kinderspielplätzen läuft.

Die Scheckübergabe fand im Rahmen des ASB-Zukunftskongresses statt, den der Verband in diesem Jahr anlässlich seines 125-jährigen Bestehens veranstaltete.

Pressefotos und weitere Informationen finden Sie in unserem Pressealbum:
www.asb.de/presse.html (Login: presse/presse )

Kontakt ASB-Pressestelle: Marion Michels, Tel. (0221) 4 76 05-233, Mobil: 0173 – 2789753, E-Mail: m.michels@asb.de, Alexandra Valentino, Tel.: (0221) 476 05 – 324, Mobil: 0173-2889747, E-Mail: a.valentino@asb.de, Fax: -297, www.asb.de

125 Jahre ASB – Die Zeiten ändern sich. Unsere Hilfe bleibt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mehr als eine Million Menschen bundesweit unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen.
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Studie zur ASB-Freiwilligenarbeit
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Datum:
Mittwoch, 23.Oktober 2013

16.000 Freiwillige unterstützen den ASB. Doch wer sind diese Freiwilligen? Eine neue Studie gibt darüber Auskunft. Im Interview erklärt Gabriele Osing vom ASB-Bundesverband die Ergebnisse der Untersuchung.


Sie engagieren sich in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe oder im Katastrophenschutz: Mit ihrem Engagement bereichern die 16.000 Freiwilligen die Angebote des ASB. Um mehr über sie zu erfahren, hat der ASB im Februar 2013 eine Studie beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. in Auftrag gegeben.

Das Institut befragte Freiwillige nach ihren Motiven und Erwartungen. Aber auch danach, wie sie zum ASB gekommen sind. Die Ergebnisse der Untersuchung erläutert Gabriele Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste beim ASB-Bundesverband.

Warum hat der ASB die Studie in Auftrag gegeben?

Gabriele Osing: Wir wollten wissen, wer unsere Freiwilligen sind, um besser auf sie eingehen zu können.

Was haben Sie über die Freiwilligen im ASB erfahren?

Gabriele Osing: Insgesamt konnten wir vier Helfer-Typen feststellen:
Die große Gruppe der „erfahrenen Freiwilligen“ ist dem ASB schon seit Jahrzehnten verbunden und schätzt seine familiäre Atmosphäre.
Relativ neu ist die wachsende Gruppe der „proaktiven Freiwilligen“. Sie stoßen erst im fortgeschrittenen Alter zum ASB und suchen gezielt nach einer passenden Aufgabe, vornehmlich in der Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe.
Die „aktivierten Freiwilligen“ hingegen werden vom ASB gebeten, als Experten im Verband aktiv zu werden. Sie empfinden ihre freiwillige Tätigkeit als eine Bereicherung.
Der „bewusste Freiwillige“ möchte sich qualifizieren und entscheidet sich für den ASB wegen der vielfältigen Fortbildungsangebote. Er ist vor allem am Katastrophenschutz interessiert.

Welche Maßnahmen leiten Sie davon ab?

Gabriele Osing: Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass Freiwilligenarbeit kein Selbstläufer mehr ist. Jugendlichen und Erwachsenen bleibt heute wenig Zeit, sich zu engagieren. Die wachsende Gruppe der „proaktiven Freiwilligen“ braucht bei ihrer Suche nach einem Ehrenamt eine individuelle Beratung. Wir sollten daher unser Freiwilligenmanagement ausbauen und zum Beispiel mehr Freiwilligenkoordinatoren einplanen.

Um den Nachwuchs bei den „erfahrenen Freiwilligen“ zu sichern, setzt sich die Arbeiter-Samariter-Jugend zum Beispiel dafür ein, dass Erste Hilfe in der Schule unterrichtet wird.

Außerdem sollten wir unsere Anerkennungskultur verbessern. Wertschätzung ist den Freiwilligen aller Gruppen wichtig, ebenso wie die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit.

Was sind die Stärken des ASB in der Freiwilligenarbeit?

Gabriele Osing: Der ASB ist aus der Freiwilligenarbeit heraus entstanden. Diese Tradition ist eine klare Stärke von uns. Viele hauptamtlichen und freiwilligen Mitarbeiter sind mit Herzblut dabei. Darüber hinaus schätzen viele Freiwillige die familienähnlichen Strukturen beim ASB, seine Offenheit und flachen Strukturen.

Wer beim ASB etwas werden will, der kann es auch werden, denn der Verband fördert Ideen. Das Besondere am ASB ist sicherlich auch dessen Vielfalt. Jede Gliederung ist anders, hat andere Schwerpunkte und auch Persönlichkeiten. Eine dritte Stärke ist, dass der ASB in der Region einen guten Ruf genießt.

Und was sind seine Schwächen?

Gabriele Osing: Die Kehrseite der lokalen Ausprägung ist, dass der ASB als Gesamtmarke öffentlich zu wenig wahrgenommen wird. Darüber beklagen sich die Freiwilligen, die zum Beispiel beim Katastrophenschutz mit Freiwilligen anderer Hilfsorganisationen zusammenarbeiten.

Spielt Geld bei den Helfern eine Rolle?

Gabriele Osing: Nein, für die meisten Helfer nicht, aber sie wollen auch nicht für ihr freiwilliges Engagement draufzahlen. Deshalb finden sie die Erstattung von Fahrtkosten angemessen.
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Unfall im Betonwerk – Schnelle Rettung aus der Luft
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Datum:
Mittwoch, 23.Oktober 2013
Im Landkreis Ludwigsburg ereignete sich am 14. Oktober ein schwerer Arbeitsunfall in einem Betonwerk. Ein 23 Jahre alter Mann führte Wartungsarbeiten an einer Mischanlage durch, als der Mischarm anlief und ihn einklemmte. Schnell war ein Notruf abgesetzt, woraufhin die Ludwigsburger Leitstelle den Stuttgarter Hubschrauber der DRF Luftrettung als schnellsten Notarztzubringer alarmierte. Nur sechs Minuten später landete die Pilot Thomas Roth die Maschine als erstes Rettungsmittel auf dem Werksgelände. Kurz darauf trafen auch Einsatzkräfte des bodengebundenen Rettungsdiensts und der Feuerwehr ein. Mit wasserfesten Hosen und Jacken ausgestattet, stiegen Hubschraubernotarzt Dr. Gregor Lichy und ein Sanitäter des Rettungswagens zu dem Patienten in das etwa dreieinhalb Meter tiefe Becken hinab. „Der Mann klagte über starke Schmerzen, daher haben wir ihn medikamentös behandelt“, berichtet Dr. Lichy. In der Zwischenzeit sicherten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Verletzten mit Gurten, um ihn über einen Seilzug aus der Grube zu retten. Nach der Befreiung untersuchte der Hubschraubernotarzt den Patienten eingehend. Er hatte eine schwere Verletzung an einer Schulter und zahlreiche Prellungen erlitten. Da er außerdem unterkühlt war, befreiten Dr. Lichy und Rettungsassistent Christof Pfeiffer den Mann aus seinen nassen Kleidern und sorgten mit Decken für einen Wärmeerhalt. Anschließend begleitete der Hubschraubernotarzt den Transport in das Klinikum Ludwigsburg.
 


Bewusstlose Frau auf Fahrgastschiff – Seenotretter bringen Notarzt an Bord
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Datum:
Montag, 21.Oktober 2013
Einsatz für die freiwilligen Seenotretter der Station Stralsund: Nachdem eine Frau heute Morgen, 21. Oktober 2013, auf dem Fahrgastschiff „Hansestadt Stralsund“ plötzlich das Bewusstsein verloren hatte, erbat der Kapitän dringend medizinische Hilfe.


Das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP/Station Stralsund der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) nahm einen Notarzt und einen Rettungssanitäter an Bord und lief sofort aus.


Gegen 8.30 Uhr ging das Seenotrettungsboot beim Fahrgastschiff, das sich auf der Fahrt von Vitte (Hiddensee) nach Stralsund befand, längsseits und Notarzt sowie Rettungssanitäter stiegen auf die „Hansestadt Stralsund“ über. Es gelang, die Patientin so zu stabilisieren, dass sie an Bord des Fahrgastschiffes bleiben konnte. Die HERTHA JEEP begleitete die „Hansestadt Stralsund“ zur Sicherheit bis in den Stralsunder Hafen. Dort wurde die Patientin zur Weiterfahrt ins Krankenhaus an das Team eines Rettungstransportwagens übergeben.
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DRF Luftrettung setzt CO-Warngeräte ein
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Datum:
Montag, 21.Oktober 2013
Die Rettungsleitstelle meldet: „Bewusstlose Person hinter verschlossener Tür“. Wenige Minuten später betreten die Einsatzkräfte den Raum. Der Patient liegt auf dem Küchenboden, eine Reanimation ist notwendig. Doch plötzlich wird dem Notarzt schlecht und nur wenige Sekunden später liegen die Rettungskräfte bewusstlos neben dem Patienten. Die Heizungsanlage ist defekt, in der Wohnung schwebt – geruchlos und unsichtbar – Kohlenmonoxid (CO). Um ihre Besatzungen vor solchen Situationen zu schützen, hat die DRF Luftrettung alle Hubschrauberstationen mit einem CO-Warngerät ausgestattet.

Indoor-Grillen, undichte Kaminöfen, defekte Heizungsanlagen – es gibt viele Ursachen für erhöhte CO-Konzentrationen in Wohnungen. Das Problem: „Das Gas ist hochgiftig und hochentzündlich, aber nicht wahrnehmbar“, sagt Lars Greschke, Koordinator Medizintechnik der DRF Luftrettung. Hinzu kommt, dass eine CO-Vergiftung sich oft erst später bemerkbar macht und noch dazu keine eindeutigen Symptome hervorruft. So fühlen sich Personen mit CO-Vergiftungen oft unwohl, wie bei einer beginnenden Grippe oder einem Magen-Darm-Infekt. Auch Ausfälle und Lähmungserscheinungen, ähnlich wie bei einem Schlaganfall, sind möglich. Unerkannt kann das Giftgas zu Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen.

CO-Warngerät schützt die Rettungskräfte

Die DRF Luftrettung hat festgestellt, dass ihre Crews in den vergangenen Jahren immer häufiger zu Einsätzen gerufen werden, bei denen CO eine Rolle spielt. Das liegt unter anderem daran, dass heute häufiger als früher mit Gas geheizt wird. Hinzu kommt, dass die Wohnungen besser isoliert sind. „Je schlechter belüftet aber ein Raum ist, umso gefährlicher ist es, wenn CO austritt“, sagt Greschke. Um ihre Mitarbeiter zu schützen, hat die DRF Luftrettung daher alle Stationen mit CO-Warngeräten ausgestattet: „In der Regel trägt der Hubschraubernotarzt das Gerät bei sich, da er den Einsatzort meist als Erster betritt“, so Greschke. Ist die CO-Konzentration zu hoch, warnt das Gerät die Crew: „Es vibriert, leuchtet und gibt Signaltöne von sich“, berichtet er.

Sicherheit der Retter geht vor

Das kleine Gerät zeigt die CO-Konzentration in „parts per million“ (ppm) an und warnt in zwei Stufen – bei einer Konzentration von 30 ppm und von 60 ppm: „30 heißt für uns: Da ist etwas, wir müssen Fenster und Türen öffnen, bevor wir helfen“, erklärt Greschke. „60 heißt: Wir müssen hier schnellstmöglich raus. Unter Umständen auch ohne den Patienten.“ In diesem Fall müssen die Einsatzkräfte auf die Feuerwehr warten. „Der Eigenschutz geht vor“, sagt Greschke. „Wenn der Notarzt bewusstlos neben dem Patienten liegt, nutzt das keinem etwas.“

CO-Warngeräte müssen jeden Morgen zum Check

Damit die Einsatzkräfte sich auf die CO-Warngeräte verlassen können, testen sie diese jeden Morgen. „Dazu gibt es eine Teststation, in der sich eine Flasche mit CO-Gas befindet“, erklärt Greschke. „So lässt sich prüfen, ob das Gerät bei einer erhöhten Konzentration anschlägt.“ Funktioniert das Gerät nicht, setzt es sich selbst außer Betrieb. Bislang ist die DRF Luftrettung zufrieden mit den Geräten: „Die 400 Euro, die wir pro Station dafür ausgegeben haben, lohnen sich“, sagt Greschke. „Eine kleine Investition für größtmögliche Sicherheit.“
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Einweihung des neuen Dienstgebäudes für „Christoph 11“
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Datum:
Freitag, 18.Oktober 2013
Am 1. Juli hat die Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen ihr neues Gebäude am Schwarzwald-Baar-Klinikum bezogen. Heute fand die feierliche Einweihung des Dienstgebäudes und des Hubschrauberhangars mit rund 80 Gästen statt.

Herbert Fischer, Vorstand des DRK Kreisverbands Villingen-Schwenningen e.V., eröffnete die Feierstunde mit einem Rückblick auf die Bauzeit und den Umzug. Er hob hervor, dass der hochmoderne Neubau optimal auf die Anforderungen der Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der Station ausgelegt ist. Anschließend warf Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, einen Blick auf die wichtige Rolle, die die Station Villingen-Schwenningen für die medizinische Versorgung der Menschen in der Region spielt. Allein seit die DRF Luftrettung den Flugbetrieb in Villingen-Schwenningen als Partner des DRK 1996 übernommen hat, sind die Besatzungen zu über 22.000 Einsätzen gestartet, um lebensbedrohlich verletzten oder erkrankten Menschen schnelle Hilfe aus der Luft zu bringen. Gerade in der besonderen Topographie des Schwarzwalds ist der Hubschrauber oft das schnellste Rettungsmittel. Beide würdigten die sehr gute Zusammenarbeit von DRK und DRF Luftrettung in Villingen-Schwenningen, die langfristig fortgesetzt werden soll.
Reinhold Gall, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, sprach im Anschluss und ging auf die künftige strategische Ausrichtung der Luftrettung in Baden-Württemberg ein. Zum Thema Nachtflug wies er auf derzeit laufende Gespräche hin und dankte der DRF Luftrettung für ihre Bereitschaft, die Umsetzung aktiv zu unterstützen.

Ihm folgte Joachim Gwinner, Stellvertretender Landrat und erster Landesbeamter des Landkreises Scharzwald-Baar, am Rednerpult. Er stellte die Einsatzzahlen von „Christoph 11“ in seinem Landkreis vor und hob die Bedeutung des Hubschraubers für die Notfallversorgung insbesondere in ländlichen Gebieten hervor. Frank Winkler, Stellvertretender Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg vdek Verband der Ersatzkassen e.V., stellte den Blickwinkel der Krankenkassen vor. Im Zentrum seiner Rede stand die Verpflichtung den Patienten gegenüber, zuverlässig medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu garantieren. Der Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen, Dr. Rupert Kubon, sowie die Landesgeschäftsführerin des Badischen Roten Kreuzes e.V., Birgit Wiloth-Sacherer, schlossen mit ihren Grußworten und würdigten das Engagement und die wichtige Arbeit der Mitarbeiter der Station.

Im Anschluss bedankten sich Herbert Fischer (DRK) und Steffen Lutz (DRF Luftrettung) bei Andreas Helwig, Stationsleiter in Villingen-Schwenningen, Thomas Behringer, DRK-Rettungsdienstleiter, und Bernd Tabor, Rettungsassistent an der Station, für ihr außergewöhnliches Engagement während der Neubauphase.
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Weltkatastrophenbericht 2013: Weniger Menschen durch Katastrophen getötet
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Donnerstag, 17.Oktober 2013
Im Jahr 2012 sind deutlich weniger Menschen durch Katastrophen getötet worden als im durchschnittlichen Mittel der vergangenen 10 Jahre. Weltweit lag die Zahl der Todesopfer durch Naturkatastrophen bei 9.656 und damit 90 Prozent unter dem Durchschnitt. Während zugleich die Anzahl der Naturkatastrophen mit 364 die zweitgeringste der letzten Dekade ist, lagen die entstandenen Gesamtkosten mit rund 117 Milliarden Euro am fünfthöchsten, allein rund 37 Milliarden Euro entfallen auf Wirbelsturm „Sandy“. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 139 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen.



Das geht aus dem Weltkatastrophenbericht der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hervor, der heute vorgestellt wird. „Diese Zahlen sind positive Nachrichten. Sie zeigen, dass die Welt im vergangenen Jahr von Megakatastrophen, vergleichbar mit dem Tsunami 2004 oder dem Erdbeben in Haiti 2010, verschont blieb. Zugleich lohnt es sich, die Katastrophenvorsorge voranzutreiben, um auch die wirtschaftlichen Schäden zu vermindern. Auch ist es wichtig, den Zugang der Bevölkerung vor Ort zu neuen Kommunikationstechnologien zu verbessern, um Menschenleben zu retten. Das kann außerdem dazu beitragen, zum Beispiel die Zerstörung von Häusern zu verringern“, sagt Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes.

Schwerpunktthema des Berichts, der in diesem Jahr den Titel „Focus on technology and the future of humanitarian action“ trägt, ist die wesentliche Rolle von neuen Kommunikationstechnologien für alle Akteure der humanitären Arbeit wie Regierungen, Zivilgesellschaft, Kommunen und Hilfsorganisationen. So wird deutlich, dass Kommunen, die häufig von Katastrophen heimgesucht werden, durch neuer Technologien wie Frühwarnsysteme deutlich besser in der Lage sind, sich vorzubereiten und die Katastrophe besser überstehen – wie im vergangenen Jahr auf den Philippinen: 6,3 Millionen Menschen waren vom Taifun „Bopha“ betroffen und Tausende konnten gerettet werden, weil 99 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Mobilfunk hat und so Warnungen und Informationen erhalten konnte.

Zugleich benennt der Bereicht aber auch bestehende Ungleichheiten hinsichtlich des Zugangs zu modernen Technologien und stellt Herausforderungen an eine künftige Entwicklung deutlich heraus.

https://www.drk.de/fileadmin/Weltweit/Katastrophenhilfe/WDR_2013_complete.pdf
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20.000. Einsatz für Freiburger Hubschrauber
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Mittwoch, 16.Oktober 2013
Am Tag der Deutschen Einheit wurde der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung zu seinem 20.000. Einsatz alarmiert. Ein älterer Mann aus dem Ortenaukreis hatte sich schon seit Tagen so schlecht gefühlt, dass seine Angehörigen schließlich einen Notruf absetzten. Daraufhin forderte die Rettungsleitstelle Ortenau die Besatzung der DRF Luftrettung und einen Rettungswagen an. Wenige Minuten später setzte Pilot Reinhard Drescher den Hubschrauber auf dem Vorplatz der Dorfkirche auf. Von dort eilte die medizinische Besatzung zu Fuß zu dem Haus des Patienten. Der Mann litt unter Atemnot, was Notarzt Dr. Daniel Schmitz auf eine Herzschwäche zurückführte. Während Rettungsassistent Ralf Mewes den Patienten in einem nahegelegenen Krankenhaus anmeldete, verabreichte Dr. Schmitz ihm Medikamente. Da der Kreislauf des Senioren stabil war, gelangte er anschließend für weitere Untersuchungen bodengebunden in das Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim. „Unsere Hubschrauber sind mit modernster Medizintechnik ausgestattet, damit wir erkrankte oder verletzte Menschen optimal versorgen können. Der 20.000. Einsatz hat jedoch gezeigt, dass sich manchmal auch mit einfachen Mitteln helfen lässt“, berichtet der Rettungsassistent. Um die vergangenen 20.000 Einsätze zu würdigen, zündeten die Freiburger Luftretter anschließend in der örtlichen Kirche drei Kerzen an: Für die Piloten, Rettungsassistenten und Notärzte der DRF Luftrettung.
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Seenotretter geben Typschiff für neue 28-Meter-Klasse in Auftrag
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Dienstag, 8.Oktober 2013
Taufe des ersten Neubaus zum 150. Geburtstag der DGzRS 2015 geplant.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat den Auftrag zum Bau des Typschiffs für eine völlig neue Seenotkreuzer-Klasse vergeben.


Das moderne Spezialschiff, in das alle Erfahrungen der Seenotretter aus dem Einsatz einfließen, wird von der Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser gebaut. Der erste Neubau dieser neuen 28-Meter-Klasse soll 2015 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der DGzRS getauft und in Dienst gestellt werden.



Der völlig neu konstruierte Seenotkreuzer ist als leistungsfähiger Nachfolgetyp für die bewährte 27,5-Meter-Klasse der DGzRS vorgesehen. Die Stationierung des ersten Neubaus der 28-Meter-Klasse soll nach derzeitigen Planungen Mitte 2015 auf Amrum erfolgen. Dort soll das Typschiff der neuen Klasse allerdings zunächst die 23,3 Meter lange VORMANN LEISS ersetzen, den dann dienstältesten Seenotkreuzer an der schleswig-holsteinischen Westküste (Baujahr 1985). Gemeinsam mit den in den vergangenen Jahren in Dienst gestellten kleineren neuen Seenotkreuzern der Nachbarstationen wird der Neubau diesen Teil der viel befahrenen Deutschen Bucht absichern.



Über den Ersatzzeitpunkt der ersten im Dienst befindlichen 27,5-Meter-Seenotkreuzer, die 2015 das durchschnittliche Dienstalter bei der DGzRS von rund 30 Jahren erreichen, hat das Rettungswerk noch keine Entscheidung getroffen. Die sechs Schiffe dieser Klasse sind seinerzeit über einen Zeitraum von acht Jahren (1984/85 bis 1992/93) gebaut und in Dienst gestellt worden. Entsprechend wird auch ihr Ersatz nach und nach über einige Jahre hinweg erfolgen.



Für die neue 28-Meter-Klasse haben erste Schlepp- und Seegangsversuche am Modell in der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt stattgefunden, um die Rumpfform zu optimieren. Mit dem Verlauf dieser Versuche ist die DGzRS sehr zufrieden. Die Eckdaten der neuen Klasse:



Länge über Alles: 27,90 Meter • Breite über Alles: 6,2 Meter • Tiefgang: 2,00 Meter Geschwindigkeit: 24 Knoten (ca. 45 km/h) • Besatzung: 9/4 Pers. (Stamm/Einsatz) Antrieb: zwei Propeller, je 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS • Verdrängung: 120 Tonnen



In der für Seenotkreuzer typischen Heckwanne wird der neue Seenotkreuzer ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich führen. Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden Seenotkreuzer und Tochterboot im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut, als Selbstaufrichter konstruiert und ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.



Die DGzRS setzt derzeit von 54 Stationen in Nord- und Ostsee 60 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) koordiniert zentral alle Einsätze. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt des Rettungswerkes steht nach wie die freiwillige Bereitschaft der Seenotretter zu ihren nicht selten gefahrvollen Einsätzen. Allein 2012 waren die Einheiten der Rettungsflotte 2.117 Mal im Einsatz. Dabei haben ihre Besatzungen 1.135 Menschen aus Seenot gerettet oder aus drohenden Gefahrensituationen auf See befreit.
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Kenianische Johanniter bitten um Unterstützung - Nairobi: Ambulanzen im Dauereinsatz
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15:07 Uhr
Datum:
Donnerstag, 3.Januar 2008
Berlin - Die Johanniter in Kenia haben heute, 3. Januar
2008, ihre deutschen Kollegen um finanzielle Unterstützung gebeten,
damit sie ihre Rettungswagen für die vermehrten Einsätze während der
Unruhen mit medizinischem Material ausstatten können. Seit gestern
haben die Rettungskräfte alleine in Nairobi 31 Menschen das Leben
gerettet. Vor allem in den Slums, wo die Verletzten kein Geld für die
Rettungseinsätze zahlen können, werden die Johanniter gebraucht.

Mit ihrem Hilfeersuchen bittet Eva Mwai, die Geschäftsführerin der
Johanniter in Kenia, um Unterstützung für Verbandmaterial,
Schmerzmittel, Eissprays, sterile Wundauflagen, Desinfektionsmittel
und vor allem für weitere Rettungswagen. Die geschätzten Kosten
belaufen sich auf 200 000 Euro. Das Material können die Johanniter
vor Ort kaufen.

Die Johanniter betreiben ihre Ambulanzen vor allem in Nairobi und
in der Rift Valley Region, wo die politischen Unruhen der vergangenen
Tage am größten waren. Mwai berichtet über schwere Verletzungen durch
die Straßenkämpfe vor allem bei Männern. Gleichzeitig werden auch
vermehrt Frauen Opfer der Gewalt: Die Zahl der Vergewaltigungen
steige erschreckend, vor allem in den Lebensräumen der ärmsten
Bevölkerung.

Die Johanniter aus Deutschland werden ihre Kollegen in Kenia
unterstützen. Dazu bitten sie um Spenden:

Johanniter-Unfall-Hilfe
Konto 88 88
Bank für Sozialwirtschaft Köln,
BLZ 370 205 00
Stichwort "Kenia"

oder www.johanniter-helfen.de

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
 


Schengenraum-Erweiterung: THW unterstützt Feierstunde zur symbolischen Grenzöffnung
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23:18 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Dezember 2007
Altenburg/ Zittau (ots) - Altenburg/ Zittau. Zum 21. Dezember 2007
werden an den Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland zur
Republik Polen und zur Tschechischen Republik die stationären
Grenzkontrollen entfallen. Aus diesem Anlass wird Bundeskanzlerin
Angela Merkel zusammen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald
Tusk und dem tschechischen Ministerpräsidenten Mirek Topolanek an
einer symbolischen Feierstunde an der Staatsgrenze teilnehmen. Das
Technische Hilfswerk (THW) unterstützt die Logistik dieser
Feierstunde und sichert mit zwei Fachgruppen Elektroversorgung den
zusätzlichen Strombedarf am Grenzübergang "Zittau-Friedensstraße /
Porajów" ab.
THW-Helfer aus den Ortsverbänden Altenburg und Annaberg bauen für die
Feierstunde zwei Netzersatzanlagen mit den nötigen Verteileranlagen
auf. Damit können die THW-Einsatzkräfte eine Gesamtkapazität von 375
kVA bereitstellen. Die Stromfachleute erhalten Unterstützung in den
Bereichen Führung, Logistik und Öffentlichkeitsarbeit aus den
THW-Ortsverbänden Zittau, Gera und Kamenz.

Der Einsatz des Technischen Hilfswerks findet im Auftrag des
Bundesministeriums des Innern statt. Der Einsatzzeitraum für die
THW-Einheiten beginnt heute mittag und endet am morgigen Freitag je
nach Lage.

Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen
 


Vorsicht beim Böllern - Was man bei Verletzungen durch Silvesterknaller beachten sollte
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:15 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Dezember 2007
Berlin (ots) - Die Rettungsfachleute der Johanniter erwarten
erfahrungsgemäß zum Jahreswechsel viele Hilferufe von Personen, die
sich mit Feuerwerksartikeln zum Teil schwer an Augen und Ohren
verletzt haben. Andere verbrennen sich an Knallern und Geschossen.
Deswegen empfehlen die Johanniter, sich an die Anwendungsvorschriften
auf den Verpackungen zu halten und nur Feuerwerkskörper zu verwenden,
die ein Prüfsiegel tragen.

Obwohl in der Regel die Erwachsenen böllern, gehören Kinder im
Alter von 8 bis 15 Jahren zur Hauptrisikogruppe. Jedes Jahr werden zu
Silvester rund 200 Kinder in die Notaufnahme eingeliefert, weil sie
unbeaufsichtigt Feuerwerkskörper gezündet haben oder sich am
Neujahrstag an Blindgängern verletzen.

70 Prozent der Feuerwerksunfälle betreffen die Augen - in der
Regel verursacht durch einen zu geringen Sicherheitsabstand. Prof.
Dr. Horst Wilms, Bundesarzt der Johanniter, rät: "Wenn Fremdkörper
ins Auge geraten, sollten diese nicht von Laienhelfern entfernt
werden. Es gilt, schnell den Rettungsdienst zu alarmieren. Bedecken
Sie das betroffene Auge mit einer keimfreien Wundauflage und
verbinden Sie beide Augen vorsichtig mit einem Tuch. Nur durch das
Verbinden beider Augen ist eine Ruhigstellung des verletzten Auges
und damit eine Schmerzlinderung zu erreichen."

Genauso gefährdet sind die Ohren. Silvesterböller erreichen eine
Lautstärke von 130 bis 175 Dezibel. Dazu Wilms: "Das ist lauter als
ein Presslufthammer und kann ein Knalltrauma auslösen und die
Innenohren unheilbar schädigen."

Oft vorkommende Verletzungen zu Silvester sind auch Verbrennungen
und Brüche von Händen und Fingern, die durch das Zünden aus der Hand
oder zu frühe Explosionen kommen.

Wilms rät: "Verbrennungen sollten sofort mit Wasser gekühlt
werden, am besten zwischen 10 bis 15 Minuten, bis der Schmerz
nachlässt. Treten neben der Verbrennung blutende Wunden auf, kann man
nicht kühlen. In diesem Fall geht die Wundversorgung vor. Beim Warten
auf den Rettungsdienst sollte der Verletzte vor dem Unterkühlen
geschützt werden und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ständig
betreut werden."

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Neue Publikationen
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Uhrzeit:
22:24 Uhr
Datum:
Donnerstag, 15.November 2007
Lehrgangsprogramm 2008 der AKNZ veröffentlicht

Die Abteilung Zivilschutzausbildung / Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) leistet die Grundlagenarbeit für alle Ausbildungsfragen der zivilen Sicherheitsvorsorge und stellt mit der AKNZ die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des BBK dar. Unter "Publikationen" finden Sie das Lehrgangsprogramm 2008 der Akademie in Bad Neuenahr - Ahrweiler.

Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Publikationen

Dritter Gefahrenbericht der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern veröffentlicht

Der "Dritte Gefahrenbericht" legt die Einschätzung der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern zum breiten Spektrum drohender Gefahren und resultierender Erfordernisse im Jahr 2006 vor. Es werden Überlegungen angestellt über die möglichen zeitlichen Entwicklungen der Gefahren.

Dritter Gefahrenbericht der Schutzkommission



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Bundesministerium des Innern
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positive Bilanz nach Abschluss der LÜKEX 2007
Autor:
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Uhrzeit:
22:23 Uhr
Datum:
Donnerstag, 15.November 2007
Die Krisenmanagementübung LÜKEX 07 (Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise) mit bundesweit rund 3.000 Beteiligten ist erfolgreich zu Ende gegangen. In der Übung wurde am 07./08. November 2007 die Zusammenarbeit des öffentlichen und privaten Gesundheitswesens, der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) sowie die Einbindung privater Unternehmen und Organisationen zum effektiven Schutz der Bevölkerung im Fall einer Influenza-Pandemie simuliert.
 
Die Pandemievorsorge als gesamtgesellschaftliche Aufgabe konnte damit in das Bewusstsein aller Akteure gerückt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die weitere Optimierung des gemeinsamen Krisenmanagements und der Pandemievorsorge einfließen.
 
Für die beiden verantwortlichen Bundesressorts zogen die Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble und Ulla Schmidt ein positives Fazit.
 
Bundesinnenminister Dr. Schäuble:

"Durch die Professionalität der Beteiligten bei Bund und Ländern gelang eine zügige Umsetzung der notwendigen Maßnahmen und damit die optimale Bewältigung der simulierten Grippewelle. Bund und Länder haben in dem Bewusstsein gehandelt, dass sich eine derart komplexe Schadenslage nur im gemeinsamen Schulterschluss bewältigen lässt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat hier in enger fachlicher Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut hervorragende Arbeit in der Vorbereitung geleistet."
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt äußerte sich anerkennend über den bereits erreichten Stand der nationalen Vorsorgeplanungen:

"Die Übung hat gezeigt, dass sich Bund und Länder in Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und Unternehmen auf die komplexen Herausforderungen einer Influenza-Pandemie gut vorbereiten. Das Robert Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut als zentrale fachliche Einrichtungen, sowie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung waren mit ihrer Sachkompetenz bei diesem simulierten Ernstfall Ratgeber und Ansprechpartner. Wichtig war uns bei der Übung auch, den Ablauf und das Zusammenspiel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf allen Ebenen zu proben. Das Ergebnis der LÜKEX-Übung kann sich sehen lassen. Wir sind gut vorbereitet für einen größtmöglichen gesundheitlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Denn neben allen Maßnahmen gehört im Krisenfall entscheidend dazu, dass alle gemeinsam die Bevölkerung wissenschaftlich fundiert und schnell über alle aktuellen Entwicklungen unterrichten."
Die Übungsserie LÜKEX dient der Prüfung des Zusammenwirkens aller beteiligten Behörden und privaten Institutionen der verschiedenen Verwaltungsebenen. Ziel dieser Übung war die Optimierung der gesamtstaatlichen Maßnahmen im Pandemiefall zur Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Grundfunktionen der Gesellschaft. Der Schwerpunkt liegt auf Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitsbereich, der Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Energie und Transporten bei hohen Personalausfällen sowie der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung.
 
Obwohl eine akute Gefährdung durch eine Pandemie derzeit nicht existiert, muss der Bevölkerungsschutz bestmöglich darauf vorbereitet sein. Denn erst das schnelle und koordinierte Handeln aller beteiligten Institutionen trägt im Ernstfall entscheidend zum Schutz der Bevölkerung bei.
 
Neben dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Gesundheit nahmen das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt, die Bundesbank, weitere acht Bundesressorts und die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen an der Übung teil. Darüber hinaus beteiligten sich Hilfsorganisationen, Unternehmen der Wirtschaft und private Organisationen. Die Steuerung der Gesamtübung erfolgt durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit der eingerichteten "Projektgruppe LÜKEX".
 
Das Konzept der LÜKEX-Übungen sieht eine wechselseitige Einbeziehung der Bundesländer vor. Mit den bereits erfolgten Übungen 2004, 2005 und 2007 haben nun alle 16 Bundesländer das Zusammenwirken von politischen Leitungen und Krisenstäben der verschiedenen Bundes- und Landesbehörden geübt. Die nächste Übung LÜKEX findet im Jahr 2009 statt.



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Bundesministerium des Innern
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Schwere Überschwemmungen in Afrika: THW erkundet Lage in Ghana und Uganda
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:07 Uhr
Datum:
Sonntag, 23.September 2007
Bonn (ots) - Zwei vierköpfige Erkundungsteams der Bundesanstalt
Technisches Hilfswerk (THW) starten am morgigen Samstag nach Ghana
und Uganda. Auf Ersuchen des Auswärtigen Amtes und im Auftrag des
Bundesministeriums des Innern erkunden die Teams die Lage in den
stark überschwemmten Gebieten der beiden afrikanischen Länder.

Nach den größten Überschwemmungen seit 35 Jahren ist in weiten
Teilen Afrikas die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet. Besonders
betroffen sind Ghana und Uganda, wo zahlreiche Brunnen überflutet
oder verunreinigt sind. In Ghana sind nach UN-Angaben 260.000
Menschen von der Versorgung mit Trinkwasser abgeschnitten, in Uganda
300.000 Menschen. Insgesamt sind in Afrika nach Angaben des
Welternährungsprogramms 1,5 Millionen Menschen in 17 Ländern von den
Überschwemmungen betroffen. Die Überschwemmungen erstrecken sich über
ein Gebiet von Mauretanien im Westen Afrikas bis nach Kenia im Osten.

Aufgabe der zwei THW-Erkundungsteams ist es, sich in Ghana und
Uganda einen Lageüberblick in der Katastrophenregion zu verschaffen
sowie eine erste Wasseranalyse durchzuführen. Außerdem sollen die
THW-Experten die Voraussetzungen für einen möglichen Einsatz der
THW-eigenen Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (SEEWA) klären und
der Bundesregierung eventuelle weitere Einsatzoptionen aufzeigen.

Beide THW-Erkundungsteams bestehen neben dem Einsatzleiter aus
Trinkwasser-Spezialisten der SEEWA: einem Logistiker, einem
Trinkwasserlaboranten und einem Fachmann für Brunnenrehabilitation.

Die SEEWA ist eine Schnell-Einsatz-Einheit des THW, die
kurzfristig weltweit eingesetzt werden kann, wenn die Versorgung mit
Trinkwasser nicht mehr gewährleistet ist. Zu den Aufgaben der SEEWA
zählen neben der mobilen Aufbereitung von Trinkwasser, die Analyse
von Wasser sowie die Rehabilitation der Wasserversorgung.

Originaltext: Bundesanstalt THW
 


THW hat einen Beauftragten für das Ehrenamt: "Immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:06 Uhr
Datum:
Sonntag, 23.September 2007
Berlin (ots) - "Mit dem Beauftragten für das Ehrenamt haben wir im
THW einen zentralen Anlaufpunkt für die Belange unserer
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer geschaffen, der eine
Signalwirkung sowohl nach innen als auch nach außen hat", sagte
THW-Präsident Albrecht Broemme bei der offiziellen Vorstellung des
Beauftragten für das Ehrenamt, Hans-Joachim Derra, die im Rahmen der
Veranstaltung "MdB und THW - Helfen verbindet" am Dienstag in Berlin
stattfand. Die Leitung der Bundesanstalt wurde im Rahmen der
Binnenoptimierung von drei auf zwei Abteilungen verschlankt. "Damit
haben wir einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der Modernisierung
der gesamten Behörde erreicht," betonte Broemme. Seit dem 1. August
ist die Neustruktur der THW-Leitung in Kraft.

Bislang bestand die THW-Leitung in Bonn aus drei Abteilungen:
Einsatz, Zentrale Dienste und Ehrenamt. Die Betreuung der rund 80.000
ehrenamtlichen Helfer wurde von allen Abteilungen wahrgenommen, wobei
einige Aufgaben in der Abteilung Ehrenamt zentralisiert waren. Mit
Wirkung vom 1. August 2007 bilden nunmehr die beiden Abteilungen
Einsatz und Zentrale Dienste den organisatorischen und strategischen
Überbau der aus acht Landes- und Länderverbänden bestehenden
Einsatzbehörde, die zum Geschäftsbereich des Bundesministerium des
Innern gehört. "Wir haben die Aufgaben so gebündelt, dass sich alle
in der nun gestrafften Struktur wiederfinden. Diese Entscheidung war
notwendig, um das Profil des THW als operative
Katastrophenschutzorganisation des Bundes weiter zu schärfen,"
begründete Broemme die Umstrukturierung.

Bei der Entscheidung, die Stelle des Beauftragten für das Ehrenamt
zu schaffen, hat sich Broemme von der Bundeswehr inspirieren lassen.
Dort ist der Wehrbeauftragte für die Belange der Soldaten zuständig
und kann vieles beeinflussen, um die Situation zu verbessern.
"Prinzipiell hat natürlich jeder hauptamtliche Mitarbeiter die
Aufgabe, für die Ehrenamtlichen da zu sein. Mit dem Beauftragten für
das Ehrenamt habe ich nun zusätzlich direkt jemanden an meiner Seite,
der intensiven Kontakt mit den Ortsverbänden pflegt, immer ein Ohr
für die Sorgen und Nöte der Helferinnen und Helfer hat und mich
unmittelbar informiert, wenn irgendwo etwas im Argen liegt", erklärte
Broemme.

THW-Bundessprecher Frank Schulze, als gewählter oberster Vertreter
des Ehrenamts, begrüßt die Neustruktur. "Es ist wichtig, dass wir
neben dem Präsidenten und Vizepräsidenten einen weiteren direkten
Ansprechpartner haben, der sich über das aktuelle Tagesgeschehen
hinaus mit unseren Anliegen auseinander setzt und ständigen Kontakt
zum Ehrenamt pflegt. Mit Herrn Derra ist die Wahl auf einen
engagierten Fürsprecher und Kenner des ehrenamtlich geprägten THW
gefallen, der sich vor allem auch dafür einsetzt, dass die in einer
Behörde nun einmal üblichen Verwaltungswege so kurz wie möglich
gehalten werden", erklärte Schulze bei der Vorstellung.

"Die Entscheidung, einen Beauftragten für das Ehrenamt ins Leben
zu rufen zeigt deutlich, dass das THW eine Organisation ist, die vom
ehrenamtlichen Engagement lebt. Ich freue mich, dass dabei die Wahl
auf mich gefallen ist und wünsche mir für die Zukunft, dass ich das
in mich gesetzte Vertrauen mit Leben füllen und das Ehrenamt in der
Behörde THW würdig vertreten kann", sagte der Beauftragte für das
Ehrenamt, Hans-Joachim Derra, anlässlich seiner offiziellen
Amtseinführung.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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100 Johanniter spielen sich selbst - Emotionaler Imagefilm zeigt pure Lebensfreude
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:06 Uhr
Datum:
Sonntag, 23.September 2007
Berlin (ots) - Mit einem neuen Imagefilm erweitern die Johanniter
ihre Kampagne "Aus Liebe zum Leben", für die sie 2006 den Social
Effie in Bronze gewonnen haben. In dem Film, der auf der
Premierenfeier am 15. September in Köln zum ersten Mal gezeigt wurde,
spielen fast nur authentische Mitarbeiter der Hilfsorganisation mit.
Sie zeigen, was es für sie und ihre Kunden bedeutet, bei den
Johannitern zu sein.

Viele Worte wollten die Helfer in ihrem Film nicht machen,
deswegen wurde eigens ein Song zur Untermalung der bewegenden Bilder
komponiert und von Sänger Martin Murray und einem Johanniter-Chor
eingesungen. Das Lied "It´s all about love" kam so gut an, dass es ab
dem 21. September als Maxi-Single erhältlich ist.

Die Idee zum Film haben die Johanniter auf Bundes- und Landesebene
zusammen mit den Agenturen Morgenwelt und Intevi aus Köln entwickelt.
Die Produktionsfirma Palladium setzte zusammen mit Regisseur Oliver
Julius und Kameramann Frank Baran das Drehbuch um. Fast 200
Darsteller wirkten bei den Dreharbeiten mit, darunter
Kindergartenkinder, Bewohner eines Seniorenstiftes, Rettungshunde und
mehr als 100 Johanniter-Mitarbeiter.

Der 4-minütige Imagefilm, aus denen ein 45-Sekunden Cut-Down für
Pro-Bono-Schaltungen in TV und Kino sowie zwei weitere 45-Sekünder
mit spezieller Zielgruppenausrichtung ausgekoppelt wurden, erzählt
sympathische, kleine Alltagsgeschichten, die einen Bogen vom
Johanniter-Kindergarten bis zum Seniorenstift spannen.

Die ersten Reaktionen auf den Film nach der Premierenfeier waren
begeistert. "So hat man eine Hilfsorganisation noch nie gesehen",
meinte der Geschäftsführer Kreation von Intevi. Auch von den Helfern
kam viel Zustimmung. In einem Internetforum schreibt ein Johanniter:
"ich persönlich find das Ding klasse. So ziemlich alle
Aufgabenfelder, die die JUH hat, sind in so kurzer Zeit
dargestellt...".

Claudia Jabir, Leiterin des Bereiches Marketing/Kommunikation bei
den Johannitern, freut sich über das positive Echo. Sie war die
Gesamtverantwortliche des Filmprojektes: "Die Dreharbeiten waren für
alle Beteiligten extrem anstrengend - schon allein des Dauerregens
wegen. Um so schöner ist es jetzt zu sehen, dass der Film vor Leben
sprüht und genau das ausdrückt, was unsere Mitarbeiter täglich
erleben: Der Einsatz der Johanniter macht sowohl für die Kunden als
auch für die Helfer selbst das Leben liebenswert."

Der Imagefilm ist unter www.johanniter.de zu sehen.

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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Lammert: Das THW steht für Toleranz, Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:05 Uhr
Datum:
Sonntag, 23.September 2007
Berlin (ots) - "Das THW ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft.
Hier leben die Menschen Toleranz, Hilfsbereitschaft und
Weltoffenheit. Sie, die THW Helferinnen und Helfer sind Vorbilder.
Ich freue mich, heute die Veranstaltung 'MdB und THW - Helfen
verbindet' eröffnen zu dürfen, sagte Bundestagspräsident Dr. Norbert
Lammert vor wenigen Minuten in Berlin. Zwischen Reichstagsgebäude und
Paul-Löbe-Haus hat das THW heute einen Technikparcours aufgestellt,
an dem die Bundestagsabgeordneten ihre Geschicklichkeit demonstrieren
können.

Ein Höhepunkt ist die Abseilaktion vom Paul-Löbe-Haus. Dort können
sich die Bundestagsabgeordneten von den Höhenrettern des THW abseilen
lassen. Die Veranstaltung "MdB und THW - Helfen verbindet" ist ein
Beitrag des THW im Rahmen der bundesweiten "Woche des
bürgerschaftlichen Engagements", die zurzeit stattfindet. Mehr als
300 Bundestagsabgeordnete haben sich angekündigt, um sich mit den
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu unterhalten und natürlich,
um die operative Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes hautnah zu
erleben.

Rund 80.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten in ihrer
Freizeit im THW Dienst an der Gesellschaft. Mit "MdB und THW - Helfen
verbindet" wollen die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, die
THW-Bundesvereinigung e.V. und die THW-Jugend e.V. das ehrenamtliche
Engagement in der operativen Bevölkerungsschutzorganisation des
Bundes der Öffentlichkeit näher bringen. Übrigens: Die Veranstaltung
"MdB und THW" findet seit 2002 jährlich am Berliner Reichstag statt
und ist "fester" Bestandteil des Bundestagskalenders.

"Die Bundestagsabgeordneten begegnen hier den ehrenamtlichen
Repräsentanten des THW. Eine schöne Gelegenheit, sich noch mehr von
dieser einmaligen Einsatzorganisation zu überzeugen und sich von ihr
inspirieren zu lassen - aber auch, um ein offenes Ohr für die Sorgen
und Nöte der ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfer zu haben",
sagte der Präsident der THW-Bundesvereinigung Hans-Joachim Fuchtel.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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UN-Klassifizierung für THW-Schnelleinsatzeinheit SEEBA
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
6:17 Uhr
Datum:
Dienstag, 4.September 2007
Bonn/Hoya - Die Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland
(SEEBA) der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) erfüllt als
erste deutsche Einheit die internationalen Rahmenvorgaben der
Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Soforthilfeeinsätze nach
Erdbeben. Im Rahmen einer Zertifizierungsübung, die Ende vergangener
Woche an der THW-Bundesschule in Hoya bei Bremen stattfand, wurde die
SEEBA als sogenanntes "Heavy Team" in den Einsatzkatalog der INSARAG
(International Search and Rescue Advisory Group) aufgenommen.

"Ich bin sehr erfreut, dass die SEEBA die Prüfung gemeistert hat.
Das zeigt deutlich, dass wir als Einsatzorganisation im
internationalen Netzwerk der humanitären Hilfe ein wichtiger Partner
sind", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme, der sich in Hoya
persönlich von der Leistungsfähigkeit überzeugte. Zudem sei es
wichtig, dass es für humanitäre Hilfseinsätze bindende Standards
gebe. "Menschen in Not brauchen nicht nur gut gemeinte, sondern vor
allem professionelle Hilfe", betonte der THW-Präsident.

Die INSARAG ist ein Gremium innerhalb der Vereinten Nationen, das
sich aus Katastrophenschutzexperten aus über 80 Ländern
zusammensetzt. Seine Hauptaufgabe ist es, internationale
Qualitätsstandards für so genannte urbane Ortungs- und
Rettungseinheiten (SAR) festzulegen. SAR Einheiten werden vornehmlich
nach Katastrophen in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt.

Vom 27. August bis 1. September trainierten 58 Einsatzkräfte der
SEEBA unter den Augen von UN- und weiteren internationalen
Beobachtern den Einsatz nach einem Erdbeben. Dabei wurden das
Einsatzteam, die technische Ausstattung, die Einsatztaktik sowie die
Führungs- und Kommu-nikationsstrukturen unter die Lupe genommen. Die
INSARAG zertifiziert die internationalen Einsatzteams in den
Kategorien "Light", "Medium" und "Heavy", wobei diese Festlegung
sowohl die Ausstattung als auch die Größe des Teams bestimmt. Mit der
Zertifizierung als "Heavy-Team" (58 Einsatzkräfte) sind auch die
Bedingungen für das "Medium-Team" (30 Einsatzkräfte) erfüllt.


Quelle:
THW
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Innenminister Volker Bouffier: Zehn neue Fahrzeuge an Hilfsorganisationen übergeben
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
6:17 Uhr
Datum:
Dienstag, 4.September 2007
Hessen stärkt den Katastrophenschutz: Technische Ausstattung der Betreuungskräfte im Katastrophenfall verbessert


Wiesbaden/Wetzlar. – Innenminister Volker Bouffier übergab heute im Katastrophenschutzzentrallager in Wetzlar zehn neue Fahrzeuge an hessische Hilfsorganisationen. Die sogenannten Gerätewagen Technik im Wert von je rund 82.000 € werden an zehn Standorten hessischer Hilfsorganisationen ihre Verwendung in den jeweiligen Betreuungszügen finden. Die Betreuungszüge übernehmen im Falle einer Katastrophe oder eines größeren Unglücks die Hilfeleistung durch soziale Betreuung, Verpflegung und Versorgung sowie vorübergehende Unterbringung. Sie wirken außerdem bei Evakuierungen mit und unterstützen im Bedarfsfall die Sanitätseinheiten. Dafür sind die Fahrzeuge mit einer kompletten Werkstattausstattung einschließlich Stromerzeuger ausgerüstet.

„Diese Fahrzeuge sind ein weiterer Beitrag zu ständigen Optimierung der technischen Ausstattung der Hilfsorganisationen, die sie für ihre Arbeit im Katastrophenschutz benötigen“, so Innenminister Bouffier.

Er betonte, dass Katastrophenschutz ein Zusammenwirken Vieler sei und die beste Ausstattung nichts nütze, wenn es nicht Menschen wie die Aktiven der Hilfsorganisationen gäbe, die bereit sind, Zeit zu investieren um anderen Menschen zu helfen.

Innenminister Bouffier äußerte sich zudem über die Ergebnisse der seit einem Jahr geführten Verhandlungen mit dem Bund über dessen künftiges Engagement im ergänzenden Katastrophenschutz. Der Bund plante einschneidende Mittelkürzungen, die bei den Ländern auf erheblichen Widerstand stießen. Dieser Widerstand zeigte schließlich Wirkung und führte zu einem Kompromiss. „Diesen Verhandlungen ist es zu verdanken, dass der Bund seine Mittel nun von jährlich 36 auf 57 Millionen Euro erhöht“, erläuterte Bouffier.

Innenminister Bouffier nutzte die Gelegenheit schließlich, um noch einmal allen zu danken, die sich für den Katastrophenschutz engagieren: „Wir Hessen brauchen Menschen wie Sie. Menschen, die Spaß am Helfen haben und die mit Herzblut bei der Sache sind“.
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ASB fordert Reform des Rettungsassistentengesetzes
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:14 Uhr
Datum:
Dienstag, 10.Juli 2007
Köln (ots) - "Wir wollen, dass der Beruf und die Ausbildung als
Rettungsassistent wieder attraktiver werden", erklärte Daniel Gelbke,
Referent für den Rettungsdienst beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB),
anlässlich einer Anhörung im Gesundheitsausschuss in Berlin am 4.
Juli 2007. Besonderes Augenmerk legten die Abgeordneten bei ihren
Fragen an die Sachverständigen auf die Schaffung von rechtlich
abgesicherten Kompetenzen des Rettungsdienstpersonals.

Denn bisher fehlen für ärztliche Hilfsmaßnahmen - wie z.B. das
Punktieren von Venen oder die Intubation - klare Regelungen für
Rettungsassistenten. In Situationen, in denen sie in eigener
Verantwortung überbrückende Maßnahmen zur Lebenserhaltung durchführen
müssen, die ihrer Art nach ärztliche Maßnahmen sind (sogenannte
Notkompetenz), handeln Rettungsassistenten in einer rechtlichen
Grauzone. Unabhängig davon, ob sie in solchen Maßnahmen geschult sind
oder nicht. "Hier brauchen wir endlich verbindliche gesetzliche
Regeln, damit kein Rettungsassistent, der über die fachliche
Kompetenz verfügt, notwendige Hilfsmaßnahmen unterlässt, weil er
Angst haben muss, sich strafbar zu machen", erklärt Gelbke.

Eine schnelle Änderung des Rettungsassistentengesetzes ist auch
deshalb dringend notwendig, weil sich die Rahmenbedingungen in den
vergangenen Jahren stark verändert haben. Die demografische
Entwicklung, die immer geringer werdende Dichte an Notärzten und
Krankenhäusern, der rasche medizinische Fortschritt und damit
verbunden ständig steigende Anforderungen an das Personal machen eine
Anpassung an die realen Bedingungen nach Einschätzung des ASB
unumgänglich.

Der ASB setzte sich deshalb in der Anhörung im
Gesundheitsausschuss für eine rasche Novellierung der
Rettungsassistentenausbildung ein. Zentrale ASB-Forderungen sind die
Verlängerung der Ausbildung auf drei Jahre, eine bessere Vergütung
während der Ausbildung und eine engere Verzahnung von Theorie und
Praxis. Zudem soll die Ausbildung als Rettungsassistent die
Möglichkeit bieten, auch in anderen medizinischen Berufen tätig zu
werden. "Nur so können wir auf Dauer unsere hohen Qualitätsstandards
sichern und den Rettungsassistenten Perspektiven für eine berufliche
Entwicklung geben", so Gelbke.

Bei einer Novellierung müssen nach Ansicht des ASB auch stringente
Anforderungen an die berufliche Fortbildung und deren Zertifizierung
gestellt werden. Der ASB bedauert, dass es hierzu keine
bundeseinheitlichen Regelungen gibt, die alle
Rettungsdienstmitarbeiter zu regelmäßigen Fortbildungen verpflichten.
Bisher haben nur wenige Bundesländer in ihren Rettungsdienstgesetzen
oder ähnlichen Rechtsvorschriften Regelungen getroffen, die zudem von
Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich ausgeprägt sind.

Originaltext: ASB-Bundesverband
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THW beendet ECHO-Projekt im Libanon
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:27 Uhr
Datum:
Sonntag, 24.Juni 2007
Bonn (ots) - Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
übergibt am 29. Juni in der südlibanesischen Stadt Barich fünf
Wasserhochbehälter an die libanesische Wasserbehörde (SLWE). Die
Medien sind herzlich eingeladen, über dieses Ereignis zu berichten.
Gerne stellen wir auf Anfrage auch Hintergrund-informationen,
Berichte und Bilder zur Verfügung.

Der Beginn des Libanonkrieges liegt nun fast ein Jahr zurück.
Überschattet von der aktuellen Situation im Libanon ist dieser Krieg
fast in Vergessenheit geraten - wie auch die zahlreichen
Wiederaufbauprojekte, die unter anderem von der Bundesanstalt
Technisches Hilfswerk (THW) umgesetzt werden, um die Infrastruktur in
den zerstörten Gebieten wieder in Gang zu bringen und so die
Situation für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. In den
vergangenen Monaten hat das THW im Auftrag der Humanitären Hilfe der
Europäischen Kommission (ECHO) im Südlibanon zwei Wasserhochtanks
errichtet und drei beschädigte Tanks repariert. Am 27. Juni 2007 wird
dieses Projekt - mit einem Finanzvolumen von 500.000 Euro - in der
südlibanesischen Stadt Barich an die libanesische Wasserbehörde
(SLWE) übergeben.

Quelle: THW

 


Digitalfunk BOS: Referenzplattform in Betrieb
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:17 Uhr
Datum:
Donnerstag, 21.Juni 2007
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat heute (20.06.) zusammen mit Vertretern der Länder den Digitalfunk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit dem Start der Referenzplattform offiziell in Betrieb genommen. Damit beginnt die bundesweite Umstellung vom Analogfunk auf den Digitalfunk für die Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdienste.

Bundesinnenminister Dr. Schäuble sagte anlässlich der Inbetriebnahme:

"Die Errichtung des bundesweiten Digitalfunknetzes ist das derzeit größte technische Modernisierungsprojekt in Deutschland. Dieses Großprojekt von Bund und Ländern nimmt weiter Gestalt an. Meine Amtskollegen in den Ländern und ich sind uns der Verantwortung bewusst, die wir für unsere Einsatzkräfte und die Innere Sicherheit in Deutschland tragen. Unsere Sicherheitsbehörden und -organisationen leisten ausgezeichnete Arbeit. Wir stellen ihnen eine moderne Infrastruktur zur Verfügung, die sie bestmöglich bei ihrer Aufgabenwahrnehmung unterstützt."
Die Referenzplattform ist der erste Bestandteil des bundeseinheitlichen Digitalfunknetzes. Sie ermöglicht den Einsatzkräften von Bund und Ländern, die vielfältigen Nutzungsformen der neuen Funktechnik zu testen. Zudem erlaubt die Referenzplattform der Industrie, sich mit Blick auf die Zertifizierung der Endgeräte auf die Anforderungen der neuen Technik einzustellen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Geräte verschiedener Hersteller mit der Systemtechnik zusammenwirken können und der Wettbewerb bei der Beschaffung von Endgeräten nicht eingeschränkt ist.

Für den operativen Einsatz von Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdiensten steht die neue Funktechnik bereits Mitte nächsten Jahres zur Verfügung. Dann gehen die ersten Abschnitte des Digitalfunknetzes in den Wirkbetrieb.

Bei dem Aufbau des mit 500.000 vorgesehenen Endgeräten weltweit größten Funknetzes dieser Art arbeiten Bund und Länder eng zusammen. Die Grundsätze der Zusammenarbeit sind in dem am 1. Juni 2007 unterzeichneten Verwaltungsabkommen geregelt. Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) koordiniert zentral den Aufbau.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.bmi.bund.de sowie auf der Internetseite der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben www.bdbos.bund.de



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Bundesministerium des Innern
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Staatssekretär Altmaier: Gemeinsame Katastrophenschutzübung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
6:41 Uhr
Datum:
Donnerstag, 14.Juni 2007
Heute ging in Luxemburg die zweitägige europäische Katastrophenschutzübung EULUX 2007 mit einer Vorführung für hochrangige Vertreter der Europäischen Union sowie der beteiligten Länder zu Ende. Diese Abschlusspräsentation der Einsatzteams aus Belgien, Deutschland, Frankreich Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Ungarn wurde gemeinsam vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier, der Direktorin der Umweltdirektion der Europäischen Kommission, Pia Bucella, und dem luxemburgischen Innenminister Jean-Marie Halsdorf besucht. THW-Präsident Albrecht Broemme, BBK-Präsident Christoph Unger und THW-Bundessprecher Frank Schulze waren ebenfalls unter den Gästen. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft findet am Samstag ergänzend zur Übung ein Workshop für die EU-Beobachter der Übung statt.
 
Das Übungsszenario sah mehrere Großschadenslagen vor: Eine Explosion in einem Kraftwerk, bei der radioaktive Strahlung frei wurde, eine Massenpanik in einer Konzerthalle mit über hundert Verletzten sowie der Austritt von Chemikalien in einer Tiefgarage. Auf deutscher Seite beteiligten sich die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), verschiedene Feuerwehreinheiten sowie das Deutsche Rote Kreuz aus Rheinland Pfalz an der Übung. Die Federführung für die Bundesrepublik hatte das THW mit rund 150 Einsatzkräften. Darüber hinaus nahmen rund 300 Verletztendarsteller aus Deutschland teil, die überwiegend aus den Jugendorganisationen aller beteiligten Hilfsorganisationen stammten.
 
"Es ist beeindruckend zu sehen, wie Einsatzteams aus verschiedenen Ländern zusammen arbeiten und über welches Leistungspotenzial die Organisationen verfügen", sagte Staatssekretär Altmaier als Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft heute in Luxemburg. "Der Erfolg zeigt deutlich, dass sich das europäische Gemeinschaftsverfahren zu einem wichtigen Instrument in der humanitären Soforthilfe entwickelt hat." Der so genannte EU-Mechanismus, der dem betroffenen Land im Katastrophenfall Hilfe bietet, geht auf einen Ratsbeschluss von 2001 zurück und wird seit 2003 praktiziert. Natürlich habe die Übung, bei der rund 600 Einsatzkräfte aus acht Teilnehmerstaaten koordiniert werden mussten, auch einige Defizite aufgezeigt. "Aber dafür sind Übungen schließlich da, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt", betonte Altmaier.
 
EULUX ist in diesem Jahr die einzige von der EU finanzierte Großübung und wurde erstmals von vier Ländern gemeinsam geplant, organisiert und durchgeführt. Das Hauptaugenmerk der Übung lag darauf, eine sich gut ergänzende Zusammenarbeit aller beteiligten Teams zu trainieren. Im Vorfeld hatten Einsatzeinheiten des THW die Gestaltung des Szenarios unterstützt. Rund 150 Einsatzkräfte waren in die Vorbereitungen zur EULUX eingebunden.
 
Weitere Informationen sowie ein Abschlussbericht zu EULUX 2007 auf www.thw.de


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Bundesministerium des Innern
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G8-Bundesinnenminister Schäuble dankt den Sicherheitskräften
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Webmaster
Uhrzeit:
6:41 Uhr
Datum:
Donnerstag, 14.Juni 2007
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat am Freitag eine positive Sicherheitsbilanz des G 8-Gipfels in Heiligendamm gezogen und ausdrücklich den Polizeien des Bundes und der Länder für ihren maßgeblichen Einsatz gedankt. "Die Polizeibeamtinnen und -beamten der Länder und des Bundes haben die Sicherheit unserer Staatsgäste und einen ruhigen und ungestörten Ablauf des Gipfels in entspannter Atmosphäre gesichert. Allen Einsatzkräften, die während der Gipfelveranstaltung und auch zuvor mit hohem Engagement bis an ihre Belastungsgrenzen gefordert waren, gilt mein herzlicher Dank", sagte der Bundesinnenminister am Schlusstag des Gipfeltreffens.
 
Schäuble verwies dabei auf die gute Kooperation der beteiligten Sicherheitsbehörden:

"Die Hauptlast hat die Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommern getragen. Allerdings wäre die Großaufgabe, bei der zeitweise rund 17.000 Polizisten im Einsatz waren, ohne die außerordentliche Unterstützung durch die anderen Länder und auch die Bundespolizei, nicht zu schultern gewesen. Ein Schwerpunkt der bundespolizeilichen Maßnahmen war der Lufttransport von Delegationen und Einsatzkräften mit 43 Hubschraubern. Das Bundeskriminalamt gewährleistete den Personenschutz der Staatsgäste am Veranstaltungsort".
 
Im Einsatz war die Bundespolizei u.a. auch bei der Sicherung der Land-, See- und Luftgrenzen. So wurden z.B. an den Schengen-Binnengrenzen ca. 850.000 Personen kontrolliert. Dabei erfolgten 155 Zurückweisungen, 57 mit Haftbefehl gesuchte Personen wurden ermittelt und 117 unerlaubte Einreisen wurden festgestellt. Die intensivierten Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen führten zu insgesamt 401 Zurückweisungen.

Der Bundesinnenminister sprach in seiner Bilanz auch eine notwendige Partnerschaft von Sicherheitskräften und Demonstranten an. "Der Einsatz unserer Polizeien hat auch die Freiheitsrechte friedlicher Demonstranten geschützt. Gerade die zentrale Demonstration vom 2. Juni hat belegt: Der Schutz der Demonstrationsfreiheit liegt auch in der Verantwortung der friedlichen Demonstranten selbst. Eine klare Abgrenzung von Gewalt und eine konsequente Ausgrenzung krimineller Gewalttäter sind für einen friedlichen Demonstrationsverlauf unabdingbar. Wir benötigen hier eine effektive Partnerschaft zwischen friedlichen Demonstranten und Polizei gegen diejenigen, die nicht mit Argumenten an der demokratischen Meinungsbildung teilhaben, sondern ihren Fanatismus und Hass mit Gewalttaten ausdrücken", forderte Schäuble. "Die Demonstrationsfreiheit fordert die Zivilcourage, keine Gewalttaten in den eigenen Reihen hinzunehmen."

In diesem Zusammenhang erinnerte der Bundesinnenminister an die verletzten Polizistinnen und Polizisten und wünschte allen eine schnelle Genesung.



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Bundesministerium des Innern
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G8/ Spannendster Einsatz der Maltesergeschichte/ Begleitung der Begegnung G8 / J12
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Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Donnerstag, 7.Juni 2007
Heiligendamm (ots) - Zur Stunde begleitet der Bundesarzt der
Malteser, Dr. Rainer Löb, die Begegnung J 12/G 8 im Parkpavillon in
Heiligendamm. Als Notarzt ist der Mediziner mit Notarztwagen vor Ort.
"Es ist der spannendste Einsatz meines Lebens und wohl auch der
Maltesergeschichte", so Löb. Natürlich sei die 40-köpfige Mannschaft
der Malteser angespannt, das liege aber an der Nähe zu den
mächtigsten Menschen der Welt, die Lage sei sonst ruhig. "Größere
Aufregung bedeutete für uns allerdings der erste Schichtwechsel der
Malteser auf See. Die Landblockaden in der vergangenen Nacht führten
dazu, dass wir unser Personal nur per Schiff austauschen konnten",
erläutert der Notfallmediziner. Die Nacht und der Donnerstagmorgen
verliefen in der blauen Zone sehr ruhig, bisher waren nur kleinere
Verletzungen zu behandeln.
"Unsere Einsatzkräfte sind bestens vorbereitet und der Einsatz
verläuft sehr gut. Die Zusammenarbeit mit Bundeskriminalamt,
Auswärtigem Amt und Bundespresseamt ist hervorragend," so Olaf
Tschirner, Einsatzleiter der Malteser.


Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Malteser im Einsatz für Politiker des G8-Gipfels - ganz nah dran
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Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 6.Juni 2007
Köln/Heiligendamm. (ots) - Seit gestern sind 40 Spezialisten für
Notfallmedizin der Malteser in Heiligendamm in der sogenannten blauen
Zone, dem inneren Sicherheitsbereich mit Tagungshotel und -gelände im
Sanitätseinsatz. Dr. Klaus Runggaldier, Leiter Rettungsdienst der
Malteser in Deutschland, und Dr. Andreas Mennewisch, Ärztlicher
Leiter des Schulungszentrums Nellinghof, die gestern abend beim
Empfang von George W. Bush dabei waren: "Es ist total spannend, die
Großen der Welt so aus der Nähe zu erleben."

Runggaldier und Mennewisch, ViP-Retter der Malteser, bringen
zahlreiche Erfahrungen aus früheren Einsätzen in
Hochsicherheitsbereichen mit: Etwa beim Weltjugendtag 2005 ganz nah
an Papst Benedikt XVI. oder beim Weltwirtschaftsforum in Davos wo sie
u.a. Sharon Stone und Bill Clinton trafen.
Die Malteser sind bei diesem Einsatz mitverantwortlich für das
Wohlergehen der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten
Industrienationen und Russlands sowie auch für die sogenannte gelbe
Zone mit dem Pressezentrum in Kühlungsborn.

Die Einsatzkräfte sind für Notfälle vorbereitet und stellen
hochwertige medizinische Versorgung mit insgesamt vier Notärzten
sicher. "Für die Malteser ist es wieder ein ganz besonderer Einsatz,
den sie mit Professionalität und Sachkenntnis bewältigen werden," ist
sich Runggaldier sicher.

Wegen eventueller gesundheitlicher Probleme der Teilnehmer stehen
die Malteser mit den Leibärzten der Gipfelteilnehmer in enger
Verbindung.


Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Digitalfunk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:10 Uhr
Datum:
Samstag, 2.Juni 2007
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und die Innenminister der Länder haben heute anlässlich der Innenministerkonferenz das Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunks der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) unterzeichnet.

Neben der Zusammenarbeit regelt das Verwaltungsabkommen die Finanzierung des Digitalfunks BOS und die Beteiligung der Länder an der Arbeit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS).

"Die Unterzeichnung des Verwaltungsabkommens stellt einen weiteren wesentlichen Eckpfeiler für den Aufbau und Betrieb des Digitalfunks BOS dar. Das Abkommen beweist, dass Bund und Länder bei einem solchen wichtigen Modernisierungsvorhaben in Deutschland gemeinsam und gleichberechtigt zusammenarbeiten. Mit dem Aufbau des bundesweiten, modernen Funknetzes wird den Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräften in Deutschland das weltweit größte Funknetz dieser Art zur Verfügung stehen", sagte Minister Schäuble anlässlich der Unterzeichnung.

Die BDBOS hat am 2. April 2007 die Aufgabe der Einführung des Digitalfunks BOS in Deutschland für den Bund übernommen. Mit dem heutigen Inkrafttreten des Verwaltungsabkommens nimmt die BDBOS diese Aufgabe auch für die Länder wahr. Sie fungiert damit gegenüber Unternehmen als Auftraggeberin von Bund und Ländern, ermöglicht die gemeinsame Vergabe von Aufträgen und stellt damit eine in Deutschland bisher einzigartige Einrichtung dar.

Der Digitalfunk BOS wird nach einer Migrationsphase den bisher von Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräften genutzten Analogfunk, der inzwischen technisch veraltet ist, ablösen. Schon im Juni dieses Jahres startet der Digitalfunk BOS mit der Referenzplattform in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.
 



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Bundesministerium des Innern
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Malteser: Notfallmedizin für Politiker des G8-Gipfels
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:09 Uhr
Datum:
Samstag, 2.Juni 2007
Köln/Heiligendamm (ots) - Während des G8-Gipfels in Heiligendamm
vom 6. bis 8. Juni betreuen die Malteser notfallmedizinisch die
sogenannte blaue Zone, den inneren Sicherheitsbereich mit
Tagungshotel und -gelände. Damit sind sie mitverantwortlich für das
Wohlergehen der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten
Industrienationen und Russlands sowie auch für die sogenannte gelbe
Zone mit dem Pressezentrum in Kühlungsborn.

Mit rund 40 Spezialisten der Notfallmedizin und der Einsatztaktik
sind die Malteser in Heiligendamm aufgestellt. Viele Mitarbeiter
bringen Erfahrungen aus früheren Einsätzen in
Hochsicherheitsbereichen mit: Etwa beim Weltjugendtag 2005 oder beim
Weltwirtschaftsforum in Davos. Es sind hochmotivierte und
hochqualifizierte Leute, die überwiegend aus dem Norden Deutschlands
stammen.

Die Einsatzkräfte sind für Notfälle vorbereitet und stellen
hochwertige medizinische Versorgung mit insgesamt vier Notärzten
sicher. Für die Malteser ist es wieder ein ganz besonderer Einsatz,
den sie mit Professionalität und Sachkenntnis bewältigen werden.
Wegen eventueller gesundheitlicher Probleme der Teilnehmer wird man
mit den Leibärzten der Gipfelteilnehmer in enger Verbindung stehen.

Einsatzbeginn für die Malteser ist am Dienstag, 5. Juni 2007 um
6.00 Uhr - Einsatzende am Freitag abend, wenn die letzte Delegation
im Flugzeug sitzt.

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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DLRG-Bilanz 2006 / 1.079 Menschen gerettet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:18 Uhr
Datum:
Montag, 28.Mai 2007
Bad Nenndorf/Hamburg (ots) - Die Rettungsschwimmer der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr 1.079
Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Das sind 224 Leben rettende
Einsätze oder 26,2% mehr als im Jahr 2005. 8.253 Mal haben die
ehrenamtlich tätigen Retter der DLRG zudem in Not geratenen
Wassersportlern geholfen und erfolgreich 44.346
Erste-Hilfe-Leistungen im und am Wasser durchgeführt. Auf den
Wachstationen an den Küsten, an Binnengewässern und in Bädern setzte
die größte Wasserrettungsorganisation der Welt 62.000
Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer ein. Sie leisteten 2,2
Millionen ehrenamtliche Wachstunden, um die Wasserfreizeit für
Millionen Menschen sicherer zu machen. Diese Zahlen gab
DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens jetzt in Hamburg bekannt.

Als Ursachen nannte der DLRG-Präsident schlechtere
Schwimmfähigkeit bedingt durch eine weiter abnehmende kommunale
Bäderstruktur, höhere Risikobereitschaft und leichtsinniges Verhalten
von Badegästen und Wassersportlern. Zudem schätzten viele ihre
Leistungsfähigkeit falsch ein. "Ohne die Retter läge die Zahl
tödlicher Unfälle nicht bei 606, sondern bei 1.685. Wenn wir als
Dunkelziffer die Lebensrettungen von Familienmitgliedern, Freunden
und anderen Organisationen hinzu zählen, die in keiner Statistik
erscheinen, so ist das reale Gefährdungspotenzial noch weitaus
größer. Aus diesem Grund fordert die DLRG, dass der
Wasserrettungsdienst endlich in die Rettungsdienstgesetze der
Bundesländer aufgenommen wird", kritisiert Dr. Wilkens die
politischen Rahmenbedingungen.

Die Schwimmausbildung ist weiter im Abwärtstrend. Nach Angaben der
DLRG haben die Ausbilder im vergangenen Jahr nur 159.000 Schwimm- und
51.000 Rettungsschwimmprüfungen abgenommen, ein Rückgang von 6,8%
gegenüber 2005. Die "Seepferdchen"-Prüfungen für Schwimmanfänger
stiegen geringfügig auf knapp 58.000. "Ursächlich für die anhaltende
Abnahme der Prüfungen sind vor allem die Bäderschließungen und die
Umwandlung von Sport- in Spaßbäder. Hierdurch gehen in erheblichem
Umfang Wasserflächen für die Ausbildung verloren. Jeder Mensch hat
ein Recht auf Schwimmausbildung, dies gilt insbesondere für die
Kinder. Wir fordern von den Kommunen deshalb eine sofortige Abkehr
von dieser Politik und ein klares Bekenntnis zum Bädererhalt", so der
DLRG Präsident.

Die DLRG hat nach eigenen Angaben im Jahr 2006 über 6,3 Millionen
Stunden ehrenamtlich für die Menschen in Deutschland geleistet.
Allein 2,2 Millionen Stunden haben die Retter der DLRG über die
Sicherheit der Badegäste und Wassersportler an Küsten und
Binnengewässern gewacht und knapp 1,5 Millionen Stunden haben die
Ausbilder der DLRG am Beckenrand verbracht, um Kinder, Jugendliche
und Erwachsene zu sicheren Schwimmern zu machen. Die 2.200
Gliederungen der DLRG haben für eine ordnungsgemäße Vereinsverwaltung
und Organisation 1,4 Millionen Stunden investiert. Mehr als jede
fünfte Stunde entfalle auf die Vereinsführung und Erledigung externer
Aufgaben. "Das ist einfach zu viel. Wir stellen fest, dass auch vier
Jahre nach dem Abschlussbericht der Enquetekommission des Deutschen
Bundestages von Entlastungen und Vereinfachungen für
bürgerschaftliches Engagement kaum die Rede sein kann. Das ist für
viele Millionen freiwillige Helfer enttäuschend. Wir erwarten von der
Politik schnelle und spürbare Entlastungen", fordert Dr. Wilkens
bessere Rahmenbedingungen ein.

Mit über 900.000 Mitgliedern und Förderern ist die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft die größte Wasserrettungsorganisation
der Welt und der größte Anbieter von Schwimmausbildung in
Deutschland.

Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
 


Katastrophenschutz in Europa - Generaldirektoren aus der EU tagen in Weimar
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:18 Uhr
Datum:
Montag, 28.Mai 2007
Die für den Katastrophenschutz zuständigen Generaldirektoren aus allen europäischen Mitgliedstaaten sowie aus Norwegen und aus den Beitrittskandidaten Kroatien und der Türkei haben sich vom 25.- 27. April in Weimar getroffen, um über Katastrophenschutz in Europa zu diskutieren. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Peter Altmaier, hob hervor, dass Europa nicht mehr nur eine Gemeinschaft der Politik und der Wirtschaft ist, sondern auch eine Sicherheitsgemeinschaft ist. Solidarität mit Katastrophenopfern innerhalb und außerhalb der EU sei für Deutschland eine Selbstverständlichkeit, wie Deutschland in der Vergangenheit auch schon durch umfangreiche praktische und finanzielle Unterstützung bewiesen habe.


Bei dem Abteilungsleitertreffen handelt es sich um ein informelles Treffen, auf dem keine Beschlüsse gefasst, sondern Impulse gesetzt werden und ein allgemeiner Meinungsaustausch stattfindet. Dieses informelle Treffen auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes findet unter Vorsitz der Europäischen Kommission einmal im Verlauf einer Präsidentschaft statt, wobei die jeweilige Präsidentschaft Gastgeber ist.


Auf der Tagesordnung standen grundsätzliche Themen, wie beispielsweise die Frage, wie sich die verschiedenen Akteure im Bereich des Katastrophenschutzes und der humanitären Hilfe am besten ergänzen. Außerdem wurden praktische Themen, wie die beiden von der Deutschen Präsidentschaft organisierten Fachtagungen über die Dekontaminierung Verletzter im Falle von chemischen Unfällen sowie bezüglich der Verbesserung der Koordinierungsfähigkeiten des Monitoring and Information Center in Brüssel (MIC). Die Generaldirektoren sprachen sich dafür aus, die auf den Expertenseminaren ausgetauschten Erkenntnisse in den für den Rat zuständigen Gremien weiter zu behandeln. Katastrophenschutz ist im Vergleich zu anderen Politikbereichen der EU noch ein sehr junger Bereich. Das Abteilungsleitertreffen hat aber gezeigt, wie weit die Mitgliedstaaten auch in diesem Bereich schon vernetzt sind. Die Abteilungsleiter begrüßten die Fortschritte, die bereits erzielt wurden und bekräftigen ihre weiteren Bemühungen auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes auf europäischer Ebene.



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Bundesministerium des Innern
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DLRG warnt vor Überlebenstraining für Kleinkinder
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:42 Uhr
Datum:
Freitag, 6.April 2007
Bad Nenndorf (ots) - Babys und Kleinkinder sollen immer angstfrei
an das Wasser herangeführt werden. Diese Position vertritt die
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) als größter Anbieter von
Schwimmkursen in Deutschland. "Babyschwimmkurse oder
Kleinkindausbildung, in denen Kinder unter sogenannten realistischen
Bedingungen in voller Bekleidung in das Schwimmbecken geworfen oder
gestoßen werden, um zu lernen, sich auf den Rücken zu drehen, und
damit dem Ertrinken vorzubeugen, lehnen wir ab", sagt Helmut Stöhr,
Leiter Ausbildung im Präsidium der DLRG.

Damit reagiert die DLRG auf Fernsehbeiträge, die in den
vergangenen Tagen über ein Überlebenstraining im Schwimmbad für Babys
und Kleinkinder berichteten, das aus den USA stammt und nun auch in
kommerziellen Babyschwimmkursen in Hessen angewandt wird.

"Schocktherapien dürfen nicht das pädagogische Prinzip für
Wassergewöhnung und Schwimmkurse sein. Wir können heute nicht
ausschließen, dass Kinder bei den Anfängerschwimmkursen mit vier oder
fünf Jahren mit diesen Erfahrungen traumatisch reagieren, oder aus
Angst das Schwimmen lernen ganz verweigern", kritisiert Helmut Stöhr
das Vorgehen.

Die DLRG bietet Babyschwimmen und Eltern-Kind-Kurse in den meisten
ihrer 2.200 Gliederungen an. "Für diese Kurse gelten ganz besondere
Bedingungen, beispielsweise eine deutlich höhere Wassertemperatur von
mindestens 32 Grad Celsius. Wenn der kleine Mensch den Aufenthalt im
Wasser als angenehm empfindet, wird er später eher ein positives
Verhältnis zum Wasser und auch zum Schwimmen lernen entwickeln",
sieht der Ausbildungsleiter die Vorteile in einer angstfreien
Wassergewöhnung. Als Beispiele für erfolgreiche altersgerechte
Unfallverhütung nennen die Lebensretter die DLRG-NIVEA
Kindergartenprojekte, in denen Vorschulkinder auf spielerische Weise
mit den Gefahren im und am Wasser vertraut gemacht werden und die
Kursangebote "Schwimmen lernen mit NIVEA", die sich ebenfalls an
Vorschulkinder wenden.

Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
 


Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben eingerichtet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:38 Uhr
Datum:
Freitag, 6.April 2007
Am 2. April 2007 hat die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) ihre Tätigkeit in Berlin aufgenommen.

Damit ist eine wichtige organisatorische Voraussetzung geschaffen, um den Aufbau des digitalen Sprech- und Datenfunksystems für die Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräfte in Deutschland weiter voranzubringen.

Gesetzlicher Auftrag der BDBOS sind der Aufbau, der Betrieb und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Digitalfunks BOS. Die Bundesanstalt gewährleistet die bundesweite Einheitlichkeit des neuen Funksystems, das den gegenwärtig von den Sicherheitsbehörden genutzten, inzwischen technisch veralteten Analogfunk ablöst. Nach dem von Bund und Ländern verfolgten Phasenkonzept zur Einführung des Digitalfunks BOS übernimmt die Bundesanstalt die Gesamtkoordination dieses Modernisierungsprojekts. Die Interessen der Nutzer werden auf diese Weise durch die BDBOS gebündelt wahrgenommen.

"Bund und Länder haben ein großes Interesse daran, dass alle Sicherheitsbehörden in Deutschland eng und auf höchstem technischen Niveau zusammen arbeiten. Ein modernes, bundesweit einheitliches Digitalfunknetz ist hierfür unabdingbar. Die Einrichtung der BDBOS stellt einen wichtigen organisatorischen Schritt dar, um dieses Ziel zu erreichen", sagte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble.

Um die Kontinuität der laufenden Arbeiten zu gewährleisten, ist die im Bundesministerium des Innern mit dem Projekt Digitalfunk BOS befasste Organisationseinheit in die BDBOS übergeleitet worden. Unterstützt werden soll die BDBOS durch eine externe Projektsteuerung, für die in Kürze die Ausschreibung beginnen wird.

Derzeit wird eine Referenzplattform mit Standorten in Berlin, Hamburg, Lüneburg, Köln, Stuttgart und München errichtet. Die Referenzplattform soll ab Juni 2007 zur Verfügung stehen, um Erfahrungen mit der Systemtechnik zu sammeln, mit deren Lieferung im letzten Jahr die Firma EADS beauftragt wurde.

Bund und Länder wollen noch 2007 mit dem Aufbau des BOS-Digitalfunknetzes beginnen. Die Grobnetzplanung ist bereits weitgehend abgeschlossen.



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Bundesministerium des Innern
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DLRG-Bilanz 2006: In Deutschland ertranken über 600 Menschen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:25 Uhr
Datum:
Freitag, 16.März 2007
Hannover/Bad Nenndorf (ots) - Im vergangenen Jahr sind in
Deutschland mindestens 606 Menschen ertrunken. Gegenüber dem Vorjahr
stieg die Zahl deutlich um 129 an. Das entspricht einem Wachstum von
27%. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
(DLRG) heute im Hannover bekannt. "Der schöne Sommer hat erheblich zu
diesem Ergebnis beigetragen. Allein im Monat Juli ertranken 158
Männer und Frauen, im Mittel fünf Personen täglich", bilanziert
DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens.

Nach Angaben der DLRG sind in den Jahren 2000 bis 2006 insgesamt
3774 Menschen im Wasser ums Leben gekommen. "Diese Zahl macht das
ganze Ausmaß deutlich. Für eine moderne, hoch entwickelte
Gesellschaft ist diese Bilanz nicht akzeptabel. Wenn wir die
Opferzahlen nachhaltig senken wollen, müssen alle Beteiligten -
Staat, Länder, Gemeinden und alle für die Sicherheit Verantwortlichen
- noch viele Hausaufgaben erledigen. Wir brauchen mehr Sicherheit,
vor allem an den Binnengewässern, und eine verbesserte
Schwimmfähigkeit speziell bei der nachwachsenden Generation", zeigt
der DLRG-Präsident Lösungswege auf.

78% aller tödlich verlaufenen Unfälle ereigneten sich in
Binnengewässern. In Seen und Teichen ertranken 243, in Flüssen 227
Menschen. In künstlichen Gewässern wie Häfen und Kanälen starben 44
Personen. Als besonders gefährlich entpuppten sich der Rhein und die
Elbe mit 28, respektive 26 Todesfällen, gefolgt vom Main mit 12 und
der Donau mit 10. Im Bodensee verloren sieben Personen das Leben. Um
das hohe Risiko künftig zu verringern, fordert Dr. Klaus Wilkens
lokale Risikoanalysen, um das konkrete Gefährdungspotenzial zu
ermitteln. "Je nach Gefährdungsstufe müssen dann abgestufte
Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Einrichtung von
Wasserrettungsstationen und die Aufsicht durch Rettungsschwimmer an
beliebten Badestellen dürfen nicht tabu sein". Badeverbotsschilder
sind nach Ansicht der Lebensretter keine Lösung.

29 Personen starben in Schwimmbädern, das sind mehr als doppelt so
viele wie im Vorjahr. Die deutschen Küsten von Nord- und Ostsee
zählen nach wie vor zu den sicheren Gewässern. Dort starben im
vergangenen Jahr 28 Männer und Frauen. Die Todesfälle an Meeresküsten
machen lediglich 4,6% aus. Als Grund dafür nennt die DLRG die durch
Rettungsschwim-merinnen und -schwimmer bewachten Badestellen. Der
Zentrale Wasserrettungsdienst an den Küsten ist eine
Gemeinschaftsaufgabe aller DLRG-Landesverbände und seit 35 Jahren ein
großer Erfolg.

Zum ersten Mal nach mehreren Jahren ist die Zahl der ertrunkenen
Kinder im Vorschulalter wieder gestiegen. 29 Jungen und Mädchen waren
noch keine sechs Jahre alt. Weiter steigend ist die Zahl der älteren
Menschen. Im vergangenen Jahr kamen 289 Menschen ums Leben, die älter
waren als 50 Jahre, das sind 48% aller Ertrinkungsfälle.

In der Verteilung der Todesfälle nach Bundesländern nimmt Bayern
mit 123 Ertrunkenen die Spitzenposition ein, gefolgt von
Nordrhein-Westfalen mit 86, Niedersachsen mit 64 und
Baden-Württemberg mit 51 Todesopfern. Auf den nächsten beiden Rängen
folgen mit Mecklenburg-Vorpommern (44) und Brandenburg (38) zwei
Bundesländer mit geringer Bevölkerung. Die wenigsten Todesfälle durch
Ertrinken waren in Bremen (7) und dem Saarland (10) zu beklagen.

Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
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Staatssekretäre von Bund und Ländern geben den Startschuss für den Aufbau des Digitalfunk BOS
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:23 Uhr
Datum:
Freitag, 16.März 2007
Die Staatssekretäre der Innenministerien des Bundes und der Länder haben heute beschlossen, mit dem Aufbau des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) noch in diesem Jahr zu beginnen. Die Errichtung wird nach dem nun beschlossenen Phasenkonzept erfolgen. Das Konzept sieht vor, dass Planung und Aufbau des digitalen Funknetzes in enger Zusammenarbeit von Bund und Ländern durchgeführt werden. Die Bundesanstalt für den Digitalfunk (BDBOS) wird die bundesweite Einheitlichkeit des Digitalfunk BOS gewährleisten und die Koordinierung des Gesamtprojekts übernehmen.

"Mit dem heutigen klaren Votum für das Phasenkonzept können wir mit der Errichtung des Digitalfunk BOS beginnen. Wir halten am Ziel fest, den Digitalfunk bis 2010 aufzubauen. Bund und Länder können das Projekt mit dem Phasenkonzept im vorgesehenen Kostenrahmen realisieren.", sagte der Staatssekretär im Innenministerium Dr. August Hanning anlässlich der Sitzung der Innenstaatssekretäre.

Das Phasenkonzept ermöglicht - verbunden mit der stärkeren Verantwortungsübernahme von Bund und Ländern - die Einhaltung des festgelegten Kostenrahmens von rund 4,5 Mrd. Euro. Die BDBOS wird unterstützt durch eine externe Projektsteuerung, für die in Kürze die Ausschreibung beginnen wird. Der Auftrag zur Lieferung der Systemtechnik wurde bereits 2006 an die Firma EADS erteilt. Weitere Leistungspakete zur Errichtung werden zeitnah im Wettbewerb an Dritte vergeben.

Die Übernahme des Betriebs des Digitalfunk BOS durch einen dauerhaften Betreiber soll nach Aufbau der ersten Netzabschnitte erfolgen.

Die Projektleiter von Bund und Ländern haben das Phasenkonzept als Alternative zum bisher verfolgten Betriebsmodell entwickelt, nachdem die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn als Generalunternehmer für Aufbau und Betrieb des Digital­funks BOS im Dezember 2006 gescheitert waren.

Zur Bekräftigung des gemeinsamen Willens, den Digitalfunk BOS auf der Grundlage des Phasenkonzepts zu realisieren, haben die Staatssekretäre von Bund und Ländern dem - an das neue Konzept angepassten - Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunknetzes zugestimmt.

Das Verwaltungsabkommen tritt in Kraft, sobald es die Innenminister von Bund und mindestens zehn Ländern unterzeichnet haben. Als Termin für die Unterzeichnung ist die Innenministerkonferenz am 31. Mai 2007 vorgesehen.

Die Staatssekretäre betonten, dass der flächendeckende Aufbau des Digitalfunk BOS wie geplant bis 2010 abgeschlossen sein soll. Dann wird bundesweit der Digitalfunk allen Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdiensten zur Verfügung stehen.
Die Übernahme des Betriebs des Digitalfunk BOS durch einen dauerhaften Betreiber soll nach Aufbau der ersten Netzabschnitte erfolgen.

Die Projektleiter von Bund und Ländern haben das Phasenkonzept als Alternative zum bisher verfolgten Betriebsmodell entwickelt, nachdem die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn als Generalunternehmer für Aufbau und Betrieb des Digital­funks BOS im Dezember 2006 gescheitert waren.

Zur Bekräftigung des gemeinsamen Willens, den Digitalfunk BOS auf der Grundlage des Phasenkonzepts zu realisieren, haben die Staatssekretäre von Bund und Ländern dem - an das neue Konzept angepassten - Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunknetzes zugestimmt.

Das Verwaltungsabkommen tritt in Kraft, sobald es die Innenminister von Bund und mindestens zehn Ländern unterzeichnet haben. Als Termin für die Unterzeichnung ist die Innenministerkonferenz am 31. Mai 2007 vorgesehen.

Die Staatssekretäre betonten, dass der flächendeckende Aufbau des Digitalfunk BOS wie geplant bis 2010 abgeschlossen sein soll. Dann wird bundesweit der Digitalfunk allen Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdiensten zur Verfügung stehen.



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Bundesministerium des Innern
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Vorbereitung auf den Ernstfall: Dekontamination von Verletzten bei chemischen Unfällen und Anschlägen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:09 Uhr
Datum:
Samstag, 24.Februar 2007
Im Rahmen des Aktionsprogramms zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft führt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vom 21. - 24.02.07 den Workshop "Dekontamination Verletzter bei chemischen Unfällen" durch. An dem im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) durchgeführten Workshop nehmen Experten aus 22 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen teil. Innerhalb des Workshops fand gestern eine Demonstrationsübung zur Dekontamination Verletzter bei der Berufsfeuerwehr in Köln statt.
 
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Peter Altmaier, hat diese Demonstrationsübung gemeinsam mit Pia Bucella, Direktorin der DG Umwelt der Europäischen Kommission beobachtet. "Die Gefahr für die Bevölkerung durch chemische Gefahren ist in den letzten Jahren nach den Sarin-Anschlägen in Tokio verstärkt diskutiert worden", sagte Altmaier in Köln nach der Übung. "Ziel aller Bemühungen muss es sein, möglichen Opfern das Überleben zu sichern und die Kontaminationsverschleppung, beispielsweise auf das Rettungsdienstpersonal oder in Krankenhäuser zu verhindern. Das Bundesinnenministerium hat mit diesem Seminar und der Übung die Basis geboten, auf der alle Beteiligten national und europaweit ihren Wissensstand einbringen, austauschen und gemeinsam optimieren konnten."
 
Das Thema wurde vom BMI für ein EU Ratspräsidentschaftsseminar ausgewählt, da bei chemischen Unfällen wegen des Dekontaminationsaspekts ganz besondere Anforderungen an die Hilfskräfte gestellt werden, und deswegen ein gutes Zusammenspiel und Erfahrungsaustausch gerade bei diesen Einsätzen wichtig. Die Gefahr, dass bei Unfällen in der Produktion, beim Transport, bei der Verarbeitung von Chemikalien und bei möglichen Terroranschlägen Gefahrstoffe freigesetzt werden, betrifft alle Mitgliedstaaten.
 
Derartige Gefahrenlagen können sich darüber hinaus leicht zu Großschadenslagen mit grenzüberschreitenden Folgen entwickeln. Den Mitgliedsstaaten soll die Möglichkeit eröffnet werden, ihre eigenen Vorbereitungen zu überprüfen und für eine Zusammenarbeit zwischen Nachbarstaaten zu optimieren. Ferner sollen den Mitgliedsstaaten Anregungen zur Weiterentwicklung der Konzepte bei der Dekontamination Verletzter bei chemischen Schadenereignissen mit einer Vielzahl von Verletzten gegeben werden.
 
Weitere Informationen unter www.bmi.bund.de oder www.bbk.bund.de



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Bundesministerium des Innern
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DRK besorgt um Katastrophenschutz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:09 Uhr
Datum:
Dienstag, 13.Februar 2007
“Die Planungen des Bundes zu einem faktischen Rückzug aus dem
Katastrophenschutz in den Ländern atomisieren die Einsatzeinheiten und zerstören damit ein gewachsenes und erfolgreiches Hilfeleistungssystem in NRW”, befürchten die Katastrophenschutzbeauftragten des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen, Hartmut Krabs-Höhler (Düsseldorf) und Christoph Brodesser (Münster). Sollte der Bund seinen Ausstattungs- und Finanzierungsanteil in dem Umfang reduzieren, wie dies augenscheinlich geplant sei, dann könne ein Einsatz wie zuletzt bei dem Orkan “Kyrill”
nicht mehr erfolgreich bewältigt werden.

Das DRK in NRW stellt in 193 Einsatzeinheiten fast 20.000 ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer im Zivil- und Katastrophenschutz des Landes NRW. Diese Einsatzkräfte leisten mit großem persönlichem Engagement einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag, zuletzt beim Orkan “Kyrill” mit über 1.700 eingesetzten Kräften.

“Das DRK teilt die Sorge des Innenministeriums des Landes NRW, dass der effiziente Bevölkerungsschutz in NRW nicht mehr gewährleistet werden kann, wenn der Bund- wie angekündigt – erhebliche Mittel aus diesem System abzieht”, so Krabs-Höhler und Brodesser in einer gemeinsamen Stellungnahme der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe.

Bisher seien die Lasten gleichmäßig auf die Schultern des Bundes, des Landes, der Kommunen und der Hilfsorganisationen verteilt. Das DRK und die anderen privaten Hilfsorganisationen stellen neben den Beiträgen der
öffentlichen Hand in hohem Maße eigene Mittel aus Spenden und
Mitgliedsbeiträgen hierfür bereit. Zöge sich der Bund aber wie angekündigt weitgehend aus diesem austarierten System zurück, käme die gesamte Struktur ins Wanken. “Von den derzeit beim DRK in NRW stationierten fast 900 Einsatzfahrzeugen des Bundes blieben dann wohl nur eine Handvoll übrig”, so die Katastrophenschutzbeauftragten, die gleichzeitig darauf hinweisen, dass dies wohl nicht ohne Auswirkungen auf jede einzelne Gemeinde und jeden einzelnen Bürger bleiben könne. Das DRK sehe sich nicht in der Lage, diese radikalen Kürzungen des Bundes aus eigenen Mitteln zu kompensieren. Unter Mitwirkung des DRK habe das Land NRW einen modernen und wirksamen Katastrophenschutz aufgebaut, der seine große Leistungsfähigkeit nur dann
beibehalten könne, wenn die Anteile von Bund, Land, Kommunen und
Hilfsorganisationen dauerhaft verlässlich von allen Beteiligten erbracht
werden. Dies sei jedoch nach den aktuellen Planungen des
Bundesinnenministeriums nicht mehr sichergestellt.--

Quelle:

DRK NRW
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Bundesinnenministerium finanziert neue Zivilschutz-Hubschrauber
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:54 Uhr
Datum:
Montag, 5.Februar 2007
Das Bundesministerium des Innern (BMI) wird das bewährte System der Luftrettung durch die Beschaffung der neuen Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Typs EC 135 T2i der Firma Eurocopter maßgeblich und zukunftsorientiert erneuern. In den kommenden zwei Jahren werden zwölf Luftrettungszentren mit diesem hochwertigen Fluggerät ausgestattet. Nach der Auslieferung aller neuen Zivilschutz-Hubschrauber besitzt der Bund die modernste Flotte in der Luftrettung. Dr. Rüdiger Kass, Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium für Angelegenheiten der Bundespolizei, übernimmt die ersten zwei von insgesamt sechzehn ZSH bei Eurocopter in Donauwörth. Dazu sagt Dr. Kass: "Wenn die Rettung aus der Luft kommt, ist diese schnell, kompetent und in Zukunft auch mit bester Technik ausgestattet."

Die EC 135 T2i löst die bisher eingesetzten Maschinen des Typs BO 105 CBS-5 und Bell 212 ab.

Eine Vielzahl technischer Neuerungen sind Merkmale in der Ausstattung der neuen ZSH. Diese sind unter anderem generelle Produktverbesserungen wie höhere Zuladung, erhöhte Startleistung, verbesserte Leistung für Höhen- und Hochtemperaturflüge, Anti-Kollisions-Warnsystem, Terrain-Mapping/Navigationssystem EuroNavIV, modernste kombinierte Navigations-/Flugfunk-systeme und damit eine Gewichtsoptimierung, Satellitenfunknetztelefon für Sprache/Daten, HS-Datenaufzeichnungssystem, Sanitätsschnellwechselausstattung, geringes Gewicht und schnelle Ausbaubarkeit für Hubschrauber-Profiländerung bei anderen Missionsaufgaben.

Zusätzlich werden alle Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesministeriums des Innern mit dem aktiven Hinderniswarnsystem HELLAS (Helicopter Laser Radar) ausgestattet. Dieses weltweit einzigartige System warnt vor dem Einflug in Hindernisse unter Sichtflugbedingungen bei Tag und Nacht und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Flugsicherheit.

Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzfall zur Verfügung stellt. Mit ihrer Hilfe können

- Schwerverletzte nach erster Behandlung vor Ort abtransportiert,
- Schadensstellen erkundet und überwacht,
- Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt, sowie
- radioaktive Strahlung aus der Luft gemessen sowie
- Spezialisten und Material herbeigeschafft werden.

Jeder Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes führt eine komplette Notarzt-Ausstattung mit und kann bis zu zwei Verletzte liegend transportieren. Besetzt sind die ZSH mit je einem Notarzt und Rettungsassistenten, die von den jeweiligen Trägern des Luftrettungszentrums gestellt werden.

Die Bundespolizei ist für den gesamten Flugbetrieb verantwortlich. Sie wartet die Hubschrauber mit eigenem Personal in fünf Bundespolizei-Fliegerstaffeln und stellt die Piloten. Ein besonderer Nutzen liegt in der Fortbildung der Piloten der Bundespolizei: Diese bekommen durch die mehr als 17.000 Einsätze pro Jahr, häufig unter erschwerten Bedingungen, eine hervorragende Flugerfahrung.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nimmt alle Aufgaben der Verwaltung wahr, die sich aus dem Betrieb ergeben.

Insgesamt stattet das Bundesinnenministerium zurzeit 12 Luftrettungszentren mit Hubschraubern des Zivilschutzes aus. Das BMI hat seit 1971 mit seinen Hubschraubern einen maßgeblichen Beitrag für den Aufbau des heute fast flächendeckenden Luftrettungsnetzes in Deutschland geleistet. Auch weiterhin stellt es Hubschrauber für den Bevölkerungsschutz zur Verfügung.
 
Das hochwertige Rettungsmittel fliegt vorrangig in einem Radius von etwa 50 km und bringt Notarzt und Rettungsassistenten mit ihrer medizinischen Ausstattung schnell an den Einsatzort.

Weitere Informationen auf www.bmi.bund.de und www.bbk.bund.de



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Bundesministerium des Innern
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Erste Hilfe ist leichter geworden / ASB empfiehlt:
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
9:26 Uhr
Datum:
Donnerstag, 25.Januar 2007
Köln (ots) - "Sie sind vor allem eins: einfacher", beschreibt
Peter Goldschmidt, Referent für die Notfallausbildung beim
ASB-Bundesverband, die neuen, seit Beginn des Jahres 2007 geltenden,
Leitlinien der Wiederbelebung. "Ein Grund mehr, Erste Hilfe zu
lernen", so Goldschmidt weiter. Denn Erste Hilfe kann Leben retten
und es gibt eigentlich nur einen Fehler: Nichts zu tun. Aus Angst,
etwas falsch zu machen, sollte sich deshalb niemand drücken. Jeder
Helfende ist rechtlich abgesichert, auch wenn dem Verletzten oder ihm
selbst Schaden zugefügt werden sollte. Was viele nicht wissen: Die
Verpflichtung zur Hilfe ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Zudem entscheiden nach einem Unfall die Hilfeleistungen in den
ersten Minuten oft über das Leben des Verunglückten. Wird gleich nach
dem Unfall mit Wiederbelebungs-maßnahmen begonnen, kann ein hoher
Prozentsatz von Notfallpatienten gerettet werden. "Darum sind Laien
als Ersthelfer vor Ort ein unverzichtbares Glied in der
Rettungskette", so Goldschmidt. Aber nur etwa 25 Prozent der
Deutschen wissen, was in einer Notsituation zu tun ist.

Das muss nicht sein. Denn Erste Hilfe kann mit wenig Zeitaufwand
und ohne große Kosten erlernt oder erneuert werden. Zum Beispiel in
einem Auffrischungskurs unter fachkundiger Anleitung beim ASB. In der
Erste-Hilfe-Ausbildung lernen die Teilnehmer praktisch anwendbare und
effektive Maßnahmen, die im Ernstfall Leben retten können.

"Die einzelnen Handgriffe sind durch die neuen Regeln leichter zu
lernen, prägen sich besser ein und führen so zu einer sicheren
Anwendung in der Praxis", erklärt Goldschmidt. Sie basieren auf
aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und legen noch mehr als
bisher Wert darauf, dass mit den einzelnen Handlungsschritten so früh
wie möglich begonnen wird.

Die Neuerungen im Überblick:

1. Nach Feststellen einer Bewusstlosigkeit soll zunächst das
Umfeld alarmiert werden: Laut "Hilfe" rufen.

2. Nach Feststellen normaler Atmung bei einem Bewusstlosen wird
eine neue, einfachere Seitenlage empfohlen, bevor anschließend ein
Notruf abzusetzen ist.

3. Wird beim Bewusstlosen jedoch nach zehn Sekunden Atemkontrolle
keine normale Atmung festgestellt, soll unverzüglich mit einem Notruf
der Rettungsdienst alarmiert werden. Danach sind sofort 30
Herzdruckmassagen im Wechsel mit zwei Beatmungen durchzuführen.

4. Der Druckpunkt liegt leicht aufzufinden (unverändert) in der
"Mitte der Brust", eine spezielle Methode zum Aufsuchen wird nicht
mehr empfohlen.

5. Ein höherer Wirkungsgrad der Wiederbelebungsmaßnahmen (besserer
Blutfluss und bessere Sauerstoffversorgung) soll durch einen
komprimierten Ablauf der lebensrettenden Maßnahmen erzielt werden.
Daher werden bei Erwachsenen keine Beatmungen mehr vor den ersten
Herzdruckmassagen empfohlen, soll jede Beatmung nur etwa eine Sekunde
dauern und sollen jeweils nicht mehr als zwei Beatmungsversuche
unternommen werden.

Die Basismaßnahmen können in der empfohlenen Weise grundsätzlich
auch bei Kindern angewendet werden, bei denen sich lediglich je nach
körperlicher Konstitution die Art und Weise der Herzdruckmassage
(Durchführung mit zwei Fingern beim Säugling bzw. mit nur einer Hand
sowie die Drucktiefe) entsprechend unterschiedlich darstellen.

Wer noch die "alten" Regeln beherrscht, ist aber keineswegs falsch
unterrichtet und kann diese auch weiterhin anwenden. Zur Auffrischung
wird insbesondere bei Unsicherheit dringend empfohlen, die
veränderten Basismaßnahmen in einem "Erste-Hilfe-Training" zu
erlernen und unter Anleitung auszuprobieren. Der ASB als einer der
größten Erste-Hilfe-Ausbilder in Deutschland bietet bundesweit Kurse
für alle Ziel- und Altersgruppen an.

Originaltext: ASB-Bundesverband
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Orkan „Kyrill“: Über 600 Rotkreuzler in Westfalen-Lippe im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:52 Uhr
Datum:
Dienstag, 23.Januar 2007
Im Bereich des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe erforderte der Orkan „Kyrill“ im Laufe des gestrigen Tages und der folgenden Nacht den Einsatz von über 600 Rotkreuzlern an den Einsatzschwerpunkten (s. unten) und einer Vielzahl weiterer Helfer bei kleineren Einsätzen. Die Helferinnen und Helfer leisteten überwiegend Betreuungsdienste, indem sie unter anderem für die Verpflegung und Unterbringung von Bürgerinnen und Bürger in Notunterkünften sorgten. Die Einsatzschwerpunkte lagen in den DRK-Kreisverbandsgebieten Dortmund, Gelsenkirchen, Gütersloh, Hamm, Herford-Land, Steinfurt, Iserlohn, Münster, Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein, Tecklenburger Land und Witten. Aus dem Lager der DRK-Hilfszugabteilung Westfalen in Nottuln transportierten die Helfer 350 Betten und Wolldecken, die im Hauptbahnhof Hamm benötigt wurden, 200 Betten und Wolldecken wurden in eine zur Notunterkunft umfunktionierte Schule nach Castrop-Rauxel (Kreisverband Recklinghausen) gebracht. Außerdem vermittelte der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe den Transport von 250 Betten und Wolldecken aus dem Hilfszuglager Mönchengladbach (DRK-Landesverband Nordrhein) nach Gelsenkirchen (Notunterkunft in einer Schule).

Quelle:
DRK

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Neue Kampagne: Malteser setzen weiter auf Nähe
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:51 Uhr
Datum:
Dienstag, 23.Januar 2007
Köln (ots) - Verbunden mit dem Start der Kampagne "...weil Nähe
zählt" findet vom 27. Januar bis zum 3. Februar 2007 eine erste
"Nähe"-Aktionswoche der Malteser statt. Zahlreiche Prominente spenden
in dieser Woche bei einigen der bundesweit 700 Malteser Gliederungen
Zeit und Nähe für einen ehrenamtlichen Dienst der Malteser. So macht
der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, mit beim
Malteser Krankentransport in Berlin, der sich überwiegend um ältere
Menschen kümmert. Der Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Peter Frey,
ist bei einer Sprechstunde der Malteser Migranten Medizin (MMM)
dabei. Dort können ihm Menschen ohne Krankenversicherung ihre
Probleme schildern. Auch Ministerpräsident Dieter Althaus (Thüringen)
ist für die Malteser aktiv: Mit dem Malteser Besuchsdienst in einem
Erfurter Altenheim.

"Wir erhoffen uns von dieser Nähe-Aktionswoche mit Prominenten
eine Stärkung für das ehrenamtliche Engagement in Deutschland. Es
wäre schön, wenn durch unsere Kampagne und die Aktionswoche ein
kraftvolles Signal in die ganze Republik gehen würde", betont
Johannes Freiherr Heereman, Malteser Geschäftsführer, und lädt ein,
die Nähe der Malteser zu den Bedürftigen selbst zu erleben. Dem dient
eine zweite "Nähe"-Aktionswoche für Jedermann, die vom 26. Februar
bis 3. März 2007 stattfindet. Interessierte können sich bis zum 31.
Januar 2007 bei den Maltesern melden: Fax 0221 - 98 22 119 oder
naehe@maltanet.de

Achtung Redaktionen! Interviews mit Johannes Freiherr Heereman
sind möglich, ebenso wie die Begleitung von Aktionen mit den
genannten Prominenten. Vermittlung über Tel. 0221 - 98 22 120. Mehr
Infos unter: www.weil-naehe-zaehlt.de

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Orkan "Kyrill": Schäuble dankt allen Einsatzkräften für Engagement im Katastrophenschutz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:34 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
"Der Einsatz in Folge des Orkans ,Kyrill' zeigt deutlich, dass der Katastrophenschutz in Deutschland gut aufgestellt ist", sagte Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble heute in Berlin. "In Verbindung mit den exakten Wetterprognosen hat das deutsche Notfallsystem seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein besonderer Dank gilt all den haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in der vergangenen Nacht im Einsatz waren und sicher in den nächsten Tagen noch viel Arbeit leisten werden. Dieses Engagement ist unbezahlbar", sagte der Bundesinnenminister weiter. Er betonte auch die Rolle der Arbeitgeber, ohne die dieses zum größten Teil ehrenamtlich getragene Katastrophenschutzsystem nicht funktionieren würde. "Mit der Freistellung ihrer Mitarbeiter leisten die Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft. Auch die Bürger haben durch verständiges Verhalten viel zur Bewältigung der Lage beigetragen", erklärte Dr. Wolfgang Schäuble.

Noch kann der Schaden, den ,Kyrill' angerichtet hat, nicht beziffert werden. Erste Schätzungen gehen weit in die Millionen. "Besonders hat es mich getroffen, zu erfahren, dass durch das Unwetter Menschen ihr Leben verloren haben. Meine Gedanken sind bei den Familien", sagte der Bundesinnenminister.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Stundenkilometern fegte in der vergangenen Nacht der Orkan ,Kyrill' über Deutschland hinweg. Bundesweit waren die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten im Einsatz. Allein das THW, als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes, half in der vergangenen Nacht mit 5.500 Kräften aus 330 Ortsverbänden. Zurzeit leisten bundesweit immer noch etwa 1.400 THW-Einsatzkräfte Unterstützung, räumen Straßen und Gleisanlagen frei und versorgen landwirtschaftliche Betriebe mit Strom.

Im Vorfeld des Orkans hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Übereinstimmung mit den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes die Bevölkerung über Selbstschutzmaßnahmen informiert. Im Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (GMLZ), liefen die ganze Nacht hindurch alle Informationen zusammen. Im Verlauf des Sturms hat das GMLZ über 200 eingegangene Meldungen ausgewertet und in vier Lagemeldungen an über 150 Adressaten verteilt.

Auch die Bundespolizei hat sich frühzeitig auf diese Sonderlage eingestellt und alle erforderlichen Maßnahmen getroffen. Insgesamt sind während des Orkans in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar mehr als 2.400 Beamte der Bundespolizei zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus hat die Bundespolizei mehrere Hundertschaften bereitgehalten. Zur Bewältigung der Auswirkungen  des Orkans setzt die Bundespolizei bundesweit im Verlauf des heutigen Tages über 3.700 Einsatzkräfte ein. Dabei haben sie vorrangig die bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung verstärkt und die Evakuierung einiger auf freier Strecke liegen gebliebener Züge sowie die Abwicklung des Schienenersatzverkehrs unterstützt.

Im Rahmen seiner Informationsarbeit zur Notfallvorsorge gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auch Verhaltenshinweise zu Sturm- und Unwettergefahren. Die BBK-Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" und ein spezieller Flyer zum Thema Unwettergefahren steht der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung.



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Bundesministerium des Innern
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Bundesweit fast 70.000 Einsätze durch Orkan "Kyrill"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:22 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Berlin (ots) - Von gespannt bis normal reicht die erste Bilanz,
die sich nach dem Orkan "Kyrill" in den deutschen Feuerwehren
abzeichnet. "Bundesweit wurde uns von fast 70.000 Einsätzen
berichtet", erklärt Rudolf Römer, stellvertretender
Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Bei
rund 100.000 eingesetzten Feuerwehrkräften gab es zwei Todesopfer zu
beklagen. Hinzu kommen mindestens 30 verletzte Feuerwehrangehörige -
darunter etwa ein Berufsfeuerwehrmann in Dresden, der
Kopfverletzungen davontrug.

In Berlin verzeichneten die in Ausnahmezustand versetzten
Feuerwehren über 1.100 Einsätze. Da am neuen Hauptbahnhof ein
Stahlträger abgestürzt war, wurde das komplette Gebäude für die
Untersuchung gesperrt. Im Nah- und Fernverkehr kam es dadurch zu
Störungen. In Dresden wurde bei etwa 430 Einsätzen zudem ein weiterer
Freiwilliger Feuerwehrmann leicht verletzt.

In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des Innenministeriums
bis zum frühen Vormittag 26.672 Feuerwehreinsätze. Pressesprecher
Rainer Suttrop berichtet für die Feuerwehr Dortmund von technischer
Hilfe bei 1.482 Einsätzen. "Besonders hervorzuheben ist die Hilfe der
Bundeswehr mit drei Kranwagen des Instandsetzungsbataillons",
resümiert er. "Die Orkanböen deckten das Flachdach eines
Mehrfamilienhauses ab; 32 Wohnungen wurden evakuiert. Auch zwei
Dachstühle hielten der Windlast nicht stand und brachen zusammen", so
Suttrop. Hinzu kamen Bäume auf einer Freileitung und einem Gastank
sowie ein -vermutlich nicht sturmbedingter- Dachstuhlbrand.

Köln: Holzplatten im Museum / Ankerketten bei Rhein-Partyschiff
gerissen

In Köln gab es 758 Einsätze, darunter einen Kran, der auf den
Neubau einer Schule fiel: "In der Spitzenzeit gegen 19 Uhr gingen in
der Leitstelle innerhalb von 15 Minuten 1.400 Anrufe ein", erklärt
Pressesprecher Daniel Leupold. Am Roncalliplatz flogen Holzplatten in
das Römisch-Germanische Museum; am Rhein musste ein Partyschiff
gesichert werden, nachdem zwei Ankerketten gerissen waren.

Für Bayern bilanziert Alfons Weinzierl, Vorsitzender des
Landesfeuerwehrverbandes, rund 20.000 Einsätze, bei denen über 75.000
ehrenamtliche Kräfte Hilfe leisteten. Nachdem der Sturm einen
Dachstuhl angehoben hatte, musste auch in München ein
Mehrfamilienhaus evakuiert werden. "Insgesamt hatten wir bislang rund
700 Einsätze", sagt Stefan Grad, Pressesprecher der Feuerwehr
München.

Hannover/Nürnberg: Über 1.000 Flug- und Bahnreisende betreut

Durch den Sturm kamen auch viele Flug- und Bahnreisenden nicht
mehr an ihren Zielort: Allein in Hannover und Nürnberg wurden über
1.000 Reisende von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut sowie teils
in Notunterkünften untergebracht. Während die Feuerwehr Hannover
insgesamt etwa 500 Einsätze abarbeitete, wurden die Einsatzkräfte in
Nürnberg insgesamt etwa 230 Mal aktiv.

In Hamburg wurden die Feuerwehrmänner und -frauen bis in die
frühen Morgenstunden zu 458 Einsätzen gerufen; besonders
hervorzuheben sind hierbei diverse Störungen des Bahnverkehrs durch
Bäume, das zu zwei Dritteln abgedeckte Dach eines
Wohn-Geschäftshauses sowie das teils abgelöste Kupferdach der Hammer
Kirche. Die letztere Einsatzstelle konnte erst abgearbeitet werden,
nachdem der Orkan nachgelassen hatte; zunächst sperrte die Polizei
den Bereich großflächig ab. Vor allem überflutete Straßen und
vollgelaufene Keller forderten in etwa 1.000 Fällen den Einsatz der
Feuerwehren in Schleswig-Holstein, so der Landesfeuerwehrverband.

Nur 28 sturmbedingte Einsätze in Stuttgart

Keine besonderen Ereignisse verzeichneten die Feuerwehren in
Gelsenkirchen (490 Einsätze), Frankfurt (300 Einsätze), Leipzig (140
Einsätze) und Kaiserslautern (102 Einsätze). Der Stuttgarter
Feuerwehr-Pressesprecher Guido Thimm hatte mit lediglich 28
sturmbedingten Einsätzen eine "erfreulich niedrige" Bilanz zu
vermelden.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Kyrill beschäftigte bundesweit Johanniter-Helfer
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:22 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Berlin (ots) - Über 300 Helfer der Johanniter haben in der
vergangenen Nacht in Köln, Frankfurt, Münster, Wuppertal, Witten,
Hannover, Göttingen, Donauwörth und anderen Städten freiwilligen
Dienst für Betroffene des Orkans Kyrill geleistet. In Dessau wurde
eine Rettungswache der Johanniter vom Sturm schwer beschädigt.

Vor allem in den Bahnhöfen mussten die Helfer mit ihren
Betreuungseinheiten anrücken. Dort versorgten sie gestrandete
Reisende mit Essen und Getränken. Teilweise richteten die Johanniter
Notunterkünfte ein oder transportierten die vorübergehend Obdachlosen
dort hin. Andernorts unterstützte die Hilfsorganisation die
kommunalen Rettungsdienste mit zusätzlichem Personal und Fahrzeugen
oder sie verpflegten das Rettungsdienstpersonal.

In Dobritz (Anhalt-Zerbst) fegte der Sturm das Eternitdach von der
Rettungswache. Es entstand hoher Sachschaden, verschiedene Fahrzeuge
wurden zerstört, darunter ein Rettungswagen. Das Gebäude kann vorerst
nicht weiter genutzt werden. Den Rettungsdienst konnten die
Johanniter durch zusätzlich beschaffte Fahrzeuge aufrechterhalten.
Die Dobritzer Helfer hatten sogar noch die Kraft, für Einsatzkräfte
der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes die Verpflegung zu
organisieren.

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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Orkan "Kyrill": Malteser ziehen erste Bilanz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:22 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Köln (ots) - Im Rahmen von "Kyrill"-Hilfsleistungen waren nach
bisherigem Stand mehr als 200 haupt- und ehrenamtliche Malteser
Mitarbeiter bundesweit im Einsatz: Dabei wurden rund 1.500 Betroffene
betreut. So haben die Malteser in Hannover, Osnabrück und Regensburg
gestrandete Reisende und andere Hilfskräfte mit warmem Essen und
Getränken versorgt. In Berlin und anderen Städten haben die Malteser
mit Fachberatern die Krisenstäbe der Behörden unterstützt.

Die Malteser Hausnotrufzentrale in Oestrich-Winkel erreichten in
den vergangenen 24 Stunden über 9.400 Alarmrufe. Der übliche
Tagesdurchschnitt liegt bei 6.500. Neben zahlreichen
Stromausfallmeldungen gab es eine große Zahl von ängstlichen und
besorgten Anrufen älterer Teilnehmer. Die Mitarbeiter der Malteser
Hausnotrufzentrale konnten sie beruhigen.

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Zwei Feuerwehrmänner sterben bei Orkan "Kyrill"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:21 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Berlin (ots) - Zwei Feuerwehrmänner aus Nordrhein-Westfalen sind
am Donnerstagabend im Zusammenhang mit Einsätzen zum Orkan "Kyrill"
verstorben. Ein 39-jähriger Familienvater wurde im Landkreis Viersen
von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auf dem Weg zu einem Einsatz
mussten die Feuerwehrkräfte einen auf der Straße liegenden Baum
beseitigen, um weiterfahren zu können. "Eine Windböe wehte einen
weiteren Baum um, der den Vater dreier Kinder traf und tödlich
verletzte", berichtet Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel. Ein
zweites Todesopfer ist im Landkreis Düren zu beklagen: Ein
50-jähriger Feuerwehrmann starb nach einem Sturmeinsatz auf dem Weg
nach Hause in seinem Fahrzeug.

"Die Nachricht von den Todesfällen hat uns sehr betroffen gemacht.
Wir trauern mit den Familien, Feuerwehren und Freunden der
Verstorbenen", erklären Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen
Feuerwehrverbandes (DFV) und Walter Jonas, Präsident des
Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen.

Wie groß die Risiken für die überwiegend ehrenamtlichen Kräfte bei
den Rettungs- und Bergungseinsätzen im Rahmen des Orkans sein können,
zeigte sich unter anderem in Nordrhein-Westfalen: Hier wurden 16
Feuerwehrangehörige verletzt; vier davon schwer. In Klein Timdorf im
Kreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) erlitt ein Feuerwehrmann
Rippenbrüche, als er bei der Beseitigung von Sturmschäden von einem
abgebrochenen Ast getroffen wurde. Der Mann wird derzeit in einem
Krankenhaus stationär behandelt.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Orkan "Kyrill": Bundesweit 5.500 THW-Kräfte im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:21 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Bonn (ots) - Stromausfall, abgedeckte Dächer, gesperrte
Verkehrswege: Das Orkantief "Kyrill" verursachte europaweit
zahlreiche Schäden. Rund 5.500 Einsatzkräfte aus 330
THW-Ortsverbänden leisteten seit Donnerstag Nachmittag bundesweit
technische Hilfe. Zurzeit sind noch etwa 1.000 Kräfte im Einsatz.

Bonn. Den Einsatzschwerpunkt bildet derzeit Nordrhein-Westfalen.
Vor allem in ländlichen Gebieten ist der Strom ausgefallen. Die
THW-Ortsverbände sichern die Notstromversorgung landwirtschaftlicher
Betriebe und vereinzelt auch kleinerer Ortschaften. Im Auftrag der
Deutschen Bahn räumten zahlreiche THW-Ortsverbände bundesweit
Windbruch und umgestürzte Bäume von den Bahnschienen. Außerdem
führten sie für die Fahrgäste der Bahn Shuttletransporte durch und
verpflegten sie.

Das Leistungsspektrum des THW umfasste in der Kernphase des
Einsatzes das Räumen wichtiger Zufahrtsstraßen, die Beseitigung
schwerer Sturmschäden sowie die Notstromversorgung. Darüber hinaus
pumpten die THW-Kräfte eindringendes Wasser aus zahlreichen Gebäuden
und sicherten Häuser und Straßen mit Sandsäcken vor Überschwemmungen.
Zusätzlich führten sie Absperrmaßnahmen und Transportaufgaben durch,
sicherten Dächer und Gebäude, leuchteten Einsatzstellen aus und
verpflegten die beteiligten Einsatzkräfte.

Unterdessen haben bundesweit die Aufräumarbeiten begonnen. Mehr
und mehr werden die Ausmaße des Orkans sichtbar. im gesamten
Bundesgebiet häufen sich die Einsatzanforderungen durch die
Feuerwehren und die örtlichen Energieversorger. Die Einsätze werden
vermutlich das ganze Wochenende andauern.

Bundesweit engagieren sich 80.000 Bürgerinnen und Bürger in ihrer
Freizeit ehrenamtlich im THW. Bei Einsätzen wie zum Orkan "Kyrill"
ist dieses Engagement Dank des Verständnisses der Arbeitgeber
möglich, die ihre Arbeitnehmer für Einsätze freistellen.


Originaltext: Bundesanstalt THW
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Erste Hilfe bei Kindern - Was tun im Notfall?
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:21 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Berlin (ots) - Kinder erkunden die Welt und dabei passieren kleine
oder größere Unfälle. Situationen, die jeder kennt, der Kinder
betreut: Ein Kind stürzt von der Schaukel, wird von einer Wespe
gestochen oder verschluckt sich an einem Bonbon. Von Erwachsenen sind
dann vor allem zwei Dinge gefordert: schnell und richtig Hilfe
leisten. Leichter gesagt als getan!

Die jetzt beim Universum Verlag erschienene Registerbroschüre "Was
tun im Notfall - Erste Hilfe bei Kindern" bietet hier Hilfestellung
in allen Notfallsituationen, die mit Kindern passieren können. Kurz
und prägnant erfährt man in 13 Kapiteln, was im Einzelfall zu tun
ist: von "Bewusstlosigkeit" über "Vergiftungen" bis zu "Wunden".

Durch die klare farbliche Unterteilung der einzelnen Register ist
jedes Kapitel sofort zu finden. Das handliche Format und ein
Aufhänger machen die Broschüre praktisch in der Anwendung: Sie eignet
sich ebenso für das Aufhängen am Schwarzen Brett in
Kindertageseinrichtungen oder öffentlichen Räumen wie für den
Privathaushalt mit Kindern. Das Format der Broschüre macht sie auch
zum praktischen Begleiter in der Ausflugstasche.

"Was tun im Notfall - Erste Hilfe bei Kindern" wurde von der
Redaktion der Präventionszeitschrift "kinder, kinder - sicher/gesund"
in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden und der
Unfallkasse Baden-Württemberg entwickelt.

"Was tun im Notfall - Erste Hilfe bei Kindern" Registerbroschüre,
13 Kapitel zu den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen, Format 11 x 23,7
cm, Universum Verlag, Wiesbaden 2007. ISBN 978-3-89869-190-1. Preis
2,85 Euro

Universum Verlag, Postfach, 65175 Wiesbaden, Info-Telefon: 0611/90
30-501, Bestell-Fax 0611/90 30-181. Bestellung im Internet:
www.kiki-online.de

Originaltext: Universum Verlag GmbH Büro Berlin
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Deutsche besser auf Naturkatastrophen vorbereitet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:20 Uhr
Datum:
Freitag, 19.Januar 2007
Berlin (ots) - "Deutschland ist besser auf Naturkatastrophen
vorbereitet als in der Vergangenheit. Die Warnungen kamen rechtzeitig
und präzise, die Medien haben umfassend informiert und die Menschen
vorsichtiger reagiert. Sie nehmen Wettergefahren sensibler wahr und
befolgen die Hinweise der Feuerwehren und der Meteorologen. Dadurch
konnten noch mehr Todesopfer dieses schwersten Sturms der vergangenen
Jahre verhindert werden", sagt Hans-Peter Kröger, der Präsident des
Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Vorbeugende Maßnahmen wie die weitgehende Einstellung des
Bahnverkehrs haben sich nach Einschätzung des Feuerwehr-Präsidenten
als hilfreich erwiesen. "Dies war eine kluge Entscheidung, um Risiken
für Passagiere und aufwendige Einsätze auf offener Strecke zu
vermeiden", sagt Kröger. Die Menschen seien am gestrigen Abend
überwiegend zu Hause geblieben, der Autoverkehr war merklich
geringer. Kröger: "Wie groß die Gefahr im Freien ist, zeigen die
schweren Unfälle, die sich trotzdem wieder ereignet haben. Allerdings
macht uns auch Sorge, dass mehrere Menschenleben durch Gebäudeschäden
zu beklagen sind."

Der Spitzenverband der Feuerwehren schätzt, dass der Orkan
"Kyrill" bundesweit zu mindestens 20.000 Einsätzen geführt hat, die
überwiegend von ehrenamtlichen Kräften geleistet wurden. Bereits am
gestrigen Nachmittag hatten viele Feuerwehren ihre
Bereitschaftsdienste verstärkt, in Städten gingen Freiwillige
Feuerwehren gemeinsam mit den Berufsfeuerwehren vorsorglich in
Dienst. Die Feuerwehren haben eine der einsatzreichsten Nächte der
vergangenen Jahre hinter sich. Kröger: "Dass bei den Rettungs- und
Bergungseinsätzen auch Feuerwehrleute verletzt und ein Feuerwehrmann
getötet wurde, macht uns besonders betroffen."

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Malteser zur Gesundheitsreform: Ausgabenabschlag im Rettungsdienst ist grober Unfug
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:43 Uhr
Datum:
Dienstag, 24.Oktober 2006
Köln (ots) - Als groben wirtschaftlichen, rechtlichen und
politischen Unfug werten die Malteser den Rettungsdienst betreffende
Änderungen durch die Gesundheitsreform. Unter dem Punkt "Fahrtkosten"
für Rettungsfahrten wird ein Ausgabenabschlag in Höhe von drei
Prozent an die Krankenkassen vorgesehen. Dazu Karl zu Löwenstein,
Geschäftsführer der Malteser Hilfsdienst gGmbH: "Wer dies verlangt,
mutet dem Bürger automatisch Qualitätseinbußen zu. Patienten zu
versorgen, Fahrzeuge auszustatten und das Personal hochqualifiziert
auszubilden, wird auf diese Weise immer schwieriger." Und zwar
bundesweit, unabhängig vom Abrechnungs- und Finanzierungssystem.

In den Bundesländern, bei denen für den Rettungsdienst der
Kosten-/Leistungsnachweis gilt, werden nur die tatsächlich
anfallenden Kosten abgerechnet: "Im Falle eines Ausgabenabschlags
würden die Leistungserbringer unweigerlich auf drei Prozent der
Kosten sitzen bleiben, egal wie wirtschaftlich sie arbeiten", so
Löwenstein. Das könne nur zu Defiziten führen. Zudem sei es rechtlich
und politisch fragwürdig, dass letztlich dann Spender und Förderer
für öffentliche Aufgaben aufkommen müssten.
In den Bundesländern, wo die Leistung offen ausgeschrieben und
pauschal abgerechnet wird, so Löwenstein weiter, würde die Abgabe
dazu führen, sie bereits im Vorfeld in das Angebot mit
einzukalkulieren. "Für die Sozialversicherung wird dadurch kein Cent
gewonnen! Es entsteht lediglich ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand,
der die Gesamtkosten antreibt."

Löwenstein schlägt vor - statt des drei-prozentigen
Abschlag-Unfuges - beispielsweise eher Anreize über Pauschalierungen
zu schaffen, die zu weiterer Steigerung der Effizienz anspornen
könnten.

Im Auftrag von Kommunen und Kreisen betreiben die Malteser
bundesweit 168 Rettungswachen mit 5.000 Mitarbeitern und 600
Fahrzeugen. Seit zehn Jahren arbeiten die Malteser als bislang
einzige Hilfsorganisation nach einem bundesweit einheitlichen
Qualitätsmanagementsystem im Rettungsdienst.


Quelle:
MHD

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DLRG-Bilanz: Bis Ende August ertranken 458 Menschen / Schöner Sommer wirft lange Schatten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:31 Uhr
Datum:
Montag, 18.September 2006
Bad Nenndorf (ots) - In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind
in Deutschland mindestens 458 Menschen ertrunken. Gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres stieg die Zahl der tödlichen
Wasserunfälle um 32,4 Prozent. Allein in den beiden heißen
Sommermonaten Juni und Juli ertranken 217 Menschen, das sind 47,4%
der Todesfälle dieses Jahres. Diese Zahlen gab die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt bekannt.

DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens: Die Ursachen für die Zunahme der
Ertrinkungsfälle sind Leichtsinn, das Überschätzen der eigenen
Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft sowie das Baden
an unbewachten Badestellen. Viele Menschen haben in Flüsse und Seen
Abkühlung gesucht, weil Bäder wegen Überfüllung geschlossen wurden.
Der kühle und verregnete Monat August hat verhindert, dass noch mehr
Menschen ertranken.

Unfallschwerpunkte sind Seen und Flüsse. In den zumeist
unbewachten Binnengewässern ertranken 359 Menschen, das sind knapp
80%. Vier von fünf Todesfällen ereignen sich in diesen Gewässern. 199
starben in Seen und Teichen, 160 in Flüssen. Demgegenüber sind die
Küsten von Nord- und Ostsee relativ sicher, weil die Badestellen
zwischen Borkum und Usedom von Mitte Mai bis Mitte September von gut
ausgebildeten Rettungsschwimmern der DLRG bewacht werden, die bei
Bade- und Wassersportunfällen schnelle Hilfe leisten und durch ihren
Einsatz Schlimmeres verhindern. Im Meer ertranken bis Ende August 21
Personen.

Außergewöhnlich hoch ist der Anstieg von tödlichen Unfällen in
Schwimmbädern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl um 18
auf 26. In Kanälen und Hafenbecken kamen 26, in Gartenteichen und
privaten Swimmingpools vier Menschen ums Leben.

In der Verteilung nach Bundesländern rangiert Bayern mit 94
Todesfällen (+38) vor dem bevölkerungsreichsten Bundesland
Nordrhein-Westfalen mit 64 Opfern (+14). In Niedersachsen ertranken
43 (+4) und in Baden Württemberg 38 Menschen (-4).
Mecklenburg-Vorpommern mit 34 (+7) sowie Brandenburg und Sachsen (je
30) folgen auf den nächsten Plätzen. Auch im Saarland, das bisher als
sehr sicheres Bundesland galt, ertranken bis Ende August acht
Menschen. In den Gewässern der fünf neuen Bundesländern starben 131
Männer und Frauen, das ist ein Anteil von 28,6%. Im
Vergleichszeitraum 2005 waren es 89 Menschen.

In der Verteilung nach Männern und Frauen zeigt sich das bekannte
Bild. In diesem Jahr verloren 349 Männer ihr Leben im Wasser. Der
Anteil des "starken Geschlechts" beläuft sich damit auf 77 %.

In der Altersstatistik ist erstmalig seit Jahren ein Anstieg bei
den Vorschulkindern zu verzeichnen. In der Altersklasse 0 - 5 Jahre
starben 25 Kinder (+5). Auch bei den Grundschulkindern stieg die Zahl
der Opfer um neun auf 20. Die meisten Todesfälle ereigneten sich bei
den 46-50-Jährigen. In dieser Altersklasse ertranken 46 Menschen.
Besonders betroffen sind auch in diesem Jahr wieder ältere Menschen.
In den Altersklassen über 61 Jahre starben 127 Männer und Frauen.
"Angesichts der deutlichen Zunahme in der Sommerbilanz rechnen wir
zum Jahresende 2006 mit deutlich über 500 Opfern", so DLRG-Präsident
Dr. Klaus Wilkens.

Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
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Grippeschutzimpfung ab Oktober - für Ältere, chronisch Kranke und Medizinpersonal
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:27 Uhr
Datum:
Dienstag, 22.August 2006
Für den Winter 2006/2007 werden wie im Vorjahr rund 22 Millionen Dosen Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Impfstoffdosen werden aufgrund von Verzögerungen bei der Herstellung dieses Jahr erst ab Oktober verfügbar sein. Oktober und November werden seit Jahren vom Robert Koch-Institut und vom Paul-Ehrlich-Institut als ideale „Impfmonate“ empfohlen. „Geimpft werden sollten in diesen beiden Monaten vorrangig ältere Menschen, chronisch Kranke jeden Alters und medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege“, betont Reinhard Kurth, Präsident des RKI.

„Wegen der erhöhten Nachfrage und der üblichen stufenweisen Lieferung von Grippeimpfstoffen konnten im Vorjahr nicht alle Impfwünsche gleich zu Beginn der Impfkampagne erfüllt werden. Die Impfstoffmenge hat jedoch ausgereicht, um den Bedarf im Laufe der Impfsaison zu decken. Auch in der Saison 2006/2007 ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen“, sagt Johannes Löwer, Präsident des PEI. Informationen zur Verfügbarkeit der Impfstoffe können bei den Grippeimpfstoffherstellern erfragt werden. „Anlässlich der Grippeimpfung sollte auch an die Pneumokokken-Impfung gedacht werden, die für Ältere und chronisch Kranke alle sechs Jahre empfohlen ist und beim selben Impftermin verabreicht werden kann“, erinnert Kurth.

In den vergangenen Jahren hat die Grippewelle in Deutschland immer erst deutlich nach der Jahreswende begonnen. Mit einer Impfung im Oktober, November oder auch im Dezember bleibt daher aller Voraussicht nach genügend Zeit für die schützende Spritze gegen die Grippe. Eine Infektion mit den jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren bedeutet für Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Krankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine erhöhte Gefährdung. Bei ihnen kann es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen kommen, zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut chronisch Kranken und Älteren seit Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung. Auch Personen mit erhöhter Gefährdung für eine Infektion sollten sich impfen lassen. Vor allem medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege sollte geimpft sein, auch damit die von ihnen betreuten Patienten nicht mit Influenza angesteckt werden.

Außerdem erinnert die STIKO in ihren Empfehlungen vom 28. Juli 2006 daran, dass vor einer Reise ältere oder chronisch kranke Personen zur Grippeschutzimpfung gehen sollten. Auch für andere Reisende kann eine Influenzaimpfung sinnvoll sein, abhängig vom Ansteckungsrisiko und der Impfstoffverfügbarkeit. Die STIKO hat die Impfung im Juli auch für Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln empfohlen, dies unterstreicht die bestehenden Empfehlungen des Arbeitsschutzes („ABAS-Beschluss 608“). Eine Impfung mit dem aktuellen saisonalen Impfstoff bietet zwar keinen direkten Schutz vor Infektionen durch den Erreger der Vogelgrippe, kann aber Doppelinfektionen mit den aktuell zirkulierenden Influenzaviren verhindern. „Das Risiko für eine Vogelgrippeinfektion ist in Deutschland sehr gering, sollte aber ernst genommen werden“, meint Reinhard Kurth.

Weitere Informationen:
- zur Verfügbarkeit von Impfstoffen bei Herstellern u. Handel;
- zu Influenza und Impfen bei www.rki.de;
- zur Zulassung und Chargenfreigabe von Impfstoffen bei www.pei.de.

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Herausgeber
Robert Koch-Institut
Nordufer 20
D-13353 Berlin
www.rki.de
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Neue Empfehlungen des Europäischen Beirates zur Wiederbelebung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:24 Uhr
Datum:
Dienstag, 22.August 2006
In Deutschland sterben jährlich ca. 160.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, das sind ca. 30 Mal mehr als jährlich durch Unfälle im Straßenverkehr ums Leben kommen. Viele dieser Menschen könnten durch sofortige und gezielte Wiederbelebungsmaßnahmen und anschließende medizinische Versorgung überleben.
Neue Empfehlungen des Europäischen Beirates zur Wiederbelebung (ERC), die seit dem 01.08.2006 auch in den Erste-Hilfe-Kursen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe vermittelt werden, ermöglichen den Ersthelfern durch vereinfachte Diagnose schneller die Notfallsituation zu erkennen und damit auch frühzeitiger die lebensrettenden Maßnahmen der Wiederbelebung einzuleiten.
Zukünftig wird bereits beim Ausfall bzw. bei nicht mehr normaler Atmung mit der Wiederbelebung begonnen. Das Verhältnis von Druckmassage zur Bearbeitung wurde von 15: 2 auf 30 : 2 heraufgesetzt, wodurch ein verbesserter „Ersatzkreislauf“ erzielt wird. Die Wiederbelebung wird zukünftig mit Druckmassagen und nicht wie bisher mit zwei Beatmungen begonnen. Die Beatmungen können Mund-zu-Mund oder Mund-zu-Nase erfolgen (freigestellt).
Das Rotkreuz-Lehrinstitut in Münster weist ausdrücklich darauf hin, dass keine der bisher unterrichteten und praktizierten Maßnahmen als „falsch“, „rückständig“ oder gar „unzureichend“ bezeichnet werden darf. Jeder Ersthelfer kann die erlernten Maßnahmen weiter praktizieren, dies ist in jedem Fall besser, als nichts zu tun. Die Neuerungen dienen aber dem Bestreben, die Wiederbelebungsmaßnahmen europaweit, möglichst sogar weltweit zu vereinheitlichen.
Der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses oder eines Erste-Hilfe-Trainings zur Auffrischung der Kenntnisse kann jedoch nicht schaden.--


Quelle: DRK

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Neues GBE-Heft ”Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt”
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:23 Uhr
Datum:
Dienstag, 22.August 2006
„Achtung: Bei Frauen sind Luftnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen nicht selten alleinige Alarmzeichen“. Dieser Hinweis zu den (mitunter geschlechter-spezifischen) Symptomen eines Herzinfarktes stammt aus dem neuen Heft der Gesundheitsberichterstattung „ Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt“. Themen des GBE-Hefts sind neben Symptomen und Diagnoseverfahren die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit (deren wichtigste Komplikation der Herzinfarkt oder akute Myokardinfarkt ist), die Verbreitung, Risikofaktoren, Therapie, Inanspruchnahme von Leistungen, Versorgungsstrukturen und Kosten. Das kostenlos erhältliche und auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de abrufbare Heft umfasst gut 30 Seiten.

Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) kommt es infolge verengter Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens. Ein Herzinfarkt entsteht durch den Verschluss einer Herzkranzarterie. Die koronare Herzkrankheit zählt in den Industrienationen zu den häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter. In Deutschland verursachte sie zum Beispiel im Jahr 2003 insgesamt jeden fünften Sterbefall.

Je früher medizinische Hilfe gerufen wird, umso größer sind die Überlebenschancen. Daher ist es für die Betroffenen und deren Angehörige von besonderer Wichtigkeit, die Symptome zu kennen. Bei neun von zehn Infarktpatienten, unabhängig vom Geschlecht, beginnt der Herzinfarkt mit plötzlich einsetzenden Brustschmerzen. Weitere Begleitsymptome sind oft Atemnot sowie plötzlich einsetzende Übelkeit und kalter Schweiß. Nicht selten lenken diese Symptome von der Diagnose ab, sodass die notfallmedizinische Hilfe oft zu spät oder gar nicht gerufen wird.

Die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit sind bekannt. Als nicht beeinflussbare Risikofaktoren gelten neben dem ansteigenden Alter das männliche Geschlecht und erbliche Faktoren. Vermeidbare oder beeinflussbare Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Übergewicht (Adipositas) sowie Störungen des Fettstoffwechsels (erhöhte Cholesterinwerte) und des Zuckerstoffwechsels (Diabetes mellitus Typ 2 und seine Vorstufen). Den meisten Risikofaktoren liegen bereits in der Kindheit und Jugend praktizierte ungesunde Lebensgewohnheiten wie Fehl- und Überernährung sowie mangelnde körperliche Aktivität zugrunde.

Viele betroffene Personen sind unzureichend über vorliegende Risikofaktoren informiert. In einer großen Studie („KORA-Survey 2000“) hatten über 80 Prozent der Teilnehmer in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal einen Arzt aufgesucht. Trotzdem war jeder zweite Diabetiker unentdeckt, und etwa 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen wussten nichts von ihrer stark ausgeprägten Fettstoffwechselstörung. Auch ein erhöhter Blutdruck war vielen nicht bekannt. Liegen genaue Angaben zu den einzelnen Risikofaktoren vor, ist inzwischen eine individuelle Risikokalkulation möglich. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben ab einem Alter von 35 Jahren im zweijährigen Turnus Anspruch auf eine kostenlose Gesundheitsuntersuchung (Check up 35), um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.

Die Bestelladresse für das GBE-Heft lautet: Robert Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail: gbe@rki.de, Fax: 01888 - 754-3513.

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Herausgeber
Robert Koch-Institut
Nordufer 20
D-13353 Berlin
www.rki.de
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Das THW steht für flächendeckenden Katastrophenschutz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:22 Uhr
Datum:
Dienstag, 22.August 2006
Mit der Gründung des 94. THW-Ortsverbands am 12. August im thüringischen Gotha ist der Aufbau der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in den neuen Bundesländern abgeschlossen. "Als operative Einsatzorganisation des Bundes hat das THW die Aufgabe, den Ländern und Kommunen bundesweit bei Katastrophen unterstützend zur Seite zu stehen. Es freut mich sehr, dass das THW jetzt den letzten weißen Fleck auf der Landkarte schließt und nun auch in Thüringen flächendeckend vertreten ist", sagt Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, oberster Dienstherr der rund 850 hauptamtlichen und 80.000 ehrenamtlichen THW-Angehörigen. "Mit dem neuen Standort im Osten der Bundesrepublik gewährleistet das THW den flächendeckenden Katastrophenschutz", hebt Schäuble die Bedeutung der Neugründung für Thüringen hervor.

Im sachsen-anhaltinischen Halberstadt und im thüringischen Erfurt wurden zeitgleich am 29. Juni 1991 die ersten THW-Ortsverbände im Osten der Republik gegründet. Zuvor galt es allerdings die Frage zu beantworten, wie viel THW die neuen Bundesländer brauchen. "Damals wurde beispielhaft die Verzahnung zwischen Bund und Ländern gelebt: Für den Bereich Katastrophenschutz wurden Gefahrenanalysen aufgestellt und gemeinsam in Abstimmung mit den Auswertungsergebnissen die Standorte für die operativen Einheiten des THW festgelegt", blickt Schäuble auf seine erste Amtszeit als Bundesminister des Innern zurück.

Die Gründung des Ortsverbands Gotha wird THW-Präsident Albrecht Broemme vornehmen. "Das THW steht für das partnerschaftliche Miteinander im Katastrophenschutz, die Zusammenarbeit der Organisationen während der Fußballweltmeisterschaft hat dies einmal mehr deutlich gezeigt. Mit dem Ortsverband Gotha haben wir dem örtlichen und überörtlichen Katastrophenschutz einen weiteren Partner an die Seite gestellt", betont Broemme. In dem neuen Ortsverband sind bereits 32 ehrenamtliche Helfer engagiert und haben ihre Ausbildung abgeschlossen. "Besonders erfreut es mich, dass es vom Gründungstag an eine Jugendgruppe geben wird", sagt Broemme.
 
THW: Partner der Gesellschaft

Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 669 THW-Ortsverbänden (Gotha eingerechnet) zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist.
 
Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien und dem Erdbeben in Pakistan, dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten.
 



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Bundesministerium des Innern
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THW und DLRG: Allianz hebt deutsches Hilfeleistungssystem auf neues Niveau
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:17 Uhr
Datum:
Freitag, 11.August 2006
Bonn/Bad Nenndorf (ots) - Technisches Hilfswerk und Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft haben heute in Bad Nenndorf eine
Kooperationsvereinbarung über gemeinsame Auslandseinsätze
unterzeichnet. Der Vertrag bündelt die Kompetenzen des THW im Bereich
der Bewältigung von Katastrophen und deren Folgen und der DLRG auf
dem Gebiet der Wassergefahren.

Hochwasser, Sturmfluten und Überschwemmungen: Naturkatastrophen
lassen sich von Landesgrenzen nicht aufhalten. Mit dem Technischen
Hilfswerk (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
verfügt Deutschland über zwei Organisationen, die bei Hochwasserlagen
im In- und Ausland, wie etwa einem Tsunami, schnell und effektiv
Hilfe leisten.

Um die Kompetenzen des THW im Bereich der Bewältigung von
Katastrophen und deren Folgen und der DLRG auf dem Gebiet der
Wassergefahren zu bündeln, unterzeichneten THW-Präsident Albrecht
Broemme und DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens heute in Bad Nenndorf
eine Kooperationsvereinbarung. "Das deutsche Hilfeleistungsangebot
für das Ausland wird durch die Allianz von THW und DLRG auf ein neues
Niveau gehoben. Nach Naturkatastrophen können wir die jeweiligen
Potentiale der beiden Organisationen bündeln und kompetente und
optimal aufeinander abgestimmte Hilfe anbieten", betonte
THW-Präsident Albrecht Broemme bei der Vertragsunterzeichnung.

Als humanitäre Botschafter Deutschlands leisten das THW und die
DLRG entscheidende Hilfe in den betroffenen Katastrophenregionen.
Durch die Vernetzung der beiden Hilfsorganisationen entfalte die
Hilfe für Not leidende Menschen zudem ihre volle Wirkung, sagte
Broemme.

"Durch die Zusammenarbeit von THW und DLRG werden die jeweiligen
Kompetenzen beider Organisationen zusammengeführt. Hierbei steuert
die DLRG ihre Fähigkeiten in der Wasserrettung im Katastrophenschutz
bei", sagte DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens bei der Unterzeichnung
der Kooperationsvereinbarung. "Im Ausland ist es gleich, welcher
Organisation wir angehören, wir vertreten alle die Bundesrepublik
Deutschland", unterstrich THW-Präsident Broemme die Bedeutung der
Kooperation. Die neue Vereinbarung legt die Rahmenbedingungen für
gemeinsame Einsätze im Ausland fest. Wichtige Inhaltspunkte sind die
Aufstellung und Führung, der Einsatzablauf sowie die Ausbildung und
Ausstattung der Gesamteinheit.

Bereits im November 2002 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen
THW, DLRG und dem Deutschen Roten Kreuz unterzeichnet. Durch die
Vernetzung der verschiedenen Hilfsorganisationen werden die
vorhandenen Potentiale auch in einem zusammenwachsenden Europa im
Sinne eines gemeinsamen Hilfeleistungssystems verbessert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internet-Seiten des THW
unter www.thw.de und der DLRG unter www.dlrg.de

Ansprechpartner
für die DLRG: Martin Janssen: 05723-955441
für das THW: Nicolas Hefner: 0228-9402777 oder 0175-2624696

Originaltext: Bundesanstalt THW
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Papst Benedikt XVI. in Bayern/ Malteser Helfer einsatzbereit
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:16 Uhr
Datum:
Freitag, 11.August 2006
Köln (ots) - In vier Wochen ist es soweit: Papst Benedikt XVI.
kommt nach Bayern. Die Malteser sind schon jetzt einsatzbereit. "Über
2.000 unserer ehrenamtlichen Helfer stellen während des Papstbesuches
vom 9. bis zum 14. September die sanitätsdienstliche Versorgung der
Pilger sicher", so Benedikt Liefländer, Gesamteinsatzleiter der
Malteser. "In München, Passau und Regensburg gibt es jeweils
eigenständige Einsatzleitungen. Bei jeder Station des Papstes sind
zwischen 500 und 1.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv. Am
nächsten Ort übernehmen andere Gruppen den Sanitätsdienst. Nur die
Gesamteinsatzleitung reist mit dem Papst von Station zu Station."

Dieses Konzept, so Liefländer, garantiere eine effiziente
Kräfteverteilung und eine effektive Gesamthandlungsfähigkeit. "Jeder
wird dort zum Zuge kommen, wo er sich am besten auskennt, selbst
planen und agieren kann." Wesentlicher Bestandteil seien dabei die
voraussichtlich 35 arztbesetzten Unfallhilfsstellen (UHS) und 31
Sanitätsstationen. In jeder UHS werden 20 Personen tätig sein,
darunter Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Helfer.
Eine UHS ist auf die Versorgung von bis zu 25.000 Pilgern ausgelegt.
Neben den UHSen werden über 110 Spezialfahrzeuge aus der ganzen
Bundesrepublik und eine Motorrad-Staffel eingesetzt.

Achtung Redaktionen! Interviews mit Benedikt Liefländer sind
möglich. Vermittlung unter 0221 - 98 22 125 oder 0160 70 77 689

Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für
Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sieben Millionen Menschen pro
Jahr weltweit - rund 34.000 ehrenamtliche Mitarbeiter - 6.000
hauptamtliche Mitarbeiter - an mehr als 700 Orten- über 850.000
Förderer]

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Feuerwehren appellieren: Bei Unwetter ins Haus / Weitere Gewitter erwartet / Bürger sollten sich informieren und vorbereiten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:06 Uhr
Datum:
Sonntag, 30.Juli 2006
Berlin (ots) - Nach schweren Sommergewittern und Regenstürmen in
verschiedenen Regionen Deutschlands bleibt das Unwetterrisiko weiter
hoch. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert deshalb an die
Bürgerinnen und Bürger, im Falle eines aufziehenden Unwetters
schützende Gebäude aufzusuchen. Insbesondere Keller und Gartenmöbel
sollten schnell gesichert werden.

"Die eigene Wohnung oder ein anderes Haus sind der bestmögliche
Schutz, um vor herabstürzenden Gegenständen und Blitzschlägen sicher
zu sein", sagt DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs. "Vorsicht ist
besonders auch an ausgetrockneten Bachläufen und Flüssen geboten, die
jetzt sehr schnell wieder anschwellen und Personen und Gegenstände
mitreißen können."

Die Feuerwehr rät:

- Suchen Sie bei Unwetter sofort ein festes Gebäude auf - meiden
Sie Wälder und Alleen.
- Halten Sie sich bei Gewitter nicht unter Bäumen oder in der Nähe
von Gewässern auf. Wenn Sie im Freien überrascht werden, hocken Sie
sich in eine Senke.
- Informieren Sie sich über die aktuelle Wetterentwicklung regelmäßig
aus Rundfunk, Fernsehen oder im Internet.
- Sichern Sie Gegenstände auf Terrassen, Balkonen und in Gärten
sorgfältig, wenn diese sich nicht ins Gebäude bringen lassen.
- Stellen Sie auch Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab.
- Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem
Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht.
- Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig
sind.

- Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe
brauchen, unter der Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die
Telefonleitungen während eines Unwetters für Notfälle frei und melden
Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des
Unwetterschubes.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Kommentare (16)
 


Libanon: Malteser unterstützen behinderte Kinder
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:05 Uhr
Datum:
Sonntag, 30.Juli 2006
Köln/Beirut. (ots) - Die "Gemeinschaft junger Malteser" als
Jugendorganisation des Malteserordens in Deutschland ruft zu Spenden
für behinderte Kinder in Beirut auf, mit denen sie eigentlich die
Ferien in den Bergen verbringen wollte. "Die Kinder sind fast alle
auf medikamentöse Versorgung angewiesen", erzählt Robert von
Heereman, der schon sechsmal bei den traditionellen Sommercamps im
Libanon mitgeholfen hat: "Durch die Überteuerung der Medikamente in
Beirut sind die Gesundheit und das psychische Gleichgewicht der
Kinder akut gefährdet."

Seit acht Jahren organisieren die Malteser jedes Jahr ein
Ferienlager mit den Kindern des Behindertenheims "Deir Salib", zu dem
70 Jugendliche aus ganz Deutschland für zwei Monate in den Libanon
reisen. "Diese Kinder sind vielen von uns tief ans Herz gewachsen",
so von Heereman: "Mir bereitet zum Beispiel Sorge, dass man im Heim
wieder Baumwolltücher als Windeln verwenden muss, weil man normale
Windeln nicht mehr bekommt. Das ist nicht nur umständlich, sondern
schafft auch eine große Infektionsgefahr." Da die Lebensmittelpreise
in Beirut kriegsbedingt um 400 Prozent gestiegen seien, fürchtet die
Heimleitung nun, dass auch Medikamente und Nahrungsmittel knapp
werden.

Die Gemeinschaft junger Malteser ruft nun zu Spenden für das
Behindertenheim auf. Es wird von einer französischen katholischen
Ordensgemeinschaft betrieben. Die ersten Jugendlichen sollten
ursprünglich am 30. Juli in den Libanon aufbrechen.

Achtung Redaktionen! Robert von Heereman steht für Interviews zur
Verfügung! Vermittlung: 0151 - 11 70 63 18.
Spendenkonto für das Behindertenheim:
Spendenkonto 30 147 057
Pax Bank Köln
BLZ 370 601 93
Verwendungszweck: Deir Salib

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
Kommentare (9)
 


Libanon: Malteser versorgen Tausende Vertriebene / Medikamente sind knapp
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:05 Uhr
Datum:
Sonntag, 30.Juli 2006
Köln/Beirut. (ots) - Die libanesische Assoziation des
Malteserordens versorgt inzwischen mehr als 2.000 Vertriebene im
ganzen Land mit Medikamenten und Erster Hilfe. "Die Lage im Libanon
ist dramatisch - besonders im Süden", berichtet Paul Saghbini, der
Direktor der libanesischen Malteser: "In Rmeich nahe der israelischen
Grenze sind die Bewohner und 8.000 Vertriebene wegen der Kämpfe
eingeschlossen. Einer unserer Ärzte behandelt die Menschen, doch es
fehlen Medikamente, Milch für Kleinkinder, Brot und Trinkwasser."

Vier Gesundheitszentren im Südlibanon, in Beirut und in der
Bekaa-Ebene kümmern sich um Vertriebene, die meist in Schulen
untergebracht sind. Wegen Hamsterkäufen der Bevölkerung und we-gen
des schwierigen Transports sind Medikamente an vielen Orten knapp.
Zudem reichen die sanitären Anlagen in den Schulen nicht aus. "Die
Hälfte der Geflohenen sind Kinder", sagt Saghbini: "Wir kümmern uns
besonders um sie, denn sie sind in einer solchen Situation besonders
anfällig für Krankheiten." Sorge bereitet den Maltesern auch das
beginnende Schuljahr - denn es ist unklar, wo die Vetriebenen dann
unterkommen können.

Die Malteser in Deutschland unterstützen die Arbeit der
libanesischen Malteser mit 60.000 Euro. Die libanesischen Malteser
betreiben zehn Gesundheitszentren, von denen aber eines durch
Luft-angriffe der israelischen Armee beschädigt wurde und nicht mehr
zugänglich ist.
Achtung Redaktionen! Sid Johann Peruvemba, stellvertretender
Generalsekretär von Malteser International, steht für Interviews zur
Verfügung! Am Donnerstag ist auch ein Kontakt mit Paul Saghbini in
Beirut möglich. Vermittlung: 0151 - 11 70 63 18.

Als Mitglied der"Aktion Deutschland Hilft", dem Bündnis der
Hilfsorganisationen, bittet Malteser International unter dem
Stichwort "Nahost" um Spenden für die Kriegsopfer und Flüchtlinge:

Spendenkonto 102030
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
Kommentare (110)
 


Das THW und der Sommer: Wichtiger Partner bei der Bekämpfung von Dürre und Feuer
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:03 Uhr
Datum:
Sonntag, 30.Juli 2006
Bonn (ots) - Eine Hochdruckzone von der Nordsee bis zum Balkanraum
beschert Deutschland seit Wochen den heißesten Sommer seit 2003. Eine
erhöhte Waldbrandgefahr und umkippende Gewässer sind die Kehrseite
des Urlaubswetters. Die Ortsverbände der Bundesanstalt Technisches
Hilfswerk (THW) stehen bereit, um entstehende Wald- und Flächenbrände
zu orten und beim Ausbrechen von Feuern die Löscharbeiten schnell zu
unterstützen. Außerdem können THW-Pumpen zur Bewässerung wichtiger
landwirtschaftlicher Areale sowie zum Belüften stehender Gewässer
eingesetzt werden. Zum Schutz der Viehbestände kann das THW mit dem
Errichten von Abschattungsbauten beauftragt werden.

Im Bereich der Brandprävention können THW-Ortsverbände von den
Forstbehörden und der Feuerwehr zur Lagebeobachtung angefordert
werden. Neben Kontrollfahrten durch gefährdete Gebiete sind die
Einrichtung von Beobachtungsposten und -türmen die Einsatzoptionen.
Im Falle eines Waldbrandes können THW-Einheiten für die Feuerwehren
Wasserentnahmestellen an Flüssen und Seen einrichten, Löschwasser mit
Hilfe der Hochleistungspumpen über längere Strecken transportieren
sowie Befüllstationen für Tanklöschfahrzeuge aufbauen. Darüber hinaus
können die örtlichen Feuerwehren das THW für Nachlöscharbeiten und
das Freiräumen von Brandnestern einsetzen.

Nicht nur Badeseen drohen durch die extremen Temperaturen der
vergangenen sechs Wochen aufgrund von Sauerstoffmangel "umzukippen"
und so den Freizeitspaß vieler Badegäste zu verderben. Auch stehende
Gewässer wie Fischteiche oder Feuchtbiotope in Naturschutzgebieten
stehen kurz davor, zu unwirtlichem und lebensfeindlichem Brackwasser
zu werden. Das THW kann sein technisches Gerät auch hier einsetzen,
um die Natur bei ihren Regenerationsprozessen zu unterstützen, indem
beispielsweise Luft in die Gewässer geblasen wird, um das Wasser mit
Sauerstoff anzureichern. Außerdem kann das THW bei niedrigen
Wasserständen Frischwasser aus nahe gelegenen Flüssen in die Seen
pumpen und so das Austrocknen verhindern.

Besonders betroffen sind von der derzeitigen Hitzeperiode die
Landwirte. Nicht nur, dass mit einer geringen Ernte aufgrund der
ausbleibenden Niederschläge zu rechnen ist, vor allem die Nutztiere
haben unter der Hitze zu leiden. Zur Abhilfe kann das THW damit
beauftragt werden, wichtige Landstriche zu bewässern und Wasser für
die Tiere zu transportieren.

THW: Partner der Gesellschaft

Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des
Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den
Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen
Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW
weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von
ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in
Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000
Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 669
THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die
enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der
Polizei sowie Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen
und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt
auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der
Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen
Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo
es notwendig ist.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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Libanon: THW unterstützt die deutsche Botschaft in Nikosia / Zypern
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:43 Uhr
Datum:
Samstag, 29.Juli 2006
Bonn/Nikosia (ots) - Auf Anforderung des Auswärtigen Amtes und im
Auftrag des Bundesministeriums des Innern unterstützt das THW die
deutsche Botschaft auf Zypern bei der Betreuung von Flüchtlingen aus
dem Libanon. Das 18-köpfige Team trifft heute Nachmittag im
zypriotischen Larnaca ein und steht unter der Leitung der deutschen
Botschaft.

Zypern ist zurzeit der Dreh- und Angelpunkt für die aus dem
Libanon ausreisenden Menschen. Bislang sind etwa 60.000 Menschen aus
dem Krisengebiet auf Zypern eingetroffen. Wegen der Hauptreisezeit in
Europa ist die Mittelmeerinsel zurzeit fast ausgebucht und es gibt
kaum freie Kapazitäten für die Unterbringung - die Infrastruktur der
Insel ist überlastet. Das Auswärtige Amt organisiert die Weitereise
der in erster Linie auf dem Seeweg in Zypern eintreffenden deutschen
Staatsangehörigen. Jeden Tag treffen drei bis vier Schiffe mit
Flüchtlingen auf der Insel ein. In den Häfen und am Flughafen hat die
deutsche Botschaft in Nikosia Empfangsstellen zur Betreuung und
Versorgung der Bundesbürger eingerichtet. Aufgabe des THW ist es, die
Mitarbeiter der deutschen Botschaft bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
In den nächsten Tagen muss die Weiterreise der deutschen
Staatsangehörigen organisiert werden. Dafür werden vom Auswärtigen
Amt Sondermaschinen bereitgestellt.

THW: Partner der Gesellschaft

Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des
Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den
Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen
Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW
weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von
ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in
Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000
Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668
THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die
enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der
Polizei sowie Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen
und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt
auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der
Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen
Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo
es notwendig ist.

Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das
Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis
zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau.
Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im
Katastrophenfall, wie zuletzt nach der Tsunami-Katastrophe in
Südostasien und dem Erdbeben in Pakistan dem Zeitfaktor Rechnung. Als
Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter
die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen
anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und
kompetenten Umsetzung von Projekten.

Originaltext: Bundesanstalt THW
Kommentare (955)
 


Malteser aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis bei der Loveparade im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:52 Uhr
Datum:
Freitag, 14.Juli 2006
(14. Juli 2006) Der Countdown zur Love-Parade in Berlin läuft. Die Malteser aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis entsenden auch bei der diesjährigen Neuauflage des Techno-Mega-Events Sanitäter und Fahrzeuge an die Spree. Derzeit sind rund 50 Einsatzkräfte aus Bad Honnef, Bonn, Bornheim und Siegburg auf dem Weg nach Berlin. Morgen werden sie mit rund 600 Malteser-Kollegen aus ganz Deutschland für die medizinische Notfallversorgung der Loveparade-Besucher sorgen. Die Bad Honnefer Malteser sind in diesem Jahr mit sechs Helfern vertreten.

Viele Helfer aus der Region werden morgen im Zentrum des Geschehens im Einsatz sein. „Die Einsatzkräfte aus dem Rhein-Sieg-Kreis stellen in diesem Jahr mehrere Tragetrupps an der Siegessäule“, sagt der stellvertretende Leiter Einsatzdienste der Malteser, Marlon Konertz.

Die rheinischen Malteser verfügen über langjährige Erfahrung mit Großeinsätzen. Schon seit den 90er Jahren waren sie bei den Sanitätsdiensten während der Loveparade vertreten.

Fotos und weitere Informationen über den Großeinsatz der Malteser in Berlin können bereits während der Loveparade im Internet abgerufen werden unter: http://www.malteser-berlin.de


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Malteser Hilfsdienst e.V. Bad Honnef
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WM-Bilanz: Dank an Helferinnen und Helfer
Autor:
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Uhrzeit:
19:47 Uhr
Datum:
Donnerstag, 13.Juli 2006
Bundesinnenminister Schäuble in der Presseerklärung zur WM-Bilanz vom 11. Juli:

"Ein Dank geht auch an die unzähligen Helfer von THW, BBK, den Feuerwehren, den Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen sowie der Bundeswehr. Alle haben gemeinsam die WM zu einem fantastischen Fest werden lassen," fasste Schäuble zusammen.

Der gesamte Text der Presseerklärung "Schäuble und Beckstein ziehen positive WM-Bilanz: Teamgeist war das Erfolgsrezept" auf www.bmi.bund.de unter Nachrichten / Pressemitteilungen.



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Bundesministerium des Innern
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Schäuble und Beckstein ziehen positive WM-Bilanz: " Teamgeist war das Erfolgsrezept"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:47 Uhr
Datum:
Donnerstag, 13.Juli 2006
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Dr. Günther Beckstein, der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Bundesländer (IMK) haben am Dienstag in Berlin eine positive WM-Bilanz gezogen. "Wie Jürgen Klinsmann mit seiner Nationalmannschaft, haben es die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder geschafft, mit Kreativität und Teamgeist die Voraussetzungen zu schaffen, dass alle Fußballfans das WM-Fest unbeschwert und sorglos erleben und genießen konnten", hob Schäuble hervor. Beckstein verteilte ein Sonderlob an die rund 250.000 Polizeikräfte im WM-Einsatz: "Besonders stolz bin ich darauf, dass Polizisten in ganz Deutschland bei ihren schwierigen Einsätzen nicht nur äußerst konzentriert, sondern dazu auch noch mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht aufgetreten sind. Sie haben damit das Bild einer gleichzeitig hochkompetenten und aufgeschlossenen wie bürgernahen Polizei in alle Welt getragen".

Erfolgreich war dabei das im Bund-Länder-Ausschuss gemeinsam erarbeitete Nationale Sicherheitskonzept, das alle Sicherheitsmaßnahmen von staatlicher Seite, aber auch die sicherheitsrelevanten Aktivitäten des Veranstalters FIFA und des Ausrichters DFB beinhaltete. "Ausgelassenheit und Sicherheit sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Vor allem international ist der präventive und stark auf Kommunikation angelegte Ansatz hervorragend angekommen. Die Fans aus aller Welt haben sich zu Gast bei Freunden gefühlt", sagte Schäuble.

Beckstein betonte, dass sich die föderale Sicherheitsarchitektur in Deutschland gerade bei der Bewältigung eines sportlichen Großereignisses an 16 Spielorten, 32 Mannschaftsquartieren und dem internationalen Pressezentrum in München als überlegen erwiesen hat: "Die föderale Gliederung der Polizeien gewährleistet, dass die Vorteile einer ortsnahen Polizei zum Tragen kommen. Die unter dem Dach der Innenministerkonferenz vereinbarten Sicherheitskonzepte und die bestehenden Kommunikations- und Koordinierungsstrukturen über Ländergrenzen hinweg haben sich bestens bewährt. Hier hat auch die Zentrale Informationsstelle Sport (ZIS) beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen Hervorragendes geleistet."

Positiv verlief auch die vom BMI koordinierte internationale Zusammenarbeit mit den Teilnehmer-, Anrainer- und Transitstaaten. Durch die enge internationale Kooperation konnten Gefahren bereits im Vorfeld erkannt werden. Über 570 ausländische Kolleginnen und Kollegen waren bei den Polizeien des Bundes und der Länder im Einsatz. Äußerst positiv haben die Fans auf die 320 uniformierten Unterstützungskräfte der Bundespolizei aus 13 europäischen Staaten reagiert. Deren Einsatz war ein Symbol für die europäische Einheit und Zusammenarbeit sowie für die Internationalität und die völkerverbindende Kraft der Fußball-Weltmeisterschaft. "Ein Dank geht auch an die unzähligen Helfer von THW, BBK, den Feuerwehren, den Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen sowie der Bundeswehr. Alle haben gemeinsam die WM zu einem fantastischen Fest werden lassen", fasste Schäuble zusammen. Ein Evaluationsbericht wird die Ergebnisse zusammenfassen und unter anderem an die Ausrichter der EURO 2008, Schweiz und Österreich, und die Veranstalter der WM 2010 in Südafrika übergeben.

Bundesinnenminister Dr. Schäuble warnte davor, den friedlichen Verlauf der WM als Indiz dafür anzusehen, dass sich die terroristische Bedrohungslage insgesamt verringert habe. "Deutschland bleibt weiterhin Teil eines Bedrohungsraumes" erläuterte der Bundesinnenminister unter Hinweis auf bislang erkannte und vereitelte Anschlagsplanungen. In diesem Zusammenhang stellte er den Entwurf des Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetzes (TBEG) vor, mit dem sich das Bundeskabinett am Mittwoch befassen wird. Er beruht auf der Evaluierung des Terrorismusbekämpfungsgesetzes von 2002. Die Auswertung hatte ergeben, dass die Behörden die geschaffenen Befugnisse erfolgreich und verantwortungsvoll genutzt haben. In drei Jahren machten sie lediglich 99 mal von ihren Auskunftsrechten Gebrauch gemacht. Mit dem TBEG werden nun die Schlussfolgerungen aus der Evaluierung umgesetzt: die bewährten Befugnisse der Sicherheitsbehörden werden auf weitere fünf Jahre befristet beibehalten und dabei praxisgerechter gestaltet und an aktuelle Erfordernisse angepasst.

"Wir brauchen die nach den Anschlägen des 11. September 2001 geschaffenen Befugnisse unserer Sicherheitsbehörden weiterhin, denn die terroristische Bedrohung ist seither leider nicht geringer geworden. Der Terrorismus ist eine fortdauernde Bedrohung. Deshalb ist es erforderlich, dass wir unser Instrumentarium fortentwickeln. Um den Kurs eines dauerhaft hohen Fahndungs- und Ermittlungsdrucks in Deutschland erfolgreich fortführen zu können, ist das Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz erforderlich", erklärte der Bundesinnenminister.

Eine wesentliche Neuerung ist, dass die bestehenden Auskunftsbefugnisse künftig auch zur Aufklärung bisher noch nicht erfasster verfassungsfeindlicher Bestrebungen eingesetzt werden, wenn sie die Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt fördern. Hierbei kann es sich genauso um Hetze rechtsextremistischer Organisationen, wie um islamistische Hasspredigten handeln. Es kommt nicht mehr darauf an, ob ein Hassprediger gegen andere Völker oder aber gegen "Ungläubige" in Deutschland hetzt. Im Einzelnen sieht das TBEG darüber hinaus zum Beispiel vor, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz leichter Auskünfte von Fluggesellschaften über Flugbuchungen verdächtiger Personen erhalten kann. Zusätzlich zum TBEG kündigte der Bundesinnenminister zur Einrichtung gemeinsamer Dateien von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten und im Zusammenhang mit der Föderalismusreform mit der Einführung von Präventivbefugnissen für das Bundeskriminalamt  weitere gezielte gesetzgeberische Schritte zur Verbesserung der Terrorismusbekämpfung an.
 



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Bundesministerium des Innern
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Nichts geht ohne Ehrenamtliche
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:46 Uhr
Datum:
Donnerstag, 13.Juli 2006
Das Deutsche Rote Kreuz zieht positive Bilanz der Weltmeisterschaft. In Nordrhein-Westfalen leisteten Helfer fast 400.000 Einsatzstunden.


Münster, 11. Juli 2006

Aufräumen beim Roten Kreuz : Die Computer und Telefone der Einsatzzentralen in den Austragungsorten werden weggepackt, die für den Notfall bereit gehaltenen Zelte und medizinischen Geräte verstaut. Wohin man auch schaut, man blickt in zufriedene Gesichter. „Die WM war der größte planbare Sanitätseinsatz in der Geschichte des Roten Kreuzes – und alles lief wie am Schnürchen“, freut sich Christoph Brodesser, Landesbeauftragter für Katastrophenschutz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

8 Millionen Euro
Vier Wochen lang war die Welt zu Gast bei Freunden – und Tausende von Einsatzkräften in ständiger Alarmbereitschaft. Allein in Nordrhein-Westfalen waren während der WM 41.601 Rotkreuzler im Einsatz. Vom Rettungshelfer bis zum Notarzt – sie alle engagierten sich ehrenamtlich.
Rechnet man ihre unentgeltlichen Leistungen mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 20 Euro hoch, ergibt sich bei fast 400.000 Einsatzstunden ein Betrag in Höhe von 8 Millionen Euro.

„Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen wäre ein Sportereignis wie die WM kaum zu finanzieren“, betont Heinz-Josef Vogt, Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein in Düsseldorf, in einem Dankesbrief an die Einsatzkräfte. Viele von ihnen hatten ihren Jahresurlaub bei Sanitätswachdiensten in Stadien, auf Public Viewings, Fanfesten und vielen anderen Veranstaltungen verbracht.

„So ein Einsatz klappt nur im Zusammenspiel mit anderen Hilfsorganisationen“, erklärt Vogt und bedankt sich auch bei ASB, Johannitern und Maltesern für die reibungslose Zusammenarbeit. Sie sei nicht zuletzt das Ergebnis der Bemühungen um einen modernen und flexiblen Katastrophenschutz, den das Land NRW in Kooperation mit den Hilfsorganisationen seit Jahren vorantreibt.

Katalysator WM
Schon im Vorfeld der WM hatte das Land zusätzliche Ausrüstung für die Hilfsorganisationen beschafft. Die Einsatzplanungen wurden optimiert und aufeinander abgestimmt. „Wir haben in NRW jetzt einen präventiven, modernen, vernetzten Katastrophenschutz, der flexibel auf Schadenlagen reagieren kann“, erklärt Hartmut Krabs-Höhler, DRK-Katastrophenschutzbeauftragter in Nordrhein. Die WM sei ein erster Testfall für die Funktionsfähigkeit gewesen und habe sich bewährt.

Das Deutsche Rote Kreuz war bei allen WM-Spielen für die
notfallmedizinische Versorgung und Betreuung der Zuschauer, Gäste und Spieler in den Stadien verantwortlich.--


Quelle:
DRK NRW
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Sicherheitskonzept hat sich hervorragend bewährt / Dank an Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste
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Webmaster
Uhrzeit:
19:45 Uhr
Datum:
Donnerstag, 13.Juli 2006
Wiesbaden/Frankfurt. – Als einen „herausragenden Erfolg“ bewertet Innenminister Volker Bouffier den Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz während der Fußball-Weltmeisterschaft. „Die intensive Vorbereitung und das umfassende Sicherheitskonzept haben sich ausgezahlt. Wir haben eine tolle Fußball-Weltmeisterschaft erlebt, bei der die Welt dank der hervorragenden Arbeit der Einsatzkräfte stets sicher zu Gast bei Freunden war. Hessen hat sich der Welt als ein guter Gastgeber präsentiert. Darauf können wir alle stolz sein“, sagte Innenminister Bouffier. Insbesondere das polizeiliche Einsatzkonzept mit dem zentralen Element der speziell geschulten 120 Kommunikatoren habe sich als überaus erfolgreich erwiesen. „Hier wurde sicherlich ein neues Kapitel polizeilicher Einsatzstrategie aufgeschlagen, das durchaus auch beispielgebend für andere Bundesländer ist“, sagte Bouffier.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit im nichtpolizeilichen Bereich sei laut Bouffier ein Beleg für den gelungenen Aufbau neuer Strukturen im Katastrophenschutz sowie ein gutes Beispiel für die zivil- und militärische Kooperation. Immerhin seien an den fünf Spieltagen in Frankfurt zusätzlich zu den Polizeibeamten 2500 Einsatzkräfte aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes im Einsatz gewesen, darunter über 1.700 ehrenamtliche Helfer aus Einheiten des Katastrophenschutzes und der Feuerwehren aus ganz Hessen. Der Minister bilanzierte, dass fünf WM-Spiele in Frankfurt mit mehr als 250.000 Besuchern ohne größere Probleme durchgeführt worden seien. Auch die mehr als 1.500 Public-Viewing-Veranstaltungen in ganz Hessen mit deutlich mehr als zwei Millionen Besuchern seien reibungslos verlaufen. „Das ist eine überragende Bilanz. In Hessen kam es zu keinerlei Ausschreitungen durch gewalttätige Fußball-Fans, obwohl wir an den Spieltagen in Frankfurt durchaus auch Problemklientel vor Ort hatten. Auch das sagt viel über den Erfolg des Sicherheitskonzeptes aus“, betonte Bouffier.

Innenminister Bouffier gratulierte der Hessischen Polizei zu dem erfolgreichen Einsatz. Das taktische Konzept mit der deutlich sichtbaren Präsenz, dem offenen und freundlichen Auftreten gegenüber den Besuchern, dem verbalen Intervenieren durch die 120 Kommunikatoren und dem konsequenten und raschen Unterbinden von Problemlagen habe sich als durchweg richtig erwiesen. „Die professionelle Arbeit der Polizei am ersten Wochenende, als rund 65.000 Engländer in Frankfurt waren, hat sicherlich maßgeblich zu dem positiven Bild, das insbesondere die englischen Medien von der deutschen Polizei zeichnen, beigetragen“, sagte der Minister. Die Polizei habe die richtige Mischung aus Lockerheit und Konsequenz gefunden, so Bouffier.

Während der Fußball-WM waren täglich durchschnittlich rund 3.000 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im WM-Einsatz. Der größte Kräfteeinsatz erfolgte am 21. Juni, als landesweit rund 5.500 Polizisten eingesetzt waren, davon alleine rund 4.500 in Frankfurt beim Spiel Holland-Argentinien. Am ersten WM-Wochenende beim Spiel England-Paraguay waren in Frankfurt in der Spitze rund 3.300 Polizeikräfte im Dienst. Zum Thema Überstunden merkte der Minister an, dass diese „dank des flexiblen Kräfteeinsatzes den erwarteten Rahmen unterschreiten“ werden. Bis zum Stichtag 2. Juli seien bei der Polizei zirka 382.000 Überstunden angefallen.

Allgemein Hessen
Insgesamt verzeichnete die Hessische Polizei für den Zeitraum seit dem 6. Juni hessenweit 533 Straftaten mit WM-Bezug. 735 Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen; drei davon gingen in Untersuchungshaft. 343 Personen wurden zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen. Schwerpunkt der registrierten Straftaten waren, wie erwartet, Diebstähle (329). Daneben kam es zu 65 Körperverletzungen, 38 Sachbeschädigungen und 24 Raubtaten. „Es kann festgestellt werden, dass die Kriminalitätszahlen mit WM-Bezug deutlich hinter den Befürchtungen zurückgeblieben sind. Auch kam es in Frankfurt zu keinen Verdrängungseffekten durch die starke Polizeipräsenz in der Innenstadt“, so Bouffier.

Im Bereich des Rotlichtmilieus stellte die Polizei zwar insgesamt 13 Fälle illegalen Aufenthalts von Frauen fest, Erkenntnisse über Zwangsprostitution oder Menschenhandel ergaben sich bisher nicht. „Die Ermittlungen in diesen Fällen sind noch nicht abgeschlossen, gleichwohl kann man feststellen, dass sich die vor der WM geäußerten Befürchtungen über massenweise nach Deutschland verschleppte Frauen nicht einmal ansatzweise bestätigt haben“, sagte Bouffier.

Stadion
Als „wenig problembehaftet“ bezeichnete Innenminister Bouffier den Verlauf der fünf WM-Spiele in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Dort verfolgten mehr als 250.000 Zuschauer die Spiele. Dabei registrierte die Polizei 73 Straftaten, in der Hauptsache wegen Diebstahls (20) und Hausfriedensbruchs (28). „Letztere waren Fans ohne Eintrittskarten, die durch Überklettern der Zäune versuchten, doch noch ins Stadion zu gelangen“, sagte Bouffier. Insgesamt 90 Personen wurden an den Spieltagen im Stadion vorläufig festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Reibungslos war auch die Verkehrssituation rund um das Stadion. Die im Vorfeld befürchteten Staus blieben aus. Mit 401 Reisebussen wurde am 21. Juni beim Spiel Holland-Argentinien ein neuer Rekord verzeichnet. „Viele Besucher benutzten S-Bahn und Straßenbahn zum Stadion. Dieses vernünftige Verhalten hat sich für alle gleichermaßen ausgezeichnet“, sagte Bouffier.

Public-Viewing
Keine ernsthaften Sicherheitsstörungen verzeichnete die Polizei bei den rund 1.500 Public-Viewing-Veranstaltungen in Hessen. „Diese Veranstaltungen bereiteten den Sicherheitsbehörden vor der WM die größten Kopfschmerzen“, berichtete der Innenminister. Deutlich mehr als zwei Millionen Besucher nutzten das Angebot, die WM-Spiele auf Großbildleinwänden zu verfolgen. Herausragend war sicherlich die Main-Arena in Frankfurt mit den Bildschirmen in der Flussmitte. Alleine dort verfolgten mehr als 1,5 Millionen Besucher die Spiele. „Die Stimmung in der Main-Arena war einfach gigantisch, ein unbeschreibliches Erlebnis“, zeigte sich der Minister sehr beeindruckt. Ausgezahlt habe sich hier die intensive Vorarbeit und enge Zusammenarbeit mit den Veranstaltern sowie die Sicherheitsauflagen. „Die Ordnerdienste haben gerade bei den Zugangskontrollen einen sehr guten Job erledigt. Damit konnten alle Fans unbeschwert und fröhlich feiern“, sagte der Minister.

Als größtes Problem für die Polizei erwiesen sich an der Main-Arena Fans, die von den Mainbrücken sprangen oder die im Main schwimmen gingen. Insgesamt 338 Brückenspringer registrierte die Polizei während der WM, weitere 142 Personen wurden als „Schwimmer“ festgestellt. Von den betroffenen Personen wurden die Personalien festgehalten und Platzverweise erteilt. Allerdings: Die tatsächliche Zahl an Sprüngen dürfte ungleich höher liegen, da am 10. Juni englische Fans beinahe „im Sekundentakt“ insbesondere vom Eisernen Steg sprangen. „Die Wasserschutzpolizei schätzt, dass rund 60 Personen an diesem Tag rund 300 Sprünge unternahmen. Glücklicherweise blieben alle ohne Verletzungen“, sagte Bouffier.

Problemfans/Hooligans
Mit Blick auf gewalttätige Fans und Hooligans stellte der Minister fest, dass es während der WM in Hessen zu keinen Problemen gekommen ist. Ausschlaggebend hierfür seien sowohl die intensiven präventiven Maßnahmen vor der WM wie beispielsweise Gefährderansprachen, die intensive Aufklärungsarbeit während der WM in der Szene als auch die hohe Polizeipräsenz gerade in Frankfurt. Insgesamt 251 Gefährderansprachen führte die Polizei durch, gegen 26 Gewalttäter wurden Meldeauflagen verfügt, weitere 36 Gewalttäter erhielten sogar Aufenthaltsverbote für Frankfurt oder weite Teile der Stadt. Ein wichtiger Baustein im Konzept gegen Gewalttäter war zudem die Unterstützung der Hessischen Polizei durch ausländische Polizeikräfte. Insgesamt 80 ausländische Polizeibeamte versahen während der WM Dienst insbesondere in Frankfurt: 28 kamen aus England, 6 aus Südkorea, 6 aus Portugal, 7 aus Argentinien, 15 aus Holland, 7 aus Brasilien, 11 aus Frankreich. „Diese Unterstützung war eine wichtige Hilfe für die Polizei. Die gemeinsamen Streifengänge beispielsweise der englischen Bobbies mit ihren hessischen Kollegen haben sich durchweg ausgezahlt“, sagte der Minister.

Feuerwehr / Rettungsdienst
„Genauso wie die Polizei haben auch die Brand- und Katastrophenschützer die WM in Frankfurt souverän gemeistert“, lobte Bouffier die Einsatzkräfte. An den fünf Spieltagen in Frankfurt waren durchschnittlich 2510 Einsatzkräfte in Frankfurt tätig. Davon waren 290 Kräfte vom Technischen Hilfswerk und 99 Kräfte von der Bundeswehr. Die Hauptlast im nichtpolizeilichen Bereich trugen jedoch die über 1.700 ehrenamtlichen Helfer aus Einheiten des hessischen Katastrophenschutzes und hessischer Feuerwehren. Schwerpunktmäßig waren Sanitätszüge, Betreuungszüge sowie Spezialkräfte zum Aufspüren von Gefahrstoffen aus kreisfreien Städten und Landkreisen ganz Hessens eingesetzt. „All diese Helfer haben sich auch durch Kleinigkeiten Freunde gemacht. Als es darum ging, bei Gluthitze den Fans am Main eine Abkühlung zu bieten, wurden sie zum Teil frenetisch gefeiert, als sie mit ihren Strahlrohren die Fans duschten und überall war man voll des Lobes über die Hilfskräfte“, sagte Bouffier.

Die Statistiken zeigten aber deutlich, mit welchen hohen Einsatzbelastungen die Helfer während der WM fertig werden mussten: An den Spieltagen der WM in Deutschland gab es im Stadtgebiet Frankfurt 5816 Rettungsdiensteinsätze, 545 Brände und 540 Technische / Allgemeine Hilfeleistungen. „Unter den sanitätsdienstlichen Maßnahmen verstehen sich vorrangig Maßnahmen der ersten Hilfe an Besuchern, z.B die Versorgung von Kleinstwunden. Es wurde aber auch Herzinfarktpatienten behandelt oder schwerere Verletzungen in Folge von Stürzen“, erklärte der Minister. Auch aus Sicht der nichtpolizeilichen Helfer war der Spieltag am Samstag, 10. Juni, bemerkenswert. Sehr hohe Temperaturen führten zu kritischen Dehydrierungserscheinungen bei zahlreichen Besuchern. Dies äußerte sich in Form von Kreislaufproblemen. Da in der Main-Arena keine ausreichende Menge an Getränken zur Verfügung stand, wurden den Besuchern von der Katastrophenschutzleitung große Mengen an Mineralwasser kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Innenminister Bouffier dankte abschließend den Kräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz für ihren Einsatz während der Fußball-Weltmeisterschaft. „Was die vielen tausend Einsatzkräfte in den vergangenen Wochen geleistet haben, darauf können alle völlig zu recht stolz sein. Mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit haben sie einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Welt wirklich sicher zu Gast bei Freunden war und sich Hessen von seiner besten Seite präsentieren konnte. Dass die Fußball-WM zu dem Gewinn für unser Land wurde, den wir uns alle erhofft haben, daran haben sie maßgeblichen Anteil“, sagte Innenminister Bouffier.

Quelle:
HmDI HEssen

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Feuerwehrverbände bestürzt über schweren Unfall / Vier Opfer bei Alarmfahrt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:39 Uhr
Datum:
Mittwoch, 21.Juni 2006
Berlin (ots) - Nach dem schweren Unfall mit einem Einsatzfahrzeug
in Glindenberg (Sachsen-Anhalt) sind die Spitzen der
Feuerwehrverbände bestürzt und kondolieren den Angehörigen der Opfer.
Bei dem Unglück mit einem Löschfahrzeug waren gestern vier
Feuerwehrleute aus Wolmirstedt im Alter von 20 bis 22 Jahren ums
Leben gekommen. "Ihren Familien gilt unser tiefes Mitgefühl. Den bei
dem Unfall Verletzten wünschen wir baldige Genesung. Dieses Unglück
ist in seinen Auswirkungen für uns alle unfassbar", sagt Hans-Peter
Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

"Die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt trauern um ihre Kameraden. Wir
werden uns dafür einsetzen, dass die Angehörigen bei allem Leid best
möglichst unterstützt werden", betont Ingolf Hirsch, der Vorsitzende
des Landesfeuerwehrverbandes (LFV). Der LFV wird deshalb auch
gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband des Ohrekreises ein
Spendenkonto zur Unterstützung der Hinterbliebenen einrichten.
"Weitere Informationen dazu werden wir kurzfristig im Internet unter
www.lfv-st.de veröffentlichen", sagt Hirsch.

Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes dankt allen
Einsatzkräften, die nach dem schweren Unfall vor Ort waren: "Sie
haben trotz der besonderen Tragik und Betroffenheit schnell und
professionell geholfen - denn sie mussten ja ihre eigene Kameraden
retten und bergen."

Das Löschfahrzeug der Feuerwehrleute war während einer Alarmfahrt
mit einem Auto kollidiert. Dabei wurden sechs weitere Personen
verletzt.
 


ASB zieht positive Halbzeitbilanz / Bisher 9.300 ASB-Helfer bei der Fußballweltmeisterschaft im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:38 Uhr
Datum:
Mittwoch, 21.Juni 2006
Köln (ots) - "Wir sind mit dem Verlauf der
Fußballweltmeisterschaft sehr zufrieden", zieht Harald Schottner,
Leiter des Referats Notfallvorsorge beim ASB-Bundesverband nach der
Hälfte der WM-Spiele eine erste Bilanz. Bisher waren 9.300
Helferinnen und Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes mit etwa 1.500
Fahrzeugen rund 112.000 Stunden im Einsatz, um die Spiele und
Veranstaltungen rund um die Fußballweltmeisterschaft
sanitätsdienstlich zu betreuen. Das sind wesentlich mehr als die
ursprünglich geplanten 6.000 ASB-Helfer. "Das liegt daran, dass noch
viele Veranstaltungen von den Städten und Kommunen kurzfristig ins
Leben gerufen wurden, als sich zeigte, wie groß das Interesse der
Fußballfans in Deutschland ist", erklärt Schottner.

In ganz Deutschland - von Nürnberg, Stuttgart, Kaiserslautern über
Darmstadt, Frankfurt, das Ruhrgebiet, Hannover und Magdeburg bis hin
nach Leipzig - sind ASB-Sanitäter bei zahlreichen
Public-Viewing-Veranstaltungen, Fan-Meilen und WM-Festen vor Ort, um
die Fußballfans optimal notfallmedizinisch zu versorgen", berichtet
Harald Schottner. Allein 40 Behandlungsplätze oder Unfallhilfsstellen
werden vom ASB betreut, dazu kommen 17 Großleinwände, sechs
WM-Festivals, vier Fanmeilen und vieles andere mehr.

Darüber hinaus haben die Sanitäter und Ärzte des ASB bereits bei
sechs Spielen in den WM-Stadien Berlin, Hamburg und Hannover
gemeinsam mit dem DRK für einen reibungslosen Ablauf des
Sanitätsdienstes gesorgt.

"Zum Glück gab es bisher keine größeren Ausschreitungen oder
besonders problematische Situationen. Wir hoffen, dass es bei den
nächsten WM-Spielen genauso friedlich und fröhlich weitergeht",
äußert sich Harald Schottner optimistisch. Bei den Einsätzen im
Rahmen der Fußball-WM haben die Helferinnen und Helfer des ASB sich
wegen der warmen Temperaturen vor allem um Menschen mit
Kreislaufproblemen gekümmert, verstauchte Knöchel stabilisiert und
kleinere Schnitt- und Schürfwunden versorgt.
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Spiel Deutschland gegen Polen – der heutige DRK-Einsatz in NRW in Zahlen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:37 Uhr
Datum:
Mittwoch, 21.Juni 2006
Am heutigen Spieltag in NRW setzt das DRK 482 Helferinnen und Helfer rund um das Spiel Deutschland gegen Polen in Dortmund ein. Von den 139 Helfern im Stadion kommt der Großteil aus dem DRK-Kreisverband Dortmund (127), sechs Einsatzkräfte kommen aus dem Kreisverband Unna, vier aus dem Kreisverband Iserlohn-Stadt und zwei Rotkreuzler kommen aus Schwelm.

Auf dem Behandlungsplatz am Stadion sind 216 Einsatzkräfte im Einsatz und
zwar aus Dortmund (22), den Kreisverbänden Herford-Land (33) und
Herford-Stadt (7), aus Minden (39), dem Rhein-Erft Kreis (50) und aus Viersen (65).

Im Bereich der Patiententransportzüge sind 61 DRK’ler eingesetzt: aus dem Kreisverband Altena-Lüdenscheid (7), aus Hagen (4), vom DRK Kleve/Geldern
(6) und aus Mettmann (44). Der Betreuungsplatz wird besetzt von
Helferinnen und Helfern aus den DRK-Kreisverbänden Bochum (33) und Herne (33).

Außerdem befinden sich 1.071 DRK-Einsatzkräfte in Rufbereitschaft.

Ein Highlight für die Rotkreuzler ist sicherlich der Besuch von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, der heute die Helfer im Kreisverband Dortmund und im Stadion treffen wird--
 


Erstes WM-Wochenende bescherte dem DRK in NRW mehr
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:31 Uhr
Datum:
Montag, 12.Juni 2006
Das erste WM-Wochenende hat dem DRK mehr Sanitätswachdienste im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel den Public Viewings beschert als ursprünglich vorgesehen: Die WM-Euphorie und das schöne Wetter mögen Gründe dafür gewesen sein, dass spontan zusätzliche Veranstaltungen in NRW stattgefunden haben. Am Samstag, 10.06., haben rund 500 Helferinnen und Helfer des DRK über 60 Sanitätswachdienste bei öffentlichen Veranstaltungen in NRW geleistet. Im Dortmunder Stadion waren beim Spiel Trinidad & Tobago
gegen Schweden 139 DRK-Kräfte eingesetzt, während im Rahmen der
Gefahrenabwehr um das Stadion 21 Einsatzeinheiten (693 Helfer) im Einsatz waren. Weitere 40 Einsatzeinheiten (1.320 Helfer) waren im Rahmen der Gefahrenabwehr in Rufbereitschaft.

Am Sonntag, 11.06., waren im Stadion beim Spiel Angola gegen Portugal in Köln 105 DRK-Einsatzkräfte im Dienst, im Rahmen der Gefahrenabwehr um das Stadion waren 13 Einsatzeinheiten (429 Helfer) eingesetzt, weitere elf Einsatzeinheiten (363 Helfer) waren im Rahmen der Gefahrenabwehr um das Stadion in Rufbereitschaft versetzt. Außerdem führte das DRK am Sonntag in NRW mit rund 300 Helfern 34 Sanitätswachdienste durch.

Beim heutigen Spiel in Gelsenkirchen werden neben den 97 DRK-Einsätzkräften
im Stadion DRK-Einheiten aus Krefeld, Höxter/Paderborn und dem
Rhein-Erft-Kreis bei der Gefahrenabwehr auf den Behandlungsplätzen am
Stadion mitwirken; die Betreuungsplatz–Bereitschaft zur Versorgung
unverletzt Betroffener kommt am heutigen Einsatztag aus Recklinghausen und wird komplett vom DRK gestellt.

Außerdem unterstützen DRK-Helfer bereitstehende Patiententransportzüge aus Mülheim / Oberhausen, dem Regierungsbezirk Münster und aus Dortmund / Ennepe-Ruhr-Kreis. Hinzu kommen wie an jedem Spieltag die Einheiten, die
zum möglichen Einsatz in den Behandlungsplatzbereitschaften,
Betreuungsplatzbereitschaften und Patiententransportzügen in ihren
Heimatstandorten rufbereit sind.

Die Zahl der Sanitätswachdienste ist zu Beginn dieser Arbeitswoche
vergleichsweise niedrig; zum Beispiel sind für Westfalen-Lippe für den heutigen Montag acht Sanitätswachdienste gemeldet, also nur ein Bruchteil der Zahlen vom Wochenende.

Als tägliche Informationen zu den DRK-Einsätzen in NRW rund um die Weltmeisterschaft ist „druckfrisch“, ein Informationsblatt für anlässlich der Fußballweltmeisterschaft eingesetzte DRK-Einsatzkräfte, abrufbar unter:
www.lv-westfalen-lippe.drk.de--
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Fußballweltmeisterschaft – Ausnahmezustand auch für das DRK DRK-Einsätze in NRW werden von Münster aus koordiniert
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:04 Uhr
Datum:
Donnerstag, 8.Juni 2006
Für das Rote Kreuz hat die Fußballweltmeisterschaft längst begonnen. Schon seit Monaten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Anfang des Jahres hat das Organisationskomitee der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 mit dem DRK eine Zusammenarbeit für die notfallmedizinische Versorgung bei allen 64 Spielen an den zwölf Austragungsorten vereinbart. Insgesamt werden 5.835 DRK-Helfer aus zehn Landesverbänden und zwölf Kreisverbänden im Einsatz
sein – die meisten Austragungsorte der Spiele befinden sich in
Nordrhein-Westfalen: in Dortmund, Gelsenkirchen und Köln. „Die Einsätze der Rotkreuzler aus den DRK-Landesverbänden Nordrhein und Westfalen-Lippe werden vom DRK-Einsatzstab NRW koordiniert,
Standort der Einsatzzentrale ist in der Münsteraner
DRK-Landesgeschäftsstelle“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Jörg Twenhöven, bei einer Pressekonferenz am 8. Juni in Münster.

Die Planung sieht bei den Spielen folgende Besetzung in den Stadien vor:
Dortmund: 139 DRK-Einsatzkräfte, Gelsenkirchen: 97 DRK-Einsatzkräfte, Köln:
105 DRK-Einsatzkräfte. Das Personal setzt sich zusammen aus Einsatzkräften mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Im Bereich der medizinischen Hilfeleistungen sind Notärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und
Rettungs- und Sanitätshelfer vor Ort. Die Führung wird von Einsatzleitern mit Verbandsführerausbildung, die sich in Einsätzen und Übungen bewährt haben, gestellt.

Außerdem wird im Rahmen der Gefahrenabwehr an jedem Stadion („äußerer
Sicherheitsring“) ein Behandlungsplatz errichtet, auf dem bis zu 50
Verletzte und Erkrankte behandelt werden können. Auf weiteren drei
Behandlungsplätzen im Umkreis der Stadien können bis zu 200 Verletzte und Erkrankte versorgt werden. Sollte es notwendig sein, stehen weitere Behandlungsplätze an den Standorten bereit. Darüber hinaus werden für
unverletzte Betroffene Behandlungsplätze in der näheren Umgebung
vorgehalten.
Auch der DRK-Suchdienst steht bereit: In Gelsenkirchen stellt der
DRK-Kreisverband das Personal der örtlichen Personenauskunftsstelle, in Dortmund und Köln stehen Helferinnen und Helfer des DRK den örtlichen Personenauskunftsstellen zur Verfügung.

Sofern am Vorabend eines Spieltages in den Stadien Dortmund, Gelsenkirchen und Köln Trainingseinheiten der an den Spieltagen beteiligten Mannschaften
stattfinden, wird das DRK in den Stadien Sanitätsräume bzw.
Unfall-Hilfestellen mit Sanitätshelfern/Rettungshelfern,
Rettungssanitätern, Rettungsassistenten/examiniertem Pflegepersonal und
Notärzten besetzen.

Aber nicht nur während der Spiele ist das DRK gefragt: Insgesamt werden die
Rotkreuzler die ganzen vier Wochen der Weltmeisterschaft in
Alarmbereitschaft sein. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Sanitätswachdienstes reicht vom Kreislaufkollaps bei Public Viewings bis zum Anfall von Verletzten im Fall von Zusammenstößen marodierender Fans, schließlich ist das Rote Kreuz bundesweit der größte Erbringer von
Leistungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. So stehen in
Nordrhein-Westfalen für den Katastrophenschutz 288 Einsatzeinheiten mit jeweils 33 Frauen und Männern im Sanitäts- und Betreuungsdienst bereit. Für die WM werden 180 Einheiten mobilisiert, 60 Prozent davon – das sind 3.564 Kräfte – werden vom DRK gestellt.

„Bei der Fußball-Weltmeisterschaft handelt es sich um den größten planbaren Einsatz in der Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes“, so Dr. Twenhöven.
Hinzu komme, dass während der vier WM-Wochen auch etliche andere
öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise der Sommersend in Münster
oder das ATP Rasentennis Gerry Weber Open 2006 in Halle/Westfalen
sanitätsdienstlich vom DRK betreut werden. „Aufgrund der sorgfältigen Vorbereitungen im Vorfeld der WM - unter anderem durch Großübungen in den Stadien – können wir sagen: Das DRK ist gut vorbereitet“, sagte Dr.
Twenhöven, der sich bei allen Arbeitgebern und Firmen, welche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für Einsätze während der WM in ihrer Arbeitszeit freistellen, herzlich bedankte.
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DLRG-Bilanz 2005: Retter bewahren 855 Menschen vor dem Ertrinken
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:57 Uhr
Datum:
Donnerstag, 8.Juni 2006
Bad Nenndorf/Hamburg (ots) - Die Rettungsschwimmer der Deutschen
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr 855
Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Gegenüber dem Jahr 2004 stieg die
Zahl um 163 oder 23,6%. Auch die Hilfeleistungen für in Not geratene
Wassersportler erhöhte sich um 465 auf 8.846.

48.806 Rettungsschwimmer der DLRG machten mit 2,2 Millionen
ehrenamtlichen Wachstunden die Wasserfreizeit für Badegäste und
Wassersportler an Küsten, Binnengewässern und in Schwimmbädern
sicherer und leisteten 46.354 Mal Erste Hilfe. Diese Zahlen gab DLRG
Präsident Dr. Klaus Wilkens jetzt in Hamburg bekannt.

Als Ursachen für die gestiegenen Einsatzzahlen nannte der
DLRG-Präsident schlechtere Schwimmfähigkeit, gepaart mit höherer
Risikobereitschaft und leichtsinnigem Verhalten von Badegästen und
Wassersportlern, die oft ihre Leistungsfähigkeit falsch einschätzten.
"Ohne die Anwesenheit von Rettungsschwimmern der DLRG läge die Zahl
tödlicher Unfälle im Wasser nicht bei 477, sondern bei weit mehr als
1.332 Fällen, wenn wir die Rettungen durch Familienmitglieder,
Freunde oder andere Organisationen hinzuzählen, die in keiner
Statistik erscheinen. Das Gefährdungspotenzial ist weitaus größer,
als die Ertrinkungszahlen zeigen", so Dr. Wilkens. "Vor diesem
Hintergrund ist es nicht akzeptabel, dass der Wasserrettungsdienst in
den meisten Rettungsdienstgesetzen der Bundesländer nicht enthalten
ist. Das ist ein völlig falsches Verständnis von Subsidiarität",
kritisiert der DLRG Präsident die politischen Rahmenbedingungen.

Die Schwimm- und Rettungsschwimmprüfungen der DLRG sind im
vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. 173.500 Menschen haben bei
der DLRG Schwimmen und 51.500 Rettungsschwimmen gelernt. Mit 225.000
Prüfungen liegt das Ergebnis nach eigenen Angaben um 4,8 Prozent
unter dem des Vorjahres. Auch die Zahl der Schwimmanfänger nahm 2005
geringfügig ab. Lediglich 55.500 Mädchen und Mädchen legten eine
"Seepferdchen-Prüfung" ab. "Die seit Jahren anhaltende Abnahme der
Schwimmprüfungen ist nicht zuletzt das negative Resultat der
Schließung kommunaler Bäder. Jeder Mensch hat ein Recht auf
Schwimmausbildung, dies gilt insbesondere für die Kinder. Wer seine
Verantwortung für die junge Generation ernst nimmt, darf keine Bäder
schließen", fordert Dr. Wilkens ein klares Bekenntnis zum Erhalt der
Bäder. 87,35 der Bevölkerung halten laut einer Emnid-Studie im
Auftrag der DLRG Schwimmbäder für wichtig oder sehr wichtig. Nach
Auffassung der DLRG bestätigen die rückläufigen Ausbildungszahlen die
Ergebnisse der Studie über eine abnehmende Schwimmfähigkeit in der
deutschen Bevölkerung.

Die DLRG hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 6,3
Millionen Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich für die Menschen in
Deutschland geleistet. Mit über 860.000 Mitgliedern und Förderern ist
die DLRG heute die größte Wasserrettungsorganisation der Welt.
Der DLRG-Präsident kritisierte den hohen Anteil für die
Vereinsverwaltung und -organisation. Mehr als jede fünfte Stunde
entfalle auf die ordnungsgemäße Vereinsführung und die Erledigung
externer Aufgaben. "1,4 Millionen Stunden sind einfach zu viel. Die
DLRG stellt fest, dass auch drei Jahre nach dem Abschlussbericht der
Enquêtekommission des Deutschen Bundestags von Entlastungen und
Vereinfachungen für bürgerschaftliches Engagement nur wenig die Rede
sein kann. Das ist für Tausende ehrenamtlich tätiger Vereine mit
Millionen freiwilliger Helfer enttäuschend. Wir erwarten von der
Politik nun schnelleres Handeln und spürbare Entlastungen", so der
DLRG-Präsident in der Bilanzpressekonferenz.

Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
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hervorragendes Symbol für die europäische Zusammenarbeit und die völkerverbindende Kraft einer Fußball-Weltmeisterschaft
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:57 Uhr
Datum:
Donnerstag, 8.Juni 2006
Rede von Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble anlässlich der Begrüßung aller bei der Bundespolizei während der WM 2006 eingesetzten ausländischen Polizeivollzugsbeamten am 6. Juni 2006 in Berlin

Am Freitag beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Man kann es überall in Deutschland spüren. Wann immer eine Mannschaft angekommen ist in den letzten Tagen, war ein großes Fest mit vielen Fans aus allen Teilen der Welt. Aber auch die Deutschen selbst sind voller Begeisterung. Ich glaube, es steht uns ein einmaliges Ereignis bevor.
 
Wir haben das Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" gewählt - und "zu Gast bei Freunden" heißt vor allem auch, dass sich die Menschen, die Sportler und die Fans aus allen Teilen der Welt, während dieser Weltmeisterschaft sicher fühlen. Und dazu brauchen wir Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.
 
Denn nur wenn die Sicherheit gewährleistet ist, wird es auch eine fröhliche Weltmeisterschaft, kann es ein wirkliches Fußballfest werden. Und dass dazu nicht nur die Polizeien von Bund und Ländern, sondern Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus 13 europäischen Staaten ihren Beitrag leisten, ist ein hervorragendes Symbol für europäische Einheit und Zusammenarbeit sowie für die Internationalität und die völkerverbindende Kraft einer solchen Fußball-Weltmeisterschaft.
 
Deswegen möchte auch ich Sie alle ganz herzlich in Deutschland und im Bundesministerium des Innern willkommen heißen. Und ich möchte jedem einzelnen von Ihnen herzlich danken, dass Sie in diesen fünf Wochen, die jetzt vor uns liegen, mithelfen, dass wir wirklich eine fröhliche, sichere Fußball-Weltmeisterschaft erleben - und dass so auch ein Stück weit ein neues Bild von Polizei in die deutsche und europäische Öffentlichkeit und darüber hinaus vermittelt wird - nämlich von einer Polizei, die wirklich das ist, was ein alter Slogan der deutschen Polizei ausdrückt: dein Freund und Helfer.
 
Für die Dauer Ihres Einsatzes wird Ihnen allen ein Teil hoheitlicher Befugnisse der Bundesrepublik Deutschland übertragen. Man muss sich einmal klar machen, wie weit wir in der Zusammenarbeit gekommen sind. Denn das wäre vor wenigen Jahrzehnten noch schwer vorstellbar gewesen. Sie sind hier nicht nur Gäste, sondern Sie sind Polizeibeamte im Einsatz. Sie werden Ihren Dienst immer in enger, freundschaftlicher Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen von der deutschen Polizei absolvieren. Sie werden also niemals allein in der Verantwortung sein, sondern immer das Gefühl haben, wie es die schöne Fußball-Hymne sagt: "You'll never walk alone."
 
Die Bundespolizei hat in der Zusammenarbeit mit Partnerpolizeien ausgezeichnete Erfahrungen. Es ist nicht der erste gemeinsame Dienst. Aber die Größenordnung und Vielzahl der Partner sowie die Dauer und Größe des Einsatzes sind völlig neu. Und ich füge auch gleich hinzu als der Innenminister, der in Deutschland nicht nur für die Polizei, sondern auch für die verfassungsmäßige Ordnung zuständig ist: Ich habe nicht die geringsten Probleme mit der Übertragung hoheitlicher Befugnisse auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte anderer Länder. Sie zeigt uns allen, dass unser gemeinsames Europa immer stärker zusammenwächst.
 
Man kann es gar nicht oft genug sagen - insbesondere auch vor den Medien: Wir haben 323 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus 13 verschiedenen europäischen Ländern. Und das ist eine tolle Sache. Sie alle tragen dazu bei, dass die Fußballbegeisterten aus allen Teilen der Welt sich in unserem Land sicher und zugleich wohl fühlen werden. Denn es wird ja gerade auch in der Buntheit der Polizeiuniformen und der Vielfalt etwas von dem sichtbar, was in der Fußball-Weltmeisterschaft insgesamt sichtbar werden soll: Wir feiern hier ein ungeheuer buntes, vielfältiges Fest.
 
Ich wünsche Ihnen allen, jedem einzelnen von Ihnen, in diesen Wochen mit den vielen Ortswechseln und Einsätzen, die Sie haben werden, dass Sie teilhaben an diesem hoffentlich großartigen Ereignis der Fußball-Weltmeister­schaft, dass Sie etwas spüren von dem Zusammenwachsen Europas - auch in der Gewährleistung von Sicherheit - und dass es eine fröhliche Fußball-Weltmeisterschaft wird, zu der Sie alle einen wesentlichen Beitrag leisten.
 
In diesem Sinne noch einmal herzlich willkommen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in unserem Land wohl fühlen, dass Sie auf lauter freundliche, friedliche Fans treffen werden, die sich dank Ihrer Mithilfe ebenfalls wohl fühlen können. Und ich bin sicher, dass Sie sich auch in der Zusammenarbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen von der Bundespolizei und den Polizeien der Bundesländer wohl fühlen werden. Herzlich willkommen und herzlichen Dank.



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Bundesministerium des Innern
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bundesweit einheitlicher Digitalfunk
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:09 Uhr
Datum:
Freitag, 2.Juni 2006
Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern, Peter Altmaier, MdB, anlässlich der zweiten und dritten Beratung des Entwurfs eines Gesetzes über die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben am 012.06.2006 in Berlin (Auszug aus Plenarprotokoll)

Peter Altmaier, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister des Innern:

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Nach mancherlei Irrungen, Wirrungen und Rückschlägen in der Vergangenheit sind wir dem Ziel der Einführung des Digitalfunks in unserem Land einen wichtigen, vielleicht sogar den entscheidenden Schritt näher gekommen. Wir können heute zuversichtlich sagen, dass wir in absehbarer Zeit den Polizeien, den Feuerwehren, den Rettungsdiensten und den übrigen Sicherheitsbehörden einen bundesweit einheitlichen Digitalfunk zur Verfügung stellen werden und dass wir weltweit das größte Land mit einem solchen funktionierenden Digitalfunk sein werden. Wir haben in den zurückliegenden Wochen entscheidende Etappenziele erreicht: Das Verwaltungsabkommen zur Zusammenarbeit von Bund und Ländern und zur Kostenverteilung ist paraphiert. Die Vertragsverhandlungen mit dem künftigen Betreiber des Digitalfunks werden in Kürze ihren Abschluss finden. Das Vergabeverfahren für die Systemtechnik befindet sich in der Endphase und die vorläufige Satzung der einzurichtenden Bundesanstalt ist zwischen Bund und Ländern abgestimmt. In dem vorliegenden Gesetzentwurf geht es um die Einrichtung genau dieser Bundesanstalt.

Es hat in den vergangenen Monaten eine Diskussion über die richtige Rechtsform für die Wahrnehmung dieser Aufgabe gegeben; diese Diskussion ist auf beiden Seiten mit guten Argumenten geführt worden. Dass wir uns am Ende dafür entschieden haben, die Rechtsform einer Bundesanstalt zu wählen, liegt darin begründet, dass wir keine Zeit verlieren wollen, dass wir möglichst schnell vorangehen wollen. Schließlich gibt es, wie ich meine, auch gute Argumente in der Sache. Die Gewährleistung der Sicherheit - in diesem Fall mithilfe der Sicherheitsinfrastruktur - ist eine der vornehmsten Aufgaben des Staates überhaupt. Es spricht deshalb einiges dafür, dass der Staat die Überwachung und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Digitalfunknetzes selbst wahrnimmt. Genau dieses Ziel wollen wir mit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erreichen, indem wir auch hoheitliches Handeln ermöglichen. Wir nehmen aber auch die Anregungen auf, die es im Hinblick auf schlanke und effiziente Organisationsstrukturen gegeben hat: Wir werden die Bundesanstalt mit einer kaufmännischen Buchhaltung und mit einem ständigen Con-trolling ausstatten.

Wir haben in der gesamten Phase der Planung und Durchführung dafür gesorgt, dass ein hohes Maß an Kostentransparenz gewährleistet ist. Die Bundesregierung hat die Kosten für die Bundesanstalt im Vorblatt zum Gesetzentwurf ausführlich dargelegt. Sie sind überschaubar: Sie belaufen sich auf etwa 10 Millionen Euro jährlich. Wir haben auch die Folgekosten von Systemlieferung und privatem Betreiber berechnet und diese Zahlen auch veröffentlicht. Die endgültigen Folgekosten können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht berechnen, weil sie natürlich vom Vergabeverfahren für die Beschaffung der Systemtechnik und vom Abschluss des Betreibervertrages abhängen; wir werden auch diese Zahlen vorlegen, sobald sie feststehen.

Es ist wichtig, bei einem derart großen Projekt dafür zu sorgen, dass das Vergabeverfahren einwandfrei abläuft und allen Anfechtungen standhält. Wir sind davon überzeugt, dass dies gelungen ist und dass das Verfahren allen rechtlichen Überprüfungen standhalten wird.

Die Einführung des Digitalfunks bedeutet für unser Land einen großen Zugewinn an innerer Sicherheit. Sie ist ein herausragendes Beispiel für die technologische Leistungsfähigkeit unserer Industrie und sie ist auch ein Beispiel für die Leistungsfähigkeit unserer öffentlichen Verwaltung. Ich glaube, dass wir es den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes nach langen Jahren der Diskussion schuldig sind, ihnen nun endlich rasch ein modernes, vielleicht sogar das modernste Kommunikationssystem überhaupt zur Verfügung zu stellen.

(Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)
 



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Bundesministerium des Innern
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Informationsangebot zum Thema Innere Sicherheit auf bmi.bund.de
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Datum:
Freitag, 2.Juni 2006
Staatlicher Geheimschutz, Abwehr von Verfassungsfeinden, Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Verbote neonazistischer Vereine und Organisationen - auf den Online-Seiten "Innere Sicherheit allgemein" des Bundesinnenministeriums findet sich ein umfangreiches Informationsangebot zu diesen Themenfeldern. Das Online-Angebot wird ergänzt um weiterführende Beiträge, die Rubrik "Extremismus", weiterhin enthält es Verweise auf Websites der Behörden des Geschäftsbereichs oder Hinweise auf die gesetzlichen Grundlagen.


Die Gesamtheit der Informationen zu den klassischen Aufgabengebieten des Bundesinnenministeriums ist aufgeteilt auf die Rubriken


Kriminalität
Terrorismus
Extremismus
Polizei
Bundespolizei
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Waffenrecht



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Bundesministerium des Innern
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Der Beitrag des Bundes zum Bevölkerungsschutz bei der WM 2006
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Datum:
Freitag, 2.Juni 2006
Die Bundesregierung hat im Rahmen der Bewerbung Deutschlands um die FIFA WM 2006 die Gewährleistung einer sicheren Durchführung der WM garantiert. Das ge-meinsam von Bund und von den für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz zuständigen Ländern erstellte "Nationale Sicherheitskonzept FIFA WM 2006" ist Grundlage für die sichere Durchführung der WM und lässt dabei Spiel, Spaß und vor allem den Sport im Vordergrund stehen.


Seit der Vergabe der FIFA WM 2006 an Deutschland arbeiten alle mit Sicherheitsaspekten betrauten Institutionen des Bundes und der Länder mit der FIFA als Veranstalter und dem Organisationskomitee als Ausrichter eng zusammen. Das "Nationale Sicherheitskonzept FIFA-WM 2006" wurde durch den "Bund-Länder-Ausschuss WM 2006" erarbeitet. In diesem Gremium unter Vorsitz des Bundesministeriums des Innern waren alle betroffenen Partner beteiligt. Das Nationale Sicherheitskonzept wurde am 25. Mai 2005 durch die Ständige Konferenz der Innenminister und - senatoren der Länder verabschiedet und ist seitdem ständig an die aktuellen Entwicklungen angepasst worden.

Vergabevoraussetzung der FIFA war, eine nationale Sicherheitsgarantie zu bekommen, die nach dem Grundgesetz nur der Bund für den Gesamtstaat abgeben kann. Andererseits sind in Deutschland die Länder nach der föderalen Aufgabenverteilung zuständig für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in und um die Stadien. Deshalb gab es ein Zusammenwirken von Bund und Ländern sowie die Abstimmung über das Sicherheitskonzept.

Wesentliche Teile des Konzepts wurden bereits im vergangenen Jahr beim Confederation Cup 2005 angewandt und damit erfolgreich getestet.

Das "Nationale Sicherheitskonzept FIFA WM 2006" beschreibt zusammenfassend Maßnahmen und Aktivitäten von zuständigen Behörden, Organisationen und Institutionen auf staatlicher Ebene sowie Maßnahmen und Aktivitäten des Veranstalters und Ausrichters - vor, während und nach den Spielen, um Gefahren vorzubeugen, die sich aus nationalen und internationalen Entwicklungen ergeben.

Ein wesentlicher Baustein der staatlichen Maßnahmen ist neben dem polizeilichen Aufgabenbereich der Katastrophenschutz. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr ist neben der Prävention vorrangig auf Schadensbewältigung ausgerichtet. Sie hat zum Ziel, die bestmögliche Versorgung betroffener Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, wenn es zu einem größeren Schadensereignis kommen sollte.

Die Länder mit WM-Spielstätten haben sich dafür Anfang 2004 auf ein Musterkonzept Katastrophenschutz verständigt, um an allen Spielstätten das gleiche Mindestniveau an Sicherheit und Vorsorge unter Einsatz aller Ressourcen von Zivil- und Katastrophenschutz zu erreichen. Damit ist Vorsorge getroffen für wesentlich größere denkbare Notlagen, als es der tägliche Rettungsdienst und die Einsätze der Feuerwehr zur Brandbekämpfung und technischen Hilfe überlicherweise erfordern.

Das Musterkonzept Katastrophenschutz bildet einen eigenen Abschnitt im Nationale Sicherheitskonzept. Bund und Länder haben sich darin auf Rahmenpläne der Sicherheitsvorsorge für Unglücksfälle verständigt.

Diese sind von den Ländern zu individuellen Sicherheitskonzepten konkretisiert worden, die auf die jeweiligen örtlichen Besonderheiten Rücksicht nehmen.



Im Einzelnen leisten die für den Bevölkerungsschutz zuständigen Bundesbehörden aus dem Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums folgende Beiträge zur Sicherheit der WM:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Das BBK stellt mit seinem Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum (GMLZ) das länder- und organisationsübergreifende Informations- und Ressourcenmanagement bei großflächigen Schadenlagen oder sonstigen Lagen von nationaler Bedeutung als Serviceleistung für Bund, Länder und Organisationen sicher.

Außerdem stellt das GMLZ im Auftrag des Bundesministeriums des Innern das Bindeglied zum Gemeinschaftsverfahren der Europäischen Union dar, das zur Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei internationalen Katastrophenschutzeinsätzen im Jahr 2002 geschaffen wurde.

Durch eine für das gesamte Personal des BBK verhängte Urlaubssperre, die für den gesamten Zeitraum der WM gilt, ist sichergestellt, das jederzeit umfassend und angemessen auf evtl. eintretende Schadensereignisse reagiert werden kann.


Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Das Technische Hilfswerk bereitet sich seit mehr als zwei Jahren auf die Aufgaben während der FIFA WM 2006 vor.

Schwerpunkte der Aktivitäten des THW sind u.a.:

Einbindung in das nationale SicherheitskonzeptEinbindung in die Gefahrenabwehr an allen SpielstättenAufstellung von SpezialkräftenAbstimmung mit den Bundeskontingenten (Bundespolizei, Bundeswehr)Organisatorische Voraussetzungen, z. B. Urlaubssperre



Weitere Informationen zur Fußball-Weltmeisterschaft auf bmi.bund.de Spezialseiten des Bundesinnenministeriums zur WM 2006

Themenseiten "Sicherheit" im WM-Angebot des Bundesinnenministeriums



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Bundesministerium des Innern
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Bund übergibt Nordrhein-Westfalen Fahrzeuge für die Ergänzung des Katastrophenschutzes
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:24 Uhr
Datum:
Montag, 29.Mai 2006
Peter Altmaier, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren, übergibt heute auf dem Roncalliplatz in Köln sechzehn Betreuungslastkraftwagen (BtLKW) an das Land Nordrhein-Westfalen. Hierbei handelt es sich um eine Teillieferung von insgesamt 1.599 Einsatzfahrzeugen mit einem Gesamtwert von über 102 Mio. Euro, die der Bund im Rahmen der Ergänzung des Katastrophenschutzes den Bundesländern seit dem Jahre 2000 bis einschließlich 2006 zur Verfügung stellt.

"Bund und Länder kooperieren beim Katastrophenschutz, um die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren." so Staatssekretär Altmaier. "Der Bund unterstützt mit den Fahrzeugen des ergänzenden Katastrophenschutzes das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Länder und der Hilfsorganisationen. Eine gute Ausstattung fördert auch die Motivation der ehrenamtlichen Kräfte."

Wie alle Fahrzeuge, die der Bund den Ländern zur Verfügung stellt, wurden auch diese durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelt, erprobt und beschafft. Für das Land Nordrhein-Westfalen nimmt der Leitende Ministerialrat Dr. Hans Georg Fey die Fahrzeuge entgegen. Er wird die BtLKW an den Landesbeauftragten des Malteser Hilfsdienstes in Nordrhein-Westfalen, Wilderich Graf Schall-Riaucour, übergeben.
 
Derzeit sind insgesamt rund 8.000 vom Bund finanzierte Fahrzeuge bei den kommunalen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen für den Brandschutz, die ABC-Abwehr, für das Sanitätswesen und die Betreuung im Einsatz.

Der BtLKW kann zusammen mit dem Feldkochherd auf Zweiradanhänger als funktionale Einheit zur Verpflegung von Einsatzkräften oder Hilfsbedürftigen eingesetzt werden. Das Fahrzeug ist mit drei Personen besetzt. Einschließlich der fahrzeuggebundenen Ausstattung (zum Beispiel Funkgerät, Gleitschutzketten, Trinkwasserbehälter) sowie der Fachausstattung (zum Beispiel Küchenzelt) kostet ein BtLKW rund 70.000 Euro.



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Bundesministerium des Innern
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THW: Helfer bei der FIFA-WM 2006
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:26 Uhr
Datum:
Donnerstag, 25.Mai 2006
Im Rahmen der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentiert sich
das Technische Hilfswerk (THW) als kompetenter Partner. Die Einheiten
der Einsatzorganisation des Bundes stehen an allen zwölf
WM-Spielorten bereit, um im Ernstfall schnell und zuverlässig Hilfe
zu leisten. So auch in Leipzig.

Altenburg/ Leipzig. Im Rahmen der FIFA-Fußballweltmeisterschaft
2006 präsentiert sich das THW als kompetenter Partner. Die Einheiten
der Einsatzorganisation des Bundes stehen an allen zwölf
WM-Spielorten bereit, um im Ernstfall schnell und zuverlässig Hilfe
zu leisten. Auch am Spielort Leipzig ist das Technische Hilfswerk in
das Sicherheitskonzept der Stadt eingebunden. Knapp 400
THW-Helferinnen und THW-Helfer aus Sachsen und Thüringen bereiten
sich derzeit auf ihre Einsatzfelder vor.

So laufen derzeit spezielle Ausbildungs- und
Einweisungsveranstaltungen für die Vorbereitung der Einsatzkräfte auf
die Fußball-WM. Eine Einweisung in die baulichen Besonderheiten des
Leipziger Zentralstadions sowie eine Schulung zum einsatzbedingten
Umgang mit Stress und Tod haben bereits stattgefunden. Für den 27.
Mai 2006 ist die Unterweisung der THW-Einheiten im Digitalfunk und in
die Rettungsplattform im Zentralstadion geplant.

Zu dieser Vorbereitungsausbildung sind die Medienvertreter recht
herzlich eingeladen. Bitte nehmen Sie mit uns unter der Telefonnummer
0173/47 01 606 Kontakt auf, um einen Pressetermin vor Ort zu
vereinbaren.
Ansprechpartner: Andrea Wirth
Weitere Informationen unter www.thw-sachsen-thueringen.de

THW: Partner der Gesellschaft

Das THW ist die Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des
Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den
Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen
Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW
weltweit einmalig. Als Bevölkerungsschutzorganisation getragen von
ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in
Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000
Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668
THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die
enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der
Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der
Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche -
verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der
Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen
Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo
es notwendig ist.

Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das
Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis
zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau.
Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im
Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan, den
Hurrikans in den USA und der Tsunami-Katastrophe in Südostasien dem
Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen
Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische
Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer
zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten.

Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen
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ASB und DRK kooperieren bei der Fußball-WM
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:09 Uhr
Datum:
Sonntag, 21.Mai 2006
Köln (ots) - Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und das Deutsche
Rote Kreuz (DRK) haben die Zusammenarbeit für die notfallmedizinische
Versorgung der WM-Spiele in den Stadien Berlin, Hamburg und Hannover
vereinbart.

Das DRK übernimmt als Vertragspartner des FIFA WM OK bei allen 64
WM-Spielen verantwortlich die sanitätsdienstliche Betreuung von
Spielern, Zuschauern und Gästen. Insgesamt werden rund 5.800
größtenteils ehrenamtliche Rotkreuzhelfer bei den Spielen im Einsatz
sein. Der ASB steuert in Berlin, Hamburg und Hannover insgesamt 560
Helferinnen und Helfer zum Gesamteinsatz bei.

Die Kooperation zwischen ASB und DRK bezieht sich auf die drei
Stadien, in denen der ASB im Normalspielbetrieb den Sanitätsdienst
sicherstellt. Hier werden bei der Fußballweltmeisterschaft ASB und
DRK partnerschaftlich im Sinne einer optimalen medizinischen
Versorgung zusammenarbeiten.

Bei der Vertragsunterzeichnung hielten ASB-Bundesgeschäftsführer
Wilhelm Müller und DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil
fest: "Wir wollen unsere strategische Allianz, die wir beim
Konföderationen-Pokal 2005 schon einmal unter Beweis gestellt haben,
bei der Fußballweltmeisterschaft natürlich fortsetzen und gemeinsam
Qualitätsstandards für die Versorgung von Großveranstaltungen
setzen."

Köln, den 18. Mai 2006

Originaltext: ASB-Bundesverband
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Schäuble beruft neuen THW-Präsidenten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:09 Uhr
Datum:
Sonntag, 21.Mai 2006
Albrecht Broemme ist der neue Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)bluebox. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble überreichte dem bisherigen Berliner Landesbranddirektor heute die Ernennungsurkunde.
 
"Mit Albrecht Broemme erhält das THW einen Praktiker mit internationaler Erfahrung an seiner Spitze. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Ausübung seines neuen Amtes und freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Wahl für das THW die richtige Entscheidung getroffen haben", sagte Schäuble heute in Berlin.
 
Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern lenkt THW-Präsident Albrecht Broemme von nun an die Geschicke der ehrenamtlich getragenen Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Diese ist mit ihren auf die Erfordernisse des Bevölkerungsschutzes spezialisierten Einheiten Partner für Menschen in Not. Albrecht Broemme steht von nun an für die rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden engagieren. "Das ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme", sagte Albrecht Broemme bei seiner Ernennung. "Das THW ist, von seinen Aufgaben wie auch von seinem Aufbau her, eine besondere Behörde. Ich gehe mit großer Zuversicht und Freude an meine Arbeit."
 
Albrecht Broemme leitete seit 1992 die Berliner Feuerwehr mit über 3.900 Berufsfeuerwehrmännern und -frauen sowie rund 2.400 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und der Jugendfeuerwehren. Der 53-jährige Diplomingenieur der Elektrotechnik trat 1977 als Brandreferendar in die Berliner Feuerwehr ein. Zuvor war er bereits sechs Jahre Helfer beim Technischen Hilfswerk sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Darmstadt.



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Bundesministerium des Innern
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ASB im Großeinsatz bei Fußball-WM / Sanitätsdienst und nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:09 Uhr
Datum:
Sonntag, 21.Mai 2006
Köln (ots) - "Etwa 6.000 ASB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter
werden während der WM im Einsatz sein", so Harald Schottner, Leiter
des Referates Notfallvorsorge, "all unsere Kräfte werden in diesen
vier Wochen gebraucht."

Der ASB ist bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 bundesweit in
der sanitätsdienstlichen Betreuung von Public-Viewing-Veranstaltungen
engagiert. Man geht davon aus, dass in etwa 800 Städten
Großbildleinwände aufgestellt werden, zu denen jeweils mehrere
tausend Zuschauer erwartet werden. In vielen Städten wird es auch so
genannte Fanmeilen geben. Das sind gesperrte Straßenabschnitte, in
denen unter anderem auf Bühnen Rahmenprogramme für die Fans angeboten
und Verkaufsstände für Fanartikel aufgestellt werden. Fancamps und
zahlreiche andere Veranstaltungen rund um die WM erfordern ebenfalls
den Einsatz des ASB-Sanitätsdienstes.

Über 560 Helferinnen und Helfer setzt der ASB allein bei den
Spielen in den WM-Stadien Berlin, Hannover und Hamburg ein. Hier sind
der Arbeiter-Samariter-Bund und das Deutsche Rote Kreuz
partnerschaftlich für die notfallmedizinische Versorgung und
Betreuung der Zuschauer, Gäste und Spieler verantwortlich. Außerdem
ist der ASB in die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr und den
Katastrophenschutz bei solchen großen Ereignissen eingebunden. Das
alles bedeutet für den ASB und seine Gliederungen einen Großeinsatz
im Juni und Juli, wie er noch nie da gewesen ist.

Originaltext: ASB-Bundesverband

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WM 2006: Malteser fit für Fußballrausch / "Breites Einsatzspektrum"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:50 Uhr
Datum:
Mittwoch, 10.Mai 2006
Köln (ots) - Die Malteser Nationalmannschaft konnte sich für die
Fußball WM 2006 nicht qualifizieren, dafür ist der Malteser
Hilfsdienst mit dabei: "Wir decken ein breites Spektrum verschiedener
Dienste bei der WM ab", sagt Benedikt Liefländer, Einsatzleiter der
Malteser. So haben die Malteser über 6.000 Helfer für den Sanitäts-
und Rettungsdienst an allen Spielstätten. Auch im Betreuungsdienst
sind die Malteser mit großer Zahl aktiv. "Im Katastrophenfall und bei
vielen Verletzten kümmern wir uns um die Unverletzten und die bereits
vom Sanitätsdienst versorgten Leichtverletzten", so Liefländer.
Ebenso würden die Malteser bei Evakuierungen und bei der Versorgung
der Bevölkerung mit Verpflegung mitwirken.

Doch nicht nur bei den Spielen selbst sind die Malteser im
Einsatz. Auch bei den sogenannten "public viewing"-Veranstaltungen
leisten sie Hilfe. Dazu zählen Spielübertragungen auf
Großbildleinwänden genauso wie das Kulturprogramm an spielfreien
Tagen.
Einen besonderen Auftrag haben die Malteser zusammen mit der
Johanniter Unfallhilfe von der Stadt Frankfurt bekommen, nämlich: die
Betreuung, Organisation und Unterhaltung der "Zentralen
Ausnüchterungsambulanz (ZAB)". Dazu Liefländer: "Wie allgemein
bekannt geht bei manchen Fußballfans der Spielrausch direkt über in
den Alkoholrausch. Darauf sind wir in Frankfurt, aber auch an anderen
Austragungsorten entsprechend eingestellt."

Quelle:
MHD

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Malteser: 50 Jahre Sanitätsdienst auf Katholikentagen / "27.000 Stunden Hilfe von Mensch zu Mensch"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:50 Uhr
Datum:
Mittwoch, 10.Mai 2006
Saarbrücken/Köln (ots) - Ein besonderes Jubiläum feiert auf dem
Katholikentag 2006 der Malteser Hilfsdienst: Genau 50 Jahre sind die
Malteser bei Katholikentagen im Einsatz. Los ging es im Sommer 1956
beim deutschen Katholikentag in Köln mit 290 Helferinnen und Helfern,
die in 1.525 Dienststunden 2.229 Hilfeleistungen, davon 42
Krankenhaus-Einweisungen, erbrachten. Die Malteser setzten damals
fünf Krankenwagen, vier Sanitätsgroßzelte und acht Hauszelte ein. Für
den aktuellen Katholikentag stehen 430 Malteser Helfer bereit - mit
30 Spezialfahrzeugen. Vorraussichtliche Gesamteinsatzdauer: 27.000
Stunden.

"Erfahrungsgemäß handelt es sich bei Hilfeleistungen auf
Katholikentagen vorwiegend um die Behandlung von Kreislaufproblemen,
Allergien, Insekten- oder Sonnenstichen", sagt Benedikt Liefländer,
Einsatzleiter der Malteser, der selbst bei zehn Katholikentagen dabei
war. Aber auch auf internistische oder chirurgische Notfälle sind die
Malteser in Saarbrücken vorbereitet. "Wir sind auf jeden Fall dicht
am Geschehen, immer da und leisten effizient Hilfe von Mensch zu
Mensch", so Liefländer weiter.
Die Malteser Ärzte und Sanitäter sind während der fünftägigen Dauer
des Katholikentages bei allen größeren Veranstaltungen präsent.
Daneben gibt es acht permanent besetzte Sanitätsstationen, wie etwa
am Kongress-Zentrum, auf dem Messegelände, am St. Johanna Markt und
dem Schloßplatz.

Die Malteser Jugend bietet mit 25 Personen auf dem Katholikentag
Assistenz für Menschen mit Behinderung an.
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DLRG: Wasserrettung in den Katastrophenschutz integrieren
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:41 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.April 2006
Bad Nenndorf (ots) - Die Integration der Wasserrettung in die
Gefahrenabwehr der Bundesrepublik Deutschland stand im Mittelpunkt
eines zweistündigen Besuches des Vorsitzenden des Innenausschusses
Sebastian Edathy bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft
(DLRG). Gastgeber Dr. Klaus Wilkens, Präsident der größten
Wasserrettungsorganisation der Welt, nahm die jüngsten
Hochwasserlagen zum Anlass, um auf das Bedrohungspotenzial durch
Hochwasser und großflächige Überschwemmungen hinzuweisen. "Die
Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir zukünftig häufiger mit
Hochwasserkatastrophen rechnen müssen. Deshalb ist die Integration
der Wasserrettung in die Gefahrenabwehr ein wichtiger Faktor der
Vorsorge", so der DLRG-Präsident.

Sebastian Edathy dankte Dr. Wilkens für den ehrenamtlichen Einsatz
von 1.000 DLRG-Helfern beim Hochwasser entlang der Elbe im März und
April. "Die vielen Helfer und Fachleute der DLRG haben hervorragende
Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass durchweichte Deiche nicht
gebrochen sind und viele Menschen mit Rettungsbooten versorgt worden
sind", so der Schaumburger Bundestagsabgeordnete.

Edathy sagte zu, das Anliegen der DLRG bei den Beratungen des
Innenausschusses zu berücksichtigen.

Weitere Themen des Gespräches, an dem auch DLRG Generalsekretär
Ludger Schulte-Hülsmann teilnahm waren die Gleichstellung von
staatlichen und privaten Organisationen im Helferrecht, die
Anerkennung von Qualifikationen und Zertifikaten privater
Hilfsorganisationen und Verbände ohne Einschränkungen durch den Staat
sowie die Unterstützung der Hilfsorganisationen bei der Ausstattung
zentraler, nationaler Lagezentren. Eine einheitliche
Mindestausstattung mit kompatibler moderner Kommunikationstechnik
helfe nach Ansicht der DLRG, bei nationalen und internationalen
Großschadenslagen, die erforderliche Kommunikation und Abstimmung zu
optimeren.

Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
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Erste Hilfe Show / Das ABC der Hilfe auf: www.malteser-kurse.de
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:36 Uhr
Datum:
Mittwoch, 19.April 2006
Köln (ots) - Am kommenden Wochenende läuft die Erste Hilfe Show
auf RTL. Die Malteser zeigen schon heute das ABC der Ersten Hilfe,
nämlich: auf www.malteser-kurse.de

Hier finden Interessierte schnell aktuelle Kurs-Angebote: egal, ob
sie in Aachen oder in Hamburg, in Ingolstadt oder in Wismar wohnen.
Egal, ob sie einen Grundkurs absolvieren möchten oder nur einen
"Training" Kurs. Je nach Wunsch zeigen die Malteser auch, wie man
Erste Hilfe bei Kindernotfällen oder bei Sportverletzungen leistet.

Gerade für die Personen, die ihren Erste Hilfe Kurs im
Zusammenhang mit der lange zurückliegenden Führerschein-Prüfung
absolviert haben, empfiehlt Norbert Klöcker, Leiter Ausbildung beim
Malteser Hilfsdienst, ein Erste Hilfe "Training". "Überall lauern
Unfälle und Gefahren", so Klöcker. "Jeder kann selbst von einem
Notfall betroffen sein und erwartet dann, dass zufällig Anwesende ihm
erste Hilfe leisten. Deshalb sollte auch jeder bereit sein, in einem
Notfall zu helfen."

Doch Hilfe setzt Wissen voraus. Ein kurzes "Training" könne
helfen, gerade für die ersten Minuten, wenn noch kein Arzt oder
Sanitäter zur Stelle sei, das Richtige und Notwendige zu tun. "Wie
lege ich jemanden hin, wie prüfe ich seinen Atem und Herzschlag.
Manchmal entscheidet ein Handgriff über Leben und Tod."

Achtung Redaktionen! Interviews mit Norbert Klöcker, sowie Dr.
Rainer Löb, dem Bundesarzt der Malteser und anderen Malteser Erste
Hilfe Experten sind möglich. Vermittlung unter: tel. 0221 - 98 22
120.

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Hochwasser Rumänien: Malteser rund um die Uhr im Einsatz / 50.000 Euro Soforthilfemaßnahmen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:35 Uhr
Datum:
Mittwoch, 19.April 2006
Köln (ots) - Weiterhin dramatische Zustände in weiten Teilen
Rumäniens: Die rumänischen Malteser (SAMR) sind rund um die Uhr im
Einsatz und verteilen 2.000 Lebensmittelpakete für Evakuierte, die
derzeit in Schulen und Zelten untergebracht sind. "Es handelt sich
vor allem um die südrumänische Region Dobrogea, in der ca. zehn
Dörfer mit 5.000 Einwohnern insgesamt versorgt werden", berichtet
Zfuzfa Barla, Leiterin der rumänischen Malteser.

Malteser International unterstützt die Arbeit vor Ort mit 50.000
Euro für Soforthilfemaßnahmen. Auch die Hilfe der serbischen Malteser
wird unterstützt.

Der Malteser Hilfsdienst in Rumänien wurde 1991 gegründet. Er ist
mit 25 Gliederungen und mehr als 1100 ehrenamtlichen Helfer in allen
Gebieten Rumäniens vertreten.
Schwerpunkte der Arbeit sind Hilfestellungen und Erziehung im
sozialen Bereich.
In Armenapotheken und Kleiderkammern, Mahlzeitendiensten,
Altenheimen, Arztpraxen, Behinderten- und Seniorenclubs werden die
Ärmsten der Armen mit dem Lebensnotwendigsten versorgt, erfahren
menschliche Wärme und Zuneigung.

Partnerdiözese in Deutschland ist Trier.
Malteser-Partnergliederungen: Betzdorf, Bleialf, Bonn, Dorsten,
Erfurt, Hasselroth, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz, Memmingen,
Warendorf und Würzburg.

Spendenkonto 120 120 120
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
Stichwort "Auslandsdienst"

Quelle:
MHD

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Ehrenamt im Bevölkerungsschutz - Bund, Länder und Organisationen vereinbaren weitere Schritte
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
6:55 Uhr
Datum:
Mittwoch, 19.April 2006
Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement wäre der Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland undenkbar. Auf 1,7 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfern fußt ein System, das sich täglich bewährt - von der örtlichen Gefahrenabwehr über die Bekämpfung von Hochwasser bis hin zu den Sicherheitsaufgaben im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Aus diesem Grund setzt sich das Bundesministerium des Innern aktiv für die Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz ein. Um die Aktivitäten auf Bundesebene in Abstimmung mit den Ländern und den Organisationen weiter zu steuern, wurde daher im Juni 2004 eine Arbeitsgruppe "Ehrenamt im Zivil- und Katastrophenschutz" im Bundesministerium des Innern eingerichtet.

Im September 2004 hatte die Arbeitsgruppe Vertreter der Bundesländer und der im Zivil- und Katastrophenschutz eingebundenen Organisationen zu einem ersten gemeinsamen Workshop eingeladen. Ergebnis war die Verabschiedung von "Zehn Empfehlungen zur Förderung des Ehrenamtes im Zivil- und Katastrophenschutz".

Um die dort aufgestellten Ziele weiter zu verfolgen, fand am 10./11.4.2006 ein dritter Workshop der betreffenden Bund-Länder-Organisationen an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) statt. An dem Workshop nahmen Vertreter der Innenministerien der Bundesländer, der privaten Hilfsorganisationen, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, des Deutschen Feuerwehrverbandes, des Deutschen Städte -und Gemeindebundes, des Deutschen Landkreistages, der Bundeswehr und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teil. Zentraler Diskussionspunkt war die Frage, welchen Beitrag die Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zur Helfermotivation und zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements leisten kann.

Die Frage nach der Entwicklung und Umsetzung der "Zehn Empfehlungen zur Förderung des Ehrenamtes" bildete den Schwerpunkt des zweiten Tages.

Als Ergebnis lässt sich festhalten:Aus- und Weiterbildung sind als Motivationsfaktoren für Helferinnen und Helfer von besonderer Wichtigkeit. Der Bund wird hierzu eine Rahmenempfehlung erarbeiten, die den Ländern und Organisationen zur Umsetzung zur Verfügung gestellt wird.Das Konzept für eine einheitliche Helfer-Card für Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz fand Zustimmung und soll nun umgesetzt werden.Offene Fragen zu Bedingungen und Förderungsmöglichkeiten für ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz sollen in einem Forschungsprojekt bearbeitet werden, das noch in diesem Jahr ausgeschrieben wird.Das langfristige Ziel der Vereinheitlichung des Helferrechtes in den Ländern hat weiterhin eine hohe Priorität und soll nun anhand von einzelnen von den Organisationen benannten konkreten Fragestellungen weiter verfolgt werden.Auf der Basis des erfolgreichen Pilotprojektes des Bundes mit der Innenbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg wird seitens des Bundes ein Konzept zur Förderung der Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erarbeitet und veröffentlicht.



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Bundesministerium des Innern
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Motorradunfall: Helm muss runter - Erste-Hilfe-Tipp zum Saisonstart
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:41 Uhr
Datum:
Freitag, 14.April 2006
Berlin (ots) - Wer einen verunglückten Motorradfahrer findet, muss
schnell Erste Hilfe leisten. Die Johanniter erinnern zum Saisonstart
der Biker an die richtigen Hilfsmaßnahmen bei Motorradunfällen.

Nachdem der Ersthelfer die Unfallstelle abgesichert hat, muss er
dem Motorradfahrer den Helm abnehmen, damit der Verletzte nicht an
Erbrochenem oder seinem eigenen Blut erstickt. Das gilt insbesondere
dann, wenn der Betroffene bewusstlos ist. Der Helfer greift in den
geöffneten Helm, spreizt ihn seitlich und zieht ihn vorsichtig über
Nase und Ohren vom Kopf ab. Wenn eine weitere Person greifbar ist,
muss diese Hals und Kopf waagerecht festhalten.

Dann muss der Verunfallte in die stabile Seitenlage gebracht
werden, auch wenn er an der Wirbelsäule verletzt sein könnte. Jetzt
wird der Rettungsdienst über die 112 gerufen.

Wer auf diese Weise eingreift, rettet möglicherweise nicht nur
Leben, sondern unternimmt auch alles, was das Gesetz von dem Zeugen
eines Unfalls verlangt. Selbst Unfallsituationen, die kompliziert
erscheinen, können mit diesen einfachen Handgriffen vorübergehend
gelöst werden.

Die Johanniter weisen darauf hin, dass ein verunglückter
Motorradfahrer weitaus mehr durch Ersticken gefährdet ist, als durch
eine lebensgefährliche Wirbelsäulenverletzung. Deswegen empfehlen
Erste-Hilfe-Experten auch dann den Helm abzunehmen, wenn am Helm ein
Hinweis steht, dass er nur von einem Notarzt zu öffnen sei.

Bilder von einer Helmabnahme erhalten Journalisten unter
www.juh-medien.de.
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Johanniter: Fluthelfer und Flutopfer - Hilfsorganisation bittet um Spenden
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:10 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Berlin (ots) - Dresden - In den vergangenen Tagen haben die Helfer
der Johanniter-Unfall-Hilfe den Menschen in der Flutregion mit
Transport- und Lotsendiensten geholfen, gleichzeitig sind sie selber
Opfer der Flut geworden, denn ihre Kindertagesstätte in Bad Schandau
steht unter Wasser.

Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter bauten Notunterkünfte
auf, planten und führten Evakuierungen von Alten- und Pflegeheimen
durch. In Notquartieren betreuten und versorgten die Johanniter
pflegebedürftige Menschen. Sie halfen mit Fahrdiensten für
verschiedene Einrichtungen und eine Motorradstaffel lotste mit
Sandsäcken beladene LKW zu Deichen in Dresden. Gleichzeitig hielten
die Johanniter ihren normalen Betrieb aufrecht.

Selbst betroffen ist die Hilfsorganisation durch die Überflutung
ihrer Kindertagesstätte "Elbspatzen" in Bad Schandau. Normalerweise
kommen täglich 160 Kinder dort hin. Schon am 29. März musste diese
evakuiert werden. Die Mitarbeiter der Kita haben Ausweichquartiere
für die Kleinen organisiert, Fahrer der Johanniter bringen sie
täglich dort hin. Seit vergangenem Wochenende ist die
Kindertagesstätte nur noch per Boot erreichbar.

Die Hilfe der Johanniter und die Schäden an den eigenen Gebäuden
fordern von den Johannitern einen großen finanziellen Einsatz.
Deshalb bitten die Johanniter in Sachsen die vom Hochwasser
verschonte Bevölkerung um Spenden.

Spendenkonto:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 43 311 01
BLZ: 370 205 00
Kennwort: Fluthilfe 2006

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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THW-Kampf gegen die Elbflut geht weiter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:49 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Altenburg, 06.04.2006 (ots) - Auch wenn die Lage an der Elbe sich
geringfügig entspannt, geht der Einsatz des Technischen Hilfswerks
(THW) weiter. Gestern abend waren insgesamt 220 THW-Einsatzkräfte in
der Hauptsache mit Pumparbeiten, Stromversorgung, Transportaufgaben
und Deichsicherung beschäftigt.

Die Einsatzstellen für das THW liegen entlang des Elbe-Verlaufs
auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen. Schwerpunkt des
Einsatzgeschehens ist nach wie vor das Stadtgebiet Dresden. Im
weiteren Verlauf der Elbe ist im Landkreis Torgau-Oschatz das
Einsatzaufkommen geringfügig angestiegen, da hier die Pegelstände
langsam, aber kontinuierlich ansteigen.

Aus dem Länderverband Sachsen, Thüringen waren gestern abend 197
Helfer aus 16 Ortsverbänden im Einsatz. Hinzu kommen 23 Helfer aus
benachbarten Länderverbänden. Die Bereitschaftsstufe 1 für alle
Einheiten und Dienststellen in Sachsen und Thüringen bleibt weiterhin
bestehen.

Weitere Informationen, v.a. zu den einzelnen Einsatzstellen finden
Sie unter www.thw-sachsen-thueringen.de. Oder Sie rufen uns an:
0173/47 01 606.

Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen
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Schäuble beruft neuen THW-Präsidenten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:49 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble gibt bekannt, dass der Leiter der Berliner Feuerwehr, Landesbranddirektor Albrecht Broemme, zum 16. Mai 2006 die Leitung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) übernehmen wird.

Albrecht Broemme leitet seit 1992 die Berliner Feuerwehr mit über 3.900 Berufsfeuerwehrmännern und -frauen sowie rund 2.400 Angehörigen der Freiwilligen und der Jugendfeuerwehren. Der 53-jährige Diplomingenieur der Elektrotechnik ist 1977 als Brandreferendar in die Berliner Feuerwehr eingetreten. Zuvor war er bereits sechs Jahre Helfer beim Technischen Hilfswerk sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Darmstadt.
 
Hierzu erklärt der Bundesinnenminister:
 
"Die Leitung des Technischen Hilfswerks wird einem bundesweit anerkannten Praktiker des Katastrophenschutzes übertragen. Herr Broemme hat seit vielen Jahren erfolgreich die größte Feuerwehr Deutschlands geleitet. Ihm ist damit die Führung einer Behörde vertraut, die sich wie das THW aus hauptamtlichen und freiwilligen Einsatzkräften zusammensetzt. Das Technische Hilfswerk bekommt mit Herrn Broemme einen Präsidenten, der den Einsatz an Unglücksstellen und die hohen persönlichen und fachlichen Anforderungen an die Einsatzkräfte aus eigener Erfahrung kennt."


Albrecht BROEMME

Geboren am 21. Mai 1953 in Darmstadt (Hessen) Seit 1980 Wahlberliner Evangelisch


Ausbildung, Beruf:1972 bis 1977 Technische Universität Darmstadt, Dipl.-Ing. Elektrotechnik1977 bis 1979 Brandreferendar der Berliner Feuerwehr, 2. Staatsexamen1980 bis 1990 Berliner Feuerwehr1991 bis 1992 Senatsverwaltung für Inneres, Verbindungsbeamterseit 1992 Leiter der Berliner Feuerwehr (Landesbranddirektor) Ehrenamtliches Engagement, Gremienarbeit:
1970 - 1975 Technisches Hilfswerk (THW), Ortsverband Darmstadt1976 - 1979 Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt1995 - 2001 Vorsitzender des Normenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) beim Deutschen Institut für Normung (DIN) e.V.seit 1998 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF)seit 1999 Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)seit 2003 Strategischer Beirat für Katastrophenschutz des BMIseit 2003 Präsident der Europäischen Feuerwehr-Akademie (EFA)
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Neue Behörde vertritt die Interessen von Bund und Ländern beim Aufbau des Digitalfunks
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:48 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Die Bundesregierung hat heute die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben beschlossen. Damit ist gewährleistet, dass eine zentrale Stelle die Interessen von Bund und Ländern bei der Einführung des Digitalfunks vertritt. Die neue Behörde mit Sitz in Berlin wird Aufbau, Betrieb und Funktionsfähigkeit des Digitalfunks für die Polizei, die Feuerwehren und die Rettungskräfte in Deutschland sicherstellen.

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: "Bund und Länder haben ein hohes gemeinsames Interesse daran, dass alle Sicherheitsbehörden eng und auf höchstem technischen Niveau zusammen arbeiten. Mit dem heutigen Beschluss hat die Bundesregierung auch die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit ein modernes, bundesweit einheitliches und flächendeckendes digitales Sprech- und Datenfunksystem für Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte eingeführt werden kann."

Das geplante Digitalfunknetz für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland wird das größte weltweit sein. Um dessen hohe Qualität bundesweit zu sichern, ist es entscheidend, dass sich der hierfür erforderliche technische, taktische und betriebswirtschaftliche Sachverstand an einer zentralen Stelle konzentriert. Durch die Bundesanstalt wird gewährleistet, dass die Interessen der Nutzer des Digitalfunks gebündelt und nach außen hin gewahrt werden. Darüber hinaus bildet die Bundesanstalt den organisatorischen Rahmen für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei allen strategischen Fragen des Betriebs und der Weiterentwicklung des BOS-Digitalfunknetzes.

Damit folgt der Gesetzentwurf auch dem Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder zur Gründung einer Auftraggeberorganisation, deren Ausgestaltung die Verantwortung der Länder für die eigene Aufgabenerfüllung angemessen berücksichtigt.

Die gegenwärtig noch von Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräften verwendete analoge Funktechnik ist veraltet und erfüllt nicht mehr die operativ-taktischen Anforderungen an die Kommunikationssysteme moderner Sicherheitsbehörden. Nicht zuletzt auch angesichts der bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus gesammelten Erfahrungen ist es daher dringend erforderlich, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden ein modernes Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen, dass ihrer Verantwortung für die Sicherheit in Deutschland gerecht wird. Das geplante Digitalfunknetz erfüllt diese Anforderungen, indem es beispielsweise eine Übertragung von Daten zusätzlich zur Sprachübertragung, eine abhörsichere, bundesweite Funkversorgung und eine Funkkommunikation zwischen Polizei, Feuerwehren und den unterschiedlichen Rettungskräften ermöglicht.



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Bundesministerium des Innern
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Tatkräftige Ersthelfer sind rar - Viel zu wenige Menschen trauen sich im Notfall zu helfen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:48 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Baierbrunn (ots) - Im Notfall, etwa wenn ein Mensch unter
Schmerzen bewusstlos zusammenbricht, rufen zwar die meisten
Anwesenden den Notarzt, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren
Ratgeber". Selbst aktiv aber werden die wenigsten. "Nur noch sechs
Prozent würden auch an eine Herzdruckmassage denken", hat der
Leipziger Internist Dr. Niels Teich erfahren, der mit Kollegen eine
repräsentative Befragung von 1000 Bundesbürgern durchgeführt hat.
Besonders ausgeprägt sind die Hemmungen zur aktiven Hilfe bei über
60-Jährigen. Jüngere zeigen sich etwas beherzter. So würde etwa ein
Drittel der 18- bis 29-Jährige wenigstens die Atmung prüfen. Da Hilfe
gerade in den ersten Minuten vor dem Eintreffen professioneller
Helfer sehr wichtig ist, rät Teich dringend: "Gerade ältere Menschen,
in deren Umfeld Herzleiden häufiger auftreten, sollten ihr
Erste-Hilfe-Wissen auffrischen."

Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 4/2006 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

Mehr Pressetexte auch online: www.GesundheitPro.de > Button
Presse-Service (Fußleiste)

Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber
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Einsatz für THW aufgrund Frühjahreshochwasser geht weiter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:48 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Altenburg (ots) - Einsatz für THW aufgrund Frühjahrshochwasser
geht weiter

Altenburg, 3. April 2006. Der Einsatz der THW-Einheiten in
Sachsen geht auch in dieser Woche weiter. Im Vordergrund der
Hilfsmaßnahmen stehen Pumparbeiten, Deichsicherung, Stromversorgung
und logistische Tätigkeiten.

Der THW-Einsatz im vom Elbhochwasser betroffenen Gebiet hat Mitte
vergangener Woche begonnen. Täglich hat sich die Zahl der THW-Helfer
erhöht, so dass am gestrigen Sonntag schließlich 260 Helfer aus 19
Ortsverbänden in Sachsen im Einsatz waren.

Auch in dieser Woche ist das Technische Hilfswerk im
Schadensgebiet in die Katastrophenabwehr eingebunden. Aktuell
befinden sich 149 THW-Helfer aus 18 Ortsverbänden des
Länderverbandes Sachsen, Thüringen im Einsatz. Aus Berlin sind
bereits zwei Fachgruppen zur Unterstützung vor Ort.

Für alle noch nicht eingesetzten Einheiten und Dienststellen des
Technischen Hilfswerks im Länderverband Sachsen, Thüringen ist die
Bereitschaftsstufe 1 angeordnet. Weitere Kräfte des Länderverbandes
und überregionale Kräfte des THW können auf Anforderung zugeführt
werden (analog zum Hochwasser 2002).

Die Einsatzgebiete im Einzelnen:
Schadensgebiet Landkreis Sächsische Schweiz: An vier Einsatzstellen
(Stadt Wehlen, Altendorf, Pirna und Heidenau) übernimmt das THW
Pumparbeiten und Führungsaufgaben.
Schadensgebiet Stadt Dresden: Hier liegt der Aufgabenschwerpunkt an
verschiedenen Einsatzstellen auf Pumparbeiten, Deichsicherung,
Sandsackbefüllung, Stromversorgung und Führungsaufgaben.
Schadensgebiet Landkreis Meißen: Hier haben die THW-Ortsverbände
Pumparbeiten und Führungsaufgaben übernommen.
Schadensgebiet Landkreis Riesa: Einsatzschwerpunkte sind hier
Transportaufgaben, Elektroversorgung und Führungsaufgaben.
Schadensgebiet Torgau-Oschatz: Hier befindet sich ein Fachberater im
Stab der Technischen Einsatzleitung.
Schadensgebiet Landkreis Delitzsch: Die hier eingesetzten Einheiten
übernehmen Pumparbeiten und Deichsicherung.

Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen
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Einsatz für THW aufgrund Frühjahrshochwasser geht weiter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:47 Uhr
Datum:
Donnerstag, 6.April 2006
Altenburg (ots) - Altenburg, 3. April 2006. Der Einsatz der
THW-Einheiten in Sachsen geht auch in dieser Woche weiter. Im
Vordergrund der Hilfsmaßnahmen stehen Pumparbeiten, Deichsicherung,
Stromversorgung und logistische Tätigkeiten.

Der THW-Einsatz im vom Elbhochwasser betroffenen Gebiet hat Mitte
vergangener Woche begonnen. Täglich hat sich die Zahl der THW-Helfer
erhöht, so dass am gestrigen Sonntag schließlich 260 Helfer aus 19
Ortsverbänden in Sachsen im Einsatz waren.

Auch in dieser Woche ist das Technische Hilfswerk im
Schadensgebiet in die Katastrophenabwehr eingebunden. Aktuell
befinden sich 149 THW-Helfer aus 18 Ortsverbänden des
Länderverbandes Sachsen, Thüringen im Einsatz. Aus Berlin sind
bereits zwei Fachgruppen zur Unterstützung vor Ort.

Für alle noch nicht eingesetzten Einheiten und Dienststellen des
Technischen Hilfswerks im Länderverband Sachsen, Thüringen ist die
Bereitschaftsstufe 1 angeordnet. Weitere Kräfte des Länderverbandes
und überregionale Kräfte des THW können auf Anforderung zugeführt
werden (analog zum Hochwasser 2002).

Die Einsatzgebiete im Einzelnen:
Schadensgebiet Landkreis Sächsische Schweiz: An vier Einsatzstellen
(Stadt Wehlen, Altendorf, Pirna und Heidenau) übernimmt das THW
Pumparbeiten und Führungsaufgaben.

Schadensgebiet Stadt Dresden: Hier liegt der Aufgabenschwerpunkt
an verschiedenen Einsatzstellen auf Pumparbeiten, Deichsicherung,
Sandsackbefüllung, Stromversorgung und Führungsaufgaben.
Schadensgebiet Landkreis Meißen: Hier haben die THW-Ortsverbände
Pumparbeiten und Führungsaufgaben übernommen.

Schadensgebiet Landkreis Riesa: Einsatzschwerpunkte sind hier
Transportaufgaben, Elektroversorgung und Führungsaufgaben.
Schadensgebiet Torgau-Oschatz: Hier befindet sich ein Fachberater im
Stab der Technischen Einsatzleitung.

Schadensgebiet Landkreis Delitzsch: Die hier eingesetzten
Einheiten übernehmen Pumparbeiten und Deichsicherung.

Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen
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Elbehochwasser: Malteser versorgen Einsatzkräfte/"Gut vorbereitet"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:44 Uhr
Datum:
Samstag, 1.April 2006
Köln/Dresden. (ots) - Der Betreuungszug mit Feldküche des Malteser
Hilfsdienstes versorgt die mehr als 130 Einsatzkräfte von DRK,
Feuerwehr und eigenem Verband vor allem im Gymnasium in
Dresden-Gorbitz. Um die weitere Versorgung sicher zu stellen, werden
noch mehr Lebensmittel eingekauft. "Wir sind gut vorbereitet," so
René Fleischer, Leiter der "Schnellen Einsatzgruppe (SEG)" der
Malteser in Dresden. "Wir können aber nicht abschätzen, wie viele
Evakuierte wir versorgen werden, wenn am Sonntag der Scheitelpunkt
erreicht wird," so Fleischer. Für die Malteser steht jedoch jetzt
schon fest, dass der Einsatz für die 70 Malteser Helfer bis Montag
dauern wird.

Am Freitag hatten die Malteser unter der Einsatzleitung der
Feuerwehr die Bewohner des Altenpflegeheims "Maillebahn" in
Dresden-Pillnitz evakuiert und in ein zentrumnahes Pflegeheim
verlegt. Notunterkünfte, Verpflegung und Hygieneartikel für rund 500
Betroffene stehen in Dresden-Gorbitz und Dresden-Prohils bereit.

Bereits in der Nacht zum Freitag hatten die Malteser gemeinsam mit
Feuerwehr und anderen Hilfsdiensten die Notunterkünfte eingerichtet.
Für die Stadt Bad Schandau zehn Infrarot Bautrocknungsgeräte bereit.

Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die
Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im
Katastropheneinsatz. Fachleute der Malteser waren unmittelbar bei
Betroffenen vor Ort.
Für ihre Arbeit sind die Malteser auf Spenden angewiesen:

Spendenkonto 120 120 120
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
Stichwort "Dresden"
Kommentare (360)
 


Elbehochwasser: Malteser sichern medizinische Betreuung und Lebensmittel für drei Tage
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:44 Uhr
Datum:
Samstag, 1.April 2006
Köln/Dresden. (ots) - "Die Bewohner des Altenheims sind zwar
verschreckt, aber sehr dankbar für die Hilfe. Sie werden in ein
Altenpflegeheim im Zentrum untergebracht," so Frank Weber,
Diözesangeschäftsführer der Malteser in Dresden. Weber hat
mittlerweile knapp 70 Malteser in den Einsatz gerufen und ist selbst
am Altenpflegeheim "Maillebahn" in Dresden-Pillnitz.

Mehr als 30 Helfer der "Schnellen Einsatzgruppe" (SEG) der
Malteser stellen sich seit Freitagnachmittag auf die medizinische
Absicherung von rund 500 Evakuierten ein, die in Dresden-Gorbitz und
Dresden-Prohlis in Schulen untergebracht werden sollen. Der Malteser
Betreuungszug mit Feldküche hat den Auftrag, ausreichend Nahrung und
Hygieneartikel für drei Tage zu stellen. "Wir rechnen in den frühen
Abendstunden mit dem Eintreffen der ersten Betroffenen in den
Schulen," so Weber.

Bereits in der Nacht zum Freitag hatten die Malteser gemeinsam mit
Feuerwehr und anderen Hilfsdiensten die Notunterkünfte eingerichtet.
Für die Stadt Bad Schandau zehn Infrarot Bautrocknungsgeräte bereit.

Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die
Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im
Katastropheneinsatz. Fachleute der Malteser waren unmittelbar bei
Betroffenen vor Ort oder leisteten im Stab logistische Unterstützung.
Für ihre Arbeit sind die Malteser auf Spenden angewiesen:

Spendenkonto 120 120 120
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
Stichwort "Dresden"
Kommentare (8)
 


Elbehochwasser: Malteser evakuieren Altenpflegeheim in Dresden
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:43 Uhr
Datum:
Samstag, 1.April 2006
Köln/Dresden. (ots) - Die Elbe hat den kritischen Wasserpegel von
7 Metern erreicht und steigt weiter. Der Sanitätszug des Malteser
Hilfsdienstes evakuiert zurzeit unter der Einsatzleitung der
Feuerwehr das Altenpflegeheim "Maillebahn" in Dresden-Pillnitz.
"Wichtig ist jetzt, dass die rund 100 Bewohner des Pflegeheims
schnell und sicher das Gebäude verlassen können," so Günther Rendler,
Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes.
Bereits bei der Jahrhundertflut 2002 wurde das Altenheim stark
beschädigt und die Bewohner in einer nächtlichen Rettungsaktion in
Einrichtungen rings um Dresden verlegt.
"Alle Malteser Helfer in Dresden sind in Voralarm und stehen für
weitere Hilfsaktionen bereit," betont Rendler.

Bereits in der Nacht zum Freitag hatten die Malteser
Notunterkünfte in Dresdner Schulen für Evakuierungen eingerichtet.
Dazu stehen für die Stadt Bad Schandau zehn Infrarot
Bautrocknungsgeräte bereit.

Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die
Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im
Katastropheneinsatz. Fachleute der Malteser waren unmittelbar bei
Betroffenen vor Ort oder leisteten im Stab logistische Unterstützung.
Die Malteser vermittelten Sach- und Geldspenden von Institutionen und
Einzelpersonen im Wert von 3,5 Millionen Euro direkt in
Wiederaufbauprojekte und an Flutopfer.

Achtung Redaktionen! Interviews mit Guenther Rendler sind möglich.
Vermittlung über Tel. 0160 - 70 77 689.

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
Kommentare (83)
 


Katastrophenalarm in der Sächsischen Schweiz - Johanniter richten in Pirna Notunterkunft mit ein
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:43 Uhr
Datum:
Samstag, 1.April 2006
Berlin (ots) - Der Wasserstand an der Elbe steigt weiter. Die
Johanniter in Pirna helfen bei der Einrichtung einer Notunterkunft in
einem Berufsschulzentrum. Sie organisieren für 180 Personen die
medizinische Versorgung und stellen Liegen in das Gebäude. Insgesamt
15 Katastrophenschützer der Johanniter sind hier ständig im Einsatz.

In Bad Schandau mussten die Johanniter ihre Kindertagesstätte
"Spatzennest" evakuieren. 160 Kinder besuchen normalerweise diese
Einrichtung. In Dresden nutzen die Johanniter die verbleibende Zeit
vor der möglichen Auslösung des Katastrophenalarms, um die
Evakuierung einer weiteren Kindertagesstätte mit 105 Kindern
vorzubereiten. In Heidenau bei Dresden planen sie, den Bereich des
betreuten Wohnens auszulagern. Das betrifft 62 Wohnungen, in denen 78
Menschen leben. Außerdem bereiten sich die Johanniter in der Stadt
Dresden darauf vor, die Versorgung von Einsatzkräften zu übernehmen.
Falls es sich als notwendig erweisen sollte, werden sie eine
Feldküche aufstellen.

Auch Kriseninterventionsteams halten sich bereit, um Menschen in
psychischen Notsituationen beizustehen. Sven Marschel,
Regionalvorstand Mittelsachsen: "Aufgrund der Tatsache, dass Menschen
beim Hochwasser 2002 schon einmal alles verloren haben, müssen wir
uns auch in diesem Bereich auf Hilfeleistungen einstellen. Wir hatten
bereits einen Fall: Ein Mann ist psychisch zusammengebrochen.
Johanniter haben sich um schnelle Hilfe bemüht."

Johanniter-Regionalvorstand Marschel rechnet nicht mit einer
Katastrophe mit den Ausmaßen von 2002. Die Nebenflüsse zum Beispiel
führten nicht so viel Wasser. Dennoch müsse man gut vorbereitet sein.
"Bislang laufen die Vorbereitungs- und Hilfsmaßnahmen ruhig und
koordiniert ab."

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.
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DLRG: 2005 ertranken wieder mehr Menschen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:43 Uhr
Datum:
Samstag, 1.April 2006
Hannover (ots) - Im vergangenen Jahr sind in Deutschland wieder
mehr Menschen ertrunken. Wie die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) heute in Hannover bekannt gab,
stieg die Zahl tödlich verlaufener Wasserunfälle leicht auf 477
(+1,5%)an. Damit verloren sieben Menschen mehr ihr Leben als im Jahr
2004. Dazu DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens: "Das schlechte Wetter im
Sommer 2005 hat wie im Jahr zuvor dazu beigetragen, dass nicht mehr
Menschen ertrunken sind. Das ist zunächst erfreulich, es gibt für uns
aber keinen Anlass zur Entwarnung. Seit dem Jahr 2000 starben in
Deutschland insgesamt 3168 Menschen im nassen Element, das ist ein
Mittelwert von 528 pro Jahr und entschieden zu viel."

Während sich der positive Trend bei Kindern im Vorschulalter
fortsetzt, im Jahr 2005 ertranken 22 Jungen und Mädchen (-3) bis zu
fünf Jahren, stieg die Zahl der Opfer bei den 6 - 20-Jährigen von 41
auf 63, ein Zuwachs von 54%. "Im Hinblick auf die sinkende
Schwimmfähigkeit vor allem bei den jungen Menschen ist dieser Anstieg
bedenklich. Wir werden die weitere Entwicklung in dieser Altersklasse
genau beobachten", so das kritische Urteil des Präsidenten der
Lebensretter. Die DLRG-Statistik für das Jahr 2005 bestätigt die
Tendenz der vergangenen Jahre, wonach immer mehr ältere Menschen
ertrinken. In den Altersklassen ab 66 Jahren ertranken 115 Männer und
Frauen, jedes vierte Opfer gehört diesen Alterstufen an. 33 Personen
waren 81 Jahre und älter.

Unfallschwerpunkt Nummer eins sind weiterhin die Binnengewässer.
74% aller tödlichen Unfälle ereigneten sich an den zumeist
unbewachten Gewässern. 204 Menschen ertranken in Flüssen, 147 in
Seen. Als besonders gefährlich entpuppte sich der Rhein, in dessen
Strömung 24 Personen starben, gefolgt von der Elbe mit 13 und dem
Main mit sieben Opfern. Unter den Seen rangiert das "Schwäbische
Meer" mit sechs Ertrunkenen an erster Stelle.

Um das hohe Risiko in Binnengewässern zu ertrinken, künftig zu
verringern, fordert Dr. Klaus Wilkens lokale Risikoanalysen, um das
konkrete Gefährdungspotential zu ermitteln. Je nach Gefährdungsstufe
müssen nach Auffassung der DLRG Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet
werden. "Die Einrichtung von Wasserrettungsstationen und die Aufsicht
durch Rettungsschwimmer an beliebten Badestellen dürfen kein Tabu
sein. Badeverbotsschilder sind wirkungslos", sieht Dr. Wilkens darin
ein Konzept, die tödliche Wasserunfälle gemeinsam mit Kommunen und
Landkreisen zu senken.

An Deutschlands Küsten ertranken im vergangenen Jahr nur 22
Badegäste und Wassersportler. Damit zählen Nord- und Ostsee zu den
sichersten Gewässern. Als Grund nennt die DLRG die Bewachung der
Badestellen durch Rettungsschwimmer im zentralen
Wasserrettungsdienst, einer Gemeinschaftsaufgabe an der sich alle
Landesverbände der humanitären Organisation beteiligen.

In der Verteilung der Todesfälle nach Bundesländern nimmt Bayern
wieder die Spitzenposition ein. Dort ertranken 78 Menschen, gefolgt
von Nordrhein-Westfalen mit 67 Opfern. Niedersachsen mit 59,
Baden-Württemberg mit 54 und Hessen mit 38 Ertrunkenen folgen auf den
Rängen drei bis fünf. An Position sechs und sieben rangieren mit
Mecklenburg-Vorpommern (35) und Brandenburg (33) zwei Bundesländer
mit geringer Bevölkerung. Beinahe schon traditionell die sichersten
Länder sind das Saarland mit einem und Bremen mit vier Todesfällen.


Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
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RETTmobil-Auftritt des DFV: Frauen im Mittelpunkt / Verband stellt außerdem Einsatzkonzepte zum Gebäudebrand vor
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:43 Uhr
Datum:
Samstag, 1.April 2006
Berlin (ots) - "Frauen im Mittelpunkt" - so lautet das Resümee des
diesjährigen Messeauftritts des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)
auf der RETTmobil 2006. "Wir wollen den Frauenanteil in den
Feuerwehren verdoppeln", erklärt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger das
Ziel, dass sich der Verband für sein Projekt "Mädchen und Frauen in
den Freiwilligen Feuerwehren" gesetzt hat.

Derzeit gibt es rund 68.000 Frauen bei insgesamt 1,06 Millionen
Freiwilligen Feuerwehrangehörigen. "Der Deutsche Feuerwehrverband
möchte Mädchen und Frauen verstärkt für bürgerschaftliches Engagement
gewinnen", erläutert Kröger. Finanzielle Unterstützung hierfür
erhält der DFV durch das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend.

Bei der RETTmobil stellt der Deutsche Feuerwehrverband das
Maßnahmenspektrum des Projektes vor. Die Umsetzung reicht von
Schulungen und Handreichungen über Vernetzung bis hin zu
Öffentlichkeitsarbeit. Hieran können die Besucher aktiv teilhaben:
"Ihre Meinung ist gefragt!" Zudem stehen die aktiven Feuerwehrfrauen
und -männer auch für weitere Fragen zum breiten Spektrum des Themas
Feuerwehr als Ansprechpartner zur Verfügung.

DFV-Vizepräsident stellt Kampagne "Verhalten im Brandfall" vor

Während des Fachkongresses widmet sich der DFV vor allem den
Themen "Großschadensfall - Gebäudebrand" und "Technische Rettung". So
berichtet Albrecht Broemme, Vizepräsident des Deutschen
Feuerwehrverbandes und Berliner Landesbranddirektor, von besonderen
Gebäudebränden und erläutert die Kampagne "Verhalten im Brandfall",
die nach einem Feuer mit neun Toten initiiert worden war. Im Modul
"Technische Rettung" liegt ein Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit von
Rettungsdienst und Feuerwehr.

Messekarten beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes

Wer Karten für die "Messe im Herzen Deutschlands" bequem über das
Internet bestellen will, ist beim Versandhaus des Deutschen
Feuerwehrverbandes genau richtig: Unter www.feuerwehrversand.info,
dem Serviceportal des Versandhauses, gibt es die Eintrittskarten
erstmals direkt online. Weitere Details zu den einzelnen Modulen des
Fachkongresses gibt es unter www.rettmobil.org. Informationen zum
Frauenprojekt des Deutschen Feuerwehrverbandes finden sich im
Internet unter www.dfv.org.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Presse-Unterstützung bei WM-Übung in Berlin / Infomobil und Medienteam des Deutschen Feuerwehrverbandes im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:36 Uhr
Datum:
Samstag, 11.März 2006
Berlin (ots) - Der Deutsche Feuerwehrverband hat bei einer der
größten Katastrophenschutzübungen vor der Fußball-Weltmeisterschaft
sein Presseteam mit dem Infomobil zur Unterstützung der
Medienbetreuung vor Ort erfolgreich eingesetzt.

"Die Triangel-Übung ist wichtig, weil die Feuerwehr in Verbindung
mit Polizei, Rettungsdiensten und anderen Kräften feststellen musste,
ob die umfangreichen Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2006
ausreichend sind oder noch kleinere Änderungen vonnöten sind",
erklärte Albrecht Broemme, Vizepräsident des Deutschen
Feuerwehrverbandes (DFV) und Landesbranddirektor von Berlin.

Insgesamt 2000 Einsatzkräfte und Verletztendarsteller waren bei
drei Großschadenslagen gefordert. Das Einsatzspektrum reichte vom
Einsturz einer Großbildleinwand (im Ortsteil Mariendorf) über einen
Gebäudebrand (Karlshorst) bis hin zu einer Gefahrgutausströmung
(Wedding).

"Die Ordnung des Raumes erfolgte erfreulich schnell - vom
Eintreffen der Einsatzkräfte bis hin zum Einrichten des
Behandlungsplatzes", berichtete Broemme direkt von der Einsatzstelle
in Mariendorf. Dort waren nach dem Einsturz einer Großbildleinwand
200 verletzte Menschen und 20 Todesopfer angenommen worden. Zudem
waren bei überaus widrigen Witterungsbedingungen - es schneite heftig
- 200 unverletzte Personen zu versorgen. "Im Juni kann es unter
Umständen auch unerwartet schlechtes Wetter geben, sodass diese Übung
durchaus annähernd dem Ernstfall entspricht", sagte der
DFV-Vizepräsident.

Im April erfolgt die Auswertung durch die eingesetzten Kräfte.
Mehr Informationen zu den Übungen gibt es unter
www.berliner-feuerwehr.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband war mit dem Infomobil sowie einem
zusätzlichen mobilen Team vor Ort. In beiden Fällen unterstützte der
DFV mit in der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren erfahrenen
Journalisten und IT-Spezialisten.

Das Infomobil stellte in Mariendorf den Brückenkopf zwischen dem
Pressesprecher der Berliner Feuerwehr und der Zentralen
Einsatzleitung in der Senatsverwaltung für Inneres sicher. Bei der
Gefahrgutausströmung auf dem Bahngelände im Wedding wurde ein mobiles
Team zur Dokumentation und für die technische Infrastruktur
bereitgestellt.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Innenminister Volker Bouffier: Landkreis Bergstraße kann jetzt mit modernster Technik Rettungseinsätze koordinieren
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:16 Uhr
Datum:
Mittwoch, 8.März 2006
Neue Zentrale Leitstelle für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst eingeweiht / Land förderte mit insgesamt 300.000 Euro


Wiesbaden/Heppenheim. - In der Zentralen Leitstelle des Landkreises Bergstraße hat ein neues Zeitalter begonnen. Ab sofort werden mit modernster Technik die Einsätze von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst in dem rund 260.000 Einwohnern zählenden Landkreis koordiniert. "Die neue Leitstelle bietet beste Voraussetzungen für die schwierige Aufgabe, eingehende Notrufe von Hilfe suchenden Bürgerinnen und Bürgern so schnell und effizient wie möglich in Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdiensten oder Katastrophenschutz umzusetzen", stellte Innenminister Volker Bouffier anlässlich der Einweihungsfeier der neuen Zentralen Leitstelle im Dachgeschoss des Landratsamtes fest. Rund 300.000 Euro gab das Land Hessen als Zuschuss für die Anschaffung der neuen Fernmeldetechnik, der Landkreis investierte rund eine Million Euro in den Umbau der Räume sowie die Anschaffung der notwendigen EDV- und Telefontechnik.

Innenminister Bouffier erläuterte, dass für einen effektiven Betrieb einer Leitstelle eine vernünftige Unterbringung und vor allem eine zeitgemäße Technik unabdingbar seien. "Beides ist nunmehr auch im Landkreis Bergstraße vorhanden", sagte der Minister und verwies auf die vom Landkreis durchgeführten Umbaumaßnahmen sowie die Anschaffung einer modernen Computer-Ausstattung. Die Leitstelle in Heppenheim verfügt über insgesamt fünf Arbeitsplätze, die alle mit der gleichen Technik ausgestattet sind. Drei Arbeitsplätze sind für die täglich anfallenden Arbeiten vorgesehen, zwei weitere Arbeitsplätze können bei größeren Schadenslagen sowie bei Katastrophen zusätzlich in Betrieb genommen werden.

Innenminister Bouffier lobte den Landkreis Bergstraße für die Konzentration der gesamten nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr an einer Stelle und die Unterbringung mehrerer Führungsebene in einem Gebäude. "Das ist der richtige Weg und die optimale Vorsorge, um in Not geratenen Bürgern des Kreises schnelle und effektive Hilfe leisten zu können", sagte Bouffier. Die Analyse großer Schadenslagen habe deutlich gemacht, dass derartige Ereignisse nur im Verbund aller beteiligten Behörden und Stellen erfolgreich bewältigt werden könnten. Die Komplexität solcher Geschehnisse wie große Hochwasser oder Unfälle mit Chemikalien-Transporten erforderten eine komplexe Beurteilung und spartenübergreifende Lösung. "Mit der Unterbringung aller Führungsebenen, wie der besonderen Einsatzleitung, des Führungsstabes und des Katastrophenschutzstabes an einem Ort hat der Landkreis Bergstraße ein Vorzeigeobjekt geschaffen", betonte Innenminister Bouffier abschließend.


Quelle:
HMdI

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Mindeststandards für Freiwilligenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz in der Europäischen Union
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
17:07 Uhr
Datum:
Samstag, 4.März 2006
Bonn/Neuhausen - Erstmals diskutieren Vertreter aus 28
Staaten vom 8. bis 11. März im Zentrum für Aus- und Fortbildung des
Technischen Hilfswerks (THW) in Neuhausen bei Stuttgart
Mindeststandards für die Arbeit von Freiwilligen im europäischen
Bevölkerungsschutz. Die Konferenzergebnisse dienen der Europäischen
Kommission als Grundlage für die Empfehlung einheitlicher
Mindeststandards für Freiwillige im europäischen Bevölkerungsschutz.
Der Fachkongress steht unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissar
Stavros Dimas.

Europa wächst zusammen - auch in den Bereichen Zivil- und
Katastrophenschutz. Ein Ziel der Fachkonferenz "Mindeststandards für
die Arbeit von Freiwilligen im europäischen Bevölkerungsschutz" ist
es, gemeinsame Mindeststandards für die Arbeit freiwilliger Helfer
im europäischen Zivil- und Katastrophenschutz zu formulieren, und
dabei die Erfahrungen der Mitgliedstaaten zu nutzen. Drei Tage lang
werden über 90 Vertreter deutscher und europäischer Regierungs- und
Nicht-Regierungsorganisationen gemeinsam Empfehlungen für die Arbeit
von Freiwilligen im Bevölkerungsschutz erarbeiten und in
Arbeitsgruppen Fragen des Managements von
Freiweilligenorganisationen, der Einsatzbedingungen sowie der Aus-
und Fortbildung diskutieren. Die Bandbreite der Themen umfasst die
Rechte der Freiwilligen, ihre Betreuungsmöglichkeiten wie auch Fragen
des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. Finanzierungs- und
Versicherungsfragen stehen ebenfalls auf der Agenda.

Die Konferenz wird im Rahmen des am 23. Oktober 2001 vom Rat der
Europäischen Union beschlossenen "Gemeinschaftsverfahren zur
Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei
Katastrophenschutzeinsätzen" von der EU kofinanziert.

Auf Anfrage stehen die Konferenzteilnehmer für Interviews und
Hintergrundgespräche zur Verfügung. Anfragen richten Sie bitte an die
Pressestelle des THW:

Ansprechpartner ist: Nicolas Hefner: 0175/ 26 24 696

Mehr Informationen im Internet unter: www.eu-volunteers.net

Originaltext: Bundesanstalt THW

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Größtes Krankenhausschiff wird von Mercy Ships in Dienst gestellt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
17:06 Uhr
Datum:
Samstag, 4.März 2006
Kaufbeuren - Die weltweit tätige Hilfsorganisation Mercy
Ships wird ihr neuestes Krankenhausschiff "Africa Mercy" in den
Dienst stellen. Nach derzeitigen Erwartungen von Mercy Ships werden
doppelt so viele Patienten auf der Africa Mercy behandelt werden
können, als auf den bisherigen beiden Krankenhausschiffen zusammen.

Die Africa Mercy soll im April im Londoner Hafen in den Dienst
gestellt werden und wird dann das größte private Krankenhausschiff
der Welt sein. Die Verringerung der Betriebskosten, der niedrigere
Bedarf an technisch ausgebildeter Besatzung auf der Africa Mercy,
sowie das hohe Alter und die Bauweise der älteren Schiffe haben laut
Gründer Don Stephens maßgeblich zu der Entscheidung geführt, die
Krankenhausschiffe Anastasis und Caribbean Mercy dafür zu schließen.
Die langjährigen Erfahrungen und der enorme Wissensschatz der
Mitarbeiter flossen in den Aufbau des speziell konstruierten
Klinikbereichs mit modernster Technik, der Aufenthaltsräume und der
Kabinen auf der Africa Mercy ein.

Vor kurzem beendete die MS Caribbean Mercy im Winter ihren Dienst
als Stützpunkt für die Hurrikan-Hilfe an der Golfküste der USA. Das
Schiff besuchte insgesamt 138 vorwiegend karibische und
mittelamerikanische Häfen und diente dort als Krankenhaus für
Augenheilkunde, ermöglichte außerdem zahnärztliche, orthopädische und
allgemeine Behandlungen und Operationen an Land.

Ende Mai wird die MS Anastasis ihren 274. Hilfseinsatz (in
Monrovia, Liberia) beenden. Das ehemalige italienische
Kreuzfahrtschiff, Baujahr 1953, brachte als Flaggschiff von Mercy
Ships mit mehreren zehntausend Freiwilligen Hoffnung und Heilung in
die Häfen zahlreicher Entwicklungsländer.

Nach ihrem insgesamt 28jährigen Einsatz wird die Anastasis nach
Ghana auslaufen, um dort auf die MS Africa Mercy zu treffen. Bis Juni
bleibt die Anastasis das Zuhause für fast 400 ehrenamtliche
Besatzungsmitglieder aus 40 verschiedenen Ländern. Dann können die
Mitarbeiter mit ihrer Ausrüstung auf das neue Schiff umziehen.

Mercy Ships ist die größte internationale Organisation, die mit
Krankenhausschiffen hochwertige, für die Patienten jedoch kostenlose
medizinische Versorgung in Entwicklungsländer bringt. Sie arbeitet
nach christlichen Prinzipien und wurde 1978 von Don und Deyon
Stephens gegründet.

Originaltext: Mercy Ships Deutschland e.V.

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Mobiles THW - Parlamentarischer Staatssekretär Peter Altmaier übergibt Einsatzfahrzeuge
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:03 Uhr
Datum:
Sonntag, 12.Februar 2006
Das Technische Hilfswerk erhält 22 neue Einsatzfahrzeuge im Wert von über 700.000 Euro. Peter Altmaier, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, übergibt die Mannschaftstransportwagen am 11. Februar 2006 in Ilmenau, Thüringen, im Rahmen einer Feierstunde an die acht THW-Landes- und Länderverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/ Brandenburg/ Sachsen-Anhalt, Bremen/ Niedersachsen, Hamburg/ Mecklenburg-Vorpommern/ Schleswig-Holstein, Hessen/ Rheinland-Pfalz/ Saarland, Nordrhein-Westfalen und Sachsen/ Thüringen. Die Fahrzeuge dienen dazu, die Rahmenbedingungen der Arbeit im THW weiter zu verbessern. Altmaier unterstrich damit auch die große Bedeutung, die dem THW in der Arbeit der Bundesregierung zukommt.
 
"Das THW auf dem Weg zu einer der modernsten Einsatzorganisationen weltweit- gemäss diesem Motto stellt sich das THW den globalen Herausforderungen und gestaltet seine Zukunft aktiv. Die neuen Fahrzeuge sind Teil dieses Modernisierungsprozesses im THW. Sie steigern die Mobilität und Einsatzfähigkeit des THW und garantieren einen effizienten, leistungsstarken und erfolgreichen Einsatz im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz", betonte Altmaier bei der Übergabe der Fahrzeuge. Damit werde auch das ehrenamtliche Engagement der THW-Helferinnen und THW-Helfer gewürdigt.
 
Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo sie gebraucht werden.
 
Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan und dem Tsunami in Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten.



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Bundesministerium des Innern
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THW nach starken Schneefällen im Dauereinsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:03 Uhr
Datum:
Sonntag, 12.Februar 2006
Bonn - Das Technische Hilfswerk ist nach den anhaltenden
Schneefällen derzeit mit über 370 Helfern in Bayern im Einsatz. Neben
dem Freiräumen einsturzgefährdeter Dächer sichert das THW Gebäude ab
und leuchtet Einsatzstellen aus. In Rheinland-Pfalz und in
Baden-Württemberg unterstützen THW-Kräfte nach Verkehrsunfällen die
örtlichen Einsatzleitungen.

Aufgrund der heftigen Schneefälle wurde in sechs Landkreisen in
Niederbayern und der Oberpfalz Katastrophenalarm ausgelöst.
THW-Kräfte aus 28 Ortsverbänden unterstützen seit Beginn der Woche
ununterbrochen die Räumarbeiten in den betroffenen Gebieten.

Einsatzschwerpunkte für das THW bilden die Landkreise Passau und
Schwandorf. THW-Fachberater sind in den jeweiligen Stäben der
betroffenen Landkreise eingebunden, um die Arbeiten zu unterstützen.

Immer noch gefährden die tonnenschweren Schneemassen in Bayern
zahlreiche Gebäude und den Straßenverkehr. Auf der Autobahn 9 war das
THW nach einem Massenunfall bei Denkendorf am Donnerstagabend mit
zwei Ortsverbänden im Einsatz, bei Garmisch-Partenkirchen räumten
Einsatzkräfte des THW das Dach eines Einkaufzentrums frei.

Auch in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
unterstützen Einsatzkräfte des THW die örtlichen Feuerwehren und die
Polizei bei Bergungs- und Räumarbeiten auf Autobahnen. Nach starken
Schneefällen kam es auf den Bundesautobahnen 7 und 8 zu
kilometerlangen Staus. THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden schleppten
liegengebliebene Lastwagen frei, sicherten das Stauende ab und
ermöglichten den Räumfahrzeugen die Zufahrtswege.

Ansprechpartner: Oliver Hochedez, Tel.: 0228 / 940-27 77 oder
0172/ 28 82 92 8

THW: Partner der Gesellschaft

Das THW ist die Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit
seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen
des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens
gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als
Bevölkerungsschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger
ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der
Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der
Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie der
Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In
jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht
Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so,
dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet
verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig
ist.

Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das
Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis
zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau.
Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im
Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan und der
Tsunami-Katastrophe in Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als
Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter
die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen
anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und
kompetenten Umsetzung von Projekten.

Originaltext: Bundesanstalt THW

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Schneeeinsatz für THW geht weiter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:03 Uhr
Datum:
Sonntag, 12.Februar 2006
Altenburg - Altenburg, 10.02.2006. Die aktuelle Wetterlage
hat dazu geführt, dass der Einsatz der THW-Ortsverbände in Sachsen
und Thüringen verstärkt fortgesetzt wird. 8 THW-Ortsverbände mit
insgesamt 45 THW- Helfern sind zur Zeit im Einsatz. Weiterhin ist
aufgrund der Schneefälle der vergangenen 24 Stunden die
Bereitschaftsstufe 1 angeordnet worden. Dies bedeutet Rufbereitschaft
für die Geschäftsstellen und die übergeordnete Dienststelle des
Landesbeauftragten sowie für die Ortsverbände Überprüfung und
Überwachung der Einsatzbereitschaft ihrer Einheiten. Hinzu kommt,
dass die zeitliche Verfügbarkeit der Führungskräfte der
Einsatzeinheiten der Ortsverbände sicherzustellen ist.

Die Einsatzstellen in Sachsen und Thüringen (Stand: 10.02.06, 13.00
Uhr):
A 72 Chemnitz – Zwickau: Ortsverband Chemnitz mit 2 Helfern zur
Unfall- und Stauabsicherung.
Gemeinde Schöneck/ Vogtland: Ortsverband
Gera und Ortsverband Reichenbach mit insgesamt 13 Helfern zur
Unterstützung des Winterdienstes.
Gemeinde Klingenthal: Ortsverband
Plauen mit 8 Helfern zum Entfernen einer Gebäudedachlast.
A 4 bei Dresden: Ortsverband Dresden mit 5 Helfern zu
Sicherungsarbeiten und
Sandsackverbau.
Elsterheide bei Hoyerswerda: Ortsverband Zittau mit 7
Helfern zu Sicherungs- und Pumparbeiten.
B 170 Weißeritzkreis:
Ortsverband Dippoldiswalde mit 5 Helfern zur Unterstützung
Winterdienst und Stauabsicherung.
A 71 ASt Suhl und Gemeinde Frauenwald: Ortsverband Suhl mit
insgesamt 4 Helfern zur Schneeräumung.
Aufgrund der Wetterlage ist ein Einsatzende nicht abzusehen. Auch
die Zahl der eingesetzten Ortsverbände und THW-Helfer kann sich noch
erhöhen.

Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen

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Deutsch-türkische Kooperation im Rettungsdienst
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:02 Uhr
Datum:
Sonntag, 12.Februar 2006
Berlin - Noch in diesem Jahr bildet die neue
Nothilfe-Akademie der Johanniter und der türkischen Organisation
Medline in Istanbul die ersten 60 Trainer und mehr als 2000
Betriebshelfer in Erster Hilfe aus. Außerdem werden rund 200 Ärzte
und Paramedics in Notfallmedizin geschult. Das haben heute, 10.
Februar 2006, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und das türkische
Unternehmen Medline mit einem Vertrag in Münster besiegelt.

In der Türkei gibt es noch keine flächendeckende Breitenausbildung
in Erster Hilfe, auch ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter nicht
einheitlich geregelt.

Den ersten Kurs nach dem Johanniter-Konzept in Istanbul wird ein
Ausbilder aus Deutschland begleiten. Türkische Ausbilder werden
wiederum nach Münster kommen und dort in verschiedenen Kursen
hospitieren.

Die Akademie in Istanbul wird sich nicht nur an der
Breitenausbildung der Bevölkerung beteiligen, sondern auch Fachkräfte
für den Rettungsdienst und den Krankentransport ausbilden. Dazu
kommen Schulungen in den Bereichen Gesundheitserziehung und Pflege.
Besondere Kurse, wie der Kurs "Erste-Hilfe am Kind", runden das
Akademie-Programm ab.

Ralf Sick, Leiter der Johanniter-Akademie in Münster: "Wir freuen
uns, dass die Johanniter von medline als Partner ausgesucht wurden.
Wir haben ein gutes Ausbildungskonzept und geben der türkischen Seite
gern unser Know-how weiter."

Emine Kamefli, Präsidentin von medline: "Wir arbeiten seit Jahren
mit den Johannitern zusammen. So haben wir im letzten Jahr gemeinsam
einen Rettungsdienstkongress organisiert. In der neuen Akademie in
Istanbul wollen wir wieder auf die Erfahrungen der Johanniter
zurückgreifen, sowohl bei den Ausbildungsinhalten als auch in der
Pädagogik. Warum sollen wir das Rad zwei Mal erfinden?"

Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V.

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Malteser setzen erste Online-Auktion fort
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:54 Uhr
Datum:
Donnerstag, 9.Februar 2006
Köln. - Köln. Der Malteser Hilfsdienst setzt seine erste
Online-Auktion fort: nachdem vor zwei Wochen eine von den Spielern
des FC Bayern München unterzeichnete Malteser Rettungsdienstjacke
geboten wurde, geht es nun weiter mit einer bunten Palette
handsignierter Malteser Materialien und Give -Aways. Folgendes kann
ersteigert werden:

Sweatshirt Größe L : Kurt Beck, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz
T-Shirt Größe M: Kai Diekmann, Chefredakteur BILD-Zeitung
T-Shirt Größe L: Dr. Peter Frey, Leiter ZDF Hauptstadtstudio
Sweatshirt Größe XL: Johannes Heesters, Sänger und Schauspieler
Legende
Sweatshirt Größe L: Wolfgang Joop, Modeschöpfer, Autor, Schauspieler
Tuch: Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln
Sweatshirt Größe XL: Friedrich Merz, Mitglied d. Deutschen
Bundestages
T-Shirt Größe L: Ulrich Mühe, Schauspieler, u.a. "Der letzte
Zeuge"(ZDF)
Tasse: Alexander v. Schönburg, Chefredakteur "Park Avenue", Autor

Sehr zufrieden über den Verlauf der ersten Auktionsrunde ist Dr.
Constantin v. Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser
Hilfsdienstes. "In einem spannenden Auktionsfinish haben die
Magdeburger Malteser die Rettungsdienstjacke ersteigert. Für 411, 11
Euro. Meinen herzlichen Glückwunsch." Die Magdeburger Malteser werden
die Rettungsdienstjacke in der Geschäftsstelle des Malteser
Hilfsdienstes in Magdeburg ausstellen. Mit Blick auf die zweite Runde
sagt Brandenstein: "Ich danke allen Prominenten, die diesmal
mitgemacht haben und uns ihre Unterschrift kostenlos spenden. Wir
werden mit dem Gesamterlös der Online Auktion die ehrenamtliche
Arbeit der Malteser, wie zum Beispiel die Jugendarbeit, Hospizarbeit
und die Besuchs- und Betreuungsdienste, unterstützen."

Sein persönlicher Favorit: "Für meine Frau werde ich für das von
Kardinal Meisner unterzeichnete Halstuch kämpfen. Da liegt sicher ein
besonderer Segen drauf! Der Schutzengel von Wolfgang Joop ist
allerdings auch nicht zu verachten. Er bringt unseren Dienst kreativ
und humorvoll auf den Punkt!"

Teilnehmen kann jeder: www.malteser.de Siehe bitte Info-Kasten.
Die aktuelle Auktion läuft bis zum Donnerstag, 16. Februar, 21 Uhr!

Achtung Redaktionen! Interviews mit Dr. Constantin von
Brandenstein-Zeppelin sind möglich. Vermittlung über Tel. 0221 - 98
22 125.

Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für
Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr
weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000
hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700
Orten]

Originaltext:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Kommentare (7)
 


Schneeschmelze: Feuerwehr rät zu Wachsamkeit
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:53 Uhr
Datum:
Donnerstag, 9.Februar 2006
Berlin - Anwohner in bekannten Hochwassergebieten sollten
von sofort an die Wasserstände besonders aufmerksam beobachten und
Vorkehrungen treffen, ihr Eigentum entsprechend der Pegel auch zu
sichern. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) angesichts
der fortschreitenden Schneeschmelze hin.

Mehrere 1000 Feuerwehrleute sind in Deutschland seit der
vergangenen Nacht aufgrund der besonderen winterlichen
Wetterbedingungen im Dauereinsatz. Während Einsatzkräfte in einigen
Regionen Bayerns durch gefährliche Schneelasten auf Dächern besonders
gefordert sind, stehen in weiten Teilen Deutschlands Überflutungen
von Gebäuden und Straßen im Mittelpunkt des Einsatzgeschehens. Der
Großteil dieser Einsätze wird von den ehrenamtlichen Aktiven der
Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden abgearbeitet.

Die Feuerwehren sperren betroffene Bereiche, sichern Gebäude mit
Sandsäcken und mobilen Schutzsystemen gegen Überflutungen und pumpen
Wasser aus Bauwerken und Straßensenken ab. Bei Hochwassergefahr an
den Flüssen sind die Feuerwehren auch in die Sicherungsmaßnahmen
durch Schutzwände, Dämme und Bootsdienste eingebunden. Die
Feuerwehren in Problemgebieten bereiten sich jetzt entsprechend vor.

An alle Anwohner von Überflutungsgebieten appellieren die
Feuerwehren:

- Behalten Sie Wasserstandsmeldungen im Videotext oder Internet im
Auge.
- Räumen Sie gefährdete Kellerräume und Tiefgaragen frühzeitig.
- Sichern Sie Heizungsanlagen - insbesondere Öltanks gegen Umkippen.
- Bringen Sie Fahrzeuge frühzeitig aus Überflutungsgebieten.
- Sorgen Sie rechtzeitig für eine persönliche Grundausrüstung für
Notfälle.
- Informieren Sie Ihre Nachbarn und helfen Sie Ihnen gegebenenfalls.
- Befolgen Sie die Anweisungen der Feuerwehr und anderer
Einsatzkräfte.

Originaltext:
Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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Großeinsatz für THW-Ortsverbände in Sachsen und Thüringen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
20:52 Uhr
Datum:
Donnerstag, 9.Februar 2006
Altenburg - Altenburg, 9. Februar 2006. Nach den schweren
Regenfällen und dem Niedergang von Nassschnee ist das Technische
Hilfswerk (THW) in Sachsen und Thüringen seit Tagen verstärkt im
Einsatz. Insgesamt 84 THW-Helfer und THW-Helferinnen waren bzw. sind
an mehreren Einsatzstellen u.a. mit Pump- und Sicherungsarbeiten
beschäftigt.


Die Einsatzstellen im Einzelnen:

Riesa: Unterführung B 6, Riesa Richtung Oschatz, mit Wasser
vollgelaufen; Abflüsse verstopft; 7 Helfer des Ortsverbandes Riesa:
Sicherung und Abfluss des Wassers (Einsatz beendet)

Dresden Lockwitz: Hochwasser am Lockwitzbach; 18 Helfer des
Ortsverbandes Dresden: Vermeiden der Überflutung und
Sicherungsaufgaben (Einsatz beendet).

Altenburg: Überflutung einer Niederung; 10 Helfer des
Ortsverbandes Altenburg, 4 Helfer des Ortsverbandes Gera:
Sandsackverbau zur Kanalisierung (Einsatz beendet).

Hoyerswerda: Eisgang auf der Schwarzen Elster mit akutem
Wasserstau; Ortsverband Kamenz (Fachgruppe Elektro) mit 20 Helfern;
Ortsverband Zittau (Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen) mit 7 Helfern:
Pumparbeiten, Ausleuchten, Sicherungsarbeiten (Einsatz noch nicht
beendet).

Großdubrau bei Bautzen: Überschwemmung einer Niederung;
Ortsverband Bautzen (Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen) mit 13 Helfern:
Pumparbeiten, Ausleuchten (Einsatz beendet).

Nerchau/Golzern (Muldentalkreis): Überflutete Flächen;
Ortsverband Borna mit 15 Helfern: Pump-und Sicherungsarbeiten
(Einsatz noch nicht beendet).

Originaltext:
THW Länderverband Sachsen, Thüringen

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Zahl der Organspender in Deutschland auf einem Höchststand
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:07 Uhr
Datum:
Dienstag, 31.Januar 2006
Neu-Isenburg -

Noch nie spendeten so viele Menschen wie im vergangenen Jahr ihre
Organe nach dem Tod. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg der
Zahl der Organspender um fast 13 Prozent. Der Mitte des Jahres 2005
angekündigte Aufwärtstrend habe sich somit bestätigt, sagt Professor
Dr. Günter Kirste, Vorstand der Deutschen Stiftung
Organtransplantation (DSO).

Im Jahr 2005* haben bundesweit 1.220 Menschen nach dem Tod ihre
Organe gespendet (2004: 1.081). Bezogen auf die Einwohnerzahl in
Deutschland sind das 15 Organspender pro eine Million Einwohner
(2004: 13 Organspender pro eine Million Einwohner). Es wurden 3.778
Organe für Transplantationen zur Verfügung gestellt (2004: 3.508).
Entsprechend erhöhte sich auch die Anzahl der durchgeführten
Transplantationen auf 3.909 (2004: 3.632).

"Transplantation bedeutet Leben, für viele Menschen auf der
Warteliste sogar die einzige Möglichkeit zum Überleben. Die
Erfolgsbilanz bei den Organspendezahlen 2005 ist ein hoffnungsvolles
Signal für alle Patientinnen und Patienten, die auf ein Organ
warten", sagt Kirste. Für die Deutsche Stiftung Organtransplantation
als Koordinierungsstelle für Organspende sei die positive Entwicklung
zudem eine große Motivation, die Gemeinschaftsaufgabe Organspende
weiterhin konsequent zu fördern und umzusetzen, ergänzt der
Mediziner. Von dem Ziel, alle Patientinnen und Patienten auf der
Warteliste zu versorgen, sei man aber noch weit entfernt. Derzeit
stehen 12.000 Menschen auf der Warteliste für eine Transplantation.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten Informationen zur
Organspende und Organspendeausweise am Infotelefon Organspende -
einem Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA) und der DSO unter der gebührenfreien Rufnummer 0
800 - 90 40 400.

* alle Zahlen aus dem Jahr 2005 sind vorläufige Zahlen


Originaltext: Deutsche Stiftung Organtransplantation
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Malteser starten erste Online-Auktion / Jetzt: Rettungsdienstjacke mit FC Bayern-Autogrammen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:00 Uhr
Datum:
Donnerstag, 26.Januar 2006
Köln (ots) - Der Malteser Hilfsdienst startet seine erste
Online-Auktion: Los geht es mit einer Malteser Rettungsdienstjacke.
Rechtzeitig zum Beginn der Fußballbundesliga-Rückrunde haben 21
Spieler des FC Bayern München auf ihr unterschrieben. Der Präsident
des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge trug die Jacke bei der
offiziellen Tsunami - Spendenscheck Übergabe an Dr. Constantin von
Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Der
Verein FC Bayern Hilfe e.V. unterstützt den Aufbau von Fischerdörfern
in der Region Trincomalee durch Malteser International. Der Erlös der
Rettungsdienstjacken-Versteigerung wird diesem Projekt zufließen.

In den nächsten Wochen können weitere Malteser Materialien und
Give aways mit besonderen Promi-Autogrammen ersteigert werden: "Wer
am meisten bietet, gewinnt! Hauptgewinner sind natürlich die sozialen
Projekte der Malteser wie Jugendarbeit oder Hospizgruppen, die wir
mit dem Erlös unterstützen," fasst Brandenstein die Auktions-Idee
zusammen.

Gespannt ist Brandenstein über den Gesamtverlauf der
Versteigerung: "Deutschlands Top-Prominente haben bei dieser Aktion
mitgemacht. Sportler, Schauspieler, Journalisten, Fernsehstars und
Politiker! Ich glaube, für jeden Fan ist etwas dabei!"

Teilnehmen kann jeder: www.malteser.de Siehe bitte Info-Kasten.
Die aktuelle Auktion läuft bis zum 2. Februar 9 Uhr 39 Minuten 34
Sekunden!

Achtung Redaktionen! Interviews mit Dr. Constantin von
Brandenstein-Zeppelin sind möglich. Vermittlung über Tel. 0221 - 98
22 125. Fotos und Infos unter: www.malteser.de

Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für
Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr
weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000
hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700
Orten]

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Schutz gegen Nadelstichverletzungen wird verbessert
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:34 Uhr
Datum:
Dienstag, 17.Januar 2006
Berlin - Im Dezember 2005 hat der Ausschuss für Biologische
Arbeitsstoffe (ABAS) beschlossen, den Entwurf für eine Neufassung der
"Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe" (TRBA 250) den
Fachkreisen vorzulegen. Dieser fordert generell die
Krankenhausleitungen auf, in Zukunft "festzulegen, in welchen
Arbeitsbereichen und bei welchen Tätigkeiten sichere Systeme
einzusetzen sind". In einigen definierten Arbeitsbereichen im
Krankenhaus, wie z.B. Infektionsstationen, schreibt er den Ersatz von
konventionellen Instrumenten durch Sicherheitsinstrumente zwingend
vor. Die Neufassung der Technischen Regel tritt nach Beschluss des
ABAS am 17. Mai in Kraft.

Der Arbeitsausschuss will mit dieser Novelle die gesetzlichen
Forderungen nach einem Einsatz von sicheren Spritzen, Kanülen und
Kathetern klarstellen. Denn nach Auffassung der Rechtsexperten
schreibt auch die bisher gültige Fassung der TRBA 250 in Verbindung
mit dem Arbeitsschutzgesetz den Einsatz von Sicherheitsinstrumenten
vor. Allerdings halten sich die Arbeitgeber in den Krankenhäusern
zurück. Hier stehen wahrscheinlich Kostenaspekte im Vordergrund.

Mit der Novelle wird auch die Haftung bei Nadelstichverletzungen
eindeutig in die Hände des Arbeitgebers gelegt. Bisher mussten
oftmals Krankenkassen oder Berufsgenossenschaften einspringen.
Diese Konkretisierung der TRBA 250 kommt insbesondere den mehr als
eine Million Pflegekräften in deutschen Krankenhäusern zugute. Denn
deren Risiko ist hoch: Experten gehen von ca. 500.000 Verletzungen
jährlich in deutschen Kliniken aus, über 50% davon ereignen sich im
Pflegedienst. Jede Nadelstichverletzung birgt die Gefahr, sich damit
auch mit Hepatitis oder AIDS zu infizieren.

Die Initiative SAFETY FIRST! begrüßt den Entwurf der TRBA 250 als
richtigen Schritt. Sie setzt sich allerdings dafür ein, dass in der
Endfassung die Einsatzgebiete, wie sie sich aus der klinischen Praxis
ergeben, vollständig und präzise aufgelistet werden. Andernfalls
seien wieder Umgehungsmanöver zu befürchten.


Originaltext: SAFETY FIRST!
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DWA und THW unterzeichnen Kooperationsvereinbarung Gemeinsamer Fachausschuss
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:33 Uhr
Datum:
Dienstag, 17.Januar 2006
Bonn - "Kompetenzen zusammenführen und gemeinsam für Mensch
und Umwelt erfolgreich handeln", das ist das Ziel der
Fachkooperationsvereinbarung, die heute zwischen dem Technischen
Hilfswerk (THW) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft,
Abwasser und Abfall e.V. (DWA), im Bundesumweltministerium (BMU) in
Bonn verabschiedet wurde. THW und DWA werden zukünftig ihr Know-how
auf dem Gebiet der Abwehr von Gewässergefährdungen bündeln, um
Havarien vorzubeugen und Schadensfälle effizient zu bekämpfen. Für
das THW unterzeichnete der Leiter der Abteilung Einsatz Volker
Strotmann und für die DWA-Geschäftsführer Johannes Lohaus den
Kooperationsvertrag. DWA und THW sehen in dieser Kooperation einen
ersten Schritt der Zusammenarbeit, die zukünftig auch auf andere
Bereiche - insbesondere den Hochwasserschutz - ausgeweitet werden
kann.

Die Fachkooperation zwischen DWA und THW soll die Fortführung der
Arbeiten des bisherigen Fachausschusses "Gerätschaften und Mittel zur
Abwehr von Wassergefährdungen" GMAG gewährleisten. Außerdem soll das
Fachwissen dieses im Zuge der Auflösung des BMU-Beirates "Lagerung
und Transport wassergefährdender Stoffe (LTwS)" weggefallenen
Gremiums gesichert und unter dem Dach von DWA und THW
weiterentwickelt werden.

Dabei übernimmt das THW die Schulung und Fortbildung der Fachleute
aus dem Bereich der Gefahrenabwehr und die DWA die Erstellung von
Publikationen einschließlich der technischen Regeln. Die
Fachkooperation hat ferner zum Ziel, eine Vernetzung der Fachleute
aus den Bereichen Gewässerschutz (DWA) und Gefahrenabwehr (THW,
Feuerwehren etc.) aufzubauen. Für das THW wird so eine weitere
Bündelung und Optimierung der Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen im
Bereich der Gefahrenabwehr erreicht. Im Gegenzug kann die DWA ihre
fachliche Kompetenz in dem Bereich der Vorsorge und Abwehrmaßnahmen
zum Schutz der Gewässer vor wassergefährdenden Stoffen erweitern.

Der gemeinsame, gleichnamige Fachausschuss wird im
DWA-Hauptausschuss "Industrieabwasser und anlagenbezogener
Gewässerschutz" eingerichtet, in dem sich bereits seit Ende der 80er
Jahre ein Fachausschuss intensiv mit dem Thema der wassergefährdenden
Stoffe auseinandersetzt. Gegenstand der Arbeit der GMAG sind
beispielsweise die Formulierung von Anforderungen an Ölbindemittel,
die bei Unfällen auf der Straße zum Einsatz kommen sowie die
Beschreibung von Anforderungen an Ölsperren zum Schutz der Gewässer.

Informationen zu THW und DWA

Das Technische Hilfswerk ist die Katastrophenschutz- und
Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten
Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und
der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. Als
Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger
ehrenamtlich in den bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der
Mitmenschen. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt
auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der
Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen
Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo
es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um
auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten.
Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe
bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim
Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das
THW im Katastrophenfall dem Zeitfaktor Rechnung. Als
Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern zudem die
Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von
Projekten.

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall
(DWA) ist in Deutschland Sprecherin für alle übergreifenden
Wasserfragen und setzt sich intensiv für die Entwicklung einer
sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft ein. Als politisch und
wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf den
Gebieten Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall und Bodenschutz. In
Europa ist die DWA die mitgliederstärkste Vereinigung auf diesem
Gebiet und nimmt durch ihre fachliche Kompetenz bezüglich Normung,
Bildung und Information der Öffentlichkeit eine besondere Stellung
ein. Die rund 14 000 Mitglieder repräsentieren die Fachleute und
Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden
und Unternehmen. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt auf der
Erarbeitung und Aktualisierung eines einheitlichen technischen
Regelwerkes sowie der Mitarbeit bei der Aufstellung fachspezifischer
Normen auf nationaler und internationaler Ebene. Hierzu gehören nicht
nur die technisch-wissenschaftlichen Themen, sondern auch die
wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Umwelt- und
Gewässerschutzes.

Quelle:
THW

 


THW unterstützt Rettungsarbeiten in Bad Reichenhall
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:35 Uhr
Datum:
Mittwoch, 4.Januar 2006
Bad Reichenhall - Das Technische Hilfswerk (THW) ist nach
dem Einsturz des Daches einer Eissporthalle in Bad Reichenhall mit
rund 100 Einsatzkräften im Einsatz, um die Rettungsarbeiten und die
Suche nach Überlebenden zu unterstützen.

Die THW-Ortsverbände Berchtesgadener Land, Traunstein, Landshut
und Eggenfelden sind derzeit mit rund 100 Einsatzkräften im
bayerischen Bad Reichenhall im Einsatz, um die Unglückstelle
abzusichern und die Rettungsarbeiten mit den Fachgruppen Bergung und
Ortung zu unterstützen. Zwei Fachberater des THW sind zur
Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung abgestellt. Die
Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Berchtesgadener Land waren
bereits kurze Zeit nach der Katastrophe vor Ort. Seither unterstützen
sie auf Anforderung der Einsatzleitung die Suche nach Verschütteten.
Außerdem stützt das THW das Gebäude teilweise ab, um den Zugang für
die Rettungskräfte zu erleichtern und abzusichern und übernimmt die
Verpflegung der Einsatzkräfte.

Das Unglück ereignete sich am frühen Nachmittag, nachdem starke
Schneefälle auf die Region niedergegangen waren. Das Landratsamt
Berchtesgadener Land löste Katastrophenalarm aus.

Ansprechpartner: Nicolas Hefner, Tel.: 0228 / 940-27 77 oder 0172/
28 82 92 8

THW: Partner der Gesellschaft

Das THW ist die Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit
seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen
des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens
gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als
Bevölkerungsschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger
ehrenamtlich in den bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der
Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der
Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei und
Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In
jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht
Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so,
dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet
verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig
ist.

Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das
Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis
zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau.
Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im
Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan, den
Hurrikans in den Vereinigten Staaten und der Tsunami-Katastrophe in
Süd- und Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als
Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter
die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen
anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und
kompetenten Umsetzung von Projekten.

Quelle:
THW

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Eissporthalle eingestürzt: Malteser kümmern sich um Verletzte und Angehörige
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:35 Uhr
Datum:
Mittwoch, 4.Januar 2006
Köln - Bad Reichenhall/ Köln. Nach dem Einsturz des Daches
einer Eissporthalle in Bad Reichenhall kümmert sich eine
Sondereinsatztruppe des Malteser Hilfsdienstes zusammen mit Helfern
des Bayrischen Roten Kreuzes um die Verletzten. Dazu steht ein
15-köpfiges Malteser Kriseninterventionsteam in Bereitschaft: Es wird
die Angehörigen der Opfer seelisch betreuen. Eine Anlaufstelle für
Angehörige wurde bereits von der Polizei eingerichtet. "Wir fürchten,
dass unter den Toten und Verletzten viele Kinder sind. Für die
Eltern, die ihre Kinder abholen wollten, ist das ein Schock", sagt
Peter Volk, Malteser Sprecher der Region Traunstein. "Gerade nach
Weihnachten und Neujahr. Unsere Helfer werden alles tun, um die
Eltern zu trösten und emotional aufzufangen."

Nach Angaben Volks ist die Bergung der noch immer in der Halle
Verschütteten ein Wettlauf mit der Zeit. "Wer verschüttet wurde,
liegt auf einer Eisfläche. Deshalb stellen sich unsere Rettungskräfte
nicht nur auf schwerverletzte, sondern auch auf stark unterkühlte
Personen ein."

Achtung Redaktionen! Interviews mit Peter Volk sind möglich (M.
0171 - 972 83 17).

Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für
Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr
weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000
hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700
Orten]


Quelle:
MHD

 


Neues Informationsangebot zum Bevölkerungsschutz - Hilfe in Notfällen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:11 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Dezember 2005
Wie schütze ich mich in Notfällen, was tut der Staat? Auf www.bmi.bund.de finden Sie gebündelt Informationen für Verhalten in Notfällen, Hinweise für Hilfe sowie den von Bund und Ländern organisierten Bevölkerungsschutz. Das Informationsangebot wird in Kürze erweitert und einen noch umfassenderen Überblick über Vorsorge und Schutz im Notfall geben.

Wie schütze ich mich in Notfällen, was tut der Staat? Auf www.bmi.bund.de finden Sie gebündelt Informationen für Verhalten in Notfällen, Hinweise für Hilfe sowie den von Bund und Ländern organisierten Bevölkerungsschutz. Das Informationsangebot wird in Kürze erweitert und einen noch umfassenderen Überblick über Vorsorge und Schutz im Notfall geben.
Hier kommen Sie zu unserer Übersichtsseite.



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Bundesministerium des Innern
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"Der Katastrophenschutz in Deutschland ist eine Katastrophe"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:11 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Dezember 2005
Hamburg - Anfälligkeit der Stromversorger seit langem
bekannt / "Bei Katrina hätten wir viel schlechter ausgesehen"

Die Anfälligkeit deutscher Energieversorger gegen
Wetterkatastrophen ist den Behörden nicht erst seit dem Stromchaos
nach Schneefällen im Münsterland bekannt. Wie Recherchen des Magazins
GEO zeigen, wurden bereits bei der Katastrophenübung "Lükex" im
November 2004 gravierende Schwächen in der Stromversorgung deutlich.
In Süddeutschland wäre es den Planspielen zufolge nach einem
Wintersturm zu tagelangen Netzausfällen gekommen.

Experten kritisieren im GEO-Bericht erhebliche Mängel im Umgang
mit den Desaster-Szenarien. "Der Katastrophenschutz in Deutschland
ist eine Katastrophe" wird Wolf Dombrowsky, Leiter der
Katastrophenforschungsstelle an der Universität Kiel zitiert. "Es
gibt einen Wirrwar an Zuständigkeiten, wenig Kooperation und keine
Koordination."

Auf ein katastrophales Großereignis wäre Deutschland demnach
unzureichend vorbereitet. Bei einem Desaster in der Größenordnung des
Hurrikans Katrina, der im September 2005 die US-Stadt New Orleans
verwüstete, "hätte Deutschland noch viel schlechter ausgesehen", so
Dombrowsky. Dabei steigt die Bedrohung durch Wetterkatastrophen seit
Jahren kontinuierlich an, wie Studien der Münchener Rückversicherung
zeigen.

Das Magazin GEO (Heft Januar 2006) widmet sich dem Thema
Katastrophenschutz zum Jahrestag des Tsunamis im Indischen Ozean, der
am 26. Dezember 2004 mehr als 180.000 Menschen tötete. Neben dem
Report zum Zivilschutz veröffentlicht das Heft Augenzeugenberichte
von GEO-Reporterteams, die unmittelbar nach dem Tsunami in Indien,
Sri Lanka, Thailand und Indonesien vor Ort gewesen waren und nun
Betroffene Monate nach dem Desaster noch einmal besucht haben.

GEO "Warum glaubt der Mensch" umfasst 180 Seiten, kostet 6,- Euro
und erscheint am 19. Dezember 2006.

Quelle:
GEO
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Schneller Drogennachweis im Speichel
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:10 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Dezember 2005
Berlin/Nuthetal (ots) - Schon ein bisschen Spucke reicht bald aus,
um schneller und genauer als bisher einen Drogenkonsum aufzudecken.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik im
brandenburgischen Nuthetal entwickeln ein neues Testsystem in Form
eines Biochips, das im Speichel bis zu zehn verschiedene Drogen
gleichzeitig nachweisen kann. Es soll unter anderem Notärzten helfen,
rasch zu erkennen, ob bei einem Patienten eine Drogenvergiftung
vorliegt.

An dem Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) gefördert wird, sind neben dem Fraunhofer-Institut
die EKF diagnostic GmbH in Barleben/Magdeburg und die EnviteC Wismar
GmbH beteiligt. Für den neuen Test wird der Speichel des Patienten
mit einer Reagenzlösung vermischt, in der sich Antikörper gegen die
getesteten Drogen befinden. Die Antikörper binden an die im Speichel
enthaltenen Drogen. Je nachdem, ob und wie viele Drogen im Speichel
vorliegen, bleiben dabei mehr oder weniger Antikörper "frei".
Anschließend wird die Mischung aus Speichel und Reagenz auf einen
Biochip gegeben, der mit Drogen besetzt ist. Die noch freien
Antikörper können an die Drogen auf dem Chip binden. Die Antikörper
selbst sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff markiert, der sich
mithilfe eines speziellen Lesegerätes darstellen lässt. Je intensiver
die Fluoreszenz auf dem Chip, umso höher ist die Konzentration der
Drogen im Speichel. Der Nachweis mehrerer verschiedener Drogen wird
möglich, indem man sie an unterschiedlichen Stellen auf dem Chip
fixiert.

Für Cannabis funktioniert das neue Testsystem bereits. Es entdeckt
die Droge genauer als die bisher verfügbaren Teststreifen. Das
Untersuchungsergebnis steht nach spätestens 30 bis 40 Minuten fest.
Bald soll auch der Nachweis anderer Drogen wie Kokain oder Heroin
möglich sein. Im Unterschied zu den meisten bisher verfügbaren
Verfahren erlaubt die neue Technik nicht nur eine Ja/Nein-Antwort,
sondern zusätzlich eine Aussage über die Menge der Drogen. Neben
Rettungsmedizinern sind auch Blutspendedienste an dem neuen Test
interessiert. Drogenabhängige Blutspender könnten schnell erkannt und
von der Blutspende ausgeschlossen werden, um Infektionsgefahren durch
verunreinigte Blutkonserven auszuschließen. Eine größere
Untersuchungsreihe mit dem neuen Drogentest soll in etwa einem Jahr
erfolgen. Bis ein marktreifes Produkt zur Verfügung steht, werden
noch mindestens zwei Jahre vergehen.

Quelle:
BM für Forschung
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Malteser Notfallpsychologin warnt vor Traumata durch Tsunami Rückblick
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:10 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Dezember 2005
Köln - Köln. Die Malteser Notfallpsychologin Clivia Langer
warnt vor neu aufbrechenden Traumata durch die aktuelle
Berichterstattung zum Thema Tsunami: "So sehr ich das Interesse der
Medien verstehe, den Rückblick auf die Katastrophe in allen Facetten
zu behandeln, so sehr möchte ich unmittelbar Betroffene und ihre
Angehörigen vor einem zu intensiven Umgang mit Bildern und Berichten
warnen." Das im Laufe des Jahres erreichte Verarbeitungsniveau könne,
so Langer, durch übermäßigen Konsum erschüttert werden und zu
erheblichen seelischen Belastungen oder Rückblenden führen. "Kurze
Berichte wirken dann wie Schlüsselreize, die all die Schmerzen,
Ängste und den erlebten Horror wieder hoch spülen. Man wird hinein
katapultiert in die damalige Situation und vergisst dabei die eigenen
Fortschritte."

Besser sei es, so Langer, im Kreis der Familie über das Vergangene
zu reden und den eigenen Zusammenhalt zu erkennen. "Vielen Familien
ist durch die Katastrophe klar geworden, wer sie sind und wie viel
Kraft sie haben, um selbst solche extremen Belastungen zu
überwinden." Diese Erfahrung sei kostbar und unbedingt erhaltenswert.
"Wenn dennoch Probleme beim Einschlafen oder Angstzustände auftreten,
so gilt es, diese zunächst zu verstehen als wiederholte Reaktionen
des Körpers auf die starken Erinnerungen und abzuwarten, bis diese
wieder abklingen. Geschieht dies nicht, ist schnelle und kompetente
psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll", so Langer.

Sensibel im Umgang mit den eigenen seelischen Ressourcen ist auch
ein Helfer des Malteser Kriseninterventionsteams (KIT). Zusammen mit
sechs Kollegen aus Hessen und Rheinland-Pfalz hatte der Helfer kurze
Zeit nach dem Seebeben deutsche Touristen in Phuket betreut. "Ich bin
dankbar für die Erfahrungen am Ende des vergangenen Jahres, so
traurig und erschütternd sie auch waren. Ich möchte sie nicht missen,
genauso wenig wie den Austausch, den es unter uns Helfern gab und
gibt." Dieser sei wichtig, um zu der Katastrophe den nötigen Abstand
zu halten.

Achtung Redaktionen! Interviews mit Clivia Langer sind möglich.
(Vermittlung über Telefon 0160 - 70 77 689). Foto unter:
www.malteser.de -> aktuelles -> aktuelle Bilder zum Download.

Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für
Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr
weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000
hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700
Orten]



Quelle:
MHD
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Sieg für seriöse Luftretter / Gerichtsurteil von bundesweiter Bedeutung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:08 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Dezember 2005
Mit einem entscheidenden Gerichtsurteil ist der
Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) ein
großer Schlag gegen dubiose Luftrettungsvereine in Deutschland
gelungen.

Die "Internationale RettungsFlug e.V." betreibt keine Luftrettung
und darf deshalb künftig unter diesem oder ähnlichem Namen nicht mehr
auftreten, um bei der Werbung von Vereinsmitgliedern diesen
irreführenden Eindruck zu erwecken. Dies entschied am 8. Dezember das
Oberlandesgericht Stuttgart.


Wegweisendes Urteil

Seit geraumer Zeit geht die DRF gerichtlich gegen dubiose
Luftrettungsvereine vor, die fälschlicherweise behaupten, in der
Luftrettung tätig zu sein. Mit diesen irreführenden und unwahren
Aussagen versuchen verschiedene Vereine bundesweit Mitglieder zu
werben. Die DRF ist die einzige Organisation in Deutschland, die
tatsächlich mit Hilfe von Fördermitgliedern Luftrettung betreibt.

Bereits im April 2005 hatte die DRF ein gerichtliches Verfahren
gegen den Verein "S.O.S. Flugrettung e.V." gewonnen. Nach dem
Gerichtsurteil des Augsburger Landgerichts vom 14. April 2005
(Aktenzeichen 9 0 1262/04) darf die "S.O.S. Flugrettung e.V." nicht
mehr unter diesem oder ähnlichem Namen auftreten, um bei der Werbung
von Vereinsmitgliedern den Eindruck zu erwecken, im Bereich der
Rettungsflüge tätig zu sein. Die "S.O.S. Flugrettung e.V." hat gegen
dieses Urteil Berufung eingelegt. Das Urteil vor dem
Oberlandesgericht München wird im Februar 2006 erwartet.


DRF kämpft für seriöse Mitgliederwerbung

"Wir werden auch in Zukunft gegen dubiose Luftrettungsvereine
vorgehen, um für die Verbraucher ein Höchstmaß an Sicherheit zu
erreichen. Denn: Dubiose Luftrettungsvereine schaden dem Ruf der
Haustürwerbung und verunsichern die Bevölkerung. Dies benachteiligt
seriöse Rettungsorganisationen wie die DRF, die tatsächlich auf die
Unterstützung von Mitgliederwerbung angewiesen sind", erklärt Steffen
Lutz, Geschäftsführer der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.).

Die DRF hofft, dass das Stuttgarter Urteil wegweisend ist in ihrem
Kampf gegen dubiose Luftrettungsvereine, die Verbraucher unter
Vorspiegelung falscher Tatsachen zu überteuerten Mitgliedschaften
überreden. Den Verbrauchern wird in diesen Werbegesprächen häufig
Angst gemacht, dass sie im Notfall nur dann schnelle Hilfe erhalten,
wenn sie Mitglied in einem Luftrettungsverein sind.

Die DRF betont, dass bei Notfällen in Deutschland jeder Betroffene
Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers hat, wenn dies
medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden
bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen
Krankenkassen getragen. Die verschiedenen Hubschrauberbetreiber
müssen einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Die DRF ist dabei die
einzige gemeinnützige Luftrettungsorganisation in Deutschland, die
zur Finanzierung ihrer Arbeit die Hilfe von Fördermitgliedern
benötigt.

Verunsicherte Verbraucher können sich montags bis freitags von
8.00 bis 20.00 Uhr direkt bei der DRF erkundigen, ob ein Werber, der
an der Haustür um Unterstützung für die Luftrettung bittet, wirklich
seriös ist. DRF-Infotelefon: 0711-70072211.


Detailinformationen zum Urteil

Der 2. Zivilsenat des Oberlandesgericht Stuttgart (2 U 57/05)
hatte am 8. Dezember im Berufungsverfahren das Urteil des
Landgerichts Stuttgart vom 3.03.2005 (36 O 60/04) im wesentlichen
bestätigt. Damit muss der Beklagte es künftig unterlassen "im
geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs, insbesondere bei
der Werbung von Vereinsmitgliedern, weiterhin unter dem Namen
'Internationaler RettungsFlug e.V.' aufzutreten." (Urteil vom 8.
Dezember, 2 U 57/05). Dem Beklagten ist es künftig unter anderem
untersagt, in seinem Außenauftritt und bei seinen Werbemitteln den
Anschein zu erwecken, Luftrettung zu betreiben. Geklagt hatte die
gemeinnützige DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) mit Sitz in
Filderstadt bei Stuttgart.

Mehr Infos zur DRF im Internet: www.drf.de.

Quelle:
DRF
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40 THW-Einsatzkräfte kehren aus USA zurück: Einsatz beendet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:13 Uhr
Datum:
Samstag, 24.Dezember 2005
Altenburg - Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks
(THW) werden am Freitag, den 21. Oktober 2005, aus der
Katastrophenregion im amerikanischen Bundesstaat Louisiana
zurückkehren. Unter ihnen befinden sich auch acht Einsatzkräfte aus
dem THW-Länderverband Sachsen, Thüringen, und zwar aus den
Ortsverbänden Aue- Schwarzenberg, Chemnitz und Rudolstadt/ Saalfeld.
Sie werden um 08.30 Uhr vom Referatsleiter Einsatz beim THW, Gerd
Friedsam, und General Friedrich W. Riechmann, Beauftragter des
Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe für humanitäre Hilfe im
Ausland, im Trainingscenter der Flughafenfeuerwehr Frankfurt
empfangen.

Bonn/ Altenburg. Im Auftrag der Bundesregierung leistet das
Technische Hilfswerk (THW) seit dem 9. September Hilfe nach der
Hurrikan-Katastrophe in den Vereinigten Staaten. Der Schwerpunkt des
vierzigtägigen Einsatzes konzentrierte sich auf das Stadtgebiet von
New Orleans im Bundesstaat Louisiana und die angrenzenden Gebiete.
Mittlerweile sind die öffentlichen Gebäude und die Straßen der
Innenstadt vom Wasser befreit; die Bevölkerung hat mit den
Aufräumarbeiten begonnen. In Abstimmung mit den US-Behörden, dem
Bundesinnenministerium und dem Auswärtigen Amt haben die THW-Helfer
ihre Arbeiten in New Orleans und im angrenzenden Landkreis St.
Bernard zum 20. Oktober beendet.

Die Bundesregierung hatte den Vereinigten Staaten unmittelbar nach
der Katastrophe ein umfangreiches Hilfsangebot unterbreitet, darunter
auch zahlreiche Optionen des THW. Der amerikanische Botschafter in
Berlin, William Timken, nahm am 6. September in einem persönlichen
Schreiben an Bundesinnenminister Otto Schily die angebotene
Entsendung von Hochwasserspezialisten des THW an.

Die Bilanz des Einsatzes: Die 15 Hochleistungspumpen des THW
liefen rund um die Uhr. Insgesamt 128 THW-Helfer arbeiteten während
ihres vierzigtägigen Einsatzes an 165 Einsatzstellen.

Gearbeitet wurde vor allem an wichtigen öffentlichen
Einrichtungen, wie dem Superdome, „Charity Hospital“, dem „Community
Correction Center“, dem Gefängnis, und dem Drainagesystem der Stadt
New Orleans. Zusätzlich wurden Unterführungen der Stadtautobahn durch
Pumpen trocken gelegt. Darüber hinaus unterstützten die THW-Teams die
Entwässerung einiger überfluteter Stadtteile. Insgesamt wurden über 5
Millionen Kubikmeter Wasser in den Lake Pontchatrain und seine
Zuflüsse geleitet.


Quelle:
THW

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Ein Jahr nach dem Tsunami: ASB zieht positive Bilanz der Hilfe
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:00 Uhr
Datum:
Donnerstag, 8.Dezember 2005
Köln - "Es geht mit großen Schritten voran. Wir werden bis
Ende 2005 in Sri Lanka Hilfsprojekte im Wert von vier Millionen Euro
durchgeführt haben", zieht Edith Wallmeier, Leiterin der
ASB-Auslandshilfe, Bilanz der bisherigen Hilfe. Von der Lieferung von
Hilfsgütern direkt nach der Seebebenkatastrophe über den Aufbau von
Transitcamps bis zum Neubau von Wohnhäusern reicht das Spektrum des
ASB-Engagements.
Der ASB konzentriert seine Hilfsaktivitäten auf Sri Lanka, da er dort
schon vor dem Tsunami tätig war. Bereits im Januar 2005 wurde in den
Distrikten Kilinochchi und Mullaitivu mit dem Aufbau von Transitcamps
begonnen, in denen obdachlose Familien wohnen können, bis ihre
eigenen Häuser wieder aufgebaut sind. Der ASB errichtete in vier
Transitcamps insgesamt 265 Übergangshäuser, 180 Sanitäranlagen, vier
Vorschulen und fünf Gemeindehäuser. Zudem versorgte er 38 Camps mit
Strom und verteilte Koffer an 10.000 Familien zur Aufbewahrung ihrer
Habseligkeiten.
Im November 2005 begann der ASB mit dem Bau von insgesamt 1.200
Häusern in zehn Dörfern in Nord-Sri Lanka. Allein in sechs Dörfern
der Bezirke Kilinochchi und Jaffna werden 1.125 Wohnhäuser gebaut.
Zugleich errichtet der ASB in den Dörfern Gesundheitszentren,
Schulen, Spielplätze, Gemeindehäuser und Versammlungsräume, setzt
Straßen und Brücken instand und stellt Material zur Nutzung von
Sonnenenergie bereit.
Damit die Menschen wieder eigenes Geld verdienen können, baut der ASB
in Jaffna und Kilinochchi Markthallen sowie einfache Läden und
unterstützt den Bau einer Produktionsstätte für Ziegelbau. Zudem
stellt er Saat- und Pflanzgut für private Gärten zur Verfügung.
Fischer erhalten Netze und Außenbordmotoren. Zudem bietet der ASB
selbst Arbeitsmöglichkeiten (so genannte Cash-for-Work-Programme) an,
z.B. im Straßenbau oder bei der Wiederaufforstung.
"Mit all unseren Projektaktivitäten wollen wir einen Beitrag zur
nachhaltigen Stabilität im Land leisten", so Edith Wallmeier. Deshalb
engagiert sich der ASB in den Distrikten Trincomalee und Batticaloa
mit Projekten zur Krisenprävention, Friedenserhaltung und
Konfliktbewältigung. In Hambantota, wo 25 Prozent der Menschen ohne
Arbeit sind, plant der ASB aus diesem Grund Trainingsmaßnahmen für
Jugendliche zur Erleichterung des Berufseinstiegs.

Köln, den 2. Dezember 2005

Quelle:
ASB

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Feuerwehren immer stärker überregional gefordert
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:00 Uhr
Datum:
Donnerstag, 8.Dezember 2005
Berlin - Überregionale Feuerwehreinsätze müssen in den
Katastrophenschutzplanungen auf allen Ebenen stärker berücksichtigt
werden. Das ist für den Deutschen Feuerwehrverband (DFV) die
wichtigste Erkenntnis aus dem verheerenden Wintereinbruch im
Nordwesten. Der Spitzenverband der Feuerwehren spricht sich für eine
schnelle Aufarbeitung aus. Die Einsätze der vergangenen Tage haben
gezeigt, dass die Feuerwehren mit ihrem flächendeckenden Netz in
Städten und Gemeinden das Rückgrat für den Bevölkerungsschutz sind.

"Die Feuerwehren haben mit mehreren tausend Helfern das Gros der
Einsatzkräfte in der Region gestellt. Städte und Gemeinden können bei
allen Notlagen schnell und vor Ort auf dieses Potenzial
zurückgreifen. Feuerwachen und Gerätehäuser waren überdies vielfach
die ersten Anlaufpunkte für hilfesuchende Menschen und für
Einsatzkräfte anderer Organisationen oder aus anderen Regionen. Das
müssen Bund und Länder bei ihren Vorsorgeplanungen verinnerlichen",
betonen DFV-Präsident Hans-Peter Kröger und der Präsident des
Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen, Dipl.-Ing. Walter
Jonas.

Beide danken den Einsatzkräften: "Unser Dank gilt allen
Feuerwehrmännern und -frauen, aber auch allen anderen Menschen, die
in den vergangenen Tagen unermüdlich und überwiegend ehrenamtlich
geholfen haben. Ihr Einsatz macht wenige Tage vor dem bundesweiten
Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember deutlich, wie wichtig
bürgerschaftliches Engagement ist!"

Große Feuerwehreinheiten gewinnen an Bedeutung

In der Katastrophenregion zeichnet sich auch für die Helfer
Entspannung ab: "Nachdem die Stromversorgung weitgehend
wiederhergestellt ist, können die unterstützenden Feuerwehreinheiten
aus Hessen vermutlich im Laufe des morgigen Donnerstages wieder aus
den betroffenen Kreisen in Nordrhein-Westfalen abrücken", sagt
DFV-Vizepräsident Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs.

"Das Aufstellen größerer Feuerwehreinheiten für überregionale
Einsätze gewinnt mit den Risiken von Naturkatastrophen und Terror
zunehmend an Bedeutung. Nordrhein-Westfalen kann auf solche
Strukturen zurückgreifen und konnte diese Einheiten beim
Weltjugendtag auch erfolgreich erproben", bekräftigt
DFV-Vizepräsident Ziebs. "Bei überörtlichen Einsätzen stehen vor
allem die Alarmierungswege, die Koordinierung der Einheiten sowie
deren Führungsstrukturen im Mittelpunkt unserer Betrachtungen."



Quelle:
DFV

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THW überbrückt Engpässe in der Stromversorgung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:45 Uhr
Datum:
Montag, 28.November 2005
Bonn - Mit über hundert Stromerzeugern ist das Technische
Hilfswerk (THW) zurzeit in der Region um Münster im Einsatz, um
Engpässe in der Stromversorgung zu überbrücken. Die Einsatzeinheiten
aus Nordrhein- Westfalen werden dabei auf Anforderung des
nordrhein-westfälischen Innenministeriums von Kräften aus
Niedersachen und Hessen unterstützt. Einsatzschwerpunkte für die
Generatoren sind vor allem öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser und
Altenheime, aber auch Wohngebäude und Bauernhöfe werden vom THW mit
Strom versorgt.

Als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes ist es
die Aufgabe des THW auch bei großflächigen Stromausfällen schnell
Hilfe zu leisten. Für die Sicherheit im Bereich der Stromversorgung
werden im gesamten Bundesgebiet 88 Fachgruppen Elektroversorgung
vorgehalten, die mit Generatoren mit einer Leistung bis zu 200 KVA
ausgerüstet sind. Darüber hinaus verfügt jeder der 665 Ortsverbände
über kleinere Stromerzeuger, die ebenfalls bei Stromausfällen
eingesetzt werden können.

Mehr als 500 Einsatzkräfte aus den zwölf Geschäftsführerbereichen
des Landesverbands Nordrhein-Westfalen sowie etwa 100 Kräfte der THW-
Länderverbände Bremen/Niedersachsen und
Hessen/Rheinland/Pfalz/Saarland sind zurzeit in Folge des
Wintereinbruchs im Norden des bevölkerungsreichsten deutschen
Bundeslandes im Einsatz. Zurzeit konzentrieren sich die Arbeiten des
THW auf den Großraum Münster. Insbesondere in den Kreisen Borken und
Steinfurt ist die Stromversorgung der Bevölkerung stark
beeinträchtigt. Auf Anforderung des nordrhein-westfälischen
Innenministeriums wurden Einsatzeinheiten des THW und der Feuerwehr
aus Hessen zur Unterstützung der Hilfsarbeiten in die Region Münster
entsandt.

In den vergangenen Tagen unterstützten mehr als 1.000 THW
Einsatzkräfte aus über 100 Ortsverbänden die örtliche Gefahrenabwehr
in den vom Wintereinbruch betroffenen Gebieten. Das Einsatzspektrum
reichte dabei – neben der Stromversorgung – von Freischlepparbeiten
auf den Straßen sowie dem Beseitigen von Hindernissen von den
Gleisanlagen der Deutschen Bahn bis hin zur Versorgung der
Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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Schneesituation MÜNSTERLAND
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:53 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Der DRK-LV WESTFALEN-LIPPE hat aus den Berichten seiner Kreisverbände per 271530nov05 einen landesweiten Lagebericht zusammengestellt.

Lagebericht des DRK-LV WESTFALEN-LIPPE per 271530nov05

01 ALLGEMEINE LAGE / SCHADENLAGE
Seit den Frühstunden des 25nov05 war der Raum MÜNSTERLAND von schweren Schneefällen betroffen, was zur Zerstörung von Stromversorgungsleitungen geführt hat. Außerdem führten die Schneefälle zu Störungen auf den Verkehrswegen (BAB A 1, BAB A 31, Landesstraße über den SCHÖPPINGER BERG, Verbindungen der Eisenbahn. Die Störungen der Stromversorgung dauern zum Teil auch jetzt noch an.
Besonders betroffen waren – neben den bereits erwähnten Verkehrsverbindungen – Gemeinden in den Kreisen BORKEN, COESFELD und STEINFURT. Die Landräte dieser Kreise haben daraufhin den Großschadensfall festgestellt. Seit den Abendstunden des 25nov05 ist auch der Krisenstab der Bezirksregierung MÜNSTER einberufen.

02 EIGENE LAGE
Die Einsatzzentrale des DRK-LV WESTFALEN-LIPPE arbeitet seit 252100nov im Schichtdienst; teilweise wurde ein Beauftragter zum Krisenstab der BezReg MÜNSTER abgestellt.
Aus den Kreisverbänden des DRK-LV WESTFALEN-LIPPE wurden eingesetzt:
RegBez MÜNSTER:
KV BORKEN: 1., 2. und 3. Einsatzeinheit vom 260015 bis 271500
KV BOTTROP: 1. Einsatzeinheit von 260637 bis 271510
KV COESFELD: 1., 2. und 3. Einsatzeinheit von ca. 251800 bis 271500
KV GELSENKIRCHEN: 1. Einsatzeinheit von 260618 bis 261732
KV MÜNSTER: 1. und 2. Einsatzeinheit von 25nov bis 261700. Anschließend ist aus verbliebenen Kräften des KV MÜNSTER gemeinsam mit Kräften anderer Hilfsorganisationen eine weitere Einsatzeinheit neu zusammengestellt worden; diese befindet sich seit 261925 im Einsatz im Raum BURGSTEINFURT.
KV RECKLINGHAUSEN: 1. Einsatzeinheit von 260549 bis 270230, das Material des TeTr (insbesondere Ersatzstromerzeuger) ist im Einsatzraum verblieben.
7. und 8. Einsatzeinheit von 260946 bis 270230
KV STEINFURT und KV TECKLENBURGER LAND: 1., 2., 3. und 4. Einsatzeinheit waren seit Beginn der Lage – z.T. mehrfach – im Einsatz. Der Kreis STEINFURT ist inzwischen dazu übergegangen, die Kräfte des DRK im „Stützpunktsystem“ (sh. Nr. V A 10 der K-Vorschrift) in den betroffenen Orten auf der Basis der DRK-Ortsvereine einzusetzen.
KV WARENDORF-BECKUM: die 1., 2., 3. und 4. Einsatzeinheit wurden ab 261831 an der Hauptfeuerwache MÜNSTER für Einsätze bereitgestellt.
RegBez ARNSBERG:
KV DORTMUND: Kräfte der 1. Einsatzeinheit sind seit 261330 zur Unterstützung des DRK-Stützpunkts in HORSTMAR/Kreis STEINFURT im Einsatz.
KV ENNEPE-RUHR: 1. Einsatzeinheit von 261000 bis 261434
KV HAMM: 1. Einsatzeinheit von 261640 bis 271134
KV UNNA: 4. Einsatzeinheit von 261456 bis 262400, Teile der 3. und 4. Einsatzeinheit seit 271515 (Verpflegungseinsatz AHAUS)
KV WITTEN: 1. Einsatzeinheit von 261000 bis 261434
RegBez DETMOLD:
KV Bielefeld: Techniktrupp der 1. Einsatzeinheit seit 261945
DRK-HILFSZUG:
Hilfszugabteilung WESTFALEN: Materialauslagerung von 150 Betten nach EMSDETTEN, 200 Betten nach BORKEN, Lautsprecherwagen für Information der Bevölkerung von 261830 bis 270030 nach BURGSTEINFURT, 200 Decken, 1 gl. Einsatzfahrzeug und Material für die Verpflegungsausgabe nach HORSTMAR. Vorbereitet wurde die Auslagerung von 150 Betten auf Anforderung des Krisenstabs Kreis COESFELD, die Entscheidung hierfür wird in Kürze erwartet.
Hilfszugabteilung NORDRHEIN: 1 Ersatzstromerzeuger (ESE) 35 kVA, 1 ESE 5 kVA und 4 ESE 3kVA nach HORSTMAR

03 WEITERE MASSNAHMEN
Die Einsatzzentrale Landesverband hat sich auf einen weiteren mehrtägigen Schichtbetrieb vorbereitet. Die DRK-Kreisverbände stehen für weitere mögliche Anforderungen bereit. Soweit Einsatzeinheiten aus dem Einsatz zurückgekehrt sind, wurde angeordnet, die Einsatzkräfte ruhen zu lassen und die Einsatzeinheit für einen evtl. erneuten Einsatz wieder einsatzbereit zu machen. Hierzu gehört insbesondere die Ersatzbeschaffung von Verbrauchsmaterial.

Quelle:
DRK
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THW überbrückt Engpässe in der Stromversorgung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:53 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Bonn - Mit über hundert Stromerzeugern ist das Technische
Hilfswerk (THW) zurzeit in der Region um Münster im Einsatz, um
Engpässe in der Stromversorgung zu überbrücken. Die Einsatzeinheiten
aus Nordrhein- Westfalen werden dabei auf Anforderung des
nordrhein-westfälischen Innenministeriums von Kräften aus
Niedersachen und Hessen unterstützt. Einsatzschwerpunkte für die
Generatoren sind vor allem öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser und
Altenheime, aber auch Wohngebäude und Bauernhöfe werden vom THW mit
Strom versorgt.

Als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes ist es
die Aufgabe des THW auch bei großflächigen Stromausfällen schnell
Hilfe zu leisten. Für die Sicherheit im Bereich der Stromversorgung
werden im gesamten Bundesgebiet 88 Fachgruppen Elektroversorgung
vorgehalten, die mit Generatoren mit einer Leistung bis zu 200 KVA
ausgerüstet sind. Darüber hinaus verfügt jeder der 665 Ortsverbände
über kleinere Stromerzeuger, die ebenfalls bei Stromausfällen
eingesetzt werden können.

Mehr als 500 Einsatzkräfte aus den zwölf Geschäftsführerbereichen
des Landesverbands Nordrhein-Westfalen sowie etwa 100 Kräfte der THW-
Länderverbände Bremen/Niedersachsen und
Hessen/Rheinland/Pfalz/Saarland sind zurzeit in Folge des
Wintereinbruchs im Norden des bevölkerungsreichsten deutschen
Bundeslandes im Einsatz. Zurzeit konzentrieren sich die Arbeiten des
THW auf den Großraum Münster. Insbesondere in den Kreisen Borken und
Steinfurt ist die Stromversorgung der Bevölkerung stark
beeinträchtigt. Auf Anforderung des nordrhein-westfälischen
Innenministeriums wurden Einsatzeinheiten des THW und der Feuerwehr
aus Hessen zur Unterstützung der Hilfsarbeiten in die Region Münster
entsandt.

In den vergangenen Tagen unterstützten mehr als 1.000 THW
Einsatzkräfte aus über 100 Ortsverbänden die örtliche Gefahrenabwehr
in den vom Wintereinbruch betroffenen Gebieten. Das Einsatzspektrum
reichte dabei – neben der Stromversorgung – von Freischlepparbeiten
auf den Straßen sowie dem Beseitigen von Hindernissen von den
Gleisanlagen der Deutschen Bahn bis hin zur Versorgung der
Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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Hessen unterstützt Nordrhein-Westfalen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:52 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Hessische Feuerwehr- und Rettungskräfte unterstützen die Behörden in NordrheinWestfalen bei der Bewältigung der Schneekatastrophe.
In der Nacht zum Sonntag seien rund 300 Feuerwehrleute und Angehörige der Rettungsdienste in den Raum Münster/ Westfalen gefahren, erklärte Innenminister Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Der hessische Tross umfasse 75 Fahrzeuge, die mit 180 Stromgeneratoren beladen seien.

Vorrangig müsse die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wieder hergestellt werden, so der Minister.

Quelle:
hr
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Einsatz 25.11.2005 - Schneechaos auf der A 5, Bergungseinsätze
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:52 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Aufgrund ergiebiger Schneefälle im Raum Mittelhessen, die am Donnerstag, 24.11.05 gegen 21.00 Uhr einsetzten und bis Freitag, 25.11.05, 4.00 Uhr anhielten und 15 cm Schnee mit sich brachten, entwickelte sich aufgrund Schneeglätte ab 23.00 Uhr ein Verkehrschaos auf der Autobahn A 5.



Gegen 5 Uhr alarmierte die Leitfunkstelle Gießen die Schnelleinsatzgruppe des THW Gießen auf Anforderung der Polizeiautobahnstation Butzbach.



Im Bereich zwischen Gambacher Kreuz und Homberg/Ohm auf einer Strecke von gut 25 km blockierten zahlreiche querstehende LKW die Fahrbahn aufgrund Schneeglätte. Der Verkehr kam zum Erliegen, "nichts ging mehr", PKW- und LKW-Fahrer mussten die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen.



Der THW-OV Gießen rückte mit vier Fahrzeugen (GKW I, LKW/LKr FGr W, GKW II mit Schneeketten, MLW Infra (GKW) mit Schneeketten) und 15 Helfern aus.



Die Fahrzeuge fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung Nord auf und schleppten die querstehenden LKW mit Abschleppstangen "von vorne her" frei.

Gegen 11.30 Uhr lief der Verkehr wieder einigermaßen, die Streudienste setzten mehrere Räumfahrzeuge in diesem Bereich ein, so dass sich der Verkehr wieder normalisierte.



Gegen 12 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft im OV wieder hergestellt

Vom OV Giessen

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Einsatzschwerpunkte für das THW in Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:52 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Bonn - Mehrere hundert Einsatzkräfte des Technischen
Hilfswerks (THW) sind seit Freitagabend ununterbrochen im Einsatz und
leisten Hilfe in Folge des Wintereinbruchs in Deutschland. Zurzeit
konzentrieren sich die Arbeiten auf die Bundesländer Niedersachsen
und Nordrhein Westfalen. In Osnabrück stellte das THW in der Nacht
zum Samstag die Stromversorgung des Klinikums und der
Polizeileitstelle sicher.

Der Wintereinbruch pünktlich zum ersten Adventswochenende hat in
den betroffenen Regionen teilweise zu chaotischen Zuständen geführt.
Besonders betroffen ist in Niedersachsen der Großraum Osnabrück und
in Nordrhein Westfalen die Landkreise Steinfurt und Borken sowie der
gesamte Einzugsbereich des Regierungspräsidiums Münster. Das THW
unterstützt mehr als 500 Einsatzkräften aus 42 Ortsverbänden die
örtliche Gefahrenabwehr. Das Einsatzspektrum reicht von der
Notstromversorgung von Krankenhäusern und Bauernhöfen über
Freischlepparbeiten auf den Straßen sowie dem Beseitigen von
Hindernissen von den Gleisanlagen der Deutschen Bahn bis hin zur
Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken.


THW: Katastrophenschutzorganisation getragen von
ehrenamtlichem Engagement

Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des
Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den
Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen
Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW
weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von
ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in
Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit über 77.000
Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 665 THW-
Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge
Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der
Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der
Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche –
verteilt auf acht Landesverbände – ergänzen sich die Komponenten der
Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen
Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo
es notwendig ist.

Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das
Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis
zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau.
Mit so genannten „Schnell-Einsatz-Einheiten“ trägt das THW im
Katastrophenfall, wie zuletzt nach der Erdbebenkatastrophe in
Pakistan dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet
das THW seinen Auftraggebern – darunter die Vereinten Nationen, die
Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen – zudem die
Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von
Projekten.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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Feuerwehrschule Hamburg trainiert mit Hilfe virtueller Realität
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:51 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Haan - Zu den Kernaufgaben der Landesfeuerwehrschule Hamburg
zählt die Ausbildung und die Schulung von Einsatzkräften und
Entscheidungsträgern bei Unfällen und Katastrophen. Hierbei ist die
für die Ausbildung vorgesehene Situation so realistisch wie möglich
nachzustellen. Das Einsatztraining steht im Vordergrund.

Bei der Ausbildung von Zug- und Gruppenführern im Bereich
Brandschutz und ABC-Unfällen besteht Bedarf, diese mit interaktiven
virtuellen Übungen im Katastrophenmanagement zu ergänzen und zu
beleben. DiaboloVR bietet die Möglichkeit, Übungsszenarien in einer
eigenen, gewohnten und wiedererkennbaren, aber virtuellen Umgebung zu
entwickeln. Die Szenarien schließen an den bestehenden
Ausbildungsplan an und werden auf die vom Schulungsinstitut
vorgegebenen Lernziele abgestimmt.

"DiaboloVR ist das am meisten flexible und preiswerteste System
nach unserer Studie virtueller Übungssysteme und hat sich in den
letzten Jahren am stärksten entwickelt" begründet Manfred Queiss,
Projektleiter der LFS Hamburg die Entscheidung, nun ebenso wie andere
Feuerwehrschulen DiaboloVR zukünftig zu verwenden. "Dazu kommt, dass
das System in deutscher Sprache verfügbar ist und die niederländische
Firma E-Semble uns in deutscher Sprache Unterstützung bieten kann."

Wie funktioniert das?

Mit virtuellen Unfallszenarien werden Unfälle mit dem Rechner
lebensecht, variabel und methodisch auf das Lernziel einstellbar
nachgeahmt. Kursteilnehmer bewegen sich mit Hilfe eines Joysticks in
der simulierten Welt eines virtuell und lebensecht dargestellten
Unfall- oder Katastrophenereignisses. Der Kursteilnehmer beurteilt
den Schaden, kommuniziert mit anderen Kursteilnehmern und trifft
Einsatzentscheidungen.

Virtuelle Szenarien bieten besonders wirksame Möglichkeiten, um
Entschluss-, Urteils- und Vorstellungskraft zu fördern und die
Führungsvorgänge einzuüben, was erfahrungsgemäß mittels herkömmlicher
Ausbildungsmöglichkeiten und -methoden nur eingeschränkt realisierbar
ist.

Virtuelles Üben - Ergänzung der Praxis

Besonders geeignet sind virtuelle Verfahren für die Schulung und
Einübung von Lagebeurteilung, Einsatztaktik und -maßnahmen,
Befehlsgebung und Triage. Das virtuelle Üben kann nicht die Praxis
ersetzen. Definierte Lernziele mit Bezug auf Erkundungs- und
Führungskompetenzen können aber erfolgreich verwirklicht werden und
es werden in vieler Hinsicht Zeit, Kosten und Ressourcen erspart.
Zudem ist das System flexibel, dokumentierbar und zur laufenden
Aktualisierung und Wie-derholung von Ausbildungsabschnitten
geeignet.

Das System heißt DiaboloVR

DiaboloVR wird von der Firma E-Semble in Delft entwickelt, einem
niederländischen Unternehmen, das sich unter anderem auf
Übungsanwendungen im Bereich Katastrophenschutz spezialisiert hat.
Schulen in Deutschland, Österreich, Italien und den Niederlanden
werden von der Firma E-Semble erfolgreich mit modernen Übungsmitteln
unterstützt.


Originaltext: E-Semble bv
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(Nur) jede 7. Infektion auf Intensivstationen entsteht durch mangelnde Hygiene
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:51 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.November 2005
Berlin (ots) - Wenn sich Patienten auf der Intensivstation eine
Infektion zuziehen, liegt das seltener als gedacht an Hygienefehlern
der Ärzte und des Pflegepersonals. Zu diesem Schluss kommen
Wissenschaftler um den Krankenhaushygieniker Professor Henning Rüden
von der Berliner Charité nach Auswertung einer vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie. In
Zusammenarbeit mit fünf Intensivstationen der Charité hatten die
Forscher den Krankheitsverlauf von fast 1.900 Patienten verfolgt, die
länger als zwei Tage auf einer der Stationen verbringen mussten.

85 Prozent der Infektionen unvermeidbar

Bei etwa 23 Prozent der Patienten kam es zu einer
Infektionskrankheit, meistens zu Lungenentzündungen oder
Harnwegsinfektionen. "Das entspricht ungefähr den Ergebnissen anderer
Untersuchungen", so Projektleiter Rüden. Knapp 15 Prozent, also etwa
jede siebte Infektion, war darauf zurückzuführen, dass
Krankheitskeime von einem Patienten zum anderen verschleppt wurden.
Rüden: "Das konnten wir daran erkennen, dass bei den Betroffenen
exakt dieselben Erreger vorlagen, die wir bei anderen Patienten auf
derselben Station fanden. Wir haben dazu mit molekularbiologischen
Methoden den genetischen Fingerabdruck der Keime analysiert."
Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Diese 15 Prozent der
Infektionen haben wahrscheinlich Ärzte und Pfleger bei ihrer Arbeit
von Patient zu Patient getragen. Die Ansteckung hätte durch strengere
Hygiene verhindert werden können. Und was ist mit den übrigen 85
Prozent? "Wenn die Keime nicht von außen kommen, muss es sich um so
genannte endogene Infektionen handeln", antwortet Rüden. Das heißt,
Bakterien, die den Körper besiedeln, aber bei Gesunden keinen Schaden
anrichten, breiten sich plötzlich aus und verursachen Krankheiten.
Schuld ist der geschwächte Zustand, in dem sich die meisten Patienten
auf Intensivstationen befinden. Rüden: "Solche Infektionen wird man
kaum umgehen können, selbst durch beste Hygiene nicht."

Jeder neue Schlauch birgt ein Risiko

85 Prozent der Infektionen unvermeidbar - ein unbefriedigender
Zustand. Doch die Studienergebnisse haben auch einen positiven
Aspekt. Bisher waren Infektionsforscher nämlich davon ausgegangen,
dass der Anteil der von Patient zu Patient verschleppten Infektionen
nicht bei 15 Prozent liegt wie in der aktuellen Studie, sondern etwa
doppelt so hoch. Um die Hygiene auf den Intensivstationen scheint es
also besser zu stehen als gedacht. "Aber natürlich sind auch 15
Prozent noch zu viel", schränkt Rüden ein. Um die Zahl der
Infektionen weiter zu reduzieren, sollten Hygienevorschriften noch
konsequenter befolgt werden. Ärzte und Pfleger müssen sich nach jeder
Tätigkeit am Patienten die Hände desinfizieren und auf einen sterilen
Umgang mit Urin- oder Venenkathetern und Infusionssystemen achten.
Rüden: "Jeder neue Katheter und jeder neue Schlauch zur Beatmung
birgt das Risiko, dass Keime in den Körper gelangen. Deshalb gilt
heute auch die Empfehlung, Katheter eher selten zu wechseln. Früher
war das genau umgekehrt - die Systeme sollten alle paar Tage
ausgetauscht werden." Die Studienergebnisse zeigen außerdem, dass
Einzelzimmer die Ansteckungsgefahr verringern können: Die wenigsten
Erregerübertragungen von Patient zu Patient gab es auf einer Station,
die jedem Patienten ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellte.

Originaltext: BM für Bildung und Forschung
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Herzkreislauferkrankung wieder häufigste Todesursache
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:13 Uhr
Datum:
Freitag, 4.November 2005
Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben
nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2004 in
Deutschland insgesamt 818 271 Personen (383 388 Männer und 434 883
Frauen); dies waren 35 675 Sterbefälle oder 4,2% weniger als im
Vorjahr.

Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (152 468 Männer und 216 004
Frauen) wurde – wie auch schon in den Vorjahren – der Tod durch eine
Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Infolge von
Kreislauferkrankungen starben insbesondere ältere Menschen: Über 90%
der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt. Frauen starben entsprechend
häufiger an einer Kreislauferkrankung, weil sie im Durchschnitt älter
werden als Männer. Am Herzinfarkt, der zur Gruppe der
Kreislauferkrankungen gehört, verstarben 67 149 Personen, davon 54,8%
Männer (36 803 Verstorbene) und 45,2% Frauen (30 346 Verstorbene).

Einem Krebsleiden erlag im Jahr 2004 gut ein Viertel aller
Gestorbenen (111 013 Männer und 98 316 Frauen). Bei den Männern
hatten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane (35 936
Verstorbene) und der Atmungsorgane (30 427 Verstorbene) die größte
Bedeutung. Bei den verstorbenen Frauen dominierten die bösartigen
Neubildungen der Verdauungsorgane mit 32 539 Sterbefällen, gefolgt
von bösartigen Neubildungen der Brustdrüse mit 17 592 Sterbefällen.

An nichtnatürlichen Todesursachen (Verletzungen und Vergiftungen)
starben 33 309 Personen (20 758 Männer und 12 551 Frauen). Von den 10
733 Personen, die im Jahr 2004 freiwillig aus dem Leben schieden,
waren 74% Männer und 26% Frauen.


Todesursachen 2004
Deutschland


Gestorbene 2004
insgesamt männlich weiblich
%-An- %-An-
Pos. Nr Todes- teil teil
ICD-10 ursachen An- in % An- an der An- an der
1) zahl zahl Todes- zahl Todes-
ur- ur-
sache sache


A00-T98 Insge-
samt 818 271 100,0 383 388 46,9 434 883 53,1

darunter:


C00-C97 Bösartige
Neubil-
dungen 209 329 25,6 111 013 53,0 98 316 47,0
I00-I99 Krankheiten
des Kreis-
laufsystems 368 472 45,0 152 468 41,4 216 004 58,6
I21-I22 Myokard-
infarkt 67 149 8,2 36 803 54,8 30 346 45,2
J00-J99 Krankheiten
des Atmungs-
systems 52 500 6,4 27 214 51,8 25 286 48,2
K00-K93 Krankheiten
des Ver-
dauungs-
systems 42 213 5,2 21 304 50,5 20 909 49,5
S00-T98 Verletzungen,
Ver-
giftungen
und be-
stimmte
andere
Folgen
äußerer
Ursachen 33 309 4,1 20 758 62,3 12 551 37,7

darunter nach der äußeren Ursache (S00-T98):


V01-V99 Transport-
mittel-
unfälle 6 087 0,7 4 438 72,9 1 649 27,1
W00-W19 Stürze 7 913 1,0 3 433 43,4 4 480 56,6
X60-X84 Vorsätzliche
Selbstbe-
schädigung
(Suizid) 10 733 1,3 7 939 74,0 2 794 26,0


1) Nach der internationalen statistischen Klassifikation der
Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision (ICD-10)

Detailliertere Ergebnisse stehen unter www.gbe-bund.de zur
Verfügung.


Quelle:
Statistisches Bundesamt

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ASB baut Häuser für rückkehrende Flüchtlinge auf dem Balkan wieder auf
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:11 Uhr
Datum:
Freitag, 4.November 2005
Köln (ots) - In dieser Woche begann der ASB in Kroatien mit dem
Wiederaufbau von 30 im Krieg zerstörten Wohnhäusern. Auch heute, zehn
Jahre nach Beendigung des Krieges auf dem Balkan, gibt es immer noch
Menschen, die erst jetzt in ihre Heimat zurückkehren. Im Kreis
Zadar-Sibenik im dalmatinischen Hinterland gilt es nun den
Rückkehrern erst einmal ein Dach über dem Kopf zu errichten. Damit
eine schnelle Integration möglich ist, wird der Häuserbau durch
Maßnahmen flankiert, die es den Menschen ermöglichen sollen, eigenes
Geld zu verdienen. So erhalten die Familien beispielsweise
landwirtschaftliches Arbeitsgerät, Werkzeuge, Kleinmaschinen oder
Nutztiere.

Weitere 40 zerstörte Wohnhäuser baut der ASB in der ostbosnischen
Gemeinde Zvornik wieder auf. 30 ehemalige Flüchtlingsfamilien, die
jetzt zurückkehren sowie zehn ortsansässige Familien können dann
Anfang 2006 in diese Häuser einziehen. Auch dieses Projekt wird von
einkommensschaffenden Maßnahmen flankiert.

Bereits im September wurde vom ASB in Serbien mit dem Bau von
Wohnungen für 24 Familien in der südserbischen Gemeinde Leskovac
begonnen. Die meisten der neuen Bewohner sind aus verschiedenen
Teilen des ehemaligen Jugoslawien nach Serbien geflohen und haben
jahrelang auf engstem Raum in Flüchtlingslagern gelebt. Diese
Flüchtlinge, die nicht in ihre Heimatgemeinden zurückkehren können,
können sich nach dem Bezug der Wohnungen dauerhaft in die Gemeinde
Leskovac integrieren und wieder eine langfristige Zukunftsperspektive
für sich entwickeln.

Die Finanzierung dieser drei Projekte hat das Auswärtige Amt mit
insgesamt 900.000 Euro unterstützt. 100.000 Euro stammen aus
ASB-Spendengeldern.

Quelle:
ASB
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Herzinfarkt: Schneller den Notarzt rufen - Immer mehr Betroffene zögern den rettenden Anruf hinaus
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:10 Uhr
Datum:
Freitag, 4.November 2005
Baierbrunn (ots) - Menschen, die akute Herzbeschwerden haben,
zögern immer länger, den Notarzt zu rufen. In den vergangenen zehn
Jahren verlängerte sich die Zeit zwischen dem Infarkt und dem Beginn
der Behandlung im Krankenhaus von 160 auf 190 Minuten, berichtet das
Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Entwicklung ist
paradox, denn die Chancen, einen Infarkt zu überleben, sind durch
medizinische Fortschritte weiter verbessert worden. Dazu ist aber
wichtig, dass Betroffene möglichst schnell behandelt werden. Rund 200
befragte Kardiologen sehen vor allem zwei Gründe für das zu lange
Intervall zwischen Infarkt und Therapie: Die Patienten hoffen, dass
ihre Beschwerden von selbst verschwinden. Viele wollen auch Notarzt
und Rettungsdienst nicht „stören“. Ohne diese falsche Scheu könnten
viele der rund 177.000 Menschen, die jährlich an den Folgen des
Herzinfarktes sterben, noch leben.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 11/2005 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
Mehr Pressetexte auch online: www.GesundheitPro.de > Button Presse-
Service (Fußleiste)

Quelle:
Apothekenumschau
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Neues Krankenhausverzeichnis
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:08 Uhr
Datum:
Freitag, 4.November 2005
Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steht
seit heute ein aktualisiertes „Verzeichnis der Krankenhäuser und
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland“ mit Stand
31.12.2003 im Internetangebot der Statistischen Ämter des Bundes und
der Länder als Gemeinschaftsveröffentlichung zur Verfügung.

Das Verzeichnis enthält Informationen zu Name und Adresse,
Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail- und Internetadresse der
Einrichtungen, Name und Art des Trägers sowie Anzahl der
aufgestellten Betten nach Fachabteilungen (bei Krankenhäusern
zusätzlich Anzahl der Tages- und Nachtklinikplätze), basierend auf
den Meldungen zur amtlichen Krankenhausstatistik für das Berichtsjahr
2003.

Das Dateiformat Excel ermöglicht den Nutzern eine vielfältige, auf
die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Recherche auf dem Gebiet
der stationären Gesundheitsversorgung.


Als Gemeinschaftsprodukt der Statistischen Ämter des Bundes und der
Länder können Sie das Krankenhausverzeichnis über den Online-Shop
des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/shop) beziehungsweise
das Statistik-Portal (www.statistik-portal.de/Statistik-
portal/publ.asp#Verzeichnisse) oder direkt über die Statistischen
Ämter der Länder beziehen. Die Kontaktadressen bietet der Link
www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/kontakte.asp


Quelle:
Statistisches Bundesamt

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Kritik am deutschen Rettungssystem: "Einheitlicher Standard dringend nötig!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:07 Uhr
Datum:
Freitag, 4.November 2005
Köln - Köln. Kritik am deutschen Rettungssystem übt der
Leiter des Malteser Rettungsdienstes, Dr. Klaus Runggaldier, vor der
am Freitag in Berlin stattfindenden "Ständigen Konferenz für den
Rettungsdienst", zu der alle am Rettungsdienst in Deutschland
Beteiligten zusammenkommen. "Viele Menschen glauben, dass sie bei
einem Notfall, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt oder einem
Schlaganfall, überall im Lande gleich gut versorgt werden. Doch das
deutsche Rettungssystem ist völlig uneinheitlich."

Es gebe je nach Bundesland und Region gravierende Unterschiede,
was die Eintreffzeiten der Rettungsfahrzeuge und Qualifikation des
Personals oder insbesondere auch die Behandlungsstandards am
Patienten betrifft. Dies sei um so schlimmer als die Behandlung eines
Herzinfarktes unabhängig von Ort und Zeit der Erkrankung aus
medizinischer Sicht immer gleich sein sollte. "Selbst innerhalb
mancher Bundesländer sind die Unterschiede so groß, dass ein
einheitlicher Mindeststandard mitnichten gewährleistet ist."

Schuld an dieser Uneinheitlichkeit, so Runggaldier, sei die
föderale Struktur des Rettungsdienstes mit 16
Landesrettungsdienstgesetzen, 300 verschiedenen
Rettungsdienstbereichen und fehlenden Mindeststandards. "Wir Malteser
sind immer noch der einzige Rettungsdienst mit einem bundesweiten
Qualitätsmanagement (QM)-System an allen Standorten. Das heißt: Nur
wir Malteser setzen bundesweit einen einheitlichen klaren Standard
um, damit unsere Patienten landauf landab immer gleichgut und
bestmöglich versorgt werden. Durch die großen Unterschiede werden wir
aber immer wieder gezwungen, deutliche Abstriche in der Ausstattung
der Fahrzeuge, der Medikamente, der medizinischen Geräte und nicht
zuletzt leider auch beim Personal zu machen. Die Länder hätten das
von uns seit vielen Jahren erfolgreich gelebte QM-System längst zu
den gesetzlich vorgeschriebenen Standards für alle Rettungsdienste
erheben sollen."

Runggaldier fordert die Länder zu einer zügigen Reform des
Rettungssystems auf: "Ein einheitlicher Standard ist dringend nötig!"

Achtung Redaktionen! Interviews mit Dr. Klaus Runggaldier sind
möglich (Vermittlung über M. 0160 - 70 77 689)

Aktiv und kompetent: Die Malteser bieten Spitzenqualität im
Rettungswesen. [Mit 168 Rettungswachen in ganz Deutschland · rund 600
Rettungsmitteln · mehr als 5.000 Mitarbeitern · über 600.000
Einsätzen jährlich · alle 52 Sekunden ist der Malteser Rettungsdienst
unterwegs · der einzige Rettungsdienst mit bundesweitem
Qualitätsmanagemt-System an allen Standorten · bestens aus- und
fortgebildetes, hochmotiviertes Rettungsfachpersonal · optimale
medizinisch-technische Fahrzeugausstattung.]

Quelle:
MHD
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Johanniter senden Erkundungsteam in die Erdbebenregion
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:34 Uhr
Datum:
Montag, 10.Oktober 2005
Berlin - Voraussichtlich morgen, Dienstag, 11. Oktober, wird
ein vierköpfiges Erkundungsteam der Johanniter-Unfall-Hilfe in die
Erdbebenregion nach Pakistan reisen. Das Team besteht aus
- dem Programmkoordinator Gabor Dunajsky aus Ungarn, der zurzeit für
die Johanniter in Afghanistan arbeitet,
- dem Logistiker Holger Sommer aus Hamburg,
- dem Rettungssanitäter Markus Kristen aus Donauwörth,
- und der Projektbetreuerin Sandra Fabig aus Berlin.
Das Team wird in der zerstörten Region erkunden, wo medizinische
Hilfe, Zelte und Decken oder andere Hilfsgüter benötigt werden.
Zurzeit plant die Hilfsorganisation einen Nothilfe-Einsatz von zwei
Wochen.

Außerdem werden die Johanniter noch heute Medikamente,
Erste-Hilfe-Material und medizinisches Verbrauchsmaterial von Hamburg
aus auf den Weg bringen. Mit dem Material im Wert von 20 000 Euro
kann ein Gebiet mit 90 000 Einwohnern vier Wochen lang versorgt
werden.

Ihre Hilfe koordinieren die Johanniter mit der UN-Organisation
OCHA, der pakistanischen Regierung und mit den deutschen
Organisationen, die sich im Bündnis Aktion Deutschland Hilft
zusammengeschlossen haben.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet die Bevölkerung zu Spenden für die Erdbebenopfer in Südasien.

Spendenkonto 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Südasien

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.: Aktion Deutschland Hilft
(ADH) ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn renommierten deutschen
Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte
bündeln, um nach einem gemeinsamen Spendenaufruf schnelle und
effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen
ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen,
um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.


Quelle:
JUH


 


Malteser Krankenhäuser: Zahlen 2004 zu Hauptdiagnosen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:33 Uhr
Datum:
Montag, 10.Oktober 2005
Köln - Häufigste Hauptdiagnose über alle elf Malteser
Krankenhäuser bundesweit betrachtet stellten Krankheiten der
Verdauungsorgane mit einem Anteil von mehr als 14 Prozent dar.
Ebenfalls etwas mehr als 14 Prozent aller stationären Patienten der
Malteser Krankenhäuser litten 2004 an Krankheiten des
Kreislaufsystems. Eine Übersicht über die 23 häufigsten
Hauptdiagnosen der Malteser Krankenhäuser liefert der aktuelle
Unternehmensreport 2004/2005 der MTG Malteser Trägergesellschaft
gGmbH (MTG).

Mehr als 1.800 Fälle mit der Diagnose "Herzinsuffizienz und
Schock" verzeichneten die Malteser Krankenhäuser im Jahr 2004. Das
entspricht einem Anstieg vom 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Damit ist dies nach der Zahl der Entbindungen und Neugeborenen die
häufigste Fallgruppe auf Basis der Diagnosis Related Groups (DRG),
wie die DRG-Top-10-Liste ausweist. Auch der durchschnittliche
Schweregrad der Fälle ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,19 Prozent
gestiegen. Parallel dazu lässt sich ein Anstieg des Anteils älterer
Patienten um mehr als elf Prozentpunkte verzeichnen. 42,88 Prozent
der Patienten waren älter als 65 Jahre.

"Die vorliegenden Daten zeigen, dass der Anteil der älteren
Patienten immer größer wird. Eine der Folgen ist, dass der
Gesamtschweregrad der Erkrankungen der Patienten deutlich zunimmt.",
erklärte Karl Ferdinand von Thurn und Taxis, Vorsitzender der
MTG-Geschäftsführung.

Der MTG-Unternehmensreport 2004/2005 steht als kostenloser
Download zur Verfügung unter:
www.malteser.de/53.MTG_Malteser_Traegergesellschaft/default.asp

Oder ist erhältlich bei: MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH,
Abteilung Unternehmenskommunikation, Kalker Hauptstraße 22-24, 51103
Köln, Email: mtg@malteser.de.

In der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH bündelt der
Malteserorden die Trägerschaft seiner derzeit elf Krankenhäuser,
seiner Fachklinik für Naturheilverfahren, neunzehn Einrichtungen der
Altenhilfe, zehn Einrichtungen und Dienste der Hospizarbeit und
Palliativmedizin und zehn Ambulanten Pflegediensten in Deutschland.
Rund als 5.900 Mitarbeiter betreuen jährlich etwa 90.000 Patienten
und Pflegebedürftige.

Quelle:
MHD

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Bundesregierung entsendet Technsiches Hilfswerk (THW) nach Pakistan
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:47 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Bonn (ots) - Ein 15-köpfiges Team des Technischen Hilfswerks (THW)
wird am heutigen Sonntag um 15.10 Uhr vom Flughafen Frankfurt am Main
aus in die Erdbebenregion nach Pakistan starten. Die
THW-Spezialisten der Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA)
werden in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Ortungs-, Rettungs-
und Bergungsarbeiten leisten.

Bonn. Im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily und auf
Ersuchen des Auswärtigen Amtes bricht heute ein Team des Technischen
Hilfswerks (THW) mit Einsatzmaterial nach Pakistan auf. Bereits am
gestrigen Abend ist ein THW-Spezialist der Schnell-Einsatz-Einheit-
Bergung-Ausland (SEEBA) gemeinsam mit einem französischen Team in
die Erdbebenregion nach Pakistan gereist. Deutschland hatte wenige
Stunden nach dem Ereignis Hilfe zugesichert. Das Auswärtige Amt
finanziert die Entsendung des THW-Teams. Vor Ort steht die deutsche
Botschaft im engen Kontakt mit den pakistanischen Behörden, damit
der Einsatz des Teams reibungslos erfolgen kann.

Bundesinnenminister Otto Schily: „Es ist selbstverständlich, dass
wir angesichts des furchtbaren Erdbebens sofort unsere Hilfe
angeboten haben. Das Technische Hilfswerk hat in vielen
Erdbebengebieten seine Erfahrungen bei der Ortung und Bergung der
Opfer unter Beweis gestellt. Mit schnellem Handeln können hoffentlich
noch viele Menschenleben gerettet werden.“

Am Samstagmorgen hatte ein Beben der Stärke 7,6 viele Dörfer in
der Region Kaschmir im pakistanisch-indischen Grenzgebiet verwüstet.
Auch in der Hauptstadt Islamabad kam es zu erheblichen Schäden. Die
pakistanischen Behörden rechnen mit weit über 20.000 Toten, unzählige
Menschen sind noch unter den Trümmern verschüttet. In der Region hat
es mehrere Nachbeben gegeben.


Quelle:
BMI
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Bundesversammlung 2005 - „Mehr als nur Retter auf der Straße“:
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:47 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Köln. Die mehr als 200 Delegierten der 46. Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes haben sich heute in Köln für eine verstärkt demografie-sensible Hilfe in Deutschland ausgesprochen. „Wir Malteser sind seit langem mehr als nur die Retter auf der Straße oder im Stadion, mit unseren Besuchs- und Betreuungsdiensten sind wir bundesweit auch die Retter in Tausenden von Wohnzimmern. Diese Hilfe des unsichtbaren Blaulichts werden wir angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland konsequent weiter ausbauen und festigen“, unterstrich der ehrenamtliche Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin.

Entscheidend dafür seien neben dem „leidenschaftlichen Einsatz“ der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes allerdings auch moderne Betreuungskonzepte. „Die meisten alten Menschen in Deutschland wollen nicht abgeschoben werden, sondern solange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben! Wir Malteser werden uns zukünftig diesen Menschen verstärkt widmen und auf ihre Bedürfnisse eingehen!“ Nur so könne der demografische Wandel nachhaltig und sozialverträglich gestemmt werden.

Brandenstein betonte in diesem Zusammenhang seine persönlichen Solidaritätserfahrungen aus der aktuellen Vergangenheit: „Es gibt ein unglaubliches Potential an Tatkraft und Hilfsbereitschaft in Deutschland! Tausende von Menschen haben die Malteser bei der Not- und Wiederaufbauhilfe in der Tsunami-Region unterstützt. Finanziell von Deutschland aus, medizinisch und handwerklich vor Ort. Tausende von Maltesern haben als Freiwillige und als Sanitäter beim Weltjugendtag alles gegeben, was man geben kann, um die Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen.“ Das sei grandios und laut Brandenstein die schönste Entdeckung, die es im Zeitalter der Globalisierung und des Neoliberalismus geben könne, nämlich: in Deutschland existieren „nicht nur Schalter und Automaten, sondern Herzen, die für den Menschen schlagen“.

Quelle:
MHD

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ASB-Krisentinterventionsteam aus München bei schwerem Busunglück in Tschechien im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:46 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Seit gestern betreut das Kriseninterventionsteam (KIT) des ASB München im Auftrag des Auswärtigen Amtes die Mitglieder der deutschen Reisegruppe, die Verletzten und die Angehörigen nach dem furchtbaren Busunglück psychologisch. Das Unglück ereignete sich gestern Morgen auf der Autobahn von Prag nach Brno, als der Bus gegen einen rumänischen Laster prallte.



Mehr als 30 deutsche Rentner sind beim Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Lastwagen in Tschechien verletzt worden. Insgesamt wurden bei dem Unfall zehn Menschen schwer und rund 25 leicht verletzt. Die Insassen des Busses aus Bad Hersfeld waren unterwegs zu einer Kur in der Hohen Tatra in der Slowakei.



Ein multiprofessionelles Team des Kriseninterventionsteams des ASB München reiste heute mit Notärzten des städtischen Klinikums München-Schwabing, einem Kollegen der Berufsfeuerwehr München, einem Kollegen der Bundespolizei und einem speziellen Trauerseelsorger der Erzdiözese München-Freising von München nach Prag in Tschechien. Der Einsatz steht unter der Leitung des Auswärtigen Amtes. Das zweite Team des KIT in München unterstützt die Kollegen vor Ort. Die eingesetzten Kit-Mitarbeiter haben u.a. Erfahrung bei größeren Einsätzen in Eschede, Kaprun, Freising, Erfurt, bei den Busunglücken in Siófok und Lyon und der Flut in Asien.



Nach solch furchtbaren Ereignissen stehen viele Menschen, die unmittelbar von den Auswirkungen betroffen sind, unter Schock und leiden an starken seelischen Belastungen. Dies trifft besonders auf Hinterbliebene nach Todesfällen und auf Opfer von Gewalttaten zu. Die Krisenintervention im Rettungsdienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Opfern zu helfen. Durch eine spezielle psychologische Betreuung kurz nach einem schrecklichen Ereignis wird einer dauerhaften Traumatisierung vorgebeugt.



Die Mitarbeiter des Teams in Tschechien und die Mitarbeiter, die in München am Gelingen dieses Einsatzes mitwirken, arbeiten größtenteils ehrenamtlich.


Quelle:
ASB

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500. Einsatz für "Christoph Europa 5"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:45 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Seinen 500sten Einsatz leistete kürzlich der in Niebüll stationierte DRF-Rettungshubschrauber "Christoph Europa 5". Am 16. September um 15:52 Uhr wurde die Crew, bestehend aus Pilot Torsten Behrmann, Rettungsassistent Patrick Burtscher und Notarzt Dr. med. Jochen Gluth, zu einem Notfall in St. Peter Ording gerufen. Dort war ein älterer Patient kollabiert und musste reanimiert werden. Ein ortsansässiger Arzt begann mit Unterstützung des Teams des Rettungswagens bereits vor Ort mit der lebensrettenden Erstversorgung des Patienten bis der DRF-Rettungshubschrauber eintraf. Nach erfolgreicher Reanimation wurde der Patient in die Husumer Klinik geflogen. Aufgrund der schnellen medizinischen Erstversorgung konnte der Patient ohne weitere neurologische Ausfälle ein paar Tage später aus der Klinik entlassen werden. "Christoph Europa 5" hat seinen Dienst am 1. April 2005 aufgenommen und wird hauptsächlich zu Notfällen im Norden von Schleswig-Holstein und in Süddänemark alarmiert. Er steht jedoch auch für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit.


Quelle:
DRF
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DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) bei Gesundheitsmesse Thüringen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:44 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Während der Gesundheitsmesse in Erfurt vom 07. - 09. Oktober 2005 präsentiert sich die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) mit einem Informationsstand. Interessierte Besucher können sich am Stand 196 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr über die Luftrettung allgemein und die weltweiten Aufgaben der DRF informieren.

Am Samstag, den 8. Oktober, kann auch der in Bad Berka stationierte TEAM DRF-Rettungshubschrauber auf dem Erfurter Messegelände vor Halle 3 besichtigt werden. "Christoph Thüringen" startet an diesem Tag von dort zu seinen Einsätzen. Außerdem führt die DRF am 8. Oktober von 10 bis 18 Uhr stündlich kostenlose Kurse "Kinder lernen helfen" durch: Hilfe holen, vielleicht einen Verband anlegen und auf keinen Fall davonlaufen - Wie sich Kinder in einer Notfallsituation richtig verhalten, erfahren sie bei der Aktion "Kinder lernen helfen", einer Initiative der DRF. Ausgebildete Trainer zeigen Kindern zwischen sechs und zehn Jahren auf spielerische Weise, wie sie zum Beispiel einen Notruf absetzen und mit einfachen Maßnahmen selbst helfen können.

Quelle:
DRF

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10-jähriges Jubiläum des Luftrettungszentrums Hannover
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:44 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Auf sein 10-jähriges Bestehen blickte das Luftrettungszentrum in Hannover am 1. Oktober 2005 zurück. Der Intensivtransporthubschrauber der HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co. KG, Partner im TEAM DRF, wurde am 1. Oktober 1995 am Flughafen Hannover in Dienst gestellt. "Christoph Niedersachsen" wird für den schnellen und schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken und in der Notfallrettung eingesetzt. Bei Notfällen kann er innerhalb von 15 Minuten jeden Einsatzort im Umkreis von 50 Kilometern Luftlinie erreichen.

Hintergründe zu "Christoph Niedersachsen"

"Christoph Niedersachsen" ist 24 Stunden täglich einsatzbereit. Der TEAM DRF-Hubschrauber vom Typ MD 900 Explorer ist tagsüber mit einem und nachts mit zwei Piloten besetzt. Die medizinische Besatzung besteht aus einem Notarzt und einem Rettungsassistenten. Seit Gründung des Luftrettungszentrums Hannover leistete die Crew rund 4.700 Einsätze. Das Team des Luftrettungszentrums Hannover besteht aus acht Piloten, 30 Notärzten und 15 Rettungsassistenten. Die Mediziner kommen aus den Kliniken der Region Hannover und aus dem Umland. Die Rettungsassistenten/Intensivfachpfleger werden von den Rettungsorganisationen und den Kliniken der Region gestellt.

Quelle:
DRF

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Erdbeben Pakistan: Erster DRK-Hilfsflug geplant - Soforthilfe angelaufen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:43 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Erdbeben Pakistan:
Erster DRK-Hilfsflug geplant –
Soforthilfe angelaufen

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird am Dienstag, 11. Oktober 2005, einen ersten Hilfsflug von Deutschland aus in das Erdbebengebiet senden. Die Ladung der Illjuschin-Maschine besteht aus Materialien der Notfallreserve aus den Katastrophenlagern des DRK. Es können bis zu 40 Tonnen an Hilfsgütern transportiert werden. Mehr als 1500 freiwillige Helfer des Pakistanischen Roten Halbmondes sind inzwischen im Erbebengebiet im Einsatz.

Der DRK-Delegierte Dr. Erhard Bauer koordiniert den Einsatz vor Ort: "Neben den Auswirkungen des Erdbebens behindert das extrem kalte Winterwetter die Rettungsaktionen im Kaschmir. Es wird noch Tage dauern, bis das ganze Ausmaß der Katastrophe abzusehen ist."

Als Soforthilfe hat das Indische Rote Kreuz Zelte, Decken und
Küchenutensilien für 25.000 betroffene Familien im Kaschmir zur Verfügung gestellt. Neben der Notfallrettung versorgt der
Pakistanische Rote Halbmond mehr als 30.000 Familien in der Northwestern Frontier-Provinz.

Das Internationale Rote Kreuz stellt sich auf eine langandauernde Hilfsaktion in der Region ein. Um effektiv helfen zu können hat das Deutsche Rote Kreuz ein Spendenkonto eingerichtet:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl 370 205 00
Kontonummer 41 41 41
Stichwort: Erdbeben Pakistan
Online-Spenden: www.DRK.de

Quelle:
DRK Pressestelle

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40 Jahre Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:43 Uhr
Datum:
Sonntag, 9.Oktober 2005
Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität - vor 40 Jahren, am 8. Oktober 1965 wurden diese sieben Prinzipien als Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgeschrieben.

"Gerade heute, unter dem Eindruck der schrecklichen Folgen von Naturkatastrophen wie dem Tsunami in Südasien Ende 2004 oder der Hungerkatastrophe in Westafrika, zeigt sich die Aktualität unserer Grundsätze", sagt Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes . "Weltweit setzten sich mehr als 110 Millionen Männer und Frauen im Namen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung dafür ein, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern."

Gemäß dem Grundsatz der Unparteilichkeit unterscheidet die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung, sondern hilft allein nach dem Maß der Not. Sie ist unabhängig und enthält sich der Teilnahme an Feindseligkeiten sowie an politischen, ethnischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen. Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben. Sie umfasst weltweit 182 Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die alle die gleichen Rechte sowie die Pflicht haben, einander zu helfen. In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Gesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

Am 8. Oktober 1965 wurden die sieben Grundsätze in Wien von der 20. Internationalen Konferenz vom Roten Kreuz verabschiedet und 1986 in die Präambel der "Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung" aufgenommen. Sie drücken das Selbstverständnis der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung aus und dienen ihr als gemeinsame Richtlinie für ihre Tätigkeiten. Über die Einhaltung der Grundsätze wacht das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.

Menschlichkeit
Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

Unparteilichkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

Neutralität
Um sich das Vertrauen aller zu bewähren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

Unabhängigkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

Freiwilligkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

Einheit
In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

Universalität
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.


Quelle:
DRK Pressestelle

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Beim 3. Ruhrmarathon werden rund 30.000 Teilnehmer erwartet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:06 Uhr
Datum:
Mittwoch, 20.April 2005
Beim dritten Ruhrmarathon am kommenden Sonntag, 17.04.05, erwarten
die Veranstalter über 30.000 Teilnehmer. Für die
sanitätsdienstliche und rettungsdienstliche Betreuung in allen
beteiligten Städten ist das Deutsche Rote Kreuz zuständig. Rund 750
DRK-Mitarbeiter und 200 Einsatzfahrzeuge werden im Einsatz sein.
Alle Einsatzkräfte sind ehrenamtlich aktiv. Sie wurden mit
entsprechenden Übungen und Ausbildungen auf ihre Aufgabe
vorbereitet.


Bereits seit August 2004 sind die DRK-Kreisverbände aus Essen,
Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Wanne-Eickel, Oberhausen,
Bottrop und Gladbeck mit der Planung der medizinischen Versorgung
in allen acht beteiligten Städten beschäftigt. In enger
Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und Ordnungsbehörden
entwickelten sie ein spezielles Sicherheitskonzept für den
Ruhrmarathon mit seinen etwa 30.000 Teilnehmern. So ist alle zwei
Kilometer eine Unfallhilfsstelle an der Laufstrecke aufgebaut, von
der aus Erstversorgungsteams schnell und unkompliziert Hilfe
leisten können. Im Hintergrund wird eine medizinische Logistik
vorgehalten, die von der "Behandlung" bis zum "Verletztentransport"
alle erforderlichen Maßnahmen durchführen kann.


Führungsstellen sind die Einsatzleitung mit dem Sitz im
DRK-Kreisverband Essen und die jeweiligen örtlichen
Abschnittsleitungen.
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"Die Rettungsflieger" heben wieder ab
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:11 Uhr
Datum:
Dienstag, 19.April 2005
Mainz (ots) - In Hamburg und Umgebung starten heute, 19. April
2005, die Dreharbeiten zur zehnten Staffel der erfolgreichen
ZDF-Serie "Die Rettungsflieger". Bis Mitte Oktober 2005 hebt die
beliebte und zuverlässige Crew der Rettungsflieger vor der Kamera
wieder zu lebensrettenden Einsätzen ab.

In insgesamt zwölf Folgen haben die Notärztin Dr. Sabine Petersen
(Marlene Marlow), Pilot Jens Blank (Nicolas König), Bordmechaniker
Jan Wollcke (Oliver Hörner) und Sanitäter Jonny von Storkow (Patrick
Wolff) auch privat dieses Mal einiges durchzustehen: Sabine soll
Mutter werden, und Hauptmann Blank möchte endlich in feste
Verhältnisse kommen. Wollcke wird mit Madeleine (Caroline
Kiesewetter) und seinem Sohn Richie (Kristo Ferkic) wieder
eine "ganze" Familie managen müssen. Und ob Jonny tatsächlich
heiratet, hängt auch von seiner Tatjana (Nina Juraga) ab, die sich
von ihrem Ehemann trennen müsste.

Für Buch und Regie sind in der zehnten Staffel wieder mehrere
bewährte Teams verantwortlich: Die emotionalen und actionreichen
Geschichten stammen von Astrid Ströher, Nicole Houwer und Matthias
Herbert, Leonie Terfort und Jens Jendrich. Regisseur Thomas Nikel
und sein Kameramann Enzo Brandner, die bereits vier spannende Folgen
der neunten Staffel inszenierten, bringen ihre langjährige Erfahrung
im Action-Genre auch in die zehnte Staffel ein. Werberegisseur Gero
Weinreuther und sein Kameramann Oliver Krauss, die schon einigen
Folgen der neunten Staffel eine besondere Note gaben, sind in der
zehnten Staffel auch wieder dabei. Und auch der Serien erprobte
Regisseur Bodo Schwarz mit seinem Kameramann Pascal Mundt führt nach
zwei Jahren wieder Regie und eröffnet mit seinem Regieblock die
zehnte Staffel.

Es produziert die Studio Hamburg Produktion GmbH für Film und
Fernsehen, Produzent, Michael Lehmann, Producerin, Ines Karp. Die
Redaktion im ZDF hat Rita Nasser. Voraussichtlicher Sendetermin ist
Herbst 2005.

Originaltext: ZDF
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Malteser Präsident: "Freuen uns riesig über diesen neuen Papst!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:11 Uhr
Datum:
Dienstag, 19.April 2005
Köln (ots) - Der geschäftsführende Präsident des Malteser
Hilfsdienstes, Johannes Freiherr Heereman, gratuliert Josef Kardinal
Ratzinger persönlich zur Papstwahl: "Der Wunschkandidat meiner
jüngsten Tochter ist gewählt worden! Ich bin begeistert! Der erste
deutsche Papst nach rund 480 Jahren. Wir Malteser freuen uns riesig
über Benedikt XVI. Die Kardinäle und der Heilige Geist haben einen
Mann von spirituellem Hochformat, globaler Intelligenz und
intellektuellem Feingefühl gewählt. Er ist der Mensch, der die Kirche
in dieser schwierigen Zeit mit offenen Armen führen wird. Wir
Malteser werden - nach vielen Begegnungen mit ihm als Kardinal -
Papst Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Köln begeistert begrüßen
und feiern!"

Quelle:
MHD

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Malteser Hilfsdienstpräsident: "Die Kirche bekommt den Papst, den sie braucht!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:10 Uhr
Datum:
Dienstag, 19.April 2005
Köln (ots) - Hilfsdienstpräsident Dr. Constantin von
Brandenstein-Zeppelin ist hoch erfreut über die Wahl von Kardinal
Josef Ratzinger zum neuen Papst: "Die Kirche hat heute den geistigen
Führer und Hirten erhalten, den sie in Zukunft benötigt! Der neue
Papst Benedikt XVI. hat das Gespür für die Bedürfnisse der Kirche in
einer Welt, in der so viele Dinge gegen sie stehen. Eine Welt, die
genau die geistige Führung braucht, die er geben kann. Das hat er
beispielsweise mit "Dominus Jesus" bewiesen. Johannes Paul II. hat
gesagt, dass der Weltjugendtag in Köln eine einzigartige
Bedeutung für die Neuevangelisierung Europas haben wird. Es ist
grandios, dass nun ein deutscher Papst zum Weltjugendtag nach
Deutschland kommt. Von Köln wird 60 Jahre nach Kriegsende ein Segen
ausgehen. Denn machen wir uns nichts vor: Die deutsche Kirche braucht
keine Reformen, sondern neue Freude am Glauben. Ich bin sicher, dass
Papst Benedikt VXI. seinen Beitrag dazu leisten wird. Die Jugend wird
mit ihn im August in Köln feiern - wir Malteser auch."

Quelle:
MHD

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DFV: Feuerwehr und THW bei internationaler Übung ABC-Spezialisten greifen bei der Euratech 2005 ein
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:16 Uhr
Datum:
Dienstag, 12.April 2005
Porte-lès-Valence (Frankreich)/Berlin (ots) - Heute (Dienstag)
Nachmittag haben
die 20 deutschen Kräfte von den Berufsfeuerwehren Ludwigshafen und
Mannheim sowie vom Technischen Hilfswerk (THW) in die internationale
Katastrophenschutzübung Euratech 2005 eingegriffen. In dem
Güterbahnhof rund 90 Kilometer südlich von Lyon ist ein Güterzug
entgleist - so die Ausgangslage. In der ersten Phase der Übung haben
Kräfte der örtlichen Feuerwehren die Rettung von 150 Verletzten und
die Brandbekämpfung übernommen. Im weiteren Verlauf wurden dann die
internationalen Helfer eingesetzt. Mario König, Leiter der Abteilung
Technik der BF Mannheim, hat in den Mittagsstunden Kontakt zur
Einsatzleitung aufgenommen. Die Spezialisten aus Deutschland hatten
zwei Aufgaben zu bewältigen. Mit zwei Erkundungskraftwagen wurden an
verschiedenen Punkten in der Stadt Messungen nach angenommenen
Schadstoffen vorgenommen. Weitere Kräfte analysierten direkt an der
Unglücksstelle von den französischen Kollegen angelieferte Proben.
"Wir haben dann auch die Beratungen in Englisch und Französisch
durchgeführt. Das hat gut geklappt", sagte Mario König. Alle
deutschen Teilnehmer beherrschen mindestens eine der beiden
Fremdsprachen. Dies war Voraussetzung, um an der Übung teilnehmen zu
können. In den Mittagsstunden hatte der deutsche Innenminister Otto
Schily (SPD) mit seinem französischen Amtskollegen und dem
zuständigen EU- Kommissar von Italien die Übung besucht und sich
dabei auch die Ausrüstung der Feuerwehrleute aus Mannheim und
Ludwigshafen angeschaut. An der Übung sind insgesamt rund 800
Personen beteiligt. Außer französischen und deutschen Einheiten
kommen Kräfte aus Belgien, Tschechien und Italien zum Einsatz. Die
Übung dauert bis Donnerstag.

Quelle:
Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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Zelte und Decken für Katastrophenopfer in Pakistan - DRK hilft 1.000 Familien
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:17 Uhr
Datum:
Donnerstag, 7.April 2005
Es waren die heftigsten Schnee- und Regenfälle seit über 40 Jahren, die seit Anfang des Jahres weite Teile Pakistans verwüstet haben. Überschwemmungen und Lawinen forderten über 1.000 Todesopfer. 40.000 Menschen haben ihr Heim, ihr gesamt es Hab und Gut und ihre Tiere verloren. In den am stärksten betroffenen Gebieten im Norden des Landes hilft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) 6.000 Menschen mit Zelten, Decken und wichtigen Gebrauchsgegenständen.

Allein in der Nordwestprovinz Pakistans sind 24.000 Häuser zerstört und 65.000 schwer beschädigt worden. Der Großteil der Menschen dort braucht nach wie vor Nahrung und ein Dach über dem Kopf. Der Pakistanische Rote Halbmond hat in den am schlimmsten betroffenen Gebieten bereits 145 Tonnen Hilfsgüter – hauptsächlich Nahrung und Medikamente - verteilt. Ergänzend hierzu versorgt das DRK die Menschen mit grundlegender Ausstattung, damit sie wieder ein Dach über den Kopf bekommen und für sich und ihre Familien kochen können. In den Bezirken Abbotabad, Kohistan, Mansehra und Muzaffarabad verteilt das DRK Hilfsgüterpakete an 1.000 Familien. Ein solches Paket ist für einen sechsköpfigen Haushalt bestimmt und enthält ein Zelt, vier Wolldecken, eine komplette Küchenausrüstung mit Töpfen, Kochlöffeln, Bechern und Tellern, einem Ofen, 10 Liter Kerosin, zwei Matratzen und eine Plastikplane.

Die Hilfsgüter werden auf dem einheimischen Markt besorgt und durch Freiwillige des Pakistanischen Roten Halbmonds an die Bedürftigen verteilt. Das Projekt ist auf eine Dauer von vier Monaten angelegt und wird durch Mittel des Auswärtigen Amtes finanziert.

Das DRK ist seit den 70er Jahren in Pakistan tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten setzte das DRK bisher auf Nothilfe bei akuten Katastrophen wie Dürre, Überschwemmung und Flüchtlingsbewegung sowie dem Aufbau von Gesundheitszentren und Kliniken.


Quelle:
DRK
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Trauerfeierlichkeiten für den Papst / Malteser in Rom: "Pilger jünger und besser ausgerüstet!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:09 Uhr
Datum:
Donnerstag, 7.April 2005
Köln (ots) - Köln/Rom. Während der vergangenen Nacht haben die
Malteser 70 Papst-Pilger in Rom betreut. 30 weniger als in der Nacht
davor. Die häufigsten Beschwerden waren auch diesmal:
Herzkreislaufprobleme, Unterzuckerung und Übermüdung. Dazu kamen
kleinere Magen-Darmprobleme und Unterkühlung. "Wir haben an die
Pilger Tee und Decken verteilt. Insgesamt waren die Leute aber vom
Proviant her besser ausgerüstet als die Pilger der Nacht davor. Viele
hatten Schlafsäcke dabei", sagt Dr. Rainer Löb, Bundesarzt der
Malteser, der sich zusammen mit drei Sanitätsteams aus Deutschland in
Nähe des Vatikans aufhält. "Außerdem wissen die jetzt überwiegend
jüngeren Pilger, dass sie wahrscheinlich zu den letzten zählen, die
noch die Chance haben, den Papst mit eigenen Augen zu sehen. Das
beflügelt und schenkt ihnen zusätzliche Reserven."

Berichte über aggressive Auftritte von polnischen Pilgern kann Löb
nicht bestätigen. "Hier in Vatikannähe schwenken sie friedlich ihre
polnischen Flaggen und sind ruhig, weil sie wissen, dass sie
rechtzeitig gekommen sind." Insgesamt haben die deutschen Ärzte und
Sanitäter des Malteser Hilfsdienstes in Rom bisher über 500 Patienten
behandelt.


Die Malteser besitzen seit mehr als dreißig Jahren den Auftrag des
Vatikans bei Großveranstaltungen auf dem Petersplatz die
sanitätsdienstliche Versorgung zu sichern. Zuletzt haben sie im
Heiligen Jahr 2000 und bei der Seligsprechung von Mutter Theresa auf
dem Petersplatz Sanitätsdienst geleistet

Quelle:
MHD
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Mädchen an die Technik - Bundesweite Aktionen des THW zum Girls' Day
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:08 Uhr
Datum:
Donnerstag, 7.April 2005
Bonn (ots) - Bonn. Zum fünften Mal findet am Donnerstag, den 28.
April 2005, der "Girls' Day - Mädchen Zukunftstag" statt. Unter dem
Motto "Technik die begeistert" lädt das THW Schülerinnen bundesweit
zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Dabei können die Mädchen anhand
von praktischen Beispielen das Abenteuer Technik live erleben und
sich über Berufsmöglichkeiten im Rahmen der technischen Hilfe
informieren. THW-Helferinnen berichten von ihren Erfahrungen im
Einsatz zum Beispiel in Südostasien und stehen den Schülerinnen
anschließend für Fragen zur Verfügung. Die Bundestagsabgeordnete
Sabine Bätzing hat die Schirmherrschaft übernommen und wird sich am
28. April persönlich den technischen Herausforderungen im
THW-Ortsverband Betzdorf in Rheinland-Pfalz stellen.

Die zentrale Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 28.
April, von 9.30 - 13 Uhr im THW-Ortsverband Betzdorf, Industriestraße
23 57584 Scheuerfeld. Anfahrtsskizze unter www.thw-beztdorf.de.

In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Getragen von
ehrenamtlichen Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in
Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit über 76.000
Bürgerinnen und Bürger in den 665 THW-Ortsverbänden, davon cirka
14.000 Junghelferinnen und Junghelfer. Die enge Verzahnung mit der
Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem
Bundesgrenzschutz gewährleistet einen optimalen Schutz der
Bürgerinnen und Bürger. Dabei ergänzen sich die Komponenten so, dass
das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar
ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo technische Hilfe
dringend benötigt wird.

Weitere Informationen finden Sie auf thw.de.

Quelle:
THW
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Trauerfeierlichkeiten für den Papst / Malteser in Rom: "Viele Einsätze in der Nacht!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 6.April 2005
Köln (ots) - Köln/Rom. Während der vergangenen Nacht haben die
Malteser über 100 Papst-Pilger in Rom betreut. Die häufigsten
Beschwerden waren: Herzkreislaufprobleme, Unterzuckerung und
Übermüdung. Dazu kamen kleinere Schnittwunden. "Viele Pilger sind
zusammen gebrochen, als sie nach Stunden des Wartens erfuhren, dass
der Petersdom über Nacht geschlossen wird und sie nicht mehr zum
Leichnam des Papstes hereinkönnen", sagt Dr. Rainer Löb, Bundesarzt
der Malteser, der sich zusammen mit drei Sanitätsteams aus
Deutschland in Nähe des Vatikans aufhält. Neben diesem
"Frustrationsschock" haben auch die Kälte und der starke Wind in der
Nacht negativ gewirkt. Die Temperaturen seien auf 3 Grad gesunken.
Viele der jüngeren und älteren Pilger seien darauf nicht vorbereitet
gewesen.

Dennoch sei die Stimmung unter den Pilgern "beeindruckend", was
auch Auswirkungen auf die Helfer habe. So berichtet Dr. Rainer Löb
weiter: "Der Geist der Menge trägt uns. Die Menschen wollen unbedingt
Abschied nehmen von ihrem Papst. Dieser Wille gibt auch uns die Kraft
durchzuhalten." Sorgen bereitet Löb allerdings die Zeitdauer bis zur
Beerdigung: "Viele Pilger sind jetzt schon über ihre physische Grenze
hinaus und haben keine Reserven mehr. Wir hoffen, dass sie so
realistisch sind und sich schonen."


Die Malteser besitzen seit mehr als dreißig Jahren den Auftrag des
Vatikans bei Großveranstaltungen auf dem Petersplatz die
sanitätsdienstliche Versorgung zu sichern. Zuletzt haben sie im
Heiligen Jahr 2000 und bei der Seligsprechung von Mutter Theresa auf
dem Petersplatz Sanitätsdienst geleistet

Quelle:
MHD

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Trauerfeierlichkeiten für den Papst / Malteser Sanitätsteam unterwegs nach Krakau
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 6.April 2005
Köln/Krakau. Im Laufe des Nachmittags wird ein Sanitätsteam der
deutschen Malteser mit einem Krankentransportwagen (KTW) und einem
Mannschaftswagen nach Krakau fahren. Sie werden auf einem großen
Abschnitt der Blonia-Wiese bei Krakau die 120 polnischen Malteser bei
der Betreuung der Pilger unterstützen. Seit Sonntag finden auf der
Wiese, wo der Papst bei Polenreisen oft zelebrierte,
Gedenkprozessionen und Messfeiern statt, am Freitag wird dort auf
einer Großleinwand die Beerdigungsfeier aus Rom übertragen.

Das deutsche Team des Malteser Hilfsdienstes besteht aus zwei
Rettungsassistenten, einem Sanitätshelfer und einem Rettungssanitäter
- allesamt aus Dortmund. Ferner einem Rettungssanitäter aus Gütersloh
und einer Rettungsassistentin aus Haltern. Einsatzzeit: morgen
Nachmittag bis zum späten Abend, sowie Freitag ab 7 Uhr morgens.

Leiter des Teams ist Tillmann Grundt, der bereits zahlreiche
Wallfahrten nach Polen sanitätsdienstlich begleitet hat: "Auf der
Blonia-Wiese sind seit Sonntag über 500.000 Menschen auf den Beinen.
Am Freitag werden es wahrscheinlich bis zu einer Millionen werden!"
Allein am Sonntag mussten die polnischen Malteser über 300
Hilfeleistungen verrichten. Die häufigsten Ursachen:
Herzkreislaufprobleme, Unterzuckerung und zu wenig Flüssigkeit. Für
die Menschen in Polen, so Grundt, sei der Tod des Papstes mehr als
der Verlust eines geliebten Menschen. "Es ist die Erschütterung des
geistlichen und staatlichen Fundaments einer Nation." Zur Ausrüstung
des Sanitätsteams zählen unter anderem: Medikamente, Tragen,
Defibrillatoren und Beatmungsgeräte.

Quelle:
MHD

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Tod des Papstes/ Malteser betreuen Pilger auf dem Petersplatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Montag, 4.April 2005
Köln (ots) - Rom. Italienische Sanitätsteams der Malteser betreuen
seit dem Tod des Papstes die Gläubigen auf dem Petersplatz.
Zusätzlich sind Ärzte und Rettungsassistenten des Malteser
Hilfsdienstes aus Deutschland angefordert worden, um die
sanitätsdienstliche Versorgung der Menschen auf dem Petersplatz rund
um die Uhr zu gewährleisten. Ein fünfköpfiges Team der Malteser ist
bereits auf dem Weg nach Rom: zwei Ärzte, unter anderem der
Bundesarzt der Malteser Dr. Rainer Löb, zwei Rettungsassistenten und
der Einsatzleiter, Benedikt Liefländer.

"Wir rechnen wegen der steigenden Pilgerzahl zur Beerdigung mit
einer Ausweitung des Einsatzgebietes bis hin zur Engelsburg. Deshalb
sind wir mit der vollständigen Ausrüstung für eine Sanitätsstation
unterwegs", so Liefländer. Dazu zählen unter anderem Medikamente,
Defibrillator, Beatmungsgerät, Rettungsrucksack sowie Arztrucksack
auch für mobile Einsätze. Bereits im Heiligen Jahr 2000 haben die
Malteser auf dem Petersplatz Sanitätsdienst geleistet. Mit
abwechselndem Personal - vermutlich auch unter Malteser Beteiligung
aus den deutschen Diözesen - wird die Station bis auf weiteres auf
dem Petersplatz bleiben. Die Malteser besitzen seit mehr als dreißig
Jahren den Auftrag des Vatikans bei Großveranstaltungen auf dem
Petersplatz die sanitätsdienstliche Versorgung zu sichern.


Quelle:
MHD

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Tod des Papstes/ Malteser Präsident Heereman: "Johannes Paul II. wird auch in Zukunft vielen Menschen eine Hilfe sein!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Sonntag, 3.April 2005
Köln (ots) - Mit großer Anteilnahme haben die Malteser die
Nachricht vom Tode des Papstes aufgenommen. Mehrere tausend
Helferinnen und Helfer der Malteser kamen dem Papst persönlich sehr
nah und sind durch die Begegnung mit Johannes Paul II. berührt
worden: Bei acht Romwallfahrten mit kranken und schwerbehinderten
Menschen sowie zahlreichen Sanitätsdiensten zu besonderen Anlässen
in Rom und während seiner Deutschlandreisen.

Heute, am Festtag der Göttlichen Barmherzigkeit, sagte der
Geschäftsführende Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Johannes
Freiherr Heereman: "Johannes Paul II. hat die Dramaturgie Gottes für
unsere Zeit verstanden und befolgt, wie kein Zweiter. Sein
unerschütterlicher Glaube und sein intensives Gebetsleben machten
ihn zu einem mächtigen Realpolitiker und einem prophetischen
Mystiker zugleich. Bei aller Entschiedenheit im Kampf für
Menschenrechte und Freiheit war ihm die Verkündigung der
Barmherzigkeit Gottes ein besonderes Anliegen. Sicher wird Johannes
Paul II. in Zukunft vielen Menschen eine Hilfe sein. Bestimmt auch
den Maltesern, denn: jeder professionelle Hilfseinsatz lebt immer
auch von der Gnade und Barmherzigkeit, die der Himmel schenkt."

Das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit wurde am 30. April 2000 von
Papst Johannes Paul II. eingeführt. Die Inspiration zu dem Fest
stammt von der polnischen Ordensfrau Schwester Faustyna Kowalska aus
Krakau, der Jesus Christus zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in
Visionen erschien. Gleichzeitig mit der Einführung des Festes sprach
der Papst Schwester Faustyna heilig.


Quelle:
MHD

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THW-Kräfte versorgen in Indonesien auf der Insel Nias die Bevölkerung mit Trinkwasser.
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Samstag, 2.April 2005
Bonn (ots) - Auf der Grundlage neuester Erkenntnisse haben die
Vereinten Nationen das THW um Hilfe ersucht. Morgen wird das THW fünf
Einsatzkräfte im Auftrag des Bundesinnenministers und in Abstimmung
mit dem Auswärtigen Amt nach Indonesien entsenden. Sie werden auf der
Insel Nias die Bevölkerung in der Stadt Gunung Sitoli mit Trinkwasser
versorgen. Bei dem jüngsten Erdbeben am 28. März vor der Küste
Sumatras waren die Wasserleitungen auf der Insel völlig zerstört
worden. Das Technische Hilfswerk wird zwei der
Trinkwasseraufbereitungsanlagen von Banda Aceh im Norden Indonesiens
nach Nias überführen. Mit diesen speziellen
Trinkwasseraufbereitungsanlagen (Umkehrosmoseanlagen) wird Meerwasser
entsalzen und zu Trinkwasser aufbereitet.

Das THW-Team startet Sonntag, den 3. April, mittags vom Flughafen
Frankfurt/ Main.

Im Auftrag des Bundes leistet das THW im globalen Netzwerk der
Vereinten Nationen sowie in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union
humanitäre Hilfe.

In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Getragen von
ehrenamtlichen Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in
Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit über 76.000
Bürgerinnen und Bürger in den 665 THW-Ortsverbänden. Dabei
gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen
Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen
optimalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ergänzen sich die
Komponenten so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen
Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo
technische Hilfe dringend benötigt wird.


Quelle:
THW

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Bund übergibt Rheinland-Pfalz Fahrzeuge für den erweiterten Katastrophenschutz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:45 Uhr
Datum:
Dienstag, 8.März 2005
Fritz Rudolf Körper, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, übergibt heute in Ludwigshafen neun Betreuungslastkraftwagen (BtLKW). Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um eine erste Teillieferung von insgesamt 385 Betreuungslastkraftwagen und 120 Betreuungskombis, die der Bund bis 2006 den Bundesländern zur Ergänzung des Katastrophenschutzes zur Verfügung stellt. Wie alle Fahrzeuge, die der Bund zur Ergänzung des Katastrophenschutzes der Länder zur Verfügung stellt, wurden auch diese durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelt, erprobt und beschafft. Für das Land Rheinland-Pfalz nimmt Staatssekretär Peter Bruch die Fahrzeuge entgegen.
 
"Deutschland ist im Zivil- und Katastrophenschutz gut aufgestellt," so Staatssekretär Körper. "Der Bund stärkt mit den Fahrzeugen für den erweiterten Katastrophenschutz das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Länder und der Hilfsorganisationen. Eine gute Ausstattung garantiert der Bevölkerung Sicherheit und fördert auch die Motivation der aktiven Kräfte an der Basis."
 
Der BtLKW kann zusammen mit dem Feldkochherd auf Zweiradanhänger als funktionale Einheit zur Verpflegung von Einsatzkräften oder Hilfsbedürftigen eingesetzt werden. Das Fahrzeug ist mit drei Personen besetzt. Einschließlich der fahrzeuggebundenen Ausstattung (z. B. Funkgerät, Gleitschutzketten etc.) sowie der Fachausstattung (z. B. Küchenzelt etc.) kostet ein BtLKW rund 65.000 EUR. In Rheinland Pfalz werden die Fahrzeuge bei verschiedenen Hilfsorganisationen zum Einsatz kommen.
 


Seebeben Südasien Malteser ziehen positive Bilanz der Hilfe
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:45 Uhr
Datum:
Dienstag, 8.März 2005
Köln (ots) - Zwei Monate nach dem verheerenden Seebeben in
Südasien ziehen die Malteser eine positive Bilanz im Hinblick auf die
Hilfeleistungen in der Krisenregion: "Rund sieben Millionen Euro
werden wir insgesamt in diesem Jahr in den betroffenen Ländern
einsetzen", so Ingo Radtke, Leiter des Malteser Auslandsdienstes, am
Freitag in Köln. "Der professionelle Ansatz unserer Tätigkeit zahlt
sich aus", berichtet Radtke weiter. So seien in Indonesien für
mehrere Projekte mittlerweile Kooperationsvereinbarungen
unterzeichnet, die auch eine langfristige Hilfe im Land möglich
machen. In der Region Lhokseumave, im Osten Indonesiens, ist die
Rehabilitation mehrerer Gesundheitszentren in Vorbereitung. Nach der
Reinigung der noch stehenden Häuser konzentrieren sich die Maßnahmen
der Malteser jetzt auf den Wiederaufbau und die Sicherung des
Grundeinkommens der Betroffenen: unter anderem die Bereitstellung von
Fischerbooten sowie vollständiger Ausrüstungen. Im Rahmen einer
Kooperation mit UNICEF führen die Malteser Impfkampagnen durch, die
mehreren tausend Kindern Schutz vor Masern gewähren.

"Nur eine koordinierte und mit den Behörden abgestimmte Hilfe ist
dauerhaft und sinnvoll", so der Leiter des Malteser Auslandsdienstes.
Mit Verschwendung sei den Opfern der Katastrophe nicht gedient. "Wir
respektieren die betroffenen Länder, die souveräne Staaten mit
eigener Wirtschaftskraft sind. Die Malteser helfen da, wo sich
Nischen auftun, wir greifen Härtefälle auf, bei denen beispielsweise
Versicherungen nicht zahlen", betont Radtke. Die Malteser sind im
Rahmen der Tsunami-Hilfe auch in Indien, Sri Lanka und Thailand
tätig. Achtung Redaktionen: Ingo Radtke steht nach Absprache für
Interviews zur Verfügung: Koordination über Telefon 0160 70 77 689.
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Erdbeben Iran: Regen, Schlamm und viele Kinder unter den Toten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:43 Uhr
Datum:
Dienstag, 8.März 2005
Köln (ots) - Köln/Kerman. "Die betroffenen Dörfer sind fast
vollständig zerstört. Es gibt wenig Hoffnung, noch Überlebende zu
finden. Die Bergung der Leichen gestaltet sich schwierig, denn es
regnet stark und alles ist sehr schlammig. Unter den geborgenen
Opfern sind auch viele Kinder zu sehen", berichtet Peter Staudacher
aus Kerman. Der Koordinator der Malteser Projekte im Iran konnte
heute morgen mehrere Dörfer im Erdbebengebiet besuchen. Nach wie vor
müsse man annehmen, dass die Zahl der Toten noch steigen werde,
befürchtet Staudacher. "Außerdem herrscht an einigen Stellen
Verkehrchaos, da viele Bergungsfahrzeuge sowie Privatleute, die
helfen wollen, und zudem erste Transporte mit Hilfsgütern eintreffen.
Die Hilfsgüter sind den Organisatoren förmlich aus den Händen
gerissen worden."

Was jetzt vor allem benötigt werde, so Staudacher, seien Küchen-
und Haushaltsutensilien, kleine Öfen, Wolldecken, frisches Wasser,
Nahrungsmittel wie Reis, Öl, Zucker, Brot, Bohnen sowie
gegebenenfalls auch mobile Toiletten. Der Malteser Nothilfe-Experte
betreut seit Dezember 2004 die Malteser Projekte im nahe gelegenen
Bam. Offizielle Hilfsanfragen der iranischen Regierung liegen derzeit
noch nicht vor.

Achtung Redaktionen: Peter Staudacher steht nach Absprache für
Interviews zur Verfügung: Koordination über Telefon 0221 98 22 125.


Für die notwendige Hilfe sind die Malteser auf Spenden angewiesen:
Malteser Hilfsdienst: Konto 120 120 120
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
Stichwort "Erdbeben Iran "
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Erdbeben im Iran: ASB leistet schnelle Hilfe für Erdbebenopfer
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:42 Uhr
Datum:
Dienstag, 8.März 2005
Köln (ots) - Decken und andere Hilfsgüter im Wert von 15.000 Euro
stellt der Arbeiter-Samariter-Bund für die Erdbebenopfer in der
iranischen Provinz Kerman als Soforthilfe zur Verfügung.

Nachdem gestern ein schweres Erdbeben die Region um die 130.000-
Einwohner-Stadt Zarand erschüttert hat, wurden schwere Zerstörungen
aus den umliegenden Dörfern gemeldet. Das genaue Ausmaß der
Katastrophe ist noch nicht bekannt. Sicher ist, dass mehrere tausend
Menschen betroffen sind.

Das Katastrophengebiet liegt nur rund 200 Kilometer von den
Überresten der historischen Stadt Bam entfernt. Dort waren im
Dezember 2003 bei einem Erdbeben mehr als 30.000 Menschen ums Leben
gekommen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund hatte bereits gestern seine Hilfe
angeboten, da er seit dem Erdbeben in Bam vor Ort ist und schnell
helfen kann. Heute dann haben die iranischen Behörden die
Unterstützung bei ihrer Hilfe angenommen. Die Hilfsgüter können vor
Ort eingekauft werden, so dass sie schon in den nächsten Tagen in das
Erdbebengebiet gebracht werden können.


Für weitere Hilfsmaßnahmen bittet der ASB um Spenden auf sein
Spendenkonto 1888
Sozialbank Köln
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Iran
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THW sichert Autobahnen nach Schneesturm
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:48 Uhr
Datum:
Donnerstag, 17.Februar 2005
Bonn - Glatteis und starke Schneeschauer haben in den
letzten Tagen zu zahlreichen Unfällen und kilometerlangen Staus
geführt. THW-Kräfte sind seit dem Wochenende auf deutschen Autobahnen
im Dauereinsatz, um bei Eis- und Schneeglätte liegengebliebene
Fahrzeuge zu bergen und Unfallstellen zu sichern.

Besonders betroffen sind die Autofahrer in Baden-Württemberg,
Bayern und Thüringen. So mussten hier viele Verkehrsteilnehmer bei
Staus von einer Länge bis zu 30 Kilometern die Nacht in ihren PKW
verbringen. Rund 125 Kräfte des THW waren allein am 16. und 17.
Februar in den drei Bundesländern im Einsatz. Zu ihren Aufgaben
zählten vor allem Ausleuchten, Absperren und Sichern von
Unfallstellen sowie das Abschleppen von liegengebliebenen PKW und
LKW.

Auch in Nordrhein-Westfalen legten heftige Schneefälle den Verkehr
lahm. Im Siebengebirge auf der A 3 bildete sich gestern unter der
Schneedecke eine zentimeterdicke Eisschicht, die schweren Lastzügen
an Steigungen das Weiterfahren unmöglich machte. Die THW-Kräfte
schleppten die liegengebliebenen Fahrzeuge ab und sorgten dafür, dass
die Straßen wieder befahrbar waren.

Regenfälle und Schneeschmelze hatten bereits am Mittwoch in
Nordrhein-Westfalen und Franken zu Überflutung von Fahrbahnen
geführt. THW-Einsatzkräfte sicherten mit Sandsäcken einen Deich im
Siegburger Gewerbegebiet, der durch starke Regenfälle abzurutschen
drohte.

Das Technische Hilfswerk ist für derartige Wintereinsätze bestens
gerüstet. Alle Großfahrzeuge des THW sind mit Allrad-Antrieb und
entsprechenden Schneeketten ausgestattet.


Weitere Informationen und Fotos finden Sie auf thw.de.

Quelle:
THW

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Schily entsendet weiteres THW-Erkundungsteam nach Indonesien
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:07 Uhr
Datum:
Freitag, 31.Dezember 2004
Bonn - Aceh. Im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily
bricht heute ein weiteres dreiköpfiges THW-Erkundungsteam nach
Indonesien auf. Die Flutwelle hat in dem Land größte Zerstörungen
hinterlassen. Die Provinz Aceh ist der, dem Epizentrum des Seebebens
am nächsten gelegene Teil des Katastrophengebiets. Die auf
Wiederaufbau spezialisierten Experten sollen nun vor allem im Bereich
Infrastruktur Hilfsmöglichkeiten für die notleidende Bevölkerung
erkunden. Das Team wird am 2. Januar in der Katastrophenregion
erwartet.

Zunächst werden die Wiederaufbauexperten in der indonesischen
Hauptstadt Jakarta mit dem Koordinierungsteam der Vereinten Nationen
sowie Vertretern der Regierung in Kontakt treten, um das weitere
Vorgehen für nachhaltige Wiederaufbaumaßnahmen abzustimmen. Im
weiteren Verlauf der Mission wird das THW-Team konkrete Vorschläge
erarbeiten, wie das THW und andere Organisationen mittel- bis
langfristig helfen können. Denkbar sind beispielsweise Maßnahmen zur
Instandsetzung des Wasserversorgungs- und Stromleitungsnetzes in der
gesamten Region Aceh.

Das erste Indonesien-Erkundungsteam hat die Arbeit bereits
aufgenommen. Zurzeit befinden sich die THW-Experten auf dem Weg in
die schwer zugängige Provinz Aceh. Die THW-Mitarbeiter, die auf die
Bereiche Trinkwasserversorgung, Infrastruktur und Einsatzkoordination
spezialisiert sind, werden dort konkrete Einsatzoptionen für das THW
und andere internationale Hilfsorganisationen prüfen. Außerdem wird
ein Mitglied des Teams die Vereinten Nationen (UNDAC) bei der
weiteren Einsatzplanung und - koordinierung unterstützen. Bei UNDAC
(United Nations Disaster Assessment and Coordination Team) handelt es
sich um Spezialistenteams, die über eine Zusatzausbildung im Bereich
der Schnellerkundung und Schadensbeurteilung verfügen.

Das THW ist eine Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes. Mit
seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen
des Katastrophenschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens
gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als
Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit über 76.000 Bürgerinnen und Bürger in den
bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei
gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen
Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen
maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-
Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen
sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte
Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und
seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist.

Weitere Informationen finden Sie auf thw.de.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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THW-Wasserexperten auf dem Weg zu den Malediven
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:07 Uhr
Datum:
Freitag, 31.Dezember 2004
Bonn - Malé. Das 23-köpfige THW-Einsatzteam, das im Auftrag
von Bundesinnenminister Otto Schily und auf Ersuchen der Europäischen
Kommission in der Republik Malediven die Versorgung der Bevölkerung
mit sauberem Trinkwasser unterstützen soll, wird heute um 15 Uhr MEZ
in Malé erwartet. Neben Trinkwasseraufbereitungsanlagen, einem
mobilen Trinkwasserlabor und Pumpen, ist das Team mit Werkzeugen und
Material zur Instandsetzung von Wasserversorgungssystemen und
Stromnetzen ausgerüstet. Darüber hinaus stellt das THW einen EU-
Koordinator, der von der maledivischen Hauptstadt aus die Steuerung
der europäischen Hilfe unterstützen wird.

Auf Sri Lanka sind die THW-Einsatzkräfte der
Schnell-Einsatz-Einheit- Wasserversorgung-Ausland (SEEWA) unterdessen
mit der Instandsetzung zerstörter Infrastruktur und der Reinigung
mehrerer Brunnenanlagen beschäftigt. Darüber hinaus überprüfen
Wasserexperten im Auftrag der örtlichen Behörden die Wasserqualität
in der Stadt Galle. An verschiedenen Punkten wurden bereits Proben
genommen, die in dem mitgeführten Trinkwasserlabor untersucht werden.

Das 18-köpfige Team der Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland
(SEEBA) des THW hat unterdessen die Bergungsarbeiten im
thailändischen Khao Lak eingestellt und ist nach Phuket geflogen.
Dort unterstützen die Einsatzkräfte nun die Mitarbeiter des
Bundeskriminalamts. Um die Fortführung der Arbeiten des BKA auch
während der Dunkelheit zu gewährleisten, stellt das THW die
Stromversorgung sowie die Beleuchtung am Einsatzort sicher und hilft
im Bereich Logistik.

In Indonesien hat das dreiköpfige THW-Erkundungsteam ebenfalls die
Arbeit aufgenommen. Zurzeit befinden sie sich auf dem Weg in die
schwer zugängige Provinz Aceh. Die THW-Experten, die auf die Bereiche
Trinkwasserversorgung, Infrastruktur und Einsatzkoordination
spezialisiert sind, werden dort konkrete Einsatzoptionen für das THW
und andere internationale Hilfsorganisationen prüfen. Außerdem wird
ein Mitglied des Teams die Vereinten Nationen (UNDAC) bei der
weiteren Einsatzplanung und - koordinierung unterstützen. Bei der
UNDAC (United Nations Disaster Assessment and Coordination Team)
handelt es sich um Spezialistenteams, die über eine Zusatzausbildung
im Bereich der Schnellerkundung und Schadensbeurteilung verfügen.

Das THW ist eine Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes. Mit
seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen
des Katastrophenschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens
gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als
Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit über 76.000 Bürgerinnen und Bürger in den
bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei
gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen
Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen
maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-
Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen
sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte
Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und
seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist.

Weitere Informationen finden Sie auf thw.de.

Originaltext: Bundesanstalt THW
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Seebeben Asien Malteser: Langfristige Hilfe für Thailand
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:05 Uhr
Datum:
Freitag, 31.Dezember 2004
Köln - Marie-Theres Benner, Länderkoordinatorin Thailand der
Malteser, ist heute, 30. Dezember, in Phuket eingetroffen. Sie wird
die Hilfsmaßnahmen und Wiederaufbauarbeiten der Malteser in Thailand
langfristig planen und begleiten. Für die logistischen
Herausforderungen im Krisengebiet steht ihr Jon Freeman bis Februar
2005 zur Seite. "Die Menschen haben große Angst vor der
Seuchengefahr. Der Verwesungsgeruch hängt überall in der Luft,
ständig werden neue Leichen antransportiert", schildert Marie-Theres
Benner ihre ersten Eindrücke aus Thailand. Um die Ausbreitung von
Seuchen zu verhindern, sind dringend sauberes Wasser, Hygiene,
persönlicher Schutz und Impfungen notwendig. Nördlich von Khao Lak
betreuen die Malteser mehr als 10.000 betroffene Menschen, die alles
verloren haben. "Wir verteilen Medikamente, Nahrung, Decken und jetzt
auch Töpfe und Geschirr, damit die Einheimischen wenigstens wieder
kochen können", so die Westerwälder Malteser Expertin, die seit fünf
Jahren in Thailand lebt. Langfristig soll ein Gesundheitszentrum, das
völlig zerstört ist, wiederaufgebaut werden. Auch die sanitären
Anlagen müssen dringend wieder hergestellt werden, sowie
einkommenschaffende Maßnahmen geplant werden, da auch hier die
Fischer alle Materialien und Boote verloren haben. Achtung
Redaktionen: Marie-Theres Benner steht für Interviews zur Verfügung
(0160 70 77 689 Claudia Kaminski) Die Malteser sind Mitglied der
"Aktion Deutschland Hilft" (ADH e.V.) Für die dringend benötigten
Opfer bitten die Malteser um Spenden:
Aktion Deutschland Hilft
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00
Stichwort: Seebeben Asien

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
Kommentare (84)
 


DFV: Erstes Feuerwehrteam holt Touristen heim
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.Dezember 2004
Berlin - In Kürze startet vom Flughafen Frankfurt/Main eine
Boeing 767 mit einem elfköpfigen Notfallteam der Feuerwehren aus
Hessen nach Phuket (Thailand). Die sechs Notärzte und fünf
Rettungsassistenten werden verletzte Urlauber aus dem
Katastrophengebiet unter qualifizierter rettungsdienstlicher
Versorgung nach Deutschland zurück bringen.

Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV), und Frankfurts Feuerwehrchef Prof. Reinhard Ries informierten
sich vor dem Abflug vor Ort über das Einsatzkonzept. Die zivile
Maschine ist im deutschen Auftrag gechartert und wurde in den
vergangenen Stunden zu einer fliegenden Intensivstation umgebaut. Für
schwerverletzte Patienten stehen 19 Behandlungsplätze zur Verfügung,
davon können zwölf Patienten auf intensivmedizinischem Standard bis
hin zur Beatmung versorgt werden. Außerdem können auf Sitzplätzen
etwa 65 leichter verletzte Urlauber und Begleitpersonen nach Hause
gebracht werden.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Kommentare (8)
 


DFV: Feuerwehrleute holen verletzte Urlauber heim
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.Dezember 2004
Berlin - Rettungsteams und Führungskräfte der deutschen
Feuerwehren sind jetzt an der internationalen Hilfsaktion nach der
Flutkatastrophe in Asien beteiligt. Schwerpunkte sind die
medizinische Versorgung heimgeholter Urlauber, die psychosoziale
Betreuung von Betroffenen und der Einsatz von Spezialisten. Ein
Leitender Branddirektor startet heute Abend zu einer UN-Mission nach
Jakarta (Indonesien).

Schwerpunkt ist die fachgerechte Begleitung von verletzten
Touristen, die jetzt aus den betroffenen Regionen nach Deutschland
ausgeflogen werden. "Rettungsassistenten der Feuerwehren aus Hessen
und Notärzte werden eine Boeing 767 begleiten, die ausschließlich
verletzte Urlauber heimbringt. Organisatorische Maßnahmen für weitere
Rückholeinsätze laufen", sagt Prof. Reinhard Ries, Direktor der
Branddirektion Frankfurt am Main. Sie koordiniert die
Auslandseinsätze der deutschen Feuerwehren.

Für die psychosoziale Betreuung der Flutopfer und ihrer
Angehöriger stehen in Deutschland geschulte Kräfte der Feuerwehren
zur Verfügung. Sie verstärken die Arbeit der bereits eingesetzten
Kriseninterventionsteams. Zur schnellen Absprache von Einsätzen
entsendet der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) Führungspersonal in die
Operationszentrale des Technischen Hilfswerks und in das Gemeinsame
Melde- und Lagezentrum (GMLZ) von Bund und Ländern in Bonn.


Vereinte Nationen fordern Einsatzleiter aus Frankfurt an

Von den Vereinten Nationen ist heute einer der drei
höchstqualifizierten deutschen Leiter für internationale Einsätze
nach Jakarta beordert worden: Der Leitende Branddirektor Karl-Heinz
Frank (Frankfurt/Main) ist Teil eines zehnköpfigen Expertenteams der
UNDAC (United Nations Disaster Assessment and Coordination). Franks
Aufgaben werden das Erkunden der Schadenslage in der Region Aceh und
das Koordinieren der internationalen Hilfe sein.


Feuerwehren unterstützen Spendenaufrufe für die Flutopfer

Feuerwehr-Präsident Hans-Peter Kröger dankt allen beteiligten
Feuerwehrkräften für ihren Einsatz: "Die Feuerwehren als größte
staatliche Organisation der Gefahrenabwehr haben umfangreiche
Fähigkeiten, mit denen sie den internationalen Hilfseinsatz
unterstützen können. Darauf haben wir den Bund auch noch einmal
hingewiesen."

Über das Ausmaß der Katastrophe vom Sonntag ist auch bei den mehr
als einer Million haupt- und ehrenamtlichen aktiven
Feuerwehrangehörigen die Betroffenheit groß. "Wir sind über die sich
stündlich zuspitzenden Meldungen bestürzt und unterstützen wie die
Bundesregierung die Spendenaufrufe der großen humanitären
Hilfsorganisationen. Die Feuerwehren werden sich auch über die akute
Hilfe zum Überleben hinaus mit den Opfern solidarisch zeigen",
bekräftigt Kröger.

Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Seebeben Südasien Malteser: Hilfsaktionen ausgeweitet / Sri Lanka
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.Dezember 2004
Köln - Seit heute, 29. Dezember, haben die Malteser ihre
Hilfsaktion auf die Region nördlich von Phuket und Khao Lak
ausgeweitet. "Wir sind auf rund 2.000 Familien gestoßen, deren Dorf
komplett weggespült wurde. Hier war noch gar keine Hilfe und wir
haben sofort Lebensmittel, Decken, Trinkwasser verteilt", so die
Malteser Mitarbeiterin. Auch das Krankenhaus der Region benötigt
dringend Unterstützung mit Medikamenten und Verbandsmaterialien. Ab
morgen wird Marie-Theres Benner, Länderkoordinatorin Thailand der
Malteser, die Soforthilfe koordinieren. Wegen des enormen
Hilfebedarfs planen die Malteser jetzt auch Erkundungsteams nach Sri
Lanka und an die Ostküste Kenias zu entsenden, denn auch von dort
wurden Tote und Verletzte durch die Flut gemeldet. Auch in Südindien
haben die Malteser ihre Tätigkeiten ausgeweitet. Das Malteser/Unnati
Erkundungsteam berichtet von verheerenden Verwüstungen des 35 km
langen Küstenstreifens zwischen Thangapatnam und Colachel, Distrikt
Kanniyakumari. Die Flutwelle mit ihren zerstörerischen Kräften sei
bis zu zwei Kilometer ins Landesinnere vorgedrungen. Die Menschen,
häufig kleine Fischer, die nur durch Kredite ihrer Boote und
Ausrüstung finanziert hatten, haben jede Lebensgrundlage verloren.
"Unter den Todesopfern sind zumeist Kinder, Frauen und ältere
Menschen. Mehr als 7.000 Häuser sind zerstört. Die Überlebenden
brauchen dringend auch Psychosoziale Unterstützung auf längere
Sicht", berichtet Binoy Acharya aus Tamil Nadu. Unerwartet ist auch
die Westküste von Kerala zum Teil schwer getroffen. Dort verteilen
die Malteser Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Kochgeschirr an
mehr als 1.000 Familien. Die Malteser schließen sich dem Vorschlag
des Außenministers Joschka Fischer an, in diesem Jahr auf Böller zu
verzichten und statt dessen für die dringend benötigte Hilfe Geld zu
spenden: Die Malteser sind Mitglied der "Aktion Deutschland Hilft"
(ADH e.V.) Aktion Deutschland Hilft: Konto 10 20 30 Bank für
Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00 Stichwort: Seebeben Südasien

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
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Erdbeben in Südasien - Mehr als 2000 Passagiere mit LTU ausgeflogen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.Dezember 2004
Seit Beginn der Evakuierungsflüge am 2.
Weihnachtstag in die durch das Erdbeben am 26. Dezember 2004
betroffenen Destinationen Phuket, Colombo und Male sind bereits mehr
als 2000 Urlauber sicher mit LTU nach Deutschland zu-rückgekehrt. Im
Laufe der nächsten Tage werden erneut LTU Flugzeuge, die jeweils bis
zu 340 Passagiere transportieren können, in die Krisenregionen
geschickt. Die Leerflüge nach Südasien werden weiterhin von
Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk und dem ADAC sowie
dem Auswärtigen Amt genutzt, um Ärtze, Helfer, Hilfsmittel,
Medikamente und von LTU gesammelte Kleiderspenden in die betroffenen
Gebiete zu bringen. Bisher hat LTU bereits 30 Tonnen an Versorgungs-
und Hilfsgütern nach Südasien geflogen.

Zahlreiche Fluggäste aus Colombo, Phuket und Male, die bereits
werden in den nächsten Stunden auf deutschen Flughäfen erwartet. Die
LTU Abflüge und Ankünfte der nächsten Tage im Einzelnen:

29. Dezember 2004

Ankunft
LT 501 aus Phuket: Ankunft Düsseldorf 12:10 Uhr
LT 601 aus Phuket: Ankunft Düsseldorf 20:55 Uhr
LT 721 aus Colombo: Ankunft München 20:40 Uhr
LT 743 aus Male: Ankunft Frankfurt 21:35 Uhr

30. Dezember 2004

Ankunft
LT 801 aus Bangkok: Ankunft Düsseldorf 09:30 Uhr
LT 751 aus Bangkok: Ankunft Düsseldorf 17:50 Uhr

31. Dezember 2004

Abflug
LT 750 nach Bangkok: Abflug Düsseldorf 17:00 Uhr

1. Januar 2005

Ankunft
LT 751 aus Bangkok: Ankunft Düsseldorf 17:50 Uhr

Abflug
LT 752 nach Bangkok: Abflug München 17:55 Uhr
LT 730 nach Male: Abflug Düsseldorf 20:00 Uhr

2. Januar 2005

Ankunft
LT 731 aus Male: Ankunft Düsseldorf 17:55 Uhr
LT 753 aus Bangkok: Ankunft München 18:00 Uhr

Abflug
LT 724 nach Colombo: Abflug Düsseldorf 20:00 Uhr
LT 732 nach Male: Abflug München 20:15 Uhr

3. Januar 2005

Ankunft
LT 725 aus Colombo: Ankunft Düsseldorf 18:35 Uhr
LT 733 aus Male: Ankunft München 18:00 Uhr

Abflug
LT 764 nach Phuket: Abflug München 17:35 Uhr
LT 720 nach Colombo: Abflug München 20:15 Uhr

Passagieren, die einen LTU Nur-Flug nach Colombo oder Phuket
gebucht haben, bietet LTU eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung
für Abflüge bis zum 16. Januar 2005 an, für Flüge nach Male bis zum
31. Dezember 2004.

In Deutschland abfliegende Nur-Flug Passagiere werden auf eigenes
Risiko auf den Flügen in den kommenden Tagen mitgenommen. Gäste, die
Pauschalreisen gebucht haben, werden gebeten, sich mit ihren
Veranstaltern in Verbindung zu setzten. Situationsbedingt müssen die
Flugpläne zum Teil angepasst werden. Es kann daher zu
Zeitenänderungen sowie Änderungen der Flugroutings kommen. LTU Gäste
werden gebeten, sich gegebenenfalls mit der LTU Servicezentrale
tele-fonisch unter 0211-9418-888 in Verbindung zu setzen.

Über weitere Flüge aus dem Krisengebiet nach Deutschland
informiert LTU weiterhin tagesaktuell.

Quelle:
LTU
Kommentare (1)
 


Seebeben Südasien: Psychosoziale Unterstützung und Ärzte begleiten Rücktransport Verletzter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.Dezember 2004
Köln (ots) - Heute um 11 Uhr startet ein vom Auswärtigen Amt
finanzierter Airbus mit 180 Sitzplätzen von Köln-Wahn (militärischer
Teil des Flughafens)in das Krisengebiet Südasiens. Mit an
Bord sind insgesamt sieben Ärzte und zwei Krankenschwestern, davon
ein Chirurg und eine Krankenschwester aus dem Malteser Krankenhaus
Bonn-Hardtberg. Der Transport wird von zwei Personen der
Psychosozialen Unterstützung (PSU) der Malteser begleitet.
Rückfragen: 0160 70 77 689 (Dr. med. Claudia Kaminski)

Quelle:
MHD

Kommentare (393)
 


THW-Einsatzteam in Sri Lanka eingetroffen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.Dezember 2004
Bonn - Colombo. Das 16-köpfige Team der
THW-Schnell-Einsatz-Einheit- Wasserversorgung-Ausland (SEEWA) ist
gegen 13 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) in der Hauptstadt Sri Lankas
gelandet. Von Colombo aus werden die Einsatzkräfte nach Galle
gebracht. Das Gebiet, um die im Süden der Insel gelegene Stadt,
gehört zu den von den Überflutungen am meisten betroffenen Gebieten
Sri Lankas.

Im Auftrag des Bundesinnenministeriums wird das THW Team im
Distrikt Galle zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen betreiben, um die
Versorgungslage der Bevölkerung mit sauberem Wasser zu verbessern.
Die Anlagen haben ein Leistungsvermögen von 6.000 Kubikmetern in der
Stunde. Außerdem wird die SEEWA vier Pumpen zur Instandsetzung
verseuchter Brunnenanlagen einsetzen. Die Wasserqualität vor Ort wird
mittels eines mobilen Trinkwasserlabors kontrolliert. Darüber hinaus
führt das THW Werkzeug und Gerät zur Reparatur defekter Wasser- sowie
Stromleitungen mit.

Unterdessen hat auch das 19-köpfige Team der
Schnell-Einsatz-Einheit- Bergung-Ausland (SEEBA) im thailändischen
Khao Lak mit der Unterstützung der Bergungsarbeiten und der
Einsatzkoordination begonnen. Das Team war in der Nacht zum 28.
Dezember nach Phuket entsandt worden.

Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Mit seinen so
genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im
Katastrophenfall dem Zeitfaktor Rechnung.

Das THW war bereits im Mai 2003 in Sri Lanka im Einsatz.
Verheerende Regenfälle hatten weite Teile im Süden der Insel
überflutet. An drei Standorten im Distrikt Galle wurden
Trinkwasseraufbereitungsanlagen aufgebaut. Während des fast
vierwöchigen Einsatzes wurden mehr als 2,1 Millionen Liter sauberes
Trinkwasser abgegeben, 179 Brunnen gereinigt und 62 Wassertanks mit
100.000 Litern Fassungsvermögen aufgestellt. Darüber hinaus bildeten
die THW-Trinkwasserspezialisten örtliche Helfer im fachgerechten
Reinigen von Brunnen, dem Durchführen von Labortätigkeiten und dem
Betreiben von Trinkwasseraufbereitungsanlagen aus.

Das THW ist eine Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit
seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen
des Katastrophenschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens
gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als
Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit über 76.000 Bürgerinnen und Bürger in den
bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei
gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen
Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen
maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-
Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen
sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte
Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und
seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist.

Weitere Informationen finden Sie auf thw.de.

Quelle: THW
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Arzneimittelausgaben sinken 2004 um 2,4 Milliarden Euro
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:18 Uhr
Datum:
Montag, 27.Dezember 2004
Berlin - Im Bereich der Arzneimittelausgaben führt die
Gesundheitsreform (GKV-Modernisierungsgesetz, GMG) in diesem Jahr zu
einem deutlichen Ausgabenrückgang. Gaben die gesetzlichen
Krankenkassen im vergangenen Jahr noch 22,8 Mrd. Euro für
Arzneimittel aus, werden es in diesem Jahr 20,4 Mrd. Euro sein, was
einer Netto-Einsparung von 2,4 Mrd. Euro bzw. einem Ausgabenrückgang
um 10,5 Prozent entspricht. Dies geht aus der aktuellen BKK-Prognose
zum Jahresende hervor.

Entscheidende Gründe für den Rückgang waren die Ausgliederung der
nichtverschreibungspflichtigen Arzneimittel (OTC-Arzneimittel) aus
dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, der höhere
Herstellerrabatt (16 Prozent gegenüber 6 Prozent im vergangenen
Jahr) sowie die höheren Zuzahlungen durch die Versicherten. Das
Zuzahlungsvolumen für verschreibungspflichtige Arzneimittel stiegt
2004 im Vergleich zu 2003 um 800 Mio. Euro. Weil durch die
Ausgliederung der OTC-Arzneimittel aber in diesem Bereich keine
Zuzahlungen mehr anfielen, stieg das Zuzahlungsvolumen per Saldo
lediglich um 400 Mio. Euro.

Einsparziel durch Festbeträge wird 2007 erreicht

Das Einsparziel aus der Gesundheitsreform von einer Mrd. Euro
durch die Wiedereinführung von Festbeträgen auch für
patentgeschützte Arzneimittel ohne therapeutischen Fortschritt wird
bis zum Jahr 2007 erreicht. Ursprünglich war bereits das Jahr 2005
geplant. Der Grundsatz "Gründlichkeit vor Schnelligkeit" bei der
Bildung der Festbetragsgruppen sorgt einerseits für die größtmögliche
Rechtssicherheit der neuen Festbeträge, andererseits allerdings auch
für diese Verzögerung.

Für 2005 werden durch diese Erweiterung der Festbetragsregelung
zusätzliche Einsparungen von 390 Mio. Euro erwartet, 2006 sollen es
740 Mio. Euro sein. Im Jahr 2007 schließlich wird die zusätzliche
Mrd. erreicht werden.

Entlastung durch die neuen Festbeträge:

Mit den neuen Festbeträgen werden künftig Höchstpreise nur noch
für Höchstleistungen gezahlt und nicht mehr für teure
Scheininnovationen ohne therapeutischem Fortschritt.

Die 222 Betriebskrankenkassen (BKK) in Deutschland versichern und
versorgen einschließlich der Familienversicherten rund 14,7
Millionen Menschen. Damit sind die BKK mit einem Marktanteil von
über 20 Prozent die drittgrößte Kassenart.

Quelle:
BKK
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Malteser: Soforthilfe für die Opfer in Indien und Thailand
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:17 Uhr
Datum:
Montag, 27.Dezember 2004
Köln - "Wir haben Leichen aus dem Sand gezogen, die
Zerstörung ist unvorstellbar!" berichtet Father Arputham,Partner der
Malteser, aus Südindien. Seit gestern, 26. Dezember, leistet der
Geistliche mit zahlreichen Mitarbeitern Soforthilfe der Malteser in
dem massiv von der Flutwelle betroffenen Gebiet. "Die Menschen stehen
vor dem Nichts, wir verteilen Nahrungsmittel und Kleidung, um die
schlimmste Not zu lindern. Jetzt benötigen wir Medikamente wegen der
drohenden Seuchengefahr." Die Malteser haben angesichts des Ausmaßes
der Katastrophe ihr Soforthilfebudget für das Krisengebiet auf
250.000 Euro aufgestockt. Gemeinsam mit der indischen
Partnerorganisation Unnati ist ein Erkundungsteam nach Südindien
unterwegs,da weitere Hilfe dringend benötigt wird. In Pukhet,
Thailand, wird morgen ein drei-köpfiges Erkundungsteam der Malteser
eintreffen. Das schwere Erdbeben in Südasien vom 26. September hat
mehr als eine Million Menschen obdachlos gemacht. Die Malteser sind
Mitglied der "Aktion Deutschland Hilft" (ADH e.V.) Für die dringend
benötigte Hilfe bitten die Malteser um Spenden: Aktion Deutschland
Hilft: Konto 10 20 30 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 205 00
Stichwort: Seebeben Südasien

Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V.
Kommentare (2)
 


Schily entsendet THW-Erkundungsteam nach Sri Lanka
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:16 Uhr
Datum:
Montag, 27.Dezember 2004
Das dreiköpfige THW-Erkundungsteam, das im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily zunächst in Sri Lanka Hilfsmöglichkeiten für die Not leidende Bevölkerung erkunden soll, ist um 6.45 Uhr (MEZ) in der Hauptstadt Colombo eingetroffen.  Die THW-Experten, die für die Bereiche Trinkwasserversorgung und Infrastruktur ausgebildet sind, prüfen jetzt konkrete Einsatzoptionen für das THW und seine Partnerorganisationen.

 

Die Schnell-Einsatz-Einheit-Wasserversorgung-Ausland (SEEWA) des THW ist eine Spezialeinheit, die innerhalb kürzester Zeit zu einem humanitären Soforthilfeeinsatzes aufbrechen kann. Mit mobilen Trinkwasserlabors wird die Wasserqualität in Brunnen überprüft. Mit ebenfalls mobilen Wasseraufbereitungsanlagen kann die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser kann von der SEEWA darüber hinaus durch die Verteilung aus so genannten Wasserblasen sichergestellt werden. Diese haben ein Fassungsvermögen von bis zu 15.000 Litern. Das THW verfügt zudem über Spezialisten, die mit dem notwendigen Gerät ausgerüstet sind, um Trinkwasserversorgungsnetze, Stromversorgungssysteme und weitere zerstörte Infrastruktur instand zu setzen. 



---------------------------------------------------------------
Bundesministerium des Innern
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Qualitätsmanagement in der Luftrettung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:25 Uhr
Datum:
Sonntag, 26.Dezember 2004
Was bedeutet Qualitätsmanagement? Was ist ein Audit? Wie wird es vor- und nachbereitet? Wie führt man es durch? Antworten auf diese und andere Fragen erhielten die Teilnehmer des Fachseminars "Auditorentraining", das die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) in der zweite Dezemberwoche durchführte.

An der dreitägigen Schulung nahmen 15 Mitarbeiter aus sechs unterschiedlichen deutschen Luftfahrtunternehmen teil. Damit bildete die DRF zum ersten Mal auch externe Teilnehmer bei der regelmäßig stattfindenden Weiterbildung aus. Die Schulung, in der Grundlagen und vertiefende Kenntnisse zum Qualitätsmanagement und zu Audits vermittelt wurden, richtete sich sowohl an erfahrene als auch an angehende Auditoren.

Vorteil der DRF-internen Schulung: "Während andere Auditorenschulungen branchenneutral sind, können wir gezielt auf luftfahrttechnische Aspekte und spezielle berufliche Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen", erklärt Wolfgang Peter, Qualitätsmanagementbeauftragter und Qualitätsauditor bei der DRF. "Da wir unsere Mitarbeiter selbst schulen, behalten wir unser Fachwissen, entwickeln es weiter und sparen dabei noch Kosten für externe Auditoren."

Qualitätsmanagement und Audits

Das Qualitätsmanagementsystem eines Unternehmens legt fest, wie Mitarbeiter ihre Arbeitsprozesse organisieren und weiter entwickeln können. Als Leitfaden dient ein Qualitätsmanagementhandbuch, in dem sich die Unternehmen Regeln auferlegt haben.

Auditoren werden dazu ausgebildet, unabhängig und objektiv zu untersuchen, ob diese festgelegten Verfahren bei den Mitarbeitern bekannt, eingeführt und geeignet sind, die vorgesehenen Ziele zu erreichen. In Mitarbeitergesprächen, den so genannten Audits, sammeln die internen oder externen Auditoren Information hierzu aus den verschiedenen Unternehmensbereichen. Anschließend werden diese Informationen ausgewertet, um zu überprüfen, ob die geplanten Ziele mit den vorhandenen Arbeitsprozessen erreicht werden können.

"Bei den Audits geht es darum, Verbesserungsmöglichkeiten in den internen Arbeitsabläufen eines Unternehmens zu erkennen", erläutert DRF-Qualitätsmanagementbeauftragter Wolfgang Peter. "Jeder einzelne Mitarbeiter kann auf diese Weise überprüfen, ob die Art und Weise, wie er arbeitet, sinnvoll ist."

Hintergrundinformationen zur DRF

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Um diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, gründete die Björn-Steiger-Stiftung vor über 30 Jahren die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschenleben zu retten. Seither hat die DRF mit ihren Hubschraubern und Flugzeugen mehr als 300.000 Einsätze geleistet.

Zusammen mit Partnern in Deutschland, Österreich und Italien bildet die DRF heute die Luftrettungsallianz TEAM DRF. An 43 Luftrettungszentren stehen insgesamt 55 Hubschrauber für Notfalleinsätze und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit. Über die regionale Luftrettung hinaus setzen DRF und TEAM DRF fünf eigene Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte ein. Koordiniert werden diese weltweiten Einsätze durch die DRF-Alarmzentrale in Filderstadt. Sie ist im Notfall rund um die Uhr erreichbar, Telefon: 0711-701070.

Rund 700 Notärzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für die DRF und ihre Partner im TEAM DRF im Einsatz. Im Jahr 2003 leistete die Luftrettungsallianz insgesamt 32.865 lebensrettende Einsätze.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF selbst aufkommen. Das ist der gemeinnützigen Organisation nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spendern möglich.

Quelle:
DRF

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Helmut Nanz neuer Präsident der DRF e.V.
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:25 Uhr
Datum:
Sonntag, 26.Dezember 2004
Filderstadt. Die Mitgliederversammlung der gemeinnützigen Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) hat am 17. Dezember 2004 den Stuttgarter Geschäftsmann Helmut Nanz zum neuen Präsidenten der DRF gewählt. Helmut Nanz tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Horst Dieter Becker an, der das Amt des DRF-Präsidenten am 19. Oktober 2004 niedergelegt hatte. Dem Vorstand der DRF gehört Helmut Nanz seit dem 14. April 2000 an.

Hintergrundinformationen zu Helmut Nanz

1943 in Stuttgart geboren, studierte Helmut Nanz in München und Nürnberg Betriebswirtschaftslehre. 1968 schloss er sein Studium zum Diplom-Kaufmann ab und volontierte anschließend im kanadischen Montreal in einem bedeutenden kanadischen Supermarkt-Unternehmen. 1969 wurde Helmut Nanz Mitglied der Geschäftsleitung der Nanz-Gruppe, einem Lebensmittel-Filialunternehmen. Das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Nanz-Gruppe übernahm der Stuttgarter 1982. Seit 1989 ist er auch Aufsichtsratsvorsitzender der Helmut Nanz-Stiftung.

Von 1983 bis 1999 war er außerdem Honorargeneralkonsul von Indien, seit 1973 ist er Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer der Region Stuttgart.

Helmut Nanz ist zudem Aufsichtsratsmitglied der Fielmann AG sowie der Reiff GmbH und engagiert sich im kulturellen Bereich, so zum Beispiel als Vorsitzender des Stuttgarter Kammerorchesters. Weiterhin ist er Kuratoriumsmitglied der Ludwigsburger Schlossfestspiele und der Bachakademie Stuttgart.

Hintergrundinformationen zur DRF e.V.

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Um diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, gründete die Björn Steiger Stiftung vor über 30 Jahren die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschenleben zu retten. Seither hat die DRF mit ihren Hubschraubern und Flugzeugen mehr als 300.000 Einsätze geleistet.

Zusammen mit Partnern in Deutschland, Österreich und Italien bildet die DRF heute die Luftrettungsallianz TEAM DRF. An 43 Luftrettungszentren stehen insgesamt 55 Hubschrauber für Notfalleinsätze und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit. Über die regionale Luftrettung hinaus setzen DRF und TEAM DRF fünf eigene Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte ein. Koordiniert werden diese weltweiten Einsätze durch die DRF-Alarmzentrale in Filderstadt. Sie ist im Notfall rund um die Uhr erreichbar, Telefon: 0711-701070.

Rund 700 Notärzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für die DRF und ihre Partner im TEAM DRF im Einsatz. Im Jahr 2003 leistete die Luftrettungsallianz insgesamt 32.865 lebensrettende Einsätze.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF selbst aufkommen. Das ist der gemeinnützigen Organisation nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spendern möglich.


Quelle: DRF

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Brauerei Waldhaus unterstützt "Christoph 54"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:24 Uhr
Datum:
Sonntag, 26.Dezember 2004
Die Luftrettung zu unterstützen, das hat sich die Privatbrauerei Waldhaus aus dem Südschwarzwald zum Ziel gesetzt. Stilecht vor einem Braukessel übergaben die beiden Waldhaus-Geschäftsführer Helmar und Dieter Schmid einen Scheck an den DRF-Regionalbeauftragten Christian Schulze. Die Spende wird zur Finanzierung einer medizinischen Fortbildung beim nächsten "Christoph 54"-Tag verwendet. Die Fortbildung richtet sich an Rettungsdienstmitarbeiter und Notärzte der Region Freiburg.

Bei der Spendenübergabe war auch ein Hubschrauber vor Ort. Mitglieder eines Modellbauvereins in Stauffen hatten den Freiburger DRF-Rettungshubschrauber nachgebaut und stellten das flugtaugliche Modell einer BK 117 vor. Parallel dazu erhielt auch der DRK-Ortsverein Waldshut eine Spende von der Brauerei.


Quelle:
DRF

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DRF - Nikolaus besuchte kleine Patienten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:23 Uhr
Datum:
Sonntag, 26.Dezember 2004
Mit einem blauen Hubschrauber statt mit dem Rentierschlitten landete der Niklolaus kürzlich an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Gepäck hatte er Geschenke für die kleinen Patienten des Krankenhauses, die den Anflug des Nikolaus staunend beobachteten. Die Idee zu dem ungewöhnlichen Nikolausgefährt entstand beim Transport eines Frühchen mit dem Intensivtransporthubschrauber "Christoph Niedersachsen", der vom HSD, Partner im TEAM DRF, betrieben wird und in Hannover stationiert ist. Die Blue Helicopter Alliance, ein Unternehmensbereich des HSD, stellte einen Hubschrauber zur Verfügung, während "Christoph Niedersachsen" an diesem Tag einsatzbereit blieb. Die Geschenkpäckchen spendete der V-Markt in Salzgitter-Bad.

Quelle: DRF

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Südasien: Schweres Erdbeben - Deutsches Rotes Kreuz bietet Hilfe an
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:23 Uhr
Datum:
Sonntag, 26.Dezember 2004
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat umgehend nach dem schweren Erdbeben in Südasien am heutigen Vormittag, 26. Dezember 2004, den betroffenen Ländern Hilfe angeboten.
Mit den Schwestergesellschaften in Sri Lanka, Indien und Thailand sowie der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften wurde Kontakt aufgenommen.

Für den sofortigen Einsatz in der Katastrophenregion stehen Material und Personal für die Trinkwasseraufbereitung, Erste-Hilfe-Stationen und ein Hilfskrankenhaus zur Versorgung von bis zu 200 Patienten bereit. Das DRK hat seine Spezialisten für diese Aufgaben in Alarmbereitschaft gesetzt.

Das schwere Erdbeben mit meterhohen Flutwellen hat in der gesamten Region des Golfs von Bengalen zu Katastrophenalarm geführt. Mehr als tausend Tote sind zu beklagen. In Sri Lanka ist der Nationale Notstand ausgerufen worden. Mehr als 100.000 Menschen sind obdachlos geworden.

Um den Opfern umgehend helfen zu können, ruft das Deutsche Rote Kreuz zu Spenden auf:

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl 370 205 00
Kontonummer 41 41 41
Stichwort: Südasien
Online-Spenden: www.DRK.de

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Erbeben Südasien / Malteser: 200.000 Euro Soforthilfe für die Opfer
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:22 Uhr
Datum:
Sonntag, 26.Dezember 2004
Köln - Die Malteser stellen 200.000 Euro Soforthilfe für die
Opfer des schweren Erdbebens in Südasien zur Verfügung. Derzeit
prüfen die Malteser, ob ein Nothilfeexperte einreisen kann, um die
Hilfe über lokale Partner von Indien aus zu koordinieren. Auch
Experten der Malteser in Thailand wurden in Einsatzbereitschaft
versetzt. Dort ist der Malteser Hilfsdienst seit 25 Jahren tätig und
verfügt über ein starkes Netzwerk. Für den Fall, dass deutsche
Touristen betroffen sind, stehen Teams der Malteser für die
psychosoziale Unterstützung zur Verfügung.

Bei dem scheren Beben, dessen Epizentrum vor der Küste der
indonesischen Insel Sumatra lag, kamen durch die meterhohen
Flutwellen mehrere tausend Menschen ums Leben.

Original: Malteser Hilfsdienst e.V.
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DFV: Feuerwehren und Innenminister fordern Digitalfunk
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:05 Uhr
Datum:
Sonntag, 14.November 2004
Berlin - Berlin - Bund, Länder und Feuerwehren fordern
gemeinsam den schnellen Aufbau eines einheitlichen digitalen Sprech-
und Datenfunksystems für die Sicherheitsorganisationen.
Bundesinnenminister Otto Schily und der Vorsitzende der
Innenministerkonferenz, Innenminister Klaus Buß (Kiel), bekannten
sich beim ersten Deutschen Feuerwehr-Verbandstag in Berlin zu dem
Milliardenprojekt.

Feuerwehr-Präsident Hans-Peter Kröger appellierte an Bund und
Länder, sich in den offenen Finanzierungsfragen zu einigen: "Wir
verpassen den Anschluss an zeitgemäße Technik, und mit dem Verzicht
auf zeitgemäße Technik verpassen wir auch die Chance, offensichtliche
Sicherheitslücken zu schließen." Auch bei der Neukonzeption des
Katastrophenschutzes mahnte Kröger Bewegung an und forderte die
Länder auf, ihre Risikoanalysen abzuschließen, damit Bundesmittel
fließen können. Der Verbandstag des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV) ging am Wochenende mit 350 Teilnehmern aus ganz Deutschland zu
Ende.

Bundesinnenminister Schily sprach sich vor den Feuerwehr-
Führungskräften und ihren Gästen gegen eine Zersplitterung bei der
Einführung des Digitalfunks aus. Das System müsse einheitlich sein,
es dürfe kein Bereich ausgenommen werden. Im Katastrophenschutz
forderte Schily mehr Einflussmöglichkeiten für den Bund. Die strikte
Zweiteilung in den Katastrophenschutz als Ländersache und die zivile
Verteidigung als Bundeszuständigkeit bedürfe der Überprüfung, sagte
Schily.


Schily fordert mehr Kompetenzen im Katastrophenschutz

Schily: "Der Bund muss die Möglichkeit haben, unterstützend und
koordinierend im Katastrophenschutz aktiv zu werden. In meiner
Amtszeit hat der Bund 194 Dekontaminations- und 364 ABC-
Erkundungskraftwagen für die Feuerwehren zur Verfügung gestellt. Wir
werden die Länder auch künftig durch Ausstattung unterstützen,
allerdings nicht nach der Gießkannenmethode, sondern nach
Risikobewertungen."


Feuerwehren müssen Lücken durch Bundeswehr-Abzug schließen

Neue Herausforderungen im Katastrophenschutz sieht Schleswig-
Holsteins Innenminister Buß durch die Bundeswehrreform: "Der Abzug
hinterlässt Lücken im Katastrophenschutz, die es zu schließen gilt."
Die Bundeswehr müsse aufgrund der Ausdünnung von Standorten künftig
früher alarmiert werden, außerdem müsse die Kreis und Länder
übergreifende Hilfe ausgebaut werden, führte Buß aus. Auch
Privatunternehmen müssten verstärkt in die Planungen eingebunden
werden, zum Beispiel bei Hubschraubereinsätzen.


Beispielloses Ehrenamt durch Bürokratisierung gefährdet

Mehr als eine Million Feuerwehrangehörige sind ehrenamtlich in die
örtliche Gefahrenabwehr und in den Katastrophenschutz eingebunden.
Schily bezeichnete dieses System als Vorbild für viele Länder.
Feuerwehr-Präsident Kröger warnte vor einer Überbürokratisierung des
Ehrenamtes. Dazu gehörten unter anderem immer restriktivere
Führerscheinregelungen der EU und eine drohende Massenregistrierung
von Feuerwehrfahrzeugen für die Lkw-Maut. Kröger: "Ehrenamtliches
Engagement braucht Motivation und keine bürokratischen Ungeheuer."
Außerdem warnte Kröger vor einer Aushöhlung der Hilfsfristen.

In der häuslichen Sicherheit appellierte Kröger an Eltern,
Kinderzimmer mit Rauchmeldern auszustatten. In einer Berliner
Resolution spricht sich der Deutsche Feuerwehrverband für die
gesetzliche Einführung von Rauchwarnmeldern in Schlafzimmern,
Kinderzimmern und Fluchtwegen aus Aufenthaltsräumen in allen privaten
Neubauten aus.

Am Freitag hatte Berlins Innensenator Dr. Ehrhart Körting den
Deutschen Feuerwehr-Verbandstag 2004 mit Vorträgen und einem
Kommunikationsbüfett im Estrel Convention Center eröffnet.

Quelle:
DFV

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DFV: Appell für Rauchmelder in allen Kinderzimmern
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:05 Uhr
Datum:
Sonntag, 14.November 2004
Berlin - Deutschlands Feuerwehren fordern eine allgemeine
Rauchwarnmelderpflicht für private Neubauten sowie mehr
Sicherheitsbewusstsein gerade von Eltern. "Mehr Rauchwarnmelder in
Privatwohnungen könnten nicht nur viele der jährlich bis zu 600
Menschen retten, die noch bei Bränden ums Leben kommen. Sie würden
auch die Brand- und die Folgeschäden verringern und die Risiken für
Einsatzkräfte der Feuerwehren begrenzen", sagt Ralf Ackermann,
Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Beim Deutschen Feuerwehr-Verbandstag 2004 in Berlin haben sich die
Feuerwehren am Wochenende in einer Resolution für eine Aufnahme der
Rauchmelderpflicht in die Bauordnungen der Länder ausgesprochen.
Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluchtwege von Aufenthaltsräumen
sollen mit jeweils einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Eine
Rauchmelderpflicht auch für bestehende Gebäude soll geprüft werden.

Bislang haben nur Rheinland-Pfalz und das Saarland eine
entsprechende Vorschrift. In Hessen gibt es eine Gesetzesinitiative.
"Wir erhoffen uns durch eine Rauchmelderpflicht ein Umdenken und mehr
Sensibilität für häusliche Sicherheit", betont Ackermann. Während die
Ausstattung mit Rauchwarnmeldern in Deutschland noch im einstelligen
Prozentbereich stagniere, hätten skandinavische Länder,
Großbritannien und die Vereinigten Staaten mit Rauchmelderquoten von
75 bis über 90 Prozent ein erheblich höheres Sicherheitsniveau im
privaten Bereich erreicht.

In der Resolution fordern die Feuerwehren
Wohnungsbaugesellschaften, Versicherungen und andere
Interessengruppen auf, Rauchmelder kostenlos an Wohnungsbesitzer zu
verteilen. An Eltern appelliert der Deutsche Feuerwehrverband,
wenigstens Kinderzimmer freiwillig mit Rauchwarnmeldern auszustatten.
Kinder seien besonders gefährdet, weil sie durch Neugierde oft Brände
verursachten und sich im Falle eines Brandausbruches aus Unkenntnis
meist falsch verhielten, erläutert DFV-Vizepräsident Ackermann.

DFV-Präsident Hans-Peter Kröger hatte während des Deutschen
Feuerwehrverbandestages in Berlin eindringlich für mehr Sicherheit in
Kinderzimmern geworben: "Kinder können nicht selbst für die
Sicherheit sorgen, die möglich wäre. Dafür müssen ihre Eltern etwas
tun. Installieren Sie Rauchmelder! Brandschutz im Kinderzimmer muss
zur Selbstverständlichkeit werden."

Quelle:
DFV

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Weltjugendtag 2005 Malteser: "3.000 Helfer sind bereit!"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:23 Uhr
Datum:
Dienstag, 9.November 2004
Köln. Der Malteser Hilfsdienst ist beim Weltjugendtag
2005 in Köln verantwortlich für die sanitätsdienstliche Betreuung.
Der Leiter des Einsatzstabes WJT bei den Maltesern, Wilhelm Bischoff,
blickt gespannt nach vorn: "Wir haben 3.000 ehrenamtliche Helfer aus
dem ganzen Bundesgebiet gewinnen können. Hochqualifizierte Leute, die
vor Freude und Einsatzbereitschaft bereits die Tage zählen, wann es
endlich los geht."

Dankbar sei er, so Bischoff, für die Unterstützung durch andere
Hilfsorganisationen, wie dem Roten Kreuz, den Johannitern und dem
Arbeiter-Samariter-Bund. "Eine Hilfsorganisation allein könnte alle
Eventualitäten eines solchen Mega-Events nicht stemmen", ist sich
Bischoff, zuvor Generalstabsoffizier bei der Bundeswehr, sicher.
"Viel ist zu bedenken: das Wetter, die Gesundheit der Teilnehmer,
eine umfangreiche Logistik, Fernmeldeorganisation und natürlich das
IT-gestützte Kommunikationswesen der Malteser."

Hierzu werde ein ausgetüfteltes "Info-Management-System"
aufgebaut: "Alle Unfall-Hilfsstellen sollen mit Notebooks versorgt
sein. Alle Mitarbeiter vor Ort verfassen regelmäßig Berichte, die
dann in der Einsatzleitung zusammenlaufen und besprochen werden." Das
Ausmalen von Horrorszenarien lehnt Bischoff ab. Er ist auf alles
vorbereitet: "Hundertprozentige Sicherheit gibt es an keinem Ort der
Welt, bei keinem Ereignis. Auf der Grundlage einer sorgfältigen
Gefahrenanalyse werden die zuständigen Stellen beim WJT, bei der
Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdiensten die Lage im Griff
behalten."

Zur Zeit transportieren die Malteser das WJT-Kreuz mit 150
ehrenamtlichen Fahrern durch Deutschland. Die Hälfte der 3.000
Einsatzkräfte wird 2005 als Sanitäter vor Ort tätig sein, die andere
Hälfte in den Bereichen Unterbringung und Verpflegung der Helfer,
Boten- und Fahrdienste, Kommunikation. Der Malteser Präsident,
Constantin von Brandenstein-Zeppelin, bezeichnete die
sanitätsdienstliche Versorgung des Weltjugendtages als "die größte
logistische Herausforderung seit der Gründung des Malteser
Hilfsdienstes im Jahr 1953!"
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TEAM DRF flog so viele Ambulanzeinsätze wie nie zuvor
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:00 Uhr
Datum:
Freitag, 29.Oktober 2004
In den vergangenen zwei Monaten verzeichnete das TEAM DRF so viele Ambulanzeinsätze wie nie zuvor: Die Ambulanzflugzeuge der Luftrettungsallianz TEAM DRF flogen allein im August 75 Einsätze mit 450 Flugstunden und im September 71 Einsätze mit 477 Flug-stunden.

Mehr als die Hälfte der Patiententransporte führten zurück nach Deutschland, gefolgt von Einsätzen in die Schweiz, Großbritannien und Italien. Transportiert wurden die Patienten aus typischen eu-ropäischen Reiseländern wie Frankreich, Spanien, Österreich und Italien, aber auch zunehmend aus der Türkei, Griechenland und Zypern. Einige Einsätze führten die TEAM DRF-Besatzungen auch nach Afrika, hier vor allem nach Westafrika (Nigeria, Ghana, Elfen-beinküste). Im August gehörten Flüge von Monrovia (Liberia) nach Irland, von Luanda (Angola) nach Portugal sowie von Mombasa (Kenia) nach Italien zu den weitesten Einsätzen. Die weiteste Re-patriierung im September führte die Besatzung vom spanischen San Sebastian über eine Flugstrecke von 8.000 Kilometern nach Detroit (USA).

Mit einer Flotte von fünf Ambulanzflugzeugen, dem speziell aus-gebildeten fliegerischen und medizinischen Personal und mit einer rund um die Uhr besetzten Alarmzentrale (Sales and Support Cen-ter), die die Logistik der Einsätze organisiert, ist das TEAM DRF auf die Durchführung weltweiter Ambulanzflüge spezialisiert.

Die Ambulanzflugzeuge des TEAM DRF

Mitte September war das TEAM DRF zum ersten Mal mit vier ei-genen Ambulanzjets parallel an einem Tag im Einsatz. Ein inner-italienischer Einsatz von Catania nach Milano, jeweils ein Patien-tentransport aus dem bulgarischen Burgas nach Stuttgart und aus Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) nach Esslingen standen auf dem Dienstplan der TEAM DRF-Besatzungen. Der vierte Einsatz war der dringende Transport eines im litauischen Kaunas geborenen Frühchens nach Stuttgart.

Die TEAM DRF-Ambulanzflugzeuge sind in der Regel mit zwei Pilo-ten, einem Arzt und einem Rettungsassistenten besetzt. Auf lan-gen Flugstrecken setzt das TEAM DRF so genannte Extended Crews ein, das heißt zusätzliches fliegerisches und medizinisches Personal, das entweder mit an Bord ist oder bei einem Tankstopp ausgewechselt wird.

Erst im Frühjahr 2004 hatte das TEAM DRF seine Flugzeugflotte um einen weiteren Ambulanzjet aufgestockt. Damit sind derzeit vier Ambulanzjets vom Typ Lear 35 A und Lear 55 sowie ein Tur-bopropflugzeug vom Typ King Air B200 im Einsatz. Seit zwei Mo-naten besteht zusätzlich im Rahmen einer Kooperation direkter Zugriff auf einen weiteren Ambulanzjet vom Typ Lear 31 in Lissa-bon.

Die Alarmzentrale (Sales and Support Center)

Erfahrene Einsatzleiter des Sales and Support Center koordinie-ren die fliegerische und medizinische Logistik. Tagtäglich, rund um die Uhr, nehmen sie die Alarmierungen der Auftraggeber entge-gen. Beauftragt wird das TEAM DRF zum Beispiel von Assistan-cen, Versicherungsgesellschaften, Krankenhäusern, Botschaften, Behörden, Firmen und Privatpersonen. Innerhalb kürzester Zeit nach der Alarmierung starten die Ambulanzflugzeuge zu ihren weltweiten Einsätzen. Alarmstarts innerhalb von zwei Stunden, zum Beispiel nach Westafrika, gehören heute schon zum regelmä-ßigen Einsatzprofil.

Vor jedem Ambulanzflug ist jedoch eine exakte Abklärung erfor-derlich: Medizinische Notwendigkeiten müssen mit den flugtechni-schen Möglichkeiten koordiniert werden. Der Notarzt wird vor-alarmiert und bereits vor dem Arzt-zu-Arzt-Gespräch über den Patienten informiert. Die TEAM DRF-Einsatzleiter organisieren auch den Transport von Krankenhausbett zu Krankenhausbett.

Parallel dazu erfahren die dienstbereiten Flugkapitäne Details des bevorstehenden Einsatzes. Überflugrechte, Landegenehmigungen, Tankstops – ein Ambulanzflug erfordert umfangreiche flugtechni-sche Vorbereitungen, die in kürzester Zeit professionell erledigt werden müssen.

Das medizinische Personal des TEAM DRF

Das medizinische Personal, das auf den TEAM DRF-Ambulanz-flugzeugen weltweit im Einsatz ist, ist auch auf komplizierte und ungewöhnliche Fälle vorbereitet. Im September beispielsweise transportierte das TEAM DRF einen Intensivpatienten mit einer seltenen Infektionskrankeit aus dem rumänischen Timisoara nach Stuttgart. Dabei mussten unter anderem spezielle Hygienevor-schriften eingehalten werden.

Rund 700 Notärzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für das TEAM DRF im Einsatz. Drei Ärzte sind für medizinisches Qualitätsmanagement zuständig und koordinieren zum Beispiel die regelmäßigen medizinischen Fortbildungen inner-halb des TEAM DRF. Die Notärzte im TEAM DRF sind Fachärzte, überwiegend aus dem Bereich Anästhesie, und verfügen über langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst. Viele von ihnen sind als leitende Notärzte tätig. An Bord der Hub-schrauber und Ambulanzflugzeuge betreuen sie schwer kranke und verletzte Patienten, die aufwändige intensivmedizinische Ver-sorgung benötigen. Deshalb verfügen die Notärzte im TEAM DRF auch über spezielle Ausbildungen und fundierte Erfahrung in der Intensivmedizin.

Die rund 500 Rettungsassistenten, die für das TEAM DRF im Ein-satz sind, verfügen - neben der Ausbildung zum Rettungsassisten-ten - über mindestens fünf Jahre hauptamtliche Berufserfahrung auf arztbesetzten Rettungsmitteln. Um auf den Intensivtransport-hubschraubern oder in den Ambulanzflugzeugen des TEAM DRF tätig zu sein, ist eine zusätzliche Berufsausbildung zum Kranken-pfleger mit der Fachweiterbildung Anästhesie/Intensiv und ent-sprechende Berufspraxis wünschenswert.

Hintergrundinformationen

Zum TEAM DRF gehören die gemeinnützige Luftrettungsorganisa-tion DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), die deutschen Part-ner HDM Flugservice GmbH, HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co.KG und Rotorflug GmbH sowie die öster-reichische ARA-Flugrettungs GmbH und Helitalia S.p.A., das italie-nische Partnerunternehmen. Die TEAM DRF-Partner halten an 43 Luftrettungszentren in Deutschland, Österreich und Italien insge-samt 55 Hubschrauber für die Luftrettung bereit – an neun Stand-orten sogar im 24-Stunden-Flugbetrieb. Zum TEAM DRF gehören außerdem drei eigene JAR 145-Werftbetriebe und fünf Ambulanz-flugzeuge. Allein im Jahr 2003 leistete die Luftrettungsallianz TEAM DRF mit ihren Hubschraubern und Ambulanzflugzeugen insgesamt 32.865 lebensrettende Einsätze.

Das TEAM DRF im Internet

Mehr Informationen zum TEAM DRF finden Sie unter www.drf.de und www.german-air-rescue.de


Quelle:
DRF

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DRF und DRK erproben Intensivtransportwagen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:59 Uhr
Datum:
Freitag, 29.Oktober 2004
Das Transportsystem für Intensivpatienten im Großraum Stuttgart zu verbessern – das haben sich die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Stuttgart, zum Ziel gesetzt. Das gemeinsame Pilotprojekt der beiden erfahrenen Rettungsorganisationen ist ein Intensivtransportwagen (ITW), der am 1. November 2004 für einen einjährigen Probebetrieb in Stuttgart in Dienst gestellt wird. Kliniken der Region, unter anderem das Paracelsus-Krankenhaus Ruit, stellen das ärztliche Personal.

"In der Notfallrettung arbeiten Boden- und Luftrettung ausgezeichnet zusammen. Unser Ziel ist es, diese Zusammenarbeit auszuweiten und ein koordiniertes Intensivtransportsystem für den Raum Stuttgart zu etablieren", sagt Dr. Jörg Braun, Medizinischer Leiter der DRF. "Dabei sollen alle vorhandenen technischen und medizinischen Möglichkeiten optimal genutzt werden. Gerade im Hinblick auf die immer weiter zunehmende Spezialisierung von Kliniken wird ein geeignetes Transportsystem für Intensivpatienten immer wichtiger", so Dr. Braun weiter.

Einsatzmöglichkeiten und Koordinierung

Der ITW wird ergänzend zum Stuttgarter Intensivtransporthubschrauber der DRF im Einsatz sein, um auf kürzeren Distanzen, das heißt im Stadtgebiet und der Region Stuttgart bis zu einem Umkreis von 50 Kilometern, Patiententransporte zu übernehmen. Mit diesem für die Region Stuttgart und das Land Baden-Württemberg einmaligen Projekt wollen DRF und DRK ein qualifiziertes System für Intensivtransporte im Großraum Stuttgart einrichten. Bisher werden bodengebundene Intensivtransporte zwischen Kliniken noch in normalen Rettungswagen durchgeführt.

Vorteil gegenüber der bisherigen Situation: Die Notärzte, die bisher einen Intensivtransport auf dem Rettungswagen begleiteten und dabei häufig über einen längeren Zeitraum nicht einsatzbereit waren, werden wieder für die Notfallrettung zur Verfügung stehen. Außerdem ist der ITW medizintechnisch optimal für die Versorgung von Intensivpatienten ausgerüstet.

Das Besondere dabei: Die Alarmzentrale der DRF in Filderstadt wird sowohl den Intensivtransporthubschrauber als auch den ITW koordinieren. Vorteil dieser zentralen Disposition: Die Einsatzleiter der DRF-Alarmzentrale sind sowohl in der Disposition von Hubschrauber- als auch bodengebundenen Intensivtransporten erfahren. So können sie das am besten geeignete Transportmittel wählen und dabei die Bedürfnisse der Patienten, die zeitliche Dringlichkeit eines Transportes wie auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Darüber hinaus stehen für die Disponenten jederzeit erfahrene Intensivmediziner zur Abklärung zur Verfügung. Kliniken und Ärzte können die DRF-Alarmzentrale rund um die Uhr erreichen.

Zunächst nach sechs, dann nach 12 Monaten werden DRF und DRK die Analyseergebnisse des Probebetriebs – Unterhalt, Auslastung, Bedarf sowie Optimierungsmöglichkeiten – vorstellen. Diese Analysen werden dazu beitragen, die Kosten für Intensivtransporte im Raum Stuttgart für die Kostenträger transparenter zu machen. Hierzu stehen bislang keine einheitlichen Daten zur Verfügung. DRF und DRK erwarten für den Probebetrieb etwa zwei Einsätze pro Tag beziehungsweise etwa 400-500 Einsätze im Jahr.

"Mit dem Intensivtransportwagen werden DRK und DRF die Qualität des Intensivtransports steigern und gleichzeitig die vorhandenen Ressourcen optimal und wirtschaftlich nutzen", fasst Victor Felber, Sprecher des Vorstands des DRK-Kreisverbandes Stuttgart, zusammen.

Personal und Ausstattung

Der Intensivtransportwagen ist mit einem Intensivmediziner und zwei Rettungsassistenten besetzt. Für das Pilotprojekt stellt das DRK ein Fahrzeug und Rettungsassistenten zur Verfügung. Der ITW wird an der DRK-Rettungswache, Heilmannstraße 7, in Stuttgart stationiert sein und täglich von 7.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung stehen. Innerhalb von 30 Minuten nach Alarmierung soll der ITW einsatzbereit sein.

Die DRF übernimmt nicht nur die Einsatzkoordinierung, sondern stellt auch die intensivmedizinische Ausrüstung, die aus einer Starmed®-Intensivtrage, aus einem modernen und leistungsfähigen Transportbeatmungsgerät (Oxylog 3000), einem Multifunktionsmonitor (Propaq 206 EL) sowie vier Spritzenpumpen (Fresenius MCM Vial 2) besteht.

Die Ärzte des Paracelsus-Krankenhauses in Ruit werden unter der Leitung von Dr. Eduard Kehrberger, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, einen Großteil der Bereitschaftszeiten (Montag bis Freitag von 7.00 bis 16.30 Uhr) abdecken. Während der restlichen Zeit (Montag bis Freitag von 16.30 bis 23.00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen ganztags) sind zahlreiche erfahrene Intensivmediziner aus nahezu allen Kliniken im Großraum Stuttgart in Rufbereitschaft beteiligt.

Die auf dem ITW eingesetzten Ärzte sind Fachärzte, überwiegend aus dem Bereich Anästhesie, mit zum Teil langjähriger Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst und auf dem Stuttgarter Intensivtransporthubschrauber der DRF. Viele von ihnen sind als leitende Notärzte tätig und verfügen über spezielle Ausbildungen und fundierte Erfahrung in der Intensivmedizin. Die Rettungsassistenten verfügen über mindestens fünf Jahre hauptamtliche Berufserfahrung auf arztbesetzten Rettungsmitteln sowie über intensivmedizinische Erfahrung.


Quelle:
DRF

 


WELTKATASTROPHENBERICHT 2004 - Die Zahl der Katastrophen stieg 2003 drastisch an
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:57 Uhr
Datum:
Freitag, 29.Oktober 2004
Auszug aus dem Weltkatastrophenbericht 2004, der am 28. Oktober 2004 von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Genf weltweit veröffentlicht wird.

Im Jahr 2003 wurden 76.806 katastrophenbedingte Todesopfer gemeldet - dreimal soviel wie im Jahr 2002. Im Lauf des Jahres wurden 255 Mio. Menschen von Katastrophen in Mitleidenschaft gezogen, wobei die materiellen Schäden auf mindestens 56 Milliarden US$ geschätzt werden.

Im Zeitraum von 1994 bis 2003 gab es 5.677 Katastrophen, die 673.070 Menschenleben kosteten und 2,58 Milliarden Menschen Schäden zufügten, deren materielle Dimension auf insgesamt 691 Milliarden US$ geschätzt wird. Die Vergleichszahlen für die Katastrophen des Zeitraums 1984 - 1993 betragen 1.021.605 gemeldete Todesopfer und 1,63 Milliarden Betroffene.

Die tödlichsten Katastrophen im Zeitraum 1994 - 2003 waren: Dürre/Hunger (48%), Über-schwemmungen (16%), Erdbeben (16%), Stürme (10%), extreme Temperaturen (8%), sonstige (2%).

Im Lauf des Jahrzehnts starben in Ländern mit hohen Entwicklungsindikatoren 51 Menschen pro Naturkatastrophe, im Vergleich zu 589 Todesfällen pro Naturkatastrophe in Ländern mit niedrigen Entwick-lungs-indikatoren.

Die Rolle der Spender
Die offizielle Entwicklungshilfe aus OECD Ländern stieg im Jahr 2002 auf 58,3 Milliarden US$, was im Vergleich zu 2001 einem Bruttozuwachs von 11,3 % entspricht.

Prozentual zum Brutto-Volkseinkommen der Geberländer betrachtet wurde das Ziel der Vereinten Nationen von 0,7 % für die offizielle Entwicklungshilfe nur von 5 Ländern überschritten (Dänemark, Norwegen, Schweden, die Niederlande und Luxemburg). Die gesamte humanitäre Hilfe (im Gegensatz zur offiziellen Entwicklungshilfe) beläuft sich auf mindestens 10 Milliarden US$ pro Jahr.

Hitzewellen: eine unsichtbare Katastrophe
Im Jahr 2003 starben 22.000 - 35.000 Menschen bei der europäischen Hitzewelle.

In Frankreich starben bei dieser Hitzewelle 14.800 Personen. In Paris stieg die Sterberate um 130 % über den Durchschnitt. 70 % der Todesfälle waren der Altersgruppe über 75 Jahre zuzuordnen.

In Amerika fordern Hitzewellen 1.500 Todesopfer pro Jahr. Die Summe der Todesopfer der dortigen Stürme, Erdbeben und Überschwemmungen beträgt dagegen unter 200.

In Australien haben Hitzewellen im 20. Jahrhundert mehr Todesopfer als jede andere Naturkatastrophe gefordert.

Katastrophen in ländlichen Regionen Indiens
Im Zeitraum 1994 - 2003 forderten "Naturkatastrophen" und technologische Katastrophen in Indien 68.671 Todesopfer und fügten 68 Millionen Menschen pro Jahr anderweitigen Schaden zu. In Andhra Pradesh haben 4.000 - 5.000 Bauern in den letzten 6 Jahren Selbstmord begangen.

Das Erdbeben in Gujarat zerstörte 350.000 Häuser und beschädigte 900.000. Ein erdbebensichereres Haus wieder aufzubauen kostet 1.000 US$. Nach dem Erdbeben von 2001 in Gujarat investierten 9.800 Familien der Elendsviertel der Stadt Bhuj aus Eigenmitteln 290.000 US$, um ihre Häuser und Existenzgrundlagen zu verbessern.

Bereits seit Mitte der achtziger Jahre unterstützt das DRK das Indische Rote Kreuz in Orissa. 1995 wurde damit begonnen, sogenannte Zyklonschutzbauten zum Schutz der Bevölkerung vor Wirbelstürmen zu errichten.

Warnung durch das Erdbeben von Bam
Das Erdbeben in Bam hatte eine Stärke von 6,5 auf der Richterskala. Es kostete 30.000 bis 40.000 Menschenleben und 30.000 Verletzte. Es zerstörte 85 % der Gebäude der Stadt und machte 75.000 Menschen obdachlos.

Von den Moscheen in Bam, ob neu oder alt, stürzte keine einzige ein.

34 internationale Such- und Rettungsmannschaften aus 27 Ländern fanden 22 Überlebende in den Trümmern. Rettungsgruppen des ortsansässigen Iranischen Roten Halbmonds konnten 157 Leben retten. Ein sechstägiger Such- und Rettungseinsatz aus Europa (5 Hunde) kostet 50.000 US $. Das entspricht den Kosten eines zweijährigen Schulungsprogramms für 3 iranische Suchhunde und -führer.

Seit 1909 sind im Iran 143.000 - 178.000 Menschen bei 19 großen Erdbeben ums Leben gekommen. Wenn ein Erdbeben der Stärke 6,5 (wie es Bam traf) Teheran erschüttern würde, wäre mit über 700.000 Todesfällen zu rechnen.

AIDS im südlichen Afrika
Im Jahr 2003 forderte AIDS weltweit über 3 Millionen Todesopfer, von denen 2,2 bis 2,4 Mio. in Schwarzafrika starben. 12,3 Millionen AIDS-Waisen leben in der Region.

In Swaziland sind fast 40% der Erwachsenen mit dem HIV-Virus infiziert. Die Lebenserwartung beträgt in Malawi 38 Jahre; in Zimbabwe 34; in Sambia unter 33. Die Infektionsrate steigt bei Frauen doppelt so schnell wie bei Männern, doch stellen sie 70 % der Arbeitskraft in der Landwirtschaft. In Gebieten mit besonders hoher Infektionsrate sehen Prognosen ein Absinken der Lebenserwartung unter 20 Jahre bis zum Jahr 2020 voraus.

Überleben in Elendsvierteln
Weltweit sterben über 2,2 Mio. Menschen pro Jahr an den Folgen mangelhafter Wasserver- und -entsorgung. Die Kindersterblichkeit in städtischen Slums ist 10- bis 20mal höher als in Städten mit angemessener Hygiene. Im Lauf der nächsten 20 Jahre wird 90 % des Bevölkerungswachstums in Entwicklungsländern in städtischen Gebieten stattfinden.

60% der 23 Millionen Einwohner der Stadt Mumbai siedeln auf 6 % ihrer Fläche - mit einem Durchschnitt von 2.000 Menschen pro Hektar. In manchen Elendsvierteln teilen sich 50 Familien eine einzige Toilette.

Das Orangi Pilotprojekt in Karachi, Pakistan, half der armen Stadtbevölkerung beim Bau einer preiswerten Kanalisation. In 10 Jahren sank die Säuglingssterblichkeit von 130 auf 37 pro 1.000 Lebendgeburten.

Quelle:
DRK

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WELTKATASTROPHENBERICHT 2004 - Vorsorge durch Hilfe zur Selbsthilfe fördern
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:57 Uhr
Datum:
Freitag, 29.Oktober 2004
Die Vorsorge bei der lokalen Bevölkerung zu fördern ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Schadensbegrenzung bei Katastrophen. Die Vorbereitung der Betroffenen und ihre Fähigkeit, mit anscheinend hoffnungslosen Situationen fertig zu werden, stehen im Mittelpunkt des Weltkatastrophenberichts 2004, der heute (28. Oktober 2004) von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Genf weltweit veröffentlicht wird.

Die diesjährige Ausgabe des seit 1993 veröffentlichten Weltkatastrophenberichts zeigt die eindrucksvolle Fähigkeit von Menschen in verschiedenen Entwicklungs- und Industrieländern dieser Welt, auch mit größtem Unglück fertig zu werden. Der Bericht betont die Notwendigkeit, den einheimischen Stärken und Ressourcen viel größere Bedeutung beizumessen, statt sich wie bisher an den vorhandenen Bedürfnissen und Schwächen zu orientieren. Wenn die Bevölkerung nicht erfolgreich in die Katastrophenvorsorge und -hilfe einbezogen wird, verstärken sich die negativen Auswirkungen der Katastrophe.

Bei dem Erdbeben in Bam im Dezember kamen etwa 30.000 Menschen um. Weitere 30.000 erlitten Verletzungen. Die Bausubstanz der Stadt wurde zu 85 Prozent zerstört. 34 internationale Suchtrupps fanden zwar 22 Überlebende, doch die freiwilligen Helfer vom örtlichen Roten Halbmond retteten fast 160 Menschenleben. Darüber hinaus wurden Hunderte durch Nachbarn und freiwillige Helfer aus anderen Provinzen und von anderen einheimischen Organisationen gerettet.

Bei plötzlich einsetzenden Katastrophen wie einem Erdbeben sind die ersten Stunden entscheidend. Örtliche Helfergruppen sind nicht nur in einer besseren Ausgangslage, um dringende Soforthilfe zu leisten, sie sind auch kosteneffektiver. Die Entsendung eines Rettungsteams (sechs Personen mit fünf Suchhunden) aus Europa in ein Krisengebiet für einen sechstägigen Einsatz kostet mindestens 50.000 US-Dollar. Mit dem gleichen Betrag kann das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ein zweijähriges Schulungsprogramm für drei lokale Suchhunde und ihre Hundeführer finanzieren. Ortskenntnis und Mut sind genauso wichtig wie Hightech-Ausrüstung.
Das DRK ist bereits seit Jahren im Iran im Einsatz. Mitarbeiter der Suchhundestaffel des DRK unterstützen seit knapp zwei Jahren die Hundestaffel des Iranischen Roten Halbmonds. Alle drei Monate fliegen sie für zwei Wochen in den Mittleren Osten. Dort werden Einsätze trainiert und die Führer und ihre Hunde geschult.

„Die Ausbildung der Suchhunde und ihrer Führer in Bam ist ein vorbildliches Beispiel für die Hilfe zur Selbsthilfe,“ sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

„Der Weltkatastrophenbericht unterstreicht, dass der Punkt gekommen ist, dem Mythos von den hilflosen Katastrophenopfern den Garaus zu machen. Seit Jahrzehnten wird davon gesprochen, doch nun ist die Zeit zum Handeln gekommen: Die Hilfsorganisationen müssen auf den vorhandenen Ressourcen und Selbsthilfekräften der Bevölkerung in katastrophengefährdeten Gebieten aufbauen,“ so Dr. Seiters.

Quelle:
DRK

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Tschad – 10.000ste Vertriebene im DRK-Flüchtlingslager aufgenommen
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Webmaster
Uhrzeit:
22:57 Uhr
Datum:
Freitag, 29.Oktober 2004
Die vierjährige Fatoura Djouma und ihre Mutter Hawa Haroune sind als 9.999ste und 10.000ste Flüchtlinge im Flüchtlingslager Tréjine, das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) errichtet wurde, eingetroffen. Die junge Mutter ist vor neun Monaten aus ihrem Heimatort Mango auf der sudanesischen Seite der Provinz Darfur geflohen.

Hawa Haroune sagt, aus Sicherheitsgründen habe sie Zuflucht im Tschad gesucht. In zwei Flüchtlingslagern an der unmittelbaren Grenze zum Sudan, die sich spontan gebildet hatten, sind die Beiden seit neun Monaten umhergeirrt. Jetzt wurden sie vom Team des DRK in Tréjine registriert und bekamen nach einem dreiviertel Jahr Flucht ihr erstes Zelt zugewiesen.

Ein erster Gesundheitscheck wurde in der Basisgesundheitsstation des DRK vorgenommen. Fatoura und ihre Mutter sind wohlauf und haben im DRK-Flüchtlingslager Tréjine vorerst eine sichere Bleibe gefunden. Natürlich wollen sie so schnell wie möglich in ihre Heimat zurück. Wann und wie das möglich sein wird, weiß niemand.

Über eine Million Menschen wurden in Darfur aus ihren Dörfern vertrieben. Sie können erst zurückkehren, wenn der Konflikt gelöst ist. Solange suchen sie in den Flüchtlingslagern Zuflucht. Die Menschen sind auf das Lebensnotwendigste angewiesen, da sie ihr gesamtes Hab und Gut bei der Flucht zurücklassen mussten.

Die humanitäre Arbeit für die sudanesischen Flüchtlinge im Sudan und im benachbarten Tschad ist der zur Zeit größte Einsatz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung weltweit. Über 100 ausländische Mitarbeiter befinden sich in Darfur. Sie werden von 300 lokalen Angestellten und tausenden Freiwilligen vom Sudanesischen Roten Halbmond unterstützt. Das Rote Kreuz ist seit Beginn des Konflikts im Februar 2003 in Darfur aktiv.


Quelle:
DRK

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Spendensiegel für deutsches Seenotrettungswerk
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Webmaster
Uhrzeit:
22:56 Uhr
Datum:
Freitag, 29.Oktober 2004
Zum dreizehnten Mal in Folge wurde der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI) verliehen. In Berlin, wo das renommierte Institut seinen Sitz hat, übergab DZI-Geschäftsführer Burkhard Wilke (Foto rechts) die Siegelurkunde und den dazugehörigen Prüfbericht an Heinrich Hoppe, Geschäftsführer der DGzRS.
Mit der erneuten Verleihung des Spendensiegels wird ein deutliches Zeichen für die Seriosität und die Effektivität der Arbeit der DGzRS sowohl bei der satzungsgemäßen Erfüllung der Aufgaben im Rettungsdienst als auch bei der Gewinnung neuer Spender sowie der Betreuung der rund 330 000 Fördermitglieder gesetzt.
Unter Anwendung strenger Kriterien durch das DZI werden Jahr für Jahr „spendenwürdige“ Institutionen untersucht und in einer Liste veröffentlicht, die dem Bürger als objektive Richtschnur dient. Auf vielfältige Weise ist sichergestellt, dass die der DGzRS anvertrauten Mittel ordnungsgemäß zur Erfüllung der umfangreichen Aufgaben verwendet bzw. für mittelfristige Projekte angelegt werden.
Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst innerhalb ihres Einsatzgebietes in der Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung dieser Aufgabe unterhält sie 54 Stationen mit 61 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten. Über 800 freiwillige und 185 fest angestellte Seenotretter sind rund um die Uhr sofort einsatzbereit. Sämtliche Seenotfälle werden von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS koordiniert. In der Rechtsform eines Vereins nimmt die DGzRS hoheitliche Aufgaben wahr, die ihr vom Bundesverkehrsministerium übertragen wurden. Die Arbeit des Rettungswerkes wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert - ohne Steuergelder in Anspruch zu nehmen.
Mit der Verleihung des DZI-Spendensiegels findet die Arbeit des in Bremen ansässigen Seenotrettungswerks erneut Anerkennung und Würdigung.


Quelle:
DGzRS

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Deutsches Team nimmt an der größten Katastrophenschutzübung in Österreich teil
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
17:30 Uhr
Datum:
Dienstag, 19.Oktober 2004
Berlin/Bonn - Im Auftrag von Bundesinnenminister Otto
Schily nimmt ein deutsches Einsatzteam an der europäischen
Katastrophenschutzübung "EUDREX 2004" in Österreich teil. Das Team,
das seit Montagabend ununterbrochen im Einsatz ist, setzt sich aus
einer Mess- und Spürkomponente der Feuerwehr Mannheim sowie einer in
der Erprobung und im Aufbau befindlichen ABC-Bergungseinheit der
Bundesanstalt Technischen Hilfswerk (THW) aus Ronnenberg zusammen.
Die "EUDREX 2004", die vom 18. bis 22. Oktober stattfindet, ist die
zweite europäische Großübung dieses Jahres im Rahmen des
EU-Mechanismus. Katastrophenschutzeinheiten aus ganz Europa
trainieren im Raum Wiener Neustadt den Einsatz nach einem Erdbeben.
Ziel der Übung ist die Abstimmung der Arbeitsweise der europäischen
Katastrophenschutzeinheiten untereinander. Sie sollen künftig bei
Einsätzen innerhalb wie auch außerhalb der EU nicht nur einzeln,
sondern auch als einander ergänzende europäische Hilfsteams arbeiten
können. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und das THW haben zudem
weitere Experten als Beobachter zu der europäischen Großübung
entsandt.

Das Übungsszenario, das von der ABC-Abwehrschule des
österreichischen Bundesheeres entwickelt wurde, sieht den Großeinsatz
nach einem Erdbeben in einem fiktiven Land vor. Die
Einsatzmannschaften unter anderem aus Bulgarien, Polen, Tschechien,
der Slowakei sowie Österreich und Deutschland werden an drei
Schadensstellen mit so genannten ABC-Lagen konfrontiert. Das
25-köpfige deutsche EUDREX-Kontingent steht unter der Einsatzleitung
der Berufsfeuerwehr Mannheim und wird mit einem gemeinsamen ABC-Team
von THW und Feuerwehr in das europäische Großkontingent integriert.
Bei Auslandsmissionen im Rahmen des EU-Mechanismus werden häufig
Einheiten von Feuerwehr und THW im Auftrag des
Bundesinnenministeriums als gemeinsames deutsches Hilfskontingent
entsandt. Der EU-Mechanismus ist als integriertes europäisches
Hilfeleistungssystem konzipiert, das im Katastrophenfall sowohl
innerhalb als auch außerhalb der Grenzen der Gemeinschaft schnell und
unbürokratisch Unterstützung bieten kann.

Der EU-Mechanismus wurde durch Ratsbeschluss 2001 in Brüssel
initiiert. Bei der Europäischen Kommission in Brüssel wurde ein
Monitoring and Information Center (MIC), ein Beobachtungs- und
Informationszentrum, eingerichtet, das die beteiligten Staaten bei
Notfällen miteinander vernetzt. Dort sind in einer Datenbank
Experten- und Ausstattungslisten gespeichert, so dass im Falle einer
Katastrophe sofort die entsprechenden Experten und Ausstattung aus
ganz Europa angefordert werden können.

Begleitend zu der Übung wird neben einem Programm für
Übungsbeobachter ein umfangreiches Workshop-Programm zu Themen des
internationalen Zivil- und Katastrophenschutzes für Teilnehmer aus
über 30 Staaten, darunter auch Vertreter der Vereinten Nationen, der
Europäischen Union und der NATO angeboten. Für Deutschland nehmen
Vertreter des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK), des THW und der Feuerwehr an den Veranstaltungen teil.

Das BBK ist die zentrale Behörde, die alle Bereiche der Zivilen
Sicherheitsvorsorge fachübergreifend berücksichtigt und zu einem
wirksamen Schutzsystem für die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen
verknüpft. Das BBK ist nicht nur Fachbehörde des Bundesministeriums
des Innern, sondern berät und unterstützt kompetent auch die anderen
Bundes- und Landesbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Darüber
hinaus ist das BBK mit dem "Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum des
Bundes und der Länder" (GMLZ) für die nationale Koordinierung des
europäischen Integrationsprozesses im nichtoperativen Bereich der
zivilen Sicherheitsvorsorge zuständig.

Das THW ist eine Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit
seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen
des Katastrophenschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens
gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als
Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement
ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren
sich in ihrer Freizeit über 76.000 Bürgerinnen und Bürger in den
bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei
gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen
Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen
maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66
THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände -
ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte
Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und
seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als
Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland
schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das
Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis
zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau.
Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im
Katastrophenfall dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation
bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten
Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen -
zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung
von Projekten.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ist der Fachverband der 25.074
Freiwilligen, Berufs- und Werkfeuerwehren. Mit fast 40.000
Hauptamtlichen und mehr als einer Million ehrenamtlich aktiven
Männern und Frauen stellen die deutschen Feuerwehren flächendeckend
die örtliche Gefahrenabwehr sicher und steuern das größte
Kräftepotenzial zum Katastrophenschutz bei. Dabei arbeiten die
Feuerwehren eng mit dem Technischen Hilfswerk und den privaten
Hilfsorganisationen zusammen. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit
mit dem THW wollen die Feuerwehren auch bei Auslandseinsätzen nutzen
und ausbauen. Insbesondere beim Handling von Gefahrstoffen verfügen
die Feuerwehren durch das tägliche Einsatzgeschehen über große
Erfahrung und leistungsfähige Strukturen. Der DFV verspricht sich
durch gemeinsame Übungen großen Input und will von den Konzepten der
anderen EU-Teilnehmer profitieren.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des
Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(www.zivilschutz-online.de), des Deutschen Feuerwehrverbandes
(www.dfv.org) und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk,
www.thw.de.

Quelle:
THW

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DLRG Barometer: Ein Viertel der Deutschen kann kaum schwimmen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
17:29 Uhr
Datum:
Dienstag, 19.Oktober 2004
Bad Nenndorf/Hamburg - 23,3% der deutschen Bevölkerung
können nach eigenen Angaben gar nicht oder nur schlecht schwimmen.
Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts
TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft
(DLRG) ergeben. Bei diesen Menschen ist das Risiko zu ertrinken
besonders hoch. 87,3% der Bevölkerung halten zudem kommunale
Schwimmbäder für sehr wichtig oder wichtig. Diese Ergebnisse gab DLRG
Präsident Dr. Klaus Wilkens heute in Hamburg bekannt.

Während 76,7% der Befragten ab 14 Jahre angaben, schwimmen zu
können, sinkt der Ausbildungsgrad der jüngeren Kinder im Durchschnitt
nach Angaben der Eltern auf 66,1%. "Das sind erste sichtbare Folgen
der Bäderschließung und der Probleme des Sportunterrichtes in den
Schulen," so die Analyse des DLRG Präsidenten.

Während die Westdeutschen nach eigenen Angaben zu 77,5% sehr gut,
gut oder durchschnittlich schwimmen können, ermittelte Emnid für
Ostdeutschland einen Wert von 73,5%. 82% der Männer beziehungsweise
lediglich 71,8% der Frauen bezeichnen sich als sehr gute, gute oder
durchschnittliche Schwimmer.

Die Zahl der Schwimmer nimmt mit zunehmendem Alter deutlich ab.
92,9% der 14-19 Jährigen geben an, Schwimmer zu sein. Bei den 40-49
Jährigen beginnt der Bruch, nur noch 69,8% dieser Altersklasse können
schwimmen und bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 44 Prozent.
"Diese Entwicklung zeigt deutlich die Wirkungen des Goldenen Plans.
In den 60er und 70er Jahren wurden viele Schwimmbäder gebaut. Davon
haben die jungen Menschen unter 40 Jahre profitiert. Mit steigendem
Alter wächst auch der Anteil derer, die sich das Schwimmen selbst
beigebracht haben," erläutert Dr. Wilkens die Hintergründe für die
großen Unterschiede in den Altersklassen.

74% der Befragen haben zwischen dem 5. und 10. Lebensjahr
schwimmen gelernt, 61,4% der Schülerinnen und Schüler bereits bis zum
8. Lebensjahr. "Das Ergebnis bekräftigt unsere Ausfassung, dass die
Schwimmausbildung in den Schulen früher einsetzen muss, nicht wie
heute üblich erst in der dritten Grundschulklasse," kritisiert Dr.
Wilkens die gegenwärtige Praxis.

Um mehr über die Qualität der Schwimmfähigkeit zu erfahren, hat
TNS Emnid nach dem Besitz von Schwimm- oder Rettungsschwimmabzeichens
gefragt. 46,3% besitzen ein Schwimmabzeichen, 11,9% sogar ein
Rettungsschwimmabzeichen, 43% besitzen kein Abzeichen. "Die Zahl der
Menschen, die keine Schwimmprüfung abgelegt haben, ist mit 43 Prozent
sehr groß und lässt die Annahme zu, dass weniger Menschen als bisher
vermutet sichere Schwimmer sind," so Dr. Wilkens.

Schlusslicht bei der Vergabe von Abzeichen ist Baden-Württemberg
mit nur 28% , gefolgt von Bayern mit 37% und Hessen, Rheinland-Pfalz
und dem Saarland mit 41 Prozent. "Im Süden Deutschlands gibt es
offenbar viele "Abzeichenmuffel", die nichts von Schwimmprüfungen
halten,"kommentiert der DLRG Präsident das überraschende Ergebnis.
"Mit dem Blick auf die vielen Bäderschließungen wollten wir von den
Menschen wissen: Wie wichtig ist ihnen, dass die Kommunen öffentliche
Bäder vorhalten? 47,4% halten das Angebot für sehr wichtig, 39,9 für
wichtig, 7,7% meinen, es sei weniger wichtig, und nur 4,7% halten das
Angebot für unwichtig. Für 87,3% sind Schwimmbäder eine bedeutende
kommunale Aufgabe. Wir verstehen dieses klare Votum als Auftrag,
unsere Arbeit zum Bädererhalt auf allen Ebenen fortzusetzen."

Quelle:
DLRG

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Deutsch-dänische Rettungsübung in Tondern stattgefunden
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:41 Uhr
Datum:
Samstag, 16.Oktober 2004
Die erste deutsch-dänische Rettungsübung, bei der die DRF mit einem Hubschrauber und Besatzung teilgenommen hat, fand Ende August im dänischen Tondern statt. In einem Übungsszenario wurde ein Großschadensereignis dargestellt: Bei einem Musikfestival stürzt eine Zuschauertribüne ein, parallel dazu ereignen sich eine kleine Explosion an einer Imbissbude und ein Verkehrsunfall. 120 Einsatzkräfte hatten bei dieser Übung alle Hände voll zu tun, denn 57 "Verletzte" mussten medizinisch "versorgt" werden. Erfreuliches Ergebnis: Die Zusammenarbeit der dänischen Rettungsdienste (Feuerwehr, Polizei, FALCK und Katastrophenschutz) mit den deutschen Organisationen (Rettungsdienst Nordfriesland und DRF) funktionierte gut.

Quelle:
DRF

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DRF-Einsatz - Vom Tiger verletzt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:40 Uhr
Datum:
Samstag, 16.Oktober 2004
Vom Tiger verletzt
Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde der TEAM DRF-Hubschrauber aus Halle Ende September alarmiert. In einem in Querfurt gastierenden Zirkus kam ein Helfer beim abendlichen Aufräumen dem Raubtierkäfig zu nahe und wurde von einem Tigerweibchen verletzt. Ein Rettungswagen transportierte den Schwerverletzten zunächst ins Klinikum Querfurt. Dort übernahm ihn die medizinische Besatzung des TEAM DRF-Hubschraubers aus Halle und flog ihn unverzüglich zur Behandlung in eine Spezialklinik. Der Intensivtransporthubschrauber mit dem Funkrufnamen "Christoph Sachsen-Anhalt" ist an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, einsatzbereit.

Quelle
DRF

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Sudan: Darfur darf nicht zum vergessenen Konflikt werden
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:39 Uhr
Datum:
Samstag, 16.Oktober 2004
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist über die anhaltende Konfliktsituation in Darfur besorgt. Die internationalen Bemühungen, den Konflikt zu lösen, haben bisher wenig Erfolg gezeigt. „Die Situation darf nicht zu einem vergessenen Konflikt werden“ appelliert DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil.

Ein Großteil der Flüchtlinge in Darfur ist komplett auf humanitäre Hilfe angewiesen - vor allem auf Nahrungsmittel, da die Felder in Darfur kaum bestellt worden sind. Über eine Million Menschen wurde vertrieben. Sie können erst zurückkehren, wenn der Konflikt gelöst ist.

Die Hälfte der Flüchtlinge hat keinen Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung. Nur ein Drittel der Menschen konnte bisher mit frischem Wasser versorgt werden.

„Solange das Grundproblem – der Konflikt zwischen Rebellen und Regierungstruppen – ungelöst bleibt, wird auch die Not bleiben. Darfur darf nicht zu einem weiteren vergessenen Konflikt werden“, sagt Clemens Graf von Waldburg-Zeil.

Die humanitäre Arbeit für die sudanesischen Flüchtlinge im Sudan und im benachbarten Tschad ist der zur Zeit größte Einsatz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung weltweit. Über 100 ausländische Mitarbeiter befinden sich in Darfur. Sie werden von 300 lokalen Angestellten und tausenden Freiwilligen vom Sudanesischen Roten Halbmond unterstützt.
Seit Beginn des Konfliktes in Darfur im Februar 2003 hat das Rote Kreuz:

- Grundlegende Haushaltsbedarfsgüter an 347.624 Personen in 25 Orten vermittelt,
- 2.381 Tonnen Lebensmittel an 127.520 Personen in 50 Orten vermittelt,
- fünf Krankenhäuser repariert und ausgestattet,
- vier Basisgesundheitsstationen errichtet, die bisher 134.000 Personen behandelt haben,
- ein Wasserverteilungssystem organisiert, das 200.000 Menschen mit 2.000.000 Liter Wasser pro Tag versorgt,
- die Flüchtlingslager Abu-Shok, Zam-Zam und Hasahesa errichtet, die 120.000 Menschen beherbergen

Das DRK betreibt mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und dem Sudanesischen Roten Halbmond zwei Gesundheitsstationen in El Fasher, der Hauptstadt von Nord-Darfur. In El Fasher halten sich zur Zeit ca. 70.000 Flüchtlinge auf.

Quelle:
DRK

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Rettungsdienstmessen starten in Halle / Saale
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:55 Uhr
Datum:
Mittwoch, 29.September 2004
Halle/Saale - In Halle / Saale beginnen heute (30.09.) zwei
Fachmessen für Rettungsspezialisten. Die FLORIAN richtet sich an
Mitarbeiter der Feuerwehr, die aescutec ist vor allem für Notärzte
und Rettungssanitäter. Bis zum Samstag zeigen rund 130 Aussteller auf
8.000 qm die neueste Rettungstechnik. Deutschland-Premiere hat ein
neuartiges Feuerlöschsystem für Wohnungsbrände, das bisher nur in
Schweden zum Einsatz kam. Zum Thema "Frühdefibrillation" - Kampf dem
plötzlichen Herztod" werden Elektroschockgeräte vom kleinsten
Defibrillator der Welt bis zum Defibrillator mit der derzeit
fortschrittlichsten Technologie gezeigt. Der Brand in der Herzogin
Amalia Bibliothek in Weimar, der Schuleinsturz von Parchim, der
Anschlag von Madrid - aktuelle Einsatzberichte gibt es im
begleitenden Kongressprogramm. Die Verbundveranstaltung präsentiert
erstmals in Mitteldeutschland das übergreifende Zusammenwirken aller
Rettungskräfte bei Katastrophen, Massenunfällen, Havarien und
Epidemien. Beide Messen sind vom 30.09. bis 02.10. täglich 9 bis 17
Uhr geöffnet, der Eintritt inklusive Teilnahme am Kongressprogramm
kostet 6 EUR. Mehr zu den Messen unter www.aescutec.de und
www.messe-florian.de.

Originaltext:
ORTEC Messe Dresden GmbH
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Feuerwehrleute erneut Vertrauenssieger
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:13 Uhr
Datum:
Samstag, 25.September 2004
Die Feuerwehrleute sind weiterhin Deutschlands
vertrauenswürdigster Berufsstand. 97% der Deutschen haben den
Feuerwehrleuten ein "sehr hohes" bzw. "ziemlich hohes" Vertrauen
ausgesprochen. Auf den weiteren Plätzen folgen Krankenschwestern,
Piloten, Apotheker und Ärzte.

Nicht nur in Deutschland, sondern nahezu in ganz Europa landeten
die Feuerwehrleute an der Spitze. Die Untersuchung ist Europas größte
Verbraucherstudie, durchgeführt von Reader's Digest in 14 Ländern.
Lediglich in Großbritannien erzielten Apotheker, Krankenschwestern
und Piloten höhere Vertrauenswerte als die Feuerwehrleute.

Stellvertretend für 1,38 Millionen aktive Angehörige der deutschen
Feuerwehren hat Bundesminister a. D. Dr. Klaus Kinkel am 23.
September in Berlin den "Pegasus Award Spezial" der Studie von Werner
Neunzig entgegengenommen, Geschäftsführer und Managing Director von
Reader's Digest Deutschland, Schweiz, Österreich. Kinkel ist als
Vorsitzender des Beirats des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)
höchster ziviler Repräsentant des Feuerwehrwesens.

"Das Ergebnis der Studie ist eine wahrhaftige Demonstration dafür,
wie sehr die breite Öffentlichkeit die Feuerwehr und die Wahrnehmung
der ihr übertragenen Aufgaben schätzt", so Werner Neunzig bei der
Übergabe des Pegasus Awards Spezial an Klaus Kinkel in der
Landesvertretung Schleswig-Holstein. "Die Feuerwehr schafft Brücken
zur Gemeinschaftsbildung, sie ist eine Klammer für unsere
Gesellschaft. Die Menschen spüren dies heutzutage noch stärker als in
früheren Zeiten, gerade weil die Fliehkräfte in unserer Gesellschaft
heute so groß geworden sind", sagte Neunzig.

Über die Studie

Mit der Studie "Reader's Digest European Trusted Brands" ermittelt
das Magazin Reader's Digest die vertrauenswürdigsten Institutionen,
Marken und Berufe in 14 Ländern Europas. Rund 30.000 Menschen
beteiligten sich von September bis November vergangenen Jahres an der
Umfrage, davon 8.100 allein in Deutschland. Die Ergebnisse wurden
repräsentativ zur jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung
ermittelt. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie "Reader's
Digest European Trusted Brands 2004" die aktuell größte europaweite
Verbraucheruntersuchung. Ihre Ergebnisse finden weit über Fachkreise
hinaus Beachtung.


Über die Ergebnisse in der Kategorie Berufe

Das Vertrauen in folgende Berufsgruppen ist "sehr hoch" bzw.
"ziemlich hoch" [In %. In Klammern die Werte des Vorjahres 2003.
Nicht erhoben: ./.]
Deutschland Europa
Feuerwehrleute 97 (97) 95 (95)
Krankenschwestern 94 (94) 88 (88)
Piloten 92 (90) 90 (90)
Apotheker 89 (89) 89 (89)
Ärzte 86 (85) 83 (84)
Taxifahrer 65 (62) 53 (56)
Lehrer 59 (56) 76 (73)
Rechtsanwälte 58 (56) 47 (46)
Fußballschiedsrichter 43 (./.) 37 (./.)
Reiseveranstalter 35 (34) 40 (40)
Werbegestalter 22 (23) 21 (19)
Fußballtrainer/-manager 19 (./.) 30 (./.)
Finanzberater, Analysten 19 (20) 30 (30)
Autoverkäufer 18 (17) 10 (21)
Politiker 8 (12) 10 (11)

Quelle: Reader's Digest European Trusted Brands 2004


Über Reader's Digest

Das Magazin Reader's Digest ist die meistgelesene Zeitschrift der
Welt. Allein in Europa haben 4,7 Mio. Menschen eine der 20
europäischen Ausgaben von Reader's Digest abonniert. Neben dem
Magazin erscheinen bei Reader's Digest Bücher, Hörbücher, Musik- und
Videokollektionen. Außerdem bietet Reader's Digest auf Basis seiner
redaktionellen Kompetenz auch Produkte in den Bereichen Wellness und
Gesundheit sowie Finanzdienstleistungen an.
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DFV: Feuerwehr - starkes Engagement, starkes Image
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:11 Uhr
Datum:
Samstag, 25.September 2004
Berlin (ots) - Berlin - Auf dieses Ehrenamt ist Verlass in jeder
Lage: 97 Prozent aller Deutschen haben nach einer repräsentativen
Studie hohes und sehr hohes Vertrauen in Feuerwehrleute - und die
erfüllen ihren lebensrettenden Dienst in Deutschland überwiegend
freiwillig und in ihrer Freizeit.

"Mehr als eine Million Männer und Frauen sind in den Freiwilligen
Feuerwehren aktiv. Ihr Spitzenimage sollte noch mehr Menschen
motivieren, sich dem Dienst am Nächsten zu verschreiben", sagt
Bundesminister a.D. Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender des Beirates des
Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Anlässlich der morgen beginnenden bundesweiten "Woche des
bürgerschaftlichen Engagements" haben Kinkel und Feuerwehr- Präsident
Hans-Peter Kröger heute in Berlin den "Pegasus Award Spezial" für das
Spitzenimage der Feuerwehren in Europas größter Verbraucherstudie
entgegen genommen. Werner Neunzig, Geschäftsführer des Verlages
Reader's Digest, überreichte ihnen den Preis in der Landesvertretung
Schleswig-Holsteins. Dort zeichnete Ex-Minister Kinkel außerdem
Feuerwehrleute aus, die üblicherweise nicht mit dem harten
Draufgängerimage des Feuerwehrmannes in Verbindung gebracht werden.

Sechs überdurchschnittlich engagierte Feuerwehrfrauen erhielten
von DFV-Präsident Kröger und Bundesminister a.D. Kinkel das Deutsche
Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Kinkel: "Feuerwehr ist lange als
reine Männersache gesehen worden, aber die Realität hat sich sehr
gewandelt. Mehr als 65 000 Frauen sind heute in den Freiwilligen
Feuerwehren aktiv. Sie bringen sich aktiv ein. Das ist ein
erfreulicher Trend, den wir verstärken müssen!"

Kinkel setzt sich seit langem intensiv für Behinderte ein - und
freute sich deshalb besonders, dass er auch einen Feuerwehrmann im
Rollstuhl für seine Leistung mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz auszeichnen
durfte. Kinkel: "Körperbehinderte wollen kein Mitleid. Sie wollen
gefordert werden, sie wollen Anerkennung. Der Rollstuhlfahrer als
Chef einer Funkzentrale ist ein tolles Beispiel dafür, dass auch
Menschen mit Handicap sich in der Feuerwehr engagieren können!"

Die Feuerwehren setzen in der Zukunft verstärkt auf
Mitgliederwerbung, damit sie ihre Leistungsfähigkeit erhalten können.
"Es dauert meist keine zehn Minuten, bis Feuerwehren in Deutschland
bei Bränden, Unfällen, Umwelthavarien oder Naturkatastrophen zur
Stelle sind - 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Dieses dichte Netz
für schnelle Hilfe ist nur möglich, weil sich so viele Menschen
ehrenamtlich bei uns engagieren", sagt DFV- Präsident Hans-Peter
Kröger.

Das erstklassige Abschneiden der Feuerwehren bei Europas größter
Verbraucherstudie "European Trusted Brands" der Zeitschrift "Readers
Digest" freut den Feuerwehr-Präsidenten daher um so mehr: "Das ist
ein toller Vertrauensbeweis in Zeiten knapper Kassen. Er motiviert
uns mehr als manche Sonntagsrede."

Werner Neunzig, Geschäftsführer von Reader's Digest Deutschland:
Verlag Das Beste GmbH, interpretiert das Spitzenimage so: "Das
Ergebnis ist eine wahrhaftige Demonstration dafür, wie sehr die
breite Öffentlichkeit die Feuerwehr und die Wahrnehmung der ihr
übertragenen Aufgaben schätzt."

Darüber hinaus sieht Neunzig aber auch die grundsätzliche Rolle
der Feuerwehren im bürgerschaftlichen Engagement und in der
Zivilgesellschaft bestätigt: "Die Feuerwehr schafft Brücken zur
Gemeinschaftsbildung, sie ist eine Klammer für unsere Gesellschaft.
Die Menschen spüren dies heutzutage noch stärker als in früheren
Zeiten - gerade weil die Fliehkräfte in unserer Gesellschaft heute so
groß geworden sind."

Folgende Feuerwehrangehörige sind heute mit dem Deutschen
Feuerwehr- Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet worden:


Oberbrandmeisterin Stefanie Dübner
Heilpädagogin, 28 Jahre, aus Meezen (Schleswig-Holstein)
Seit elf Jahren im aktiven Feuerwehrdienst
Ist 1999 im Alter von 22 Jahren zur ersten Gemeindewehrführerin in
Schleswig-Holstein gewählt worden
Leitet seitdem erfolgreich einen Freiwillige Feuerwehr mit 25
Männern und zwei Frauen
Brandschutzbeauftragte des Amtes Hohenwestedt-Land
(Brandschutzerziehung und -aufklärung)


Oberlöschmeisterin Loni Franke
Journalistin, 44 Jahre, aus Bienenbüttel (Niedersachsen)
Seit 25 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst
Gruppenführerin und Betreuerin in der Jugendfeuerwehr
Teilnahme an sechs Feuerwehr-Olympiaden
Ehrenamtliche Pressearbeit bei Feuerwehr-Großveranstaltungen
Pressesprecherin ("S 5") in der Technischen Einsatzleitung des
Landkreises Uelzen
Gründerin von "Florian Zusa", des ersten Feuerwehr-Hörfunkmagazins


Hauptfeuerwehrmann Thomas Henseler
Bäckermeister, 41 Jahre, aus Asbach (Rheinland-Pfalz)
Seit 20 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst
Seit Unfall im Jahre 1990 an den Rollstuhl gefesselt
Leiter der Einsatzzentrale, absolvierte den Lehrgang für FEZ-
Personal an der Brand- und Katastrophenschutzschule des Landes
Rheinland-Pfalz


Feuerwehrfrau Sandra Holzbecher
Lehramtsstudentin, 22 Jahre, aus Jethe (Brandenburg)
Seit sieben Jahren in Feuerwehr-Wettbewerben aktiv, seit einem Jahr
im Team Lausitz (nationale und internationale Auswahl)
Deutsche Meisterin Einzelwertung Internationale Feuerwehr-
Sportwettkämpfe bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften 2004 in
Halle/Saale


Birgit Kazala
Landesgeschäftsführerin, 46 Jahre, aus Riesa (Sachsen)
Leitet seit sieben Jahren die Geschäftsstelle des
Landesfeuerwehrverbandes Sachsen
Mitarbeit im Referat Öffentlichkeitsarbeit und in der Frauenarbeit
Engagiert in der Feuerwehrhistorik, Sächsisches Feuerwehrmuseum
Zeithain


Brandmeisterin Karin Plehnert-Helmke
Wissenschaftliche Angestellte, 36 Jahre, aus Melsungen (Hessen)
Seit 24 Jahren Mitglied der Feuerwehr (Beginn in der
Jugendfeuerwehr)
Jugendarbeit, zeitweise Wehrführerin (bis zu einem Umzug)
Kreisausbilderin Sprechfunk
Seit zwölf Jahren Landessprecherin der Frauen im
Landesfeuerwehrverband Hessen
Vorsitzende des Fachausschusses Frauen im Deutschen Feuerwehrverband


Hauptbrandmeisterin Brigitte Schiffel
Landesgeschäftsführerin, 54 Jahre, aus Berlin
Seit mehr als 30 Jahren aktiver Feuerwehrdienst in der Freiwilligen
Feuerwehr Berlin-Weißensee
Übte als einige von wenige Frauen in der DDR das Amt einer
Wirkungsbereichsleiterin der Freiwilligen Feuerwehr aus
Seit 2001 Zweite Vorsitzende des Landesverbandes der Freiwilligen
Feuerwehren und Leiterin der Geschäftsstelle der Freiwilligen
Feuerwehren

ots-Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Statistisches Bundesamt: Erkrankungen des Kreislaufsystems sind Haupttodesursache
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:09 Uhr
Datum:
Samstag, 25.September 2004
Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt zum Weltherztag
am 26.09.2004 mitteilt, wurde im Jahr 2002 bei nahezu jedem zweiten
Verstorbenen (160 629 Männer und 233 149 Frauen) der Tod durch eine
Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Da Frauen im Durchschnitt
älter werden als Männer, sterben sie entsprechend häufiger an
Kreislauferkrankungen. Insbesondere ältere Menschen sind von
Erkrankungen des Kreislaufsystems betroffen, rund 90% der
Verstorbenen waren 65 Jahre und älter. Das durchschnittliche
Sterbealter für Krankheiten des Kreislaufsystems lag bei Frauen mit
83,9 Jahren um 8,2 Jahre höher als bei Männern (75,7 Jahre).

Die chronisch ischämischen Herzkrankheiten stellten im Jahr 2002
mit 94 166 Verstorbenen die häufigste Todesursache in Deutschland
dar; sowohl bei Männern (38 637 Verstorbene) als auch bei Frauen
(55 529 Verstorbene). Dies entspricht einem Anteil von 11,2% an allen
Todesursachen (9,9% bei Männern und 12,3% bei Frauen).

2,8 Mill. Patienten wurden im Jahr 2002 wegen Krankheiten des
Kreislaufsystems vollstationär behandelt. Mit rund 857 000
Behandlungsfällen waren hierbei die chronisch ischämischen
Herzkrankheiten die häufigste Hauptdiagnose. Durch Herz-Kreislauf-
Erkrankungen entstanden dem deutschen Gesundheitswesen im Jahr 2002
Kosten in Höhe von 35,4 Mrd. Euro. Dies sind 15,8% der gesamten
Krankheitskosten in Deutschland oder je Einwohner gerechnet
durchschnittlich 430 Euro. Auf die 65-Jährigen und Älteren entfielen
66,4% der Kosten bei Erkrankungen des Kreislaufsystems. Rund zwei
Fünftel (43,9%) der Kosten für Kreislauferkrankungen entstanden in
den stationären und teilstationären Einrichtungen des
Gesundheitswesens.
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Intensivtransporthubschrauber "Christoph Thüringen" feiert Jubiläum
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:43 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Seinen 2.500. Nachteinsatz hat der Intensivtransporthubschrauber "Christoph Thüringen" in den vergangenen Tagen absolviert. Aus diesem Anlass luden die beiden Betreiber des Luftrettungszentrums Bad Berka – der Arbeiter-Samariter-Bund Erfurt (ASB) und die HDM Flugservice GmbH – am 31. August 2004 zu Fachvorträgen zum Thema Nachtflug und zu einem anschließenden Hangarfest ein. Ehrengast der Veranstaltung war Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Dieter Becker, Präsident der gemeinnützigen Luftrettungsorganisation DRF. Bei der Veranstaltung waren neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch Vertreter der Feuerwehr, der Flugsicherung Erfurt und der Wetterberatung Leipzig sowie Ärzte von Thüringer Kliniken und weitere regionale Hilfsorganisationen zu Gast.

In einem Vortrag erläuterte Mario Schwarz, leitender HDM-Pilot des Luftrettungszentrums Bad Berka, die fliegerischen Besonderheiten bei der Notfallrettung in der Nacht. Der leitende Notarzt des Luftrettungszentrums, Dr. Detlef Hammer, berichtete über medizinische Aspekte bei Nachteinsätzen. In den Vorträgen wurden die Vorteile des einzigen nachtflugtauglichen Hubschraubers in Thüringen deutlich: So kann "Christoph Thüringen" auch nachts die Patienten auf dem schnellstmöglichen Weg in Spezialkliniken transportieren.

"Wie wichtig die Nachtflugtauglichkeit des Hubschraubers ist, zeigte sich zum Beispiel bei einem schweren Busunglück auf der A9 am 24. Januar", erläuterte Frank Jäckel, Abteilungsleiter des ASB. "Damals ist ein dänischer Reisebus um drei Uhr nachts verunglückt. `Christoph Thüringen´ war bei diesem Unglück zweimal im Einsatz und transportierte zwei schwer Verletzte in Spezialkliniken nach Halle und Gera, wo sie adäquat versorgt werden konnten." Auch bei nächtlichen Unfällen von Jugendlichen nach Diskobesuchen zum Beispiel ist der Hubschrauber aus Bad Berka häufig im Einsatz.

Quelle:
DRF



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DRF-Rettungshubschrauber fliegt 5000. Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:43 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Am 13.09.2004 um 12.52 Uhr war es soweit: Der am Humaine-Klinikum in Bad Saarow stationierte Rettungshubschrauber der DRF wurde zu seinem 5.000. Einsatz alarmiert. In Jänickendorf bei Fürstenwalde benötigte ein Mann dringend ärztliche Hilfe. Nach wenigen Flugminuten war der Hubschrauber bereits am Einsatzort, wo DRF-Notarzt und Rettungsassistent den Patienten medizinisch versorgten. Anschließend wurde er bodengebunden, vom Hubschraubernotarzt begleitet, in ein Krankenhaus gefahren.

Quelle:
DRF

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Malteser: Hilfsdienst-Präsident mit großer Mehrheit im Amt bestätigt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:41 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Münster/Köln. Der Unternehmensberater Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin (51) wurde am Samstag auf der 45. Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes in Münster erneut zum ehrenamtlichen Präsidenten gewählt. 95 Prozent der Delegierten stimmten für Brandenstein, der die katholische Hilfsorganisation seit 1992 leitet.

Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Probleme warnte Brandenstein: "Schon lange sehen wir Malteser wie das soziale Netz in Deutschland auseinanderreißt. Der demografische Wandel wird dazu führen, dass soziale Hilfeleistungen unbezahlbar werden. Um den finalen Riss zu verhindern, brauchen wir einen starken Einsatz aller Altersgruppen."

Daher fordert der Malteser Hilfsdienst in einer Resolution die Bundesregierung und alle politischen Parteien auf, schnellstmöglich ein "Zukunftsjahr für Alle" einzurichten: einen gesetzlich geregelten freiwilligen sozialen Dienst. "Niemand sollte sich zu schade sein, ein Jahr in die Zukunft Deutschlands zu investieren - und wir bieten jede Menge Gelegenheit dazu", so Brandenstein. Der Malteser Hilfsdienst arbeitet in den fünf Säulen: Soziales Ehrenamt, Jugend, Auslandsdienst, Notfallvorsorge und Ausbildung.

Als Vizepräsidenten der Hilfsorganisation wurden Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim (60) und Dr. Erich Prinz von Lobkowicz (50) bestätigt. Für Dr. Uwe Bernzen, der nicht mehr kandidierte, wählten die Delegierten den stellvertretenden Leiter des Malteser Hilfsdienstes in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Edmund Baur (60), zum Vizepräsidenten.


Quelle:
MHD
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Bangladesch: DRK verteilt 500 Tonnen Reis – Hilfeleistungen verstärkt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:40 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verstärkt die Hilfslieferungen in die von außergewöhnlich heftigen Monsunfluten betroffenen Regionen von Bangladesch. 500 Tonnen Reis, 125 Tonnen Linsen und 50 Tonnen Speiseöl werden zur Überlebenssicherung an 25.000 am stärksten betroffene Familien verteilt. Die Hilfsgüter haben einen Wert von 250.000 Euro.

„Es ist, als ob hier die Sinnflut eingesetzt hätte,“ beurteilt die DRK-Delegierte Monika Christofori-Khadka in Dhaka die Lage. Die Monsunregen sind dieses Jahr in Bangladesch besonders früh und heftig eingetreten und haben bislang 36 Millionen Menschen betroffen (25 Prozent der Bevölkerung). Aufgrund der starken Überschwemmungen in Zentral-Bangladesch und der Hauptstadt Dhaka ist die Infrastruktur völlig zusammengebrochen. Schulen, Geschäfte und Büros mussten geschlossen werden. Rund 20 Millionen Menschen waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und haben alles Hab und Gut verloren. Über 700 Menschen kamen dabei ums Leben.

Das DRK kann mit Hilfe der verteilten Nahrungsmittel die Versorgung von 125.000 Flutopfern für einen Monat sichern. Das ist Hilfe in der größten Not. Die Hilfsaktion wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes unterstützt.

Aber immer noch sind 25 Prozent des Landes durch die Flut verwüstet und es werden weitere Monsunregen vorausgesagt. Erst vergangene Woche sind in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka die schwersten Regenfälle seit 50 Jahren verzeichnet worden. Und wieder trifft es die Ärmsten der Armen am schwersten.


Quelle:
DRK

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Wirbelstürme in der Karibik: Rotes Kreuz ruft zu Spenden für die Opfer auf
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:39 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft zu Spenden für die Opfer der schweren Wirbelstürme in der Karibik auf. Am Wochenende kamen über 550 Menschen ums Leben, als der Hurrikan „Jeanne“ über Haiti hinwegraste. In der Karibik sind bei Hurrikane und Überschwemmungen seit Juni 2004 über 2.600 Menschen ums Leben gekommen.

„Hurrikane richten jedes Jahr schlimme Verwüstungen in dieser Region an. Aber was wir dieses Jahr erleben, habe ich noch nie gesehen“, sagt Rolf Stotz, DRK-Delegierter auf Kuba und Augenzeuge der Zerstörung.

Für 26 Euro kann das DRK einer Familie einen Wasserfilter zur Verfügung stellen, der sechs Monate lang für reines Trinkwasser sorgt. Baumaterial für eine behelfsmäßige Notunterkunft kostet pro Familie ca. 50 Euro. Um die notwendige Hilfe fortzusetzen, bittet das DRK um Spenden:

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl: 370 205 00
Kontonummer: 41 41 41
Stichwort: Karibik
Online-Spenden: www.DRK.de

Das Deutsche Rote Kreuz hat vier Einsatzzentralen in der Region aufgebaut, um die Hilfsmaßnahmen des DRK auf Kuba, in Haiti und in der Dominikanischen Republik zu koordinieren. Insgesamt sind mehr als 85.000 Menschen betroffen. Für mindestens sechs Monate werden die Betroffenen mit Notunterkünften, Wasserfiltern, Kochausrüstung, Decken, Stromgeneratoren und Medizin versorgt.


Quelle:
DRK

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Sturmnacht in der Nordsee: DGzRS im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:39 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE schleppt Zweimast-Segler nach Helgoland ein
Hubschrauber birgt Besatzung von Holzfrachter vor niederländischer Küste, ALFRIED KRUPP im Einsatz
Die Besatzung eines polnischen Zweimast-Seglers konnte in der Nacht von Montag, den 20.09.04 auf Dienstag, den 21.09.04, vom Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE der Station Helgoland der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sicher in den Hafen von Helgoland gebracht werden.
Um 16.20 Uhr hatte der 15 Meter lange Segler wegen starken Wassereinbruchs bei der Ansteuerungstonne Hever, ca. 18 Meilen (etwa 33 Kilometer) nordöstlich von Helgoland ein „Mayday“ (unmittelbare Lebensgefahr) ausgesandt. Die Seenotleitung Bremen (MRCC BREMEN, Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS übernahm die Koordinierung. In den Einsatz gingen u.a. der Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE sowie ein SAR-Hubschrauber (SAR = Search and Rescue) der Marine. Gegen 17.45 Uhr stellte das Tochterboot VERENA des Seenotkreuzers eine Leinenverbindung zum Havaristen her. Der Wassereinbruch konnte unter Kontrolle gebracht werden, weitere Fahrzeuge wurden aus der Rettungsaktion entlassen.
Bei fünf Meter hohem Seegang sowie Wind in Sturmstärke bis elf Beaufort wurde der Zweimaster mit sechs Männern und vier Frauen an Bord nach Helgoland eingeschleppt, wo die HERMANN MARWEDE mit dem Havaristen um 23.20 Uhr eintraf.

Bei einem weiteren Einsatz vor den westfriesischen Inseln der Niederlande wurden heute Morgen, am 21.09.04, sieben Besatzungsmitglieder eines Holzfrachters durch einen niederländischen Hubschrauber abgeborgen. Der Frachter hatte aufgrund starker Schlagseite in der stürmischen See einen Notruf ausgesandt. Neben niederländischen Rettungsbooten war auch der Borkumer Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP im Einsatz.

Quelle:
DGzRS




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Deutscher Segler vor Lissabon aus Rettungsinsel geborgen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:38 Uhr
Datum:
Freitag, 24.September 2004
Ein deutscher Segler aus München wurde in der Nacht vom 22. September auf den 23. September 2004 etwa 50 Meilen (ca. 92 km) südwestlich von Lissabon von einem belgischen Frachter aus einer Rettungsinsel geborgen.
Gegen 23.50 Uhr lief in der SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Rescue Co-ordination Centre) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein Alarm ohne Positionsangabe über Satellit auf. Die Wachleiter des MRCC BREMEN ermittelten daraufhin, dass es sich bei dem alarmierenden Schiff um eine Segelyacht auf dem Weg von Lissabon nach Madeira handelte und informierten das portugiesische MRCC in Lissabon.
Wie sich herausstellte, war der Alarm der Satelliten-Notfunkbake durch das Sinken der Yacht ausgelöst worden. Der Segler, der sich allein an Bord befand, konnte rechtzeitig in die Rettungsinsel gehen. Über ein Handfunkgerät gelang ihm die Kontaktaufnahme zu dem belgischen Frachter „Lady Hilde“. Da er ebenfalls über ein tragbares Gerät zur Positionsbestimmung verfügte, konnte der Schiffbrüchige genaue Angaben über seinen Aufenthaltsort machen. MRCC BREMEN und MRCC Lissabon hielten während der Rettungsaktion Kontakt zu dem Frachter.
Um 02.15 Uhr erreichte die „Lady Hilde“ die Notfallstelle und barg den völlig erschöpften Mann. Er wird mit dem Frachter nach Portugal zurück reisen. Ein plötzlicher Wassereinbruch hatte den Segler zur Aufgabe seines Schiffes gezwungen.
Wie die Wachleiter des MRCC der DGzRS betonten, war der Mann auf seinem 12 Meter langen Schiff für den Notfall hervorragend ausgerüstet. Darüber hinaus waren exakte Informationen über seine geplante Schiffsreise bei Kontaktpersonen hinterlegt.

Quelle:
DGzRS

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„Christoph 11“ fliegt 9.000. Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
21:59 Uhr
Datum:
Samstag, 7.August 2004
Zu seinem 9.000. Einsatz war der Rettungshubschrauber der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) aus Villingen-Schwenningen heute Mittag unterwegs: „Christoph 11“ war gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz, als er um 13.50 Uhr von der Rettungsleitstelle Freiburg alarmiert wurde. Im Schwarzwaldpark Löffingen war ein Kind von einer Wespe gestochen worden und benötigte dringend ärztliche Hilfe. Knapp zehn Minuten später landete DRF-Pilot Andreas Schreiter mit dem Rettungshubschrauber am Einsatzort. Notarzt Dr. Georg Kunze und Rettungsassistent Roland Schlenker konnten den Jungen unverzüglich medizinisch versorgen.

Der am Luftrettungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes am Städtischen Klinikum Schwenningen stationierte DRF-Rettungshubschrauber wird bei Notfällen als schneller Notarztzu-bringer alarmiert. Darüber hinaus wird „Christoph 11“ zum schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann die mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassisten-ten besetzte Maschine Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.

Die Kosten der Luftrettung werden in Deutschland im bundesweiten Durchschnitt nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen nicht unerheblichen Anteil der Kosten muss die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e. V.) als gemeinnützige Organisation selbst aufkommen. Das ist ihr nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spendern möglich. Fragen zur DRF-Fördermitgliedschaft beantwortet das DRF-Service-Team montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter Telefon: 0711-70072211.

Quelle:
DRF

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Sudan/Dafur: Malteser verteilen Medikamente südlich von El Fasher
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:22 Uhr
Datum:
Samstag, 31.Juli 2004
El Fasher/Köln. In den bisher von der internationalen Hilfsgemeinschaft kaum erreichten ländlichen Gebieten des Norddafur südlich der Stadt El Fasher wird am kommenden Sonntag, dem 25. Juli, die Malteser Nothilfe-Expertin Birke Herzbruch gemeinsam mit UNICEF-Mitarbeitern vier Basisgesundheits-Kits und drei Geburtshilfe-Kits verteilen. Das medizinische Material stellt UNICEF zur Verfügung. Die Verteilung findet in drei Gesundheitszentren in Shingil Tobaya und in Thabit statt.

Die medizinischen Hilfsgüter kommen den rund 36.000 Menschen in der Region zugute. Sie leiden unter erheblichen Nahrungs- und Gesundheitsproblemen. Viele von ihnen waren Angriffen der Milizen ausgesetzt und mussten aus ihren Heimatdörfern fliehen. Die Malteser unterstützen mit dieser Verteilung die Arbeit der lokalen Gesundheitszentren, die die Medikamente und Verbandstoffe dringend benötigen.

Die Basisgesundheits-Kits enthalten Antibiotika, Anti-Malaria-Medikamente, Schmerzmittel, Salz-Zucker-Lösungen zur Flüssigkeitsversorgung von Kindern sowie Verbandsmaterial. Die Geburtshilfe-Kits stellen alles zur Verfügung, was eine Hebamme für ihre Arbeit braucht: Nadel, Faden, Klemmen etc.

In der nächsten Zeit bereitet der Malteser Hilfsdienst den Aufbau eines umfangreichen Basisgesundheitsprogramms für die Menschen in der Region Shingil Tobaya vor.


Quelle:
MHD

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Bundespräsident Dr. Horst Köhler neuer Schirmherr vom DRK
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:21 Uhr
Datum:
Samstag, 31.Juli 2004
Bundespräsident Dr. Horst Köhler hat die Schirmherr-schaft über das Deutsche Rote Kreuz (DRK) übernom-men. In einem Schreiben an den DRK-Präsidenten Dr. Rudolf Seiters betonte der Bundespräsident „Ich über-nehme die Schirmherrschaft gerne, denn ich sehe den Beitrag des Deutschen Roten Kreuzes zum Gemeinwohl voller Hochachtung und Respekt“. Seit Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, haben alle Bundespräsidenten die Schirm-herrschaft übernommen.

Das DRK ist Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalb-mondbewegung , die 1863 vom Schweizer Henry Dunant in Genf gegründet wurde. Unter dem Dachverband der Internationalen Föderation schließen sich 181 Gesell-schaften mit rund 125 Millionen Mitgliedern zusammen. Mit rund 4,6 Millionen Mitgliedern ist das DRK weltweit die drittgrößte Rotkreuzgesellschaft und gleichzeitig Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.

Dem neuen Bundespräsidenten übermittelt das DRK die besten Wünsche für seine verantwortungsvolle Tätigkeit und freut sich auf seinen neuen Schirmherrn und zahlrei-che Begegnungen mit ihm.

Quelle:
DRK

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Reichlich Arbeit für die Seenotretter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:21 Uhr
Datum:
Samstag, 31.Juli 2004
67 Menschen mussten am Wochenende die Hilfe der Besatzungen von Seenotkreu­zern und Seenotrettungsbooten der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) in Nord- und Ostsee in Anspruch nehmen. Technische Defekte an Motoren und Besegelung, Strandungen, Wassereinbruch und fehlerhafte Navigation waren die Ursachen.

Unter anderem war der Seenotkreuzer HERMANN HELMS/Station Cuxhaven bis Mitternacht am Sonnabend im Einsatz für eine sieben Meter lange Segelyacht. Lediglich mit einem Mobiltelefon und unzureichendem Kartenmaterial ausgerüstet, hatte der Skipper mit seinem ca. zwölfjährigen Sohn die Fahrt von Wilhelmshaven nach Hamburg angetreten. Nach mehrstündiger Suche wurde er schließlich auf der Sandbank „Eversand“ im Wattenrevier zwischen Elbe und Weser gefunden. Der Ausflug von Vater und Sohn endete am Schlepphaken des Seenotkreuzers.

Bei weiteren Einsätzen der DGzRS-Rettungsflotte wurden 65 Menschen aus Seenot gerettet und aus Gefahrensituationen befreit.

Nordwestliche bis westliche Winde um fünf Beaufort (bis 38 km/h Windgeschwindig­keit) und Schauerböen prägten das Wetter im gesamten Einsatzgebiet.


Quelle:
DGzRS Pressestelle

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San- Dienst: Stadioneröffnung der Borussia Mönchengladbach
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:46 Uhr
Datum:
Freitag, 30.Juli 2004
Der Malteser Hilfsdienst e.V. Mönchengladbach wird heute mit mehreren Orts und Stadtgliederungen aus der Diözese Aachen
die Stadioneröffnung der Borussia Mönchengladbach begleiten.

Auf unserer Webseite
www.malteser-moenchengladbach.de
gibt es dazu bereits einige Bilder über die Einrichtung der insgesamt 4 Sanitätsräume.

Der heutige Einsatz wird von 13:00h bis ca. 2:00h nachts gehen. Insgesamt wird mit 60.000 Fans gerechnet und der Malteser Hilfsdienst e.V. Mönchengladbach ist mit insgesamt 80 Helfern 5 Rettungswagen und 6 Krankenwagen im Einsatz.


Quelle:
MHD Mönchengladbach
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Statistisches Bundesamt: 12% weniger Verkehrstote im Mai 2004
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:32 Uhr
Datum:
Donnerstag, 22.Juli 2004
Wiesbaden - Im Mai 2004 hat die Polizei in Deutschland rund
190 800 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 3% weniger als im Mai
2003. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gingen die
Unfälle mit Personenschaden um 10% auf 30 300 zurück, ebenso sank die
Zahl der Verletzten um 11% auf 39 000. Die Zahl der Verkehrstoten
verringerte sich um 68 oder 12% auf 505. Seit Einführung der
Statistik der Straßenverkehrsunfälle 1953 waren dies die wenigsten
Getöteten in einem Mai. Die bisher geringste Zahl an Verkehrstoten in
einem Mai gab es 2003 mit 573. Die registrierten Unfälle ohne
Personenschaden (nur Sachschaden) gingen gegenüber dem Mai 2003 um 1%
auf 160 500 zurück.

In den Monaten Januar bis Mai 2004 zusammengerechnet, erfasste die
Polizei 898 900 Straßenverkehrsunfälle, knapp 1% weniger als im
Vorjahr. Darunter waren 123 900 Unfälle mit Personenschaden, 6%
weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Verletzt wurden 160
200 Menschen, 7% weniger als 2003, und getötet 2 137, dies sind 244
oder 10% weniger als in den ersten fünf Monaten 2003. Die Zahl der
registrierten Unfälle ohne Personenschaden (nur Sachschaden) erhöhte
sich geringfügig um 0,3% auf 775 000.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:


Bei Straßenverkehrsunfällen Verletzte und Getötete
von Januar bis Mai 2004 *)


Verletzte und Getötete
darunter: Getötete
Veränderung Veränderung
Land Insgesamt gegenüber insgesamt gegenüber
Vorjahres- Vorjahres-
zeitraum zeitraum
Anzahl % Anzahl


Baden-
Württemberg 20 002 - 4,8 265 + 1
Bayern 27 460 - 9,4 378 - 79
Berlin 5 882 + 0,4 31 + 3
Brandenburg 4 708 - 11,3 103 - 17
Bremen 1 328 + 0,3 4 - 5
Hamburg 4 068 - 1,3 18 0
Hessen 12 787 - 3,6 164 - 10
Mecklenburg-
Vorpommern 3 381 - 11,0 76 - 22
Niedersachsen 1) 16 047 - 13,2 257 - 35
Nordrhein-
Westfalen 31 274 - 7,7 298 - 40
Rheinland-Pfalz 8 466 - 8,3 111 - 33
Saarland 2 444 - 4,6 35 - 3
Sachsen 7 186 - 12,6 116 - 5
Sachsen-Anhalt 4 770 - 8,4 102 - 11
Schleswig-
Holstein 5 656 - 11,4 61 - 3
Thüringen 4 529 - 11,7 80 - 21


Deutschland 2) 162 343 - 7,1 2 137 - 244

*) Vorläufiges Ergebnis. 1) Im Mai fehlen die Angaben von vier
Landkreisen. 2) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer
Nachmeldungen.


Weitere Auskünfte gibt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail: verkehrsunfaelle@destatis.de
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Europabrücke an der Brennerautobahn im Notfall nicht verkehrssicher
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:59 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.Juni 2004
Eine der meistbefahrenen Autobahnbrücken, die Europabrücke der
Brenner-Autobahn bei Innsbruck, ist im Notfall nicht verkehrssicher.
Das hat eine Prüfung der Brücke ergeben, die vom Wissensmagazin P.M.
beim TÜV Süd in Auftrag gegeben wurde. Die 190 Meter hohe und 820
Meter lange Brücke über das Silltal wird jährlich von 15 bis 17
Millionen Fahrzeugen befahren, darunter 1,5 Millionen schwere
Lastwagen. Zwar werden alle europäischen Brücken regelmäßig auf ihren
Bauzustand überprüft, nicht aber auf Verkehrssicherheit.

Das Wissensmagazin P.M. hat den TÜV Süd beauftragt, eine Checklist
als Standard für die Überprüfung der Verkehrssicherheit von Brücken
zu entwickeln und anhand dieser Liste die Sicherheit der Europabrücke
zu testen. Das Ergebnis ist beängstigend! Im TÜV-Gutachten heißt es:
"Der Sachverständige beurteilt, dass die Brücke im Falle von Unfällen
für die Benutzer ein erhebliches Gefahrenpotenzial birgt."

Die Mängelliste: Es gibt keine Standspur und keine Haltebucht. Die
Leitplanken, deren Schrauben teilweise schon herausgerostet sind,
haben eine Höhe von 1,10 Metern und keine Durchlässe, die es
Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern ermöglichen würden, die Fahrbahn
zu verlassen. Notrufsäulen und Hinweistafeln sind nicht vorhanden.
Ein evtl. notwendiger Wechsel von Rettungsfahrzeugen auf die
gegenüberliegende Fahrbahn ist nicht möglich. Eine Beleuchtung auf
der Brücke gibt es nicht. Ebenfalls "nicht feststellbar" sind eine
Beschilderung von Fluchtwegen und "eine gezielte Ausbildung von
Fluchtwegen am Brückenende". Der Fluchtweg ist an seiner schmalsten
Stelle nur 52 Zentimeter breit - viel zu wenig, falls hunderte von
Autoinsassen die Brücke in Panik verlassen wollen. Dazu kommt: Das
Geländer besteht aus wackeligen, teilweise lose im Wind klappernden
Kunststoffwellplatten. Und mitten auf der Europabrücke blockiert eine
versperrte Gittertür den Fluchtweg für Notfälle. "Das kontrollierte
Verlassen der Brücke bei Unfällen ist so nur erschwert möglich", so
TÜV-Gutachter Thomas Diehl. Bei Dunkelheit, Nebel oder Schneefall
kann man sich nicht orientieren. Die Geländer sind zu niedrig und
haben kein Fanggerüst.

Der von P.M. initiierte und vom TÜV Süd entwickelte
Verkehrssicherheits-Check für Brücken sollte nach Meinung des
verantwortlichen Sachverständigen des TÜV Süd, Herbert Gottschalk,
"Standard für alle Straßenbauverwaltungen werden". Gottschalk in
P.M.: "Eine Vorprüfung deutscher Autobahnen hinsichtlich der
Verkehrssicherheit durch uns hat ergeben, dass es zwar viele
hervorragend in Schuss gehaltene Bauwerke gibt. Eine ganze Reihe der
Brücken weist aber Sicherheitsmängel auf. Wir empfehlen dringend
einen Sicherheitsstandard für Brücken analog zu den Kriterien, die
auch für Tunnel gelten."

An den Kosten sollte das nicht scheitern: Der
Verkehrssicherheitscheck kostet pro Brücke ab 1.500 Euro.


Originaltext:
Gruner + Jahr AG & Co KG
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Hustentrick beim Blutabnehmen - Weniger Schmerzen durch Ablenkung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:58 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.Juni 2004
Baierbrunn - Husten und wegschauen, wenn der Arzt eine Vene
ansticht, um Blut abzunehmen. Mit diesem Trick ließ sich bei einer
Studie an der Universität Greifswald der Schmerz durch das Stechen
vermindern, berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Die
Untersucher nahmen Testpersonen das Blut aus einer Vene am Handrücken
ab, die schmerzempfindlicher ist, als die in der Armbeuge. Im
Vergleich zu einer Blutabnahme ohne dieses Ablenkungsmanöver gaben
die Teilnehmer an, dank Hustentrick hätten sie weniger gespürt.


Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 6/2004 B liegt in vielen
Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
Mehr Texte auch online: www.GesundheitPro.de > Button "Apotheken
Magazine" > Presse-Service

Originaltext:
Wort und Bild - Apotheken Umschau


 


Katholikentag Ulm - Malteser: Sanitätsdienst reibungslos beendet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:57 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.Juni 2004
Ulm - Die 350 ehrenamtlichen Helfer der Malteser beendeten
Sonntag Mittag den reibungslos abgelaufenen Sanitätsdienst auf dem
95. Katholikentag in Ulm. Rund 450 Hilfeleistungen für die
Katholikentagsteilnehmer waren in den vergangenen vier Tagen
notwendig. Überwiegend handelte es sich um chirurgische und
orthopädische Verletzungen oder internistische Krankheitsbilder wie
Herz-Kreislaufbeschwerden. "Der Einsatz hat unser Abläufe im
operativen Bereich voll bestätigt", so Einsatzleiter Benedikt
Liefländer. "Auch neue logistische Ansätze zur Koordinierung der
Helfer haben wir erfolgreich erprobt, so dass wir auf das
Großereignis Weltjugendtag 2005 bestens vorbereitet sind", ist
Liefländer überzeugt. Beim Weltjugendtag in Köln werden die Malteser
mit der zehnfachen Zahl an Helfern den Sanitätsdienst durchführen.
Ehrenamtliche Malteser sind es auch, die bis dahin das
Weltjugendtagskreuz, das auch in Ulm war, durch Deutschland
transportieren. Das Motto: "Kreuzbewegt, wir bewegen das Kreuz."

Originaltext:
Malteser Hilfsdienst e.V.


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Statistisches Bundesamt: 17% weniger Tote im Straßenverkehr im April
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:56 Uhr
Datum:
Sonntag, 27.Juni 2004
Wiesbaden - Im April 2004 hat die Polizei in Deutschland
rund 183 900 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 2% mehr als im April
2003. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ging die Zahl
der Unfälle mit Personenschaden um 5% auf 27 100 zurück, ebenso sank
die Zahl der Verletzten um 6% auf 35 100. Die Zahl der Verkehrstoten
verringerte sich um 90 oder 17% auf 440. Dies waren die wenigsten
Verkehrstoten in einem April seit Einführung der Statistik der
Straßenverkehrsunfälle 1953. Die registrierten Unfälle ohne
Personenschaden (nur Sachschaden) nahmen gegenüber dem April 2003 um
3% auf 156 700 zu.

In den Monaten Januar bis April 2004 zusammengerechnet, erfasste
die Polizei 708 100 Straßenverkehrsunfälle, praktisch gleich viele
wie im Vorjahr. Darunter waren 93 700 Unfälle mit Personenschaden, 4%
weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Verletzt wurden 121
200 Menschen, 6% weniger als 2003, und getötet wurden 1 632, dies
sind 10% weniger als in den ersten vier Monaten 2003. Die Zahl der
registrierten Unfälle ohne Personenschaden (nur Sachschaden) erhöhte
sich um 1% auf 614 500.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:


Bei Straßenverkehrsunfällen Verletzte und Getötete
im Januar bis April 2004 *)


Verletzte und Getötete
darunter: Getötete
Veränderung Veränderung
Land Insgesamt gegenüber insgesamt gegenüber
Vorjahres- Vorjahres-
zeitraum zeitraum
Anzahl % Anzahl


Baden-
Württemberg 15 012 - 4,4 201 + 4
Bayern 20 329 - 9,8 283 - 42
Berlin 4 298 + 3,3 25 + 6
Brandenburg 3 511 - 11,4 74 - 23
Bremen 1) 1 044 + 6,5 0 - 8
Hamburg 3 179 + 3,4 14 - 1
Hessen 9 694 - 2,6 124 - 9
Mecklenburg-
Vorpommern 2 528 - 7,7 59 - 16
Niedersachsen 12 766 - 7,9 217 - 15
Nordrhein-
Westfalen 23 933 - 6,4 236 - 12
Rheinland-Pfalz 6 230 - 10,4 87 - 17
Saarland 1 839 - 7,6 24 - 5
Sachsen 5 412 - 10,9 90 - 5
Sachsen-Anhalt 3 632 - 5,7 64 - 33
Schleswig-
Holstein 4 292 - 8,2 46 - 7
Thüringen 3 380 - 12,9 63 - 15


Deutschland 2) 122 830 - 5,8 1 632 - 176

*) Vorläufiges Ergebnis. 1) Ergebnisse des Monats April geschätzt.
2) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer
Nachmeldungen.


Quelle:
Statistisches Bundesamt

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25 Jahre Malteser Jugend / Mehr als 1.600 begeisterte Jugendliche feiern
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:10 Uhr
Datum:
Mittwoch, 2.Juni 2004
Köln/Freiburg - Ausgelassen und bei bestem Wetter feierten
mehr als 1.600 Kinder und Jugendliche am Pfingstwochenende in
Freiburg das 25-jährige Bestehen der Malteser Jugend. Mit einem
umfangreichen Programm präsentierten sich die Jungmalteser der
Bevölkerung und zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft.
Neben Jungendgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen auch
Gastgruppen unter anderem aus der Ukraine, Litauen, Albanien und
Polen in die Geburtsstadt der Malteser Jugend.

Auf dem Freiburger Augustinerplatz präsentierte die Malteser
Jugend ihr vielfältiges Tätigkeitsspektrum: Begleitet von
musikalischen Vorführungen boten die teilnehmenden Jugendgruppen
interessante Mitmach- und Informationsangebote: Spiele, Rätsel, eine
Zeitreise als älterer Mensch, realistische Unfalldarstellung und
Gruselschminken sowie Mal- und Bastelaktionen.

Das christlich-katholische Fundament der Malteser Jugend spiegelte
sich im Motto der Jubiläumsfeier wieder: 8 Spitzen hat Zukunft. Die
acht Spitzen des bekannten Malteser Kreuzes symbolisieren die
Seligpreisungen der Bergpredigt. Jungmalteser hatten diese mit
altersgemäßen Schlagworten wie Miteinander, Tolerant oder Erste Hilfe
besetzt.

In seinem Grußwort betonte der parlamentarische
Innenstaatssekretär Fritz Rudolf Körper den großen gesellschaftlichen
Nutzen der Malteser Jugend und zeigte sich vom sozialen Engagement
sichtlich beeindruckt.

Mit über 9.100 Mitgliedern, die in 600 Jugendgruppen organisiert
sind, ist die Malteser Jugend eine der größten Jugendorganisationen
in Deutschland und eine der wenigen mit steigenden Mitgliedszahlen.
Das durchschnittliche Alter der aktiven Mitglieder liegt zwischen 6
und 16 Jahren, das theoretische Höchsthalter begrägt 27 Jahre.

Das Pfingstwochenende stand den Jugendlichen zur Verfügung, um
Sehenswürdigkeiten in Freiburg und im Schwarzwald zu erkunden. Ein
herausragendes Erlebnis war der Festgottesdienst am Pfingstsonntag im
Freiburger Münster mit einer charismatischen Predigt von Weihbischof
Dr. Paul Lehrle.

Quelle:
MHD Pressestelle

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Windentraining mit "Christoph 27"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:13 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Schnelle medizinische Hilfe ist notwendig, wenn sich ein Wanderer im Gelände verletzt oder ein Sportkletterer von einem Felsen stürzt. Doch oft ist es bei solchen Unfällen schwierig, zu der verletzten Person zu gelangen. Können Rettungskräfte den Unfallort zu Fuß nur mühsam oder gar nicht erreichen, kommt die Rettungswinde eines Hubschraubers zum Einsatz. Doch nicht nur bei Notfällen in unwegsamem Gelände, sondern auch im Stadtgebiet - auf Hochhäusern, Funkmasten, Schornsteinen und Windkraftanlagen - kann die Rettungswinde eingesetzt werden.

Da es bei einem Rettungseinsatz mit Winde auf Teamarbeit ankommt, übt die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr, der Bergwacht und Notärzten regelmäßig den Umgang mit Windenseil und Bergesack.

Anfang Mai 2004 führte die DRF mit ihrem Nürnberger Rettungshubschrauber "Christoph 27" ein solches Windentraining durch - in Zusammenarbeit mit der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Nürnberg und Einsatzkräften der Bergwachten Nürnberg, Lauf, Fichtelgebirge und Rhön. Zunächst übten die Einsatzkräfte an zwei

Abenden den Umgang mit den Geräten und erhielten theoretische Einweisungen. Im Anschluss fand an zwei Tagen das praktische Training im Nürnberger Hafengebiet und auf der Enzendorfer Platte statt.


Quelle:
DRF

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DRF - Unerwarteter Besuch
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:12 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Unerwartet Besuch bekam der Leonberger Rettungshubschrauber der DRF, als er zu einem Motorradunfall in einem Waldgebiet in der Nähe von Löwenstein alarmiert wurde. Da DRF-Pilot Peter Stromm den Hubschrauber nicht im Wald landen konnte, wich er auf den Landeplatz des Klinikums Löwenstein aus. Von dort aus gelangte die medizinische Hubschrauberbesatzung - Notarzt Dr. Frieder Kötzel und Rettungsassistent Georg Seyfried – mit einem Rettungswagen, den die Leitstelle Heilbronn zur Verfügung gestellt hatte, zu dem im Wald verunglückten Motorradfahrer. Während Pilot Stromm am Klinikum auf die Rückkehr seiner Kollegen wartete, kam ein Europaparlamentarier des CDU-Europabüros in Stuttgart bei seinem Besuch des Klinikums zufällig an "Christoph 41" vorbei. Das Mitglied des Europaparlaments war sehr am Rettungshubschrauber und an der Luftrettung im Allgemeinen interessiert. Der DRF-Pilot erklärte ihm die Funktionsweise des Rettungshubschraubers vom Typ EC 135 und beantwortete viele Fragen.

Quelle:
DRF

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25 Jahre Malteser Jugend - Jubiläumsfeier mit Gästen aus Europa
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:11 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Köln/Freiburg . Mehr als 1.500 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus sieben europäischen Ländern werden am Pfingstwochenende das Freiburger Stadtbild prägen. Unter dem Motto „8 Spitzen hat Zukunft“ begeht die Malteser Jugend an ihrer Gründungsstätte ihr 25-jähriges Bestehen. Mit einem bunten Rahmenprogramm wird sich die Jugendorganisation der Bevölkerung sowie Gästen aus Politik und Gesellschaft präsentieren.

Zum Programm vom 28. bis zum 31. Mai gehören der „Markt der Möglichkeiten“, der am Pfingstsamstag auf dem Augustinerplatz stattfindet, ein Festgottesdienst im Freiburger Münster, Tagesausflüge in die Region und eine „Geburtstagsfete“ in der Freiburger Stadthalle. Auch bei der Malteser Jugend macht sich das Zusammenwachsen Europas bemerkbar: In Freiburg werden Jugendgruppen unter anderem aus Litauen, Polen, Rumänien und der Ukraine erwartet.

In ihrer 25-jährigen Geschichte weist die Malteser Jugend eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz auf. Aus kleinen Anfängen hat sich ein bundesweit verbreiteter Jugendverband entwickelt, in dem mehr als 9.000 Kinder und Jugendliche in rund 600 Gruppen organisiert sind. Soziales Engagement, malteserspezifische Ausbildung, Bildungsarbeit und abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten prägen das Gruppengeschehen. Ein herausragender Aspekt der Arbeit der Malteser Jugend ist das Engagement gegen Jugendgewalt und soziale Perspektivlosigkeit. Die stetig zunehmende Mitgliederanzahl zeugt davon, dass die Malteser Jugend selbst nach 25 Jahren mit ihren Themen buchstäblich „jung“ geblieben ist.



Quelle:
MHD

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Kriegsgefangene im Irak - Rotes Kreuz wacht über Genfer Abkommen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:10 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Bilder und Berichte über Misshandlungen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib lassen Fragen aufkommen, was in Kriegssituationen erlaubt und was nicht erlaubt ist. Die vier Genfer Konventionen von 1949 – von 191 Staaten ratifiziert – regeln die Behandlung von Menschen in Kriegen und Konflikten. In Deutschland verbreitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Inhalte und Verpflichtungen der Genfer Konventionen in der Öffentlichkeit und an Behörden.

Die III. Genfer Konvention verbietet die unmenschliche Behandlung von Kriegsgefangenen. Als einzige humanitäre Organisation genießt das Rote Kreuz einen ausdrücklichen Schutz durch die vier Konventionen und ihre zwei Zusatzprotokolle. Das gewährt dem Roten Kreuz Zugang zu Konfliktgebieten und insbesondere dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zu Kriegsgefangenen.

Die Deutsche Kommission zum Humanitären Völkerrecht unter Geschäftsführung des DRK ist das nationale Organ, das sich mit völkerrechtlichen Themen auseinander setzt. Hier sind die relevanten Bundesministerien und die führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet des humanitären Völkerrechts vertreten.

Das DRK führt im Rahmen seiner Verbreitungsarbeit bundesweit Seminare und Tagungen zum Thema „humanitäres Völkerrecht“ durch und stellt seine Expertise auf diesem Gebiet zur Verfügung. In jedem der 19-DRK Landesverbände gibt es Beauftragte, die für diese Arbeit zuständig sind.

Das DRK-Generalsekretariat berät ebenfalls Bundesregierung, Bundeswehr und deutsche Hilfsorganisationen in völkerrechtlichen Fragen.

Weitere Informationen finden Sie auf die DRK Webseiten:
http://www.drk.de/voelkerrecht/genfer_konventionen


Quelle:
DRK

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Johanniter bereiten sich auf Sudanhilfe vor
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:09 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Berlin / Hamburg - Die Johanniter haben am, 25. Mai, in ihrem Auslandseinsatz-Zentrum Hamburg die ersten Hilfsgüter für die Flüchtlinge im Sudan zusammengestellt.

Um den vielen hunderttausend betroffenen Menschen eine schnelle Hilfe bieten zu können, bereitet die Organisation nun Hilfsgüter für den Moment vor, wenn sich eine Möglichkeit bietet, die Lieferung auf den Weg in den Sudan zu bringen.

Nach Informationen der Johanniter werden im Sudan dringend sowohl medizinische als auch technische Güter benötigt. Die Zusammenstellung der Materialien stimmen die Johanniter eng mit anderen Hilfsorganisationen, die im Bündnis Aktion Deutschland Hilft zusammengeschlossen sind, ab. Die Materialien werden auf LKWs verladen, um sie sofort einsatzbereit zu haben, sobald ein Hilfsflug aus Deutschland zustande kommt.

Durch Erfahrungen aus früheren Nothilfe-Projekten - beispielsweise in Indien, im Kosovo oder im Iran - können die Helfer schon heute sinnvolle Maßnahmen für die Krisenregion treffen. "Wir kennen benachbarte Staaten und wir wissen, was wir für die Menschen benötigen. Hier geht es um die grundlegenden Dinge: Nahrung, medizinische Versorgung und Unterkunft für die Menschen", so Sprecher Martin J. Wittschorek.


Quelle:
JUH Pressestelle
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Bundespräsident Johannes Rau auf Besuch bei Seenotrettern
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:08 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Bundespräsident Johannes Rau, Schirmherr des Seenotrettungswerks, hat am Dienstag, dem 18. Mai 2004, die Zentrale der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) besucht.
Dabei ließ er sich von Vorstand und Geschäftsführung sowie Vormännern und Besatzungsmitgliedern über die Arbeit auf Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten in Nord- und Ostsee berichten.
In der Seenotleitung (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) und in der Reparaturwerft in Bremen informierte sich der Schirmherr im Gespräch mit Wachleitern und Technikern.
Schon bei der Übernahme der Schirmherrschaft im Jahr 1999 hatte sich der Bundespräsident lobend über die DGzRS geäußert: „… dass die Seenotretter rund um die Uhr einsatzbereit sind und bei jedem Wetter - gerade bei schwerer See - selbstlos ihr eigenes Leben gefährden, um anderen zu helfen, verdient ebenso Anerkennung und Respekt wie der Umstand, dass die Gesellschaft ihre Aufgaben verrichtet, ohne staatliche Zuschüsse in Anspruch zu nehmen.“
Im Jahr 2003 haben die Einheiten der Rettungsflotte 2356 Einsatzfahrten durchgeführt. Seit ihrer Gründung am 29. Mai 1865 hat die DGzRS über 70 000 Menschen aus Seenot gerettet oder aus lebensbedrohender Gefahr befreit.
Auf 20 Seenotkreuzern und 41 Seenotrettungsbooten zwischen Borkum im Westen und dem Stettiner Haff im Osten sind 185 fest angestellte und über 700 freiwillige Seenotretter rund um die Uhr einsatzbereit.


Quelle:
DGzRS Pressestelle

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Zahlreiche Einsätze für Seenotretter durch Starkwind
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
14:06 Uhr
Datum:
Mittwoch, 26.Mai 2004
Insgesamt 51 Mal mussten die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) über den Feiertag Christi Himmelfahrt bis in die späten Abendstunden des Sonntag, 23.5.04, in den Einsatz.
Starkwind mit sechs und Böen bis acht Beaufort führten bei zahlreichen Wassersportlern zu Navigationsschwierigkeiten und Materialschäden an Segelyachten. Über 40 Einsätze mussten allein im Bereich der Ostsee-Stationen gefahren werden.
Am Samstag, den 22. Mai 2004, wurde ein Fahrgastschiff mit 50 Personen in starken Böen auf das Ufer vor Schleswig/Schleswig-Holstein (Ostsee) gedrückt. Die Besatzung des Seenotrettungsbootes ARTHUR MENGE der Station Schleswig konnte es wieder frei schleppen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Quelle:
DGzRS Pressestelle


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ADAC-Luftrettungs-Bilanz 2003
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:25 Uhr
Datum:
Dienstag, 9.März 2004
Mit ihren 36 Rettungshubschraubern hat die ADAC-Luftrettung im vergangenen Jahr 31 900 Rettungsflüge absolviert, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Verkehrs-, Arbeits- und Freizeitunfälle sowie schwere Erkrankungen gehören zum Einsatzspektrum der an 26 Stützpunkten stationierten Luftrettungsflotte des Automobilclubs. 28 600 Menschen haben die oft lebensrettende Hilfe aus der Luft erhalten.

Neben dem ADAC betreiben Katastrophenschutz, Bundeswehr und andere private Organisationen die Stationen in der Bundesrepublik. Insgesamt haben die bundesdeutschen Rettungshubschrauber im vergangenem Jahr 80 320-mal schnelle Hilfe aus der Luft gebracht. Die fliegenden Ärzte wurden zu mehr als 69 100 Notfallpatienten gerufen. Durchschnittlich starteten die Luftretter 220-mal pro Tag.

"Wenn es um das Retten von Menschen geht, scheut der ADAC keine Investitionen," betont ADAC-Vizepräsident für Technik, Werner von Scheven. "Deswegen hat die ADAC-Luftrettung im Jahr 2003 ihre Flotte und ihr Stationsnetz weiter ausgebaut." Mit zwei Maschinen vom Typ EC 145 haben die Münchner Luftretter ihre Flotte um den zur Zeit modernsten Rettungshubschrauber-Typ ergänzt. Die beiden Helikopter werden in Mainz ("Christoph 77") und in Senftenberg ("Christoph Brandenburg") eingesetzt. Außer den beiden EC 145 fliegt die ADAC-Luftrettung Maschinen vom Typ BO 105, BK 117, EC 135 und MD 900 und verfügt damit über eine der modernsten Rettungshubschrauberflotten in Europa.

Am 1. April 2003 hat die ADAC Luftrettung GmbH auch den Flugbetrieb am Bundeswehrkrankenhaus Ulm übernommen. Im letzten Jahr startete "Christoph 22" zu 1393 Einsätzen. Mit einer spürbaren Akzeptanzsteigerung hat sich die neue Partnerschaft schon im ersten Jahr als erfolgreich erwiesen.

Auch die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Luftrettung entwickelte sich im vergangenen Jahr positiv. Die Station "Christophorus Europa 3" in Suben, nahe Passau, wurde nach einem Probejahr im Sommer 2003 zur festen Einrichtung. ADAC und ÖAMTC teilen sich gemeinsam den Betrieb.

Vom Akademischen Krankenhaus Groningen in den Niederlanden aus fliegt "Lifeliner Europa 4", ein Hubschrauber vom Typ EC 135 der ADAC-Luftrettung, in Zusammenarbeit mit dem ANWB lebensrettende Einsätze.

Quelle:
ADAC

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Statistisches Bundesamt: Jede sechste Frau arbeitet im Gesundheitswesen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
9:50 Uhr
Datum:
Donnerstag, 4.März 2004
Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt zum
Internationalen Frauentag am 8. März mitteilt, waren im Jahr 2002 3,0
Mill. Frauen und damit etwa jede sechste berufstätige Frau im
deutschen Gesundheitswesen beschäftigt. Der Anteil weiblicher
Beschäftigter lag mit 72% weit über dem entsprechenden Anteil in der
Gesamtwirtschaft (44%).

Von 1998 bis 2002 hat sich die Zahl der im Gesundheitswesen
tätigen Frauen um 90 000 oder 3,1% erhöht, die der hier beschäftigten
Männer sank dagegen um 19 000 (- 1,6%). Im gleichen Zeitraum nahmen
die weiblichen Beschäftigten in der gesamten Wirtschaft um 4,6% zu,
die Zahl der Männer verringerte sich um 1,7%.

Die Berufe Arzt-/Zahnarzthelferin, pharmazeutisch-technische
Assistentin und pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte werden
jeweils zu über 98% von Frauen ausgeübt. Deutlich weniger Frauen gab
es hingegen bei Ärzten (38%) und Zahnärzten (37%). Nur wenige Frauen
übten einen Beruf wie den des Orthopädiemechanikers (21%) oder des
Gesundheitstechnikers (14%) aus.

Die besten Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen boten sich in
Apotheken (Frauenquote: 87%), in den Einrichtungen der ambulanten
Pflege (86%) sowie der stationären und teilstationären Pflege (85%).

55% der weiblichen Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen
arbeiteten 2002 Vollzeit. Bei den Männern war die
Vollzeitbeschäftigung mit 88% deutlich stärker ausgeprägt. Von den
Frauen gingen weiterhin 35% einer Beschäftigung in Teilzeit und 10%
einer geringfügigen Beschäftigung nach (Männer: 8% bzw. 4%).

Quelle:
Statistisches Bundesamt

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DFV: Modernisierung des Katastrophenschutzes stockt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:13 Uhr
Datum:
Mittwoch, 3.März 2004
Berlin - Die notwendige Modernisierung des
Katastrophenschutzes ist nach dem Schub vom 11. September und der
Hochwasserkatastrophe wieder zum Erliegen gekommen. "In den
Schubladen liegen fertige Konzepte - doch sie werden nicht umgesetzt.
Wir fordern, dass der Bund seinen vorgesehenen Beitrag im erweiterten
Katastrophenschutz auch leistet und die Länder zum Beispiel bei der
Ausstattung der Feuerwehren mit zeitgemäßer Technik unterstützt",
sagt Bernd Pawelke, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV).


Technik von gestern gegen Gefahren von morgen

Der Spitzenverband der Feuerwehren kritisiert dies anlässlich der
für morgen im Deutschen Bundestag geplanten Verabschiedung eines
Gesetzes zur Errichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK). Pawelke: "Der Bund zieht mit dem BBK die
Konsequenzen aus der veränderten Sicherheitslage und aus den offen
gelegten Defiziten in der föderalen Struktur unserer Gefahrenabwehr.
Das begrüßen wir sehr. Dies darf aber nicht davon ablenken, dass es
im operativen Bereich empfindliche Lücken gibt. Wir bekommen nicht
mit der Technik von gestern die Risiken von morgen in den Griff."


ABC-Abwehr muss weiter ausgebaut werden

Das im Bundesministerium des Innern erarbeitete Konzept (so
genanntes Rechenbach-Papier) sieht unter anderem leistungsfähige
Wasserförderkomponenten sowie zusätzliches Gerät für die in
Verantwortung der Feuerwehren stehende Abwehr atomarer, biologischer
und chemischer Gefahren vor. "Gerade bei der ABC- Abwehr besteht noch
Nachholbedarf. Die nach dem 11. September in Dienst gestellten
Erkundungsfahrzeuge müssen durch Messleitkomponenten sowie durch
speziell ausgestattete Löschfahrzeuge für die Dekontamination ergänzt
werden", betont DFV- Vizepräsident Pawelke.


Föderalismus darf Neukonzeption nicht stoppen

Der Deutsche Feuerwehrverband befürchtet jetzt, dass die
Neukonzeption des Katastrophenschutzes und seiner Ausstattung in die
föderalen Mühlen gerät: Originär zuständig sind die Länder, der Bund
verantwortet den so genannten erweiterten Katastrophenschutz im
Rahmen der zivilen Verteidigung. Pawelke: "Die Beteiligten dürfen
sich nicht hinter diesen Strukturen verstecken! Dass Geld für
Investitionen vorhanden ist, zeigen die kontinuierlichen
Beschaffungen für andere Einrichtungen des Katastrophenschutzes."

Der Deutsche Feuerwehrverband und seine Mitgliedsorganisationen
wollen dabei helfen, Transparenz in die vorgehaltenen Potenziale zu
bringen, "damit endlich die bestehenden Sicherheitslücken bei
Fahrzeugen und Geräten geschlossen werden können", sagt Vizepräsident
Pawelke.

Quelle:
Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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DRF - Neuer Dachlandeplatz an der Universitätsklinik Kiel
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:12 Uhr
Datum:
Mittwoch, 3.März 2004
Im Rahmen eines Einsatzes flog die Besatzung des Rendsburger DRF-Rettungshubschraubers am 19. Februar erstmals den neuen Dachlandeplatz der Universitätsklinik Kiel an. Dieser nach EU-Bestimmungen und Richtlinien der Internationalen Zivilen Luftfahrtorganisation International Civil Aviation Organization (ICAO) geplante und gebaute Klinikdachlandeplatz ist auch für Nachteinsätze zugelassen. Die Prämierenlandung von "Christoph 42" wurde im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren durchgeführt und von Vertretern der Landesluftfahrtbehörde und der Universität Kiel beobachtet.

Quelle:
DRF
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Botschaft der Islamischen Republik Iran dankt ASB
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:11 Uhr
Datum:
Mittwoch, 3.März 2004
In einem Schreiben an den ASB-Bundesverband dankt die iranische Botschaft den Helferinnen und Helfern des ASB, die nach dem Erdbeben in Bam im Einsatz waren. Bei dem Beben im Dezember 2003 sind etwa 41.000 Menschen ums Leben gekommen, 26.500 Menschen wurden verletzt.

Botschafter Seyed Shamseddin Khareghani schrieb Folgendes an den ASB: "Für ihre humanitäre, schnelle und effektive Hilfsaktion nach der traurigen Erdbebenkatastrophe in Bam danke ich Ihnen im Namen des iranischen Volkes und der Regierung der Islamischen Republik Iran ganz herzlich.
Die unzähligen Kondulenzschreiben, die ich nach dem verheerenden Erdbeben in der historischen Stadt Bam erhalten habe, zeugen von der Tatsache, dass geographische Grenzen keinerlei Hindernisse für den Ausdruck der Betroffenheit der Mitmenschen aus aller Welt darstellen. Diese starke Anteilnahme am Leid der Verletzten und Hinterbliebenen lindert unsere Schmerzen und bestärkt uns in der Überzeugung, dass wir in Notsituationen humanitäre Unterstützung von Freunden erwarten können."

Quelle:
ASB

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Seenotretter retten vier Jugendliche aus dem Watt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:10 Uhr
Datum:
Mittwoch, 3.März 2004
Von der Besatzung des Seenotkreuzers BERNHARD GRUBEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurden gestern, am 1. März 2004, in den frühen Abendstunden vier Norderneyer Jugendliche, die mit einem Angelboot unterwegs waren, aus dem Watt zwischen Norderney und Baltrum geborgen.
Die vier Jungen im Alter von etwa 15 bis 16 Jahren hatten mit einem ca. drei Meter langen und für die Wind- und Wetterverhältnisse vollkommen ungeeigneten Angelboot eine „Spritztour“ zur Nachbarinsel Baltrum unternommen.
Auf Baltrum wurden die vier von einem DGzRS-Besatzungsmitglied im Freitörn angesprochen, hatten aber trotz der vorgebrachten Bedenken wegen der Rücktour nach Norderney abgelegt. Der 3. Vormann der BERNHARD GRUBEN alarmierte daraufhin seine Kollegen auf Norderney.
Bei Einbruch der Dunkelheit entdeckte die Besatzung der BERNHARD GRUBEN das Angelboot mit den vier Jungen im Watt treibend. Der Außenbordmotor war ausgefallen, die Jugendlichen – ohne Rettungswesten – waren durch überkommendes Wasser vollkommen durchnässt.
Die Besatzung nahm die Jungen an Bord, zog das Bötchen in die Heckwanne des Seenotkreuzers und versorgte die durchgefrorenen „Schiffbrüchigen“ mit warmer Kleidung.
Die Wassertemperatur betrug 3 Grad, die Lufttemperatur 6,5 Grad.

Quelle:
DGzRS
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Präklinische Sonographie in der Luftrettung
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Webmaster
Uhrzeit:
11:13 Uhr
Datum:
Montag, 16.Februar 2004
Als erste Luftrettungsorganisation in Deutschland verwendet die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) bei ihren Rettungseinsätzen mobile Ultraschallgeräte der Firma Metrax. Seit Anfang 2004 kommen die "Primedic Handyscan"-Geräte in den Rettungs- und Intensivtransporthubschraubern der DRF-Luftrettungszentren Freiburg, Leonberg, Mannheim und Ochsenfurt dauerhaft zum Einsatz. Ein weiteres Gerät steht den DRF-Ambulanzjets, die vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden aus zu ihren weltweiten Einsätzen starten, bei Bedarf zur Verfügung. Möglich wurde die Anschaffung der derzeit fünf Geräte durch zweckgebundene Spenden, zu denen die DRF im vergangenen Jahr aufgerufen hatte.

Das mobile, nur knapp zwei Kilogramm schwere und batteriebetriebene Ultraschallgerät ist einfach zu bedienen und auch in unwegsamem Gelände einsatzbereit. Es ermöglicht eine schnelle Diagnose noch am Einsatzort und hilft so, wertvolle Zeit zu sparen. "Bei einem Unfall können die DRF-Notärzte dank der Ultraschalluntersuchung bereits vor Ort erkennen, ob der Patient innere Verletzungen erlitten hat, die dringend operiert werden müssen", erklärt Dr. Jörg Braun, medizinischer Leiter im TEAM DRF. Die medizinische Besatzung der DRF-Hubschrauber kann noch vor Ort entscheiden, in welchem Krankenhaus der Patient behandelt werden sollte und den Ärzten dort wertvolle Informationen über die Art der Verletzung liefern. So können im Krankenhaus bereits vor Eintreffen des Hubschraubers entsprechende Vorbereitungen für eine mögliche Notoperation getroffen werden.

Dem dauerhaften Einsatz der mobilen Ultraschallgeräte in den DRF-Hubschraubern ging eine rund einjährige Pilotstudie der Unfallchirurgischen Klinik der Universität Frankfurt am Main voraus. Die DRF beteiligte sich mit ihren Luftrettungszentren in Freiburg, Leonberg, Mannheim und Ochsenfurt an der Studie. Alle Ärzte und Rettungsassistenten dieser Luftrettungszentren nahmen in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt an Schulungen teil. Rund 230 Notfallpatienten wurden während der Pilotstudie versorgt. "In der Testphase hat sich gezeigt, dass die Notärzte in etwa einem Fünftel der Fälle aufgrund der vorklinischen Ultraschalluntersuchungen ein anderes Zielkrankenhaus auswählten, als sie es ohne die Untersuchung getan hätten", berichtete Studienleiter Dr. Felix Walcher von der Universitätsklinik Frankfurt auf der Tagung der Leitenden Ärzte und Rettungsassistenten des TEAM DRF, die am 09. und 10. Januar 2004 in Straßburg stattfand. "Zudem kann das Team vor Ort hinsichtlich Therapie und Management differenzierter auf das jeweilige Verletzungsmuster eingehen." Aufgrund der positiven Erfahrung plant die DRF, weitere Hubschrauber ihrer Flotte mit dem "Primedic Handyscan" auszustatten.

Quelle:
DRF
 


TEAM DRF so erfolgreich wie noch nie
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Webmaster
Uhrzeit:
11:12 Uhr
Datum:
Montag, 16.Februar 2004
Ob Notfalleinsätze, Intensivtransporte zwischen Kliniken oder Patientenrückholungen aus dem Ausland – Europas führende Luftrettungsallianz, das TEAM DRF, leistete im Jahr 2003 so viele Einsätze wie noch nie: Die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge des TEAM DRF flogen insgesamt 32.865 lebensrettende Einsätze, davon allein 25.759 Einsätze in Deutschland. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 flog die Luftrettungsallianz 32.188 Einsätze, davon 25.664 Einsätze in Deutschland.

Zum TEAM DRF gehören die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), die deutschen Partner HDM Flugservice GmbH, HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co.KG und Rotorflug GmbH sowie die österreichische ARA-Flugrettungs GmbH und Helitalia S.p.A., das italienische Partnerunternehmen. Die TEAM DRF-Partner halten an 42 Luftrettungszentren in Deutschland, Österreich und Italien insgesamt 53 Hubschrauber für die Luftrettung bereit – an neun Standorten sogar im 24-Stunden-Flugbetrieb. Zum TEAM DRF gehören außerdem drei eigene JAR 145-Werftbetriebe und sechs Ambulanzflugzeuge. Rund 700 Notärzte, 500 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 80 Techniker sind für das TEAM DRF im Einsatz.

Im europäischen Vergleich zeichnet sich das TEAM DRF durch seine besondere Kompetenz in der Notfallrettung, bei Interhospitaltransfers sowie im globalen Notfallmanagement aus. Zu den Stärken der Luftrettungsallianz gehört vereintes Know-how in den Bereichen Flugbetrieb, Technik und Medizin. Ziel des TEAM DRF ist es, die notfall- und intensivmedizinische Versorgung von Patienten stetig zu optimieren.

"Gemeinsame notfallmedizinische Weiterbildungen für Notärzte und Rettungsassistenten innerhalb des TEAM DRF tragen dazu bei, dass alle TEAM-Partner auf einem einheitlich hohen Qualitätsniveau arbeiten", erklärt Dr. Jochen Schmidt, Generalsekretär des TEAM DRF. "Weiterhin können wir gerade im Bereich Medizin effizient und kostengünstig arbeiten, indem wir zum Beispiel gemeinsam Medizingeräte anschaffen oder medizinische Daten einheitlich erfassen und auswerten."

Das Aufgabenspektrum des TEAM DRF ist vielfältig: Neben regionaler Luftrettung mit Hubschraubern führt das TEAM DRF weltweite Patientenrückholungen mit eigenen Ambulanzflugzeugen sowie mit Linien- und Charterflugzeugen durch. Betreut werden die Patienten dabei von qualifizierten Intensivmedizinern und speziell ausgebildeten Rettungsassistenten. Koordiniert werden die weltweiten Einsätze von erfahrenen Einsatzleitern der DRF-Alarmzentrale in Filderstadt. Die DRF-Alarmzentrale ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt und unter der Notfall-Telefonnummer 0711-701070 zu erreichen.

Quelle:
DRF

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Neuer dritter Rettungshubschrauber im Einsatz
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Webmaster
Uhrzeit:
11:12 Uhr
Datum:
Montag, 16.Februar 2004
Ein Notarzthubschrauber der ARA-Flugrettungs GmbH ist seit heute morgen am Standort Ramsau/Dachstein im Einsatz. Der mit erfahrenem Personal besetzte Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit, um im Notfall schnelle und qualifizierte Hilfe zu leisten. Zum Einsatzspektrum gehören wintertypische Notfälle wie Ski- oder Snowboardunfälle. Bis Mitte April 2004 wird der Hubschrauber mit Funkrufnamen RK-3 die Luftrettung in der Region Dachsteingebirge ergänzen.

Die ARA-Flugrettungs GmbH wurde 2001 als gemeinnützige GmbH gegründet und betreibt in Österreich professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern und Ambulanzflugzeugen. Das Luftrettungsunternehmen mit Sitz in Bregenz ist Partner in der Luftrettungsallianz TEAM DRF. Neben dem Hubschrauber in Ramsau sind zwei weitere ARA-Notarzthubschrauber an den Luftrettungszentren Fresach/Kärnten und Reutte/Tirol dauerhaft stationiert. Die mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern besetzten Hubschrauber sind medizintechnisch voll ausgestattet und täglich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die in Fresach und Ramsau stationierten Hubschrauber sind jeweils mit einer Rettungswinde, der Tiroler Hubschrauber mit einem Fixtau ausgerüstet. Diese Sonderausstattung ist für die Rettung von Verletzten in Bergregionen unbedingt erforderlich. Regelmäßige Rettungsübungen, unter anderem mit der Winde und dem Fixtau, sind für die ARA-Notfallsanitäter Pflicht. Ebenso müssen sie Kurse zur Fels- und Eisrettung belegen. Haupteinsatzzeiten der ARA-Flugrettungs GmbH sind die Urlaubszeiten im Winter und im Sommer.

Quelle:
DRF
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DGzRS-"Bootschafter" 2004: der Schauspieler Otto Sander
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:10 Uhr
Datum:
Montag, 16.Februar 2004
„Es ist für mich als ‚alter Marine–Mann’ und passionierter Freizeitskipper eine Ehrensache, die DGzRS zu unterstützen. Ich nehme das Ehrenamt gerne an!“
Der bekannte Schauspieler Otto Sander stellt sich im Jahr 2004 in den Dienst der Seenotrettung als „Bootschafter“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).
Aus zahlreichen Filmen ist Sander ebenso in den Herzen und im Bewusstsein seines Publikums verankert wie auch durch seine Ringelnatz-Lesungen. In den Ohren hat sich seine markante Stimme als Synchron- und Radiosprecher festgesetzt.
Es ist für mich als ‚alter Marine–Mann’ und passionierter Freizeitskipper eine Ehrensache, die DGzRS zu unterstützen. Ich nehme das Ehrenamt gerne an!“
* „Besonders imponiert mir, dass die 185 fest angestellten und über 700 ehrenamtlich tätigen Rettungsmänner und -frauen kaum ein Wort über ihre großartigen Leistungen verlieren. Umso mehr sind sie auf Hilfe aus allen Teilen der Bevölkerung angewiesen; schließlich profitieren wir alle von der Sicherheit in der Schifffahrt – an der Küste und im Binnenland.“ Die DGzRS, so Sander, verdiene besondere Anerkennung, weil sie ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert werde, „…und nicht durch Steuergelder, denn für ihre wichtige Arbeit beanspruchen die Seenotretter keinerlei staatliche Zuschüsse! “

Otto Sander bei der Besichtigung der Seenotleitung Bremen: Heiko Wobker, Leiter der Seenotleitung stellt eine Funkverbindung zum Seenotkreuzer WILHELM KAISEN her und Otto Sander wünscht der Besatzung eine "Gute Wache"...

Quelle:
DGzRS

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Neue Einsatzfahrzeuge für das THW in Bayern
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Webmaster
Uhrzeit:
11:08 Uhr
Datum:
Montag, 16.Februar 2004
Fritz Rudolf Körper, Parlamentarischer Staatssekretär beim
Bundesminister des Innern, hat heute in Fürth im Rahmen einer kleinen
Feierstunde 22 neue Einsatzfahrzeuge im Wert von fast 2,1 Millionen
Euro an die THW-Ortsverbände im Landesverband Bayern übergeben.

Die Fahrzeuge werden vor allem die Bedingungen der Jugendarbeit im THW
weiter verbessert. Sechs der neuen Fahrzeuge sind für die
Jugendgruppen vorgesehen.   

Staatssekretär Körper: "Deutschland ist im Zivil- und
Katastrophenschutz gut aufgestellt. Wir wollen jedoch die
Zusammenarbeit des Bundes, der Länder und der Hilfsorganisationen noch
weiter verbessern. Wichtig ist die stetige Anpassung unserer Zivil-
und Katastrophenschutzkonzepte an neue und veränderte Gefahrenlagen.
Dafür haben Bund und Länder eine ´Neue Strategie für den Schutz der
Bevölkerung` aufgelegt."

Der Bund stärke mit der Ausstattung die Leistungsfähigkeit des THW, so
Körper weiter. "Eine gute Ausstattung fördert auch die Motivation der
aktiven Kräfte. Um die Leistungsfähigkeit im In- und Ausland auch in
Zukunft weiter auszubauen, hat die Bundesregierung die finanziellen
Mittel für das THW in den vergangenen Jahren erheblich aufgestockt. So
wurde der Etat seit 2001 von rund 107,5 Millionen Euro bis 2003 auf
rund 131 Millionen Euro erhöht."

Das THW ist wichtiger Partner im gemeinsamen Hilfeleistungssystem von
Bund und Ländern. Zu den Aufgaben der rund 75.000 THW-Helferinnen und
Helfer in den 666 Ortsverbänden des THW in Deutschland - davon über
13.700 in den 112  Ortsverbänden in Bayern - gehören die technische
Hilfe im Zivilschutz, die Unterstützung der zuständigen Behörden bei
der Gefahrenabwehr im Inland sowie humanitäre Hilfe im Ausland.


Quelle:
THW

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Jahresbericht 2003 der Bereitschaftspolizeien der Länder
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:08 Uhr
Datum:
Montag, 16.Februar 2004
Im vergangenen Jahr waren die Bereitschaftspolizeien bei insgesamt 161
länderübergreifenden Einsätzen mit rund 1,4 Millionen Personalstunden
im Einsatz. Diese Bilanz geht aus dem Jahresbericht 2003 des
Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der Länder hervor.
Außerordentliche Großeinsätze gab es anlässlich des Castor-Transports
nach Gorleben, der NATO-Sicherheitskonferenz in München sowie
anlässlich der Ausschreitungen am 30. April und 1. Mai 2003 in Berlin.
Während des Weltwirtschaftsgipfels in Davos und des G8-Gipfels in
Evian haben deutsche Bereitschaftspolizisten erfolgreich die Schweizer
Polizei unterstützt und größere Ausschreitungen von gewalttätigen
Globalisierungsgegnern verhindert. Grundlage für den Einsatz war der
von Bundesinnenminister Otto Schily ausgehandelte
deutsch-schweizerische Polizeivertrag.

Der Bund hat allein in 2003 Führungs- und Einsatzmittel in einem
Gesamtwert von über 18 Millionen Euro für die Bereitschaftspolizeien
der Länder bereitgestellt.

Um den Anforderungen künftiger Großeinsätze weiterhin gewachsen zu
sein, fanden im vergangenen Jahr Spezialfortbildungen für die
Technischen Einsatzeinheiten sowie die Beweissicherungs- und
Festnahmeeinheiten der Bereitschaftspolizeien der Länder und des
Bundesgrenzschutzes an der BGS-Schule in Lübeck statt.

Gleichzeitig wurden die Sicherheitsvorbereitungen zur
Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland auf nationaler und
internationaler Ebene vorangebracht. Seit 2002 haben bereits drei
internationale Expertentreffen zur Vorbereitung des
Sicherheitskonzepts für die WM 2006 in Deutschland unter Leitung des
Bundesinnenministeriums stattgefunden.

Im Rahmen des südosteuropäischen Stabilitätspaktes haben die
Bereitschaftspolizeien der Länder im vergangenen Jahr die kroatische
und die bulgarische Polizei mit insgesamt 34 Seminaren und
Hospitationen in Deutschland unterstützt. An diesen Maßnahmen waren
die Bundesländer Berlin, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und
Rheinland-Pfalz sowie die Polizei-Führungsakademie in Münster-Hiltrup
beteiligt.

Als ein Ergebnis der Einsatzerfahrungen der Elbe-Hochwasserkatastrophe
in 2002 werden neben neuen Transportfahrzeugen nun auch moderne
Einsatzfahrzeuge für die Technischen Einheiten, insbesondere
Spezialkraftwagen für Taucher und Leichttauchgeräte beschafft.

Quelle:
Innenministerium

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Große Hilfsbereitschaft für iranische Erdbebenopfer - ASB dankt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:24 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Januar 2004
Fast 550.000 Euro Spendengelder stehen dem Arbeiter-Samariter-Bund zur Verfügung, um den Erdbebenopfern in Bam und Umgebung zu helfen. Mit ihrer spontanen Solidarität und Hilfsbereitschaft ermöglichen es die zahlreichen Spenderinnen und Spender, die Betroffenen auch längerfristig zu unterstützen. Dafür bedankt sich der ASB ganz herzlich.

Sofort nach Bekanntwerden der Katastrophe hatte der Arbeiter-Samariter-Bund ein Rettungshundeteam nach Bam geschickt, um bei der Suche nach Vermissten zu helfen. Mit drei Medikamenten-Lieferungen trug er zudem dazu bei, die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Nun wird der ASB mit Unterstützung der Hamburger und Berliner Samariter im Dorf Bosht Rud mit entsprechend ausgestatteten Containern eine Schule errichten. Außerdem sollen in Abstimmung mit den lokalen Behörden in mehreren Dörfern in der Umgebung von Bam erbebensichere Grundkonstruktionen für Häuser aufgestellt werden, die dann von den betroffenen Menschen selbst weitergebaut werden können.


Quelle:
ASB

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Zahl der ASB-Mitglieder auch 2003 weiter gestiegen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:24 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Januar 2004
Um fast 2,7 Prozent ist die Zahl der ASB-Mitglieder in Deutschland im Jahr 2003 gestiegen. 1.130.434 Menschen in Deutschland unterstützen als Mitglied die Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes, damit ist jeder 73-ste ein ASB´ler. Der ASB betrachtet diese hohe Mitgliederzahl als Anerkennung seiner Arbeit und als Verpflichtung, sein Bestes zu tun, um die Erwartungen seiner Mitglieder und der hilfsbedürftigen Menschen zu erfüllen.

ASB-Mitglieder tragen nicht nur dazu bei, Menschen in Not zu helfen. Sie bekommen auch eine Vielzahl von Serviceleistungen geboten, vom weltweiten Rückholdienst im Krankheitsfall, über das vierteljährlich erscheinende
ASB magazin bis hin zu kostenlosen Gesundheitsinformationen für Reisen ins Ausland.

Quelle:
ASB

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Iran: Schulen und psychologische Hilfe in der Zeltstadt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:22 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Januar 2004
Zwölfmonatiger Einsatz im Erdbebengebiet
Iran: Schulen und psychologische Hilfe in der Zeltstadt

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bereitet sich auf einen mindestens zwölf Monate dauernden Einsatz in der iranischen Erdbebenstadt Bam vor. Zusammen mit dem iranischen Roten Halbmond und den Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften aus elf Ländern konzentriert sich die aktuelle Arbeit auf die Nothilfe für Zehntausende Obdachslose, die medizinische Versorgung der Bevölkerung sowie die Errichtung von Schulen und psychologische Hilfe für traumatisierte Opfer.

Der Schwerpunkt der Arbeit in Bam liegt zur Zeit auf der Notversorgung der obdachslosen Menschen, die unter Kälte, Sandstürmen und Nachbeben leiden. Das Rote Kreuz und der Roten Halbmond haben neben der Verteilung von Zelten und Decken ein Zeltlager für 3.000 Menschen vorbereitet. Wegen der Kälte werden vier statt zwei Decken pro Person verteilt.

Das Deutsche, Österreichische, Finnische und Norwegische Rote Kreuz betreiben ein Krankenhaus in Bam, wo bis zu 600 Patienten pro Tag medizinische Hilfe suchen. Angrenzend an das Krankenhaus hat der Türkischen Roten Halbmond eine Schule eingerichtet. 20.000 bis 30.000 Kinder stehen nach dem Erdbeben ohne Schulen da. Bis zu einem Drittel aller Lehrer in Bam sind beim Erdbeben umgekommen, befürchtet das Rote Kreuz.

25.000 Menschen in Bam benötigen dringend psychologische Hilfe um das Erdbebentrauma zu verarbeiten. Das Rote Kreuz und der Rote Halbmond haben mehrere Zeltstationen in der Stadt errichtet. Elf Teams mit Psychologen und Krankenschwestern bieten hier den Betroffenen Beratung und Therapie an.

41.000 Todesopfer sind bisher geborgen und begraben, nach dem Erdbeben am 26. Dezember dessen Epizentrum direkt unter der 97.000-Einwohner Stadt Bam lag.

Quelle:
DRK Pressestelle

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DGzRS - Schauspieler Otto Sander ist „Bootschafter“ 2004
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:21 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Januar 2004
Der bekannte Schauspieler Otto Sander stellt sich im Jahr 2004 in den Dienst der Seenotrettung als „Bootschafter“.
„Es ist für mich als ’alter Marine-Mann’ und passionierter Freizeitskipper eine Ehrensache, die DGzRS zu unterstützen. Ich nehme das Ehrenamt gern an!“

Aus zahlreichen Filmen ist Sander ebenso in den Herzen und im Bewusstsein seines Publikums verankert wie auch durch seine Ringelnatz-Lesungen. In den Ohren hat sich seine markante Stimme als Synchron- und Radiosprecher festgesetzt.

„Besonders imponiert mir, dass die 185 fest angestellten und über 700 ehrenamtlich tätigen Rettungsmänner und -frauen kaum ein Wort über ihre großartigen Leistungen verlieren. Umso mehr sind sie auf Hilfe aus allen Teilen der Bevölkerung angewiesen; schließlich profitierten wir alle von der Sicherheit in der Schifffahrt - an der Küste und im Binnenland.“ Die DGzRS, so Sander, verdiene besondere Anerkennung, weil
sie ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen finanziert werde, “…und nicht durch Steuergelder, denn für ihre wichtige Arbeit beanspruchen die Seenotretter keinerlei staatliche Zuschüsse!“

Quelle:
DGzRS

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DGzRS verzeichnet durchschnittliches Einsatzjahr 2003.
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:21 Uhr
Datum:
Mittwoch, 28.Januar 2004
Seit der Gründung 1865 über 70 000 Menschen gerettet.
Auf ein durchschnittliches Einsatzjahr 2003 blickt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Bei 2386 (Vorjahr 2563) Einsatzfahrten in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee wurden 272 Menschen aus Seenot gerettet; weitere 647 wurden aus kritischen Gefahrensituationen befreit. Fischer und Freizeitskipper sowie Passagiere auf Fahrgastschiffen waren ebenso auf die schnelle Hilfe durch die Seenotretter angewiesen wie Seeleute aus der Berufsschifffahrt. Von größeren Seeunfällen blieb die Schifffahrt 2003 im Einsatzbereich der DGzRS verschont.
- 412 Kranke und Verletzte wurden von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert.
- 55mal wurden Schiffe oder Boote vor dem Totalverlust bewahrt.
- 747mal erbrachten die Seenotretter Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art: Pumpenhilfe bei Wassereinbruch, Feuerlöscheinsätze, Freischleppen von fest gekommenen Wasserfahrzeugen, Reparaturen auf See.
- In 201 Fällen wurde die SEENOTLEITUNG BREMEN (Maritime Rescue Co-ordination Centre = MRCC BREMEN) international im Interesse der deutschen Schifffahrt unterstützend oder initiativ tätig.
- Seit Gründung der Gesellschaft im Jahr 1865 hat die DGzRS insgesamt 70 907 Menschen aus Seenot gerettet oder aus lebensbedrohender Gefahr befreit.

Mit der Indienststellung des größten Seenotkreuzers – der 46 Meter langen und über 400 Tonnen verdrängenden HERMANN MARWEDE – hat die DGzRS frühzeitig auf die von Verkehrs- und Wetterexperten vorhergesagten Veränderungen reagiert. Meteorologen und Klimaforscher sprechen von stärkeren und häufigeren Stürmen auf Nord- und Ostsee. Sie bestätigen die Erfahrungen der Besatzungen auf den Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten der DGzRS. Mit erheblichen Frequenzsteigerungen in der Handelsschifffahrt rechnen Seeverkehrsexperten.

Einhergehend mit der Stationierung der HERMANN MARWEDE auf der Hochsee-Insel Helgoland an zentraler Position in der Deutschen Bucht wurden im Rahmen eines Gesamtkonzepts in der Ostsee mehrere Umstationierungen vorgenommen.

Die 44 Meter lange WILHELM KAISEN wurde von Helgoland nach Sassnitz/Insel Rügen verlegt. Die hier stationierte 27,5 Meter lange ARKONA löste in Warnemünde die THEO FISCHER (23 m) ab, die zum Darßer Ort verlegt wurde.

Quelle:
DGzRS



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Die Hilfe geht weiter: THW-Suchteam kehrt heute zurück
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:00 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.Dezember 2003
Bonn - Bonn, 30. Dezember 2003 Das Team der
Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) des Technischen
Hilfswerks kehrt heute aus dem südiranischen Katastrophengebiet
zurück. Die Chartermaschine aus Teheran mit 27 THW-Einsatzkräften an
Bord wird voraussichtlich am frühen Abend am Frankfurter Flughafen
erwartet. (Aktuelle Angabe zur Ankunftszeit entnehmen Sie bitte den
Hinweisen auf www.thw.de).

In den vergangenen vier Tagen waren die Erdbebenspezialisten im
Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily und auf Ersuchen des
Auswärtigen Amtes in der vom Erdbeben fast völlig zerstörten Stadt
Bam im Einsatz, mit dem Auftrag nach Verschütteten zu suchen. Die
parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Ute
Vogt, und der für den Einsatz im Iran verantwortliche Referatsleiter
des Auswärtigen Amtes, Detlev Rünger, werden die Einsatzkräfte des
THW und der anderen an dem Einsatz beteiligten Hilfsorganisationen am
Frankfurter Flughafen willkommen heißen.

Unterdessen hat das gestern im Iran eingetroffene 13-köpfige
Trinkwasserexpertenteam die Arbeit aufgenommen und mit der
Aufbereitung und der Verteilung von Wasser im Stadtgebiet begonnen.
Neben drei Trinkwasseraufbereitungsanlagen hat das THW 1.700 Decken,
300 Winterjacken, 500 Feldbetten sowie 2,3 Tonnen Verbandsmaterial
und mehr als 1 Millionen Einheiten dringend benötigter Medikamente in
das Erdbebengebiet gebracht.

Allein in den letzten dreieinhalb Jahren waren die SEEBA-
Einsatzkräfte vier Mal im Einsatz, zuletzt im Mai dieses Jahres in
Algerien. Die SEEBA wurde 1986 nach dem schweren Erdbeben in Mexiko
ins Leben gerufen, um weltweit nach Erdbebenkatastrophen schnell und
wirksam den Menschen in Not Hilfe leisten zu können. Die
Trinkwasserspezialisten des THW waren zuletzt im Mai diesen Jahres
für vier Wochen an drei Standorten im Süden Sri Lankas im Einsatz.
Infolge der starken Monsunregenfälle hatten schwere Überflutungen
über 100.000 Brunnen verseucht und die Wasserversorgung brach
zusammen. Die THW-Spezialisten lieferten sauberes Trinkwasser an die
Bevölkerung, stellten Wassertanks auf, reinigten Brunnen und
analysierten Wasserproben.

Quelle:
THW

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Trinkwassermangel nach Erdbeben im Iran
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:59 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.Dezember 2003
Bonn, 29.12.2003 / Nachdem die Bergung von Überlebenden des
schweren Erdbebens im Iran immer unwahrscheinlicher wird,
konzentrieren sich viele der in Bam anwesenden Hilfsorganisationen
auf Nothilfe für die Überlebenden und auf den Wiederaufbau.

Nach Angaben von Mitarbeitern der Deutschen Welthungerhilfe vor
Ort ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in Bam zur Zeit
gesichert. Einige Dörfer in der Umgebung, in die viele Einwohner aus
Bam geflüchtet sind, litten jedoch unter mangelnder Wasserversorgung.
Deshalb wird das Team der Welthungerhilfe am Dienstag früh die Gegend
besuchen, aus der akuter Trinkwassermangel berichtet wird.

Gegenwärtig sind Hilfskräfte aus 33 Ländern in Bam; eine
Koordination der Hilfe kommt erst langsam zu Stande.

Quelle:
Welthungerhilfe

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Erdbeben Iran / Malteser: Medikamente in Bam eingetroffen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:59 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.Dezember 2003
Köln/Bam - Am Montagmittag trafen die Medikamente der
Malteser (1,8 Tonnen in Emergency Health Kits) in Bam ein. Der
Malteser-Arzt Dr. Marx wird die dringend benötigten Medikamente -
Schmerzmittel, Antibiotika sowie Infusionen und Verbandsmaterialien
usw. - dem iranischen Roten Halbmond für die Kliniken und
errichteten Gesundheitsstationen zur Verteilung übergeben. Die
Materialien wurden durch das Auswärtige Amt finanziert.

Da nicht mehr mit dem Auffinden Überlebender unter den Trümmern zu
rechnen ist, kehrt die Rettungshundestaffel der Malteser aus Mainz am
Dienstag zurück nach Deutschland. "Es ist sehr traurig, dass wir
keine Personen retten konnten. Wir haben getan, was wir konnten," so
Marx, der seit Samstag in der Krisenregion tätig ist.

Die Malteser werden ihre Arbeit im Iran mit Hilfe der gelieferten
Medikamente fortsetzen und treten in die Planung für den Wiederaufbau
im Krisengebiet ein. Es ist davon auszugehen, dass der Einsatz für
die Malteser Helferinnen und Helfer belastend war. Sie werden daher
bei der Ankunft von Spezialkräften der psychologischen Unterstützung
in Empfang genommen.

Quelle:
MHD

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Erdbeben Iran / Malteser: ärztliche Versorgung im Erdbebengebiet schlecht
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:58 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.Dezember 2003
Köln/Frankfurt - Die Malteser prüfen derzeit die
Möglichkeit, weitere Ärzte in die Krisenregion im Iran zu entsenden.
Am Sonntag Mittag berichtete der Malteser-Arzt Dr. Frank Marx, seit
Samstagmorgen in Bam tätig: "Die Lage ist völlig unübersichtlich.
Zwei Kliniken in Bam sind vollständig zerstört, von einem Krankenhaus
stehen nur noch der Operationstrakt und die Ambulanz, der Bettentrakt
ist platt."

Marx schildert weiter, dass Tausende Verletzte und Angehörige
bereits nach Kerman ausgeflogen worden sind. Die dortigen
Krankenhäuser seien völlig überlastet und nicht mehr in der Lage, den
Ansturm der Verletzten zu bewältigen. "Ärzte und
Krankenpflegepersonal reichen vorne und hinten nicht, zudem macht
sich der Mangel an Medikamenten - Schmerzmittel und Antibiotika -
deutlich bemerkbar. Es gibt kaum noch Möglichkeiten, die Verletzten
unterzubringen."

Am Nachmittag werden in Kerman zwei Emergency Health Kits (1,8
Tonnen Medikamente) eintreffen, die die Malteser in Abstimmung mit
dem Auswärtigen Amt auf den Weg gebracht haben. Zum Inhalt der
Emergency Health Kits gehören Erste-Hilfe-Materialien,
Verbandsmaterial, Antibiotika, Schmerzmittel u.s.w.

Quelle:
MHD

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Erdbeben im Iran / ASB schickt heute Hilfsgüter und Mitarbeiter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:58 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.Dezember 2003
Köln - Heute um 14 Uhr startet ein Flugzeug von Hamburg nach
Teheran, das unter anderem auch Hilfsgüter des
Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg transportiert. Zwei Tonnen dringend
benötigter Medikamente, Infusionsbestecke, Infusionslösungen,
Antibiotika und Verbandmaterial sowie Winterjacken gehen in das
Erdbebengebiet um die Stadt Bam. Die Hilfsgüter werden morgen in der
Provinz Kerman eintreffen.

Ebenfalls heute noch fliegt ein erfahrener
Auslandshilfemitarbeiter im Auftrag des ASB und der Dänischen
Volkshilfe (ASF-Dansk Folkehjaelp) von Düsseldorf nach Teheran und
dann weiter in das Krisengebiet. Er bereitet vor Ort weitere
Hilfseinsätze des ASB vor. "Der ASB plant weitere Hilfslieferungen,
die in den nächsten Tagen auf den Weg gebracht werden können", so Eva
Bitterlich, Leiterin der ASB-Auslandshilfe, "Dazu benötigen wir
unbedingt einen Koordinator vor Ort, der im Kontakt mit den lokalen
Behörden dafür sorgt, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht
wird".

Quelle:
ASB

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Johanniter-Helfer unterwegs in den Iran
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:57 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.Dezember 2003
Berlin - Berlin - Ein erstes Erkundungsteam der Johanniter
fliegt heute 14 Uhr von Hamburg aus in den Iran. Die vier Helfer aus
Würzburg, Burg im Spreewald und Henstedt-Ulzburg bei Hamburg werden
vor Ort die Lage sondieren, um medizinische Hilfsmaßnahmen der
Johanniter-Unfall- Hilfe (JUH) vorzubereiten.

Der Würzburger Team-Leiter Uwe Kinstle, sein Würzburger Kollege
Thomas Witzel, der Hamburger Johanniter Holger Sommer sowie der
Burger Arzt Bernhard Krumpelt sind sehr gut vorbereitet. Uwe Kinstle:
"Wir trainieren schon seit Jahren regelmäßig schnelle Erste Hilfe im
Katastrophenfall. Ich selbst war schon im Kosovo im Einsatz."

Bereits heute Morgen startete von Hahn bei Frankfurt/Main aus eine
Maschine mit Medikamenten und medizinischem Material der Johanniter
zur Basisversorgung der Erdbebenopfer. 90.000 Menschen kann damit
einen Monat lang geholfen werden. Die Finanzierung kommt durch das
Auswärtige Amt und durch Spendenmittel.

Quelle:
JUH

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Erdbeben Iran: Malteser schicken Medikamente in die Krisenregion
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:48 Uhr
Datum:
Samstag, 27.Dezember 2003
Köln/Frankfurt - Angesichts des Ausmaßes der humanitären
Katastrophe im Iran schicken die Malteser heute 1,8 Tonnen
Medikamente (Emergency Health Kits) in Abstimmung mit dem Auswärtigen
Amt nach Bam, um die Erste Hilfe zu sichern.

Die Emergency Health Kits sowie unter anderem Kommunikationsgerät
und warme Kleidung werden heute um 16 Uhr bei action medeor in
Tönisvorst von den Maltesern verladen und dann in LKW's nach
Frankfurt/Hahn transportiert. Das vom Auswärtigen Amt gecharterte
Flugzeug mit Hilfsgütern wird gegen 20 Uhr ab Hahn Richtung
Kerman/Iran starten.

Quelle:
MHD

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Erdbeben im Iran / Rettungshundestaffel des ASB hilft
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:48 Uhr
Datum:
Samstag, 27.Dezember 2003
Köln - Drei Rettungshundeführer mit ihren auf Trümmersuche
spezialisierten Rettungshunden und ein Logistiker des ASB sind
gestern zusammen mit Spezialisten des THW in das iranische
Erdbebengebiet geflogen. Sie werden heute in der Stadt Bam erwartet,
um dort bei der Suche nach Verschütteten zu helfen.

Bei dem schweren Erdbeben im Iran sind nach letzten Angaben mehr
als 20.000 Menschen ums Leben gekommen und über 30.000 verletzt
worden. Das historische Zentrum der Stadt Bam in der Provinz Kerman
ist zu einem großen Teil zerstört, wie viel Menschen obdachlos
geworden sind, kann noch niemand abschätzen. Winterliche Kälte
bedroht das Leben all der Menschen, die im Freien übernachten müssen.

Quelle:
ASB

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Erdbeben im Iran: THW-Einsatzkräfte sind gelandet
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:47 Uhr
Datum:
Samstag, 27.Dezember 2003
Bonn - Die 30 Erdbebenspezialisten des Technischen
Hilfswerks (THW), die gestern Abend auf Ersuchen des Auswärtigen Amts
von Bundesinnenminister Otto Schily in das südiranische
Erdbebengebiet entsandt wurden, sind um 5.15 Uhr Mitteleuropäischer
Zeit auf dem Flughafen in Kerman eingetroffen. Sie werden nun mit
Bussen und LKW in die etwa 300 Kilometer entfernte Stadt Bam
gebracht, die von dem Erdbeben zu rund 75 Prozent zerstört wurde.
Dort wird das THW-Team sofort mit Rettungshunden und technischem
Ortungsgerät die Arbeit aufnehmen und gemeinsam mit Kräften anderer
Hilfsorganisationen nach Verschütteten suchen. Die Einsatzkräfte von
THW, Arbeiter Samariter Bund, Deutschem Roten Kreuz und Malteser
Hilfsdienst sowie die Teams des Deutschen Rettungshundeverbandes
werden um die Mittagszeit im Schadensgebiet erwartet.

In der Nacht zum Freitag hatte ein Beben der Stärke 6,3 die etwa
1000 Kilometer südöstlich der iranischen Hauptstadt Teheran gelegene
Stadt Bam erschüttert und mehrere tausend Menschen getötet, unzählige
werden noch vermisst. Sofort nachdem das Ausmaß der Katastrophe
bekannt wurde, hatte Bundesinnenminister Otto Schily in Absprache mit
Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesaußenminister Joschka
Fischer umfassende Hilfe angeboten. Nach Zustimmung der iranischen
Behörden wurde die SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung- Ausland
des THW) alarmiert.

Allein in den letzten dreieinhalb Jahren waren die SEEBA-
Einsatzkräfte vier Mal im Einsatz, zuletzt im Mai diesen Jahres in
Algerien. Die SEEBA wurde 1986 nach dem schweren Erdbeben in Mexiko
ins Leben gerufen, um weltweit nach Erdbebenkatastrophen schnell und
wirksam den Menschen in Not Hilfe leisten zu können.

Quelle:
THW

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Erdbeben Iran: Malteser mit Rettungshunden und medizinischem Personal im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:47 Uhr
Datum:
Samstag, 27.Dezember 2003
Köln/Frankfurt - Die Rettungshundestaffel des Malteser
Hilfsdienstes aus Mainz fliegt mit sieben Rettungshunden heute Abend
gegen 20.00 Uhr von Frankfurt aus ins südostiranische Erdbebengebiet.
Die Hundeführer, die über Sanitäts- und Bergetruppausbildungen
verfügen, setzen zum Aufspüren Verschütteter neben ihren speziell
trainierten Vierbeinern auch elektronisches Ortungsgerät ein. Mit dem
sie begleitenden Arzt können sie geborgene Verletzte nach der
medizinischen Erstversorgung bis zum Weitertransport betreuen.

Der Hauptstoß des Erdbebens mit einer Stärke von 6,6 auf der
Richterskala zerstörte heute in den Morgenstunden große Teile der
als touristisches Ziel bekannten Stadt Bam in der südöstlichen
iranischen Provinz Kerman. Iranische Behörden befürchten bis zu
10.000 Todesopfer und sprechen von einem Ausmaß an Zerstörung, die
jede Vorstellungskraft übersteige. Das durch drei
Rettungsassistenten verstärkte Expertenteam der Malteser ist in
Koordination mit den Kräften des Technischen Hilfswerkes und des
Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz.

Quelle:
MHD

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Erdbeben im Iran: Schily bietet Hilfe an
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
23:46 Uhr
Datum:
Samstag, 27.Dezember 2003
Bonn - Bundesinnenminister Otto Schily hat nach dem Erdbeben
im Südosten des Landes dem Iran in Absprache mit Bundeskanzler
Gerhard Schröder und dem Auswärtigen Amt umfassende Hilfe angeboten.
Neben Rettungsmannschaften umfasst das Angebot auch die Entsendung
von mobilen Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung sowie Unterstützung
bei der Verpflegung der Bevölkerung im Katastrophengebiet.

Das Technische Hilfswerk (THW) hat die Erdbebenspezialisten der
SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland) alarmiert, die mit
moderner Ortungs- und Rettungstechnik Verschüttete aus den Trümmern
eingestürzter Gebäude befreien können. Die Spezialisten der SEEBA
kamen zuletzt nach dem schweren Erdbeben in Algerien im Mai 2003 zum
Einsatz.

Gleichzeitig trifft das THW Vorbereitungen zur Entsendung von
mobilen Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung und von
Logistikeinheiten, um die notleidende Bevölkerung mit Wasser und
Lebensmitteln zu versorgen.

Neben dem THW bereiten auch andere Hilfsorganisationen, wie etwa
der Malteser Hilfsdienst, einen Einsatz vor, um gemeinsam mit dem THW
in das Katastrophengebiet aufzubrechen. Zur Zeit liegt jedoch noch
kein internationales Hilfeersuchen seitens der Regierung in Teheran
vor, das die Voraussetzung für einen derartigen Einsatz ist.

Ein Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala hatte heute Nacht
gegen drei Uhr den Südosten des Iran erschüttert. Das Epizentrum des
Bebens lag in der 80.000 Einwohner-Stadt Bam, etwa 1.000 Kilometer
südöstlich der iranischen Hauptstadt Teheran.

Quelle:
THW
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THW-Hochwassereinsatz in Südfrankreich beendet: "Blaue Engel" kehren zurück
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Sonntag, 21.Dezember 2003
Bonn - Der Hochwassereinsatz des Technischen Hilfswerks
(THW) im südfranzösischen Katastrophengebiet ist beendet. Nach knapp
acht Millionen Kubikmetern Pumpleistung und 14 Tagen Arbeit werden
die letzten der insgesamt 1.300 THW-Einsatzkräfte am Samstag zu Hause
erwartet. 850 von ihnen waren in der Nacht zum 5. Dezember im Auftrag
von Bundesinnenminister Otto Schily und auf Ersuchen der Europäischen
Kommission in die Hochwasserregion um die Stadt Arles entsandt
worden. Das Kontingent des THW in Südfrankreich setzte sich aus 40
Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen sowie Führungs-, Logistik und
Elektroversorgungseinheiten der THW-Landesverbände Baden-
Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie der THW-
Länderverbände Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bremen,
Niedersachsen zusammen.

Mit einer Pumpleistung von rund 670 Kubikmetern pro Minute - das
entspricht in etwa einem 25-Meter Standardschwimmbecken - kämpften
die Hochwasserspezialisten gegen die Fluten. Der Einsatz
konzentrierte sich zunächst auf die 50.000-Einwohnerstadt Arles und
die Ortschaften Moulès und L'Ardoise in den Départements Gard und
Bouches-du-Rhône. In Arles war ein Drittel der bebauten Fläche
überflutet, 7.000 Einwohner waren davon direkt betroffen, 4.200
mussten evakuiert werden. Später wurde ein weiterer Einsatzabschnitt
in Sylvéréal eingerichtet und der zunächst für eine Woche geplante
Einsatz auf Ersuchen der französischen Regierung verlängert. Weitere
THW-Einsatzkräfte wurden zur Ablösung in das Katastrophengebiet
gebracht. In Sylvéréal - etwa 35 Kilometer südwestlich von Arles -
wurde mehrere Tage lang, mit einer Pumpleistung von über 100.000
Litern pro Minute Wasser in die kleine Rhône umgeleitet, damit die
aufgestauten Fluten besser ins Meer abfließen konnten.

Mittlerweile konnten die Pumparbeiten in der Region zum größten
Teil eingestellt werden. Nur im nördlichen Stadtgebiet von Arles muss
noch gepumpt werden, da der Grundwasserspiegel dort noch nicht auf
Normalniveau gesunken ist. Diese Arbeit wird nun im Rahmen der
europäischen Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz von der
belgischen Protéction Civile übernommen.

Der erfolgreiche Einsatz hat den ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfer des THW in der französischen Presse erneut zum Beinamen "Blaue
Engel" verholfen. Diesen erhielten sie bereits während des Einsatzes
nach den verheerenden Unwettern 1999/2000 wegen ihrer blauen
Einsatzanzüge und -fahrzeuge. Damals beteiligten sich mehr als 1.500
Helferinnen und Helfer an dem bislang größten THW-Auslandseinsatz, um
im Südwesten Frankreichs in der Region rund um Bordeaux das
staatliche französische Stromversorgungsunternehmen bei der Beräumung
von zerstörten Anlagen, der Reparatur des Stromnetzes - vom
Freileitungsanbau bis zum Hausanschluss - und bei der
Notstromversorgung zu unterstützen.

Quelle:
THW

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In Österreich retten Eltern das Leben ihres Kleinkindes mit Defi
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:08 Uhr
Datum:
Freitag, 12.Dezember 2003
Düsseldorf - Bereits zweimal innerhalb von sieben Monaten
überlebte der drei Jahre alte Stefan Stanic ein lebensbedrohliches
Kammerflimmern dank des sofortigen Einsatzes eines automatischen
externen Defibrillators (AED) von Medtronic Physio-Control. Beide
ungeregelten Herzrhythmusepisoden wurden ausgelöst durch das lange
QT-Syndrom (long QT-Syndrome), einer angeborenen Erkrankung des
Herzens. Mitte letzter Woche bekam Stefan nun einen implantierbaren
Defibrillator (ICD), der ihm zusätzlichen lebensrettenden Schutz
gegen solche gefährlichen Herzrhythmusstörungen geben soll.

Im November durchlebten Snezana und Borislav Stanic aus Villach in
Kärnten (Österreich) das Schlimmste, was sich Eltern nur vorstellen
können: Ihr kleiner Sohn Stefan röchelte nachts im Schlaf und verlor
das Bewusstsein, als er einen plötzlichen Herztod erleidet. Als
Stefans Eltern bemerkten, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmt,
rief seine Mutter sofort den Notarzt während sein Vater die
Elektroden des LIFEPAK CR Plus AED von Medtronic auf die Brust seines
Sohnes klebte. Das Gerät analysierte daraufhin sofort den
Herzrhythmus des Jungen, stellte den lebensbedrohlichen Rhythmus, das
sogenannte Kammerflimmern fest und gab den rettenden Stromstoß ab.
Als der Notarzt eintraf, schlug das Herz des Jungen bereits wieder
normal.

"Alles ging sehr schnell, und zum Glück waren wir auf die
Situation vorbereitet, weil wir einen AED zu Hause hatten", sagt
Stefans Mutter. Die Stanics erhielten das Gerät, nachdem Stefan im
Mai diesen Jahres eine ganz ähnliche Situation überlebte. Damals war
es allerdings der herbeigerufenen Notarzt, der ihn mit Hilfe eines
Medtronic LIFEPAK Defibrillators retten konnte.

Dr. Christian Wolf, Kinderarzt des Landeskrankenhauses Villach in
Österreich behandelte Stefan und diagnostizierte gemeinsam mit Prof.
Dr. Herbert Ulmer, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Kinderklinik
und Poliklinik Heidelberg in Deutschland, ein so genanntes langes QT-
Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Herzens, die,
wie in Stefans Fall, zum plötzlichen Herztod führen kann. Durch die
Behandlung mit ß-Blockern, Standardtherapie bei dieser
Herzerkrankung, war Stefan zunächst beschwerdefrei. Dennoch setzte
sich Dr. Wolf gemeinsam mit Prof. Ulmer für die Beschaffung eines
Lifepak CR Plus AED mit speziellen Elektroden für Kinder und
Säuglinge ein, damit die Eltern bei einem erneuten Ereignis sofort
reagieren und eine Defibrillation durchführen können. Vor wenigen
Tagen erhielt Stefan in Heidelberg einen MARQUIS(R) VR ICD von
Medtronic. "Dieser greift beim gefährlichen Kammerflimmern sofort
ein", so Prof. Dr. Ulmer.

Wenn das menschliche Herz ins Kammerflimmern kommt, zählt jede
Minute. Durchschnittlich vergehen 6-12 Minuten bis der Rettungsdienst
am Notfallort eintrifft. "Da die Überlebenswahrscheinlich des
Betroffenen mit jeder Minute um ca. 10 Prozent sinkt, ist dies oft
schon zu spät", so Dr. Christian Wolf. "AED's sollten an öffentlichen
Plätzen mit Menschenansammlungen zugänglich sein und Risikopatienten
sollte es ermöglicht werden, einen AED für zu Hause zu bekommen,
damit er im Notfall verfügbar ist", so Dr. Wolf weiter.


Der plötzliche Herztod - Externe und Implantierbare
Defibrillatoren

Die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod ist das
Kammerflimmern, das auch Stefan Stanic wiederfuhr. Dabei kommt es zu
einem ineffektiven, schnellen Zucken des Herzmuskels, so dass
lebenswichtige Organe nicht mehr mit Blut versorgt werden können. Die
Überlebensrate des plötzlichen Herztodes beträgt nur circa 5 Prozent.
Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass bis zu 70 Prozent der Opfer
überleben könnten, wenn bei ihnen eine Defibrillation innerhalb der
ersten drei bis vier Minuten durchgeführt würde. Schätzungsweise
sterben in Europa jährlich etwa 300.000 Menschen am plötzlichen
Herztod, davon alleine in Deutschland etwa 100.000 Menschen, in
Österreich trifft es etwa 15.000 Menschen.

Der AED sorgt für einen starken elektrischen Stromimpuls, bekannt
als Defibrillation, der das Kammerflimmern unterbricht und dem
Herzmuskel ermöglicht, wieder in seinen normalen Rhythmus
zurückzukehren. Für den Einsatz bei Kindern unter 8 Jahren und
Säuglingen bietet Medtronic spezielle Elektroden, die automatisch die
Energie auf die erforderliche Höhe reduzieren.

Ein implantierbarer Defibrillator hat etwa die Größe einer kleinen
Stoppuhr und wird üblicherweise im oberen Brustbereich implantiert,
um bei einem möglichen tödlichen, unnormal schnellen Herzrhythmus
einen gezielten Energieimpuls an das Herz abzugeben. Er überwacht
kontinuierlich das elektrische Reizleitungssystem des Herzens,
beobachtet gefährliche Unregelmäßigkeiten und gibt bei Bedarf
elektrische Impulse ab, so dass das Herz in einen normalen
Herzrhythmus zurückkehren kann. ICD's haben sich in 99 Prozent der
Fälle als effektiv für die Behandlung von ventrikulären Arrhythmien
erwiesen.


Das QT-Syndrom und der plötzliche Herztod

Die Krankheit, an der Stefan leidet, tritt häufig in der Kindheit
und Jugend auf und ist in der Regel angeboren. "Beim QT-Syndrom
schlägt das Herz weder zu schnell noch zu langsam, und auch der
Herzschlag ist an sich gesund und kräftig", erklärt Prof. Dr. Ulmer.
"Der Herzschlag wird jedoch von elektrischen Impulsen gesteuert. Und
eben diese "elektrische Steuerung" des Herzens ist vom QT-Syndrom
betroffen. Das Herz braucht länger, um die Energie aufzuladen, die es
für das Auslösen eines Herzschlages benötigt Und das kann tödliche
Folgen haben, da das QT-Syndrom kann zu einem sehr schnellen,
unkontrolliertem Herzrhythmus (in der Fachsprache "Torsade de
Pointes" TdP genannt), zu Bewusstlosigkeit (Synkope) und sogar zum
plötzlichen Herztod führen kann", erläutert Prof. Ulmer. In neueren
Untersuchungen wird das QT-Syndrom auch mit dem plötzlichen Kindstod
in Verbindung gebracht. Unter dem plötzlichen Kindstod versteht man
den plötzlichen und unvorhersehbaren Tod von Säuglingen und
Kleinkindern während des Schlafs. Eines von 1000 Neugeborenen erliegt
dieser Todesursache.(1) Damit macht es circa 40 Prozent der
Todesfälle bei Kindern in Industrienationen unter einem Jahr aus.(2)
Von diesen wiederum ist möglicherweise jeder zwanzigste auf das
QT-Syndrom zurückzuführen. Das ergaben genetische Untersuchungen,
über die Ärzte auf der Jahrestagung 2002 der Amerikanischen
Herzgesellschaft in Chicago (USA) berichteten.(3) Resultate einer
Therapie können von Stefan's individuellem Fall abweichen.


Informationen über Medtronic

Vor annähernd 50 Jahren war Medtronic Physio-Control maßgeblich an
der Entwicklung der Defibrillationstechnik beteiligt. Mit 350.000
weltweit vertriebenen LIFEPAK Defibrillatoren ist die Firma der
führenden Anbieter von externer Defibrillationstechnik für die
Behandlung des plötzlichen Herztodes. Medtronic Inc. (NYSE:MDT) mit
Firmensitz in Minneapolis ist das weltweit führende Unternehmen auf
dem Gebiet der Medizintechnik und entwickelt Langzeitlösungen für
Patienten mit chronischen Erkrankungen. Medtronic GmbH in Deutschland
hat ihren Sitz in Düsseldorf, Medtronic GmbH in Österreich hat ihren
Sitz in Wien. Der europäische Hauptsitz von Medtronic ist in
Tolochenaz (VD), in der Schweiz, angesiedelt. Sie finden Medtronic im
Internet unter www.medtronic.com, www.medtronic.de, www.medtronic.at,
sowie www.medtronic.ch.

Alle Aussagen über zukünftige Unternehmensergebnisse und
behördliche Genehmigungen sind Aussagen über die Zukunft. Sie
unterliegen den Risiken und Unsicherheiten, wie sie auf dem Formular
10-K des Jahresberichts von Medtronic für das am 25. April
auslaufende Geschäftsjahr 2003 dargestellt sind. Die tatsächlichen
Ergebnisse können von den Voraussagen wesentlich abweichen.

Quellen:
1 Ulmer et al. Herzschr Elektrophys 13 :130-141 (2002)
2 http://www.mww.de/sexualitaet_fortpflanzung/geburt/ploetzlicher_
kindstod.html
3 http://www.americanheart.org/presenter.jhtml?identifier=3006685


Quelle:
Medtronic GmbH

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Frankreichs Innenminister besucht die THW-Einsatzkräfte in Arles
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
8:07 Uhr
Datum:
Freitag, 12.Dezember 2003
Bonn - Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat
heute Mittag die Einsatzkräfte im südfranzösischen Katastrophengebiet
besucht und sich in Arles ein Bild von der Lage vor Ort gemacht.
Sarkozy dankte den Organisationen der europäischen Nachbarn für die
rasche Hilfe und lobte das gemeinsame Engagement der Einsatzkräfte im
Hochwassergebiet. "Es ist trotz des traurigen Ausmaßes der
Katastrophe schön, dass das grenzübergreifende Zusammenspiel der
Einsatzorganisationen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft so
ausgezeichnet funktioniert." Der Minister richtete seinen Dank in
besonderem Maße auch an das THW, das im Auftrag von
Bundesinnenminister Otto Schily bereits seit Freitag in Arles und
Umgebung im Einsatz ist, und zeigte sich beeindruckt von der
Professionalität, mit der die ehrenamtlichen Helfer derzeit für eine
Entspannung der Lage in der überfluteten Stadt sorgen.

Die Einsatzkräfte der französischen und italienischen Feuerwehr
der französischen und belgischen Protection Civile sowie 850 Helfer
des THW arbeiten seit Tagen im Schichtbetrieb ununterbrochen, um für
eine Verbesserung der Lage in Arles sowie den Nachbardépartements
Gard und Bouches-du-Rhône zu sorgen. Obwohl sich die Situation in den
übrigen Hochwassergebieten in Südfrankreich zunehmend entspannt und
bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen werden konnte, steht in
Arles immer noch etwa ein Drittel des Stadtgebiets unter Wasser.

Arles liegt in einem trichterförmigen Talkessel und lässt den
Wassermassen außer dem Tal der Rhône keine andere Abflussmöglichkeit.
Die THW-Einheiten helfen an drei Einsatzstellen im Stadtgebiet und
zwei weiteren Einsatzstellen in den Nachbardépartements, mit einer
Pumpleistung von etwa 40.000 Kubikmetern pro Stunde, mehrere
Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Talkessel zu pumpen.

Das Kontingent des THW in Arles setzt sich aus 40 Fachgruppen
Wasserschaden/Pumpen sowie Führungs-, Logistik und
Elektroversorgungseinheiten der THW-Landesverbände, Baden-
Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie des THW-
Länderverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland zusammen.

Quelle:
THW

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Schily dankt den THW-Einsatzkräften in Frankreich
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
6:40 Uhr
Datum:
Dienstag, 9.Dezember 2003
Bundesinnenminister Otto Schily hat heute den 850 THW-Helfern, die
seit Freitag rund um die Uhr im südfranzösischen Hochwassergebiet im
Einsatz sind, um der Bevölkerung zu helfen, seinen Dank für die
schnelle Hilfe in dem Nachbarland ausgesprochen. "Damit hat sich
wieder einmal gezeigt, dass ehrenamtliches Engagement nicht an der
Grenze aufhört, sondern ein Instrument der Völkerverständigung ist",
so Schily. Der Minister dankte zudem den Arbeitgebern, die in den
kommenden Tagen auf Mitarbeiter verzichten müssen. "Es ist beachtlich,
dass die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter freistellen, damit sie ihrer
ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen können, um Menschen in Not zu
helfen."

Mit einer Leistung von rund 40.000 Kubikmetern pro Stunde pumpen die
THW-Einsatzkräfte derzeit an fünf Einsatzabschnitten in Arles,
L'Ardoise und Moulès das Wasser aus dem Überschwemmungsgebiet ab.
Obwohl sich die Situation im Katastrophengebiet zunehmend entspannt,
ist die Hilfe des THW in Arles und Umgebung dringend erforderlich. Die
Stadt liegt in einem trichterförmigen Talkessel und lässt den
Wassermassen außer dem Tal der Rhône keine andere Abflussmöglichkeit.
Mittlerweile konnten bereits 1,7 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem
Talkessel abgepumpt werden.

In der Nacht zum Freitag waren die vier Verbände der
THW-Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern sowie des
THW-Länderverbands Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland im Auftrag von
Bundesinnenminister Otto Schily und auf Ersuchen der Europäischen
Kommission in das Katastrophengebiet aufgebrochen. Insgesamt sind
derzeit rund 850 THW-Hochwasserspezialisten mit 231 Fahrzeugen im
Einsatz.

Bereits am Samstag hatte der Direktor der französischen
Zivilverteidigung und des Zivilschutzes, Christian de Lavernée, die
THW-Einsatzkräfte in der 50.000-Einwohner-Stadt besucht. Lavernée
dankte dem THW für die schnelle Hilfe und zeigte sich beeindruckt von
der Professionalität, mit der die ehrenamtlichen Helfer für eine
rasche Entspannung der Lage in der überfluteten Stadt sorgen.

Der Einsatz in Arles ist nicht der erste Soforthilfeeinsatz dieser
Größenordnung des THW in Frankreich. Nach Unwettern waren bereits zum
Jahreswechsel 1999/2000 fast 2.000 Einsatzkräfte zum bislang größten
THW-Auslandseinsatz ausgerückt, um im Südwesten Frankreichs in der
Region rund um Bordeaux das staatliche französische
Stromversorgungsunternehmen EdF-GdF bei der Beräumung von zerstörten
Anlagen, der Reparatur des Stromnetzes - vom Freileitungsanbau bis zum
Hausanschluss - und bei der Notstromversorgung zu unterstützen.

Quelle:
BMI

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THW hilft seit 48 Stunden bei der Flutkatastrophe in Frankreich
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:43 Uhr
Datum:
Sonntag, 7.Dezember 2003
Bonn (ots) - Seit mittlerweile 48 Stunden sind die von
Bundesinnenminister Schily in der Nacht zum Freitag in das
südfranzösische Katastrophengebiet entsendeten THW-Einheiten im
Einsatz. Einsatzorte sind das Stadtgebiet von Arles sowie die
umgebenden Départements Gard und Bouches-du-Rhône. Zirka eine Million
Kubikmeter Wasser haben die "Blauen Engel", wie die THW-Spezialisten
in der französischen Presse wegen ihrer blauen Einsatzbekleidung und
Fahrzeuge genannt werden, inzwischen abgepumpt. Das entspricht in
etwa der Wassermenge von sieben Millionen gefüllten Badewannen.

Bereits Freitag Nacht war an vier Einsatzorten im Stadtgebiet von
Arles mit den Pumparbeiten begonnen worden. Die Pumpen, die größte
hat ein Leistungsvermögen von 5.000 Litern pro Minute, sind rund um
die Uhr in Betrieb. Neben der Pumpleistung helfen die THW-
Spezialisten, die im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten, der örtlichen
Feuerwehr bei der Stromversorgung. Die Zusammenarbeit mit den
französischen Feuerwehrleuten sei professionell und sehr
kameradschaftlich, lobt THW-Einsatzleiter Wolfgang Kulwicki. Die
Kooperation laufe hervorragend.

Obwohl sich die Situation im Katastrophengebiet zunehmend
entspannt, ist die Hilfe des THW in Arles und Umgebung dringend
erforderlich. In der 50.000 Einwohner zählenden Stadt ist ein Drittel
der bebauten Fläche überflutet. 7.000 Einwohner sind davon direkt
betroffen, 4.200 wurden bereits evakuiert. Die Stadt Arles liegt in
einem Trichter. Die THW-Einheiten helfen nun, das dort aufgestaute
Wasser in höher gelegene Gebiete zu pumpen, damit es ablaufen kann.

Der kilometerlange Konvoi der THW-Hochwasserspezialisten war bei
seinem Eintreffen in Arles von der Bevölkerung freudig aufgenommen
worden. "Die Menschen standen teilweise im Nachthemd auf der Straße,
um uns winkend zu begrüßen", berichtet der THW-Einsatzleiter.

Das Kontingent des THW in Arles setzt sich aus 40 Gruppen
Wasserschaden/Pumpen sowie Führungs-, Logistik- und
Elektroversorgungseinheiten der THW-Landesverbände, Baden-
Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie des THW-
Länderverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland zusammen. Insgesamt
sind etwa 850 THW-Hochwasserspezialisten mit 231 Fahrzeugen im
Hochwassergebiet im Einsatz. Sie verfügen zusammen über eine
Pumpleistung von 40.000 Kubikmetern pro Stunde.

Die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen sind jeweils mit einer
Pumpleistung von etwa 15.000 Litern pro Minute das leistungsstärkste
Instrument des THW bei der Bekämpfung von Überflutungen und
Überschwemmungen und haben sich nicht zuletzt bei der so genannten
Jahrhundertflut an Elbe und Oder im vergangenen Jahr bewährt. Die
Hochwasserspezialisten können zudem Wasserförderstrecken errichten,
um beispielsweise stark verschmutztes Wasser zu "entsorgen". Die
Ausstattung der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen wurde im vergangenen
Jahr mit Mitteln aus dem Hochwasserprogramm der Bundesregierung
weiter verbessert.

Der Einsatz in Arles ist nicht der erste Soforthilfeeinsatz dieser
Größenordnung des THW in Frankreich. Nach Unwettern waren bereits im
zum Jahreswechsel 1999/2000 fast 2000 Einsatzkräfte zum bislang
größten THW-Auslandseinsatz ausgerückt, um im Südwesten Frankreichs
in der Region rund um Bordeaux das staatliche französische
Stromversorgungsunternehmen EdF-GdF bei der Beräumung von zerstörten
Anlagen, der Reparatur des Stromnetzes - vom Freileitungsanbau bis
zum Hausanschluss - und bei der Notstromversorgung zu unterstützen.

Bundesinnenminister Otto Schily hatte am Donnerstagabend dem THW
in Absprache mit Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy und auf
Ersuchen der Europäischen Union den Auftrag erteilt, nach
Südfrankreich aufzubrechen und dort der Bevölkerung zu helfen.

Quelle:
BMI

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THW hilft seit 48 Stunden bei der Flutkatastrophe in Frankreich
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
17:26 Uhr
Datum:
Sonntag, 7.Dezember 2003
Bonn (ots) - Seit mittlerweile 48 Stunden sind die von
Bundesinnenminister Schily in der Nacht zum Freitag in das
südfranzösische Katastrophengebiet entsendeten THW-Einheiten im
Einsatz. Einsatzorte sind das Stadtgebiet von Arles sowie die
umgebenden Départements Gard und Bouches-du-Rhône. Zirka eine Million
Kubikmeter Wasser haben die "Blauen Engel", wie die THW-Spezialisten
in der französischen Presse wegen ihrer blauen Einsatzbekleidung und
Fahrzeuge genannt werden, inzwischen abgepumpt. Das entspricht in
etwa der Wassermenge von sieben Millionen gefüllten Badewannen.

Bereits Freitag Nacht war an vier Einsatzorten im Stadtgebiet von
Arles mit den Pumparbeiten begonnen worden. Die Pumpen, die größte
hat ein Leistungsvermögen von 5.000 Litern pro Minute, sind rund um
die Uhr in Betrieb. Neben der Pumpleistung helfen die THW-
Spezialisten, die im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten, der örtlichen
Feuerwehr bei der Stromversorgung. Die Zusammenarbeit mit den
französischen Feuerwehrleuten sei professionell und sehr
kameradschaftlich, lobt THW-Einsatzleiter Wolfgang Kulwicki. Die
Kooperation laufe hervorragend.

Obwohl sich die Situation im Katastrophengebiet zunehmend
entspannt, ist die Hilfe des THW in Arles und Umgebung dringend
erforderlich. In der 50.000 Einwohner zählenden Stadt ist ein Drittel
der bebauten Fläche überflutet. 7.000 Einwohner sind davon direkt
betroffen, 4.200 wurden bereits evakuiert. Die Stadt Arles liegt in
einem Trichter. Die THW-Einheiten helfen nun, das dort aufgestaute
Wasser in höher gelegene Gebiete zu pumpen, damit es ablaufen kann.

Der kilometerlange Konvoi der THW-Hochwasserspezialisten war bei
seinem Eintreffen in Arles von der Bevölkerung freudig aufgenommen
worden. "Die Menschen standen teilweise im Nachthemd auf der Straße,
um uns winkend zu begrüßen", berichtet der THW-Einsatzleiter.

Das Kontingent des THW in Arles setzt sich aus 40 Gruppen
Wasserschaden/Pumpen sowie Führungs-, Logistik- und
Elektroversorgungseinheiten der THW-Landesverbände, Baden-
Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie des THW-
Länderverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland zusammen. Insgesamt
sind etwa 850 THW-Hochwasserspezialisten mit 231 Fahrzeugen im
Hochwassergebiet im Einsatz. Sie verfügen zusammen über eine
Pumpleistung von 40.000 Kubikmetern pro Stunde.

Die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen sind jeweils mit einer
Pumpleistung von etwa 15.000 Litern pro Minute das leistungsstärkste
Instrument des THW bei der Bekämpfung von Überflutungen und
Überschwemmungen und haben sich nicht zuletzt bei der so genannten
Jahrhundertflut an Elbe und Oder im vergangenen Jahr bewährt. Die
Hochwasserspezialisten können zudem Wasserförderstrecken errichten,
um beispielsweise stark verschmutztes Wasser zu "entsorgen". Die
Ausstattung der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen wurde im vergangenen
Jahr mit Mitteln aus dem Hochwasserprogramm der Bundesregierung
weiter verbessert.

Der Einsatz in Arles ist nicht der erste Soforthilfeeinsatz dieser
Größenordnung des THW in Frankreich. Nach Unwettern waren bereits im
zum Jahreswechsel 1999/2000 fast 2000 Einsatzkräfte zum bislang
größten THW-Auslandseinsatz ausgerückt, um im Südwesten Frankreichs
in der Region rund um Bordeaux das staatliche französische
Stromversorgungsunternehmen EdF-GdF bei der Beräumung von zerstörten
Anlagen, der Reparatur des Stromnetzes - vom Freileitungsanbau bis
zum Hausanschluss - und bei der Notstromversorgung zu unterstützen.

Bundesinnenminister Otto Schily hatte am Donnerstagabend dem THW
in Absprache mit Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy und auf
Ersuchen der Europäischen Union den Auftrag erteilt, nach
Südfrankreich aufzubrechen und dort der Bevölkerung zu helfen.

Quelle:
BMI

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Alle verfügbaren THW-Einheiten sind im Einsatz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:34 Uhr
Datum:
Samstag, 6.Dezember 2003
Bonn (ots) - Die an den Einsatzstellen eingetroffenen
THW-Hochwasserspezialisten, die Bundesinnenminister Otto Schily in
der Nacht zum Freitag in das südfranzösische Katastrophengebiet
entsendet hatte, sind seit heute Mittag vollständig im Einsatz.
Bereits in der vergangenen Nacht war an vier Einsatzorten im
Stadtgebiet von Arles mit den Pumparbeiten begonnen worden. Am
Vormittag hatte der Director der französischen Zivilverteidigung und
des Zivilschutzes, Christian de Lavernée, die bereits im Einsatz
befindlichen THW-Einsatzkräfte im Stadtgebiet der
50.000-Einwohnerstadt besucht und sich ein Bild von der Lage vor Ort
gemacht. Lavernée dankte dem THW für die schnelle Hilfe und zeigte
sich beeindruckt von der Professionalität, mit der die ehrenamtlichen
Helfer derzeit für eine rasche Entspannung der Lage in der
überfluteten Stadt sorgen.

Obwohl sich die Situation im Katastrophengebiet zunehmend
entspannt, ist die Hilfe des THW in Arles und Umgebung dringend
erforderlich. Die Stadt liegt in einem trichterförmigen Talkessel und
lässt den Wassermassen außer dem Tal der Rhône keine andere
Abflussmöglichkeit. Die THW-Einheiten helfen nun, mit einer
Pumpleistung von etwa 40.000 Kubikmetern pro Stunde, mehrere
Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Talkessel zu pumpen.

Die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen sind jeweils mit einer
Pumpleistung von etwa 15.000 Litern pro Minute das leistungsstärkste
Instrument des THW bei der Bekämpfung von Überflutungen und
Überschwemmungen und haben sich nicht zuletzt bei der so genannten
Jahrhundertflut an Elbe und Oder im vergangenen Jahr bewährt. Die
Hochwasserspezialisten können zudem Wasserförderstrecken errichten,
um beispielsweise stark verschmutztes Wasser zu "entsorgen". Die
Ausstattung der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen wurde im vergangenen
Jahr mit Mitteln aus dem Hochwasserprogramm der Bundesregierung
verbessert.

Der Einsatz in Arles ist nicht der erste Soforthilfeeinsatz dieser
Größenordnung des THW in Frankreich. Nach Unwettern waren bereits im
zum Jahreswechsel 1999/2000 fast 2000 Einsatzkräfte zum bislang
größten THW-Auslandseinsatz ausgerückt, um im Südwesten Frankreichs
in der Region rund um Bordeaux das staatliche französische
Stromversorgungsunternehmen EdF-GdF bei der Beräumung von zerstörten
Anlagen, der Reparatur des Stromnetzes - vom Freileitungsanbau bis
zum Hausanschluss - und bei der Notstromversorgung zu unterstützen.

Das Kontingent des THW in Arles setzt sich aus 40 Gruppen
Wasserschaden/Pumpen sowie Führungs-, Logistik und
Elektroversorgungseinheiten der THW-Landesverbände, Baden-
Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie des THW-
Länderverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland zusammen. Insgesamt
sind etwa 850 THW-Hochwasserspezialisten mit 231 Fahrzeugen im
Hochwassergebiet im Einsatz.

Bundesinnenminister Otto Schily hatte am Donnerstagabend dem THW
in Absprache mit Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy und auf
Ersuchen der Europäischen Union den Auftrag erteilt, nach
Südfrankreich aufzubrechen und dort der Bevölkerung zu helfen.

Quelle:
THW

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ASB fördert den Aufbau von Schulsanitätsdiensten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
19:34 Uhr
Datum:
Samstag, 6.Dezember 2003
Köln - Für 2004 hat der Arbeiter-Samariter-Bund ein
Förderprogramm aufgelegt, mit dem er den Aufbau von
Schulsanitätsdiensten in ganz Deutschland unterstützt. Gefördert
werden die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in erster Hilfe
und die materielle Erstausstattung z.B. mit einer Sanitätstasche,
Einmalhandschuhen und Verbandtüchern. Darüber hinaus umfasst das
Programm auch finanzielle Mittel für die notwendige permanente
Betreuung eines bestehenden Schulsanitätsdienstes sowie die
regelmäßige Qualifizierung neuer Schulsanitäter. Mit einem Faltblatt,
Aufklebern und Plakaten macht der ASB Schüler, Eltern und Lehrer auf
den Schulsanitätsdienst aufmerksam.

Schülerinnen und Schüler, die sich für den Schulsanitätsdienst
interessieren, erhalten vom ASB in einer umfangreichen Ausbildung die
fachliche Qualifikation, die für ihr freiwilliges Engagement nötig
ist. An ihrer Schule sind sie dann als kompetente Ersthelfer bei
Unfällen, Verletzungen oder Kreislaufschwächen im Einsatz. Die
Mitarbeit im Schulsanitätsdienst stärkt das Selbstbewusstsein der
Jugendlichen und fördert ihre Bereitschaft, Verantwortung für andere
zu übernehmen. Sie erleben, dass sie ihr theoretisches Wissen
praktisch anwenden können und entwickeln ein Bewusstsein dafür, wie
wichtig fundierte Kenntnisse in erster Hilfe sind.

Anlässlich des internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember
betont Doris Siebolds, Referentin für Freiwilligenarbeit beim ASB-
Bundesverband, die Notwendigkeit von freiwilligem Engagement in allen
Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. "Für junge Menschen ist der
Schulsanitätsdienst eine gute Möglichkeit, sich aktiv für ihre
Schulgemeinschaft einzusetzen. Angesichts von mehr als 1,5 Millionen
Unfällen an Deutschlands Schulen im Jahr, hält es der ASB für
wichtig, die Anzahl der Schulsanitätsdienste noch zu erhöhen", so
Doris Siebolds.

Zurzeit betreut der ASB gemeinsam mit seinem Jugendverband, der
Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ), in 45 Städten Schulsanitätsdienste.

Quelle:
ASB
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Weniger Schülerunfälle im Straßenverkehr
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:01 Uhr
Datum:
Freitag, 5.Dezember 2003
Die Zahl der Straßenverkehrsunfälle ist im Jahr 2002 im Bereich
der gesetzlichen Schüler-Unfallversicherung um vier Prozent
zurückgegangen. Dies belegt die Untersuchung "Straßenverkehrsunfälle
in der Schüler-Unfallversicherung 2002", die der Bundesverband der
Unfallkassen jetzt vorgelegt hat.

Im Zusammenhang mit dem Besuch von Tageseinrichtungen, Schulen und
Hochschulen wurden von den 17,5 Millionen Versicherten in der
Schüler-Unfallversicherung 62 221 im Straßenverkehr verletzt. Dies
entspricht einem Rückgang um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am
häufigsten ereigneten sich Fahrradunfälle (48%), gefolgt von Unfällen
als Fahrer oder Mitfahrer von Pkw (22%). Acht Prozent der Unfälle
sind auf die Benutzung von motorisierten Zweirädern zurückzuführen,
neun Prozent entfielen auf Fußgänger.

Die Zahl der tödlichen Unfälle ist von 105 auf 100 leicht
zurückgegangen. Rund ein Drittel aller Straßenverkehrsunfälle
ereignete sich in der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr.

Das größte Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, haben
Schüler zwischen 15 und 17 Jahren, gefolgt von den 10- bis
14-Jährigen. Mit der Fahrerlaubnis ab 18 Jahren steigt das Risiko,
einen Pkw-Unfall zu erleiden, deutlich an; 81 Prozent der Unfälle bei
Benutzung eines Pkws ereigneten sich in der Altergruppe ab 18.
Faktoren, die das Unfallrisiko erhöhen, sind der Berufsverkehr -
insbesondere am frühen Morgen -, die Dunkelheit am späteren
Nachmittag, Beginn und Ende der Woche und die Witterungsbedingungen.

Die vollständige Untersuchung steht im Internet unter
www.unfallkassen.de.

Quelle:
Bundesverband der Unfallkassen

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Schily bietet Frankreich Hilfe des THW an
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:16 Uhr
Datum:
Freitag, 5.Dezember 2003
Bundesinnenminister Otto Schily hat Frankreich umfangreiche Hilfe des
THW zum Einsatz bei der Flutkatastrophe angeboten. In einem Telefonat
mit seinem französischen Amtkollegen Nicolas Sarkosy hat Schily
betont, dass die THW-Kräfte bei den Hochwassereinsätzen in Deutschland
hervorragende Arbeit geleistet haben und deshalb in Frankreich sofort
zum Einsatz kommen können. Sarkosy hat Schily für die Hilfe gedankt
und das Angebot angenommen.

Quelle:
BMI

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THW entsendet Hochwasserspezialisten nach Südfrankreich
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
22:03 Uhr
Datum:
Donnerstag, 4.Dezember 2003
Bonn - Das Technische Hilfswerk (THW) entsendet heute
Nacht im Auftrag von Bundesinnenminister Otto Schily vier Verbände
mit THW- Hochwasserspezialisten zur Schadensbekämpfung in das
Überschwemmungsgebiet nach Südfrankreich. Die Verbände bestehen aus
Führungs- und Logistikeinheiten sowie 40 Fachgruppen
Wasserschaden/Pumpen und Elektroversorgung. Die Gesamtleistung der
Hochleistungspumpen beträgt etwa 40.000 Kubikmeter pro Stunde. Die
französische Regierung hatte vor wenigen Stunden das umfangreiche
Hilfsangebot der Bundesregierung angenommen und um die Unterstützung
des THW im Katastrophengebiet gebeten.

Die Einheiten des THW brechen gerade nach Arles etwa 50 Kilometer
nordöstlich von Marseille auf. Dort ist ein Wohngebiet bereits
überflutet und ein Industriegebiet akut von den Wassermassen bedroht.
Die Region um Arles, Avignon und Nimes ist von dem Hochwasser am
meisten betroffen.

Die THW-Hochwasserspezialisten aus den THW-Landesverbänden
Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie dem THW-
Länderverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland werden
voraussichtlich eine Woche im Einsatzgebiet bleiben.

Quelle:
THW

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Stehen die Berliner “Storchenwagen” vor dem aus?
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
0:35 Uhr
Datum:
Donnerstag, 4.Dezember 2003
Die beiden Geburtshilfewagen (GHW) sollen zum 1. Januar 2004 eingestellt werden. Nun liegt dieses nicht nur an der Politik, sondern eher an der Geschäftspolitik der Klinikführung Vivantes. Der Berliner Senat ist gegen eine Einstellung der Geburtshilfewagen. Seit Ende November gibt es nun den “Förderverein Storchenwagen” der um deren Erhalt kämpfen will.
http://www.rettet-den-storchenwagen.de

Berlin. (don) Im Jahre 2002 fuhren die beiden Geburtshilfewagen rund 4600 Einsätze. Trotzdem soll nun zum 1. Januar 2004 das Aus für die beiden Systeme kommen. Dies Ankündigung löste bei vielen Berliner Unverständnis, gar Angst aus. Nun haben sich einige Bürger zum Förderverein Storchen-wagen zusammengeschlossen und wollen um den Erhalt der beiden Systeme kämpfen. Es geht um rund 480.000 Euro welche die Klinik Vivantes (Berlin-Friedrichshain) jährlich für die rund zehn Hebammen, welche im Schichtdienst auf den beiden GHWs dienst tun, an Personalkosten zahlen.

“Seit etwas mehr als zwei Monate haben wir Kenntnis von den Problemen.” so Detlev Bieder-mann von der Berliner Feuerwehr, den die Redaktion befragte. “Jetzt muß der Berliner Senat entscheiden was mit dem “Storchenwagen-System” passieren soll. Die Berliner Feuerwehr ist nach wie vor bereit Fahrer und Beifahrer wie bisher zu stellen.”

Christian Isensee vom Förderverein "Storchenwagen" sieht die Sache so: “ Die Vivantes Kliniken brauchen die Gelder anderweitig, aber das System darf nicht eingestellt werden, im letzten Jahr wurden pro Tag und GHW mehr als sechs Einsätze gefahren. Das System ist aus Berlin nicht weg zu denken. Jetzt geht es darum andere Finanzie-rungsmöglichkeiten zu finden. Unser Verein ist leider nicht in der Lage 480.000 Euro aufzubringen. Aber wir versuchen alles ,um Unterstützung von Personen und Firmen zu bekommen.”

“Wir hoffen auf Hilfe, auch durch die Medien und hoffen mit Sponsoren einen Teil der Gelder aufzutreiben. Der "Storchenwagen" darf nicht sterben.” so Isensee am Telefon.

In der Hoffnung, daß man in Berlin noch vor Jahreswechsel aufwachen wird haben wir nachstehend die Pressemitteilung des “Fördervereins Storchenwagen” abgedruckt.:

Warum ist der Geburtshilfewagen nötig?

Im Zusammenhang mit der Abschaffung dieser Geburtshilfewagen werden die Kosten höher als diese jetzt schon sind. Stehen die Geburtshilfewagen ab dem 01.01.2004 nicht mehr zur Verfügung, wird es in der Notversorgung von Schwangeren und Gebärenden erhebliche Niveaueinbussen geben. Schwangere werden grundsätzlich vom Rettungspersonal in die nächstgelegene Klinik eingewiesen. Dadurch entstehen unter Umständen Doppeluntersuchungen.
Die primäre Einweisung in ein Pränatalzentrum entfällt. Dadurch entstehen Notverlegungen von drohenden Frühgeburten. Diese Notverlegungen müssen vom Notarztwagen durchgeführt werden. Die Anzahl der Intensivverlegungen von Frühgeburten steigen.

Parallel dazu werden die Mütter in die Perinatalzentren verlegt. Durch die Erhebung eines geburthilflichen Status konnte die Hebamme maßgeblich Einfluss auf den Geburtsverlauf nehmen. Das Ziel war immer, die geeignete Klinik für Mutter, zusammen mit dem Kind rechtzeitig zu erreichen.

Im Falle einer Geburt außerhalb der Klinik übernimmt die Versorgung von Mutter und Kind, im Falle der Stilllegung der Storchenwagen, ein Rettungsassistent oder ein Rettungssanitäter der Feuerwehr. Es wird dann, sollte sie notwendig werden, keine aktive Geburtseinleitung stattfinden. Die Neugeborenen werden nicht mehr im Inkubator transportiert, da dieser ja nicht mehr zur Verfügung steht. Eine vorsorgliche Alarmie-rung des Notarztwagen , bei “schlechten” kindlichen Herztönen gibt es nicht mehr, da der intrauterine Zustand des Föten nicht beurteilt wird. Eine mögliche Anordnung der Berliner Feuerwehr, zu jeder Geburt des Notarztwagen zu alarmieren, würde die Kosten in die Höhe schnellen lassen. Der sichere Transport des Neugeborenen im Inkubator entfällt unter Umständen und Unterkühlungen der Neugeborenen werden vermutlich häufiger auftreten.

Die Blutungsgefahr für die Mutter wird wie in früheren Jahren wieder steigen und wir wollen es nicht hoffen, aber die Sterblichkeit der Neugeboren wird, wenn es auch nur ein verschwindend geringer Anteil sein wird, wieder steigen. Und selbst dieser geringe Anteil, ist unseres Erachtens ein Anteil der nicht nötig ist, und auf Kosten der Gesundheit der Kinder von Berlin geht.

Die Beurteilung der sozialen Situation und die sich daraus ergebenen Folgemaßnahmen, an Hilfe für die Mutter entfallen. Die Hebamme war häufig der erste Ansprechpartner und wurde um Hilfe gebeten. Die Betreuung durch die Hebamme war für Teile ausländischer Mitbürger von elementarer Bedeutung. Sie sind nicht in der Lage sich Männern in einer so sensiblen Situation anzuvertrauen. Sprachbarrieren unzureichende oder fehlende Dokumentation erschweren ein fachgerechtes Handeln der Nothelfer. Fazit ist das durch die Einstellung der Geburtshilfe Wagen in Berlin ein Stück Berlin stirbt, die geburthilfliche Versorgung von Mutter und Kind wird unzureichend, die Notärzte müssen Geburtshilfe leisten, und die Kosten für die Krankenkassen werden in diesem Zusammenhang eher steigen als fallen.

Sobald die Geburtshilfewagen "Storchenwagen" eingestellt werden würde, bestünde die Gefahr bei jeder einzelnen werdenden Mutter und vor allem bei Ihrem ungeborenem Kind, das die rechtzeitige nötige Hilfe ausbleibt. Wenn es auf das Leben von Kindern ankommt, und das kommt es hier, sollte man nicht am falschem Ende sparen, so wie es hier getan wird.

Leider war es uns nicht möglich, mit der Geschäftsführung des Klinikums Vivantes in Kontakt zu treten, ja es ist nicht einmal möglich, ein normales Gespräch mit der Vorzimmerdame des Ge-schäftsführers zu führen.

Wir wollen uns dies nicht gefallen lassen und möchten mit unserem Verein in erster Linie dafür einstehen, und unsere gesamten Möglichkeiten dazu aufwenden, diese Institution zu erhalten um all den werdenden Müttern die Hilfe zu kommen zulassen, die diese auch benötigen, wir wollen Sie nicht im Stich lassen. Im weiteren Verlauf unserer Arbeit ist uns bewusst geworden, das nicht nur hier geholfen werden muss, sondern auch an anderer Stelle. Es gibt in Berlin so viele notleidende Kinder, denen wir auch helfen möchten. Darum helfen Sie auch uns, damit wir alle eine bessere Zukunft bekommen können.
Christian Isensee, Vorstand
http://www.rettet-den-storchenwagen.de

Spendentelefon 0137 744 39 57 (0,98 Euro / Anruf)


E-Mail:
info@rettet-den-storchenwagen.de

Quelle:
BVRD
 


Neue Einsatzfahrzeuge für das THW in Bremen und Niedersachsen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
10:07 Uhr
Datum:
Montag, 1.Dezember 2003
Fritz Rudolf Körper, Parlamentarischer Staatssekretär beim
Bundesminister des Innern, hat heute beim THW-Ortsverband Bremen-Nord
neun neue Einsatzfahrzeuge im Wert von rund 1,3 Millionen Euro an die
THW-Ortsverbände im Länderverband Bremen/Niedersachsen übergeben.

Neun Ortsverbände - Bremen-Nord, Bad Lauterberg, Lohne,
Osterholz-Scharmbeck, Springe, Stelle-Winsen, Sulingen, Varel und
Westerstede - erhalten Gerätekraftwagen, das wichtigste Element der
Bergungsgruppen in den Technischen Zügen des THW.

Staatssekretär Körper: "Deutschland ist im Zivil- und
Katastrophenschutz gut aufgestellt. Wir wollen jedoch die
Zusammenarbeit des Bundes, der Länder und der Hilfsorganisationen noch
weiter verbessern. Wichtig ist die stetige Anpassung unserer Zivil-
und Katastrophenschutzkonzepte an neue und veränderte Gefahrenlagen.
Dafür haben Bund und Länder eine 'Neue Strategie für den Schutz der
Bevölkerung' aufgelegt."

Der Bund stärke mit der Ausstattung die Leistungsfähigkeit des THW, so
Körper weiter. "Eine gute Ausstattung fördert auch die Motivation der
aktiven Kräfte. Um die Leistungsfähigkeit im In- und Ausland auch in
Zukunft weiter auszubauen, hat die Bundesregierung die finanziellen
Mittel für das THW in den vergangenen Jahren erheblich aufgestockt. So
wurde der Etat des Jahres 2001 von rund 107,5 Millionen Euro im
vergangenen Jahr um insgesamt 26,9 Millionen Euro erhöht. Auch im
laufenden Haushaltsjahr stehen für das THW Haushaltsmittel von rund
131 Millionen Euro bereit."

Das THW in Bremen und Niedersachsen hat in den vergangenen Jahren von
den zusätzlichen Mitteln erheblich profitiert. So wurden 2001
Fahrzeuge und Ausstattung, wie beispielsweise schwere pneumatische
Hebekissen mit einer Hubkraft von 150 Tonnen, Plasmaschneider und
Kernbohrgeräte, im Gesamtwert von über einer Million Euro beschafft.
Aus dem Hochwasserschutzprogramm, das nach der Flutkatastrophe
aufgelegt wurde, sind zusätzlich Hochleistungspumpen,
Beleuchtungssätze, Mehrzweckboote und Stromaggregate angeschafft
worden.

Aber nicht nur das THW, auch die Feuerwehren in Bremen und
Niedersachsen profitieren vom verstärkten Engagement des Bundes.
Allein für diese beiden Bundesländer hat der Bund 24
ABC-Erkundungskraftwagen und 45 Krankentransportwagen im Gesamtwert
von knapp drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Das THW ist wichtiger Partner im gemeinsamen Hilfeleistungssystem von
Bund und Ländern. Zu den Aufgaben der rund 75.000 THW-Helferinnen und
Helfer in den 666 Ortsverbänden des THW in Deutschland - davon über
9.800 in den 80 Ortsverbänden in Bremen und Niedersachsen - gehören
die technische Hilfe im Zivilschutz, die Unterstützung der zuständigen
Behörden bei der Gefahrenabwehr im Inland sowie humanitäre Hilfe im
Ausland.


Quelle:
BMI

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EU will beim Katastrophenschutz enger zusammenarbeiten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:22 Uhr
Datum:
Freitag, 28.November 2003
Die Innen- und Justizminister der EU haben sich in Brüssel darauf
verständigt, die Katastrophenschutzhilfe auf europäischer Ebene weiter
auszubauen. Bundesinnenminister Otto Schily hat diese Zielsetzung
maßgeblich vorangetrieben.

Die Europäische Kommission wird Vorschläge erarbeiten, wie
Einsatzmittel noch effektiver zur Bekämpfung von Katastrophen
mobilisiert werden können. So sollen nationale Maßnahmen bei
Hilfeersuchen aus dem Ausland wirksam unterstützt werden.

Ausgangspunkt für diese Initiative waren die verheerenden Waldbrände
in diesem Sommer in Südwesteuropa, wovon insbesondere Frankreich und
Portugal betroffen waren.

Deutschland hatte hier umgehend Hilfe angeboten und drei Hubschrauber
des Bundesgrenzschutzes mit Löschbehältern in die Katastrophengebiete
entsandt.

Drei Wochen lang hatten die Besatzungen bis an die Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit zusammen mit den örtlichen Kräften der Feuerwehr
das Feuer unermüdlich bekämpft; erst in Frankreich, dann in Portugal.
Vor allem für Portugal war diese Hilfe wichtig, da außer Italien kein
anderer Mitgliedstaat mit Löschflugzeugen helfen konnte.


Quelle:
BMI

 


Frühgeborenes aus Mallorca im DRF-Ambulanzflugzeug transportiert
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:40 Uhr
Datum:
Dienstag, 25.November 2003
Dortmund. Im August wurde Leonie während des Sommer-urlaubs der Eltern auf Mallorca geboren – drei Monate zu früh und mit einem Gewicht von nur 625 Gramm. Knapp drei Monate verbrachte das Frühgeborene in einer Klinik auf Mallorca, nun sind das Mädchen und seine Mutter in Deutschland. Am 12. November transportierte die gemeinnützige Luftrettungs-organisation DRF das Frühchen auf eigene Kosten in eine deutsche Klinik. Mit einem eigenen Ambulanzflugzeug und mit einem Kinderfacharzt, einer Kinderintensivkrankenschwester und einer Rettungsassistentin an Bord flog die DRF die kleine Patientin von Palma de Mallorca nach Dortmund. Für eine Rückholung im Ambulanzflugzeug fehlte der Familie selbst das Geld. Ihre Krankenversicherung konnte für diesen Transport ebenfalls nicht aufkommen. Die gemeinnützige Luftrettungs-organisation DRF wurde 1972 mit dem Ziel gegründet, Menschen in Not zu helfen. Deshalb entschloss sie sich dazu, die medizinisch betreute Rückholung des Frühgeborenen auf eigene Kosten durchzuführen.

Quelle:
DRF

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Carmen Nebel unterstützt DRK-Aktion "Herzen Öffnen"
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:37 Uhr
Datum:
Dienstag, 25.November 2003
Mit der TV-Moderatorin Carmen Nebel als prominenter Patin startet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die diesjährige Weihnachtsaktion "Herzen öffnen". Carmen Nebel hat 15 Weihnachtslieder für die CD "Herzen öffnen - Die schönsten Weihnachtsmelodien" zusammengestellt, die kostenlos vom DRK abgegeben wird. Gleichzeitig bitten Carmen Nebel und das DRK um freiwillige Spenden für DRK-Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in aller Welt.

"Musik öffnet Herzen. Nur mit 'offenem Herzen' sind wir bereit zu helfen. Jede Spende hilft und bringt Hoffnung und Freude in das Leben eines notleidenden Kindes", sagte Carmen Nebel, als sie vom DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil den ersten Tonträger in Berlin überreicht bekam.

Die Weihnachtsmelodien werden von deutschen Künstlern und Künstlerinnen gesungen wie den Regensburger Domspatzen, Stefanie Hertel, Andy Borg und Heino.

Mit nur 1 Euro kann das DRK ein an Lungenentzündung erkranktes Kind mit Antibiotika behandeln. Mit 8 Euro im Monat kann ein Kind in Südasien Lesen und Schreiben lernen. Mit 15 Euro im Monat kann ein unterernährtes Kind in Simbabwe genügend Nahrung bekommen, um wieder zu Normalgewicht zu gelangen. Und für 125 Euro kann ein Minenopfer eine Prothese erhalten.

Die Weihnachts-CD „Herzen Öffnen – Die schönsten Weihnachtsmelodien“ kann beim DRK bestellt werden:
Unter der Telefonnummer 0800 / 4141410
Auf der Website des DRK unter www.drk.de
Über den Postweg: Deutsches Rotes Kreuz, Carstennstraße 58, 12205 Berlin, Stichwort: Herzen Öffnen

Quelle:
DRK Pressestelle

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prähospitale Lyse-Therapie bei Infarktpatienten in der Praxis
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:34 Uhr
Datum:
Dienstag, 25.November 2003
Ingelheim - Beim Herzinfarkt zählt jede Minute, die nicht
ungenutzt vergehen sollte, um das gefährdete Herzmuskelgewebe zu
retten. Aus diesem Grund haben solche Maßnahmen, die bereits vor dem
Eintreffen des Patienten in eine Klinik ergriffen werden können,
besondere Bedeutung. Immer mehr Notärzte sammeln in dieser
sogenannten "Prähospital-Phase" positive Erfahrungen - aber auch
Klinik-Kardiologen schätzen zunehmend den Wert der prähospitalen
Lyse-Therapie.

Mit Hilfe eines biotechnisch hergestellten Wirkstoffes
(Tenecteplase) ist es möglich, bereits im Rettungswagen oder vor Ort
beim Herzinfarkt-Patienten, in kürzester Zeit, die gefährlichen
Blutgerinnsel (Thromben) aufzulösen. Ein solcher Thrombus verschließt
ein Herzkranzgefäß, verursacht damit den Infarkt und unterbricht
dadurch die lebenswichtige Sauerstoffversorgung des Herzmuskels.
Voraussetzung für diese "Lyse-Therapie" ist, dass der Notarzt
eindeutig den Infarkt diagnostizieren kann und dass keine
Kontraindikationen vorliegen. Die Diagnose erfolgt mit Hilfe eines
12-Kanal EKG's, mit dem viele Rettungswagen hierzulande bereits
ausgestattet sind.

Warum diese Eile? Die Mediziner möchten auf jeden Fall ein
entscheidendes Zeitfenster nach dem Infarkt nutzen ("golden hour" =
goldene Stunde genannt), um so viel Herzmuskelgewebe zu erhalten wie
möglich. Denn je geringer die bleibenden organischen Schäden nach
einem Herzinfarkt sind, desto größer ist die Lebensqualität für den
Patienten. Trotzdem kann es, obwohl das Rettungssystem in Deutschland
gut organisiert ist, auf dem Weg zur Klinik immer wieder zu
Verzögerungen kommen. Wertvolle Zeit geht Ärzten und Patient
verloren.

"Wir rechnen damit, dass man durch die prähospitale Therapie einen
Zeitgewinn von mindestens 30 - 40 Minuten gegenüber der Hospital-Lyse
hat. Auf unseren Notarztfahrzeugen haben wir alle Möglichkeiten der
Diagnostik. Insofern spricht nichts dagegen, vor Ort mit der Therapie
zu beginnen." bewertet Professor Dr. med. Matthias P. Heintzen vom
Klinikum Braunschweig den Schritt, die Lyse-Therapie im Einzugsgebiet
seines Klinikums prähospital einzusetzen. Ein Klinikum mit ländlichem
Einzugsgebiet und längeren Anfahrtszeiten, wo die Nutzung der "golden
hour" von besonderer Wichtigkeit ist. Professor Heintzen weiter: "Im
Osten und Norden von Braunschweig sind die nächsten Krankenhäuser
etwa 30 bis 50 Kilometer entfernt, so dass sich allein bei den
Fahrtzeiten ein möglicher Nutzen durch die prähospitale Lyse sehr
schnell errechnet."

Aber auch in Ballungsräumen mit kurzen Wegen und guter
Infrastruktur kann die Zeit knapp werden. Prof. Dr. med. Wolfgang
Kasper, Chefarzt der Kardiologie am Wiesbadener St. Josephs-Hospital:
"Auch die Anfahrtswege innerhalb der Stadt können relativ lang sein.
Wir haben festgestellt, dass Zeitverzögerungen von 40 - 45 Minuten
zwischen dem Beginn der Injektion im Notarztwagen oder im Haus des
Patienten und der Behandlung im Krankenhaus bestehen können. Und das
sind Zeiten, in denen eigentlich schon die prähospitale Lyse wirken
kann."

Die Auswirkung der präshopitalen Lyse auf den Genesungsverlauf
fasziniert Mediziner immer wieder, auch wenn sie damit schon seit
vielen Jahren Erfahrungen gesammelt haben. Professor Kasper: "Ich
kann nur sagen, dass Patienten, die prähospital lysiert worden sind,
nach meiner Beobachtung die besten inhospitalen Kurzzeitverläufe
haben und letztlich mit einem erstaunlich schnellen Genesungsprozess,
die Klinik wieder verlassen."

Der Wiesbadener Kardiologe hält es für äußerst wichtig, seinen
Notarzt-Kollegen die Erfahrungen der günstigen Genesungverläufe als
Folge der Lyse, weiterzureichen: "Die Krankenhäuser müssen den
Notärzten die Rückkoppelung geben, was aus diesen Patienten geworden
ist. Sie kommen oft schon mit rückläufigen Symptomen ins Krankenhaus.
Und wenn man dann diesen tollen Verlauf nachher sieht, dann gibt es
überhaupt keinen Zweifel, dass diese Patienten stimulierend für jeden
Notarzt sein müssen."

Derzeit ist Tenecteplase (Metalyse') von Boehringer Ingelheim die
einzige biotechnisch hergestellte, thrombusauflösende Substanz, die
auf Basis des geschätzten Körpergewichts als Einfach-Bolus (i.e.
intravenöse Schnellinjektion) in Sekunden gegeben werden kann.

Quelle:
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG


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In Deutschland nimmt die Zahl der Menschen mit HIV weiter zu
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:31 Uhr
Datum:
Dienstag, 25.November 2003
In Deutschland leben derzeit nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts etwa 40.000 bis 45.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. "Die Zahl der HIV-Infizierten wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen, da dank der Behandlungserfolge weniger Menschen sterben, als sich im selben Zeitraum neu infizieren", sagt Reinhard Kurth, Präsident des RKI. Jedes Jahr stecken sich rund 2.000 Menschen neu mit HIV an, 600 bis 700 pro Jahr sterben an den Folgen der HIV-Infektion.

Etwa die Hälfte der Neuinfizierten sind Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualpartnern. Nach einem leichten Rückgang der HIV-Erstdiagnosen am Ende der Neunzigerjahre haben die Infektionsepidemiologen im RKI in dieser Gruppe aktuell wieder einen leichten Anstieg registriert. Etwa zeitgleich ist seit etwa 1999 die Zahl der Syphilisinfektionen bei Männern mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten deutlich gestiegen. Untersuchungen zum sexuellen Risikoverhalten homosexueller Männer in Deutschland belegen seit Mitte der Neunzigerjahre einen allmählichen Rückgang des Kondomgebrauchs und eine Zunahme von sexuellen Risikokontakten.

Ein zunehmendes Problem bei der Behandlung der HIV-Infektion ist die Entwicklung von Resistenzen gegen die verfügbaren Medikamente. Die unter der Therapie resistent gewordenen Viren können aber bei ungeschützten Sexualkontakten auch auf andere übertragen werden. Eine vom Robert Koch-Institut initiierte Studie zeigt: etwa jeder sechste steckt sich mit HI-Viren an, die bereits bei mindestens einem der gängigen Medikamente eine verringerte Empfindlichkeit zeigen. "Daher sollte entsprechend der europäischen Therapierichtlinien vor Behandlungsbeginn eine Resistenztestung durchgeführt werden", unterstreicht Reinhard Kurth.

Auf einem europäischen Treffen der nationalen HIV-Epidemiologen kürzlich in Paris wurde aus einigen Ländern Westeuropas über eine zunehmende Zahl von neu diagnostizierten HIV-Infektionen vor allem unter Personen aus so genannten Hochprävalenzgebieten berichtet. Gleichzeitig gewinnen insbesondere die HIV-Infektionen bei Drogengebrauchern aus Osteuropa zunehmend an Bedeutung. "Vor diesem Hintergrund ist die Ankündigung über das Auslaufen der EU-Förderung für das Projekt EuroHIV auf völliges Unverständnis der versammelten nationalen Experten gestoßen", sagt Dr. Osamah Hamouda, Leiter des Fachgebietes Sexuell übertragbare Infektionen, der das Robert Koch-Institut in Paris vertreten hat. EuroHIV sammelt, bewertet und veröffentlicht regelmäßig die aktuellen epidemiologischen Daten aus den Mitgliedsstaaten der EU sowie den 51 Staaten der WHO-EURO-Region.

Unter dem Titel "positive kunst" zeigen fünf Künstler ihre Exponate im RKI. Die Ausstellung wird am Montag, dem 1.12.2003 um 12 Uhr eröffnet (Seestraße 10, montags bis freitags, 9 bis 17 Uhr, bis 30.12.2003). Der Soziologe und Gesundheitswissenschaftler Helmut Ahrens wird am Dienstag, dem 9.12.2003, um 14.00 Uhr im RKI-Hörsaal (Nordufer 20) zum Thema HIV-Kunstpraxis und mentale Gesundheit vortragen.

Weitere Informationen:

* Epidemiologisches Bulletin 48/2003: www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/EPI.HTM
* AIDS-Seiten des Robert Koch-Instituts: www.rki.de/INFEKT/AIDS_STD/AZ.HTM

Quelle:
RKI

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Sondierungsgespräch über Digitalfunk im BMI
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
16:30 Uhr
Datum:
Montag, 24.November 2003
Auf Einladung von Bundesinnenminister Otto Schily fand heute im
Bundesinnenministerium ein Gespräch mit dem thüringischen
Innenminister und Vorsitzenden der Innenministerkonferenz Andreas
Trautvetter und dem baden-württembergischen Finanzminister und
Vorsitzenden der Finanzministerkonferenz Gerhard Stratthaus über die
weitere Vorgehensweise zur Einführung des bundesweiten Digitalfunks
für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben statt.

Schily erklärte nach dem Treffen:

"Wir haben ein konstruktives Gespräch geführt. Es ist erfreulich, dass
sich der Vorsitzende der IMK Trautvetter meiner Auffassung anschließt,
dass die von Bund und Ländern entworfene Dachvereinbarung für die
bundesweite Einführung des Digitalfunks unterschriftsreif ist.

Über die Kostenverteilung haben wir bisher noch keine Einigung
erzielt. Diese Frage muss spätestens mit Abschluss des Rahmenvertrages
geklärt werden. Bei gutem Willen aller Beteiligten sollte das
erreichbar sein."

Beide Gesprächspartner stimmten mit dem Bundesinnenminister überein,
dass Deutschland einen Digitalfunk auf einheitlicher technischer
Grundlage dringend benötigt.


Quelle:
BMI

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Bundesminister a.D. Rudolf Seiters neuer DRK-Präsident
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:34 Uhr
Datum:
Freitag, 21.November 2003
Der frühere Bundesinnenminister Dr. Rudolf Seiters ist neuer Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Die Delegierten aus den 20 DRK-Mitgliedsverbänden wählten ihn am Freitag auf der 53. Bundesversammlung in das höchste Amt des Verbandes. Seiters übernimmt den ehrenamtlichen Posten von Völkerrechtler Professor Knut Ipsen, der neun Jahre DRK-Präsident war.

Seiters, Jahrgang 1937, war 33 Jahre CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Als Kanzleramtsminister hat er im Prozess der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten eine zentrale Rolle gespielt. Von 1991 bis 1993 war er Bundesinnenminister und von 1998 bis 2002 Bundestagsvizepräsident.

„Ich werde meinen Beitrag leisten zur Stärkung des Ehrenamtes, zur qualitativen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der einzelnen Geschäftsfelder, zur Werbung für das humanitäre Anliegen des Roten Kreuzes und dafür, dass unsere Mitbürger in ihrer Spendenbereitschaft nicht nachlassen“, sagte Rudolf Seiters nach der Wahl.

Neben dem Präsidenten wurde auch das DRK Präsidium für die kommenden drei Jahre gewählt. Die neuen Präsidiumsmitglieder sind:

Präsident: Dr. Rudolf Seiters, Papenburg
Vize-Präsidentin: Soscha Gräfin zu Eulenburg, Berlin
Vize-Präsident: Dr. Bodo Richter, Schleswig
Bundesschatzmeister: Prof. Dr. Manfred Willms, Kiel
Bundesarzt: Dr. Karl-Wilhelm Demmer, Bonn

Quelle:
DRK Pressestelle

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Zehn Jahre Weihnachtstrucker der Johanniter
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
15:32 Uhr
Datum:
Freitag, 21.November 2003
Berlin - Ab kommendem Montag, den 24. November 2003, können
die Bayern zum zehnten Mal Weihnachtsgeschenke für Bedürftige in
Bosnien, Rumänien und die Ukraine in allen bayrischen
Johanniter-Standorten abgeben. Mit sogenannten "Weihnachtstruckern"
bringt die Hilfsorganisation die Pakete am 19. Dezember 2003 zu den
Beschenkten. Der Schirmherr der Aktion Uli Hoeneß spendete schon
20.000 Euro für diese Hilfsaktion und lobte sie als "eine grandiose
Idee". Er sagte den Johannitern: "Ich weiß, dass ich viel Glück
im Leben gehabt habe, ich möchte dieses Glück mit anderen
teilen".

Jeder kann mitmachen und Weihnachtstrucker werden. Die auf einer
Packliste genannten Lebensmittel und Hygieneartikel müssen in einem
stabilen Karton verpackt werden. Die Kinder freuen sich außerdem über
ein Spielzeug. Um die Päckchen in den Zielgebieten gerecht verteilen
zu können, ist es wichtig, eine Packliste einzuhalten.

Vor zehn Jahren starteten die Weihnachtstrucker mit 3000 Paketen.
Inzwischen hat sich das Ladevolumen der Trucks verzehnfacht. Über
30000 Pakete können die Fahrer der Johanniter letztes Jahr in
Waisenhäusern und Bergdörfern verteilen. "Die Kinder wissen jetzt
schon, dass wir kommen", sagt Konvoileiter Wolfgang Strahl, "letztes
Jahr erwarteten uns einige barfuß im Schnee, weil sie keine Schuhe
hatten". Eine unglaubliche Dankbarkeit würde ihnen entgegengebracht,
sagen die Weihnachtstrucker. Das entlohnt die ehrenamtlichen Fahrer,
die alle ihren Weihnachtsurlaub opfern, für die Strapazen.

Die Pakete können ab dem 24. November 2003 an jeder Johanniter-
Dienststelle in Bayern, an vielen Truckerhöfen und bei REWE-
Supermärkten abgegeben werden. Abgabeschluss ist Freitag, 19.
Dezember 2003.


Quelle:
JUH

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Der Pschyrembel(R)ist jetzt online!
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:39 Uhr
Datum:
Samstag, 15.November 2003
Berlin - Der Verlag Walter de Gruyter präsentiert auf der
Medica, Düsseldorf, Freitag, 21.11.2003, Halle 5, Stand L 39 als Gast
der Buchhandlung Frohberg, um 12:00 Uhr und 14:00 Uhr die digitale
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erweitert werden durch die Module Pschyrembel(R)Therapeutisches
Wörterbuch und Pschyrembel(R)Wörterbuch Naturheilkunde; Zusätzliche
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Hilfsorganisationen wichtige Partner bei neuer Strategie im Zivil- und Katastrophenschutz
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
6:53 Uhr
Datum:
Dienstag, 11.November 2003
Bundesinnenminister Otto Schily hat sich heute mit den Spitzen der
Hilfsorganisationen und Feuerwehren zur 2. Sitzung des Strategischen
Beirats für den Zivil- und Katastrophenschutz in Berlin getroffen. Dem
Beirat gehören u.a. die Präsidenten der fünf großen
Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund,
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter-Unfall-Hilfe und
Malteser-Hilfsdienst) an. Außerdem sind der Präsident des Deutschen
Feuerwehrverbandes, der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der
Innenminister und -senatoren der Länder, Vertreter des Deutschen
Städtetags, des THW und des Bundesverwaltungsamtes sowie der
Vorsitzende der Schutzkommission beim Bundesinnenministerium im Beirat
vertreten.

Schily betonte die in den vergangenen Jahren stark verbesserte
Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Zivil- und
Katastrophenschutz und das hohe Engagement des Bundes seit 1999 bei
der Erarbeitung neuer Konzepte für den Zivil- und Katastrophenschutz
in Deutschland. Er lobte dabei vor allem die aktive und konstruktive
Rolle der Hilfsorganisationen bei der Neukonzeptionierung: "Die
Hilfsorganisationen sind die wichtigsten Partner von Bund und Ländern
im Zivil- und Katastrophenschutz," so Schily im Anschluss an die
Sitzung. "Sie nehmen eine wichtige Brückenfunktion zwischen Staat und
Gesellschaft ein. Ohne sie wäre unser vorbildliches, integriertes
Gefahrenabwehrsystem nicht in dieser Weise funktionsfähig. Das
know-how der Hilfsorganisationen in ihren Spezialgebieten müssen wir
noch stärker in die neue Strategie von Bund und Ländern zum Schutz der
Zivilbevölkerung einbinden und besser miteinander verzahnen. Hier wird
das neue Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als
Planungs- und Koordinierungszentrum ein kompetenter Ansprechpartner
sein."

Im Vorfeld der kommenden Innenministerkonferenz am 20. und
21. November 2003 informierte Bundesinnenminister Otto Schily über den
Stand der Umsetzung zur "Neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in
Deutschland". Außerdem diskutierten die Experten über den Ausbau der
integrierten Warnsysteme zur frühzeitigen Warnung der Bevölkerung.
Schily stellte den Teilnehmern das neue Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und seine geplanten Aufgaben
vor, dessen Einrichtung das Bundeskabinett in der vergangenen Woche
beschlossen hat.

Bundesinnenminister Otto Schily hat den Strategischen Beirat für den
Zivil- und Katastrophenschutz im Juni 2002 ins Leben gerufen. Ziel ist
es, die Hilfsorganisationen und den Deutschen Feuerwehrverband in die
strategisch-operativen Überlegungen des Bundes und der Länder zur
Reorganisation des Zivil- und Katastrophenschutzes stärker
einzubinden. Beim frühzeitigen Austausch über entsprechende Maßnahmen
und Planungen sollen die Organisationen eigene Vorstellungen und
Initiativen rechtzeitig einbringen können.

Im Anschluss an die Beirats-Sitzung hat DLRG-Präsident Dr. Wilkens ein
Ersttagsalbum der DLRG-Sonderbriefmarken "Dienst am Nächsten" an
Bundesinnenminister Schily überreicht. Die Marken sind seit Oktober
2003 erhältlich und anlässlich des 90. Geburtstags der DLRG
erschienen.

Quelle:
BMdI

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DLRG zeichnet erfolgreiche Einheiten der Polizei aus
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:59 Uhr
Datum:
Freitag, 31.Oktober 2003
Zum 26. Mal zeichneten die Lebensretter die jeweils drei
erfolgreichsten Ausbildungs- und Einsatzeinheiten sowie Ämtern und
Dienststellen der Polizeien der Länder und des Bundesgrenzschutzes
mit Pokalen, Urkunden und Gutscheinen. In seiner Begrüßungsansprache
bedankte sich Reiner Stadelmaier, stellvertretender
Bundesgeschäftsführer der DLRG bei den Verantwortungsträgern der
Polizeien und des Bundesgrenzschutzes sowie den Trainern für ihr
hohes Engagement für das Rettungsschwimmen und die
Rettungsschwimmausbildung.

Hans-Joachim Bartholdt, Ehrenpräsident der DLRG und im Präsidium
der DLRG verantwortlich für den Wettbewerb unterstrich in seiner
Ansprache die erfolgreiche Tradition des Preises und bezeichnete auch
aus eigener Erfahrung als Polizeibeamter eine guten Schwimm- und
Rettungsschwimmausbildung als "Handwerkszeug für praxisorientiertes
Handeln". Diese Auffassung wurde vom Ersten Polizeihauptkommissar
Dietmar Schellhammer bestätigt.

"Trainierte Beamte sind den Aufgabe des polizeilichen Alltags,
insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen und höherer
Gewaltbereitschaft von Straftätern, besser gewachsen", betonte der
Leiter des Zentralen Sportdienstes für die Polizei des Lande
Niedersachsen.

Die Preisverleihung nahm der Vizepräsident der niedersächsischen
DLRG, Dietrich Irrgang vor, unterstützt durch Polizeihauptkommissar
Hartmut Meyer, der als Beauftragter der DLRG seit den
Polizeiwettbewerb betreut. Erfreulich am diesjährigen Wettbewerb war
die große Beteiligung am Wettbewerb mit Bewerbungen von Sachsen bis
Schleswig-Holstein, die sich auch in einer starken regionalen
Verteilung der Preisträger zeigte.

Quelle:
DLRG Pressestelle

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DRF - Fortbildung russischer Ärzte in Bad Saarow
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:23 Uhr
Datum:
Donnerstag, 30.Oktober 2003
14 Notärzte aus verschiedenen Teilen der russischen Föderation sind vom 28. Oktober bis zum 1. November 2003 in der Landesrettungsschule Brandenburg e. V. zu Gast. Sie nehmen dort an dem Pilotkurs "Luftrettung für leitende Notärzte der GUS-Staaten" teil. Initiiert wurde diese Fortbildung durch die DRF, die in Bad Saarow den Rettungshubschrauber "Christoph 49" betreibt.

Die DRF hat im Laufe ihrer 30-jährigen Geschichte bereits mehrere Staaten beim Aufbau eines Luftrettungssystems unterstützt. Seit 2001 unterhält sie auch vertragliche Beziehungen mit der russischen Föderation zum Aufbau der Luftrettung, die unter anderem die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Personals beinhalten. Dazu kooperiert die DRF mit dem Allrussischen Zentrum für Katastrophenmedizin "Zaschita", der zentralen Einrichtung des Ministeriums für Gesundheitswesen der Russischen Föderation zur Planung und Durchführung von gesundheitlichen Maßnahmen im Katastrophenschutz. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden in Bad Saarow nun erstmals russische Ärzte im Bereich Luftrettung geschult. Auf dem Unterrichtsplan stehen unter anderem folgende Themen: die Organisation der Notfallmedizin und Luftrettung in Deutschland und Europa, die Qualifikationsanforderungen für medizinisches Personal in der Luftrettung sowie Einweisungen in die Flugsicherheit und in die medizintechnische Ausrüstung eines Rettungshubschraubers. Außerdem sind notfallmedizinische Übungen geplant.


Quelle:
DRF Pressestelle

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Das Rote Kreuz bleibt im Irak trotz Anschlag
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
12:22 Uhr
Datum:
Donnerstag, 30.Oktober 2003
Das Rote Kreuz bleibt trotz des Anschlags auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Montag im Irak tätig. „Wir dürfen gegenüber Terroristen nicht nachgeben. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, weiterhin im Irak zu helfen“, sagt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Knut Ipsen.

Das IKRK, das innerhalb der Rotkreuzbewegung die Einsätze im Irak koordiniert, hat am Mittwoch beschlossen, im Irak tätig zu bleiben. Dabei leistet das Rote Kreuz humanitäre Hilfe, besucht Gefangene und beobachtet die Rolle der Besatzungsmacht im Land.

Einige Delegierte werden nicht mehr in Bagdad arbeiten und alle internationalen Delegierten werden gefragt, ob sie im Land bleiben wollen.

Zur Zeit findet eine Auswertung der Sicherheitssituation statt. Aus Sicherheitsgründen werden momentan keine genaue Zahlen über die gegenwärtige oder zukünftige Mitarbeiterzahl veröffentlicht.

Die Mehrzahl der Rotkreuz-Mitarbeiter im Irak sind Einheimische. Sie werden in ihrer Arbeit vom Irakischen Roten Halbmond unterstützt.

Das Rote Kreuz wird auch weiterhin auf militärischen Schutz verzichten. Die Rotkreuz- und Rothalbmondembleme sind für alle Parteien Garant, dass es sich bei jenen, die es tragen, um neutrale, unbewaffnete humanitäre Helfer handelt.

Das Rote Kreuz ist seit Ausbruch des Iran-Irak-Krieges (1980 bis1988) ohne Unterbrechung im Irak tätig. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist es, den irakischen Roten Halbmond aufzubauen, um eng mit irakischen Helfern zu arbeiten. Mit Hilfe der Rothalbmondgesellschaften werden Krankenhäuser im ganzen Land unterstützt, der Katastrophenschutz ausgebaut, Hilfsgüter ausgeliefert, Erste Hilfe-Trainings angeboten, Prothesen-Zentren mit speziellen Prothesen für Kinder betrieben sowie die Trinkwasserversorgung in weiten Regionen sichergestellt. Schwerpunkt der DRK-Arbeit ist der Aufbau einer Entbindungsklinik in Bagdad, eines Kinderkrankenhauses in Hilla sowie zweier Rehabilitationszentren (in Basra und Suleimaniya) für Minenopfer und Kriegsverletzte.

Quelle:
DRK Pressestelle

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Bayern - HvO mit Blaulicht ausstatten
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:39 Uhr
Datum:
Freitag, 24.Oktober 2003
Helfer vor Ort und First Responder dürfen in Bayern bei ihren Einsätzen
künftig Blaulicht und Martinshorn verwenden. Das Bayerische
Verkehrsministerium hat grünes Licht für eine Neuregelung der
Blaulichtberechtigung im Rahmen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
(StVZO) gegeben. Laut Innenminister Dr. Günther Beckstein und Bayerns
Verkehrsminister Dr. Otto Wiesheu sollen die Helfer durch den Einsatz
der Sonderwarneinrichtungen schneller zum Unglücksort kommen können. "Je
eher sie bei den Verletzten sind und medizinische Soforthilfe leisten,
umso größer sind die Überlebens- und Heilungschancen", betonte Wiesheu.
Dieser Aspekt sei gerade für den ländlichen Raum wichtig, da dort kein
so engmaschiges Netz der regulären Rettungsdienste wie in Großstädten
bestehe, machte Beckstein deutlich. Die Neuregelung war in enger
Abstimmung mit dem Bayerischen Innenministerium entstanden.

Die notwendige Ausnahmeberechtigung für die Nutzung von Blaulicht und
Martinshorn erhalten die organisierten Ersthelfergruppen, die bei den
Hilfsorganisationen Helfer vor Ort und bei den Feuerwehren First
Responder genannt werden, bei den jeweiligen Bezirksregierungen.
Dringend erforderlich dabei ist unter anderem, dass sie mit Zustimmung
des Rettungszweckverbandes im aktuellen Alarmierungsplan der örtlichen
Rettungsleitstelle eingebunden sind, alleinige Nutzer des Fahrzeugs sind
und dass für die Fahrzeuge die notwendige erweiterte Versicherung
besteht. Die Änderung der Fahrzeugpapiere erfolgt dann kostenfrei bei
der jeweiligen Zulassungsstelle. Die Minister halten die Neuregelung für
eine ausgewogene Kompromisslösung. „Wir haben damit sowohl die
Belange des Rettungswesens als auch der Verkehrssicherheit unter einen
Hut bringen können“, merken sie an. Rettungsfahrzeuge mit
Blaulicht haben ein etwa achtmal so hohes Unfallrisiko wie gewöhnliche
Straßenverkehrstei! lnehmer. Der Gesetzgeber ist daher beim
blaulichtberechtigten Nutzerkreis, der im wesentlichen die Polizei, die
Feuerwehr und den Rettungsdienst umfasst, sehr restriktiv.

Auch die neuerdings auf dem Markt erhältlichen mobilen Dachaufsetzer,
die Blaulicht und Martinshorn in einem Gerät vereinen, dürfen Helfer vor
Ort und First Responder künftig mit einer Ausnahmeberechtigung
verwenden. Dadurch können sie sich den teuren Einbau eines fest
installierten Martinshorns, die Abnahme durch den TÜV und die Kosten für
den Wiederausbau vor dem Kfz-Verkauf sparen. Die Genehmigung dieser
neuen Geräte war ursprünglich von den Notärzten für ihre privaten Pkws
angeregt worden. Das Verkehrsministerium hat diesem Wunsch entsprochen
und auf die Helfer vor Ort und First Responder ausgeweitet.

First Responder und Helfer vor Ort sind ein zusätzliches Glied in der
Rettungskette zwischen der Laienhilfe und dem qualifizierten
Rettungsdienst. Man versteht darunter speziell für lebensrettende
Maßnahmen ausgebildete Personen, die ehrenamtlich tätig sind. Sie werden
in bestimmten Fällen parallel zum Rettungsdienst von der
Rettungsleitstelle alarmiert, damit sie die Zeit bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes verkürzen können. Bisher erlaubte die StVZO den Helfern
vor Ort bzw. First Respondern bei den Einsätzen das Fahren mit
Blaulicht und Martinshorn nicht. Bei Nutzung hätten sie keinen
Versicherungsschutz gehabt und sich dem Risiko strafrechtlicher Haftung
ausgesetzt. Das Rettungswesen hatte in der Vergangenheit darauf
aufmerksam gemacht, dass First Responder bzw. Helfer vor Ort in vielen
Fällen effektivere Soforthilfe leisten könnten, wenn sie in der Lage
wären, den Unfallort schneller zu erreichen.

Quelle:
Bayerisches Staatsministerium des Innern

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DLRG mit Briefmarke geehrt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:38 Uhr
Datum:
Freitag, 24.Oktober 2003
Berlin / Bad Nenndorf. Das Sonderpostwertzeichen aus der Reihe „Dienst am Nächsten“ hat einen Wert von 1,44 Euro und zeigt in stilisierter Form zwei Rettungsschwimmer der DLRG bei der Sicherung eines Strandes. Der Kampf gegen das Ertrinken ist seit ihrer Gründung 1913 die zentrale Aufgabe der mittlerweile weltweit größten privaten Wasserrettungsorganisation. Dabei können die Lebensretter eine erfolgreiche Bilanz ihrer bisherigen Arbeit ziehen – so sanken die Ertrinkungszahlen im Verlauf der Jahrzehnte um knapp 90 Prozent auf rund 600 im Jahr 2002. DLRG Präsident Dr. Klaus Wilkens zeigte sich in seiner Rede anlässlich der Übergabe daher auch erfreut, dass die Marke zum 90. Geburtstag der DLRG erscheint. „Dass heute eine neue DLRG-Briefmarke vorgestellt wird, ist ein Zeichen der Anerkennung für den sozialen Einsatz der DLRG“, so der DLRG Präsident. Allerdings ergänzte Wilkens, dass neben der Anerkennung auch die direkte oder indirekte finanzielle Unterstützung notwendig sei, um die Qualität der DLRG-Arbeit zu erhalten. Wilkens weiter: „Dabei wird in Zukunft die Nachwuchsförderung und Ausbildung junger ehrenamtlicher Mitarbeiter eine noch größere Bedeutung erhalten, um den hohen Bedarf an qualifiziertem Personal für Aufklärung, Ausbildung und Einsatz befriedigen zu können.“

Quelle:

DLRG

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DRK-Generalsekretär zum Bundeswehreinsatz Afghanistan
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:37 Uhr
Datum:
Freitag, 24.Oktober 2003
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt einen erweiterten Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, wenn der Einsatz das Ziel verfolgt, die Sicherheitslage für die Zivilbevölkerung zu verbessern. Das DRK lehnt aber militärischen Schutz bei humanitären Operationen grundsätzlich ab und warnt davor, Soldaten als humanitäre Helfer einzusetzen.

Der Bundestag entscheidet am Freitag, den 24. Oktober, ob er eine Ausweitung des Bundeswehreinsatzes über die Hauptstadt Kabul hinaus befürwortet. Zudem wird über die Stationierung eines Wiederaufbauteams mit maximal 450 Soldaten in der Region Kundus entschieden.

„Wenn Soldaten als Helfer auftreten, gefährdet dies die Neutralität der humanitären Hilfe und somit auch das Leben der Helfer. Nur eine neutrale und unparteiliche Arbeitsweise vor Ort, gibt dem Roten Kreuz den Zugang zu allen Konfliktopfern. Daher fordern wir klare Grenzen zwischen Militär und Helfern“, sagt DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil.

Das internationale Rote Kreuz ist mit mehr als 100 internationalen Helfern und 1.300 einheimischen Helfern in Afghanistan tätig. Zu ihren Aufgaben gehören die Betreuung von 2.500 Kriegsgefangenen, die Verbreitung des internationalen Völkerrechtes und die Einhaltung der Genfer Konventionen sowie die Unterstützung der Krankenhäuser und Orthopädiezentren für Minenopfer.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit 1988 ist Afghanistan aktiv. Zu den Aufgaben des DRK, das ca. 500.000 bis 1.000.000 Euro jährlich in Afghanistan einsetzt, gehören:
- Nahrungsmittelnothilfe für Bedürftige in den Großstädten und auf dem Land
- Finanzierung von Hilfsgütern wie Kohle, Zelte, Decken und Kochgeschirr
- Personaleinsätze von Ärzten, Schwestern, Logistikern und Verwaltungskräften
- Bereitstellung von Medikamentensets für Basisgesundheitsstationen
- Mitwirkung beim Ausbau des Provinzhospitals in Kandahar
- Lieferung von Gebrauchtkleidung aus eigenen Beständen
- Überlebenshilfe für die Opfer der beiden Erdbeben des Jahres 1998
- Mitwirkung am Wiederaufbau des Krankenhauses von Kundus
- Bau von Brunnen, Latrinen und Müllsammelstellen sowie Durchführung von Trainingsmaßnahmen zur vorbeugenden Gesundheitsversorgung in Jalalabad
- Betrieb und Weiterentwicklung von fünf Marastoons (Armenhäuser) zur Versorgung von obdachlosen Familien in Kabul, Kandahar, Herat, Mazar-I-Sharif und Jalalabad

Das Rote Kreuz leistet seit über 100 Jahren humanitäre Hilfe in Konfliktregionen. Das Rotkreuz-Emblem ist dabei für alle Parteien der Garant, dass es sich bei jenen, die es tragen, um neutrale, unbewaffnete humanitäre Helfer handelt. Das Emblem und seine Verwendung ist in den Genfer Konventionen festgelegt und geschützt.

Quelle:
DRK Pressestelle

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Neues Seenotrettungsboot für die Station Eiderdamm
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:36 Uhr
Datum:
Freitag, 24.Oktober 2003
Auf den Namen PAUL NEISSE ist am Donnerstag, dem 23. Oktober 2003, ein neues Seenotrettungsboot für die Station Eiderdamm (Schleswig-Holstein) getauft worden. Die bislang hier stationierte H. J. KRATSCHKE wurde abgelöst. Paul Neisse (1908 - 2001), Kaufmann aus Hamburg und mehrfacher Patentinhaber im Bereich der Büromaschinentechnik, fühlte sich schon in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts dem Seenotrettungswerk verbunden und zählte zu den ständigen Förderern. In seinem Nachlass bedachte er die DGzRS mit einer großzügigen Zuwendung, verbunden mit dem Wunsch, ein Seenotrettungsboot nach ihm zu benennen.

Zur Erinnerung an Paul Neisse taufte die 14-jährige Vanessa Ziems aus dem engeren Freundeskreis der Familie das Boot der Tradition entsprechend mit einer Flasche Sekt auf den Namen seines Spenders und übergab das Boot seiner Bestimmung.
Der ehrenamtlich tätigen Freiwilligenbesatzung unter der Leitung von Vormann Ernst Kier wünschte sie “allzeit gute Fahrt und stets eine glückliche Heimkehr”.

Der stellvertretende Vorsitzer des Seenotrettungswerks, Christel Vinnen, ging in seiner Rede auf die junge Geschichte der 1977 gegründeten Station Eiderdamm ein und betonte: ”Es hat sich schnell gezeigt, dass die Einrichtung dieser Station in dieser Region durchaus sinnvoll war. (...) Wir sind überzeugt, mit dieser neuen Technik unsere zukünftigen Aufgaben hier noch effizienter erfüllen zu können.”

Das neue Seenotrettungsboot, das auf der bewährten 9,5 m-Klasse basiert, wurde um zwei Spantenlängen auf 10,10 Meter verlängert. Es verfügt über einen geschlossenen, sehr geräumigen Aufbau.

Der Deltarumpf mit seiner größten Breite am Heck trägt zu einem optimalen Seegangs- und Steuerverhalten bei. Bei 10,10 Metern Länge, 3,61 Metern Breite und einem Tiefgang von nur 96 Zentimetern ist dieses Boot ideal geeignet für Flachwassereinsätze im Küstenbereich, kann aber auch bei extrem schweren Wetterlagen und Seegangssituationen sicher manövrieren.

Die PAUL NEISSE ist - wie üblich bei der DGzRS - als Selbstaufrichter konstruiert und übersteht eine komplette Durchkenterung (“Eskimorolle”). Der Bau erfolgte durch die Werft Lürssen-Bardenfleth (Niedersachsen) an der Unterweser.

Die auf der Station Eiderdamm abgelöste H. J. KRATSCHKE, ein 19 Meter langer Seenotkreuzer aus dem Baujahr 1969, wird jetzt ausgemustert und den Besuchern der DGzRS-Zentrale in Bremen ab Frühjahr 2004 als Museumsschiff zugänglich sein.

Die DGzRS ist zuständig für den Such- und Rettungsdienst (SAR-Dienst = Search and Rescue) im Seenotfall. Sie führt diese Aufgaben eigenverantwortlich durch.

Zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben verfügt die Gesellschaft heute über eine Rettungsflotte von 62 leistungsstarken Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten auf 54 Stationen zwischen der Emsmündung im Westen und der Pommerschen Bucht im Osten.

Die 185 fest angestellten und über 700 freiwilligen Rettungsmänner sind bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr zum Einsatz bereit. Alle SAR-Maßnahmen werden von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC BREMEN = Maritime Rescue Co-ordination Centre) zentral koordiniert und überwacht.

Allein 2002 haben die Seenotretter 2563 Einsatzfahrten durchgeführt und dabei 248 Menschen aus Seenot sowie weitere 1192 Personen aus kritischen Gefahrensituationen befreit. Seit Gründung des Rettungswerks verdanken über 70 000 Schiffbrüchige ihr Leben dem schnellen und selbstlosen Eingreifen der Seenotretter. Allerdings: 45 Rettungsmänner sind in dieser Zeit im Einsatz auf See geblieben.

Die Arbeit des deutschen Seenotrettungsdienstes wird ausschließlich durch freiwillige Förderbeiträge und Spenden aus allen Teilen des Landes finanziert. Die DGzRS, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, beansprucht zur Erfüllung ihrer Aufgaben keine Steuergelder. Als “Zeichen für Vertrauen” wurde ihr vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin das Spenden-Siegel verliehen.

Quelle:
DGzRS

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Nachteinsatz für Seenotretter: 85 Personen in Sicherheit
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:35 Uhr
Datum:
Freitag, 24.Oktober 2003
85 Touristen sind in der Nacht zum Dienstag, dem 21. Oktober 2003, im Zingster Strom (Halbinsel Darß/Mecklenburg-Vorpommern) von der Besatzung des Seenotrettungsbootes ZANDER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus Gefahr befreit worden, nachdem ihr Ausflugsschiff mit einem Getriebedefekt gestrandet war. Um 22.45 Uhr wurden die Männer, Frauen und Kinder im Hafen von Zingst von DGzRS-Helfern empfangen und erstversorgt.

Das ca. 30 Meter lange Schiff war am Nachmittag ausgelaufen. Ziel war die Halbinsel “Große Kirr”, wo man Kranichschwärme beobachten wollte. Auf der Rückreise bemerkte der Kapitän den Schaden am Antrieb. Bei Windstärken zwischen sieben und acht Beaufort (bis 74 km/h Windgeschwindigkeit) aus östlichen Richtungen trieb das flachgehende Schiff manövrierunfähig auf eine Untiefe.
Der Alarm erreichte die Seenotretter um 19.30 Uhr. Mit dem schnellen und wendigen Boddenboot ZANDER sicherten sie den Havaristen an der Strandungsstelle und organisierten ein zweites Fahrgastsschiff, das alle Passagiere übernahm und nach Zingst brachte.
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50 Jahre MHD/ Bundespräsident würdigt Ehrenamt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
11:45 Uhr
Datum:
Dienstag, 30.September 2003
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Malteser Hilfsdienstes
betonte Bundespräsident Johannes Rau die Notwendigkeit ehrenamtlichen
Engagements und würdigte die herausragenden Leistungen der Malteser
in Deutschland und weltweit: "Das sind 50 Jahre Linderung von Leid,
Abwenden von Gefahren und Hinwendung zum Nächsten! Wer könnte das
besser, als Christen." Die Malteser und andere Hilfsorganisationen
seien unersetzlich und dürften sich nicht verstecken, so der
Bundespräsident.

Fra' Andrew Bertie, Großmeister des Souveränen Malteser
Ritterordens, dankte - auch im Namen der Malteser-Ordensregierung -
allen Helferinnen und Helfern der Hilfsorganisation: "Ich drücke
Ihnen meine Bewunderung und Anerkennung für Ihren selbstlosen Dienst
an den Hilfsbedürftigen und Kranken aus. Sie erfüllen damit den
Auftrag des Seligen Gerhards, unseres Ordensgründers." Das
Ordensoberhaupt bat die Repräsentanten, seinen Dank für die Taten und
Leistungen bundesweit in alle Gliederungen hineinzutragen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, wies auf die
bundesweiten immensen Einnahmeausfälle und aufgebürdeten
Aufgabenerweiterungen für Kommunen hin. "Ohne die tatkräftige
Unterstützung durch die unzähligen ehrenamtlichen Engagierten wäre es
nicht möglich, soziale Strukturen zu sichern und die vielfältigen
Hilfsangebote zu erhalten". Als beeindruckend bezeichnete Schramma
die große Zahl der Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienstes - in
Köln seien viele Bereiche des sozialen Miteinanders ohne den MHD
nicht vorstellbar.

In seinem Festvortrag ging Professor Heinrich Pompey, Universität
Freiburg, vor allem auf den Leitsatz der Malteser "Bezeugung des
Glaubens und Hilfe den Bedürftigen" ein: "Die Bezeugung des Glaubens
und Hilfe den Bedürftigen sind nicht getrennte Wirklichkeiten:
Bezeugung des Glaubens ist Hilfe den Bedürftigen und eine Hilfe für
Bedürftige ist Bezeugung des Glaubens." Er forderte das Malteser-
Management dazu auf, die Einrichtungen der Malteser zu Orten einer
'Zivilisation der Liebe' zu machen.

Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des
Malteser Hilfsdienstes, würdigte die Aufbauleistung des anwesenden
Gründungsmitglieds Dieter Graf Landsberg-Velen. Er habe das Fundament
mitbegründet, das bis heute das unermüdliche Engagement tausender
ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ermögliche. Heereman machte
deutlich, dass jedoch auch zukünftige Herausforderungen zu bewältigen
seien - unter anderem durch das absehbare Ende des Zivildienstes. Im
Hinblick auf die politischen Rahmenbedingungen stellte Heereman fest:
"Die Ignoranz der Bundesregierung gegenüber der Bedeutung
bürgerlichen Engagements in den nicht öffentlichen, also in den
privaten Hilfsorganisationen, ist nicht nur einfach ein Ärgernis,
sondern unbeschreibliche Verantwortungslosigkeit!"

Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Hilfsdienst-Präsident,
zeigte im Rahmen des Pressegespräches die vielfältigen Tätigkeiten
der Malteser auf. Er stellte klar: "Glauben und fromme Sprüche machen
es nicht alleine. Es geht darum Nöte zu sehen und zu handeln! Wir
Malteser haben dazu genau die richtige Mischung: Glauben und Helfen
ist eine Botschaft, wie sie schöner nicht sein kann!"

Quelle:
MHD

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Der schöne Sommer forderte 332 Menschenleben
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
18:17 Uhr
Datum:
Freitag, 19.September 2003
DLRG verzeichnet weiteren Anstieg bei Ertrinkungszahlen

Bad Nenndorf: In den ersten acht Monaten des Jahres sind in Deutschland mindestens 542 Menschen ertrunken. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum starben damit 52 Personen mehr. Das ist eine Steigerung von 11 Prozent. Allein in den Sommermonaten Juni bis August verloren 332 Menschen ihr Leben, das sind 35 Opfer mehr als im Sommer 2002. Diese Zahlen gab jetzt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bekannt.

Nach Angaben ihres Präsidenten Dr. Klaus Wilkens liegt die Zahl der Todesfälle Ende August auch über den Ergebnissen der gesamten Jahre 2000 und 2001. „Der schöne lange Sommer mit Temperaturen bis zu 40° Celsius hat wesentlich zu dieser negativen Entwicklung beigetragen. Leichtsinn, Selbstüberschätzung, aber auch eine erhöhte Zahl Herz-Kreislauf-bedingter Unfälle als Folge der Hitze sind die Hauptursachen. Die meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich an unbewachten Badestellen der Binnengewässer“, so die Analyse des DLRG-Präsidenten.
„Nach dieser Zwischenbilanz müssen wir am Jahresende wohl wieder mit einem deutlichen Anstieg bei den Ertrinkungsopfern rechnen“, zeigt Wilkens eine traurige Perspektive auf.
In Seen und Teichen starben 220, in Flüssen 194 Personen. Mit 414 Todesfällen sind Binnengewässer der Unfallschwerpunkt Nummer eins. Drei von vier Opfern verloren dort ihr Leben. Im Vergleich dazu sind die Küsten von Nord- und Ostsee relativ sichere Badegebiete. Lediglich 22 Menschen kamen im Meer ums Leben, sieben Personen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Die meisten Küstengebiete werden in den Sommermonaten von unseren gut ausgebildeten Rettungsschwimmern bewacht. Sie können bei Badeunfällen schnelle Hilfe leisten und Schlimmeres verhindern, denn das Zeitfenster zwischen Leben und Tod ist bei Wasserunfällen mit höchsten fünf Minuten sehr klein. Das Risiko zu Ertrinken ist durch die ständige Einsatzbereitschaft der DLRG-Retter also deutlich geringer als an unbewachten Badestellen,“ erläutert Dr. Wilkens die Unterschiede in den Gefahrenlagen und die Erfolge eines qualifizierten Wasserrettungsdienstes.
In Nordrhein-Westfalen sind bis Ende August 104 Menschen ertrunken, 39 Personen mehr als im Vorjahr. Das bevölkerungsreichste Bundesland führt damit die Länderstatistik an, gefolgt von Bayern mit 94 Badetoten. Auf Rang drei und vier rangieren mit Baden-Württemberg (60) und Niedersachsen (59) zwei weitere Flächenländer. Die wenigsten Menschen, jeweils zwei, ertranken im Saarland und in Bremen. In den fünf neuen Bundesländern starben in diesem Jahr 113 Menschen, davon 35 in Mecklenburg-Vorpommern und 30 in Brandenburg.

In der Altersstatistik zeigt sich folgendes Bild: In der Altersklasse der 41-45-Jährigen ertranken 46 Personen, gefolgt von den 21-25-Jährigen mit 40 Opfern. Die Sterblichkeitsrate durch Ertrinken bei den Kleinsten bis zu fünf Jahren ist hingegen rückläufig. Bis Ende August kamen 31 Jungen und Mädchen im Vorschulalter ums Leben, das sind acht Opfer weniger als im Vorjahreszeitraum. Der DLRG-Präsident führt diese positive Entwicklung nicht zuletzt auf die bundesweite Kampagne von DLRG und NIVEA in Zusammenarbeit mit den Kindergärten zurück: „Die frühzeitige Aufklärung der Kleinsten über Gefahren im und am Wasser trägt erste Früchte,“ so Dr. Wilkens.
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44. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:50 Uhr
Datum:
Donnerstag, 11.September 2003
Deutschlands beste Lebensretter am 20. September 2003 in Hamburg

Am 20. September 2003 findet in der Hamburger Innenstadt (Fußgängerzone, Binnenalster) die 44. Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe statt. Teilnehmen werden die 19 Siegermannschaften der DRK-Landesverbände, die sich aus 5.000 Ortsvereinen über Kreis- und Landesebene qualifiziert haben. Die Gruppen müssen in einem Erste-Hilfe-Parcours in Theorie und Praxis beweisen, wie gut sie ausgebildet sind und wie schnell sie helfen können. Rund 500 Gäste werden zu diesem Rotkreuz-Event erwartet.

Programm 20. September 2003
08.00 Uhr Eröffnung des Wettbewerbs durch den DRK-Bundesarzt Dr. Volker Grabarek an der Heinrich-Wolfgast-Schule
08.15 Uhr Beginn des Wettbewerbs
17.00 Uhr Ende des Wettbewerbs
20.00 Uhr Siegerehrung in der Geschäftsstelle des DRK-Landesverbandes, Behrmannplatz 3


Quelle:
DRK

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DGzRS - HERMANN MARWEDE von der DGzRS offiziell in Dienst gestellt
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:48 Uhr
Datum:
Donnerstag, 11.September 2003
"11.30 Uhr fest auf Station Helgoland. Klar P 3!" hat sich am Dienstag, dem 9. September 2003, der Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) von seiner Position im Südhafen auf der Hochseeinsel Helgoland über Funk gemeldet und damit offiziell seinen Dienst auf der Seeposition Deutsche Bucht aufgenommen.
Nach der zweijährigen Planungsphase, 24 Monaten Bauzeit und 60 Tagen erfolgreicher Erprobung für Schiff und Besatzung in Nord- und Ostsee haben jetzt Alltag und Bordroutine auf der DGzRS-Station bei dem roten Felsen begonnen. Einsätze für Berufs- und Freizeitschifffahrt werden nun neben Kontrollfahrten die Arbeit der Rettungsmänner an Bord des Seenotkreuzers prägen.
Im Beisein zahlreicher Repräsentanten des öffentlichen Lebens auf der Hochseeinsel übergab Michael Grobien, stellvertretender Vorsitzer der DGzRS, den Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE offiziell seiner Bestimmung. Vor dem Stationsgebäude im Südhafen zitierte er aus dem Grußwort, das der Schirmherr der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Bundespräsident Johannes Rau, anlässlich der Taufe des neuen Seenotkreuzers übermittelt hatte:
"Die DGzRS ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt... Die großartigen Leistungen der DGzRS sind vor allem den Rettungsmännern und Rettungsfrauen und all denen zu danken, die an Land für den reibungslosen Ablauf der Einsätze Sorge tragen... Ich bin mir gewiss, dass die DGzRS auf die kommenden Herausforderungen gut vorbereitet ist. Sie sorgt auch künftig dafür, dass moderne Technik den Rettern größtmögliche Sicherheit und optimale Voraussetzungen zur Hilfeleistung bietet. Der neue Seenotkreuzer zeigt das einmal mehr."
Mit der HERMANN MARWEDE stellt sich die DGzRS rechtzeitig auf neue Herausforderungen ein – nach dem Motto: Handeln, bevor etwas passiert. Nach Prognosen der Klimaforscher muss zukünftig in unseren Breitengraden mit extremeren Großwetterlagen gerechnet werden, die See wird rauer. Verkehrsexperten wiederum gehen davon aus, dass der Seeverkehr in nahezu allen seinen Facetten weiter zunehmen wird. Dies gilt nicht nur für die Personenschifffahrt, sondern beispielsweise auch für Gefahrguttransporte in Nord- und Ostsee. Aus diesen Gründen hat sich die DGzRS zum Bau dieses Seenotkreuzers und für seine Stationierung auf Helgoland entschieden.
Im Rahmen der Absicherung der Deutschen Bucht nimmt Helgoland für den Such- und Rettungsdienst seit jeher eine Schlüsselposition ein. So hatte die DGzRS bereits 1892 auf dem roten Felsen ein Ruderrettungsboot in Dienst gestellt. Legendäre Vormänner sind von Helgoland aus nicht selten unter schwierigsten Bedingungen in den Einsatz gefahren. Im Archiv der DGzRS tauchen Namen auf wie Daniel Denker, Rickmer Bock, Max Prien oder – aus jüngerer Vergangenheit – Peter Gruhlke und Claus Pichlo, um nur einige zu nennen. In diese Aufzählung gehört natürlich auch Paul Denker, der am 23. Februar 1967 mit seinen Kollegen Hans-Jürgen Kratschke, Günter Kuchenbecker und Otto Schülke sowie drei bereits geretteten holländischen Fischern auf See geblieben ist. Das tragische Unglück der ADOLPH BERMPOHL im orkanartigen Wintersturm ist auf der Insel und in Reihen des Seenotrettungswerks nach wie vor allgegenwärtig. Aufgrund der besonderen Lage und der damit verbundenen außerordentlichen Anforderungen sind auf Helgoland stets besonders leistungsfähige Einheiten zum Einsatz gekommen. Dazu zählen die Motorrettungsboote RICKMER BOCK und MATTHÄUS MÖLLER sowie die Seenotkreuzer HERMANN APELT, die bereits erwähnte ADOLPH BERMPOHL, die HERMANN RITTER und die WILHELM KAISEN.
Mit der HERMANN MARWEDE stellt die DGzRS heute den größten und leistungsstärksten Seenotkreuzer in der 138-jährigen Geschichte des Rettungswerks in Dienst: 46 Meter lang, mehr als 9.200 PS stark (verteilt auf drei Maschinen), 25 Knoten schnell! Dazu kommt eine Feuerlösch-Kapazität mit einem Ausstoß von insgesamt rund 42.000 Litern Wasser pro Minute.
Der Namengeber des neuen Seenotkreuzers Hermann Marwede, geboren 1878 in Bremen und dort 1959 verstorben, war rund 50 Jahre lang persönlich haftender Gesellschafter der Brauerei Beck & Co. Während dieser Zeit hatte er entscheidenden Anteil an der positiven Entwicklung und am Wiederaufbau des Unternehmens nach dem Zweiten Weltkrieg. Seiner Heimatstadt Bremen, in der die Zentrale der DGzRS ihren Sitz hat, fühlte er sich stets auf das Engste verbunden.
"Und bitte gestatten Sie mir auch, heute ganz privat ein wenig stolz zu sein," so Michael Grobien wörtlich, "denn hinter dem Namen HERMANN MARWEDE verbirgt sich mein Großvater; hinter dem Namen VERENA für das Tochterboot meine Mutter. Zwölf Enkel und Urenkel von Hermann Marwede haben mit ihren Spenden ganz wesentlich zur Finanzierung dieses Neubaus, der insgesamt knapp 15 Millionen Euro gekostet hat, beigetragen."
Abschließend zitierte Michael Grobien aus einem Grußwort von Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: "Nicht erst in diesen schwierigen Zeiten hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Staat gut beraten ist, auf die eigene Wahrnehmung solcher Aufgaben zu verzichten, die von privaten Organisationen wirksamer und, wie bei der Seenotrettung, vor allem auch wesentlich wirtschaftlicher wahrgenommen werden können... Uns ist sehr daran gelegen, dazu beizutragen, dass die bewährten Strukturen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger erhalten bleiben und gestärkt werden. Basis dieser Strukturen sind die der DGzRS vertraglich zugesicherte Unabhängigkeit und Eigenständigkeit... Die Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote und die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS als zentrale Koordinierungsstelle bilden in diesem Zusammenhang eine unverzichtbare Einheit."


Quelle:
DGzRS

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DRK-Langen - Einsatz IRONMAN GERMANY
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:10 Uhr
Datum:
Sonntag, 13.Juli 2003
Einen ruhigen Einsatz erlebten die Einsatzkräfte des Langener DRK heute beim IRONMAN GERMANY am Langener Waldsee.

Lediglich mehrere kleinere Hilfeleistungen mußten die 18 Einsatzkräfte - darunter auch Notarzt Dr. med. Frank Naujoks versorgen. Dabei handelte es sich um erschöpfte Schwimmer, sowie einige kleinere Schnittwunden.

Bereits um 04:15 rückte die Truppe von DRK-Bereitschaftsleiter Björn Krienke zum Waldsee aus und sicherte das Großereignis ab. Unterstützt von einem Rettungswagen der DRK-Ortsvereinigung Egelsbach, waren die Helfer sowohl beim Schwimmstart, bei der Ankunft der Schwimmer in der Wechselzone, als auch auf der Radstrecke durch den Kreis Offenbach zur Stelle. Um 11 Uhr war der Einsatz beendet.

Reibungslos gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der DLRG, die auch in diesem Jahr für die Wasserrettung zuständig war.

Die erschöpften Schwimmer wurden mit den Rettungsbooten der DLRG an einen Übergabepunkt am Ufer gebracht und dort vom DRK-Personal übernommen.

Der Langener Einsatzabschnitt ist Teil des IRONMAN-Großeinsatzes, bei dem das DRK mit rund 300 ehrenamtlichen Helfer im gesamten Rhein-Main-Gebiet im Einsatz hat und für den gesamten Rettungsdienst an Land zuständig ist.

Quelle:
DRK Langen

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Malteser aus dem Rheinland retten Raver an der Spree
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
13:03 Uhr
Datum:
Sonntag, 13.Juli 2003
(12./13. Juli 2003) - "Erschöpft, aber zufrieden!" lautet die erste Bilanz
der Malteser-Helfer aus dem Rhein-Sieg-Kreis in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Den ganzen Tag und bis tief in die Nacht hatte die 50-köpfige Gruppe aus Bad Honnef, Bornheim, Hennef und Siegburg bei der Love-Parade in Not geratene Raver gerettet.

Die Bad Honnefer und Siegburger Malteser fischten als sogenannte "Tragetrupps" im Schatten der Siegessäule ihre Patienten aus der Menschenmenge. Sie leisteten Erste Hilfe und transportierten die Verletzten dann zu den rund um den Kreisel angeordneten Sanitätsstationen. Etwa einen halben Kilometer weiter Richtung Brandenburger Tor hatten unterdessen die Bornheimer Malteser unter der Leitung des stellvertretenden Kreis-Einsatzleiters Marlon Konertz eine Sanitätsstation aufgebaut. Im Laufe des Tages leisteten sie hier über 100 Mal medizinische Hilfe, vom Pflaster über die Kopfschmerztablette bis hin zu Sofortmaßnahmen gegen drohenden Kreislaufkollaps.

Vor allem Patienten mit Kreislaufproblemen hatten die Malteser zu versorgen. Darüber hinaus gehörten Alkoholvergiftungen, Schnitt- und Platzwunden und Kopfschmerzen zu den am häufigsten gestellten Diagnosen. Routine für die Rettungssanitäter und -assistenten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, von denen viele bereits zum wiederholten Male bei der Love-Parade dabei waren.

Ganz nebenbei behoben die rheinischen Malteser dann auch einen "textilen" Notfall: Eine Raverin hatte die Bornheimer Sanitätsstation aufgesucht, weil ihr ohnehin knapper Rock wegen eines defekten Gummizugs seinen Dienst zu versagen drohte. Die kreativen Sanitäter sicherten das Textil mit einer improvisierten Konstruktion aus Heftpflaster und einer Kanüle.

Für die Rhein-Sieg-Malteser ist der Einsatz bei der Love-Parade bereits ein fester Bestandteil ihres Jahresprogramms geworden. Zum einen werden sie in Berlin als einsatzerfahrene Rettungskräfte geschätzt, zum anderen nutzen sie die Gelegenheit, ihre Nachwuchshelfer praktische Erfahrung sammeln zu lassen.

Insgesamt wirkten bei dem deutschlandweit größten Sanitätseinsatz 850
Sanitäter und 45 Ärzte mit. Allein rund 100 Einsatzkräfte kamen davon aus der Region Bonn/Rhein-Sieg.


Quelle:
MHD Bad Honnef

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Wettkampf - Johanniter beweisen hohen Leistungsstandard
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Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Montag, 30.Juni 2003
Ein hohes Leistungsniveau bewiesen die Johanniter bei ihrem 18. Bundeswettkampf am Wochenende in Magdeburg. Mehr als 1.000 haupt- und ehrenamtlich Aktive trafen sich in der Hauptstadt Sachsen-Anhalts, um bei dieser Olympiade des Rettens ihr Können im sportlichen Wettstreit unter Beweis zu stellen.

35 deutsche Mannschaften und ein Johanniter-Team aus dem polnischen Slupsk nahmen hieran teil. "Wir wollten sehen, wo wir stehen, uns mit anderen aus Europa messen", sagte Begleiterin Roksana Hereszka. Das Team arbeitet bereits jetzt nach den europäischen Rettungsrichtlinien. Sie werden zum 1. Januar des kommenden Jahres in Polen eingeführt. Die Mannschaft aus Polen wurde mit dem Gastpokal ausgezeichnet. Die Sieger in den verschiedenen Altersgruppen kamen aus Hessen, Nordrheinwestfalen, Bayern und Schleswig-Holstein.

Der Bundesarzt der Johanniter-Unfall-Hilfe, Prof. Dr. Horst Wilms, hob in seiner Bewertung der Wettkämpfe die ausgezeichneten Leistungen der Rettungsassistenten und Sanitäter hervor. "Der Standard ist überdurchschnittlich hoch", urteilte der Chirurg und Rettungsmediziner nach erfolgter Endauswertung. "Sanitäts- und Rettungsdienst bleiben Kernkompetenzen der Johanniter", betonte Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der Johanniter und ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr in seiner Eröffnungsansprache.

Alle zwei Jahre werden die Wettkämpfe auf Bundesebene ausgetragen.
Zu den "sportlichen" Disziplinen gehören neben einem theoretischen Teil Praxisübungen wie Herz-Lungen-Wiederbelebung, Lagerung und Transport verletzter Personen sowie richtige Wundbehandlung. Neben hauptamtlichen Rettungssanitätern und Schwesternhelferinnen gehen vor allem Kinder und Jugendliche an den Start. "Auch die kleinen Helfer sind hoch motiviert. Sie haben keine Scheu Unfallopfer zu behandeln, auf Menschen, die in Not sind, zuzugehen. Sie wissen, wie sie das Erlernte einsetzen können", weiß der Bundesarzt.


Quelle:
JUH
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DLRG führt neue Kennzeichen an Stränden und Badestellen ein
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Webmaster
Uhrzeit:
0:00 Uhr
Datum:
Donnerstag, 26.Juni 2003
Berlin/Bad Nenndorf - Die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat vor Beginn der Sommerferien
neue Kennzeichen zur Sicherung von Badestellen vorgestellt. Die neue
Warn- und Signalgebung mit rot/gelben Flaggen soll in den nächsten
Jahren weltweit an Stränden und Badegebieten im Binnenland eingeführt
werden. Rot-Gelb sind zukünftig die Farben, die Badegästen, Urlaubern
und Wassersportlern wichtige Hinweise über die Bewachung der Strände,
Risiken und andere Rahmenbedingungen geben werden.

Die DLRG als weltweit größte Wasserrettungsorganisation hat in der
International Life Saving Federation (ILS), dem Weltverband der
nationalen Wasserrettungsorganisationen, maßgeblich an der
Entwicklung mitgewirkt. Der ILS-Kongress in Santa Lucia hat vor
wenigen Wochen das neue Sicherheitskonzept verabschiedet. Wie Ortwin
Kreft, Ressorteiter Einsatz im DLRG-Präsidium und Vicechairman der
ILS-Rettungskommission, in einer Pressekonferenz in Berlin mitteilte,
gibt es bisher keine einheitliche Badestellenkennzeichnung. "Wenn es
überhaupt eine Signalgebung gibt, ist diese bis heute sehr
unterschiedlich. Bei weltweit 500.000 Ertrinkungsfällen pro Jahr
müssen wir die Sicherheitsstandards an Stränden und Badestellen
erhöhen. Dieses einfache und leicht verständliche Konzept ist ein
weiterer Schritt, den Ertrinkungstod nachhaltig zu bekämpfen," so
Ortwin Kreft. Eine rot-gelbe Flagge am Mast einer Wachstation zeigt
ein gekennzeichnetes Badegebiet an, das von Rettungsschwimmern
gesichert wird.

Dieselbe Farbgebung kann zusätzlich direkt am Strand angebracht
werden. Diese Kennzeichnung begrenzt dann das Badegebiet.
Strandabschnitte, die für die Sondernutzung von Wassersportgeräten
geeignet und bestimmt sind, werden durch eine schwarz-weiß
geviertelte Positionsflagge gekennzeichnet. In diesem Sektor können
Surfbretter, Segelboote oder Jetskis zu Wasser gelassen werden. Hier
besteht Badeverbot. "Mit der klaren Trennung von Badezonen und
Wassersportrevieren wollen wir die Gefährdung der Schwimmer deutlich
verringern," erläutert Kreft Einzelheiten der neuen internationalen
Warn- und Signalgebung.

Eine zusätzlich am Mast der Wachstation gesetzte gelbe Flagge
signalisiert ein Badeverbot für ungeübte Schwimmer, Kinder und ältere
Personen wegen ungeeigneter Wasser- und Wetterbedingungen. Eine
einzelne rote Flagge zeigt ein generelles Badeverbot wegen akuter
Gefahrenlagen, wie Strömung, hoher Wellengang, aber auch
Wasserverschmutzung, an.

Als zusätzliche Option hat sich die ILS für das Setzen von
Windsäcken ausgesprochen, die in rot-weiß oder alternativ in orange
gestaltet sind. Sie sollen nur bei ablandigem Wind gesetzt werden und
Schwimmer wie Luftmatratzenkapitäne auf die Gefahr hinweisen, auf
offene Meer abzutreiben. Die DLRG will spätestens bis zum Jahr 2006
an allen von ihr bewachten Badestellen an Küsten und Binnengewässern
die Signalgebung auf das neue System umgestellt haben.

Nach Auskunft des Präsidiumsmitglieds der DLRG hat die ILS bereits
einen Antrag auf ISO-Zertifizierung gestellt. Neben den
Flaggensymbolen sollen dann auch 18 Piktogramme mit Hinweisen auf
besondere Gefahren analog dem Prinzip der Verkehrszeichen in das
Genehmigungsverfahren einbezogen werden.

Quelle:
DLRG
 


Malteser Hilfsdienst feiert 50-jähriges Bestehen
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
7:09 Uhr
Datum:
Mittwoch, 25.Juni 2003
Berlin/Köln - Mit einem festlichen Empfang hat am heutigen
Johannistag in Berlin der Malteserorden das 50-jährige Bestehen des
Malteser Hilfsdienstes begangen. Der 1953 auf Anregung des damaligen
Bundeskanzlers Konrad Adenauer vom Malteserorden und dem Deutschen
Caritasverband gegründete Malteser Hilfsdienst ist mit 35.000
ehrenamtlichen und 3.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sowie 900.000
Förderern das größte Werk des weltweit tätigen Ordens. Baron Augustin
d'Aboville, der Delegierte des souveränen Ritterordens bei der
Bundesregierung, begrüßte im Palais der Commerzbank am Brandenburger
Tor rund 100 Repräsentanten aus Politik, Kirchen, Verbänden und
gesellschaftlichen Institutionen.

Der Parlamentarische Staatssekretär Fritz Rudolf Körper
überbrachte das Grußwort des kurzfristig erkrankten
Bundesinnenministers. Darin würdigt Otto Schily die große
Aufbauleistung des Malteser Hilfsdienstes und lobte die
ehrenamtlichen Helfer als "Helden des Alltags" in Rettungsdienst,
Krankentransport und in der Betreuung älterer Menschen. "Die
Helferinnen und Helfer zeigen mit ihrem vorbildlichen, oft
lebenslangen Engagement, dass es praktizierte Solidarität und Hilfe
für andere noch gibt. Ihre Hilfe und Ihr Einsatz sind für unser
Gemeinwesen sehr wertvoll."

Zuvor hatte der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr.
Constantin von Brandenstein-Zeppelin, den Tausenden ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit "das eine Mal im Gewühl
der Loveparade als Sanitätsdienst und das andere Mal an der Bettkante
in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender" gedankt. An das
Bundesinnenministerium richtete Brandenstein die nachdrückliche
Bitte: "Dass Sie uns einen festen Platz einräumen als private
Hilfsorganisation im Zivil- und Katastrophenschutz. Sonst mutiert der
Malteser Hilfsdienst zu einem reinen sozialen Wohlfahrtsverband. Aber
wir wollen auch in Zukunft beides tun: im sozialen Bereich mitwirken
und im Katastrophenschutz für den Notfall vorsorgen."

Der Apostolische Nuntius Erzbischof Giovanni Lajolo überbrachte
die Glück- und Segenswünsche Papst Johannes Pauls II. an die
katholische Hilfsorganisation. In den fünf Jahrzehnten seines
Bestehens habe der Malteser Hilfsdienst ein breites Spektrum
caritativer Dienste entwickelt. Doch gerade das nicht Spektakuläre,
das oft im Verborgenen bleibe, sei besonders wichtig: Zeit haben bei
einem Krankenbesuch, die Hand eines pflegebedürftigen Menschen
halten, ein Gebet mit ihm sprechen. "Dass aller Einsatz auf dem
Bekenntnis und der festen Grundlage unseres heiligen katholischen
Glaubens beruht, unterscheidet und prägt die Malteser auch heute und
wird es mit Gottes Hilfe auch in Zukunft tun."

In einem schriftlichen Grußwort betonte Angela Merkel als
CDU-Vorsitzende und Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, dass
der Malteser Hilfsdienst als Hilfsorganisation seine Aufgaben nur
wahrnehmen könne, wenn der Staat die Rahmenbedingungen in
Notfallvorsorge und Katastrophenschutz deutlich verbessere. Zudem
müsse der Zivildienst auf einer festen Grundlage stehen, damit er
langfristig verlässliche Konditionen für behinderte und alte Menschen
biete. "Dabei kann der Malteser Hilfsdienst auch weiterhin auf die
Unterstützung der Union zählen".


Quelle:
Malteser Hilfsdienst e.V.

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Neues Medikament rettet Leben bei schwerer Blutvergiftung
Autor:
Webmaster
Uhrzeit:
7:08 Uhr
Datum:
Mittwoch, 25.Juni 2003
Eltville - Was viele nicht wissen: die Blutvergiftung,
medizinisch Sepsis genannt, ist eine häufig tödlich endende
Erkrankung. Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 70.000 Menschen
eine schwere Sepsis und müssen auf der Intensivstation behandelt
werden. Viele überleben die Erkrankung nicht: An Sepsis sterben etwa
so viele Menschen wie an Darmkrebs oder Lungenkrebs und etwa doppelt
so viele wie an Brustkrebs. Trotzdem ist die Sepsis weit weniger
bekannt als Krebserkrankungen, obwohl sie jeden treffen kann,
unabhängig von Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand. Das New
England Journal of Medicine berichtet in seiner Ausgabe vom 17.
April, dass sich die Zahl der Menschen, die eine Sepsis erleiden,
seit 1979 verdreifacht hat. Die Überlebenschancen sind seit der
Einführung des neuen Medikaments Aktiviertes Protein C deutlich
verbessert worden. Neue Daten zeigen jetzt, dass der
Überlebensvorteil für diese Patienten auch langfristig erhalten
bleibt.

Die Sepsis - im Volksmund mit Blutvergiftung bezeichnet - ist eine
komplexe Krankheit mit schnellem, oft dramatischem Verlauf. Aus einer
Infektion kann sich innerhalb weniger Stunden eine Sepsis entwickeln
bis hin zu einem septischen Schock, gefolgt von einem
Multiorganversagen mit tödlichem Ausgang. Die Sepsis wird
lebensbedrohlich, weil die Infektion auf den gesamten Körper
übergreift und die Blutgerinnung aus dem Gleichgewicht bringt.
Dadurch kommt es zu einer ungebremsten Gerinnselbildung in den
kleinen Blutgefäßen. Durch die Unterbrechung der Blutzufuhr zu den
einzelnen Organen werden diese unzureichend durchblutet und versagen.
Je mehr Organe ausfallen, desto höher ist das Sterberisiko.

Das im August 2002 in Deutschland zugelassene Medikament von Lilly
ist einem körpereigenen Eiweiß (Protein), dem aktivierten Protein C,
nachgebaut. Der Körper produziert und aktiviert während der
septischen Erkrankung das normalerweise im gesunden Körper vorhandene
Protein nicht mehr in ausreichender Menge, es muss dem Patienten über<