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| Einen weltweiten Einsatz leisteten der Notarzt Reinhard Jaki und der Rettungsassistent Marc Schwehr Ende November. Ein 58-jähriger US-Amerikaner, der bei einer Firma in Doha/Katar als Handwerker eingesetzt war, hatte Ende Oktober einen Arbeitsunfall erlitten. Bei einem Sturz hatte er sich ein Sprunggelenk gebrochen und Muskelzerrungen in beiden Beinen davon getragen. Er wurde nach Dubai transportiert und dort operiert. Zur weiteren Behandlung sollte er jedoch in seine Heimat, in das kalifornische San Diego, geflogen werden. Die behandelnden Ärzte entschieden, den Patienten an Bord eines Linienflugzeugs liegend in einem Stretcher zu transportieren. Zur Begleitung und medizinischen Versorgung wurde die DRF Luftrettung beauftragt. Nachdem die nötigen medizinischen Details geklärt waren, flog das medizinische Team am 23.11.2009 morgens von Frankfurt über Wien nach Dubai. Am nächsten Tag übernahmen der Notarzt und Rettungsassistent den Patienten am Flughafen. Der 58-Jährige wurde auf den 161/2 stündigen Flug vorbereitet, der von Dubai über Iran, den Aral-See, Sibirien, den Nordpol, Alaska, Kanada, nach Kalifornien führte. Während des gesamten Flugs wurde der Mann medizinisch versorgt und überwacht. Nach Landung in Los Angeles übergaben der Notarzt und Rettungsassistent den Patienten an die Besatzung des Ambulanzwagens, die ihn in sein Heimatkrankenhaus nach San Diego transportierte. Das Team der DRF Luftrettung flog dann nach einer weiteren Übernachtung wieder in östliche Richtung über Dallas nach Frankfurt zurück. So konnte der Einsatz nach 68 Stunden und einer kompletten Erdumrundung erfolgreich abgeschlossen werden. |
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| Gemeinsame Bilanz von Deutschem Caritasverband, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland zur Not- und Wiederaufbauhilfe Fünf Jahre nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat sich nach Einschätzung des „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ die Situation der ärmsten Familien in den meisten betroffenen Gebieten nachhaltig verbessert. Die Qualität der Schulen, der Gesundheitseinrichtungen und der Wasserversorgung ist heute deutlich höher als vor der Katastrophe. Viele Menschen, die früher ausgegrenzt wurden, sind heute besser integriert. Auch beim Katastrophenschutz gibt es erhebliche Fortschritte - dies zeigte sich zum Beispiel nach dem schweren Erdbeben im Oktober 2009 in Indonesien. Die Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe hatten nach dem Tsunami insgesamt 330,8 Millionen Euro Spenden für die Not- und Wiederaufbauhilfe gesammelt. Heute ziehen der Deutsche Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland eine positive Bilanz der Hilfe: 1. Nach der Katastrophe gelang es in kurzer Zeit, rund 2 Millionen Menschen mit sauberem Wasser, ausreichend Nahrung, medizinischer Hilfe und Notunterkünften zu versorgen. Kein Kind starb an Seuchen oder Unterernährung. 2. Bereits ein halbes Jahr nach dem Tsunami gingen fast alle Kinder in provisorische Schulen. Seither wurden Hunderte Schulen und Gesundheitseinrichtungen gebaut und die Wasserversorgung verbessert. Zehntausende Fachkräfte wurden ausgebildet. 3. Tausende Privathäuser wurden gebaut und Hunderte neue Fischerboote bereitgestellt. 4. Nach fünf Jahren ist jetzt der Wiederaufbau praktisch abgeschlossen. Die Projekte werden nach und nach in die volle Verantwortung der Regierungen, lokalen Behörden und Partner übergeben. „Trotz enormer Probleme und Schwierigkeiten ist die Tsunami-Hilfe eine Erfolgsgeschichte. Sie hat sich für unzählige Kinder und ihre Familien als eine echte Chance für einen Neuanfang nach der Katastrophe erwiesen“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. Die Organisationen des „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ werten die Not- und Wiederaufbauhilfe nach dem Tsunami als unvergleichbares Beispiel weltweiter Solidarität. In keinem anderen Krisengebiet standen jemals in solchem Umfang Mittel für die Nothilfe und für den Wiederaufbau zur Verfügung. Gleichzeitig hat sich aber die Hoffnung auf mehr Unterstützung auch für andere Krisen nicht erfüllt. „Nach dem Tsunami wurde sichtbar, welch enorme Hilfsbereitschaft weltweit mobilisiert werden kann. Doch das Leid in vielen anderen Krisenländern wird weiter zu oft übersehen. Neben Hunger und Armut haben wir eine neue Herausforderung: Der Klimawandel ist der Tsunami von Morgen. Wir würden uns wünschen, dass die Welt für diese Opfer die gleiche Welle der Solidarität zeigt", sagte Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Der Tsunami 2004 stellte die Helfer vor enorme logistische und organisatorische Probleme. Noch nie vorher waren so viele Länder gleichzeitig und in einem solchen Ausmaß von einer Naturkatastrophe betroffen. Die Vielzahl der Helfer aus aller Welt erhöhte die Koordinationsprobleme noch. In Indonesien waren zum Beispiel zeitweise über 400 größere und kleinere Organisationen aktiv. Nur wenige davon verfügten über Erfahrungen und Partner im Land und nicht alle arbeiteten nach international anerkannten Standards. „Die konkreten Herausforderungen, aber auch die Erwartungen an die Hilfsorganisationen waren riesig. Die Hilfe sollte ein „Marathon im Sprinttempo“ sein. Wir haben an der gebotenen Langsamkeit und Gründlichkeit festgehalten - um der Menschen und der Nachhaltigkeit willen“, sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. Für den Erfolg des Wiederaufbaus erwies sich als entscheidend, dass die Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe darauf achteten, die einheimische Bevölkerung direkt in den Wiederaufbau mit einzubeziehen. „Besonders schnell und effektiv konnte helfen, wer bereits vor der Katastrophe vor Ort aktiv war und Partnerorganisationen hatte. Erst die einheimischen Not- und Wiederaufbauhelfer haben die internationale Unterstützung wirksam und nachhaltig gemacht“, sagte Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Hilfe zur Selbstorganisation der Betroffenen sehen die Organisationen letztlich als genauso wichtig an wie die Installation von High-Tech-Frühwarnsystemen. „Dies ist langfristig die wichtigste Form der Katastrophenvorsorge. Denn viele Katastrophen werden erst durch Armut besonders katastrophal“, so Dr. Oliver Müller. Ein weiterer Faktor für den Erfolg professioneller Not- und Wiederaufbauhilfe ist die Gerechtigkeit. Dies bedeutete nach dem Tsunami, gezielt in schwer zugängliche Gebiete zu gehen und dort langfristig zu arbeiten. In der indonesischen Provinz Aceh wurde auch die Bevölkerung im Hinterland der Küste unterstützt. Dies trug dazu bei, Spannungen zu verringern und den jahrzehntelangen Bürgerkrieg in der Region zu befrieden. Am zweiten Weihnachtstag 2004 löste ein Erdbeben der Stärke 9,3 vor der indonesischen Halbinsel Sumatra riesige Flutwellen aus. Mit einer Geschwindigkeit von über 600 Stundenkilometer trafen sie auf Tausende unvorbereiteten Küstenorte rund um den indischen Ozean. Schätzungsweise 228.000 Menschen starben und mehr als 1,5 Millionen Menschen wurden obdachlos. Am stärksten betroffen waren die indonesischen Insel Sumatra, Sri Lanka und Südindien. Auch in Somalia, Malaysia und Myanmar forderte der Tsunami zahlreiche Opfer. |
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| 85/09 - Windschiefe Hütten unter karibikblauem Himmel, brennende Müllhaufen, nackte Kinder, Ziegen, Hunde und mittendrin Rotkreuz-Botschafter Jan Hofer. Er bereist zum ersten Mal die Antilleninsel Haiti. „Soviel Armut und so unglaubliches Chaos habe ich noch nicht gesehen“, so der Chefsprecher der Tagesschau und Moderator. Jan Hofer begleitet Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters, der in dem ärmsten Land der westlichen Hemisphäre Projekte der Katastrophenvorsorge besucht. „Zu all dem Elend kommt nun auch noch der Klimawandel. Die Menschen hier haben bei noch mehr Hurrikans und Überschwemmungen kaum eine Chance“, so Jan Hofer. Daher war er angenehm berührt vom Enthusiasmus der Freiwilligen des Haitianischen Roten Kreuzes, die hier im Westen der Insel in einem Hilfsprojekt mit dem DRK 140.000 Menschen im Umgang mit den Naturkatastrophen schulen. Dabei geht es um Hilfe zur Selbsthilfe: wo erfahre ich von der drohenden Gefahr und wohin kann ich flüchten? „Ich halte diese Schulungen für sinnvoll. Denn ein Euro, den wir in der Vorsorge einsetzen, erspart vier Euro, die die Hilfe nach der Katastrophe kostet – von dem unendlichen menschlichen Leid und den vielen Toten einmal abgesehen“, so Hofer. Der Antillenstaat Haiti gehört zu den ärmsten und labilsten Staaten der Welt. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 50 Jahren, Kindersterblichkeit und Mangelernährung sind große Probleme. Jan Hofer unterstützt seit Jahren ehrenamtlich die Arbeit des Roten Kreuzes. So war er bereits im afrikanischen Darfur im Sudan und besuchte dort die Flüchtlingslager. Außerdem spendete er die Gewinne aus einem Prominenten-Quiz und aus einer Oldtimer-Rallye für die Hilfsorganisation. Für Interviews erreichen Sie Pressesprecherin Svenja Koch bis 10. Dezember unter 0049 162 200 20 29 (Zeitverschiebung deutsche Zeit minus 5 Stunden). |
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| Tag des Ehrenamts: Bundesminister de Maizière zeichnet innovative Konzepte aus Berlin, 5. Dezember 2009 - Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat heute bei einer Festveranstaltung im Berliner Roten Rathaus ein Projekt der Johanniter-Unfall-Hilfe mit dem Förderpreis „Ehrenamt im Bevölkerungsschutz“ ausgezeichnet. Der erstmalig verliehene Preis würdigt zukunftsweisende Konzepte, die eine ehrenamtliche Tätigkeit im Bevölkerungsschutz attraktiver machen sollen. „Viele Ärzte würden sich ehrenamtlich bei einer der Hilfsorganisationen im Bereich des Katastrophenschutzes engagieren, finden aber oft keine geeigneten Strukturen vor“, beobachtete Preisträger Dr. Gerald Ripberger. Eine Gruppe Würzburger Mediziner unter seiner Leitung entwickelte deshalb das Konzept der „Mobilen Arztgruppe“, bei dem sich ausgebildete Notfallmediziner bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in einen attraktiven, speziell auf ihre Qualifikationen zugeschnittenen Aufgabenbereich einbringen können. „Im Katastrophenfall, etwa nach einem Terroranschlag oder einer Naturkatastrophe, können ehrenamtliche Kräfte das System der Hilfeleistung wirkungsvoll unterstützen. Die ‚Mobile Arztgruppe’ bildet hierfür einen idealen Rahmen“, so Ripberger. In seiner Rede würdigte de Maizière den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Täglich setzen Sie sich für andere Menschen ein, ohne Aufhebens zu machen um das, was Sie tun. Sie helfen, wenn ihre Hilfe gebraucht wird. Sie stellen Zeit, Arbeitskraft, Engagement und persönlichen Beistand zur Verfügung und beweisen täglich in den unterschiedlichsten Einsätzen ihr Können.“ Der Bevölkerungsschutz in Deutschland ist ohne das Engagement von über 1,7 Millionen freiwilligen Helfern nicht denkbar. Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe sind neben 12.000 hauptamtlich Beschäftigten rund 28.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv. Durch die Auszeichnung bekommt das Johanniter-Konzept der „Mobilen Arztgruppe“ nun bundesweiten Modellcharakter. |
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| ASB fordert den Ausbau des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) Anlässlich des „Internationalen Tag des Ehrenamts“ am 5. Dezember 2009 fordert der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) eine stärkere finanzielle Unterstützung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Der Wohlfahrtsverband mahnt die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag beschriebene Stärkung der Jugendfreiwilligendienste auch umzusetzen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Verkürzung des Zivildienstes zwingend erforderlich. Die bald fehlenden drei Monate im Zivildienst stellen viele soziale Einrichtungen und Wohlfahrtsverbände vor Probleme, die sich nur durch einen Ausbau des FSJ regeln lassen. „Zukünftig wird sich eine große Zahl von Einsatzstellen dagegen entscheiden, Zivildienstleistende einzustellen, und stattdessen auf FSJler setzen“, so ASB-Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller. „Dies bedeutet auch eine Chance für die Stärkung des FSJ. Die finanziellen Mittel, die der Staat durch die Verkürzung des Zivildienstes einspart, müssen daher unbedingt in die Förderung der Jugendfreiwilligendienste fließen“, so Müller weiter. Freiwilliges Engagement junger Menschen kann in Zukunft nur weiter ausgebaut werden, wenn die Anzahl der geförderten Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) deutlich ansteigt. Müller weist außerdem darauf hin: „Im FSJ haben junge Menschen die Möglichkeit, sich selbst und andere besser kennenzulernen, wichtige Erfahrungen zu machen oder Kompetenzen zu erweitern. Es bietet vielen jungen Menschen die Möglichkeit, einen Einblick in soziale Arbeit zu gewinnen. Viele entscheiden sich nach ihrem FSJ dazu, eine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich zu wählen. Für uns als Wohlfahrtsverband ist das FSJ damit auch ein wichtiges Mittel der Nachwuchsförderung.“ 2008 entschieden sich 1.030 junge Menschen – davon über die Hälfte Frauen – dafür, ein FSJ in einer ASB-Einrichtung oder Einrichtungen in Trägerschaft des ASB zu leisten. Das FSJ ist eine große Bereicherung für alle Beteiligten. Die Arbeitsfelder reichen dabei vom Engagement im Altenpflegeheim über die Hilfe in Kindertagesstätten bis hin zum Einsatz im Krankentransport. Derzeit werden jedoch nur rund 18.600 Plätze für Freiwillige sowie rund 6.200 Plätze für anerkannte Kriegsdienstverweigerer, die ein FSJ oder ein FÖJ absolvieren, durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell unterstützt. |
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| Am heutigen Freitag leistete die Nürnberger Station der DRF Luftrettung ihren 20.000. Einsatz seit Bestehen. Die Besatzung war nach zwei Einsätzen gerade zur Station zurückgekehrt, als der Alarm erneut schrillte. In Schnaittach wurde dringend ein Notarzt benötigt. Um 13.28 Uhr hob der Rettungshubschrauber ab und landete nur wenige Minuten später auf einer Wiese in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes. Eine ältere Frau litt unter akuter Atemnot und benötigte dringend notärztliche Hilfe, da sie zugleich auch an einer Herzerkrankung litt. Die Hubschraubernotärztin behandelte die Patientin mit Medikamenten und stabilisierte so ihren Zustand. Anschließend konnte die Patientin zur Weiterbehandlung in eine Klinik transportiert werden. Der Hubschrauber war schnell wieder einsatzbereit und landete um 14.13 Uhr wieder an der Station am Nürnberger Flughafen. |
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| 85/09 - Unter großem Gemecker haben Rotkreuz-Präsident Rudolf Seiters und Rotkreuz-Botschafter Jan Hofer Ziegen an verarmte Kleinbauern im Südosten Haitis verteilt. Die Ausgabe der Ziegen an 2.000 Familien der Region ist Teil eines Projektes zur Ernährungssicherung, welches das DRK für Opfer des Klimawandels auf Haiti betreibt. Es wird von der Bundesregierung finanziert. Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Doch der Südosten des Landes ist selbst für die Verhältnisse der Antilleninsel wenig entwickelt. Die Menschen dort leiden unter Hurrikanen und Überschwemmungen. Bei heftigem Regen werden die Ernten, Häuser, Vieh und Menschenleben am Fuß der entwaldeten Hügel vernichtet. Die Region Anse-a-Pitre wird regelmäßig überschwemmt. Es gibt keine Silos, um Vorräte zu lagern und wenn die Ernten vernichtet sind, bricht der Hunger aus. Die Wetterextreme werden durch den Klimawandel zunehmen. „Die Anpassung an den Klimawandel spielt in vielen DRK-Projekten weltweit eine Rolle. Wir müssen die Widerstandskraft der Bevölkerung in den bedrohten Gebieten steigern, damit sie kommenden Katastrophen gewachsen ist, so Dr. Johannes Richert, Leiter der Auslands- und Katastrophenabteilung des DRK. Und dabei muss das Rote Kreuz flexibel sein. In afrikanischen Überschwemmungsgebieten wurden schon Enten statt Hühner verteilt, da diese nicht ertrinken. Auch Ziegen können schwimmen. So hofft man in Anse-a-Pitre, dass die Tiere und die Menschen hier das nächste Unwetter überleben. Mit Hilfe vom DRK legt das Haitianische Roten Kreuz außerdem Düngergärten zum Gemüseanbau an, um der Mangelernährung zu begegnen. Das DRK bittet um Spenden für die Katastrophenhilfe auf Haiti Spendenkonto: 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00 Stichwort: "Katastrophenvorsorge" Online spenden: www.drk.de |
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| Das Technische Hilfswerk verfügt über eine Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (Abkürzung: SEEWA). Diese Einheit wird häufig für humanitäre Soforthilfeeinsätze beauftragt. Aktuelles Beispiel: Die Versorgung der Opfer des Wirbelsturms in Myanmar. Einige Fotos von den Einsätzen der SEEWA-Mitarbeiter in unserer Fotogalerie. Übrigens: Weitere Fotoreihen finden Sie in unserer Rubrik "Fotogalerien". ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Köln (ots) - Wenn am 7. Juni 2008 die Fußball-Europameisterschaft in der Schweiz und in Österreich angepfiffen wird, ist auch der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) mit von der Partie. Als Mitgliedsverband von Samariter International (SAINT) wird der ASB zusammen mit den Verbänden aus Ungarn, der Tschechischen Republik und Südtirol die Samariter aus Österreich mit zahlreichen Einsatzkräften unterstützen. Die über 200 ASB-Helferinnen und Helfer kommen insbesondere in Wien zum Einsatz. Im Rettungsdienst und bei zahlreichen Fanfesten in der österreichischen Hauptstadt werden sie professionelle Hilfe bei kleinen und großen Notfällen leisten. "ASB'ler aus ganz Deutschland reisen mit ihrer Ausrüstung zur EM", beschreibt Daniel Gelbke, Referent für die Notfallvorsorge und Koordinator für den EM-Einsatz in der ASB-Bundesgeschäftsstelle, die Planungen: "Manche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen über 1.000 km Anfahrtsstrecke in Kauf, um beim zweitgrößten Fußballfest der Welt ihren Dienst zu tun." Durch die internationale Zusammenarbeit im Rettungsdienst kann der ASB seinen Teil zu einem sicheren Fußballfest beitragen. "Mit Rettungsdienstkräften aus Deutschland und den befreundeten Kollegen aus Europa wird es sicherlich ein spannender Einsatz. Unsere Helferinnen und Helfer freuen sich auf das Fußballereignis", so Gelbke. Die ASB'ler werden vor ihrem Einsatz von den österreichischen Kollegen in das Rettungsdienstsystem der Stadt Wien eingewiesen. Es werden immer Teams zum Einsatz kommen, die aus deutschen und österreichischen Helferinnen und Helfern bestehen. So wird nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft 2006 auch während der EM in diesem Jahr die Qualität im Rettungsdienst sichergestellt. Originaltext: ASB-Bundesverband |
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| Köln (ots) - Mit großer Verwunderung reagieren die Malteser auf Berichte des SPIEGEL über eine Studie der Berliner Charité, in der sowohl die inhaltliche Gewichtung als auch die Realitätsnähe von Erste-Hilfe-Kursen in Frage gestellt wird. Laut Charité gehe es in 9 von 10 Notfalleinsätzen um rein internistische Notfälle, während sich die Kurse fast ausschließlich mit Unfallopfern befassen würden. "Das ist schlicht falsch," entgegnet Norbert Klöcker, Ausbildungsleiter der Malteser in Deutschland. "Bereits seit Ende der 80er Jahre gibt es in Deutschland kein Lehrgangsangebot mehr, in dem nicht die Herz-Lungen-Wiederbelebung vermittelt wird." Die Versorgung von Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen oder Atemwegsproblemen gehört zu den Standard-Inhalten der Lehrgänge," so Klöcker. Ein Erste-Hilfe-Kurs sei deutlich umfassender gestaltet und berücksichtige alle möglichen Notfallszenarien. "Der Ersthelfer möchte schließlich nicht nur bei einem Asthma-Anfall helfen können, sondern natürlich auch dem Kind, das mit dem Fahrrad gestürzt ist," erläutert Klöcker weiter. Die Malteser verweisen in diesem Zusammenhang auf einschlägige Erhebungen und Statistiken der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt-Bericht M 28, erschienen 2007), nach denen nur jeder zweite Notfall internistischer Natur ist (nicht neun von zehn). Mehr als 20 Prozent der Notfälle sind demnach unfallbedingt. "Die grundlegenden Maßnahmen sind selbstverständlich in den Lehrgängen enthalten," betont Klöcker. "Ein Ersthelfer lernt auch im Falle eines Haus-, Betriebs- oder Sportunfalls, Angehörigen oder Freunden Hilfe zu leisten." Dass diese Informationen von den Autoren der Studie nicht berücksichtigt wurden, sei umso bedauerlicher, als die ohnehin nur geringe Bereitschaft, in einem Notfall helfend einzugreifen, durch solch fehlerhafte und fragwürdige Aussagen sicherlich nicht gesteigert werde. Die Malteser bilden jährlich mehr als 300.000 Personen in Erste Hilfe Kursen mit neuesten Methoden aus. An mehr als 350 Schulen betreuen die Malteser zudem Schulsanitätsdienste. Quelle: MHD |
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| Berlin (ots) - Damit Erste Hilfe wirksam unterrichtet wird, müssen die Kurse große Praxisanteile haben und vor allem den Mut zum Helfen fördern. Darauf weisen die Johanniter im Zusammenhang der aktuellen Diskussion um die Qualität von Erste-Hilfe-Kursen hin. Weil das Prinzip des langweilenden Frontalunterrichtes das Erste-Hilfe-Wissen nach modernen pädagogischen Erkenntnissen nicht wirkungsvoll transportiert, haben die Johanniter bereits im vergangenen Jahr reagiert und ihre Kurse grundlegend verändert: In den neuen Kursen lernen die Teilnehmer spielerischer und mit viel gemeinschaftlichem Training, wie sie im Notfall richtig helfen und in den wertvollen Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes möglicherweise Leben retten. Die Erfahrung der Hilfsorganisation in der Vergangenheit zeigt jedoch, dass allein durch kürzere Kurse nicht mehr Menschen eine Erste-Hilfe-Ausbildung besuchen. "Die Kurse kommen nur dann gut an, wenn sie sich an der Realität von Hilfesituationen orientieren und viel praktische Übungen bringen. Wer Erste Hilfe mit Spaß an der Sache verbindet wird motiviert, im Notfall auch tatsächlich zu helfen und kann auch in der realen Stresssituation handeln", sagt Ralf Sick, Leiter des Johanniter-Bildungswerkes. Die Johanniter orientieren sich in ihrer Neuen Ersten Hilfe auch nicht wie früher an 28 einzelnen Notfallbildern. Mit nur sechs Leitsymptomen lassen sich im Prinzip die wichtigsten lebensrettenden Handgriffe erklären. So wird die Erste Hilfe übersichtlich und ist auch besser zu merken. Umfassende Informationen zur Neuen Ersten Hilfe erhalten Journalisten in einem zweiseitigen Hintergrundspapier unter http://www.juh-presse.de/newsfeed/detail.php?id=180. Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| (ots) - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird heute, am Sonntag, 2.000 Flaschen Albumin und zehn Kisten Verbandsmaterial per Linienflug von Frankfurt am Main nach Tirana in Albanien senden. Empfänger ist das Albanische Rote Kreuz. Nach einer Serie von Explosionen in einem Munitionsdepot leiden dort mehrere hundert Personen unter schweren Verbrennungen. Das Material aus Deutschland, im Wert von 50.000 Euro, wird durch das Albanische Rote Kreuz an die örtlichen Krankenhäuser verteilt. Es wurde vom Auswärtigen Amt finanziert. Albumin ist ein wichtiger Bestandteil von Blut und wird aus Blutspenden gewonnen. Nach Verbrennungen ist Albumin als Ersatz für verlornes Blutplasma lebenswichtig. Originaltext: Deutsches Rotes Kreuz |
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| Bad Nenndorf/Hannover (ots) - Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 484 Menschen ertrunken. Gegenüber 2006 ging die Zahl tödlicher Wasserunfälle um 122 oder 20,1% zurück. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) heute in Hannover bekannt. Ursächlich für den Rückgang ist der kühle und über weite Strecken verregnete Sommer 2007. Viele Menschen haben auf ein Bad im Meer, Binnensee oder Schwimmbad verzichtet. Im Juli des vergangenen Jahres ertranken 106 Menschen weniger als im Vergleichsmonat 2006. "Das Ergebnis ist nur auf den ersten Blick erfreulich. Die Langzeitbilanz zeigt ein anderes Bild. Seit dem Jahr 2000 sind in Deutschland 4258 Männer, Frauen und Kinder ertrunken. Das sind im Mittel 532 Menschen pro Jahr. Das ist für eine hoch einwickelte Gesellschaft entschieden zu viel und nicht zufrieden stellend. Es ist in den vergangenen Jahren grundsätzlich nicht gelungen, die Ertrinkungszahlen insgesamt signifikant zu senken", kritisiert DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens. Die Statistik bestätigt wieder die Gefahrenquelle Nummer eins: 84% der tödlichen Unfälle ereigneten sich in meistens unbewachten Binnengewässern, 204 Menschen ertranken in Flüssen und 154 in Binnenseen. Weitere 50 Personen kamen in Kanälen und Hafenbecken ums Leben. Um die Sicherheit im und am Wasser zu verbessern müssen nach Ansicht der DLRG -die vielen unbewachten Badestellen an Binnengewässern auf Risiken analysiert werden und auf der Basis einer Gefahrenbewertung gegebenenfalls mit Rettungsschwimmer abgesichert werden sowie -die Schwimmbäder erhalten werden. "Die Kommunen sind hier aufgefordert, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um die Badestellen sicherer zu machen. Wer zudem weiter Bäder schließt, der erhöht das Risiko der Menschen zu ertrinken", so der DLRG-Präsident. Nord- und Ostsee sind im Vergleich mit Flüssen und Seen weitgehend sichere Gewässer. Lediglich 19 Menschen kamen zwischen Borkum und Usedom ums Leben. Ihr Anteil beläuft sich auf nur 3,9%. Das Ergebnis zeigt, dass die von qualifizierten Rettungsschwimmern bewachten Strände ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Die DLRG-Statistik zeigt: Immer mehr ältere Menschen ertrinken. 249 Männer und Frauen, das sind 51,4% der Ertrunkenen, waren 51 Jahre und älter. In den letzten fünf Jahren stieg der Anteil der über 50-Jährigen von 44 auf über 51 Prozent. "Sehr erfreulich ist die Entwicklung bei den Kindern. Im letzten Jahr ertranken 18 Kinder im Vorschulalter. Nie war die Zahl der Jungen und Mädchen bis fünf Jahre geringer. Das ist ein Erfolg, der auch unserer intensiven Aufklärungsarbeit zu verdanken ist, die wir vor acht Jahren unter anderem mit dem DLRG/NIVEA-Kindergartenprojekt begonnen haben", zieht Dr. Wilkens eine positive Bilanz. In der Verteilung der Todesfälle nach Bundesländern nimmt Bayern mit 91 Opfern wieder die Spitzenposition vor Nordrhein-Westfalen mit 70 Todesfällen ein. Auf Rang drei rangiert Niedersachen mit 54 Ertrunkenen, gefolgt von Baden-Württemberg, wo 46 Menschen ums Leben kamen. Die wenigsten Personen - je fünf - ertranken in Bremen und dem Saarland. In den fünf ostdeutschen Ländern ertranken 111 (23%) in Westdeutschland 373 (77%). Gegenüber 2006 ging der Anteil der Opfer in den neuen Bundesländern um 3,2% zurück. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Am 08.03.2008 veranstaltete das Deutsche Rote Kreuz unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Schäuble einen Festakt zum Jubiläum "125 Jahre organisierte Wasserrettung in Deutschland". Die Festansprachen hielten Bundesinnenminister Dr. Schäuble und DRK-Präsident Dr. Seiters. Im Anschluss an den Festakt zeigte das DRK verschiedene Arten der Wasserrettung. Weitere Informationen und eine Bildergalerie finden Sie auf den Seiten des BMI. >>> zum Artikel ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Berlin (ots) - Heute feiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) das 125. Jubiläum der organisierten Wasserrettung in Deutschland. Beim Festakt im Berliner Haus der Kulturen der Welt würdigt Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble vor rund 1.000 Gästen die Arbeit der 130.000 ehrenamtlichen Wasserretter im DRK. "Seit dem ersten Rettungseinsatz der Wasserwehren im Februar 1883 sind die Rotkreuz-Sanitäter bei Überschwemmungen und Hochwassern zu unentbehrlichen Helfern geworden" sagt der Bundesinnenminister im Vorwort zur Jubiläums-Chronik. DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagt in seiner Festansprache: "Die Wasserwacht ist eine der großen und bedeutenden Gemeinschaften des Deutschen Roten Kreuzes. Keine andere Organisation bietet aus einer Hand und in der Größenordnung die gebündelte Professionalität aus Erster Hilfe, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und der hohen Fachkompetenz am Wasser, im Wasser und unter Wasser." Seiters übermittelte auch die Grüße des Bundespräsidenten Horst Köhler, der in einem persönlichen Brief zum Jubiläum schreibt: "Ich habe großen Respekt davor, was die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserrettung im Deutschen Roten Kreuz leisten. Ich danke ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz. Viele reden von Lebensqualität - Sie sorgen dafür." Im Anschluss an die Feierlichkeiten zeigen 80 Aktive der Wasserwacht spektakuläre Rettungsaktionen vor der Kulisse des Bundeskanzleramts. Höhepunkt ist eine hubschraubergestützte Rettung aus der Spree. Diese Technik hat die Wasserwacht nach dem Elbe-Hochwasser 2002 entwickelt, um Menschen bei Hochwasser auch aus schnell fließenden Gewässern retten zu können. Hubschrauber und Piloten stellt die Bundespolizei, bundesweit sind bis heute rund 120 Wasserwacht-Mitglieder in der Luftrettungstechnik ausgebildet. Hintergrund Die Wasserwacht gilt als "Erfinder" der Wasserrettung. Beim Donau-Hochwasser von 1883 waren erstmals Rotkreuzhelfer im Einsatz. Die Wasserwacht sichert bundesweit mit 1.200 Wachstationen Badegewässer aller Art und leistet 50 Prozent aller Wasserrettungseinsätze in Deutschland - von kleineren Notfällen in Bädern, Seen oder an den Nordseeküsten bis hin zum Katastropheneinsatz bei Hochwasser. Die Aktiven der Wasserwacht retten jedes Jahr 200 Menschen vor dem Ertrinken - und leisten 50.000 Mal erste Hilfe. Zusätzlich bilden sie jährlich 60.000 Menschen im Schwimmen und Rettungsschwimmen aus. Die Wasserwacht ist die zweitgrößte Wasserrettungsorganisation in Deutschland. Weitere Informationen unter www.125-jahre-wasserrettung.drk.de . Originaltext: Deutsches Rotes Kreuz |
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| Staatssekretär Dr. August Hanning stellte am 24. Januar den Leitfaden "Schutz Kritischer Infrastrukturen - Risiko- und Krisenmanagement" für Unternehmen und Behörden in Berlin der Öffentlichkeit vor. Der Leitfaden Risiko- und Krisenmanagement ist ein Ergebnis der Kooperation des Bundesministeriums des Innern mit Experten der unternehmerischen Praxis. Er richtet sich an die Betreiber Kritischer Infrastrukturen und soll ihnen Hilfestellungen beim Aufbau und der Weiterentwicklung ihres jeweiligen Risiko- und Krisenmanagements geben. Dazu stellt er Methoden zur Umsetzung eines Risiko- und Krisenmanagements dar und ergänzt diese um praktische Handreichungen in Form von Beispielen und Checklisten. Der Leitfaden richtet sich an alle Sektoren und ist als Selbstanalysewerkzeug zur Umsetzung in der Einrichtung konzipiert. Die Existenz unserer Gesellschaft ist abhängig von der Sicherstellung ihrer Versorgung mit verschiedensten Produkten, Funktionen und Dienstleistungen. Die Gewährleistung des Schutzes lebenswichtiger Einrichtungen ist deshalb eine Kernaufgabe staatlicher Sicherheitsvorsorge. Unternehmen und Behörden sind heute einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist es daher wichtig, die Ursachen von Risiken für ihren Bereich zu erkennen und sich darauf einzustellen. Das bedeutet, alle Risikofaktoren im Vorfeld von Ereignissen soweit wie möglich zu erfassen, ihre möglichen Auswirkungen zu mindern und sich auf unvermeidbare Krisenfälle bestmöglich vorzubereiten. Da die Mehrzahl der für unsere Gesellschaft als kritisch zu betrachtenden Infrastrukturen im Besitz privater Betreiber ist, arbeiten in Deutschland Staat und Wirtschaft Hand in Hand, um den wirkungsvollen Schutz dieser Anlagen, Einrichtungen und Systeme sicherzustellen. Dabei unterstützen die Sicherheitsbehörden die Unternehmen mit Beratung und Vernetzung, aber auch mit konkreten Handlungsempfehlungen. Die Wirtschaft selbst bringt ihren Sachverstand und ihre praktischen Erfahrungen in die Partnerschaft ein. Dr. August Hanning: "Insgesamt stelle ich fest, dass wir in Deutschland beim Schutz Kritischer Infrastrukturen gut aufgestellt sind. Die Sicherheitsbehörden werden die Wirtschaft auch weiterhin in diesem Prozess mit entsprechender Beratung und Vernetzung der unterschiedlichen Akteure unterstützen." Den Leitfaden (87 Seiten, Stand Januar 2008) finden Sie nebenstehend als Anlage zum Herunterladen. Die Broschüre ist ebenfalls über unseren Online-Service hier zu bestellen. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Niemals zuvor wurde die Luftrettungsallianz TEAM DRF zu so vielen Einsätzen alarmiert wie im Jahr 2007. Die Zahl stieg auf 39.111, das sind 2.612 Rettungseinsätze bzw. 7,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zu den häufigsten Alarmierungsgründen für die Luftretter zählten lebensgefährliche Erkrankungen, wie z.B. Herzinfarkte und Schlaganfälle sowie Unfälle. In Deutschland transportierten die TEAM DRF-Hubschrauber 3.685 Schlaganfallpatienten in Spezialkliniken. Zusätzlich leisteten die Luftretter 3.084 Herzinfarktpatienten schnelle Hilfe. 3.168 Opfer von Verkehrsunfällen verdanken den TEAM DRF-Hubschraubern notärztliche Versorgung. Durchschnittlich waren die Lebensretter aus der Luft pro Tag 107-mal im Einsatz. Der einsatzstärkste Arbeitstag war der 14. Juli 2007. Über 120 Patienten erhielten in Deutschland durch die TEAM DRF-Hubschrauber rettende Hilfe aus der Luft. Einsatzstärkste Hubschrauber Einsatzstärkster Rettungshubschrauber im TEAM DRF war "Christoph 27", der im Großraum Nürnberg zur Rettung von Notfallpatienten im Einsatz ist (1.682 Einsätze). "Christoph Sachsen-Anhalt" war der am häufigsten für dringende Patiententransporte eingesetzte TEAM DRF-Hubschrauber (1.168 Einsätze). Er ist der einzige Intensivtransporthubschrauber in Sachsen-Anhalt, der 24 Stunden einsatzbereit ist. Mögliche Gründe für die Rekordzahlen Ein Hauptgrund für die gestiegenen Einsatzzahlen der Luftretter sind die strukturellen Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen. In strukturschwachen Gebieten herrscht zunehmend ein Mangel an bodengebundenen Notärzten. Damit wird die Luftrettung des TEAM DRF immer wichtiger für eine lückenlose Notfallversorgung der Bevölkerung. Aufgrund der Einführung moderner Therapieverfahren und der veränderten Krankenhauslandschaft werden Notfallpatienten nach der Erstversorgung über weitere Strecken in Spezialkliniken gebracht. Darüber hinaus steigt die Zahl der Transporte zwischen Kliniken, um Intensivpatienten eine bestmögliche Therapie in Spezialkliniken zu ermöglichen. Mehr Effizienz in der Luftrettung Aufgrund des Umbruchs im Gesundheitswesen müssen Kosten gespart und trotzdem Patienten umfassend versorgt werden. Die Luftretter des TEAM DRF leisten einen wichtigen Beitrag, um die Notfallrettung effizienter zu machen. Über 120 Rettungsleitstellen in Deutschland wurden bisher durch das TEAM DRF mit dem innovativem System "Rescue Track" ausgestattet, das es erstmals ermöglicht, die Position und Einsatzbereitschaft von Rettungshubschraubern immer im Blick zu haben. "Insbesondere die Patienten in strukturschwachen Regionen profitieren von einer effizienteren und schnelleren Hubschrauberdisposition", erläutert Steffen Lutz, Geschäftsführer der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) die Vorteile. Die DRF engagiert sich derzeit für eine flächendeckende Einführung dieses zukunftsweisenden Ortungssystems im gesamten deutschen Luftrettungsnetz, also auch bei anderen Luftrettungsbetreibern wie dem ADAC und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Hintergrundinformationen zum TEAM DRF Zum TEAM DRF gehören die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), die deutschen Partner HDM Luftrettung gGmbH und HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co.KG sowie die österreichische ARA-Flugrettungs GmbH und Helitalia S.p.A., das italienische Partnerunternehmen. An 43 Luftrettungszentren in Deutschland, Österreich und Italien hält das TEAM DRF über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit - an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Rund 700 Notärzte, 400 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 90 Techniker sind für das TEAM DRF im Einsatz. Über die regionale Luftrettung hinaus führte das TEAM DRF im vergangenen Jahr 778 Rückholungen von schwerkranken oder verletzten Patienten aus dem Ausland in ihre Heimatländer durch. Dabei wurden 96 Länder auf dieser Erde angeflogen. Originaltext: DRF Deutsche Rettungsflugwacht e.V. |
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17.01.2008 - 09:00 Uhr, Bundesanstalt THW Bonn (ots) - Beim Einsturz des Regals im Lager eines Papiergroßhandels in Landsberg bei Halle an der Saale wurden am Mittwochnachmittag vier Menschen verschüttet. Ein THW-Helfer konnte nach über 12 Stunden nur tot geborgen werden, die Bergung des georteten Mitarbeiters der Firma dauert noch an. Kräfte von Feuerwehr, ASB und THW mit Suchhunden und Spezialgerät sind seit gestern Nachmittag im Einssatz. "Die Angehörigen der Bundesanstalt THW im Ehren- und Hauptamt sind bestürzt. Unser Mitgefühl gilt der Familie und den Kameraden des Opfers", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme, als er vom tragischen Ausgang dieses Einsatzes erfuhr. Während des Sucheinsatzes bangte er um das Leben der Verschütteten. "Ein tödlicher Einsatzunfall ist das, wovor wir uns alle am meisten fürchten", sagte Broemme, der sich auf den Weg nach Halle begab. THW-Bundessprecher Frank Schulze, höchster Vertreter des Ehrenamts, ist bestürzt: "Wir trauern um unseren Kameraden, der so tragisch aus unserer Mitte gerissen wurde." Das Unglück geschah, als Mitarbeiter des Papiergroßhandels gemeinsam mit drei THW-Helfern in der Halle des Betriebes ein defektes Hochregallager inspizierten. Das Regal stürzte plötzlich ein und begrub einen THW-Helfer und einen Mitarbeiter der Firma unter Stahl und Papier. Ein weiterer Mitarbeiter des Papierlagers sowie ein THW-Helfer wurden verletzt. Den Rettungskräften war es erst nach über 12 Stunden möglich, den THW-Helfer zu orten und leblos zu bergen. Der verschüttete Fabrikangestellte konnte inzwischen geortet werden, die Bergungsarbeiten dauern noch an. Ansprechpartner Nicolas Hefner Originaltext: Bundesanstalt THW |
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500 Helfer des Kenianischen Roten Kreuzes sind nach Unruhen in Kenia im Einsatz. Seit Tagen leisten sie Erste Hilfe und bringen Verwundete in Krankenhäuser. Die Menschen weisen Schnittwunden von Macheten, Schussverletzungen und Verbrennungen auf. Über 100.000 Menschen sind von der Gewalt betroffen, viele davon obdachlos, nachdem ihre Häuser abgebrannt sind. Auslöser der Unruhen war das umstrittene Wahlergebnis von Dezember 2007. Die ländlichen Regionen vor allem im Westen des Landes sind zurzeit nicht zugänglich. 40 Geländefahrzeuge und 50 Lastwagen des Roten Kreuzes stehen bereit, Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete zu bringen. Benötigt werden Decken, Seife, Plastikplanen, Wasserreinigungstabletten, Mais, Bohnen, Salz und Öl. „Gesperrte Straßen machen Gebiete vor allem im Westen unerreichbar für die Helfer. Das ist unser größtes Problem“, sagt Harry Gülker, Wasser- und Hygieneexperte vom Deutschen Roten Kreuz in Nairobi. Das Deutsche Rote Kreuz hat sieben Mitarbeiter in Kenia. Sie arbeiten mit dem Kenianischen Roten Kreuz in der Wasser- und Gesundheits-versorgung und in der Katastrophenvorbeugung. Abbas Gullet, Generalsekretär des Kenianischen Roten Kreuzes, hat den freien Zugang für die Rotkreuzhelfer gefordert. Der Zugang zu den Opfern und deren medizinische Versorgung sei momentan das Wichtigste. Das DRK ruft zu Spenden für die Menschen in Kenia auf: Deutsches Rotes Kreuz Bank für Sozialwirtschaft Konto: 41 41 41 BLZ: 370 205 00 Stichwort: Kenia |
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| Berlin - Auf die Bitte der Johanniter in Kenia stattet heute, 4. Januar 2008, die deutsche Schwesterorganisation einen Rettungswagen in Nairobi aus. Damit bereitet sich die Hilfsorganisation auf mögliche weitere Opfer von Unruhen vor. Außerdem stellen die Johanniter Mittel für Decken und Nahrung ein Flüchtlingslager in der Stadt zur Verfügung. Mit über 10.000 in Erster Hilfe ausgebildeten Mitgliedern gehören die Johanniter in Kenia zu den großen Hilfsorganisationen des Landes. Um die Helferschaft zu unterstützen, finanzieren die Johanniter die Ausstattung für einen Rettungswagen und die Besatzung im Wert von 6000 Euro. Das geländegängige Fahrzeug hatte der europäische Johanniterverbund im vergangenen Jahr gespendet. Die Unterstützung ist notwendig, da die Johanniter einen großen Teil ihrer Einsätze nicht refinanzieren können. Besonders für die ärmsten Menschen des Landes übernimmt keine Stelle die Einsatzkosten, so dass die Johanniter die Hilfe selber finanzieren müssen. In den vergangenen drei Tagen waren die freiwilligen Rettungskräfte fast pausenlos im Einsatz, insbesondere in den Wohngebieten der ärmsten Bewohner Nairobis. Außerdem finanzieren die Johanniter in Deutschland Nahrungsmittel und Decken für etwa 2000 Menschen in einem Flüchtlingslager in Nairobi. Hier leben vor allem Menschen aus den Slums, die vor der Gewalt der vergangenen Tage geflohen sind. Die Johanniter-Helfer können die Materialien vor Ort besorgen und selbst verteilen. Außerdem versorgen sie hier verletzte Personen. Spendenkonto Johanniter-Unfall-Hilfe Konto 88 88 Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00 Stichwort "Kenia" oder www.johanniter-helfen.de Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Berlin - Die Johanniter in Kenia haben heute, 3. Januar 2008, ihre deutschen Kollegen um finanzielle Unterstützung gebeten, damit sie ihre Rettungswagen für die vermehrten Einsätze während der Unruhen mit medizinischem Material ausstatten können. Seit gestern haben die Rettungskräfte alleine in Nairobi 31 Menschen das Leben gerettet. Vor allem in den Slums, wo die Verletzten kein Geld für die Rettungseinsätze zahlen können, werden die Johanniter gebraucht. Mit ihrem Hilfeersuchen bittet Eva Mwai, die Geschäftsführerin der Johanniter in Kenia, um Unterstützung für Verbandmaterial, Schmerzmittel, Eissprays, sterile Wundauflagen, Desinfektionsmittel und vor allem für weitere Rettungswagen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 200 000 Euro. Das Material können die Johanniter vor Ort kaufen. Die Johanniter betreiben ihre Ambulanzen vor allem in Nairobi und in der Rift Valley Region, wo die politischen Unruhen der vergangenen Tage am größten waren. Mwai berichtet über schwere Verletzungen durch die Straßenkämpfe vor allem bei Männern. Gleichzeitig werden auch vermehrt Frauen Opfer der Gewalt: Die Zahl der Vergewaltigungen steige erschreckend, vor allem in den Lebensräumen der ärmsten Bevölkerung. Die Johanniter aus Deutschland werden ihre Kollegen in Kenia unterstützen. Dazu bitten sie um Spenden: Johanniter-Unfall-Hilfe Konto 88 88 Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00 Stichwort "Kenia" oder www.johanniter-helfen.de Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Altenburg/ Zittau (ots) - Altenburg/ Zittau. Zum 21. Dezember 2007 werden an den Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland zur Republik Polen und zur Tschechischen Republik die stationären Grenzkontrollen entfallen. Aus diesem Anlass wird Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk und dem tschechischen Ministerpräsidenten Mirek Topolanek an einer symbolischen Feierstunde an der Staatsgrenze teilnehmen. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt die Logistik dieser Feierstunde und sichert mit zwei Fachgruppen Elektroversorgung den zusätzlichen Strombedarf am Grenzübergang "Zittau-Friedensstraße / Porajów" ab. THW-Helfer aus den Ortsverbänden Altenburg und Annaberg bauen für die Feierstunde zwei Netzersatzanlagen mit den nötigen Verteileranlagen auf. Damit können die THW-Einsatzkräfte eine Gesamtkapazität von 375 kVA bereitstellen. Die Stromfachleute erhalten Unterstützung in den Bereichen Führung, Logistik und Öffentlichkeitsarbeit aus den THW-Ortsverbänden Zittau, Gera und Kamenz. Der Einsatz des Technischen Hilfswerks findet im Auftrag des Bundesministeriums des Innern statt. Der Einsatzzeitraum für die THW-Einheiten beginnt heute mittag und endet am morgigen Freitag je nach Lage. Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Berlin (ots) - Die Rettungsfachleute der Johanniter erwarten erfahrungsgemäß zum Jahreswechsel viele Hilferufe von Personen, die sich mit Feuerwerksartikeln zum Teil schwer an Augen und Ohren verletzt haben. Andere verbrennen sich an Knallern und Geschossen. Deswegen empfehlen die Johanniter, sich an die Anwendungsvorschriften auf den Verpackungen zu halten und nur Feuerwerkskörper zu verwenden, die ein Prüfsiegel tragen. Obwohl in der Regel die Erwachsenen böllern, gehören Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren zur Hauptrisikogruppe. Jedes Jahr werden zu Silvester rund 200 Kinder in die Notaufnahme eingeliefert, weil sie unbeaufsichtigt Feuerwerkskörper gezündet haben oder sich am Neujahrstag an Blindgängern verletzen. 70 Prozent der Feuerwerksunfälle betreffen die Augen - in der Regel verursacht durch einen zu geringen Sicherheitsabstand. Prof. Dr. Horst Wilms, Bundesarzt der Johanniter, rät: "Wenn Fremdkörper ins Auge geraten, sollten diese nicht von Laienhelfern entfernt werden. Es gilt, schnell den Rettungsdienst zu alarmieren. Bedecken Sie das betroffene Auge mit einer keimfreien Wundauflage und verbinden Sie beide Augen vorsichtig mit einem Tuch. Nur durch das Verbinden beider Augen ist eine Ruhigstellung des verletzten Auges und damit eine Schmerzlinderung zu erreichen." Genauso gefährdet sind die Ohren. Silvesterböller erreichen eine Lautstärke von 130 bis 175 Dezibel. Dazu Wilms: "Das ist lauter als ein Presslufthammer und kann ein Knalltrauma auslösen und die Innenohren unheilbar schädigen." Oft vorkommende Verletzungen zu Silvester sind auch Verbrennungen und Brüche von Händen und Fingern, die durch das Zünden aus der Hand oder zu frühe Explosionen kommen. Wilms rät: "Verbrennungen sollten sofort mit Wasser gekühlt werden, am besten zwischen 10 bis 15 Minuten, bis der Schmerz nachlässt. Treten neben der Verbrennung blutende Wunden auf, kann man nicht kühlen. In diesem Fall geht die Wundversorgung vor. Beim Warten auf den Rettungsdienst sollte der Verletzte vor dem Unterkühlen geschützt werden und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ständig betreut werden." Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Lehrgangsprogramm 2008 der AKNZ veröffentlicht Die Abteilung Zivilschutzausbildung / Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) leistet die Grundlagenarbeit für alle Ausbildungsfragen der zivilen Sicherheitsvorsorge und stellt mit der AKNZ die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des BBK dar. Unter "Publikationen" finden Sie das Lehrgangsprogramm 2008 der Akademie in Bad Neuenahr - Ahrweiler. Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Publikationen Dritter Gefahrenbericht der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern veröffentlicht Der "Dritte Gefahrenbericht" legt die Einschätzung der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern zum breiten Spektrum drohender Gefahren und resultierender Erfordernisse im Jahr 2006 vor. Es werden Überlegungen angestellt über die möglichen zeitlichen Entwicklungen der Gefahren. Dritter Gefahrenbericht der Schutzkommission ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Die Krisenmanagementübung LÜKEX 07 (Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise) mit bundesweit rund 3.000 Beteiligten ist erfolgreich zu Ende gegangen. In der Übung wurde am 07./08. November 2007 die Zusammenarbeit des öffentlichen und privaten Gesundheitswesens, der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) sowie die Einbindung privater Unternehmen und Organisationen zum effektiven Schutz der Bevölkerung im Fall einer Influenza-Pandemie simuliert. Die Pandemievorsorge als gesamtgesellschaftliche Aufgabe konnte damit in das Bewusstsein aller Akteure gerückt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die weitere Optimierung des gemeinsamen Krisenmanagements und der Pandemievorsorge einfließen. Für die beiden verantwortlichen Bundesressorts zogen die Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble und Ulla Schmidt ein positives Fazit. Bundesinnenminister Dr. Schäuble: "Durch die Professionalität der Beteiligten bei Bund und Ländern gelang eine zügige Umsetzung der notwendigen Maßnahmen und damit die optimale Bewältigung der simulierten Grippewelle. Bund und Länder haben in dem Bewusstsein gehandelt, dass sich eine derart komplexe Schadenslage nur im gemeinsamen Schulterschluss bewältigen lässt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat hier in enger fachlicher Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut hervorragende Arbeit in der Vorbereitung geleistet." Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt äußerte sich anerkennend über den bereits erreichten Stand der nationalen Vorsorgeplanungen: "Die Übung hat gezeigt, dass sich Bund und Länder in Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und Unternehmen auf die komplexen Herausforderungen einer Influenza-Pandemie gut vorbereiten. Das Robert Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut als zentrale fachliche Einrichtungen, sowie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung waren mit ihrer Sachkompetenz bei diesem simulierten Ernstfall Ratgeber und Ansprechpartner. Wichtig war uns bei der Übung auch, den Ablauf und das Zusammenspiel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf allen Ebenen zu proben. Das Ergebnis der LÜKEX-Übung kann sich sehen lassen. Wir sind gut vorbereitet für einen größtmöglichen gesundheitlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Denn neben allen Maßnahmen gehört im Krisenfall entscheidend dazu, dass alle gemeinsam die Bevölkerung wissenschaftlich fundiert und schnell über alle aktuellen Entwicklungen unterrichten." Die Übungsserie LÜKEX dient der Prüfung des Zusammenwirkens aller beteiligten Behörden und privaten Institutionen der verschiedenen Verwaltungsebenen. Ziel dieser Übung war die Optimierung der gesamtstaatlichen Maßnahmen im Pandemiefall zur Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Grundfunktionen der Gesellschaft. Der Schwerpunkt liegt auf Vorsorgemaßnahmen im Gesundheitsbereich, der Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Energie und Transporten bei hohen Personalausfällen sowie der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung. Obwohl eine akute Gefährdung durch eine Pandemie derzeit nicht existiert, muss der Bevölkerungsschutz bestmöglich darauf vorbereitet sein. Denn erst das schnelle und koordinierte Handeln aller beteiligten Institutionen trägt im Ernstfall entscheidend zum Schutz der Bevölkerung bei. Neben dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Gesundheit nahmen das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt, die Bundesbank, weitere acht Bundesressorts und die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen an der Übung teil. Darüber hinaus beteiligten sich Hilfsorganisationen, Unternehmen der Wirtschaft und private Organisationen. Die Steuerung der Gesamtübung erfolgt durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit der eingerichteten "Projektgruppe LÜKEX". Das Konzept der LÜKEX-Übungen sieht eine wechselseitige Einbeziehung der Bundesländer vor. Mit den bereits erfolgten Übungen 2004, 2005 und 2007 haben nun alle 16 Bundesländer das Zusammenwirken von politischen Leitungen und Krisenstäben der verschiedenen Bundes- und Landesbehörden geübt. Die nächste Übung LÜKEX findet im Jahr 2009 statt. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Bonn (ots) - Zwei vierköpfige Erkundungsteams der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) starten am morgigen Samstag nach Ghana und Uganda. Auf Ersuchen des Auswärtigen Amtes und im Auftrag des Bundesministeriums des Innern erkunden die Teams die Lage in den stark überschwemmten Gebieten der beiden afrikanischen Länder. Nach den größten Überschwemmungen seit 35 Jahren ist in weiten Teilen Afrikas die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet. Besonders betroffen sind Ghana und Uganda, wo zahlreiche Brunnen überflutet oder verunreinigt sind. In Ghana sind nach UN-Angaben 260.000 Menschen von der Versorgung mit Trinkwasser abgeschnitten, in Uganda 300.000 Menschen. Insgesamt sind in Afrika nach Angaben des Welternährungsprogramms 1,5 Millionen Menschen in 17 Ländern von den Überschwemmungen betroffen. Die Überschwemmungen erstrecken sich über ein Gebiet von Mauretanien im Westen Afrikas bis nach Kenia im Osten. Aufgabe der zwei THW-Erkundungsteams ist es, sich in Ghana und Uganda einen Lageüberblick in der Katastrophenregion zu verschaffen sowie eine erste Wasseranalyse durchzuführen. Außerdem sollen die THW-Experten die Voraussetzungen für einen möglichen Einsatz der THW-eigenen Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (SEEWA) klären und der Bundesregierung eventuelle weitere Einsatzoptionen aufzeigen. Beide THW-Erkundungsteams bestehen neben dem Einsatzleiter aus Trinkwasser-Spezialisten der SEEWA: einem Logistiker, einem Trinkwasserlaboranten und einem Fachmann für Brunnenrehabilitation. Die SEEWA ist eine Schnell-Einsatz-Einheit des THW, die kurzfristig weltweit eingesetzt werden kann, wenn die Versorgung mit Trinkwasser nicht mehr gewährleistet ist. Zu den Aufgaben der SEEWA zählen neben der mobilen Aufbereitung von Trinkwasser, die Analyse von Wasser sowie die Rehabilitation der Wasserversorgung. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Berlin (ots) - "Mit dem Beauftragten für das Ehrenamt haben wir im THW einen zentralen Anlaufpunkt für die Belange unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer geschaffen, der eine Signalwirkung sowohl nach innen als auch nach außen hat", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme bei der offiziellen Vorstellung des Beauftragten für das Ehrenamt, Hans-Joachim Derra, die im Rahmen der Veranstaltung "MdB und THW - Helfen verbindet" am Dienstag in Berlin stattfand. Die Leitung der Bundesanstalt wurde im Rahmen der Binnenoptimierung von drei auf zwei Abteilungen verschlankt. "Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der Modernisierung der gesamten Behörde erreicht," betonte Broemme. Seit dem 1. August ist die Neustruktur der THW-Leitung in Kraft. Bislang bestand die THW-Leitung in Bonn aus drei Abteilungen: Einsatz, Zentrale Dienste und Ehrenamt. Die Betreuung der rund 80.000 ehrenamtlichen Helfer wurde von allen Abteilungen wahrgenommen, wobei einige Aufgaben in der Abteilung Ehrenamt zentralisiert waren. Mit Wirkung vom 1. August 2007 bilden nunmehr die beiden Abteilungen Einsatz und Zentrale Dienste den organisatorischen und strategischen Überbau der aus acht Landes- und Länderverbänden bestehenden Einsatzbehörde, die zum Geschäftsbereich des Bundesministerium des Innern gehört. "Wir haben die Aufgaben so gebündelt, dass sich alle in der nun gestrafften Struktur wiederfinden. Diese Entscheidung war notwendig, um das Profil des THW als operative Katastrophenschutzorganisation des Bundes weiter zu schärfen," begründete Broemme die Umstrukturierung. Bei der Entscheidung, die Stelle des Beauftragten für das Ehrenamt zu schaffen, hat sich Broemme von der Bundeswehr inspirieren lassen. Dort ist der Wehrbeauftragte für die Belange der Soldaten zuständig und kann vieles beeinflussen, um die Situation zu verbessern. "Prinzipiell hat natürlich jeder hauptamtliche Mitarbeiter die Aufgabe, für die Ehrenamtlichen da zu sein. Mit dem Beauftragten für das Ehrenamt habe ich nun zusätzlich direkt jemanden an meiner Seite, der intensiven Kontakt mit den Ortsverbänden pflegt, immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte der Helferinnen und Helfer hat und mich unmittelbar informiert, wenn irgendwo etwas im Argen liegt", erklärte Broemme. THW-Bundessprecher Frank Schulze, als gewählter oberster Vertreter des Ehrenamts, begrüßt die Neustruktur. "Es ist wichtig, dass wir neben dem Präsidenten und Vizepräsidenten einen weiteren direkten Ansprechpartner haben, der sich über das aktuelle Tagesgeschehen hinaus mit unseren Anliegen auseinander setzt und ständigen Kontakt zum Ehrenamt pflegt. Mit Herrn Derra ist die Wahl auf einen engagierten Fürsprecher und Kenner des ehrenamtlich geprägten THW gefallen, der sich vor allem auch dafür einsetzt, dass die in einer Behörde nun einmal üblichen Verwaltungswege so kurz wie möglich gehalten werden", erklärte Schulze bei der Vorstellung. "Die Entscheidung, einen Beauftragten für das Ehrenamt ins Leben zu rufen zeigt deutlich, dass das THW eine Organisation ist, die vom ehrenamtlichen Engagement lebt. Ich freue mich, dass dabei die Wahl auf mich gefallen ist und wünsche mir für die Zukunft, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen mit Leben füllen und das Ehrenamt in der Behörde THW würdig vertreten kann", sagte der Beauftragte für das Ehrenamt, Hans-Joachim Derra, anlässlich seiner offiziellen Amtseinführung. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Berlin (ots) - Mit einem neuen Imagefilm erweitern die Johanniter ihre Kampagne "Aus Liebe zum Leben", für die sie 2006 den Social Effie in Bronze gewonnen haben. In dem Film, der auf der Premierenfeier am 15. September in Köln zum ersten Mal gezeigt wurde, spielen fast nur authentische Mitarbeiter der Hilfsorganisation mit. Sie zeigen, was es für sie und ihre Kunden bedeutet, bei den Johannitern zu sein. Viele Worte wollten die Helfer in ihrem Film nicht machen, deswegen wurde eigens ein Song zur Untermalung der bewegenden Bilder komponiert und von Sänger Martin Murray und einem Johanniter-Chor eingesungen. Das Lied "It´s all about love" kam so gut an, dass es ab dem 21. September als Maxi-Single erhältlich ist. Die Idee zum Film haben die Johanniter auf Bundes- und Landesebene zusammen mit den Agenturen Morgenwelt und Intevi aus Köln entwickelt. Die Produktionsfirma Palladium setzte zusammen mit Regisseur Oliver Julius und Kameramann Frank Baran das Drehbuch um. Fast 200 Darsteller wirkten bei den Dreharbeiten mit, darunter Kindergartenkinder, Bewohner eines Seniorenstiftes, Rettungshunde und mehr als 100 Johanniter-Mitarbeiter. Der 4-minütige Imagefilm, aus denen ein 45-Sekunden Cut-Down für Pro-Bono-Schaltungen in TV und Kino sowie zwei weitere 45-Sekünder mit spezieller Zielgruppenausrichtung ausgekoppelt wurden, erzählt sympathische, kleine Alltagsgeschichten, die einen Bogen vom Johanniter-Kindergarten bis zum Seniorenstift spannen. Die ersten Reaktionen auf den Film nach der Premierenfeier waren begeistert. "So hat man eine Hilfsorganisation noch nie gesehen", meinte der Geschäftsführer Kreation von Intevi. Auch von den Helfern kam viel Zustimmung. In einem Internetforum schreibt ein Johanniter: "ich persönlich find das Ding klasse. So ziemlich alle Aufgabenfelder, die die JUH hat, sind in so kurzer Zeit dargestellt...". Claudia Jabir, Leiterin des Bereiches Marketing/Kommunikation bei den Johannitern, freut sich über das positive Echo. Sie war die Gesamtverantwortliche des Filmprojektes: "Die Dreharbeiten waren für alle Beteiligten extrem anstrengend - schon allein des Dauerregens wegen. Um so schöner ist es jetzt zu sehen, dass der Film vor Leben sprüht und genau das ausdrückt, was unsere Mitarbeiter täglich erleben: Der Einsatz der Johanniter macht sowohl für die Kunden als auch für die Helfer selbst das Leben liebenswert." Der Imagefilm ist unter www.johanniter.de zu sehen. Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Berlin (ots) - "Das THW ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Hier leben die Menschen Toleranz, Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit. Sie, die THW Helferinnen und Helfer sind Vorbilder. Ich freue mich, heute die Veranstaltung 'MdB und THW - Helfen verbindet' eröffnen zu dürfen, sagte Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert vor wenigen Minuten in Berlin. Zwischen Reichstagsgebäude und Paul-Löbe-Haus hat das THW heute einen Technikparcours aufgestellt, an dem die Bundestagsabgeordneten ihre Geschicklichkeit demonstrieren können. Ein Höhepunkt ist die Abseilaktion vom Paul-Löbe-Haus. Dort können sich die Bundestagsabgeordneten von den Höhenrettern des THW abseilen lassen. Die Veranstaltung "MdB und THW - Helfen verbindet" ist ein Beitrag des THW im Rahmen der bundesweiten "Woche des bürgerschaftlichen Engagements", die zurzeit stattfindet. Mehr als 300 Bundestagsabgeordnete haben sich angekündigt, um sich mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu unterhalten und natürlich, um die operative Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes hautnah zu erleben. Rund 80.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten in ihrer Freizeit im THW Dienst an der Gesellschaft. Mit "MdB und THW - Helfen verbindet" wollen die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, die THW-Bundesvereinigung e.V. und die THW-Jugend e.V. das ehrenamtliche Engagement in der operativen Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes der Öffentlichkeit näher bringen. Übrigens: Die Veranstaltung "MdB und THW" findet seit 2002 jährlich am Berliner Reichstag statt und ist "fester" Bestandteil des Bundestagskalenders. "Die Bundestagsabgeordneten begegnen hier den ehrenamtlichen Repräsentanten des THW. Eine schöne Gelegenheit, sich noch mehr von dieser einmaligen Einsatzorganisation zu überzeugen und sich von ihr inspirieren zu lassen - aber auch, um ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfer zu haben", sagte der Präsident der THW-Bundesvereinigung Hans-Joachim Fuchtel. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Bonn/Hoya - Die Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) erfüllt als erste deutsche Einheit die internationalen Rahmenvorgaben der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Soforthilfeeinsätze nach Erdbeben. Im Rahmen einer Zertifizierungsübung, die Ende vergangener Woche an der THW-Bundesschule in Hoya bei Bremen stattfand, wurde die SEEBA als sogenanntes "Heavy Team" in den Einsatzkatalog der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) aufgenommen. "Ich bin sehr erfreut, dass die SEEBA die Prüfung gemeistert hat. Das zeigt deutlich, dass wir als Einsatzorganisation im internationalen Netzwerk der humanitären Hilfe ein wichtiger Partner sind", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme, der sich in Hoya persönlich von der Leistungsfähigkeit überzeugte. Zudem sei es wichtig, dass es für humanitäre Hilfseinsätze bindende Standards gebe. "Menschen in Not brauchen nicht nur gut gemeinte, sondern vor allem professionelle Hilfe", betonte der THW-Präsident. Die INSARAG ist ein Gremium innerhalb der Vereinten Nationen, das sich aus Katastrophenschutzexperten aus über 80 Ländern zusammensetzt. Seine Hauptaufgabe ist es, internationale Qualitätsstandards für so genannte urbane Ortungs- und Rettungseinheiten (SAR) festzulegen. SAR Einheiten werden vornehmlich nach Katastrophen in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt. Vom 27. August bis 1. September trainierten 58 Einsatzkräfte der SEEBA unter den Augen von UN- und weiteren internationalen Beobachtern den Einsatz nach einem Erdbeben. Dabei wurden das Einsatzteam, die technische Ausstattung, die Einsatztaktik sowie die Führungs- und Kommu-nikationsstrukturen unter die Lupe genommen. Die INSARAG zertifiziert die internationalen Einsatzteams in den Kategorien "Light", "Medium" und "Heavy", wobei diese Festlegung sowohl die Ausstattung als auch die Größe des Teams bestimmt. Mit der Zertifizierung als "Heavy-Team" (58 Einsatzkräfte) sind auch die Bedingungen für das "Medium-Team" (30 Einsatzkräfte) erfüllt. Quelle: THW |
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| Hessen stärkt den Katastrophenschutz: Technische Ausstattung der Betreuungskräfte im Katastrophenfall verbessert Wiesbaden/Wetzlar. – Innenminister Volker Bouffier übergab heute im Katastrophenschutzzentrallager in Wetzlar zehn neue Fahrzeuge an hessische Hilfsorganisationen. Die sogenannten Gerätewagen Technik im Wert von je rund 82.000 € werden an zehn Standorten hessischer Hilfsorganisationen ihre Verwendung in den jeweiligen Betreuungszügen finden. Die Betreuungszüge übernehmen im Falle einer Katastrophe oder eines größeren Unglücks die Hilfeleistung durch soziale Betreuung, Verpflegung und Versorgung sowie vorübergehende Unterbringung. Sie wirken außerdem bei Evakuierungen mit und unterstützen im Bedarfsfall die Sanitätseinheiten. Dafür sind die Fahrzeuge mit einer kompletten Werkstattausstattung einschließlich Stromerzeuger ausgerüstet. „Diese Fahrzeuge sind ein weiterer Beitrag zu ständigen Optimierung der technischen Ausstattung der Hilfsorganisationen, die sie für ihre Arbeit im Katastrophenschutz benötigen“, so Innenminister Bouffier. Er betonte, dass Katastrophenschutz ein Zusammenwirken Vieler sei und die beste Ausstattung nichts nütze, wenn es nicht Menschen wie die Aktiven der Hilfsorganisationen gäbe, die bereit sind, Zeit zu investieren um anderen Menschen zu helfen. Innenminister Bouffier äußerte sich zudem über die Ergebnisse der seit einem Jahr geführten Verhandlungen mit dem Bund über dessen künftiges Engagement im ergänzenden Katastrophenschutz. Der Bund plante einschneidende Mittelkürzungen, die bei den Ländern auf erheblichen Widerstand stießen. Dieser Widerstand zeigte schließlich Wirkung und führte zu einem Kompromiss. „Diesen Verhandlungen ist es zu verdanken, dass der Bund seine Mittel nun von jährlich 36 auf 57 Millionen Euro erhöht“, erläuterte Bouffier. Innenminister Bouffier nutzte die Gelegenheit schließlich, um noch einmal allen zu danken, die sich für den Katastrophenschutz engagieren: „Wir Hessen brauchen Menschen wie Sie. Menschen, die Spaß am Helfen haben und die mit Herzblut bei der Sache sind“. |
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| Köln (ots) - "Wir wollen, dass der Beruf und die Ausbildung als Rettungsassistent wieder attraktiver werden", erklärte Daniel Gelbke, Referent für den Rettungsdienst beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), anlässlich einer Anhörung im Gesundheitsausschuss in Berlin am 4. Juli 2007. Besonderes Augenmerk legten die Abgeordneten bei ihren Fragen an die Sachverständigen auf die Schaffung von rechtlich abgesicherten Kompetenzen des Rettungsdienstpersonals. Denn bisher fehlen für ärztliche Hilfsmaßnahmen - wie z.B. das Punktieren von Venen oder die Intubation - klare Regelungen für Rettungsassistenten. In Situationen, in denen sie in eigener Verantwortung überbrückende Maßnahmen zur Lebenserhaltung durchführen müssen, die ihrer Art nach ärztliche Maßnahmen sind (sogenannte Notkompetenz), handeln Rettungsassistenten in einer rechtlichen Grauzone. Unabhängig davon, ob sie in solchen Maßnahmen geschult sind oder nicht. "Hier brauchen wir endlich verbindliche gesetzliche Regeln, damit kein Rettungsassistent, der über die fachliche Kompetenz verfügt, notwendige Hilfsmaßnahmen unterlässt, weil er Angst haben muss, sich strafbar zu machen", erklärt Gelbke. Eine schnelle Änderung des Rettungsassistentengesetzes ist auch deshalb dringend notwendig, weil sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren stark verändert haben. Die demografische Entwicklung, die immer geringer werdende Dichte an Notärzten und Krankenhäusern, der rasche medizinische Fortschritt und damit verbunden ständig steigende Anforderungen an das Personal machen eine Anpassung an die realen Bedingungen nach Einschätzung des ASB unumgänglich. Der ASB setzte sich deshalb in der Anhörung im Gesundheitsausschuss für eine rasche Novellierung der Rettungsassistentenausbildung ein. Zentrale ASB-Forderungen sind die Verlängerung der Ausbildung auf drei Jahre, eine bessere Vergütung während der Ausbildung und eine engere Verzahnung von Theorie und Praxis. Zudem soll die Ausbildung als Rettungsassistent die Möglichkeit bieten, auch in anderen medizinischen Berufen tätig zu werden. "Nur so können wir auf Dauer unsere hohen Qualitätsstandards sichern und den Rettungsassistenten Perspektiven für eine berufliche Entwicklung geben", so Gelbke. Bei einer Novellierung müssen nach Ansicht des ASB auch stringente Anforderungen an die berufliche Fortbildung und deren Zertifizierung gestellt werden. Der ASB bedauert, dass es hierzu keine bundeseinheitlichen Regelungen gibt, die alle Rettungsdienstmitarbeiter zu regelmäßigen Fortbildungen verpflichten. Bisher haben nur wenige Bundesländer in ihren Rettungsdienstgesetzen oder ähnlichen Rechtsvorschriften Regelungen getroffen, die zudem von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Originaltext: ASB-Bundesverband |
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| Bonn (ots) - Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) übergibt am 29. Juni in der südlibanesischen Stadt Barich fünf Wasserhochbehälter an die libanesische Wasserbehörde (SLWE). Die Medien sind herzlich eingeladen, über dieses Ereignis zu berichten. Gerne stellen wir auf Anfrage auch Hintergrund-informationen, Berichte und Bilder zur Verfügung. Der Beginn des Libanonkrieges liegt nun fast ein Jahr zurück. Überschattet von der aktuellen Situation im Libanon ist dieser Krieg fast in Vergessenheit geraten - wie auch die zahlreichen Wiederaufbauprojekte, die unter anderem von der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) umgesetzt werden, um die Infrastruktur in den zerstörten Gebieten wieder in Gang zu bringen und so die Situation für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. In den vergangenen Monaten hat das THW im Auftrag der Humanitären Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) im Südlibanon zwei Wasserhochtanks errichtet und drei beschädigte Tanks repariert. Am 27. Juni 2007 wird dieses Projekt - mit einem Finanzvolumen von 500.000 Euro - in der südlibanesischen Stadt Barich an die libanesische Wasserbehörde (SLWE) übergeben. Quelle: THW |
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| Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat heute (20.06.) zusammen mit Vertretern der Länder den Digitalfunk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit dem Start der Referenzplattform offiziell in Betrieb genommen. Damit beginnt die bundesweite Umstellung vom Analogfunk auf den Digitalfunk für die Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdienste. Bundesinnenminister Dr. Schäuble sagte anlässlich der Inbetriebnahme: "Die Errichtung des bundesweiten Digitalfunknetzes ist das derzeit größte technische Modernisierungsprojekt in Deutschland. Dieses Großprojekt von Bund und Ländern nimmt weiter Gestalt an. Meine Amtskollegen in den Ländern und ich sind uns der Verantwortung bewusst, die wir für unsere Einsatzkräfte und die Innere Sicherheit in Deutschland tragen. Unsere Sicherheitsbehörden und -organisationen leisten ausgezeichnete Arbeit. Wir stellen ihnen eine moderne Infrastruktur zur Verfügung, die sie bestmöglich bei ihrer Aufgabenwahrnehmung unterstützt." Die Referenzplattform ist der erste Bestandteil des bundeseinheitlichen Digitalfunknetzes. Sie ermöglicht den Einsatzkräften von Bund und Ländern, die vielfältigen Nutzungsformen der neuen Funktechnik zu testen. Zudem erlaubt die Referenzplattform der Industrie, sich mit Blick auf die Zertifizierung der Endgeräte auf die Anforderungen der neuen Technik einzustellen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Geräte verschiedener Hersteller mit der Systemtechnik zusammenwirken können und der Wettbewerb bei der Beschaffung von Endgeräten nicht eingeschränkt ist. Für den operativen Einsatz von Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdiensten steht die neue Funktechnik bereits Mitte nächsten Jahres zur Verfügung. Dann gehen die ersten Abschnitte des Digitalfunknetzes in den Wirkbetrieb. Bei dem Aufbau des mit 500.000 vorgesehenen Endgeräten weltweit größten Funknetzes dieser Art arbeiten Bund und Länder eng zusammen. Die Grundsätze der Zusammenarbeit sind in dem am 1. Juni 2007 unterzeichneten Verwaltungsabkommen geregelt. Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) koordiniert zentral den Aufbau. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.bmi.bund.de sowie auf der Internetseite der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben www.bdbos.bund.de ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Heute ging in Luxemburg die zweitägige europäische Katastrophenschutzübung EULUX 2007 mit einer Vorführung für hochrangige Vertreter der Europäischen Union sowie der beteiligten Länder zu Ende. Diese Abschlusspräsentation der Einsatzteams aus Belgien, Deutschland, Frankreich Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Ungarn wurde gemeinsam vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier, der Direktorin der Umweltdirektion der Europäischen Kommission, Pia Bucella, und dem luxemburgischen Innenminister Jean-Marie Halsdorf besucht. THW-Präsident Albrecht Broemme, BBK-Präsident Christoph Unger und THW-Bundessprecher Frank Schulze waren ebenfalls unter den Gästen. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft findet am Samstag ergänzend zur Übung ein Workshop für die EU-Beobachter der Übung statt. Das Übungsszenario sah mehrere Großschadenslagen vor: Eine Explosion in einem Kraftwerk, bei der radioaktive Strahlung frei wurde, eine Massenpanik in einer Konzerthalle mit über hundert Verletzten sowie der Austritt von Chemikalien in einer Tiefgarage. Auf deutscher Seite beteiligten sich die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), verschiedene Feuerwehreinheiten sowie das Deutsche Rote Kreuz aus Rheinland Pfalz an der Übung. Die Federführung für die Bundesrepublik hatte das THW mit rund 150 Einsatzkräften. Darüber hinaus nahmen rund 300 Verletztendarsteller aus Deutschland teil, die überwiegend aus den Jugendorganisationen aller beteiligten Hilfsorganisationen stammten. "Es ist beeindruckend zu sehen, wie Einsatzteams aus verschiedenen Ländern zusammen arbeiten und über welches Leistungspotenzial die Organisationen verfügen", sagte Staatssekretär Altmaier als Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft heute in Luxemburg. "Der Erfolg zeigt deutlich, dass sich das europäische Gemeinschaftsverfahren zu einem wichtigen Instrument in der humanitären Soforthilfe entwickelt hat." Der so genannte EU-Mechanismus, der dem betroffenen Land im Katastrophenfall Hilfe bietet, geht auf einen Ratsbeschluss von 2001 zurück und wird seit 2003 praktiziert. Natürlich habe die Übung, bei der rund 600 Einsatzkräfte aus acht Teilnehmerstaaten koordiniert werden mussten, auch einige Defizite aufgezeigt. "Aber dafür sind Übungen schließlich da, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt", betonte Altmaier. EULUX ist in diesem Jahr die einzige von der EU finanzierte Großübung und wurde erstmals von vier Ländern gemeinsam geplant, organisiert und durchgeführt. Das Hauptaugenmerk der Übung lag darauf, eine sich gut ergänzende Zusammenarbeit aller beteiligten Teams zu trainieren. Im Vorfeld hatten Einsatzeinheiten des THW die Gestaltung des Szenarios unterstützt. Rund 150 Einsatzkräfte waren in die Vorbereitungen zur EULUX eingebunden. Weitere Informationen sowie ein Abschlussbericht zu EULUX 2007 auf www.thw.de ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat am Freitag eine positive Sicherheitsbilanz des G 8-Gipfels in Heiligendamm gezogen und ausdrücklich den Polizeien des Bundes und der Länder für ihren maßgeblichen Einsatz gedankt. "Die Polizeibeamtinnen und -beamten der Länder und des Bundes haben die Sicherheit unserer Staatsgäste und einen ruhigen und ungestörten Ablauf des Gipfels in entspannter Atmosphäre gesichert. Allen Einsatzkräften, die während der Gipfelveranstaltung und auch zuvor mit hohem Engagement bis an ihre Belastungsgrenzen gefordert waren, gilt mein herzlicher Dank", sagte der Bundesinnenminister am Schlusstag des Gipfeltreffens. Schäuble verwies dabei auf die gute Kooperation der beteiligten Sicherheitsbehörden: "Die Hauptlast hat die Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommern getragen. Allerdings wäre die Großaufgabe, bei der zeitweise rund 17.000 Polizisten im Einsatz waren, ohne die außerordentliche Unterstützung durch die anderen Länder und auch die Bundespolizei, nicht zu schultern gewesen. Ein Schwerpunkt der bundespolizeilichen Maßnahmen war der Lufttransport von Delegationen und Einsatzkräften mit 43 Hubschraubern. Das Bundeskriminalamt gewährleistete den Personenschutz der Staatsgäste am Veranstaltungsort". Im Einsatz war die Bundespolizei u.a. auch bei der Sicherung der Land-, See- und Luftgrenzen. So wurden z.B. an den Schengen-Binnengrenzen ca. 850.000 Personen kontrolliert. Dabei erfolgten 155 Zurückweisungen, 57 mit Haftbefehl gesuchte Personen wurden ermittelt und 117 unerlaubte Einreisen wurden festgestellt. Die intensivierten Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen führten zu insgesamt 401 Zurückweisungen. Der Bundesinnenminister sprach in seiner Bilanz auch eine notwendige Partnerschaft von Sicherheitskräften und Demonstranten an. "Der Einsatz unserer Polizeien hat auch die Freiheitsrechte friedlicher Demonstranten geschützt. Gerade die zentrale Demonstration vom 2. Juni hat belegt: Der Schutz der Demonstrationsfreiheit liegt auch in der Verantwortung der friedlichen Demonstranten selbst. Eine klare Abgrenzung von Gewalt und eine konsequente Ausgrenzung krimineller Gewalttäter sind für einen friedlichen Demonstrationsverlauf unabdingbar. Wir benötigen hier eine effektive Partnerschaft zwischen friedlichen Demonstranten und Polizei gegen diejenigen, die nicht mit Argumenten an der demokratischen Meinungsbildung teilhaben, sondern ihren Fanatismus und Hass mit Gewalttaten ausdrücken", forderte Schäuble. "Die Demonstrationsfreiheit fordert die Zivilcourage, keine Gewalttaten in den eigenen Reihen hinzunehmen." In diesem Zusammenhang erinnerte der Bundesinnenminister an die verletzten Polizistinnen und Polizisten und wünschte allen eine schnelle Genesung. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Heiligendamm (ots) - Zur Stunde begleitet der Bundesarzt der Malteser, Dr. Rainer Löb, die Begegnung J 12/G 8 im Parkpavillon in Heiligendamm. Als Notarzt ist der Mediziner mit Notarztwagen vor Ort. "Es ist der spannendste Einsatz meines Lebens und wohl auch der Maltesergeschichte", so Löb. Natürlich sei die 40-köpfige Mannschaft der Malteser angespannt, das liege aber an der Nähe zu den mächtigsten Menschen der Welt, die Lage sei sonst ruhig. "Größere Aufregung bedeutete für uns allerdings der erste Schichtwechsel der Malteser auf See. Die Landblockaden in der vergangenen Nacht führten dazu, dass wir unser Personal nur per Schiff austauschen konnten", erläutert der Notfallmediziner. Die Nacht und der Donnerstagmorgen verliefen in der blauen Zone sehr ruhig, bisher waren nur kleinere Verletzungen zu behandeln. "Unsere Einsatzkräfte sind bestens vorbereitet und der Einsatz verläuft sehr gut. Die Zusammenarbeit mit Bundeskriminalamt, Auswärtigem Amt und Bundespresseamt ist hervorragend," so Olaf Tschirner, Einsatzleiter der Malteser. Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Köln/Heiligendamm. (ots) - Seit gestern sind 40 Spezialisten für Notfallmedizin der Malteser in Heiligendamm in der sogenannten blauen Zone, dem inneren Sicherheitsbereich mit Tagungshotel und -gelände im Sanitätseinsatz. Dr. Klaus Runggaldier, Leiter Rettungsdienst der Malteser in Deutschland, und Dr. Andreas Mennewisch, Ärztlicher Leiter des Schulungszentrums Nellinghof, die gestern abend beim Empfang von George W. Bush dabei waren: "Es ist total spannend, die Großen der Welt so aus der Nähe zu erleben." Runggaldier und Mennewisch, ViP-Retter der Malteser, bringen zahlreiche Erfahrungen aus früheren Einsätzen in Hochsicherheitsbereichen mit: Etwa beim Weltjugendtag 2005 ganz nah an Papst Benedikt XVI. oder beim Weltwirtschaftsforum in Davos wo sie u.a. Sharon Stone und Bill Clinton trafen. Die Malteser sind bei diesem Einsatz mitverantwortlich für das Wohlergehen der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands sowie auch für die sogenannte gelbe Zone mit dem Pressezentrum in Kühlungsborn. Die Einsatzkräfte sind für Notfälle vorbereitet und stellen hochwertige medizinische Versorgung mit insgesamt vier Notärzten sicher. "Für die Malteser ist es wieder ein ganz besonderer Einsatz, den sie mit Professionalität und Sachkenntnis bewältigen werden," ist sich Runggaldier sicher. Wegen eventueller gesundheitlicher Probleme der Teilnehmer stehen die Malteser mit den Leibärzten der Gipfelteilnehmer in enger Verbindung. Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und die Innenminister der Länder haben heute anlässlich der Innenministerkonferenz das Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunks der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) unterzeichnet. Neben der Zusammenarbeit regelt das Verwaltungsabkommen die Finanzierung des Digitalfunks BOS und die Beteiligung der Länder an der Arbeit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS). "Die Unterzeichnung des Verwaltungsabkommens stellt einen weiteren wesentlichen Eckpfeiler für den Aufbau und Betrieb des Digitalfunks BOS dar. Das Abkommen beweist, dass Bund und Länder bei einem solchen wichtigen Modernisierungsvorhaben in Deutschland gemeinsam und gleichberechtigt zusammenarbeiten. Mit dem Aufbau des bundesweiten, modernen Funknetzes wird den Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräften in Deutschland das weltweit größte Funknetz dieser Art zur Verfügung stehen", sagte Minister Schäuble anlässlich der Unterzeichnung. Die BDBOS hat am 2. April 2007 die Aufgabe der Einführung des Digitalfunks BOS in Deutschland für den Bund übernommen. Mit dem heutigen Inkrafttreten des Verwaltungsabkommens nimmt die BDBOS diese Aufgabe auch für die Länder wahr. Sie fungiert damit gegenüber Unternehmen als Auftraggeberin von Bund und Ländern, ermöglicht die gemeinsame Vergabe von Aufträgen und stellt damit eine in Deutschland bisher einzigartige Einrichtung dar. Der Digitalfunk BOS wird nach einer Migrationsphase den bisher von Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräften genutzten Analogfunk, der inzwischen technisch veraltet ist, ablösen. Schon im Juni dieses Jahres startet der Digitalfunk BOS mit der Referenzplattform in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Köln/Heiligendamm (ots) - Während des G8-Gipfels in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni betreuen die Malteser notfallmedizinisch die sogenannte blaue Zone, den inneren Sicherheitsbereich mit Tagungshotel und -gelände. Damit sind sie mitverantwortlich für das Wohlergehen der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands sowie auch für die sogenannte gelbe Zone mit dem Pressezentrum in Kühlungsborn. Mit rund 40 Spezialisten der Notfallmedizin und der Einsatztaktik sind die Malteser in Heiligendamm aufgestellt. Viele Mitarbeiter bringen Erfahrungen aus früheren Einsätzen in Hochsicherheitsbereichen mit: Etwa beim Weltjugendtag 2005 oder beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Es sind hochmotivierte und hochqualifizierte Leute, die überwiegend aus dem Norden Deutschlands stammen. Die Einsatzkräfte sind für Notfälle vorbereitet und stellen hochwertige medizinische Versorgung mit insgesamt vier Notärzten sicher. Für die Malteser ist es wieder ein ganz besonderer Einsatz, den sie mit Professionalität und Sachkenntnis bewältigen werden. Wegen eventueller gesundheitlicher Probleme der Teilnehmer wird man mit den Leibärzten der Gipfelteilnehmer in enger Verbindung stehen. Einsatzbeginn für die Malteser ist am Dienstag, 5. Juni 2007 um 6.00 Uhr - Einsatzende am Freitag abend, wenn die letzte Delegation im Flugzeug sitzt. Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Bad Nenndorf/Hamburg (ots) - Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr 1.079 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Das sind 224 Leben rettende Einsätze oder 26,2% mehr als im Jahr 2005. 8.253 Mal haben die ehrenamtlich tätigen Retter der DLRG zudem in Not geratenen Wassersportlern geholfen und erfolgreich 44.346 Erste-Hilfe-Leistungen im und am Wasser durchgeführt. Auf den Wachstationen an den Küsten, an Binnengewässern und in Bädern setzte die größte Wasserrettungsorganisation der Welt 62.000 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer ein. Sie leisteten 2,2 Millionen ehrenamtliche Wachstunden, um die Wasserfreizeit für Millionen Menschen sicherer zu machen. Diese Zahlen gab DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens jetzt in Hamburg bekannt. Als Ursachen nannte der DLRG-Präsident schlechtere Schwimmfähigkeit bedingt durch eine weiter abnehmende kommunale Bäderstruktur, höhere Risikobereitschaft und leichtsinniges Verhalten von Badegästen und Wassersportlern. Zudem schätzten viele ihre Leistungsfähigkeit falsch ein. "Ohne die Retter läge die Zahl tödlicher Unfälle nicht bei 606, sondern bei 1.685. Wenn wir als Dunkelziffer die Lebensrettungen von Familienmitgliedern, Freunden und anderen Organisationen hinzu zählen, die in keiner Statistik erscheinen, so ist das reale Gefährdungspotenzial noch weitaus größer. Aus diesem Grund fordert die DLRG, dass der Wasserrettungsdienst endlich in die Rettungsdienstgesetze der Bundesländer aufgenommen wird", kritisiert Dr. Wilkens die politischen Rahmenbedingungen. Die Schwimmausbildung ist weiter im Abwärtstrend. Nach Angaben der DLRG haben die Ausbilder im vergangenen Jahr nur 159.000 Schwimm- und 51.000 Rettungsschwimmprüfungen abgenommen, ein Rückgang von 6,8% gegenüber 2005. Die "Seepferdchen"-Prüfungen für Schwimmanfänger stiegen geringfügig auf knapp 58.000. "Ursächlich für die anhaltende Abnahme der Prüfungen sind vor allem die Bäderschließungen und die Umwandlung von Sport- in Spaßbäder. Hierdurch gehen in erheblichem Umfang Wasserflächen für die Ausbildung verloren. Jeder Mensch hat ein Recht auf Schwimmausbildung, dies gilt insbesondere für die Kinder. Wir fordern von den Kommunen deshalb eine sofortige Abkehr von dieser Politik und ein klares Bekenntnis zum Bädererhalt", so der DLRG Präsident. Die DLRG hat nach eigenen Angaben im Jahr 2006 über 6,3 Millionen Stunden ehrenamtlich für die Menschen in Deutschland geleistet. Allein 2,2 Millionen Stunden haben die Retter der DLRG über die Sicherheit der Badegäste und Wassersportler an Küsten und Binnengewässern gewacht und knapp 1,5 Millionen Stunden haben die Ausbilder der DLRG am Beckenrand verbracht, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu sicheren Schwimmern zu machen. Die 2.200 Gliederungen der DLRG haben für eine ordnungsgemäße Vereinsverwaltung und Organisation 1,4 Millionen Stunden investiert. Mehr als jede fünfte Stunde entfalle auf die Vereinsführung und Erledigung externer Aufgaben. "Das ist einfach zu viel. Wir stellen fest, dass auch vier Jahre nach dem Abschlussbericht der Enquetekommission des Deutschen Bundestages von Entlastungen und Vereinfachungen für bürgerschaftliches Engagement kaum die Rede sein kann. Das ist für viele Millionen freiwillige Helfer enttäuschend. Wir erwarten von der Politik schnelle und spürbare Entlastungen", fordert Dr. Wilkens bessere Rahmenbedingungen ein. Mit über 900.000 Mitgliedern und Förderern ist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft die größte Wasserrettungsorganisation der Welt und der größte Anbieter von Schwimmausbildung in Deutschland. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Die für den Katastrophenschutz zuständigen Generaldirektoren aus allen europäischen Mitgliedstaaten sowie aus Norwegen und aus den Beitrittskandidaten Kroatien und der Türkei haben sich vom 25.- 27. April in Weimar getroffen, um über Katastrophenschutz in Europa zu diskutieren. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Peter Altmaier, hob hervor, dass Europa nicht mehr nur eine Gemeinschaft der Politik und der Wirtschaft ist, sondern auch eine Sicherheitsgemeinschaft ist. Solidarität mit Katastrophenopfern innerhalb und außerhalb der EU sei für Deutschland eine Selbstverständlichkeit, wie Deutschland in der Vergangenheit auch schon durch umfangreiche praktische und finanzielle Unterstützung bewiesen habe. Bei dem Abteilungsleitertreffen handelt es sich um ein informelles Treffen, auf dem keine Beschlüsse gefasst, sondern Impulse gesetzt werden und ein allgemeiner Meinungsaustausch stattfindet. Dieses informelle Treffen auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes findet unter Vorsitz der Europäischen Kommission einmal im Verlauf einer Präsidentschaft statt, wobei die jeweilige Präsidentschaft Gastgeber ist. Auf der Tagesordnung standen grundsätzliche Themen, wie beispielsweise die Frage, wie sich die verschiedenen Akteure im Bereich des Katastrophenschutzes und der humanitären Hilfe am besten ergänzen. Außerdem wurden praktische Themen, wie die beiden von der Deutschen Präsidentschaft organisierten Fachtagungen über die Dekontaminierung Verletzter im Falle von chemischen Unfällen sowie bezüglich der Verbesserung der Koordinierungsfähigkeiten des Monitoring and Information Center in Brüssel (MIC). Die Generaldirektoren sprachen sich dafür aus, die auf den Expertenseminaren ausgetauschten Erkenntnisse in den für den Rat zuständigen Gremien weiter zu behandeln. Katastrophenschutz ist im Vergleich zu anderen Politikbereichen der EU noch ein sehr junger Bereich. Das Abteilungsleitertreffen hat aber gezeigt, wie weit die Mitgliedstaaten auch in diesem Bereich schon vernetzt sind. Die Abteilungsleiter begrüßten die Fortschritte, die bereits erzielt wurden und bekräftigen ihre weiteren Bemühungen auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes auf europäischer Ebene. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Bad Nenndorf (ots) - Babys und Kleinkinder sollen immer angstfrei an das Wasser herangeführt werden. Diese Position vertritt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) als größter Anbieter von Schwimmkursen in Deutschland. "Babyschwimmkurse oder Kleinkindausbildung, in denen Kinder unter sogenannten realistischen Bedingungen in voller Bekleidung in das Schwimmbecken geworfen oder gestoßen werden, um zu lernen, sich auf den Rücken zu drehen, und damit dem Ertrinken vorzubeugen, lehnen wir ab", sagt Helmut Stöhr, Leiter Ausbildung im Präsidium der DLRG. Damit reagiert die DLRG auf Fernsehbeiträge, die in den vergangenen Tagen über ein Überlebenstraining im Schwimmbad für Babys und Kleinkinder berichteten, das aus den USA stammt und nun auch in kommerziellen Babyschwimmkursen in Hessen angewandt wird. "Schocktherapien dürfen nicht das pädagogische Prinzip für Wassergewöhnung und Schwimmkurse sein. Wir können heute nicht ausschließen, dass Kinder bei den Anfängerschwimmkursen mit vier oder fünf Jahren mit diesen Erfahrungen traumatisch reagieren, oder aus Angst das Schwimmen lernen ganz verweigern", kritisiert Helmut Stöhr das Vorgehen. Die DLRG bietet Babyschwimmen und Eltern-Kind-Kurse in den meisten ihrer 2.200 Gliederungen an. "Für diese Kurse gelten ganz besondere Bedingungen, beispielsweise eine deutlich höhere Wassertemperatur von mindestens 32 Grad Celsius. Wenn der kleine Mensch den Aufenthalt im Wasser als angenehm empfindet, wird er später eher ein positives Verhältnis zum Wasser und auch zum Schwimmen lernen entwickeln", sieht der Ausbildungsleiter die Vorteile in einer angstfreien Wassergewöhnung. Als Beispiele für erfolgreiche altersgerechte Unfallverhütung nennen die Lebensretter die DLRG-NIVEA Kindergartenprojekte, in denen Vorschulkinder auf spielerische Weise mit den Gefahren im und am Wasser vertraut gemacht werden und die Kursangebote "Schwimmen lernen mit NIVEA", die sich ebenfalls an Vorschulkinder wenden. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Am 2. April 2007 hat die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) ihre Tätigkeit in Berlin aufgenommen. Damit ist eine wichtige organisatorische Voraussetzung geschaffen, um den Aufbau des digitalen Sprech- und Datenfunksystems für die Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräfte in Deutschland weiter voranzubringen. Gesetzlicher Auftrag der BDBOS sind der Aufbau, der Betrieb und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Digitalfunks BOS. Die Bundesanstalt gewährleistet die bundesweite Einheitlichkeit des neuen Funksystems, das den gegenwärtig von den Sicherheitsbehörden genutzten, inzwischen technisch veralteten Analogfunk ablöst. Nach dem von Bund und Ländern verfolgten Phasenkonzept zur Einführung des Digitalfunks BOS übernimmt die Bundesanstalt die Gesamtkoordination dieses Modernisierungsprojekts. Die Interessen der Nutzer werden auf diese Weise durch die BDBOS gebündelt wahrgenommen. "Bund und Länder haben ein großes Interesse daran, dass alle Sicherheitsbehörden in Deutschland eng und auf höchstem technischen Niveau zusammen arbeiten. Ein modernes, bundesweit einheitliches Digitalfunknetz ist hierfür unabdingbar. Die Einrichtung der BDBOS stellt einen wichtigen organisatorischen Schritt dar, um dieses Ziel zu erreichen", sagte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble. Um die Kontinuität der laufenden Arbeiten zu gewährleisten, ist die im Bundesministerium des Innern mit dem Projekt Digitalfunk BOS befasste Organisationseinheit in die BDBOS übergeleitet worden. Unterstützt werden soll die BDBOS durch eine externe Projektsteuerung, für die in Kürze die Ausschreibung beginnen wird. Derzeit wird eine Referenzplattform mit Standorten in Berlin, Hamburg, Lüneburg, Köln, Stuttgart und München errichtet. Die Referenzplattform soll ab Juni 2007 zur Verfügung stehen, um Erfahrungen mit der Systemtechnik zu sammeln, mit deren Lieferung im letzten Jahr die Firma EADS beauftragt wurde. Bund und Länder wollen noch 2007 mit dem Aufbau des BOS-Digitalfunknetzes beginnen. Die Grobnetzplanung ist bereits weitgehend abgeschlossen. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Hannover/Bad Nenndorf (ots) - Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 606 Menschen ertrunken. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl deutlich um 129 an. Das entspricht einem Wachstum von 27%. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) heute im Hannover bekannt. "Der schöne Sommer hat erheblich zu diesem Ergebnis beigetragen. Allein im Monat Juli ertranken 158 Männer und Frauen, im Mittel fünf Personen täglich", bilanziert DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens. Nach Angaben der DLRG sind in den Jahren 2000 bis 2006 insgesamt 3774 Menschen im Wasser ums Leben gekommen. "Diese Zahl macht das ganze Ausmaß deutlich. Für eine moderne, hoch entwickelte Gesellschaft ist diese Bilanz nicht akzeptabel. Wenn wir die Opferzahlen nachhaltig senken wollen, müssen alle Beteiligten - Staat, Länder, Gemeinden und alle für die Sicherheit Verantwortlichen - noch viele Hausaufgaben erledigen. Wir brauchen mehr Sicherheit, vor allem an den Binnengewässern, und eine verbesserte Schwimmfähigkeit speziell bei der nachwachsenden Generation", zeigt der DLRG-Präsident Lösungswege auf. 78% aller tödlich verlaufenen Unfälle ereigneten sich in Binnengewässern. In Seen und Teichen ertranken 243, in Flüssen 227 Menschen. In künstlichen Gewässern wie Häfen und Kanälen starben 44 Personen. Als besonders gefährlich entpuppten sich der Rhein und die Elbe mit 28, respektive 26 Todesfällen, gefolgt vom Main mit 12 und der Donau mit 10. Im Bodensee verloren sieben Personen das Leben. Um das hohe Risiko künftig zu verringern, fordert Dr. Klaus Wilkens lokale Risikoanalysen, um das konkrete Gefährdungspotenzial zu ermitteln. "Je nach Gefährdungsstufe müssen dann abgestufte Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Einrichtung von Wasserrettungsstationen und die Aufsicht durch Rettungsschwimmer an beliebten Badestellen dürfen nicht tabu sein". Badeverbotsschilder sind nach Ansicht der Lebensretter keine Lösung. 29 Personen starben in Schwimmbädern, das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Die deutschen Küsten von Nord- und Ostsee zählen nach wie vor zu den sicheren Gewässern. Dort starben im vergangenen Jahr 28 Männer und Frauen. Die Todesfälle an Meeresküsten machen lediglich 4,6% aus. Als Grund dafür nennt die DLRG die durch Rettungsschwim-merinnen und -schwimmer bewachten Badestellen. Der Zentrale Wasserrettungsdienst an den Küsten ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller DLRG-Landesverbände und seit 35 Jahren ein großer Erfolg. Zum ersten Mal nach mehreren Jahren ist die Zahl der ertrunkenen Kinder im Vorschulalter wieder gestiegen. 29 Jungen und Mädchen waren noch keine sechs Jahre alt. Weiter steigend ist die Zahl der älteren Menschen. Im vergangenen Jahr kamen 289 Menschen ums Leben, die älter waren als 50 Jahre, das sind 48% aller Ertrinkungsfälle. In der Verteilung der Todesfälle nach Bundesländern nimmt Bayern mit 123 Ertrunkenen die Spitzenposition ein, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 86, Niedersachsen mit 64 und Baden-Württemberg mit 51 Todesopfern. Auf den nächsten beiden Rängen folgen mit Mecklenburg-Vorpommern (44) und Brandenburg (38) zwei Bundesländer mit geringer Bevölkerung. Die wenigsten Todesfälle durch Ertrinken waren in Bremen (7) und dem Saarland (10) zu beklagen. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Die Staatssekretäre der Innenministerien des Bundes und der Länder haben heute beschlossen, mit dem Aufbau des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) noch in diesem Jahr zu beginnen. Die Errichtung wird nach dem nun beschlossenen Phasenkonzept erfolgen. Das Konzept sieht vor, dass Planung und Aufbau des digitalen Funknetzes in enger Zusammenarbeit von Bund und Ländern durchgeführt werden. Die Bundesanstalt für den Digitalfunk (BDBOS) wird die bundesweite Einheitlichkeit des Digitalfunk BOS gewährleisten und die Koordinierung des Gesamtprojekts übernehmen. "Mit dem heutigen klaren Votum für das Phasenkonzept können wir mit der Errichtung des Digitalfunk BOS beginnen. Wir halten am Ziel fest, den Digitalfunk bis 2010 aufzubauen. Bund und Länder können das Projekt mit dem Phasenkonzept im vorgesehenen Kostenrahmen realisieren.", sagte der Staatssekretär im Innenministerium Dr. August Hanning anlässlich der Sitzung der Innenstaatssekretäre. Das Phasenkonzept ermöglicht - verbunden mit der stärkeren Verantwortungsübernahme von Bund und Ländern - die Einhaltung des festgelegten Kostenrahmens von rund 4,5 Mrd. Euro. Die BDBOS wird unterstützt durch eine externe Projektsteuerung, für die in Kürze die Ausschreibung beginnen wird. Der Auftrag zur Lieferung der Systemtechnik wurde bereits 2006 an die Firma EADS erteilt. Weitere Leistungspakete zur Errichtung werden zeitnah im Wettbewerb an Dritte vergeben. Die Übernahme des Betriebs des Digitalfunk BOS durch einen dauerhaften Betreiber soll nach Aufbau der ersten Netzabschnitte erfolgen. Die Projektleiter von Bund und Ländern haben das Phasenkonzept als Alternative zum bisher verfolgten Betriebsmodell entwickelt, nachdem die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn als Generalunternehmer für Aufbau und Betrieb des Digitalfunks BOS im Dezember 2006 gescheitert waren. Zur Bekräftigung des gemeinsamen Willens, den Digitalfunk BOS auf der Grundlage des Phasenkonzepts zu realisieren, haben die Staatssekretäre von Bund und Ländern dem - an das neue Konzept angepassten - Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunknetzes zugestimmt. Das Verwaltungsabkommen tritt in Kraft, sobald es die Innenminister von Bund und mindestens zehn Ländern unterzeichnet haben. Als Termin für die Unterzeichnung ist die Innenministerkonferenz am 31. Mai 2007 vorgesehen. Die Staatssekretäre betonten, dass der flächendeckende Aufbau des Digitalfunk BOS wie geplant bis 2010 abgeschlossen sein soll. Dann wird bundesweit der Digitalfunk allen Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdiensten zur Verfügung stehen. Die Übernahme des Betriebs des Digitalfunk BOS durch einen dauerhaften Betreiber soll nach Aufbau der ersten Netzabschnitte erfolgen. Die Projektleiter von Bund und Ländern haben das Phasenkonzept als Alternative zum bisher verfolgten Betriebsmodell entwickelt, nachdem die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn als Generalunternehmer für Aufbau und Betrieb des Digitalfunks BOS im Dezember 2006 gescheitert waren. Zur Bekräftigung des gemeinsamen Willens, den Digitalfunk BOS auf der Grundlage des Phasenkonzepts zu realisieren, haben die Staatssekretäre von Bund und Ländern dem - an das neue Konzept angepassten - Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb des Digitalfunknetzes zugestimmt. Das Verwaltungsabkommen tritt in Kraft, sobald es die Innenminister von Bund und mindestens zehn Ländern unterzeichnet haben. Als Termin für die Unterzeichnung ist die Innenministerkonferenz am 31. Mai 2007 vorgesehen. Die Staatssekretäre betonten, dass der flächendeckende Aufbau des Digitalfunk BOS wie geplant bis 2010 abgeschlossen sein soll. Dann wird bundesweit der Digitalfunk allen Polizeien, Feuerwehren und Rettungsdiensten zur Verfügung stehen. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Im Rahmen des Aktionsprogramms zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft führt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vom 21. - 24.02.07 den Workshop "Dekontamination Verletzter bei chemischen Unfällen" durch. An dem im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) durchgeführten Workshop nehmen Experten aus 22 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen teil. Innerhalb des Workshops fand gestern eine Demonstrationsübung zur Dekontamination Verletzter bei der Berufsfeuerwehr in Köln statt. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Peter Altmaier, hat diese Demonstrationsübung gemeinsam mit Pia Bucella, Direktorin der DG Umwelt der Europäischen Kommission beobachtet. "Die Gefahr für die Bevölkerung durch chemische Gefahren ist in den letzten Jahren nach den Sarin-Anschlägen in Tokio verstärkt diskutiert worden", sagte Altmaier in Köln nach der Übung. "Ziel aller Bemühungen muss es sein, möglichen Opfern das Überleben zu sichern und die Kontaminationsverschleppung, beispielsweise auf das Rettungsdienstpersonal oder in Krankenhäuser zu verhindern. Das Bundesinnenministerium hat mit diesem Seminar und der Übung die Basis geboten, auf der alle Beteiligten national und europaweit ihren Wissensstand einbringen, austauschen und gemeinsam optimieren konnten." Das Thema wurde vom BMI für ein EU Ratspräsidentschaftsseminar ausgewählt, da bei chemischen Unfällen wegen des Dekontaminationsaspekts ganz besondere Anforderungen an die Hilfskräfte gestellt werden, und deswegen ein gutes Zusammenspiel und Erfahrungsaustausch gerade bei diesen Einsätzen wichtig. Die Gefahr, dass bei Unfällen in der Produktion, beim Transport, bei der Verarbeitung von Chemikalien und bei möglichen Terroranschlägen Gefahrstoffe freigesetzt werden, betrifft alle Mitgliedstaaten. Derartige Gefahrenlagen können sich darüber hinaus leicht zu Großschadenslagen mit grenzüberschreitenden Folgen entwickeln. Den Mitgliedsstaaten soll die Möglichkeit eröffnet werden, ihre eigenen Vorbereitungen zu überprüfen und für eine Zusammenarbeit zwischen Nachbarstaaten zu optimieren. Ferner sollen den Mitgliedsstaaten Anregungen zur Weiterentwicklung der Konzepte bei der Dekontamination Verletzter bei chemischen Schadenereignissen mit einer Vielzahl von Verletzten gegeben werden. Weitere Informationen unter www.bmi.bund.de oder www.bbk.bund.de ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| “Die Planungen des Bundes zu einem faktischen Rückzug aus dem Katastrophenschutz in den Ländern atomisieren die Einsatzeinheiten und zerstören damit ein gewachsenes und erfolgreiches Hilfeleistungssystem in NRW”, befürchten die Katastrophenschutzbeauftragten des Deutschen Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen, Hartmut Krabs-Höhler (Düsseldorf) und Christoph Brodesser (Münster). Sollte der Bund seinen Ausstattungs- und Finanzierungsanteil in dem Umfang reduzieren, wie dies augenscheinlich geplant sei, dann könne ein Einsatz wie zuletzt bei dem Orkan “Kyrill” nicht mehr erfolgreich bewältigt werden. Das DRK in NRW stellt in 193 Einsatzeinheiten fast 20.000 ehrenamtlich tätige Helferinnen und Helfer im Zivil- und Katastrophenschutz des Landes NRW. Diese Einsatzkräfte leisten mit großem persönlichem Engagement einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag, zuletzt beim Orkan “Kyrill” mit über 1.700 eingesetzten Kräften. “Das DRK teilt die Sorge des Innenministeriums des Landes NRW, dass der effiziente Bevölkerungsschutz in NRW nicht mehr gewährleistet werden kann, wenn der Bund- wie angekündigt – erhebliche Mittel aus diesem System abzieht”, so Krabs-Höhler und Brodesser in einer gemeinsamen Stellungnahme der DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe. Bisher seien die Lasten gleichmäßig auf die Schultern des Bundes, des Landes, der Kommunen und der Hilfsorganisationen verteilt. Das DRK und die anderen privaten Hilfsorganisationen stellen neben den Beiträgen der öffentlichen Hand in hohem Maße eigene Mittel aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen hierfür bereit. Zöge sich der Bund aber wie angekündigt weitgehend aus diesem austarierten System zurück, käme die gesamte Struktur ins Wanken. “Von den derzeit beim DRK in NRW stationierten fast 900 Einsatzfahrzeugen des Bundes blieben dann wohl nur eine Handvoll übrig”, so die Katastrophenschutzbeauftragten, die gleichzeitig darauf hinweisen, dass dies wohl nicht ohne Auswirkungen auf jede einzelne Gemeinde und jeden einzelnen Bürger bleiben könne. Das DRK sehe sich nicht in der Lage, diese radikalen Kürzungen des Bundes aus eigenen Mitteln zu kompensieren. Unter Mitwirkung des DRK habe das Land NRW einen modernen und wirksamen Katastrophenschutz aufgebaut, der seine große Leistungsfähigkeit nur dann beibehalten könne, wenn die Anteile von Bund, Land, Kommunen und Hilfsorganisationen dauerhaft verlässlich von allen Beteiligten erbracht werden. Dies sei jedoch nach den aktuellen Planungen des Bundesinnenministeriums nicht mehr sichergestellt.-- Quelle: DRK NRW |
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| Das Bundesministerium des Innern (BMI) wird das bewährte System der Luftrettung durch die Beschaffung der neuen Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Typs EC 135 T2i der Firma Eurocopter maßgeblich und zukunftsorientiert erneuern. In den kommenden zwei Jahren werden zwölf Luftrettungszentren mit diesem hochwertigen Fluggerät ausgestattet. Nach der Auslieferung aller neuen Zivilschutz-Hubschrauber besitzt der Bund die modernste Flotte in der Luftrettung. Dr. Rüdiger Kass, Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium für Angelegenheiten der Bundespolizei, übernimmt die ersten zwei von insgesamt sechzehn ZSH bei Eurocopter in Donauwörth. Dazu sagt Dr. Kass: "Wenn die Rettung aus der Luft kommt, ist diese schnell, kompetent und in Zukunft auch mit bester Technik ausgestattet." Die EC 135 T2i löst die bisher eingesetzten Maschinen des Typs BO 105 CBS-5 und Bell 212 ab. Eine Vielzahl technischer Neuerungen sind Merkmale in der Ausstattung der neuen ZSH. Diese sind unter anderem generelle Produktverbesserungen wie höhere Zuladung, erhöhte Startleistung, verbesserte Leistung für Höhen- und Hochtemperaturflüge, Anti-Kollisions-Warnsystem, Terrain-Mapping/Navigationssystem EuroNavIV, modernste kombinierte Navigations-/Flugfunk-systeme und damit eine Gewichtsoptimierung, Satellitenfunknetztelefon für Sprache/Daten, HS-Datenaufzeichnungssystem, Sanitätsschnellwechselausstattung, geringes Gewicht und schnelle Ausbaubarkeit für Hubschrauber-Profiländerung bei anderen Missionsaufgaben. Zusätzlich werden alle Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesministeriums des Innern mit dem aktiven Hinderniswarnsystem HELLAS (Helicopter Laser Radar) ausgestattet. Dieses weltweit einzigartige System warnt vor dem Einflug in Hindernisse unter Sichtflugbedingungen bei Tag und Nacht und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Flugsicherheit. Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzfall zur Verfügung stellt. Mit ihrer Hilfe können - Schwerverletzte nach erster Behandlung vor Ort abtransportiert, - Schadensstellen erkundet und überwacht, - Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt, sowie - radioaktive Strahlung aus der Luft gemessen sowie - Spezialisten und Material herbeigeschafft werden. Jeder Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes führt eine komplette Notarzt-Ausstattung mit und kann bis zu zwei Verletzte liegend transportieren. Besetzt sind die ZSH mit je einem Notarzt und Rettungsassistenten, die von den jeweiligen Trägern des Luftrettungszentrums gestellt werden. Die Bundespolizei ist für den gesamten Flugbetrieb verantwortlich. Sie wartet die Hubschrauber mit eigenem Personal in fünf Bundespolizei-Fliegerstaffeln und stellt die Piloten. Ein besonderer Nutzen liegt in der Fortbildung der Piloten der Bundespolizei: Diese bekommen durch die mehr als 17.000 Einsätze pro Jahr, häufig unter erschwerten Bedingungen, eine hervorragende Flugerfahrung. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nimmt alle Aufgaben der Verwaltung wahr, die sich aus dem Betrieb ergeben. Insgesamt stattet das Bundesinnenministerium zurzeit 12 Luftrettungszentren mit Hubschraubern des Zivilschutzes aus. Das BMI hat seit 1971 mit seinen Hubschraubern einen maßgeblichen Beitrag für den Aufbau des heute fast flächendeckenden Luftrettungsnetzes in Deutschland geleistet. Auch weiterhin stellt es Hubschrauber für den Bevölkerungsschutz zur Verfügung. Das hochwertige Rettungsmittel fliegt vorrangig in einem Radius von etwa 50 km und bringt Notarzt und Rettungsassistenten mit ihrer medizinischen Ausstattung schnell an den Einsatzort. Weitere Informationen auf www.bmi.bund.de und www.bbk.bund.de ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Köln (ots) - "Sie sind vor allem eins: einfacher", beschreibt Peter Goldschmidt, Referent für die Notfallausbildung beim ASB-Bundesverband, die neuen, seit Beginn des Jahres 2007 geltenden, Leitlinien der Wiederbelebung. "Ein Grund mehr, Erste Hilfe zu lernen", so Goldschmidt weiter. Denn Erste Hilfe kann Leben retten und es gibt eigentlich nur einen Fehler: Nichts zu tun. Aus Angst, etwas falsch zu machen, sollte sich deshalb niemand drücken. Jeder Helfende ist rechtlich abgesichert, auch wenn dem Verletzten oder ihm selbst Schaden zugefügt werden sollte. Was viele nicht wissen: Die Verpflichtung zur Hilfe ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Zudem entscheiden nach einem Unfall die Hilfeleistungen in den ersten Minuten oft über das Leben des Verunglückten. Wird gleich nach dem Unfall mit Wiederbelebungs-maßnahmen begonnen, kann ein hoher Prozentsatz von Notfallpatienten gerettet werden. "Darum sind Laien als Ersthelfer vor Ort ein unverzichtbares Glied in der Rettungskette", so Goldschmidt. Aber nur etwa 25 Prozent der Deutschen wissen, was in einer Notsituation zu tun ist. Das muss nicht sein. Denn Erste Hilfe kann mit wenig Zeitaufwand und ohne große Kosten erlernt oder erneuert werden. Zum Beispiel in einem Auffrischungskurs unter fachkundiger Anleitung beim ASB. In der Erste-Hilfe-Ausbildung lernen die Teilnehmer praktisch anwendbare und effektive Maßnahmen, die im Ernstfall Leben retten können. "Die einzelnen Handgriffe sind durch die neuen Regeln leichter zu lernen, prägen sich besser ein und führen so zu einer sicheren Anwendung in der Praxis", erklärt Goldschmidt. Sie basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und legen noch mehr als bisher Wert darauf, dass mit den einzelnen Handlungsschritten so früh wie möglich begonnen wird. Die Neuerungen im Überblick: 1. Nach Feststellen einer Bewusstlosigkeit soll zunächst das Umfeld alarmiert werden: Laut "Hilfe" rufen. 2. Nach Feststellen normaler Atmung bei einem Bewusstlosen wird eine neue, einfachere Seitenlage empfohlen, bevor anschließend ein Notruf abzusetzen ist. 3. Wird beim Bewusstlosen jedoch nach zehn Sekunden Atemkontrolle keine normale Atmung festgestellt, soll unverzüglich mit einem Notruf der Rettungsdienst alarmiert werden. Danach sind sofort 30 Herzdruckmassagen im Wechsel mit zwei Beatmungen durchzuführen. 4. Der Druckpunkt liegt leicht aufzufinden (unverändert) in der "Mitte der Brust", eine spezielle Methode zum Aufsuchen wird nicht mehr empfohlen. 5. Ein höherer Wirkungsgrad der Wiederbelebungsmaßnahmen (besserer Blutfluss und bessere Sauerstoffversorgung) soll durch einen komprimierten Ablauf der lebensrettenden Maßnahmen erzielt werden. Daher werden bei Erwachsenen keine Beatmungen mehr vor den ersten Herzdruckmassagen empfohlen, soll jede Beatmung nur etwa eine Sekunde dauern und sollen jeweils nicht mehr als zwei Beatmungsversuche unternommen werden. Die Basismaßnahmen können in der empfohlenen Weise grundsätzlich auch bei Kindern angewendet werden, bei denen sich lediglich je nach körperlicher Konstitution die Art und Weise der Herzdruckmassage (Durchführung mit zwei Fingern beim Säugling bzw. mit nur einer Hand sowie die Drucktiefe) entsprechend unterschiedlich darstellen. Wer noch die "alten" Regeln beherrscht, ist aber keineswegs falsch unterrichtet und kann diese auch weiterhin anwenden. Zur Auffrischung wird insbesondere bei Unsicherheit dringend empfohlen, die veränderten Basismaßnahmen in einem "Erste-Hilfe-Training" zu erlernen und unter Anleitung auszuprobieren. Der ASB als einer der größten Erste-Hilfe-Ausbilder in Deutschland bietet bundesweit Kurse für alle Ziel- und Altersgruppen an. Originaltext: ASB-Bundesverband |
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| Im Bereich des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe erforderte der Orkan „Kyrill“ im Laufe des gestrigen Tages und der folgenden Nacht den Einsatz von über 600 Rotkreuzlern an den Einsatzschwerpunkten (s. unten) und einer Vielzahl weiterer Helfer bei kleineren Einsätzen. Die Helferinnen und Helfer leisteten überwiegend Betreuungsdienste, indem sie unter anderem für die Verpflegung und Unterbringung von Bürgerinnen und Bürger in Notunterkünften sorgten. Die Einsatzschwerpunkte lagen in den DRK-Kreisverbandsgebieten Dortmund, Gelsenkirchen, Gütersloh, Hamm, Herford-Land, Steinfurt, Iserlohn, Münster, Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein, Tecklenburger Land und Witten. Aus dem Lager der DRK-Hilfszugabteilung Westfalen in Nottuln transportierten die Helfer 350 Betten und Wolldecken, die im Hauptbahnhof Hamm benötigt wurden, 200 Betten und Wolldecken wurden in eine zur Notunterkunft umfunktionierte Schule nach Castrop-Rauxel (Kreisverband Recklinghausen) gebracht. Außerdem vermittelte der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe den Transport von 250 Betten und Wolldecken aus dem Hilfszuglager Mönchengladbach (DRK-Landesverband Nordrhein) nach Gelsenkirchen (Notunterkunft in einer Schule). Quelle: DRK |
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| Köln (ots) - Verbunden mit dem Start der Kampagne "...weil Nähe zählt" findet vom 27. Januar bis zum 3. Februar 2007 eine erste "Nähe"-Aktionswoche der Malteser statt. Zahlreiche Prominente spenden in dieser Woche bei einigen der bundesweit 700 Malteser Gliederungen Zeit und Nähe für einen ehrenamtlichen Dienst der Malteser. So macht der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, mit beim Malteser Krankentransport in Berlin, der sich überwiegend um ältere Menschen kümmert. Der Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Peter Frey, ist bei einer Sprechstunde der Malteser Migranten Medizin (MMM) dabei. Dort können ihm Menschen ohne Krankenversicherung ihre Probleme schildern. Auch Ministerpräsident Dieter Althaus (Thüringen) ist für die Malteser aktiv: Mit dem Malteser Besuchsdienst in einem Erfurter Altenheim. "Wir erhoffen uns von dieser Nähe-Aktionswoche mit Prominenten eine Stärkung für das ehrenamtliche Engagement in Deutschland. Es wäre schön, wenn durch unsere Kampagne und die Aktionswoche ein kraftvolles Signal in die ganze Republik gehen würde", betont Johannes Freiherr Heereman, Malteser Geschäftsführer, und lädt ein, die Nähe der Malteser zu den Bedürftigen selbst zu erleben. Dem dient eine zweite "Nähe"-Aktionswoche für Jedermann, die vom 26. Februar bis 3. März 2007 stattfindet. Interessierte können sich bis zum 31. Januar 2007 bei den Maltesern melden: Fax 0221 - 98 22 119 oder naehe@maltanet.de Achtung Redaktionen! Interviews mit Johannes Freiherr Heereman sind möglich, ebenso wie die Begleitung von Aktionen mit den genannten Prominenten. Vermittlung über Tel. 0221 - 98 22 120. Mehr Infos unter: www.weil-naehe-zaehlt.de Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| "Der Einsatz in Folge des Orkans ,Kyrill' zeigt deutlich, dass der Katastrophenschutz in Deutschland gut aufgestellt ist", sagte Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble heute in Berlin. "In Verbindung mit den exakten Wetterprognosen hat das deutsche Notfallsystem seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein besonderer Dank gilt all den haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in der vergangenen Nacht im Einsatz waren und sicher in den nächsten Tagen noch viel Arbeit leisten werden. Dieses Engagement ist unbezahlbar", sagte der Bundesinnenminister weiter. Er betonte auch die Rolle der Arbeitgeber, ohne die dieses zum größten Teil ehrenamtlich getragene Katastrophenschutzsystem nicht funktionieren würde. "Mit der Freistellung ihrer Mitarbeiter leisten die Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft. Auch die Bürger haben durch verständiges Verhalten viel zur Bewältigung der Lage beigetragen", erklärte Dr. Wolfgang Schäuble. Noch kann der Schaden, den ,Kyrill' angerichtet hat, nicht beziffert werden. Erste Schätzungen gehen weit in die Millionen. "Besonders hat es mich getroffen, zu erfahren, dass durch das Unwetter Menschen ihr Leben verloren haben. Meine Gedanken sind bei den Familien", sagte der Bundesinnenminister. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Stundenkilometern fegte in der vergangenen Nacht der Orkan ,Kyrill' über Deutschland hinweg. Bundesweit waren die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten im Einsatz. Allein das THW, als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes, half in der vergangenen Nacht mit 5.500 Kräften aus 330 Ortsverbänden. Zurzeit leisten bundesweit immer noch etwa 1.400 THW-Einsatzkräfte Unterstützung, räumen Straßen und Gleisanlagen frei und versorgen landwirtschaftliche Betriebe mit Strom. Im Vorfeld des Orkans hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Übereinstimmung mit den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes die Bevölkerung über Selbstschutzmaßnahmen informiert. Im Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (GMLZ), liefen die ganze Nacht hindurch alle Informationen zusammen. Im Verlauf des Sturms hat das GMLZ über 200 eingegangene Meldungen ausgewertet und in vier Lagemeldungen an über 150 Adressaten verteilt. Auch die Bundespolizei hat sich frühzeitig auf diese Sonderlage eingestellt und alle erforderlichen Maßnahmen getroffen. Insgesamt sind während des Orkans in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar mehr als 2.400 Beamte der Bundespolizei zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus hat die Bundespolizei mehrere Hundertschaften bereitgehalten. Zur Bewältigung der Auswirkungen des Orkans setzt die Bundespolizei bundesweit im Verlauf des heutigen Tages über 3.700 Einsatzkräfte ein. Dabei haben sie vorrangig die bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung verstärkt und die Evakuierung einiger auf freier Strecke liegen gebliebener Züge sowie die Abwicklung des Schienenersatzverkehrs unterstützt. Im Rahmen seiner Informationsarbeit zur Notfallvorsorge gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auch Verhaltenshinweise zu Sturm- und Unwettergefahren. Die BBK-Broschüre "Für den Notfall vorgesorgt" und ein spezieller Flyer zum Thema Unwettergefahren steht der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Berlin (ots) - Von gespannt bis normal reicht die erste Bilanz, die sich nach dem Orkan "Kyrill" in den deutschen Feuerwehren abzeichnet. "Bundesweit wurde uns von fast 70.000 Einsätzen berichtet", erklärt Rudolf Römer, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Bei rund 100.000 eingesetzten Feuerwehrkräften gab es zwei Todesopfer zu beklagen. Hinzu kommen mindestens 30 verletzte Feuerwehrangehörige - darunter etwa ein Berufsfeuerwehrmann in Dresden, der Kopfverletzungen davontrug. In Berlin verzeichneten die in Ausnahmezustand versetzten Feuerwehren über 1.100 Einsätze. Da am neuen Hauptbahnhof ein Stahlträger abgestürzt war, wurde das komplette Gebäude für die Untersuchung gesperrt. Im Nah- und Fernverkehr kam es dadurch zu Störungen. In Dresden wurde bei etwa 430 Einsätzen zudem ein weiterer Freiwilliger Feuerwehrmann leicht verletzt. In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben des Innenministeriums bis zum frühen Vormittag 26.672 Feuerwehreinsätze. Pressesprecher Rainer Suttrop berichtet für die Feuerwehr Dortmund von technischer Hilfe bei 1.482 Einsätzen. "Besonders hervorzuheben ist die Hilfe der Bundeswehr mit drei Kranwagen des Instandsetzungsbataillons", resümiert er. "Die Orkanböen deckten das Flachdach eines Mehrfamilienhauses ab; 32 Wohnungen wurden evakuiert. Auch zwei Dachstühle hielten der Windlast nicht stand und brachen zusammen", so Suttrop. Hinzu kamen Bäume auf einer Freileitung und einem Gastank sowie ein -vermutlich nicht sturmbedingter- Dachstuhlbrand. Köln: Holzplatten im Museum / Ankerketten bei Rhein-Partyschiff gerissen In Köln gab es 758 Einsätze, darunter einen Kran, der auf den Neubau einer Schule fiel: "In der Spitzenzeit gegen 19 Uhr gingen in der Leitstelle innerhalb von 15 Minuten 1.400 Anrufe ein", erklärt Pressesprecher Daniel Leupold. Am Roncalliplatz flogen Holzplatten in das Römisch-Germanische Museum; am Rhein musste ein Partyschiff gesichert werden, nachdem zwei Ankerketten gerissen waren. Für Bayern bilanziert Alfons Weinzierl, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, rund 20.000 Einsätze, bei denen über 75.000 ehrenamtliche Kräfte Hilfe leisteten. Nachdem der Sturm einen Dachstuhl angehoben hatte, musste auch in München ein Mehrfamilienhaus evakuiert werden. "Insgesamt hatten wir bislang rund 700 Einsätze", sagt Stefan Grad, Pressesprecher der Feuerwehr München. Hannover/Nürnberg: Über 1.000 Flug- und Bahnreisende betreut Durch den Sturm kamen auch viele Flug- und Bahnreisenden nicht mehr an ihren Zielort: Allein in Hannover und Nürnberg wurden über 1.000 Reisende von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut sowie teils in Notunterkünften untergebracht. Während die Feuerwehr Hannover insgesamt etwa 500 Einsätze abarbeitete, wurden die Einsatzkräfte in Nürnberg insgesamt etwa 230 Mal aktiv. In Hamburg wurden die Feuerwehrmänner und -frauen bis in die frühen Morgenstunden zu 458 Einsätzen gerufen; besonders hervorzuheben sind hierbei diverse Störungen des Bahnverkehrs durch Bäume, das zu zwei Dritteln abgedeckte Dach eines Wohn-Geschäftshauses sowie das teils abgelöste Kupferdach der Hammer Kirche. Die letztere Einsatzstelle konnte erst abgearbeitet werden, nachdem der Orkan nachgelassen hatte; zunächst sperrte die Polizei den Bereich großflächig ab. Vor allem überflutete Straßen und vollgelaufene Keller forderten in etwa 1.000 Fällen den Einsatz der Feuerwehren in Schleswig-Holstein, so der Landesfeuerwehrverband. Nur 28 sturmbedingte Einsätze in Stuttgart Keine besonderen Ereignisse verzeichneten die Feuerwehren in Gelsenkirchen (490 Einsätze), Frankfurt (300 Einsätze), Leipzig (140 Einsätze) und Kaiserslautern (102 Einsätze). Der Stuttgarter Feuerwehr-Pressesprecher Guido Thimm hatte mit lediglich 28 sturmbedingten Einsätzen eine "erfreulich niedrige" Bilanz zu vermelden. Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Berlin (ots) - Über 300 Helfer der Johanniter haben in der vergangenen Nacht in Köln, Frankfurt, Münster, Wuppertal, Witten, Hannover, Göttingen, Donauwörth und anderen Städten freiwilligen Dienst für Betroffene des Orkans Kyrill geleistet. In Dessau wurde eine Rettungswache der Johanniter vom Sturm schwer beschädigt. Vor allem in den Bahnhöfen mussten die Helfer mit ihren Betreuungseinheiten anrücken. Dort versorgten sie gestrandete Reisende mit Essen und Getränken. Teilweise richteten die Johanniter Notunterkünfte ein oder transportierten die vorübergehend Obdachlosen dort hin. Andernorts unterstützte die Hilfsorganisation die kommunalen Rettungsdienste mit zusätzlichem Personal und Fahrzeugen oder sie verpflegten das Rettungsdienstpersonal. In Dobritz (Anhalt-Zerbst) fegte der Sturm das Eternitdach von der Rettungswache. Es entstand hoher Sachschaden, verschiedene Fahrzeuge wurden zerstört, darunter ein Rettungswagen. Das Gebäude kann vorerst nicht weiter genutzt werden. Den Rettungsdienst konnten die Johanniter durch zusätzlich beschaffte Fahrzeuge aufrechterhalten. Die Dobritzer Helfer hatten sogar noch die Kraft, für Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes die Verpflegung zu organisieren. Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Köln (ots) - Im Rahmen von "Kyrill"-Hilfsleistungen waren nach bisherigem Stand mehr als 200 haupt- und ehrenamtliche Malteser Mitarbeiter bundesweit im Einsatz: Dabei wurden rund 1.500 Betroffene betreut. So haben die Malteser in Hannover, Osnabrück und Regensburg gestrandete Reisende und andere Hilfskräfte mit warmem Essen und Getränken versorgt. In Berlin und anderen Städten haben die Malteser mit Fachberatern die Krisenstäbe der Behörden unterstützt. Die Malteser Hausnotrufzentrale in Oestrich-Winkel erreichten in den vergangenen 24 Stunden über 9.400 Alarmrufe. Der übliche Tagesdurchschnitt liegt bei 6.500. Neben zahlreichen Stromausfallmeldungen gab es eine große Zahl von ängstlichen und besorgten Anrufen älterer Teilnehmer. Die Mitarbeiter der Malteser Hausnotrufzentrale konnten sie beruhigen. Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Berlin (ots) - Zwei Feuerwehrmänner aus Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstagabend im Zusammenhang mit Einsätzen zum Orkan "Kyrill" verstorben. Ein 39-jähriger Familienvater wurde im Landkreis Viersen von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auf dem Weg zu einem Einsatz mussten die Feuerwehrkräfte einen auf der Straße liegenden Baum beseitigen, um weiterfahren zu können. "Eine Windböe wehte einen weiteren Baum um, der den Vater dreier Kinder traf und tödlich verletzte", berichtet Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel. Ein zweites Todesopfer ist im Landkreis Düren zu beklagen: Ein 50-jähriger Feuerwehrmann starb nach einem Sturmeinsatz auf dem Weg nach Hause in seinem Fahrzeug. "Die Nachricht von den Todesfällen hat uns sehr betroffen gemacht. Wir trauern mit den Familien, Feuerwehren und Freunden der Verstorbenen", erklären Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und Walter Jonas, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen. Wie groß die Risiken für die überwiegend ehrenamtlichen Kräfte bei den Rettungs- und Bergungseinsätzen im Rahmen des Orkans sein können, zeigte sich unter anderem in Nordrhein-Westfalen: Hier wurden 16 Feuerwehrangehörige verletzt; vier davon schwer. In Klein Timdorf im Kreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) erlitt ein Feuerwehrmann Rippenbrüche, als er bei der Beseitigung von Sturmschäden von einem abgebrochenen Ast getroffen wurde. Der Mann wird derzeit in einem Krankenhaus stationär behandelt. Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Bonn (ots) - Stromausfall, abgedeckte Dächer, gesperrte Verkehrswege: Das Orkantief "Kyrill" verursachte europaweit zahlreiche Schäden. Rund 5.500 Einsatzkräfte aus 330 THW-Ortsverbänden leisteten seit Donnerstag Nachmittag bundesweit technische Hilfe. Zurzeit sind noch etwa 1.000 Kräfte im Einsatz. Bonn. Den Einsatzschwerpunkt bildet derzeit Nordrhein-Westfalen. Vor allem in ländlichen Gebieten ist der Strom ausgefallen. Die THW-Ortsverbände sichern die Notstromversorgung landwirtschaftlicher Betriebe und vereinzelt auch kleinerer Ortschaften. Im Auftrag der Deutschen Bahn räumten zahlreiche THW-Ortsverbände bundesweit Windbruch und umgestürzte Bäume von den Bahnschienen. Außerdem führten sie für die Fahrgäste der Bahn Shuttletransporte durch und verpflegten sie. Das Leistungsspektrum des THW umfasste in der Kernphase des Einsatzes das Räumen wichtiger Zufahrtsstraßen, die Beseitigung schwerer Sturmschäden sowie die Notstromversorgung. Darüber hinaus pumpten die THW-Kräfte eindringendes Wasser aus zahlreichen Gebäuden und sicherten Häuser und Straßen mit Sandsäcken vor Überschwemmungen. Zusätzlich führten sie Absperrmaßnahmen und Transportaufgaben durch, sicherten Dächer und Gebäude, leuchteten Einsatzstellen aus und verpflegten die beteiligten Einsatzkräfte. Unterdessen haben bundesweit die Aufräumarbeiten begonnen. Mehr und mehr werden die Ausmaße des Orkans sichtbar. im gesamten Bundesgebiet häufen sich die Einsatzanforderungen durch die Feuerwehren und die örtlichen Energieversorger. Die Einsätze werden vermutlich das ganze Wochenende andauern. Bundesweit engagieren sich 80.000 Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit ehrenamtlich im THW. Bei Einsätzen wie zum Orkan "Kyrill" ist dieses Engagement Dank des Verständnisses der Arbeitgeber möglich, die ihre Arbeitnehmer für Einsätze freistellen. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Berlin (ots) - Kinder erkunden die Welt und dabei passieren kleine oder größere Unfälle. Situationen, die jeder kennt, der Kinder betreut: Ein Kind stürzt von der Schaukel, wird von einer Wespe gestochen oder verschluckt sich an einem Bonbon. Von Erwachsenen sind dann vor allem zwei Dinge gefordert: schnell und richtig Hilfe leisten. Leichter gesagt als getan! Die jetzt beim Universum Verlag erschienene Registerbroschüre "Was tun im Notfall - Erste Hilfe bei Kindern" bietet hier Hilfestellung in allen Notfallsituationen, die mit Kindern passieren können. Kurz und prägnant erfährt man in 13 Kapiteln, was im Einzelfall zu tun ist: von "Bewusstlosigkeit" über "Vergiftungen" bis zu "Wunden". Durch die klare farbliche Unterteilung der einzelnen Register ist jedes Kapitel sofort zu finden. Das handliche Format und ein Aufhänger machen die Broschüre praktisch in der Anwendung: Sie eignet sich ebenso für das Aufhängen am Schwarzen Brett in Kindertageseinrichtungen oder öffentlichen Räumen wie für den Privathaushalt mit Kindern. Das Format der Broschüre macht sie auch zum praktischen Begleiter in der Ausflugstasche. "Was tun im Notfall - Erste Hilfe bei Kindern" wurde von der Redaktion der Präventionszeitschrift "kinder, kinder - sicher/gesund" in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden und der Unfallkasse Baden-Württemberg entwickelt. "Was tun im Notfall - Erste Hilfe bei Kindern" Registerbroschüre, 13 Kapitel zu den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen, Format 11 x 23,7 cm, Universum Verlag, Wiesbaden 2007. ISBN 978-3-89869-190-1. Preis 2,85 Euro Universum Verlag, Postfach, 65175 Wiesbaden, Info-Telefon: 0611/90 30-501, Bestell-Fax 0611/90 30-181. Bestellung im Internet: www.kiki-online.de Originaltext: Universum Verlag GmbH Büro Berlin |
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| Berlin (ots) - "Deutschland ist besser auf Naturkatastrophen vorbereitet als in der Vergangenheit. Die Warnungen kamen rechtzeitig und präzise, die Medien haben umfassend informiert und die Menschen vorsichtiger reagiert. Sie nehmen Wettergefahren sensibler wahr und befolgen die Hinweise der Feuerwehren und der Meteorologen. Dadurch konnten noch mehr Todesopfer dieses schwersten Sturms der vergangenen Jahre verhindert werden", sagt Hans-Peter Kröger, der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Vorbeugende Maßnahmen wie die weitgehende Einstellung des Bahnverkehrs haben sich nach Einschätzung des Feuerwehr-Präsidenten als hilfreich erwiesen. "Dies war eine kluge Entscheidung, um Risiken für Passagiere und aufwendige Einsätze auf offener Strecke zu vermeiden", sagt Kröger. Die Menschen seien am gestrigen Abend überwiegend zu Hause geblieben, der Autoverkehr war merklich geringer. Kröger: "Wie groß die Gefahr im Freien ist, zeigen die schweren Unfälle, die sich trotzdem wieder ereignet haben. Allerdings macht uns auch Sorge, dass mehrere Menschenleben durch Gebäudeschäden zu beklagen sind." Der Spitzenverband der Feuerwehren schätzt, dass der Orkan "Kyrill" bundesweit zu mindestens 20.000 Einsätzen geführt hat, die überwiegend von ehrenamtlichen Kräften geleistet wurden. Bereits am gestrigen Nachmittag hatten viele Feuerwehren ihre Bereitschaftsdienste verstärkt, in Städten gingen Freiwillige Feuerwehren gemeinsam mit den Berufsfeuerwehren vorsorglich in Dienst. Die Feuerwehren haben eine der einsatzreichsten Nächte der vergangenen Jahre hinter sich. Kröger: "Dass bei den Rettungs- und Bergungseinsätzen auch Feuerwehrleute verletzt und ein Feuerwehrmann getötet wurde, macht uns besonders betroffen." Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Köln (ots) - Als groben wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Unfug werten die Malteser den Rettungsdienst betreffende Änderungen durch die Gesundheitsreform. Unter dem Punkt "Fahrtkosten" für Rettungsfahrten wird ein Ausgabenabschlag in Höhe von drei Prozent an die Krankenkassen vorgesehen. Dazu Karl zu Löwenstein, Geschäftsführer der Malteser Hilfsdienst gGmbH: "Wer dies verlangt, mutet dem Bürger automatisch Qualitätseinbußen zu. Patienten zu versorgen, Fahrzeuge auszustatten und das Personal hochqualifiziert auszubilden, wird auf diese Weise immer schwieriger." Und zwar bundesweit, unabhängig vom Abrechnungs- und Finanzierungssystem. In den Bundesländern, bei denen für den Rettungsdienst der Kosten-/Leistungsnachweis gilt, werden nur die tatsächlich anfallenden Kosten abgerechnet: "Im Falle eines Ausgabenabschlags würden die Leistungserbringer unweigerlich auf drei Prozent der Kosten sitzen bleiben, egal wie wirtschaftlich sie arbeiten", so Löwenstein. Das könne nur zu Defiziten führen. Zudem sei es rechtlich und politisch fragwürdig, dass letztlich dann Spender und Förderer für öffentliche Aufgaben aufkommen müssten. In den Bundesländern, wo die Leistung offen ausgeschrieben und pauschal abgerechnet wird, so Löwenstein weiter, würde die Abgabe dazu führen, sie bereits im Vorfeld in das Angebot mit einzukalkulieren. "Für die Sozialversicherung wird dadurch kein Cent gewonnen! Es entsteht lediglich ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand, der die Gesamtkosten antreibt." Löwenstein schlägt vor - statt des drei-prozentigen Abschlag-Unfuges - beispielsweise eher Anreize über Pauschalierungen zu schaffen, die zu weiterer Steigerung der Effizienz anspornen könnten. Im Auftrag von Kommunen und Kreisen betreiben die Malteser bundesweit 168 Rettungswachen mit 5.000 Mitarbeitern und 600 Fahrzeugen. Seit zehn Jahren arbeiten die Malteser als bislang einzige Hilfsorganisation nach einem bundesweit einheitlichen Qualitätsmanagementsystem im Rettungsdienst. Quelle: MHD |
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| Bad Nenndorf (ots) - In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind in Deutschland mindestens 458 Menschen ertrunken. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres stieg die Zahl der tödlichen Wasserunfälle um 32,4 Prozent. Allein in den beiden heißen Sommermonaten Juni und Juli ertranken 217 Menschen, das sind 47,4% der Todesfälle dieses Jahres. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt bekannt. DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens: Die Ursachen für die Zunahme der Ertrinkungsfälle sind Leichtsinn, das Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft sowie das Baden an unbewachten Badestellen. Viele Menschen haben in Flüsse und Seen Abkühlung gesucht, weil Bäder wegen Überfüllung geschlossen wurden. Der kühle und verregnete Monat August hat verhindert, dass noch mehr Menschen ertranken. Unfallschwerpunkte sind Seen und Flüsse. In den zumeist unbewachten Binnengewässern ertranken 359 Menschen, das sind knapp 80%. Vier von fünf Todesfällen ereignen sich in diesen Gewässern. 199 starben in Seen und Teichen, 160 in Flüssen. Demgegenüber sind die Küsten von Nord- und Ostsee relativ sicher, weil die Badestellen zwischen Borkum und Usedom von Mitte Mai bis Mitte September von gut ausgebildeten Rettungsschwimmern der DLRG bewacht werden, die bei Bade- und Wassersportunfällen schnelle Hilfe leisten und durch ihren Einsatz Schlimmeres verhindern. Im Meer ertranken bis Ende August 21 Personen. Außergewöhnlich hoch ist der Anstieg von tödlichen Unfällen in Schwimmbädern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl um 18 auf 26. In Kanälen und Hafenbecken kamen 26, in Gartenteichen und privaten Swimmingpools vier Menschen ums Leben. In der Verteilung nach Bundesländern rangiert Bayern mit 94 Todesfällen (+38) vor dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 64 Opfern (+14). In Niedersachsen ertranken 43 (+4) und in Baden Württemberg 38 Menschen (-4). Mecklenburg-Vorpommern mit 34 (+7) sowie Brandenburg und Sachsen (je 30) folgen auf den nächsten Plätzen. Auch im Saarland, das bisher als sehr sicheres Bundesland galt, ertranken bis Ende August acht Menschen. In den Gewässern der fünf neuen Bundesländern starben 131 Männer und Frauen, das ist ein Anteil von 28,6%. Im Vergleichszeitraum 2005 waren es 89 Menschen. In der Verteilung nach Männern und Frauen zeigt sich das bekannte Bild. In diesem Jahr verloren 349 Männer ihr Leben im Wasser. Der Anteil des "starken Geschlechts" beläuft sich damit auf 77 %. In der Altersstatistik ist erstmalig seit Jahren ein Anstieg bei den Vorschulkindern zu verzeichnen. In der Altersklasse 0 - 5 Jahre starben 25 Kinder (+5). Auch bei den Grundschulkindern stieg die Zahl der Opfer um neun auf 20. Die meisten Todesfälle ereigneten sich bei den 46-50-Jährigen. In dieser Altersklasse ertranken 46 Menschen. Besonders betroffen sind auch in diesem Jahr wieder ältere Menschen. In den Altersklassen über 61 Jahre starben 127 Männer und Frauen. "Angesichts der deutlichen Zunahme in der Sommerbilanz rechnen wir zum Jahresende 2006 mit deutlich über 500 Opfern", so DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Für den Winter 2006/2007 werden wie im Vorjahr rund 22 Millionen Dosen Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Impfstoffdosen werden aufgrund von Verzögerungen bei der Herstellung dieses Jahr erst ab Oktober verfügbar sein. Oktober und November werden seit Jahren vom Robert Koch-Institut und vom Paul-Ehrlich-Institut als ideale „Impfmonate“ empfohlen. „Geimpft werden sollten in diesen beiden Monaten vorrangig ältere Menschen, chronisch Kranke jeden Alters und medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege“, betont Reinhard Kurth, Präsident des RKI. „Wegen der erhöhten Nachfrage und der üblichen stufenweisen Lieferung von Grippeimpfstoffen konnten im Vorjahr nicht alle Impfwünsche gleich zu Beginn der Impfkampagne erfüllt werden. Die Impfstoffmenge hat jedoch ausgereicht, um den Bedarf im Laufe der Impfsaison zu decken. Auch in der Saison 2006/2007 ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen“, sagt Johannes Löwer, Präsident des PEI. Informationen zur Verfügbarkeit der Impfstoffe können bei den Grippeimpfstoffherstellern erfragt werden. „Anlässlich der Grippeimpfung sollte auch an die Pneumokokken-Impfung gedacht werden, die für Ältere und chronisch Kranke alle sechs Jahre empfohlen ist und beim selben Impftermin verabreicht werden kann“, erinnert Kurth. In den vergangenen Jahren hat die Grippewelle in Deutschland immer erst deutlich nach der Jahreswende begonnen. Mit einer Impfung im Oktober, November oder auch im Dezember bleibt daher aller Voraussicht nach genügend Zeit für die schützende Spritze gegen die Grippe. Eine Infektion mit den jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren bedeutet für Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Krankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine erhöhte Gefährdung. Bei ihnen kann es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen kommen, zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut chronisch Kranken und Älteren seit Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung. Auch Personen mit erhöhter Gefährdung für eine Infektion sollten sich impfen lassen. Vor allem medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege sollte geimpft sein, auch damit die von ihnen betreuten Patienten nicht mit Influenza angesteckt werden. Außerdem erinnert die STIKO in ihren Empfehlungen vom 28. Juli 2006 daran, dass vor einer Reise ältere oder chronisch kranke Personen zur Grippeschutzimpfung gehen sollten. Auch für andere Reisende kann eine Influenzaimpfung sinnvoll sein, abhängig vom Ansteckungsrisiko und der Impfstoffverfügbarkeit. Die STIKO hat die Impfung im Juli auch für Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln empfohlen, dies unterstreicht die bestehenden Empfehlungen des Arbeitsschutzes („ABAS-Beschluss 608“). Eine Impfung mit dem aktuellen saisonalen Impfstoff bietet zwar keinen direkten Schutz vor Infektionen durch den Erreger der Vogelgrippe, kann aber Doppelinfektionen mit den aktuell zirkulierenden Influenzaviren verhindern. „Das Risiko für eine Vogelgrippeinfektion ist in Deutschland sehr gering, sollte aber ernst genommen werden“, meint Reinhard Kurth. Weitere Informationen: - zur Verfügbarkeit von Impfstoffen bei Herstellern u. Handel; - zu Influenza und Impfen bei www.rki.de; - zur Zulassung und Chargenfreigabe von Impfstoffen bei www.pei.de. *************************** Herausgeber Robert Koch-Institut Nordufer 20 D-13353 Berlin www.rki.de |
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| In Deutschland sterben jährlich ca. 160.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, das sind ca. 30 Mal mehr als jährlich durch Unfälle im Straßenverkehr ums Leben kommen. Viele dieser Menschen könnten durch sofortige und gezielte Wiederbelebungsmaßnahmen und anschließende medizinische Versorgung überleben. Neue Empfehlungen des Europäischen Beirates zur Wiederbelebung (ERC), die seit dem 01.08.2006 auch in den Erste-Hilfe-Kursen des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe vermittelt werden, ermöglichen den Ersthelfern durch vereinfachte Diagnose schneller die Notfallsituation zu erkennen und damit auch frühzeitiger die lebensrettenden Maßnahmen der Wiederbelebung einzuleiten. Zukünftig wird bereits beim Ausfall bzw. bei nicht mehr normaler Atmung mit der Wiederbelebung begonnen. Das Verhältnis von Druckmassage zur Bearbeitung wurde von 15: 2 auf 30 : 2 heraufgesetzt, wodurch ein verbesserter „Ersatzkreislauf“ erzielt wird. Die Wiederbelebung wird zukünftig mit Druckmassagen und nicht wie bisher mit zwei Beatmungen begonnen. Die Beatmungen können Mund-zu-Mund oder Mund-zu-Nase erfolgen (freigestellt). Das Rotkreuz-Lehrinstitut in Münster weist ausdrücklich darauf hin, dass keine der bisher unterrichteten und praktizierten Maßnahmen als „falsch“, „rückständig“ oder gar „unzureichend“ bezeichnet werden darf. Jeder Ersthelfer kann die erlernten Maßnahmen weiter praktizieren, dies ist in jedem Fall besser, als nichts zu tun. Die Neuerungen dienen aber dem Bestreben, die Wiederbelebungsmaßnahmen europaweit, möglichst sogar weltweit zu vereinheitlichen. Der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses oder eines Erste-Hilfe-Trainings zur Auffrischung der Kenntnisse kann jedoch nicht schaden.-- Quelle: DRK |
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| „Achtung: Bei Frauen sind Luftnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen nicht selten alleinige Alarmzeichen“. Dieser Hinweis zu den (mitunter geschlechter-spezifischen) Symptomen eines Herzinfarktes stammt aus dem neuen Heft der Gesundheitsberichterstattung „ Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt“. Themen des GBE-Hefts sind neben Symptomen und Diagnoseverfahren die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit (deren wichtigste Komplikation der Herzinfarkt oder akute Myokardinfarkt ist), die Verbreitung, Risikofaktoren, Therapie, Inanspruchnahme von Leistungen, Versorgungsstrukturen und Kosten. Das kostenlos erhältliche und auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de abrufbare Heft umfasst gut 30 Seiten. Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) kommt es infolge verengter Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens. Ein Herzinfarkt entsteht durch den Verschluss einer Herzkranzarterie. Die koronare Herzkrankheit zählt in den Industrienationen zu den häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter. In Deutschland verursachte sie zum Beispiel im Jahr 2003 insgesamt jeden fünften Sterbefall. Je früher medizinische Hilfe gerufen wird, umso größer sind die Überlebenschancen. Daher ist es für die Betroffenen und deren Angehörige von besonderer Wichtigkeit, die Symptome zu kennen. Bei neun von zehn Infarktpatienten, unabhängig vom Geschlecht, beginnt der Herzinfarkt mit plötzlich einsetzenden Brustschmerzen. Weitere Begleitsymptome sind oft Atemnot sowie plötzlich einsetzende Übelkeit und kalter Schweiß. Nicht selten lenken diese Symptome von der Diagnose ab, sodass die notfallmedizinische Hilfe oft zu spät oder gar nicht gerufen wird. Die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit sind bekannt. Als nicht beeinflussbare Risikofaktoren gelten neben dem ansteigenden Alter das männliche Geschlecht und erbliche Faktoren. Vermeidbare oder beeinflussbare Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Übergewicht (Adipositas) sowie Störungen des Fettstoffwechsels (erhöhte Cholesterinwerte) und des Zuckerstoffwechsels (Diabetes mellitus Typ 2 und seine Vorstufen). Den meisten Risikofaktoren liegen bereits in der Kindheit und Jugend praktizierte ungesunde Lebensgewohnheiten wie Fehl- und Überernährung sowie mangelnde körperliche Aktivität zugrunde. Viele betroffene Personen sind unzureichend über vorliegende Risikofaktoren informiert. In einer großen Studie („KORA-Survey 2000“) hatten über 80 Prozent der Teilnehmer in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal einen Arzt aufgesucht. Trotzdem war jeder zweite Diabetiker unentdeckt, und etwa 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen wussten nichts von ihrer stark ausgeprägten Fettstoffwechselstörung. Auch ein erhöhter Blutdruck war vielen nicht bekannt. Liegen genaue Angaben zu den einzelnen Risikofaktoren vor, ist inzwischen eine individuelle Risikokalkulation möglich. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben ab einem Alter von 35 Jahren im zweijährigen Turnus Anspruch auf eine kostenlose Gesundheitsuntersuchung (Check up 35), um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Die Bestelladresse für das GBE-Heft lautet: Robert Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail: gbe@rki.de, Fax: 01888 - 754-3513. *************************** Herausgeber Robert Koch-Institut Nordufer 20 D-13353 Berlin www.rki.de |
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| Mit der Gründung des 94. THW-Ortsverbands am 12. August im thüringischen Gotha ist der Aufbau der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in den neuen Bundesländern abgeschlossen. "Als operative Einsatzorganisation des Bundes hat das THW die Aufgabe, den Ländern und Kommunen bundesweit bei Katastrophen unterstützend zur Seite zu stehen. Es freut mich sehr, dass das THW jetzt den letzten weißen Fleck auf der Landkarte schließt und nun auch in Thüringen flächendeckend vertreten ist", sagt Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, oberster Dienstherr der rund 850 hauptamtlichen und 80.000 ehrenamtlichen THW-Angehörigen. "Mit dem neuen Standort im Osten der Bundesrepublik gewährleistet das THW den flächendeckenden Katastrophenschutz", hebt Schäuble die Bedeutung der Neugründung für Thüringen hervor. Im sachsen-anhaltinischen Halberstadt und im thüringischen Erfurt wurden zeitgleich am 29. Juni 1991 die ersten THW-Ortsverbände im Osten der Republik gegründet. Zuvor galt es allerdings die Frage zu beantworten, wie viel THW die neuen Bundesländer brauchen. "Damals wurde beispielhaft die Verzahnung zwischen Bund und Ländern gelebt: Für den Bereich Katastrophenschutz wurden Gefahrenanalysen aufgestellt und gemeinsam in Abstimmung mit den Auswertungsergebnissen die Standorte für die operativen Einheiten des THW festgelegt", blickt Schäuble auf seine erste Amtszeit als Bundesminister des Innern zurück. Die Gründung des Ortsverbands Gotha wird THW-Präsident Albrecht Broemme vornehmen. "Das THW steht für das partnerschaftliche Miteinander im Katastrophenschutz, die Zusammenarbeit der Organisationen während der Fußballweltmeisterschaft hat dies einmal mehr deutlich gezeigt. Mit dem Ortsverband Gotha haben wir dem örtlichen und überörtlichen Katastrophenschutz einen weiteren Partner an die Seite gestellt", betont Broemme. In dem neuen Ortsverband sind bereits 32 ehrenamtliche Helfer engagiert und haben ihre Ausbildung abgeschlossen. "Besonders erfreut es mich, dass es vom Gründungstag an eine Jugendgruppe geben wird", sagt Broemme. THW: Partner der Gesellschaft Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 669 THW-Ortsverbänden (Gotha eingerechnet) zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien und dem Erdbeben in Pakistan, dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Bonn/Bad Nenndorf (ots) - Technisches Hilfswerk und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft haben heute in Bad Nenndorf eine Kooperationsvereinbarung über gemeinsame Auslandseinsätze unterzeichnet. Der Vertrag bündelt die Kompetenzen des THW im Bereich der Bewältigung von Katastrophen und deren Folgen und der DLRG auf dem Gebiet der Wassergefahren. Hochwasser, Sturmfluten und Überschwemmungen: Naturkatastrophen lassen sich von Landesgrenzen nicht aufhalten. Mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verfügt Deutschland über zwei Organisationen, die bei Hochwasserlagen im In- und Ausland, wie etwa einem Tsunami, schnell und effektiv Hilfe leisten. Um die Kompetenzen des THW im Bereich der Bewältigung von Katastrophen und deren Folgen und der DLRG auf dem Gebiet der Wassergefahren zu bündeln, unterzeichneten THW-Präsident Albrecht Broemme und DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens heute in Bad Nenndorf eine Kooperationsvereinbarung. "Das deutsche Hilfeleistungsangebot für das Ausland wird durch die Allianz von THW und DLRG auf ein neues Niveau gehoben. Nach Naturkatastrophen können wir die jeweiligen Potentiale der beiden Organisationen bündeln und kompetente und optimal aufeinander abgestimmte Hilfe anbieten", betonte THW-Präsident Albrecht Broemme bei der Vertragsunterzeichnung. Als humanitäre Botschafter Deutschlands leisten das THW und die DLRG entscheidende Hilfe in den betroffenen Katastrophenregionen. Durch die Vernetzung der beiden Hilfsorganisationen entfalte die Hilfe für Not leidende Menschen zudem ihre volle Wirkung, sagte Broemme. "Durch die Zusammenarbeit von THW und DLRG werden die jeweiligen Kompetenzen beider Organisationen zusammengeführt. Hierbei steuert die DLRG ihre Fähigkeiten in der Wasserrettung im Katastrophenschutz bei", sagte DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. "Im Ausland ist es gleich, welcher Organisation wir angehören, wir vertreten alle die Bundesrepublik Deutschland", unterstrich THW-Präsident Broemme die Bedeutung der Kooperation. Die neue Vereinbarung legt die Rahmenbedingungen für gemeinsame Einsätze im Ausland fest. Wichtige Inhaltspunkte sind die Aufstellung und Führung, der Einsatzablauf sowie die Ausbildung und Ausstattung der Gesamteinheit. Bereits im November 2002 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen THW, DLRG und dem Deutschen Roten Kreuz unterzeichnet. Durch die Vernetzung der verschiedenen Hilfsorganisationen werden die vorhandenen Potentiale auch in einem zusammenwachsenden Europa im Sinne eines gemeinsamen Hilfeleistungssystems verbessert. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internet-Seiten des THW unter www.thw.de und der DLRG unter www.dlrg.de Ansprechpartner für die DLRG: Martin Janssen: 05723-955441 für das THW: Nicolas Hefner: 0228-9402777 oder 0175-2624696 Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Köln (ots) - In vier Wochen ist es soweit: Papst Benedikt XVI. kommt nach Bayern. Die Malteser sind schon jetzt einsatzbereit. "Über 2.000 unserer ehrenamtlichen Helfer stellen während des Papstbesuches vom 9. bis zum 14. September die sanitätsdienstliche Versorgung der Pilger sicher", so Benedikt Liefländer, Gesamteinsatzleiter der Malteser. "In München, Passau und Regensburg gibt es jeweils eigenständige Einsatzleitungen. Bei jeder Station des Papstes sind zwischen 500 und 1.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv. Am nächsten Ort übernehmen andere Gruppen den Sanitätsdienst. Nur die Gesamteinsatzleitung reist mit dem Papst von Station zu Station." Dieses Konzept, so Liefländer, garantiere eine effiziente Kräfteverteilung und eine effektive Gesamthandlungsfähigkeit. "Jeder wird dort zum Zuge kommen, wo er sich am besten auskennt, selbst planen und agieren kann." Wesentlicher Bestandteil seien dabei die voraussichtlich 35 arztbesetzten Unfallhilfsstellen (UHS) und 31 Sanitätsstationen. In jeder UHS werden 20 Personen tätig sein, darunter Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Helfer. Eine UHS ist auf die Versorgung von bis zu 25.000 Pilgern ausgelegt. Neben den UHSen werden über 110 Spezialfahrzeuge aus der ganzen Bundesrepublik und eine Motorrad-Staffel eingesetzt. Achtung Redaktionen! Interviews mit Benedikt Liefländer sind möglich. Vermittlung unter 0221 - 98 22 125 oder 0160 70 77 689 Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sieben Millionen Menschen pro Jahr weltweit - rund 34.000 ehrenamtliche Mitarbeiter - 6.000 hauptamtliche Mitarbeiter - an mehr als 700 Orten- über 850.000 Förderer] Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Berlin (ots) - Nach schweren Sommergewittern und Regenstürmen in verschiedenen Regionen Deutschlands bleibt das Unwetterrisiko weiter hoch. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert deshalb an die Bürgerinnen und Bürger, im Falle eines aufziehenden Unwetters schützende Gebäude aufzusuchen. Insbesondere Keller und Gartenmöbel sollten schnell gesichert werden. "Die eigene Wohnung oder ein anderes Haus sind der bestmögliche Schutz, um vor herabstürzenden Gegenständen und Blitzschlägen sicher zu sein", sagt DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs. "Vorsicht ist besonders auch an ausgetrockneten Bachläufen und Flüssen geboten, die jetzt sehr schnell wieder anschwellen und Personen und Gegenstände mitreißen können." Die Feuerwehr rät: - Suchen Sie bei Unwetter sofort ein festes Gebäude auf - meiden Sie Wälder und Alleen. - Halten Sie sich bei Gewitter nicht unter Bäumen oder in der Nähe von Gewässern auf. Wenn Sie im Freien überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke. - Informieren Sie sich über die aktuelle Wetterentwicklung regelmäßig aus Rundfunk, Fernsehen oder im Internet. - Sichern Sie Gegenstände auf Terrassen, Balkonen und in Gärten sorgfältig, wenn diese sich nicht ins Gebäude bringen lassen. - Stellen Sie auch Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab. - Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht. - Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind. - Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe brauchen, unter der Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Telefonleitungen während eines Unwetters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetterschubes. Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Köln/Beirut. (ots) - Die "Gemeinschaft junger Malteser" als Jugendorganisation des Malteserordens in Deutschland ruft zu Spenden für behinderte Kinder in Beirut auf, mit denen sie eigentlich die Ferien in den Bergen verbringen wollte. "Die Kinder sind fast alle auf medikamentöse Versorgung angewiesen", erzählt Robert von Heereman, der schon sechsmal bei den traditionellen Sommercamps im Libanon mitgeholfen hat: "Durch die Überteuerung der Medikamente in Beirut sind die Gesundheit und das psychische Gleichgewicht der Kinder akut gefährdet." Seit acht Jahren organisieren die Malteser jedes Jahr ein Ferienlager mit den Kindern des Behindertenheims "Deir Salib", zu dem 70 Jugendliche aus ganz Deutschland für zwei Monate in den Libanon reisen. "Diese Kinder sind vielen von uns tief ans Herz gewachsen", so von Heereman: "Mir bereitet zum Beispiel Sorge, dass man im Heim wieder Baumwolltücher als Windeln verwenden muss, weil man normale Windeln nicht mehr bekommt. Das ist nicht nur umständlich, sondern schafft auch eine große Infektionsgefahr." Da die Lebensmittelpreise in Beirut kriegsbedingt um 400 Prozent gestiegen seien, fürchtet die Heimleitung nun, dass auch Medikamente und Nahrungsmittel knapp werden. Die Gemeinschaft junger Malteser ruft nun zu Spenden für das Behindertenheim auf. Es wird von einer französischen katholischen Ordensgemeinschaft betrieben. Die ersten Jugendlichen sollten ursprünglich am 30. Juli in den Libanon aufbrechen. Achtung Redaktionen! Robert von Heereman steht für Interviews zur Verfügung! Vermittlung: 0151 - 11 70 63 18. Spendenkonto für das Behindertenheim: Spendenkonto 30 147 057 Pax Bank Köln BLZ 370 601 93 Verwendungszweck: Deir Salib Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Köln/Beirut. (ots) - Die libanesische Assoziation des Malteserordens versorgt inzwischen mehr als 2.000 Vertriebene im ganzen Land mit Medikamenten und Erster Hilfe. "Die Lage im Libanon ist dramatisch - besonders im Süden", berichtet Paul Saghbini, der Direktor der libanesischen Malteser: "In Rmeich nahe der israelischen Grenze sind die Bewohner und 8.000 Vertriebene wegen der Kämpfe eingeschlossen. Einer unserer Ärzte behandelt die Menschen, doch es fehlen Medikamente, Milch für Kleinkinder, Brot und Trinkwasser." Vier Gesundheitszentren im Südlibanon, in Beirut und in der Bekaa-Ebene kümmern sich um Vertriebene, die meist in Schulen untergebracht sind. Wegen Hamsterkäufen der Bevölkerung und we-gen des schwierigen Transports sind Medikamente an vielen Orten knapp. Zudem reichen die sanitären Anlagen in den Schulen nicht aus. "Die Hälfte der Geflohenen sind Kinder", sagt Saghbini: "Wir kümmern uns besonders um sie, denn sie sind in einer solchen Situation besonders anfällig für Krankheiten." Sorge bereitet den Maltesern auch das beginnende Schuljahr - denn es ist unklar, wo die Vetriebenen dann unterkommen können. Die Malteser in Deutschland unterstützen die Arbeit der libanesischen Malteser mit 60.000 Euro. Die libanesischen Malteser betreiben zehn Gesundheitszentren, von denen aber eines durch Luft-angriffe der israelischen Armee beschädigt wurde und nicht mehr zugänglich ist. Achtung Redaktionen! Sid Johann Peruvemba, stellvertretender Generalsekretär von Malteser International, steht für Interviews zur Verfügung! Am Donnerstag ist auch ein Kontakt mit Paul Saghbini in Beirut möglich. Vermittlung: 0151 - 11 70 63 18. Als Mitglied der"Aktion Deutschland Hilft", dem Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet Malteser International unter dem Stichwort "Nahost" um Spenden für die Kriegsopfer und Flüchtlinge: Spendenkonto 102030 Bank für Sozialwirtschaft Köln BLZ 370 205 00 Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Bonn (ots) - Eine Hochdruckzone von der Nordsee bis zum Balkanraum beschert Deutschland seit Wochen den heißesten Sommer seit 2003. Eine erhöhte Waldbrandgefahr und umkippende Gewässer sind die Kehrseite des Urlaubswetters. Die Ortsverbände der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) stehen bereit, um entstehende Wald- und Flächenbrände zu orten und beim Ausbrechen von Feuern die Löscharbeiten schnell zu unterstützen. Außerdem können THW-Pumpen zur Bewässerung wichtiger landwirtschaftlicher Areale sowie zum Belüften stehender Gewässer eingesetzt werden. Zum Schutz der Viehbestände kann das THW mit dem Errichten von Abschattungsbauten beauftragt werden. Im Bereich der Brandprävention können THW-Ortsverbände von den Forstbehörden und der Feuerwehr zur Lagebeobachtung angefordert werden. Neben Kontrollfahrten durch gefährdete Gebiete sind die Einrichtung von Beobachtungsposten und -türmen die Einsatzoptionen. Im Falle eines Waldbrandes können THW-Einheiten für die Feuerwehren Wasserentnahmestellen an Flüssen und Seen einrichten, Löschwasser mit Hilfe der Hochleistungspumpen über längere Strecken transportieren sowie Befüllstationen für Tanklöschfahrzeuge aufbauen. Darüber hinaus können die örtlichen Feuerwehren das THW für Nachlöscharbeiten und das Freiräumen von Brandnestern einsetzen. Nicht nur Badeseen drohen durch die extremen Temperaturen der vergangenen sechs Wochen aufgrund von Sauerstoffmangel "umzukippen" und so den Freizeitspaß vieler Badegäste zu verderben. Auch stehende Gewässer wie Fischteiche oder Feuchtbiotope in Naturschutzgebieten stehen kurz davor, zu unwirtlichem und lebensfeindlichem Brackwasser zu werden. Das THW kann sein technisches Gerät auch hier einsetzen, um die Natur bei ihren Regenerationsprozessen zu unterstützen, indem beispielsweise Luft in die Gewässer geblasen wird, um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Außerdem kann das THW bei niedrigen Wasserständen Frischwasser aus nahe gelegenen Flüssen in die Seen pumpen und so das Austrocknen verhindern. Besonders betroffen sind von der derzeitigen Hitzeperiode die Landwirte. Nicht nur, dass mit einer geringen Ernte aufgrund der ausbleibenden Niederschläge zu rechnen ist, vor allem die Nutztiere haben unter der Hitze zu leiden. Zur Abhilfe kann das THW damit beauftragt werden, wichtige Landstriche zu bewässern und Wasser für die Tiere zu transportieren. THW: Partner der Gesellschaft Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 669 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Bonn/Nikosia (ots) - Auf Anforderung des Auswärtigen Amtes und im Auftrag des Bundesministeriums des Innern unterstützt das THW die deutsche Botschaft auf Zypern bei der Betreuung von Flüchtlingen aus dem Libanon. Das 18-köpfige Team trifft heute Nachmittag im zypriotischen Larnaca ein und steht unter der Leitung der deutschen Botschaft. Zypern ist zurzeit der Dreh- und Angelpunkt für die aus dem Libanon ausreisenden Menschen. Bislang sind etwa 60.000 Menschen aus dem Krisengebiet auf Zypern eingetroffen. Wegen der Hauptreisezeit in Europa ist die Mittelmeerinsel zurzeit fast ausgebucht und es gibt kaum freie Kapazitäten für die Unterbringung - die Infrastruktur der Insel ist überlastet. Das Auswärtige Amt organisiert die Weitereise der in erster Linie auf dem Seeweg in Zypern eintreffenden deutschen Staatsangehörigen. Jeden Tag treffen drei bis vier Schiffe mit Flüchtlingen auf der Insel ein. In den Häfen und am Flughafen hat die deutsche Botschaft in Nikosia Empfangsstellen zur Betreuung und Versorgung der Bundesbürger eingerichtet. Aufgabe des THW ist es, die Mitarbeiter der deutschen Botschaft bei ihrer Arbeit zu unterstützen. In den nächsten Tagen muss die Weiterreise der deutschen Staatsangehörigen organisiert werden. Dafür werden vom Auswärtigen Amt Sondermaschinen bereitgestellt. THW: Partner der Gesellschaft Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien und dem Erdbeben in Pakistan dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| (14. Juli 2006) Der Countdown zur Love-Parade in Berlin läuft. Die Malteser aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis entsenden auch bei der diesjährigen Neuauflage des Techno-Mega-Events Sanitäter und Fahrzeuge an die Spree. Derzeit sind rund 50 Einsatzkräfte aus Bad Honnef, Bonn, Bornheim und Siegburg auf dem Weg nach Berlin. Morgen werden sie mit rund 600 Malteser-Kollegen aus ganz Deutschland für die medizinische Notfallversorgung der Loveparade-Besucher sorgen. Die Bad Honnefer Malteser sind in diesem Jahr mit sechs Helfern vertreten. Viele Helfer aus der Region werden morgen im Zentrum des Geschehens im Einsatz sein. „Die Einsatzkräfte aus dem Rhein-Sieg-Kreis stellen in diesem Jahr mehrere Tragetrupps an der Siegessäule“, sagt der stellvertretende Leiter Einsatzdienste der Malteser, Marlon Konertz. Die rheinischen Malteser verfügen über langjährige Erfahrung mit Großeinsätzen. Schon seit den 90er Jahren waren sie bei den Sanitätsdiensten während der Loveparade vertreten. Fotos und weitere Informationen über den Großeinsatz der Malteser in Berlin können bereits während der Loveparade im Internet abgerufen werden unter: http://www.malteser-berlin.de -- Malteser Hilfsdienst e.V. Bad Honnef |
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| Bundesinnenminister Schäuble in der Presseerklärung zur WM-Bilanz vom 11. Juli: "Ein Dank geht auch an die unzähligen Helfer von THW, BBK, den Feuerwehren, den Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen sowie der Bundeswehr. Alle haben gemeinsam die WM zu einem fantastischen Fest werden lassen," fasste Schäuble zusammen. Der gesamte Text der Presseerklärung "Schäuble und Beckstein ziehen positive WM-Bilanz: Teamgeist war das Erfolgsrezept" auf www.bmi.bund.de unter Nachrichten / Pressemitteilungen. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Dr. Günther Beckstein, der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Bundesländer (IMK) haben am Dienstag in Berlin eine positive WM-Bilanz gezogen. "Wie Jürgen Klinsmann mit seiner Nationalmannschaft, haben es die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder geschafft, mit Kreativität und Teamgeist die Voraussetzungen zu schaffen, dass alle Fußballfans das WM-Fest unbeschwert und sorglos erleben und genießen konnten", hob Schäuble hervor. Beckstein verteilte ein Sonderlob an die rund 250.000 Polizeikräfte im WM-Einsatz: "Besonders stolz bin ich darauf, dass Polizisten in ganz Deutschland bei ihren schwierigen Einsätzen nicht nur äußerst konzentriert, sondern dazu auch noch mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht aufgetreten sind. Sie haben damit das Bild einer gleichzeitig hochkompetenten und aufgeschlossenen wie bürgernahen Polizei in alle Welt getragen". Erfolgreich war dabei das im Bund-Länder-Ausschuss gemeinsam erarbeitete Nationale Sicherheitskonzept, das alle Sicherheitsmaßnahmen von staatlicher Seite, aber auch die sicherheitsrelevanten Aktivitäten des Veranstalters FIFA und des Ausrichters DFB beinhaltete. "Ausgelassenheit und Sicherheit sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Vor allem international ist der präventive und stark auf Kommunikation angelegte Ansatz hervorragend angekommen. Die Fans aus aller Welt haben sich zu Gast bei Freunden gefühlt", sagte Schäuble. Beckstein betonte, dass sich die föderale Sicherheitsarchitektur in Deutschland gerade bei der Bewältigung eines sportlichen Großereignisses an 16 Spielorten, 32 Mannschaftsquartieren und dem internationalen Pressezentrum in München als überlegen erwiesen hat: "Die föderale Gliederung der Polizeien gewährleistet, dass die Vorteile einer ortsnahen Polizei zum Tragen kommen. Die unter dem Dach der Innenministerkonferenz vereinbarten Sicherheitskonzepte und die bestehenden Kommunikations- und Koordinierungsstrukturen über Ländergrenzen hinweg haben sich bestens bewährt. Hier hat auch die Zentrale Informationsstelle Sport (ZIS) beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen Hervorragendes geleistet." Positiv verlief auch die vom BMI koordinierte internationale Zusammenarbeit mit den Teilnehmer-, Anrainer- und Transitstaaten. Durch die enge internationale Kooperation konnten Gefahren bereits im Vorfeld erkannt werden. Über 570 ausländische Kolleginnen und Kollegen waren bei den Polizeien des Bundes und der Länder im Einsatz. Äußerst positiv haben die Fans auf die 320 uniformierten Unterstützungskräfte der Bundespolizei aus 13 europäischen Staaten reagiert. Deren Einsatz war ein Symbol für die europäische Einheit und Zusammenarbeit sowie für die Internationalität und die völkerverbindende Kraft der Fußball-Weltmeisterschaft. "Ein Dank geht auch an die unzähligen Helfer von THW, BBK, den Feuerwehren, den Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen sowie der Bundeswehr. Alle haben gemeinsam die WM zu einem fantastischen Fest werden lassen", fasste Schäuble zusammen. Ein Evaluationsbericht wird die Ergebnisse zusammenfassen und unter anderem an die Ausrichter der EURO 2008, Schweiz und Österreich, und die Veranstalter der WM 2010 in Südafrika übergeben. Bundesinnenminister Dr. Schäuble warnte davor, den friedlichen Verlauf der WM als Indiz dafür anzusehen, dass sich die terroristische Bedrohungslage insgesamt verringert habe. "Deutschland bleibt weiterhin Teil eines Bedrohungsraumes" erläuterte der Bundesinnenminister unter Hinweis auf bislang erkannte und vereitelte Anschlagsplanungen. In diesem Zusammenhang stellte er den Entwurf des Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetzes (TBEG) vor, mit dem sich das Bundeskabinett am Mittwoch befassen wird. Er beruht auf der Evaluierung des Terrorismusbekämpfungsgesetzes von 2002. Die Auswertung hatte ergeben, dass die Behörden die geschaffenen Befugnisse erfolgreich und verantwortungsvoll genutzt haben. In drei Jahren machten sie lediglich 99 mal von ihren Auskunftsrechten Gebrauch gemacht. Mit dem TBEG werden nun die Schlussfolgerungen aus der Evaluierung umgesetzt: die bewährten Befugnisse der Sicherheitsbehörden werden auf weitere fünf Jahre befristet beibehalten und dabei praxisgerechter gestaltet und an aktuelle Erfordernisse angepasst. "Wir brauchen die nach den Anschlägen des 11. September 2001 geschaffenen Befugnisse unserer Sicherheitsbehörden weiterhin, denn die terroristische Bedrohung ist seither leider nicht geringer geworden. Der Terrorismus ist eine fortdauernde Bedrohung. Deshalb ist es erforderlich, dass wir unser Instrumentarium fortentwickeln. Um den Kurs eines dauerhaft hohen Fahndungs- und Ermittlungsdrucks in Deutschland erfolgreich fortführen zu können, ist das Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz erforderlich", erklärte der Bundesinnenminister. Eine wesentliche Neuerung ist, dass die bestehenden Auskunftsbefugnisse künftig auch zur Aufklärung bisher noch nicht erfasster verfassungsfeindlicher Bestrebungen eingesetzt werden, wenn sie die Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt fördern. Hierbei kann es sich genauso um Hetze rechtsextremistischer Organisationen, wie um islamistische Hasspredigten handeln. Es kommt nicht mehr darauf an, ob ein Hassprediger gegen andere Völker oder aber gegen "Ungläubige" in Deutschland hetzt. Im Einzelnen sieht das TBEG darüber hinaus zum Beispiel vor, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz leichter Auskünfte von Fluggesellschaften über Flugbuchungen verdächtiger Personen erhalten kann. Zusätzlich zum TBEG kündigte der Bundesinnenminister zur Einrichtung gemeinsamer Dateien von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten und im Zusammenhang mit der Föderalismusreform mit der Einführung von Präventivbefugnissen für das Bundeskriminalamt weitere gezielte gesetzgeberische Schritte zur Verbesserung der Terrorismusbekämpfung an. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Das Deutsche Rote Kreuz zieht positive Bilanz der Weltmeisterschaft. In Nordrhein-Westfalen leisteten Helfer fast 400.000 Einsatzstunden. Münster, 11. Juli 2006 Aufräumen beim Roten Kreuz : Die Computer und Telefone der Einsatzzentralen in den Austragungsorten werden weggepackt, die für den Notfall bereit gehaltenen Zelte und medizinischen Geräte verstaut. Wohin man auch schaut, man blickt in zufriedene Gesichter. „Die WM war der größte planbare Sanitätseinsatz in der Geschichte des Roten Kreuzes – und alles lief wie am Schnürchen“, freut sich Christoph Brodesser, Landesbeauftragter für Katastrophenschutz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. 8 Millionen Euro Vier Wochen lang war die Welt zu Gast bei Freunden – und Tausende von Einsatzkräften in ständiger Alarmbereitschaft. Allein in Nordrhein-Westfalen waren während der WM 41.601 Rotkreuzler im Einsatz. Vom Rettungshelfer bis zum Notarzt – sie alle engagierten sich ehrenamtlich. Rechnet man ihre unentgeltlichen Leistungen mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 20 Euro hoch, ergibt sich bei fast 400.000 Einsatzstunden ein Betrag in Höhe von 8 Millionen Euro. „Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen wäre ein Sportereignis wie die WM kaum zu finanzieren“, betont Heinz-Josef Vogt, Präsident des DRK-Landesverbandes Nordrhein in Düsseldorf, in einem Dankesbrief an die Einsatzkräfte. Viele von ihnen hatten ihren Jahresurlaub bei Sanitätswachdiensten in Stadien, auf Public Viewings, Fanfesten und vielen anderen Veranstaltungen verbracht. „So ein Einsatz klappt nur im Zusammenspiel mit anderen Hilfsorganisationen“, erklärt Vogt und bedankt sich auch bei ASB, Johannitern und Maltesern für die reibungslose Zusammenarbeit. Sie sei nicht zuletzt das Ergebnis der Bemühungen um einen modernen und flexiblen Katastrophenschutz, den das Land NRW in Kooperation mit den Hilfsorganisationen seit Jahren vorantreibt. Katalysator WM Schon im Vorfeld der WM hatte das Land zusätzliche Ausrüstung für die Hilfsorganisationen beschafft. Die Einsatzplanungen wurden optimiert und aufeinander abgestimmt. „Wir haben in NRW jetzt einen präventiven, modernen, vernetzten Katastrophenschutz, der flexibel auf Schadenlagen reagieren kann“, erklärt Hartmut Krabs-Höhler, DRK-Katastrophenschutzbeauftragter in Nordrhein. Die WM sei ein erster Testfall für die Funktionsfähigkeit gewesen und habe sich bewährt. Das Deutsche Rote Kreuz war bei allen WM-Spielen für die notfallmedizinische Versorgung und Betreuung der Zuschauer, Gäste und Spieler in den Stadien verantwortlich.-- Quelle: DRK NRW |
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| Wiesbaden/Frankfurt. – Als einen „herausragenden Erfolg“ bewertet Innenminister Volker Bouffier den Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz während der Fußball-Weltmeisterschaft. „Die intensive Vorbereitung und das umfassende Sicherheitskonzept haben sich ausgezahlt. Wir haben eine tolle Fußball-Weltmeisterschaft erlebt, bei der die Welt dank der hervorragenden Arbeit der Einsatzkräfte stets sicher zu Gast bei Freunden war. Hessen hat sich der Welt als ein guter Gastgeber präsentiert. Darauf können wir alle stolz sein“, sagte Innenminister Bouffier. Insbesondere das polizeiliche Einsatzkonzept mit dem zentralen Element der speziell geschulten 120 Kommunikatoren habe sich als überaus erfolgreich erwiesen. „Hier wurde sicherlich ein neues Kapitel polizeilicher Einsatzstrategie aufgeschlagen, das durchaus auch beispielgebend für andere Bundesländer ist“, sagte Bouffier. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im nichtpolizeilichen Bereich sei laut Bouffier ein Beleg für den gelungenen Aufbau neuer Strukturen im Katastrophenschutz sowie ein gutes Beispiel für die zivil- und militärische Kooperation. Immerhin seien an den fünf Spieltagen in Frankfurt zusätzlich zu den Polizeibeamten 2500 Einsatzkräfte aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes im Einsatz gewesen, darunter über 1.700 ehrenamtliche Helfer aus Einheiten des Katastrophenschutzes und der Feuerwehren aus ganz Hessen. Der Minister bilanzierte, dass fünf WM-Spiele in Frankfurt mit mehr als 250.000 Besuchern ohne größere Probleme durchgeführt worden seien. Auch die mehr als 1.500 Public-Viewing-Veranstaltungen in ganz Hessen mit deutlich mehr als zwei Millionen Besuchern seien reibungslos verlaufen. „Das ist eine überragende Bilanz. In Hessen kam es zu keinerlei Ausschreitungen durch gewalttätige Fußball-Fans, obwohl wir an den Spieltagen in Frankfurt durchaus auch Problemklientel vor Ort hatten. Auch das sagt viel über den Erfolg des Sicherheitskonzeptes aus“, betonte Bouffier. Innenminister Bouffier gratulierte der Hessischen Polizei zu dem erfolgreichen Einsatz. Das taktische Konzept mit der deutlich sichtbaren Präsenz, dem offenen und freundlichen Auftreten gegenüber den Besuchern, dem verbalen Intervenieren durch die 120 Kommunikatoren und dem konsequenten und raschen Unterbinden von Problemlagen habe sich als durchweg richtig erwiesen. „Die professionelle Arbeit der Polizei am ersten Wochenende, als rund 65.000 Engländer in Frankfurt waren, hat sicherlich maßgeblich zu dem positiven Bild, das insbesondere die englischen Medien von der deutschen Polizei zeichnen, beigetragen“, sagte der Minister. Die Polizei habe die richtige Mischung aus Lockerheit und Konsequenz gefunden, so Bouffier. Während der Fußball-WM waren täglich durchschnittlich rund 3.000 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im WM-Einsatz. Der größte Kräfteeinsatz erfolgte am 21. Juni, als landesweit rund 5.500 Polizisten eingesetzt waren, davon alleine rund 4.500 in Frankfurt beim Spiel Holland-Argentinien. Am ersten WM-Wochenende beim Spiel England-Paraguay waren in Frankfurt in der Spitze rund 3.300 Polizeikräfte im Dienst. Zum Thema Überstunden merkte der Minister an, dass diese „dank des flexiblen Kräfteeinsatzes den erwarteten Rahmen unterschreiten“ werden. Bis zum Stichtag 2. Juli seien bei der Polizei zirka 382.000 Überstunden angefallen. Allgemein Hessen Insgesamt verzeichnete die Hessische Polizei für den Zeitraum seit dem 6. Juni hessenweit 533 Straftaten mit WM-Bezug. 735 Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen; drei davon gingen in Untersuchungshaft. 343 Personen wurden zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen. Schwerpunkt der registrierten Straftaten waren, wie erwartet, Diebstähle (329). Daneben kam es zu 65 Körperverletzungen, 38 Sachbeschädigungen und 24 Raubtaten. „Es kann festgestellt werden, dass die Kriminalitätszahlen mit WM-Bezug deutlich hinter den Befürchtungen zurückgeblieben sind. Auch kam es in Frankfurt zu keinen Verdrängungseffekten durch die starke Polizeipräsenz in der Innenstadt“, so Bouffier. Im Bereich des Rotlichtmilieus stellte die Polizei zwar insgesamt 13 Fälle illegalen Aufenthalts von Frauen fest, Erkenntnisse über Zwangsprostitution oder Menschenhandel ergaben sich bisher nicht. „Die Ermittlungen in diesen Fällen sind noch nicht abgeschlossen, gleichwohl kann man feststellen, dass sich die vor der WM geäußerten Befürchtungen über massenweise nach Deutschland verschleppte Frauen nicht einmal ansatzweise bestätigt haben“, sagte Bouffier. Stadion Als „wenig problembehaftet“ bezeichnete Innenminister Bouffier den Verlauf der fünf WM-Spiele in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Dort verfolgten mehr als 250.000 Zuschauer die Spiele. Dabei registrierte die Polizei 73 Straftaten, in der Hauptsache wegen Diebstahls (20) und Hausfriedensbruchs (28). „Letztere waren Fans ohne Eintrittskarten, die durch Überklettern der Zäune versuchten, doch noch ins Stadion zu gelangen“, sagte Bouffier. Insgesamt 90 Personen wurden an den Spieltagen im Stadion vorläufig festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Reibungslos war auch die Verkehrssituation rund um das Stadion. Die im Vorfeld befürchteten Staus blieben aus. Mit 401 Reisebussen wurde am 21. Juni beim Spiel Holland-Argentinien ein neuer Rekord verzeichnet. „Viele Besucher benutzten S-Bahn und Straßenbahn zum Stadion. Dieses vernünftige Verhalten hat sich für alle gleichermaßen ausgezeichnet“, sagte Bouffier. Public-Viewing Keine ernsthaften Sicherheitsstörungen verzeichnete die Polizei bei den rund 1.500 Public-Viewing-Veranstaltungen in Hessen. „Diese Veranstaltungen bereiteten den Sicherheitsbehörden vor der WM die größten Kopfschmerzen“, berichtete der Innenminister. Deutlich mehr als zwei Millionen Besucher nutzten das Angebot, die WM-Spiele auf Großbildleinwänden zu verfolgen. Herausragend war sicherlich die Main-Arena in Frankfurt mit den Bildschirmen in der Flussmitte. Alleine dort verfolgten mehr als 1,5 Millionen Besucher die Spiele. „Die Stimmung in der Main-Arena war einfach gigantisch, ein unbeschreibliches Erlebnis“, zeigte sich der Minister sehr beeindruckt. Ausgezahlt habe sich hier die intensive Vorarbeit und enge Zusammenarbeit mit den Veranstaltern sowie die Sicherheitsauflagen. „Die Ordnerdienste haben gerade bei den Zugangskontrollen einen sehr guten Job erledigt. Damit konnten alle Fans unbeschwert und fröhlich feiern“, sagte der Minister. Als größtes Problem für die Polizei erwiesen sich an der Main-Arena Fans, die von den Mainbrücken sprangen oder die im Main schwimmen gingen. Insgesamt 338 Brückenspringer registrierte die Polizei während der WM, weitere 142 Personen wurden als „Schwimmer“ festgestellt. Von den betroffenen Personen wurden die Personalien festgehalten und Platzverweise erteilt. Allerdings: Die tatsächliche Zahl an Sprüngen dürfte ungleich höher liegen, da am 10. Juni englische Fans beinahe „im Sekundentakt“ insbesondere vom Eisernen Steg sprangen. „Die Wasserschutzpolizei schätzt, dass rund 60 Personen an diesem Tag rund 300 Sprünge unternahmen. Glücklicherweise blieben alle ohne Verletzungen“, sagte Bouffier. Problemfans/Hooligans Mit Blick auf gewalttätige Fans und Hooligans stellte der Minister fest, dass es während der WM in Hessen zu keinen Problemen gekommen ist. Ausschlaggebend hierfür seien sowohl die intensiven präventiven Maßnahmen vor der WM wie beispielsweise Gefährderansprachen, die intensive Aufklärungsarbeit während der WM in der Szene als auch die hohe Polizeipräsenz gerade in Frankfurt. Insgesamt 251 Gefährderansprachen führte die Polizei durch, gegen 26 Gewalttäter wurden Meldeauflagen verfügt, weitere 36 Gewalttäter erhielten sogar Aufenthaltsverbote für Frankfurt oder weite Teile der Stadt. Ein wichtiger Baustein im Konzept gegen Gewalttäter war zudem die Unterstützung der Hessischen Polizei durch ausländische Polizeikräfte. Insgesamt 80 ausländische Polizeibeamte versahen während der WM Dienst insbesondere in Frankfurt: 28 kamen aus England, 6 aus Südkorea, 6 aus Portugal, 7 aus Argentinien, 15 aus Holland, 7 aus Brasilien, 11 aus Frankreich. „Diese Unterstützung war eine wichtige Hilfe für die Polizei. Die gemeinsamen Streifengänge beispielsweise der englischen Bobbies mit ihren hessischen Kollegen haben sich durchweg ausgezahlt“, sagte der Minister. Feuerwehr / Rettungsdienst „Genauso wie die Polizei haben auch die Brand- und Katastrophenschützer die WM in Frankfurt souverän gemeistert“, lobte Bouffier die Einsatzkräfte. An den fünf Spieltagen in Frankfurt waren durchschnittlich 2510 Einsatzkräfte in Frankfurt tätig. Davon waren 290 Kräfte vom Technischen Hilfswerk und 99 Kräfte von der Bundeswehr. Die Hauptlast im nichtpolizeilichen Bereich trugen jedoch die über 1.700 ehrenamtlichen Helfer aus Einheiten des hessischen Katastrophenschutzes und hessischer Feuerwehren. Schwerpunktmäßig waren Sanitätszüge, Betreuungszüge sowie Spezialkräfte zum Aufspüren von Gefahrstoffen aus kreisfreien Städten und Landkreisen ganz Hessens eingesetzt. „All diese Helfer haben sich auch durch Kleinigkeiten Freunde gemacht. Als es darum ging, bei Gluthitze den Fans am Main eine Abkühlung zu bieten, wurden sie zum Teil frenetisch gefeiert, als sie mit ihren Strahlrohren die Fans duschten und überall war man voll des Lobes über die Hilfskräfte“, sagte Bouffier. Die Statistiken zeigten aber deutlich, mit welchen hohen Einsatzbelastungen die Helfer während der WM fertig werden mussten: An den Spieltagen der WM in Deutschland gab es im Stadtgebiet Frankfurt 5816 Rettungsdiensteinsätze, 545 Brände und 540 Technische / Allgemeine Hilfeleistungen. „Unter den sanitätsdienstlichen Maßnahmen verstehen sich vorrangig Maßnahmen der ersten Hilfe an Besuchern, z.B die Versorgung von Kleinstwunden. Es wurde aber auch Herzinfarktpatienten behandelt oder schwerere Verletzungen in Folge von Stürzen“, erklärte der Minister. Auch aus Sicht der nichtpolizeilichen Helfer war der Spieltag am Samstag, 10. Juni, bemerkenswert. Sehr hohe Temperaturen führten zu kritischen Dehydrierungserscheinungen bei zahlreichen Besuchern. Dies äußerte sich in Form von Kreislaufproblemen. Da in der Main-Arena keine ausreichende Menge an Getränken zur Verfügung stand, wurden den Besuchern von der Katastrophenschutzleitung große Mengen an Mineralwasser kostenfrei zur Verfügung gestellt. Innenminister Bouffier dankte abschließend den Kräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz für ihren Einsatz während der Fußball-Weltmeisterschaft. „Was die vielen tausend Einsatzkräfte in den vergangenen Wochen geleistet haben, darauf können alle völlig zu recht stolz sein. Mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit haben sie einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Welt wirklich sicher zu Gast bei Freunden war und sich Hessen von seiner besten Seite präsentieren konnte. Dass die Fußball-WM zu dem Gewinn für unser Land wurde, den wir uns alle erhofft haben, daran haben sie maßgeblichen Anteil“, sagte Innenminister Bouffier. Quelle: HmDI HEssen |
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| Berlin (ots) - Nach dem schweren Unfall mit einem Einsatzfahrzeug in Glindenberg (Sachsen-Anhalt) sind die Spitzen der Feuerwehrverbände bestürzt und kondolieren den Angehörigen der Opfer. Bei dem Unglück mit einem Löschfahrzeug waren gestern vier Feuerwehrleute aus Wolmirstedt im Alter von 20 bis 22 Jahren ums Leben gekommen. "Ihren Familien gilt unser tiefes Mitgefühl. Den bei dem Unfall Verletzten wünschen wir baldige Genesung. Dieses Unglück ist in seinen Auswirkungen für uns alle unfassbar", sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). "Die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt trauern um ihre Kameraden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Angehörigen bei allem Leid best möglichst unterstützt werden", betont Ingolf Hirsch, der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes (LFV). Der LFV wird deshalb auch gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband des Ohrekreises ein Spendenkonto zur Unterstützung der Hinterbliebenen einrichten. "Weitere Informationen dazu werden wir kurzfristig im Internet unter www.lfv-st.de veröffentlichen", sagt Hirsch. Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes dankt allen Einsatzkräften, die nach dem schweren Unfall vor Ort waren: "Sie haben trotz der besonderen Tragik und Betroffenheit schnell und professionell geholfen - denn sie mussten ja ihre eigene Kameraden retten und bergen." Das Löschfahrzeug der Feuerwehrleute war während einer Alarmfahrt mit einem Auto kollidiert. Dabei wurden sechs weitere Personen verletzt. |
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| Köln (ots) - "Wir sind mit dem Verlauf der Fußballweltmeisterschaft sehr zufrieden", zieht Harald Schottner, Leiter des Referats Notfallvorsorge beim ASB-Bundesverband nach der Hälfte der WM-Spiele eine erste Bilanz. Bisher waren 9.300 Helferinnen und Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes mit etwa 1.500 Fahrzeugen rund 112.000 Stunden im Einsatz, um die Spiele und Veranstaltungen rund um die Fußballweltmeisterschaft sanitätsdienstlich zu betreuen. Das sind wesentlich mehr als die ursprünglich geplanten 6.000 ASB-Helfer. "Das liegt daran, dass noch viele Veranstaltungen von den Städten und Kommunen kurzfristig ins Leben gerufen wurden, als sich zeigte, wie groß das Interesse der Fußballfans in Deutschland ist", erklärt Schottner. In ganz Deutschland - von Nürnberg, Stuttgart, Kaiserslautern über Darmstadt, Frankfurt, das Ruhrgebiet, Hannover und Magdeburg bis hin nach Leipzig - sind ASB-Sanitäter bei zahlreichen Public-Viewing-Veranstaltungen, Fan-Meilen und WM-Festen vor Ort, um die Fußballfans optimal notfallmedizinisch zu versorgen", berichtet Harald Schottner. Allein 40 Behandlungsplätze oder Unfallhilfsstellen werden vom ASB betreut, dazu kommen 17 Großleinwände, sechs WM-Festivals, vier Fanmeilen und vieles andere mehr. Darüber hinaus haben die Sanitäter und Ärzte des ASB bereits bei sechs Spielen in den WM-Stadien Berlin, Hamburg und Hannover gemeinsam mit dem DRK für einen reibungslosen Ablauf des Sanitätsdienstes gesorgt. "Zum Glück gab es bisher keine größeren Ausschreitungen oder besonders problematische Situationen. Wir hoffen, dass es bei den nächsten WM-Spielen genauso friedlich und fröhlich weitergeht", äußert sich Harald Schottner optimistisch. Bei den Einsätzen im Rahmen der Fußball-WM haben die Helferinnen und Helfer des ASB sich wegen der warmen Temperaturen vor allem um Menschen mit Kreislaufproblemen gekümmert, verstauchte Knöchel stabilisiert und kleinere Schnitt- und Schürfwunden versorgt. |
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| Am heutigen Spieltag in NRW setzt das DRK 482 Helferinnen und Helfer rund um das Spiel Deutschland gegen Polen in Dortmund ein. Von den 139 Helfern im Stadion kommt der Großteil aus dem DRK-Kreisverband Dortmund (127), sechs Einsatzkräfte kommen aus dem Kreisverband Unna, vier aus dem Kreisverband Iserlohn-Stadt und zwei Rotkreuzler kommen aus Schwelm. Auf dem Behandlungsplatz am Stadion sind 216 Einsatzkräfte im Einsatz und zwar aus Dortmund (22), den Kreisverbänden Herford-Land (33) und Herford-Stadt (7), aus Minden (39), dem Rhein-Erft Kreis (50) und aus Viersen (65). Im Bereich der Patiententransportzüge sind 61 DRK’ler eingesetzt: aus dem Kreisverband Altena-Lüdenscheid (7), aus Hagen (4), vom DRK Kleve/Geldern (6) und aus Mettmann (44). Der Betreuungsplatz wird besetzt von Helferinnen und Helfern aus den DRK-Kreisverbänden Bochum (33) und Herne (33). Außerdem befinden sich 1.071 DRK-Einsatzkräfte in Rufbereitschaft. Ein Highlight für die Rotkreuzler ist sicherlich der Besuch von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, der heute die Helfer im Kreisverband Dortmund und im Stadion treffen wird-- |
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| Das erste WM-Wochenende hat dem DRK mehr Sanitätswachdienste im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel den Public Viewings beschert als ursprünglich vorgesehen: Die WM-Euphorie und das schöne Wetter mögen Gründe dafür gewesen sein, dass spontan zusätzliche Veranstaltungen in NRW stattgefunden haben. Am Samstag, 10.06., haben rund 500 Helferinnen und Helfer des DRK über 60 Sanitätswachdienste bei öffentlichen Veranstaltungen in NRW geleistet. Im Dortmunder Stadion waren beim Spiel Trinidad & Tobago gegen Schweden 139 DRK-Kräfte eingesetzt, während im Rahmen der Gefahrenabwehr um das Stadion 21 Einsatzeinheiten (693 Helfer) im Einsatz waren. Weitere 40 Einsatzeinheiten (1.320 Helfer) waren im Rahmen der Gefahrenabwehr in Rufbereitschaft. Am Sonntag, 11.06., waren im Stadion beim Spiel Angola gegen Portugal in Köln 105 DRK-Einsatzkräfte im Dienst, im Rahmen der Gefahrenabwehr um das Stadion waren 13 Einsatzeinheiten (429 Helfer) eingesetzt, weitere elf Einsatzeinheiten (363 Helfer) waren im Rahmen der Gefahrenabwehr um das Stadion in Rufbereitschaft versetzt. Außerdem führte das DRK am Sonntag in NRW mit rund 300 Helfern 34 Sanitätswachdienste durch. Beim heutigen Spiel in Gelsenkirchen werden neben den 97 DRK-Einsätzkräften im Stadion DRK-Einheiten aus Krefeld, Höxter/Paderborn und dem Rhein-Erft-Kreis bei der Gefahrenabwehr auf den Behandlungsplätzen am Stadion mitwirken; die Betreuungsplatz–Bereitschaft zur Versorgung unverletzt Betroffener kommt am heutigen Einsatztag aus Recklinghausen und wird komplett vom DRK gestellt. Außerdem unterstützen DRK-Helfer bereitstehende Patiententransportzüge aus Mülheim / Oberhausen, dem Regierungsbezirk Münster und aus Dortmund / Ennepe-Ruhr-Kreis. Hinzu kommen wie an jedem Spieltag die Einheiten, die zum möglichen Einsatz in den Behandlungsplatzbereitschaften, Betreuungsplatzbereitschaften und Patiententransportzügen in ihren Heimatstandorten rufbereit sind. Die Zahl der Sanitätswachdienste ist zu Beginn dieser Arbeitswoche vergleichsweise niedrig; zum Beispiel sind für Westfalen-Lippe für den heutigen Montag acht Sanitätswachdienste gemeldet, also nur ein Bruchteil der Zahlen vom Wochenende. Als tägliche Informationen zu den DRK-Einsätzen in NRW rund um die Weltmeisterschaft ist „druckfrisch“, ein Informationsblatt für anlässlich der Fußballweltmeisterschaft eingesetzte DRK-Einsatzkräfte, abrufbar unter: www.lv-westfalen-lippe.drk.de-- |
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| Für das Rote Kreuz hat die Fußballweltmeisterschaft längst begonnen. Schon seit Monaten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Anfang des Jahres hat das Organisationskomitee der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 mit dem DRK eine Zusammenarbeit für die notfallmedizinische Versorgung bei allen 64 Spielen an den zwölf Austragungsorten vereinbart. Insgesamt werden 5.835 DRK-Helfer aus zehn Landesverbänden und zwölf Kreisverbänden im Einsatz sein – die meisten Austragungsorte der Spiele befinden sich in Nordrhein-Westfalen: in Dortmund, Gelsenkirchen und Köln. „Die Einsätze der Rotkreuzler aus den DRK-Landesverbänden Nordrhein und Westfalen-Lippe werden vom DRK-Einsatzstab NRW koordiniert, Standort der Einsatzzentrale ist in der Münsteraner DRK-Landesgeschäftsstelle“, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Jörg Twenhöven, bei einer Pressekonferenz am 8. Juni in Münster. Die Planung sieht bei den Spielen folgende Besetzung in den Stadien vor: Dortmund: 139 DRK-Einsatzkräfte, Gelsenkirchen: 97 DRK-Einsatzkräfte, Köln: 105 DRK-Einsatzkräfte. Das Personal setzt sich zusammen aus Einsatzkräften mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Im Bereich der medizinischen Hilfeleistungen sind Notärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Rettungs- und Sanitätshelfer vor Ort. Die Führung wird von Einsatzleitern mit Verbandsführerausbildung, die sich in Einsätzen und Übungen bewährt haben, gestellt. Außerdem wird im Rahmen der Gefahrenabwehr an jedem Stadion („äußerer Sicherheitsring“) ein Behandlungsplatz errichtet, auf dem bis zu 50 Verletzte und Erkrankte behandelt werden können. Auf weiteren drei Behandlungsplätzen im Umkreis der Stadien können bis zu 200 Verletzte und Erkrankte versorgt werden. Sollte es notwendig sein, stehen weitere Behandlungsplätze an den Standorten bereit. Darüber hinaus werden für unverletzte Betroffene Behandlungsplätze in der näheren Umgebung vorgehalten. Auch der DRK-Suchdienst steht bereit: In Gelsenkirchen stellt der DRK-Kreisverband das Personal der örtlichen Personenauskunftsstelle, in Dortmund und Köln stehen Helferinnen und Helfer des DRK den örtlichen Personenauskunftsstellen zur Verfügung. Sofern am Vorabend eines Spieltages in den Stadien Dortmund, Gelsenkirchen und Köln Trainingseinheiten der an den Spieltagen beteiligten Mannschaften stattfinden, wird das DRK in den Stadien Sanitätsräume bzw. Unfall-Hilfestellen mit Sanitätshelfern/Rettungshelfern, Rettungssanitätern, Rettungsassistenten/examiniertem Pflegepersonal und Notärzten besetzen. Aber nicht nur während der Spiele ist das DRK gefragt: Insgesamt werden die Rotkreuzler die ganzen vier Wochen der Weltmeisterschaft in Alarmbereitschaft sein. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Sanitätswachdienstes reicht vom Kreislaufkollaps bei Public Viewings bis zum Anfall von Verletzten im Fall von Zusammenstößen marodierender Fans, schließlich ist das Rote Kreuz bundesweit der größte Erbringer von Leistungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. So stehen in Nordrhein-Westfalen für den Katastrophenschutz 288 Einsatzeinheiten mit jeweils 33 Frauen und Männern im Sanitäts- und Betreuungsdienst bereit. Für die WM werden 180 Einheiten mobilisiert, 60 Prozent davon – das sind 3.564 Kräfte – werden vom DRK gestellt. „Bei der Fußball-Weltmeisterschaft handelt es sich um den größten planbaren Einsatz in der Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes“, so Dr. Twenhöven. Hinzu komme, dass während der vier WM-Wochen auch etliche andere öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise der Sommersend in Münster oder das ATP Rasentennis Gerry Weber Open 2006 in Halle/Westfalen sanitätsdienstlich vom DRK betreut werden. „Aufgrund der sorgfältigen Vorbereitungen im Vorfeld der WM - unter anderem durch Großübungen in den Stadien – können wir sagen: Das DRK ist gut vorbereitet“, sagte Dr. Twenhöven, der sich bei allen Arbeitgebern und Firmen, welche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für Einsätze während der WM in ihrer Arbeitszeit freistellen, herzlich bedankte. |
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| Bad Nenndorf/Hamburg (ots) - Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr 855 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Gegenüber dem Jahr 2004 stieg die Zahl um 163 oder 23,6%. Auch die Hilfeleistungen für in Not geratene Wassersportler erhöhte sich um 465 auf 8.846. 48.806 Rettungsschwimmer der DLRG machten mit 2,2 Millionen ehrenamtlichen Wachstunden die Wasserfreizeit für Badegäste und Wassersportler an Küsten, Binnengewässern und in Schwimmbädern sicherer und leisteten 46.354 Mal Erste Hilfe. Diese Zahlen gab DLRG Präsident Dr. Klaus Wilkens jetzt in Hamburg bekannt. Als Ursachen für die gestiegenen Einsatzzahlen nannte der DLRG-Präsident schlechtere Schwimmfähigkeit, gepaart mit höherer Risikobereitschaft und leichtsinnigem Verhalten von Badegästen und Wassersportlern, die oft ihre Leistungsfähigkeit falsch einschätzten. "Ohne die Anwesenheit von Rettungsschwimmern der DLRG läge die Zahl tödlicher Unfälle im Wasser nicht bei 477, sondern bei weit mehr als 1.332 Fällen, wenn wir die Rettungen durch Familienmitglieder, Freunde oder andere Organisationen hinzuzählen, die in keiner Statistik erscheinen. Das Gefährdungspotenzial ist weitaus größer, als die Ertrinkungszahlen zeigen", so Dr. Wilkens. "Vor diesem Hintergrund ist es nicht akzeptabel, dass der Wasserrettungsdienst in den meisten Rettungsdienstgesetzen der Bundesländer nicht enthalten ist. Das ist ein völlig falsches Verständnis von Subsidiarität", kritisiert der DLRG Präsident die politischen Rahmenbedingungen. Die Schwimm- und Rettungsschwimmprüfungen der DLRG sind im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. 173.500 Menschen haben bei der DLRG Schwimmen und 51.500 Rettungsschwimmen gelernt. Mit 225.000 Prüfungen liegt das Ergebnis nach eigenen Angaben um 4,8 Prozent unter dem des Vorjahres. Auch die Zahl der Schwimmanfänger nahm 2005 geringfügig ab. Lediglich 55.500 Mädchen und Mädchen legten eine "Seepferdchen-Prüfung" ab. "Die seit Jahren anhaltende Abnahme der Schwimmprüfungen ist nicht zuletzt das negative Resultat der Schließung kommunaler Bäder. Jeder Mensch hat ein Recht auf Schwimmausbildung, dies gilt insbesondere für die Kinder. Wer seine Verantwortung für die junge Generation ernst nimmt, darf keine Bäder schließen", fordert Dr. Wilkens ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Bäder. 87,35 der Bevölkerung halten laut einer Emnid-Studie im Auftrag der DLRG Schwimmbäder für wichtig oder sehr wichtig. Nach Auffassung der DLRG bestätigen die rückläufigen Ausbildungszahlen die Ergebnisse der Studie über eine abnehmende Schwimmfähigkeit in der deutschen Bevölkerung. Die DLRG hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 6,3 Millionen Stunden ehrenamtlich und unentgeltlich für die Menschen in Deutschland geleistet. Mit über 860.000 Mitgliedern und Förderern ist die DLRG heute die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Der DLRG-Präsident kritisierte den hohen Anteil für die Vereinsverwaltung und -organisation. Mehr als jede fünfte Stunde entfalle auf die ordnungsgemäße Vereinsführung und die Erledigung externer Aufgaben. "1,4 Millionen Stunden sind einfach zu viel. Die DLRG stellt fest, dass auch drei Jahre nach dem Abschlussbericht der Enquêtekommission des Deutschen Bundestags von Entlastungen und Vereinfachungen für bürgerschaftliches Engagement nur wenig die Rede sein kann. Das ist für Tausende ehrenamtlich tätiger Vereine mit Millionen freiwilliger Helfer enttäuschend. Wir erwarten von der Politik nun schnelleres Handeln und spürbare Entlastungen", so der DLRG-Präsident in der Bilanzpressekonferenz. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Rede von Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble anlässlich der Begrüßung aller bei der Bundespolizei während der WM 2006 eingesetzten ausländischen Polizeivollzugsbeamten am 6. Juni 2006 in Berlin Am Freitag beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Man kann es überall in Deutschland spüren. Wann immer eine Mannschaft angekommen ist in den letzten Tagen, war ein großes Fest mit vielen Fans aus allen Teilen der Welt. Aber auch die Deutschen selbst sind voller Begeisterung. Ich glaube, es steht uns ein einmaliges Ereignis bevor. Wir haben das Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" gewählt - und "zu Gast bei Freunden" heißt vor allem auch, dass sich die Menschen, die Sportler und die Fans aus allen Teilen der Welt, während dieser Weltmeisterschaft sicher fühlen. Und dazu brauchen wir Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Denn nur wenn die Sicherheit gewährleistet ist, wird es auch eine fröhliche Weltmeisterschaft, kann es ein wirkliches Fußballfest werden. Und dass dazu nicht nur die Polizeien von Bund und Ländern, sondern Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus 13 europäischen Staaten ihren Beitrag leisten, ist ein hervorragendes Symbol für europäische Einheit und Zusammenarbeit sowie für die Internationalität und die völkerverbindende Kraft einer solchen Fußball-Weltmeisterschaft. Deswegen möchte auch ich Sie alle ganz herzlich in Deutschland und im Bundesministerium des Innern willkommen heißen. Und ich möchte jedem einzelnen von Ihnen herzlich danken, dass Sie in diesen fünf Wochen, die jetzt vor uns liegen, mithelfen, dass wir wirklich eine fröhliche, sichere Fußball-Weltmeisterschaft erleben - und dass so auch ein Stück weit ein neues Bild von Polizei in die deutsche und europäische Öffentlichkeit und darüber hinaus vermittelt wird - nämlich von einer Polizei, die wirklich das ist, was ein alter Slogan der deutschen Polizei ausdrückt: dein Freund und Helfer. Für die Dauer Ihres Einsatzes wird Ihnen allen ein Teil hoheitlicher Befugnisse der Bundesrepublik Deutschland übertragen. Man muss sich einmal klar machen, wie weit wir in der Zusammenarbeit gekommen sind. Denn das wäre vor wenigen Jahrzehnten noch schwer vorstellbar gewesen. Sie sind hier nicht nur Gäste, sondern Sie sind Polizeibeamte im Einsatz. Sie werden Ihren Dienst immer in enger, freundschaftlicher Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen von der deutschen Polizei absolvieren. Sie werden also niemals allein in der Verantwortung sein, sondern immer das Gefühl haben, wie es die schöne Fußball-Hymne sagt: "You'll never walk alone." Die Bundespolizei hat in der Zusammenarbeit mit Partnerpolizeien ausgezeichnete Erfahrungen. Es ist nicht der erste gemeinsame Dienst. Aber die Größenordnung und Vielzahl der Partner sowie die Dauer und Größe des Einsatzes sind völlig neu. Und ich füge auch gleich hinzu als der Innenminister, der in Deutschland nicht nur für die Polizei, sondern auch für die verfassungsmäßige Ordnung zuständig ist: Ich habe nicht die geringsten Probleme mit der Übertragung hoheitlicher Befugnisse auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte anderer Länder. Sie zeigt uns allen, dass unser gemeinsames Europa immer stärker zusammenwächst. Man kann es gar nicht oft genug sagen - insbesondere auch vor den Medien: Wir haben 323 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus 13 verschiedenen europäischen Ländern. Und das ist eine tolle Sache. Sie alle tragen dazu bei, dass die Fußballbegeisterten aus allen Teilen der Welt sich in unserem Land sicher und zugleich wohl fühlen werden. Denn es wird ja gerade auch in der Buntheit der Polizeiuniformen und der Vielfalt etwas von dem sichtbar, was in der Fußball-Weltmeisterschaft insgesamt sichtbar werden soll: Wir feiern hier ein ungeheuer buntes, vielfältiges Fest. Ich wünsche Ihnen allen, jedem einzelnen von Ihnen, in diesen Wochen mit den vielen Ortswechseln und Einsätzen, die Sie haben werden, dass Sie teilhaben an diesem hoffentlich großartigen Ereignis der Fußball-Weltmeisterschaft, dass Sie etwas spüren von dem Zusammenwachsen Europas - auch in der Gewährleistung von Sicherheit - und dass es eine fröhliche Fußball-Weltmeisterschaft wird, zu der Sie alle einen wesentlichen Beitrag leisten. In diesem Sinne noch einmal herzlich willkommen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in unserem Land wohl fühlen, dass Sie auf lauter freundliche, friedliche Fans treffen werden, die sich dank Ihrer Mithilfe ebenfalls wohl fühlen können. Und ich bin sicher, dass Sie sich auch in der Zusammenarbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen von der Bundespolizei und den Polizeien der Bundesländer wohl fühlen werden. Herzlich willkommen und herzlichen Dank. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern, Peter Altmaier, MdB, anlässlich der zweiten und dritten Beratung des Entwurfs eines Gesetzes über die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben am 012.06.2006 in Berlin (Auszug aus Plenarprotokoll) Peter Altmaier, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister des Innern: Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Nach mancherlei Irrungen, Wirrungen und Rückschlägen in der Vergangenheit sind wir dem Ziel der Einführung des Digitalfunks in unserem Land einen wichtigen, vielleicht sogar den entscheidenden Schritt näher gekommen. Wir können heute zuversichtlich sagen, dass wir in absehbarer Zeit den Polizeien, den Feuerwehren, den Rettungsdiensten und den übrigen Sicherheitsbehörden einen bundesweit einheitlichen Digitalfunk zur Verfügung stellen werden und dass wir weltweit das größte Land mit einem solchen funktionierenden Digitalfunk sein werden. Wir haben in den zurückliegenden Wochen entscheidende Etappenziele erreicht: Das Verwaltungsabkommen zur Zusammenarbeit von Bund und Ländern und zur Kostenverteilung ist paraphiert. Die Vertragsverhandlungen mit dem künftigen Betreiber des Digitalfunks werden in Kürze ihren Abschluss finden. Das Vergabeverfahren für die Systemtechnik befindet sich in der Endphase und die vorläufige Satzung der einzurichtenden Bundesanstalt ist zwischen Bund und Ländern abgestimmt. In dem vorliegenden Gesetzentwurf geht es um die Einrichtung genau dieser Bundesanstalt. Es hat in den vergangenen Monaten eine Diskussion über die richtige Rechtsform für die Wahrnehmung dieser Aufgabe gegeben; diese Diskussion ist auf beiden Seiten mit guten Argumenten geführt worden. Dass wir uns am Ende dafür entschieden haben, die Rechtsform einer Bundesanstalt zu wählen, liegt darin begründet, dass wir keine Zeit verlieren wollen, dass wir möglichst schnell vorangehen wollen. Schließlich gibt es, wie ich meine, auch gute Argumente in der Sache. Die Gewährleistung der Sicherheit - in diesem Fall mithilfe der Sicherheitsinfrastruktur - ist eine der vornehmsten Aufgaben des Staates überhaupt. Es spricht deshalb einiges dafür, dass der Staat die Überwachung und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Digitalfunknetzes selbst wahrnimmt. Genau dieses Ziel wollen wir mit der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erreichen, indem wir auch hoheitliches Handeln ermöglichen. Wir nehmen aber auch die Anregungen auf, die es im Hinblick auf schlanke und effiziente Organisationsstrukturen gegeben hat: Wir werden die Bundesanstalt mit einer kaufmännischen Buchhaltung und mit einem ständigen Con-trolling ausstatten. Wir haben in der gesamten Phase der Planung und Durchführung dafür gesorgt, dass ein hohes Maß an Kostentransparenz gewährleistet ist. Die Bundesregierung hat die Kosten für die Bundesanstalt im Vorblatt zum Gesetzentwurf ausführlich dargelegt. Sie sind überschaubar: Sie belaufen sich auf etwa 10 Millionen Euro jährlich. Wir haben auch die Folgekosten von Systemlieferung und privatem Betreiber berechnet und diese Zahlen auch veröffentlicht. Die endgültigen Folgekosten können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht berechnen, weil sie natürlich vom Vergabeverfahren für die Beschaffung der Systemtechnik und vom Abschluss des Betreibervertrages abhängen; wir werden auch diese Zahlen vorlegen, sobald sie feststehen. Es ist wichtig, bei einem derart großen Projekt dafür zu sorgen, dass das Vergabeverfahren einwandfrei abläuft und allen Anfechtungen standhält. Wir sind davon überzeugt, dass dies gelungen ist und dass das Verfahren allen rechtlichen Überprüfungen standhalten wird. Die Einführung des Digitalfunks bedeutet für unser Land einen großen Zugewinn an innerer Sicherheit. Sie ist ein herausragendes Beispiel für die technologische Leistungsfähigkeit unserer Industrie und sie ist auch ein Beispiel für die Leistungsfähigkeit unserer öffentlichen Verwaltung. Ich glaube, dass wir es den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes nach langen Jahren der Diskussion schuldig sind, ihnen nun endlich rasch ein modernes, vielleicht sogar das modernste Kommunikationssystem überhaupt zur Verfügung zu stellen. (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD) ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Staatlicher Geheimschutz, Abwehr von Verfassungsfeinden, Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Verbote neonazistischer Vereine und Organisationen - auf den Online-Seiten "Innere Sicherheit allgemein" des Bundesinnenministeriums findet sich ein umfangreiches Informationsangebot zu diesen Themenfeldern. Das Online-Angebot wird ergänzt um weiterführende Beiträge, die Rubrik "Extremismus", weiterhin enthält es Verweise auf Websites der Behörden des Geschäftsbereichs oder Hinweise auf die gesetzlichen Grundlagen. Die Gesamtheit der Informationen zu den klassischen Aufgabengebieten des Bundesinnenministeriums ist aufgeteilt auf die Rubriken Kriminalität Terrorismus Extremismus Polizei Bundespolizei Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Waffenrecht ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Die Bundesregierung hat im Rahmen der Bewerbung Deutschlands um die FIFA WM 2006 die Gewährleistung einer sicheren Durchführung der WM garantiert. Das ge-meinsam von Bund und von den für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz zuständigen Ländern erstellte "Nationale Sicherheitskonzept FIFA WM 2006" ist Grundlage für die sichere Durchführung der WM und lässt dabei Spiel, Spaß und vor allem den Sport im Vordergrund stehen. Seit der Vergabe der FIFA WM 2006 an Deutschland arbeiten alle mit Sicherheitsaspekten betrauten Institutionen des Bundes und der Länder mit der FIFA als Veranstalter und dem Organisationskomitee als Ausrichter eng zusammen. Das "Nationale Sicherheitskonzept FIFA-WM 2006" wurde durch den "Bund-Länder-Ausschuss WM 2006" erarbeitet. In diesem Gremium unter Vorsitz des Bundesministeriums des Innern waren alle betroffenen Partner beteiligt. Das Nationale Sicherheitskonzept wurde am 25. Mai 2005 durch die Ständige Konferenz der Innenminister und - senatoren der Länder verabschiedet und ist seitdem ständig an die aktuellen Entwicklungen angepasst worden. Vergabevoraussetzung der FIFA war, eine nationale Sicherheitsgarantie zu bekommen, die nach dem Grundgesetz nur der Bund für den Gesamtstaat abgeben kann. Andererseits sind in Deutschland die Länder nach der föderalen Aufgabenverteilung zuständig für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in und um die Stadien. Deshalb gab es ein Zusammenwirken von Bund und Ländern sowie die Abstimmung über das Sicherheitskonzept. Wesentliche Teile des Konzepts wurden bereits im vergangenen Jahr beim Confederation Cup 2005 angewandt und damit erfolgreich getestet. Das "Nationale Sicherheitskonzept FIFA WM 2006" beschreibt zusammenfassend Maßnahmen und Aktivitäten von zuständigen Behörden, Organisationen und Institutionen auf staatlicher Ebene sowie Maßnahmen und Aktivitäten des Veranstalters und Ausrichters - vor, während und nach den Spielen, um Gefahren vorzubeugen, die sich aus nationalen und internationalen Entwicklungen ergeben. Ein wesentlicher Baustein der staatlichen Maßnahmen ist neben dem polizeilichen Aufgabenbereich der Katastrophenschutz. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr ist neben der Prävention vorrangig auf Schadensbewältigung ausgerichtet. Sie hat zum Ziel, die bestmögliche Versorgung betroffener Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, wenn es zu einem größeren Schadensereignis kommen sollte. Die Länder mit WM-Spielstätten haben sich dafür Anfang 2004 auf ein Musterkonzept Katastrophenschutz verständigt, um an allen Spielstätten das gleiche Mindestniveau an Sicherheit und Vorsorge unter Einsatz aller Ressourcen von Zivil- und Katastrophenschutz zu erreichen. Damit ist Vorsorge getroffen für wesentlich größere denkbare Notlagen, als es der tägliche Rettungsdienst und die Einsätze der Feuerwehr zur Brandbekämpfung und technischen Hilfe überlicherweise erfordern. Das Musterkonzept Katastrophenschutz bildet einen eigenen Abschnitt im Nationale Sicherheitskonzept. Bund und Länder haben sich darin auf Rahmenpläne der Sicherheitsvorsorge für Unglücksfälle verständigt. Diese sind von den Ländern zu individuellen Sicherheitskonzepten konkretisiert worden, die auf die jeweiligen örtlichen Besonderheiten Rücksicht nehmen. Im Einzelnen leisten die für den Bevölkerungsschutz zuständigen Bundesbehörden aus dem Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums folgende Beiträge zur Sicherheit der WM: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Das BBK stellt mit seinem Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum (GMLZ) das länder- und organisationsübergreifende Informations- und Ressourcenmanagement bei großflächigen Schadenlagen oder sonstigen Lagen von nationaler Bedeutung als Serviceleistung für Bund, Länder und Organisationen sicher. Außerdem stellt das GMLZ im Auftrag des Bundesministeriums des Innern das Bindeglied zum Gemeinschaftsverfahren der Europäischen Union dar, das zur Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei internationalen Katastrophenschutzeinsätzen im Jahr 2002 geschaffen wurde. Durch eine für das gesamte Personal des BBK verhängte Urlaubssperre, die für den gesamten Zeitraum der WM gilt, ist sichergestellt, das jederzeit umfassend und angemessen auf evtl. eintretende Schadensereignisse reagiert werden kann. Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) Das Technische Hilfswerk bereitet sich seit mehr als zwei Jahren auf die Aufgaben während der FIFA WM 2006 vor. Schwerpunkte der Aktivitäten des THW sind u.a.: Einbindung in das nationale SicherheitskonzeptEinbindung in die Gefahrenabwehr an allen SpielstättenAufstellung von SpezialkräftenAbstimmung mit den Bundeskontingenten (Bundespolizei, Bundeswehr)Organisatorische Voraussetzungen, z. B. Urlaubssperre Weitere Informationen zur Fußball-Weltmeisterschaft auf bmi.bund.de Spezialseiten des Bundesinnenministeriums zur WM 2006 Themenseiten "Sicherheit" im WM-Angebot des Bundesinnenministeriums ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Peter Altmaier, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren, übergibt heute auf dem Roncalliplatz in Köln sechzehn Betreuungslastkraftwagen (BtLKW) an das Land Nordrhein-Westfalen. Hierbei handelt es sich um eine Teillieferung von insgesamt 1.599 Einsatzfahrzeugen mit einem Gesamtwert von über 102 Mio. Euro, die der Bund im Rahmen der Ergänzung des Katastrophenschutzes den Bundesländern seit dem Jahre 2000 bis einschließlich 2006 zur Verfügung stellt. "Bund und Länder kooperieren beim Katastrophenschutz, um die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren." so Staatssekretär Altmaier. "Der Bund unterstützt mit den Fahrzeugen des ergänzenden Katastrophenschutzes das Engagement und die Leistungsfähigkeit der Länder und der Hilfsorganisationen. Eine gute Ausstattung fördert auch die Motivation der ehrenamtlichen Kräfte." Wie alle Fahrzeuge, die der Bund den Ländern zur Verfügung stellt, wurden auch diese durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelt, erprobt und beschafft. Für das Land Nordrhein-Westfalen nimmt der Leitende Ministerialrat Dr. Hans Georg Fey die Fahrzeuge entgegen. Er wird die BtLKW an den Landesbeauftragten des Malteser Hilfsdienstes in Nordrhein-Westfalen, Wilderich Graf Schall-Riaucour, übergeben. Derzeit sind insgesamt rund 8.000 vom Bund finanzierte Fahrzeuge bei den kommunalen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen für den Brandschutz, die ABC-Abwehr, für das Sanitätswesen und die Betreuung im Einsatz. Der BtLKW kann zusammen mit dem Feldkochherd auf Zweiradanhänger als funktionale Einheit zur Verpflegung von Einsatzkräften oder Hilfsbedürftigen eingesetzt werden. Das Fahrzeug ist mit drei Personen besetzt. Einschließlich der fahrzeuggebundenen Ausstattung (zum Beispiel Funkgerät, Gleitschutzketten, Trinkwasserbehälter) sowie der Fachausstattung (zum Beispiel Küchenzelt) kostet ein BtLKW rund 70.000 Euro. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Im Rahmen der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentiert sich das Technische Hilfswerk (THW) als kompetenter Partner. Die Einheiten der Einsatzorganisation des Bundes stehen an allen zwölf WM-Spielorten bereit, um im Ernstfall schnell und zuverlässig Hilfe zu leisten. So auch in Leipzig. Altenburg/ Leipzig. Im Rahmen der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentiert sich das THW als kompetenter Partner. Die Einheiten der Einsatzorganisation des Bundes stehen an allen zwölf WM-Spielorten bereit, um im Ernstfall schnell und zuverlässig Hilfe zu leisten. Auch am Spielort Leipzig ist das Technische Hilfswerk in das Sicherheitskonzept der Stadt eingebunden. Knapp 400 THW-Helferinnen und THW-Helfer aus Sachsen und Thüringen bereiten sich derzeit auf ihre Einsatzfelder vor. So laufen derzeit spezielle Ausbildungs- und Einweisungsveranstaltungen für die Vorbereitung der Einsatzkräfte auf die Fußball-WM. Eine Einweisung in die baulichen Besonderheiten des Leipziger Zentralstadions sowie eine Schulung zum einsatzbedingten Umgang mit Stress und Tod haben bereits stattgefunden. Für den 27. Mai 2006 ist die Unterweisung der THW-Einheiten im Digitalfunk und in die Rettungsplattform im Zentralstadion geplant. Zu dieser Vorbereitungsausbildung sind die Medienvertreter recht herzlich eingeladen. Bitte nehmen Sie mit uns unter der Telefonnummer 0173/47 01 606 Kontakt auf, um einen Pressetermin vor Ort zu vereinbaren. Ansprechpartner: Andrea Wirth Weitere Informationen unter www.thw-sachsen-thueringen.de THW: Partner der Gesellschaft Das THW ist die Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Bevölkerungsschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan, den Hurrikans in den USA und der Tsunami-Katastrophe in Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Köln (ots) - Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben die Zusammenarbeit für die notfallmedizinische Versorgung der WM-Spiele in den Stadien Berlin, Hamburg und Hannover vereinbart. Das DRK übernimmt als Vertragspartner des FIFA WM OK bei allen 64 WM-Spielen verantwortlich die sanitätsdienstliche Betreuung von Spielern, Zuschauern und Gästen. Insgesamt werden rund 5.800 größtenteils ehrenamtliche Rotkreuzhelfer bei den Spielen im Einsatz sein. Der ASB steuert in Berlin, Hamburg und Hannover insgesamt 560 Helferinnen und Helfer zum Gesamteinsatz bei. Die Kooperation zwischen ASB und DRK bezieht sich auf die drei Stadien, in denen der ASB im Normalspielbetrieb den Sanitätsdienst sicherstellt. Hier werden bei der Fußballweltmeisterschaft ASB und DRK partnerschaftlich im Sinne einer optimalen medizinischen Versorgung zusammenarbeiten. Bei der Vertragsunterzeichnung hielten ASB-Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller und DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil fest: "Wir wollen unsere strategische Allianz, die wir beim Konföderationen-Pokal 2005 schon einmal unter Beweis gestellt haben, bei der Fußballweltmeisterschaft natürlich fortsetzen und gemeinsam Qualitätsstandards für die Versorgung von Großveranstaltungen setzen." Köln, den 18. Mai 2006 Originaltext: ASB-Bundesverband |
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| Albrecht Broemme ist der neue Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)bluebox. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble überreichte dem bisherigen Berliner Landesbranddirektor heute die Ernennungsurkunde. "Mit Albrecht Broemme erhält das THW einen Praktiker mit internationaler Erfahrung an seiner Spitze. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Ausübung seines neuen Amtes und freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Wahl für das THW die richtige Entscheidung getroffen haben", sagte Schäuble heute in Berlin. Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern lenkt THW-Präsident Albrecht Broemme von nun an die Geschicke der ehrenamtlich getragenen Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Diese ist mit ihren auf die Erfordernisse des Bevölkerungsschutzes spezialisierten Einheiten Partner für Menschen in Not. Albrecht Broemme steht von nun an für die rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden engagieren. "Das ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme", sagte Albrecht Broemme bei seiner Ernennung. "Das THW ist, von seinen Aufgaben wie auch von seinem Aufbau her, eine besondere Behörde. Ich gehe mit großer Zuversicht und Freude an meine Arbeit." Albrecht Broemme leitete seit 1992 die Berliner Feuerwehr mit über 3.900 Berufsfeuerwehrmännern und -frauen sowie rund 2.400 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und der Jugendfeuerwehren. Der 53-jährige Diplomingenieur der Elektrotechnik trat 1977 als Brandreferendar in die Berliner Feuerwehr ein. Zuvor war er bereits sechs Jahre Helfer beim Technischen Hilfswerk sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Darmstadt. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Köln (ots) - "Etwa 6.000 ASB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter werden während der WM im Einsatz sein", so Harald Schottner, Leiter des Referates Notfallvorsorge, "all unsere Kräfte werden in diesen vier Wochen gebraucht." Der ASB ist bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 bundesweit in der sanitätsdienstlichen Betreuung von Public-Viewing-Veranstaltungen engagiert. Man geht davon aus, dass in etwa 800 Städten Großbildleinwände aufgestellt werden, zu denen jeweils mehrere tausend Zuschauer erwartet werden. In vielen Städten wird es auch so genannte Fanmeilen geben. Das sind gesperrte Straßenabschnitte, in denen unter anderem auf Bühnen Rahmenprogramme für die Fans angeboten und Verkaufsstände für Fanartikel aufgestellt werden. Fancamps und zahlreiche andere Veranstaltungen rund um die WM erfordern ebenfalls den Einsatz des ASB-Sanitätsdienstes. Über 560 Helferinnen und Helfer setzt der ASB allein bei den Spielen in den WM-Stadien Berlin, Hannover und Hamburg ein. Hier sind der Arbeiter-Samariter-Bund und das Deutsche Rote Kreuz partnerschaftlich für die notfallmedizinische Versorgung und Betreuung der Zuschauer, Gäste und Spieler verantwortlich. Außerdem ist der ASB in die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr und den Katastrophenschutz bei solchen großen Ereignissen eingebunden. Das alles bedeutet für den ASB und seine Gliederungen einen Großeinsatz im Juni und Juli, wie er noch nie da gewesen ist. Originaltext: ASB-Bundesverband |
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| Köln (ots) - Die Malteser Nationalmannschaft konnte sich für die Fußball WM 2006 nicht qualifizieren, dafür ist der Malteser Hilfsdienst mit dabei: "Wir decken ein breites Spektrum verschiedener Dienste bei der WM ab", sagt Benedikt Liefländer, Einsatzleiter der Malteser. So haben die Malteser über 6.000 Helfer für den Sanitäts- und Rettungsdienst an allen Spielstätten. Auch im Betreuungsdienst sind die Malteser mit großer Zahl aktiv. "Im Katastrophenfall und bei vielen Verletzten kümmern wir uns um die Unverletzten und die bereits vom Sanitätsdienst versorgten Leichtverletzten", so Liefländer. Ebenso würden die Malteser bei Evakuierungen und bei der Versorgung der Bevölkerung mit Verpflegung mitwirken. Doch nicht nur bei den Spielen selbst sind die Malteser im Einsatz. Auch bei den sogenannten "public viewing"-Veranstaltungen leisten sie Hilfe. Dazu zählen Spielübertragungen auf Großbildleinwänden genauso wie das Kulturprogramm an spielfreien Tagen. Einen besonderen Auftrag haben die Malteser zusammen mit der Johanniter Unfallhilfe von der Stadt Frankfurt bekommen, nämlich: die Betreuung, Organisation und Unterhaltung der "Zentralen Ausnüchterungsambulanz (ZAB)". Dazu Liefländer: "Wie allgemein bekannt geht bei manchen Fußballfans der Spielrausch direkt über in den Alkoholrausch. Darauf sind wir in Frankfurt, aber auch an anderen Austragungsorten entsprechend eingestellt." Quelle: MHD |
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| Saarbrücken/Köln (ots) - Ein besonderes Jubiläum feiert auf dem Katholikentag 2006 der Malteser Hilfsdienst: Genau 50 Jahre sind die Malteser bei Katholikentagen im Einsatz. Los ging es im Sommer 1956 beim deutschen Katholikentag in Köln mit 290 Helferinnen und Helfern, die in 1.525 Dienststunden 2.229 Hilfeleistungen, davon 42 Krankenhaus-Einweisungen, erbrachten. Die Malteser setzten damals fünf Krankenwagen, vier Sanitätsgroßzelte und acht Hauszelte ein. Für den aktuellen Katholikentag stehen 430 Malteser Helfer bereit - mit 30 Spezialfahrzeugen. Vorraussichtliche Gesamteinsatzdauer: 27.000 Stunden. "Erfahrungsgemäß handelt es sich bei Hilfeleistungen auf Katholikentagen vorwiegend um die Behandlung von Kreislaufproblemen, Allergien, Insekten- oder Sonnenstichen", sagt Benedikt Liefländer, Einsatzleiter der Malteser, der selbst bei zehn Katholikentagen dabei war. Aber auch auf internistische oder chirurgische Notfälle sind die Malteser in Saarbrücken vorbereitet. "Wir sind auf jeden Fall dicht am Geschehen, immer da und leisten effizient Hilfe von Mensch zu Mensch", so Liefländer weiter. Die Malteser Ärzte und Sanitäter sind während der fünftägigen Dauer des Katholikentages bei allen größeren Veranstaltungen präsent. Daneben gibt es acht permanent besetzte Sanitätsstationen, wie etwa am Kongress-Zentrum, auf dem Messegelände, am St. Johanna Markt und dem Schloßplatz. Die Malteser Jugend bietet mit 25 Personen auf dem Katholikentag Assistenz für Menschen mit Behinderung an. |
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| Bad Nenndorf (ots) - Die Integration der Wasserrettung in die Gefahrenabwehr der Bundesrepublik Deutschland stand im Mittelpunkt eines zweistündigen Besuches des Vorsitzenden des Innenausschusses Sebastian Edathy bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Gastgeber Dr. Klaus Wilkens, Präsident der größten Wasserrettungsorganisation der Welt, nahm die jüngsten Hochwasserlagen zum Anlass, um auf das Bedrohungspotenzial durch Hochwasser und großflächige Überschwemmungen hinzuweisen. "Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir zukünftig häufiger mit Hochwasserkatastrophen rechnen müssen. Deshalb ist die Integration der Wasserrettung in die Gefahrenabwehr ein wichtiger Faktor der Vorsorge", so der DLRG-Präsident. Sebastian Edathy dankte Dr. Wilkens für den ehrenamtlichen Einsatz von 1.000 DLRG-Helfern beim Hochwasser entlang der Elbe im März und April. "Die vielen Helfer und Fachleute der DLRG haben hervorragende Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass durchweichte Deiche nicht gebrochen sind und viele Menschen mit Rettungsbooten versorgt worden sind", so der Schaumburger Bundestagsabgeordnete. Edathy sagte zu, das Anliegen der DLRG bei den Beratungen des Innenausschusses zu berücksichtigen. Weitere Themen des Gespräches, an dem auch DLRG Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann teilnahm waren die Gleichstellung von staatlichen und privaten Organisationen im Helferrecht, die Anerkennung von Qualifikationen und Zertifikaten privater Hilfsorganisationen und Verbände ohne Einschränkungen durch den Staat sowie die Unterstützung der Hilfsorganisationen bei der Ausstattung zentraler, nationaler Lagezentren. Eine einheitliche Mindestausstattung mit kompatibler moderner Kommunikationstechnik helfe nach Ansicht der DLRG, bei nationalen und internationalen Großschadenslagen, die erforderliche Kommunikation und Abstimmung zu optimeren. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Köln (ots) - Am kommenden Wochenende läuft die Erste Hilfe Show auf RTL. Die Malteser zeigen schon heute das ABC der Ersten Hilfe, nämlich: auf www.malteser-kurse.de Hier finden Interessierte schnell aktuelle Kurs-Angebote: egal, ob sie in Aachen oder in Hamburg, in Ingolstadt oder in Wismar wohnen. Egal, ob sie einen Grundkurs absolvieren möchten oder nur einen "Training" Kurs. Je nach Wunsch zeigen die Malteser auch, wie man Erste Hilfe bei Kindernotfällen oder bei Sportverletzungen leistet. Gerade für die Personen, die ihren Erste Hilfe Kurs im Zusammenhang mit der lange zurückliegenden Führerschein-Prüfung absolviert haben, empfiehlt Norbert Klöcker, Leiter Ausbildung beim Malteser Hilfsdienst, ein Erste Hilfe "Training". "Überall lauern Unfälle und Gefahren", so Klöcker. "Jeder kann selbst von einem Notfall betroffen sein und erwartet dann, dass zufällig Anwesende ihm erste Hilfe leisten. Deshalb sollte auch jeder bereit sein, in einem Notfall zu helfen." Doch Hilfe setzt Wissen voraus. Ein kurzes "Training" könne helfen, gerade für die ersten Minuten, wenn noch kein Arzt oder Sanitäter zur Stelle sei, das Richtige und Notwendige zu tun. "Wie lege ich jemanden hin, wie prüfe ich seinen Atem und Herzschlag. Manchmal entscheidet ein Handgriff über Leben und Tod." Achtung Redaktionen! Interviews mit Norbert Klöcker, sowie Dr. Rainer Löb, dem Bundesarzt der Malteser und anderen Malteser Erste Hilfe Experten sind möglich. Vermittlung unter: tel. 0221 - 98 22 120. Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Köln (ots) - Weiterhin dramatische Zustände in weiten Teilen Rumäniens: Die rumänischen Malteser (SAMR) sind rund um die Uhr im Einsatz und verteilen 2.000 Lebensmittelpakete für Evakuierte, die derzeit in Schulen und Zelten untergebracht sind. "Es handelt sich vor allem um die südrumänische Region Dobrogea, in der ca. zehn Dörfer mit 5.000 Einwohnern insgesamt versorgt werden", berichtet Zfuzfa Barla, Leiterin der rumänischen Malteser. Malteser International unterstützt die Arbeit vor Ort mit 50.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen. Auch die Hilfe der serbischen Malteser wird unterstützt. Der Malteser Hilfsdienst in Rumänien wurde 1991 gegründet. Er ist mit 25 Gliederungen und mehr als 1100 ehrenamtlichen Helfer in allen Gebieten Rumäniens vertreten. Schwerpunkte der Arbeit sind Hilfestellungen und Erziehung im sozialen Bereich. In Armenapotheken und Kleiderkammern, Mahlzeitendiensten, Altenheimen, Arztpraxen, Behinderten- und Seniorenclubs werden die Ärmsten der Armen mit dem Lebensnotwendigsten versorgt, erfahren menschliche Wärme und Zuneigung. Partnerdiözese in Deutschland ist Trier. Malteser-Partnergliederungen: Betzdorf, Bleialf, Bonn, Dorsten, Erfurt, Hasselroth, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz, Memmingen, Warendorf und Würzburg. Spendenkonto 120 120 120 Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00) Stichwort "Auslandsdienst" Quelle: MHD |
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| Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement wäre der Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland undenkbar. Auf 1,7 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfern fußt ein System, das sich täglich bewährt - von der örtlichen Gefahrenabwehr über die Bekämpfung von Hochwasser bis hin zu den Sicherheitsaufgaben im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Aus diesem Grund setzt sich das Bundesministerium des Innern aktiv für die Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz ein. Um die Aktivitäten auf Bundesebene in Abstimmung mit den Ländern und den Organisationen weiter zu steuern, wurde daher im Juni 2004 eine Arbeitsgruppe "Ehrenamt im Zivil- und Katastrophenschutz" im Bundesministerium des Innern eingerichtet. Im September 2004 hatte die Arbeitsgruppe Vertreter der Bundesländer und der im Zivil- und Katastrophenschutz eingebundenen Organisationen zu einem ersten gemeinsamen Workshop eingeladen. Ergebnis war die Verabschiedung von "Zehn Empfehlungen zur Förderung des Ehrenamtes im Zivil- und Katastrophenschutz". Um die dort aufgestellten Ziele weiter zu verfolgen, fand am 10./11.4.2006 ein dritter Workshop der betreffenden Bund-Länder-Organisationen an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) statt. An dem Workshop nahmen Vertreter der Innenministerien der Bundesländer, der privaten Hilfsorganisationen, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, des Deutschen Feuerwehrverbandes, des Deutschen Städte -und Gemeindebundes, des Deutschen Landkreistages, der Bundeswehr und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teil. Zentraler Diskussionspunkt war die Frage, welchen Beitrag die Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zur Helfermotivation und zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements leisten kann. Die Frage nach der Entwicklung und Umsetzung der "Zehn Empfehlungen zur Förderung des Ehrenamtes" bildete den Schwerpunkt des zweiten Tages. Als Ergebnis lässt sich festhalten:Aus- und Weiterbildung sind als Motivationsfaktoren für Helferinnen und Helfer von besonderer Wichtigkeit. Der Bund wird hierzu eine Rahmenempfehlung erarbeiten, die den Ländern und Organisationen zur Umsetzung zur Verfügung gestellt wird.Das Konzept für eine einheitliche Helfer-Card für Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz fand Zustimmung und soll nun umgesetzt werden.Offene Fragen zu Bedingungen und Förderungsmöglichkeiten für ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz sollen in einem Forschungsprojekt bearbeitet werden, das noch in diesem Jahr ausgeschrieben wird.Das langfristige Ziel der Vereinheitlichung des Helferrechtes in den Ländern hat weiterhin eine hohe Priorität und soll nun anhand von einzelnen von den Organisationen benannten konkreten Fragestellungen weiter verfolgt werden.Auf der Basis des erfolgreichen Pilotprojektes des Bundes mit der Innenbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg wird seitens des Bundes ein Konzept zur Förderung der Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erarbeitet und veröffentlicht. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Berlin (ots) - Wer einen verunglückten Motorradfahrer findet, muss schnell Erste Hilfe leisten. Die Johanniter erinnern zum Saisonstart der Biker an die richtigen Hilfsmaßnahmen bei Motorradunfällen. Nachdem der Ersthelfer die Unfallstelle abgesichert hat, muss er dem Motorradfahrer den Helm abnehmen, damit der Verletzte nicht an Erbrochenem oder seinem eigenen Blut erstickt. Das gilt insbesondere dann, wenn der Betroffene bewusstlos ist. Der Helfer greift in den geöffneten Helm, spreizt ihn seitlich und zieht ihn vorsichtig über Nase und Ohren vom Kopf ab. Wenn eine weitere Person greifbar ist, muss diese Hals und Kopf waagerecht festhalten. Dann muss der Verunfallte in die stabile Seitenlage gebracht werden, auch wenn er an der Wirbelsäule verletzt sein könnte. Jetzt wird der Rettungsdienst über die 112 gerufen. Wer auf diese Weise eingreift, rettet möglicherweise nicht nur Leben, sondern unternimmt auch alles, was das Gesetz von dem Zeugen eines Unfalls verlangt. Selbst Unfallsituationen, die kompliziert erscheinen, können mit diesen einfachen Handgriffen vorübergehend gelöst werden. Die Johanniter weisen darauf hin, dass ein verunglückter Motorradfahrer weitaus mehr durch Ersticken gefährdet ist, als durch eine lebensgefährliche Wirbelsäulenverletzung. Deswegen empfehlen Erste-Hilfe-Experten auch dann den Helm abzunehmen, wenn am Helm ein Hinweis steht, dass er nur von einem Notarzt zu öffnen sei. Bilder von einer Helmabnahme erhalten Journalisten unter www.juh-medien.de. |
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| Berlin (ots) - Dresden - In den vergangenen Tagen haben die Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe den Menschen in der Flutregion mit Transport- und Lotsendiensten geholfen, gleichzeitig sind sie selber Opfer der Flut geworden, denn ihre Kindertagesstätte in Bad Schandau steht unter Wasser. Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter bauten Notunterkünfte auf, planten und führten Evakuierungen von Alten- und Pflegeheimen durch. In Notquartieren betreuten und versorgten die Johanniter pflegebedürftige Menschen. Sie halfen mit Fahrdiensten für verschiedene Einrichtungen und eine Motorradstaffel lotste mit Sandsäcken beladene LKW zu Deichen in Dresden. Gleichzeitig hielten die Johanniter ihren normalen Betrieb aufrecht. Selbst betroffen ist die Hilfsorganisation durch die Überflutung ihrer Kindertagesstätte "Elbspatzen" in Bad Schandau. Normalerweise kommen täglich 160 Kinder dort hin. Schon am 29. März musste diese evakuiert werden. Die Mitarbeiter der Kita haben Ausweichquartiere für die Kleinen organisiert, Fahrer der Johanniter bringen sie täglich dort hin. Seit vergangenem Wochenende ist die Kindertagesstätte nur noch per Boot erreichbar. Die Hilfe der Johanniter und die Schäden an den eigenen Gebäuden fordern von den Johannitern einen großen finanziellen Einsatz. Deshalb bitten die Johanniter in Sachsen die vom Hochwasser verschonte Bevölkerung um Spenden. Spendenkonto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Bank für Sozialwirtschaft Konto: 43 311 01 BLZ: 370 205 00 Kennwort: Fluthilfe 2006 Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Altenburg, 06.04.2006 (ots) - Auch wenn die Lage an der Elbe sich geringfügig entspannt, geht der Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW) weiter. Gestern abend waren insgesamt 220 THW-Einsatzkräfte in der Hauptsache mit Pumparbeiten, Stromversorgung, Transportaufgaben und Deichsicherung beschäftigt. Die Einsatzstellen für das THW liegen entlang des Elbe-Verlaufs auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen. Schwerpunkt des Einsatzgeschehens ist nach wie vor das Stadtgebiet Dresden. Im weiteren Verlauf der Elbe ist im Landkreis Torgau-Oschatz das Einsatzaufkommen geringfügig angestiegen, da hier die Pegelstände langsam, aber kontinuierlich ansteigen. Aus dem Länderverband Sachsen, Thüringen waren gestern abend 197 Helfer aus 16 Ortsverbänden im Einsatz. Hinzu kommen 23 Helfer aus benachbarten Länderverbänden. Die Bereitschaftsstufe 1 für alle Einheiten und Dienststellen in Sachsen und Thüringen bleibt weiterhin bestehen. Weitere Informationen, v.a. zu den einzelnen Einsatzstellen finden Sie unter www.thw-sachsen-thueringen.de. Oder Sie rufen uns an: 0173/47 01 606. Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble gibt bekannt, dass der Leiter der Berliner Feuerwehr, Landesbranddirektor Albrecht Broemme, zum 16. Mai 2006 die Leitung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) übernehmen wird. Albrecht Broemme leitet seit 1992 die Berliner Feuerwehr mit über 3.900 Berufsfeuerwehrmännern und -frauen sowie rund 2.400 Angehörigen der Freiwilligen und der Jugendfeuerwehren. Der 53-jährige Diplomingenieur der Elektrotechnik ist 1977 als Brandreferendar in die Berliner Feuerwehr eingetreten. Zuvor war er bereits sechs Jahre Helfer beim Technischen Hilfswerk sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Darmstadt. Hierzu erklärt der Bundesinnenminister: "Die Leitung des Technischen Hilfswerks wird einem bundesweit anerkannten Praktiker des Katastrophenschutzes übertragen. Herr Broemme hat seit vielen Jahren erfolgreich die größte Feuerwehr Deutschlands geleitet. Ihm ist damit die Führung einer Behörde vertraut, die sich wie das THW aus hauptamtlichen und freiwilligen Einsatzkräften zusammensetzt. Das Technische Hilfswerk bekommt mit Herrn Broemme einen Präsidenten, der den Einsatz an Unglücksstellen und die hohen persönlichen und fachlichen Anforderungen an die Einsatzkräfte aus eigener Erfahrung kennt." Albrecht BROEMME Geboren am 21. Mai 1953 in Darmstadt (Hessen) Seit 1980 Wahlberliner Evangelisch Ausbildung, Beruf:1972 bis 1977 Technische Universität Darmstadt, Dipl.-Ing. Elektrotechnik1977 bis 1979 Brandreferendar der Berliner Feuerwehr, 2. Staatsexamen1980 bis 1990 Berliner Feuerwehr1991 bis 1992 Senatsverwaltung für Inneres, Verbindungsbeamterseit 1992 Leiter der Berliner Feuerwehr (Landesbranddirektor) Ehrenamtliches Engagement, Gremienarbeit: 1970 - 1975 Technisches Hilfswerk (THW), Ortsverband Darmstadt1976 - 1979 Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt1995 - 2001 Vorsitzender des Normenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) beim Deutschen Institut für Normung (DIN) e.V.seit 1998 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF)seit 1999 Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)seit 2003 Strategischer Beirat für Katastrophenschutz des BMIseit 2003 Präsident der Europäischen Feuerwehr-Akademie (EFA) |
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| Die Bundesregierung hat heute die Errichtung einer Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben beschlossen. Damit ist gewährleistet, dass eine zentrale Stelle die Interessen von Bund und Ländern bei der Einführung des Digitalfunks vertritt. Die neue Behörde mit Sitz in Berlin wird Aufbau, Betrieb und Funktionsfähigkeit des Digitalfunks für die Polizei, die Feuerwehren und die Rettungskräfte in Deutschland sicherstellen. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: "Bund und Länder haben ein hohes gemeinsames Interesse daran, dass alle Sicherheitsbehörden eng und auf höchstem technischen Niveau zusammen arbeiten. Mit dem heutigen Beschluss hat die Bundesregierung auch die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit ein modernes, bundesweit einheitliches und flächendeckendes digitales Sprech- und Datenfunksystem für Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte eingeführt werden kann." Das geplante Digitalfunknetz für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland wird das größte weltweit sein. Um dessen hohe Qualität bundesweit zu sichern, ist es entscheidend, dass sich der hierfür erforderliche technische, taktische und betriebswirtschaftliche Sachverstand an einer zentralen Stelle konzentriert. Durch die Bundesanstalt wird gewährleistet, dass die Interessen der Nutzer des Digitalfunks gebündelt und nach außen hin gewahrt werden. Darüber hinaus bildet die Bundesanstalt den organisatorischen Rahmen für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei allen strategischen Fragen des Betriebs und der Weiterentwicklung des BOS-Digitalfunknetzes. Damit folgt der Gesetzentwurf auch dem Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder zur Gründung einer Auftraggeberorganisation, deren Ausgestaltung die Verantwortung der Länder für die eigene Aufgabenerfüllung angemessen berücksichtigt. Die gegenwärtig noch von Polizeien, Feuerwehren und Rettungskräften verwendete analoge Funktechnik ist veraltet und erfüllt nicht mehr die operativ-taktischen Anforderungen an die Kommunikationssysteme moderner Sicherheitsbehörden. Nicht zuletzt auch angesichts der bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus gesammelten Erfahrungen ist es daher dringend erforderlich, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden ein modernes Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen, dass ihrer Verantwortung für die Sicherheit in Deutschland gerecht wird. Das geplante Digitalfunknetz erfüllt diese Anforderungen, indem es beispielsweise eine Übertragung von Daten zusätzlich zur Sprachübertragung, eine abhörsichere, bundesweite Funkversorgung und eine Funkkommunikation zwischen Polizei, Feuerwehren und den unterschiedlichen Rettungskräften ermöglicht. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Baierbrunn (ots) - Im Notfall, etwa wenn ein Mensch unter Schmerzen bewusstlos zusammenbricht, rufen zwar die meisten Anwesenden den Notarzt, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Selbst aktiv aber werden die wenigsten. "Nur noch sechs Prozent würden auch an eine Herzdruckmassage denken", hat der Leipziger Internist Dr. Niels Teich erfahren, der mit Kollegen eine repräsentative Befragung von 1000 Bundesbürgern durchgeführt hat. Besonders ausgeprägt sind die Hemmungen zur aktiven Hilfe bei über 60-Jährigen. Jüngere zeigen sich etwas beherzter. So würde etwa ein Drittel der 18- bis 29-Jährige wenigstens die Atmung prüfen. Da Hilfe gerade in den ersten Minuten vor dem Eintreffen professioneller Helfer sehr wichtig ist, rät Teich dringend: "Gerade ältere Menschen, in deren Umfeld Herzleiden häufiger auftreten, sollten ihr Erste-Hilfe-Wissen auffrischen." Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 4/2006 liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben. Mehr Pressetexte auch online: www.GesundheitPro.de > Button Presse-Service (Fußleiste) Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber |
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| Altenburg (ots) - Einsatz für THW aufgrund Frühjahrshochwasser geht weiter Altenburg, 3. April 2006. Der Einsatz der THW-Einheiten in Sachsen geht auch in dieser Woche weiter. Im Vordergrund der Hilfsmaßnahmen stehen Pumparbeiten, Deichsicherung, Stromversorgung und logistische Tätigkeiten. Der THW-Einsatz im vom Elbhochwasser betroffenen Gebiet hat Mitte vergangener Woche begonnen. Täglich hat sich die Zahl der THW-Helfer erhöht, so dass am gestrigen Sonntag schließlich 260 Helfer aus 19 Ortsverbänden in Sachsen im Einsatz waren. Auch in dieser Woche ist das Technische Hilfswerk im Schadensgebiet in die Katastrophenabwehr eingebunden. Aktuell befinden sich 149 THW-Helfer aus 18 Ortsverbänden des Länderverbandes Sachsen, Thüringen im Einsatz. Aus Berlin sind bereits zwei Fachgruppen zur Unterstützung vor Ort. Für alle noch nicht eingesetzten Einheiten und Dienststellen des Technischen Hilfswerks im Länderverband Sachsen, Thüringen ist die Bereitschaftsstufe 1 angeordnet. Weitere Kräfte des Länderverbandes und überregionale Kräfte des THW können auf Anforderung zugeführt werden (analog zum Hochwasser 2002). Die Einsatzgebiete im Einzelnen: Schadensgebiet Landkreis Sächsische Schweiz: An vier Einsatzstellen (Stadt Wehlen, Altendorf, Pirna und Heidenau) übernimmt das THW Pumparbeiten und Führungsaufgaben. Schadensgebiet Stadt Dresden: Hier liegt der Aufgabenschwerpunkt an verschiedenen Einsatzstellen auf Pumparbeiten, Deichsicherung, Sandsackbefüllung, Stromversorgung und Führungsaufgaben. Schadensgebiet Landkreis Meißen: Hier haben die THW-Ortsverbände Pumparbeiten und Führungsaufgaben übernommen. Schadensgebiet Landkreis Riesa: Einsatzschwerpunkte sind hier Transportaufgaben, Elektroversorgung und Führungsaufgaben. Schadensgebiet Torgau-Oschatz: Hier befindet sich ein Fachberater im Stab der Technischen Einsatzleitung. Schadensgebiet Landkreis Delitzsch: Die hier eingesetzten Einheiten übernehmen Pumparbeiten und Deichsicherung. Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Altenburg (ots) - Altenburg, 3. April 2006. Der Einsatz der THW-Einheiten in Sachsen geht auch in dieser Woche weiter. Im Vordergrund der Hilfsmaßnahmen stehen Pumparbeiten, Deichsicherung, Stromversorgung und logistische Tätigkeiten. Der THW-Einsatz im vom Elbhochwasser betroffenen Gebiet hat Mitte vergangener Woche begonnen. Täglich hat sich die Zahl der THW-Helfer erhöht, so dass am gestrigen Sonntag schließlich 260 Helfer aus 19 Ortsverbänden in Sachsen im Einsatz waren. Auch in dieser Woche ist das Technische Hilfswerk im Schadensgebiet in die Katastrophenabwehr eingebunden. Aktuell befinden sich 149 THW-Helfer aus 18 Ortsverbänden des Länderverbandes Sachsen, Thüringen im Einsatz. Aus Berlin sind bereits zwei Fachgruppen zur Unterstützung vor Ort. Für alle noch nicht eingesetzten Einheiten und Dienststellen des Technischen Hilfswerks im Länderverband Sachsen, Thüringen ist die Bereitschaftsstufe 1 angeordnet. Weitere Kräfte des Länderverbandes und überregionale Kräfte des THW können auf Anforderung zugeführt werden (analog zum Hochwasser 2002). Die Einsatzgebiete im Einzelnen: Schadensgebiet Landkreis Sächsische Schweiz: An vier Einsatzstellen (Stadt Wehlen, Altendorf, Pirna und Heidenau) übernimmt das THW Pumparbeiten und Führungsaufgaben. Schadensgebiet Stadt Dresden: Hier liegt der Aufgabenschwerpunkt an verschiedenen Einsatzstellen auf Pumparbeiten, Deichsicherung, Sandsackbefüllung, Stromversorgung und Führungsaufgaben. Schadensgebiet Landkreis Meißen: Hier haben die THW-Ortsverbände Pumparbeiten und Führungsaufgaben übernommen. Schadensgebiet Landkreis Riesa: Einsatzschwerpunkte sind hier Transportaufgaben, Elektroversorgung und Führungsaufgaben. Schadensgebiet Torgau-Oschatz: Hier befindet sich ein Fachberater im Stab der Technischen Einsatzleitung. Schadensgebiet Landkreis Delitzsch: Die hier eingesetzten Einheiten übernehmen Pumparbeiten und Deichsicherung. Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Köln/Dresden. (ots) - Der Betreuungszug mit Feldküche des Malteser Hilfsdienstes versorgt die mehr als 130 Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr und eigenem Verband vor allem im Gymnasium in Dresden-Gorbitz. Um die weitere Versorgung sicher zu stellen, werden noch mehr Lebensmittel eingekauft. "Wir sind gut vorbereitet," so René Fleischer, Leiter der "Schnellen Einsatzgruppe (SEG)" der Malteser in Dresden. "Wir können aber nicht abschätzen, wie viele Evakuierte wir versorgen werden, wenn am Sonntag der Scheitelpunkt erreicht wird," so Fleischer. Für die Malteser steht jedoch jetzt schon fest, dass der Einsatz für die 70 Malteser Helfer bis Montag dauern wird. Am Freitag hatten die Malteser unter der Einsatzleitung der Feuerwehr die Bewohner des Altenpflegeheims "Maillebahn" in Dresden-Pillnitz evakuiert und in ein zentrumnahes Pflegeheim verlegt. Notunterkünfte, Verpflegung und Hygieneartikel für rund 500 Betroffene stehen in Dresden-Gorbitz und Dresden-Prohils bereit. Bereits in der Nacht zum Freitag hatten die Malteser gemeinsam mit Feuerwehr und anderen Hilfsdiensten die Notunterkünfte eingerichtet. Für die Stadt Bad Schandau zehn Infrarot Bautrocknungsgeräte bereit. Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im Katastropheneinsatz. Fachleute der Malteser waren unmittelbar bei Betroffenen vor Ort. Für ihre Arbeit sind die Malteser auf Spenden angewiesen: Spendenkonto 120 120 120 Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00) Stichwort "Dresden" |
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| Köln/Dresden. (ots) - "Die Bewohner des Altenheims sind zwar verschreckt, aber sehr dankbar für die Hilfe. Sie werden in ein Altenpflegeheim im Zentrum untergebracht," so Frank Weber, Diözesangeschäftsführer der Malteser in Dresden. Weber hat mittlerweile knapp 70 Malteser in den Einsatz gerufen und ist selbst am Altenpflegeheim "Maillebahn" in Dresden-Pillnitz. Mehr als 30 Helfer der "Schnellen Einsatzgruppe" (SEG) der Malteser stellen sich seit Freitagnachmittag auf die medizinische Absicherung von rund 500 Evakuierten ein, die in Dresden-Gorbitz und Dresden-Prohlis in Schulen untergebracht werden sollen. Der Malteser Betreuungszug mit Feldküche hat den Auftrag, ausreichend Nahrung und Hygieneartikel für drei Tage zu stellen. "Wir rechnen in den frühen Abendstunden mit dem Eintreffen der ersten Betroffenen in den Schulen," so Weber. Bereits in der Nacht zum Freitag hatten die Malteser gemeinsam mit Feuerwehr und anderen Hilfsdiensten die Notunterkünfte eingerichtet. Für die Stadt Bad Schandau zehn Infrarot Bautrocknungsgeräte bereit. Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im Katastropheneinsatz. Fachleute der Malteser waren unmittelbar bei Betroffenen vor Ort oder leisteten im Stab logistische Unterstützung. Für ihre Arbeit sind die Malteser auf Spenden angewiesen: Spendenkonto 120 120 120 Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00) Stichwort "Dresden" |
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| Köln/Dresden. (ots) - Die Elbe hat den kritischen Wasserpegel von 7 Metern erreicht und steigt weiter. Der Sanitätszug des Malteser Hilfsdienstes evakuiert zurzeit unter der Einsatzleitung der Feuerwehr das Altenpflegeheim "Maillebahn" in Dresden-Pillnitz. "Wichtig ist jetzt, dass die rund 100 Bewohner des Pflegeheims schnell und sicher das Gebäude verlassen können," so Günther Rendler, Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes. Bereits bei der Jahrhundertflut 2002 wurde das Altenheim stark beschädigt und die Bewohner in einer nächtlichen Rettungsaktion in Einrichtungen rings um Dresden verlegt. "Alle Malteser Helfer in Dresden sind in Voralarm und stehen für weitere Hilfsaktionen bereit," betont Rendler. Bereits in der Nacht zum Freitag hatten die Malteser Notunterkünfte in Dresdner Schulen für Evakuierungen eingerichtet. Dazu stehen für die Stadt Bad Schandau zehn Infrarot Bautrocknungsgeräte bereit. Mit 900 Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland waren die Malteser im August 2002 in den Flutregionen an Elbe und Donau im Katastropheneinsatz. Fachleute der Malteser waren unmittelbar bei Betroffenen vor Ort oder leisteten im Stab logistische Unterstützung. Die Malteser vermittelten Sach- und Geldspenden von Institutionen und Einzelpersonen im Wert von 3,5 Millionen Euro direkt in Wiederaufbauprojekte und an Flutopfer. Achtung Redaktionen! Interviews mit Guenther Rendler sind möglich. Vermittlung über Tel. 0160 - 70 77 689. Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Berlin (ots) - Der Wasserstand an der Elbe steigt weiter. Die Johanniter in Pirna helfen bei der Einrichtung einer Notunterkunft in einem Berufsschulzentrum. Sie organisieren für 180 Personen die medizinische Versorgung und stellen Liegen in das Gebäude. Insgesamt 15 Katastrophenschützer der Johanniter sind hier ständig im Einsatz. In Bad Schandau mussten die Johanniter ihre Kindertagesstätte "Spatzennest" evakuieren. 160 Kinder besuchen normalerweise diese Einrichtung. In Dresden nutzen die Johanniter die verbleibende Zeit vor der möglichen Auslösung des Katastrophenalarms, um die Evakuierung einer weiteren Kindertagesstätte mit 105 Kindern vorzubereiten. In Heidenau bei Dresden planen sie, den Bereich des betreuten Wohnens auszulagern. Das betrifft 62 Wohnungen, in denen 78 Menschen leben. Außerdem bereiten sich die Johanniter in der Stadt Dresden darauf vor, die Versorgung von Einsatzkräften zu übernehmen. Falls es sich als notwendig erweisen sollte, werden sie eine Feldküche aufstellen. Auch Kriseninterventionsteams halten sich bereit, um Menschen in psychischen Notsituationen beizustehen. Sven Marschel, Regionalvorstand Mittelsachsen: "Aufgrund der Tatsache, dass Menschen beim Hochwasser 2002 schon einmal alles verloren haben, müssen wir uns auch in diesem Bereich auf Hilfeleistungen einstellen. Wir hatten bereits einen Fall: Ein Mann ist psychisch zusammengebrochen. Johanniter haben sich um schnelle Hilfe bemüht." Johanniter-Regionalvorstand Marschel rechnet nicht mit einer Katastrophe mit den Ausmaßen von 2002. Die Nebenflüsse zum Beispiel führten nicht so viel Wasser. Dennoch müsse man gut vorbereitet sein. "Bislang laufen die Vorbereitungs- und Hilfsmaßnahmen ruhig und koordiniert ab." Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Hannover (ots) - Im vergangenen Jahr sind in Deutschland wieder mehr Menschen ertrunken. Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) heute in Hannover bekannt gab, stieg die Zahl tödlich verlaufener Wasserunfälle leicht auf 477 (+1,5%)an. Damit verloren sieben Menschen mehr ihr Leben als im Jahr 2004. Dazu DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens: "Das schlechte Wetter im Sommer 2005 hat wie im Jahr zuvor dazu beigetragen, dass nicht mehr Menschen ertrunken sind. Das ist zunächst erfreulich, es gibt für uns aber keinen Anlass zur Entwarnung. Seit dem Jahr 2000 starben in Deutschland insgesamt 3168 Menschen im nassen Element, das ist ein Mittelwert von 528 pro Jahr und entschieden zu viel." Während sich der positive Trend bei Kindern im Vorschulalter fortsetzt, im Jahr 2005 ertranken 22 Jungen und Mädchen (-3) bis zu fünf Jahren, stieg die Zahl der Opfer bei den 6 - 20-Jährigen von 41 auf 63, ein Zuwachs von 54%. "Im Hinblick auf die sinkende Schwimmfähigkeit vor allem bei den jungen Menschen ist dieser Anstieg bedenklich. Wir werden die weitere Entwicklung in dieser Altersklasse genau beobachten", so das kritische Urteil des Präsidenten der Lebensretter. Die DLRG-Statistik für das Jahr 2005 bestätigt die Tendenz der vergangenen Jahre, wonach immer mehr ältere Menschen ertrinken. In den Altersklassen ab 66 Jahren ertranken 115 Männer und Frauen, jedes vierte Opfer gehört diesen Alterstufen an. 33 Personen waren 81 Jahre und älter. Unfallschwerpunkt Nummer eins sind weiterhin die Binnengewässer. 74% aller tödlichen Unfälle ereigneten sich an den zumeist unbewachten Gewässern. 204 Menschen ertranken in Flüssen, 147 in Seen. Als besonders gefährlich entpuppte sich der Rhein, in dessen Strömung 24 Personen starben, gefolgt von der Elbe mit 13 und dem Main mit sieben Opfern. Unter den Seen rangiert das "Schwäbische Meer" mit sechs Ertrunkenen an erster Stelle. Um das hohe Risiko in Binnengewässern zu ertrinken, künftig zu verringern, fordert Dr. Klaus Wilkens lokale Risikoanalysen, um das konkrete Gefährdungspotential zu ermitteln. Je nach Gefährdungsstufe müssen nach Auffassung der DLRG Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden. "Die Einrichtung von Wasserrettungsstationen und die Aufsicht durch Rettungsschwimmer an beliebten Badestellen dürfen kein Tabu sein. Badeverbotsschilder sind wirkungslos", sieht Dr. Wilkens darin ein Konzept, die tödliche Wasserunfälle gemeinsam mit Kommunen und Landkreisen zu senken. An Deutschlands Küsten ertranken im vergangenen Jahr nur 22 Badegäste und Wassersportler. Damit zählen Nord- und Ostsee zu den sichersten Gewässern. Als Grund nennt die DLRG die Bewachung der Badestellen durch Rettungsschwimmer im zentralen Wasserrettungsdienst, einer Gemeinschaftsaufgabe an der sich alle Landesverbände der humanitären Organisation beteiligen. In der Verteilung der Todesfälle nach Bundesländern nimmt Bayern wieder die Spitzenposition ein. Dort ertranken 78 Menschen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 67 Opfern. Niedersachsen mit 59, Baden-Württemberg mit 54 und Hessen mit 38 Ertrunkenen folgen auf den Rängen drei bis fünf. An Position sechs und sieben rangieren mit Mecklenburg-Vorpommern (35) und Brandenburg (33) zwei Bundesländer mit geringer Bevölkerung. Beinahe schon traditionell die sichersten Länder sind das Saarland mit einem und Bremen mit vier Todesfällen. Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft |
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| Berlin (ots) - "Frauen im Mittelpunkt" - so lautet das Resümee des diesjährigen Messeauftritts des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) auf der RETTmobil 2006. "Wir wollen den Frauenanteil in den Feuerwehren verdoppeln", erklärt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger das Ziel, dass sich der Verband für sein Projekt "Mädchen und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren" gesetzt hat. Derzeit gibt es rund 68.000 Frauen bei insgesamt 1,06 Millionen Freiwilligen Feuerwehrangehörigen. "Der Deutsche Feuerwehrverband möchte Mädchen und Frauen verstärkt für bürgerschaftliches Engagement gewinnen", erläutert Kröger. Finanzielle Unterstützung hierfür erhält der DFV durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bei der RETTmobil stellt der Deutsche Feuerwehrverband das Maßnahmenspektrum des Projektes vor. Die Umsetzung reicht von Schulungen und Handreichungen über Vernetzung bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit. Hieran können die Besucher aktiv teilhaben: "Ihre Meinung ist gefragt!" Zudem stehen die aktiven Feuerwehrfrauen und -männer auch für weitere Fragen zum breiten Spektrum des Themas Feuerwehr als Ansprechpartner zur Verfügung. DFV-Vizepräsident stellt Kampagne "Verhalten im Brandfall" vor Während des Fachkongresses widmet sich der DFV vor allem den Themen "Großschadensfall - Gebäudebrand" und "Technische Rettung". So berichtet Albrecht Broemme, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes und Berliner Landesbranddirektor, von besonderen Gebäudebränden und erläutert die Kampagne "Verhalten im Brandfall", die nach einem Feuer mit neun Toten initiiert worden war. Im Modul "Technische Rettung" liegt ein Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit von Rettungsdienst und Feuerwehr. Messekarten beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes Wer Karten für die "Messe im Herzen Deutschlands" bequem über das Internet bestellen will, ist beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes genau richtig: Unter www.feuerwehrversand.info, dem Serviceportal des Versandhauses, gibt es die Eintrittskarten erstmals direkt online. Weitere Details zu den einzelnen Modulen des Fachkongresses gibt es unter www.rettmobil.org. Informationen zum Frauenprojekt des Deutschen Feuerwehrverbandes finden sich im Internet unter www.dfv.org. Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Berlin (ots) - Der Deutsche Feuerwehrverband hat bei einer der größten Katastrophenschutzübungen vor der Fußball-Weltmeisterschaft sein Presseteam mit dem Infomobil zur Unterstützung der Medienbetreuung vor Ort erfolgreich eingesetzt. "Die Triangel-Übung ist wichtig, weil die Feuerwehr in Verbindung mit Polizei, Rettungsdiensten und anderen Kräften feststellen musste, ob die umfangreichen Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2006 ausreichend sind oder noch kleinere Änderungen vonnöten sind", erklärte Albrecht Broemme, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und Landesbranddirektor von Berlin. Insgesamt 2000 Einsatzkräfte und Verletztendarsteller waren bei drei Großschadenslagen gefordert. Das Einsatzspektrum reichte vom Einsturz einer Großbildleinwand (im Ortsteil Mariendorf) über einen Gebäudebrand (Karlshorst) bis hin zu einer Gefahrgutausströmung (Wedding). "Die Ordnung des Raumes erfolgte erfreulich schnell - vom Eintreffen der Einsatzkräfte bis hin zum Einrichten des Behandlungsplatzes", berichtete Broemme direkt von der Einsatzstelle in Mariendorf. Dort waren nach dem Einsturz einer Großbildleinwand 200 verletzte Menschen und 20 Todesopfer angenommen worden. Zudem waren bei überaus widrigen Witterungsbedingungen - es schneite heftig - 200 unverletzte Personen zu versorgen. "Im Juni kann es unter Umständen auch unerwartet schlechtes Wetter geben, sodass diese Übung durchaus annähernd dem Ernstfall entspricht", sagte der DFV-Vizepräsident. Im April erfolgt die Auswertung durch die eingesetzten Kräfte. Mehr Informationen zu den Übungen gibt es unter www.berliner-feuerwehr.de. Der Deutsche Feuerwehrverband war mit dem Infomobil sowie einem zusätzlichen mobilen Team vor Ort. In beiden Fällen unterstützte der DFV mit in der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren erfahrenen Journalisten und IT-Spezialisten. Das Infomobil stellte in Mariendorf den Brückenkopf zwischen dem Pressesprecher der Berliner Feuerwehr und der Zentralen Einsatzleitung in der Senatsverwaltung für Inneres sicher. Bei der Gefahrgutausströmung auf dem Bahngelände im Wedding wurde ein mobiles Team zur Dokumentation und für die technische Infrastruktur bereitgestellt. Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Neue Zentrale Leitstelle für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst eingeweiht / Land förderte mit insgesamt 300.000 Euro Wiesbaden/Heppenheim. - In der Zentralen Leitstelle des Landkreises Bergstraße hat ein neues Zeitalter begonnen. Ab sofort werden mit modernster Technik die Einsätze von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst in dem rund 260.000 Einwohnern zählenden Landkreis koordiniert. "Die neue Leitstelle bietet beste Voraussetzungen für die schwierige Aufgabe, eingehende Notrufe von Hilfe suchenden Bürgerinnen und Bürgern so schnell und effizient wie möglich in Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdiensten oder Katastrophenschutz umzusetzen", stellte Innenminister Volker Bouffier anlässlich der Einweihungsfeier der neuen Zentralen Leitstelle im Dachgeschoss des Landratsamtes fest. Rund 300.000 Euro gab das Land Hessen als Zuschuss für die Anschaffung der neuen Fernmeldetechnik, der Landkreis investierte rund eine Million Euro in den Umbau der Räume sowie die Anschaffung der notwendigen EDV- und Telefontechnik. Innenminister Bouffier erläuterte, dass für einen effektiven Betrieb einer Leitstelle eine vernünftige Unterbringung und vor allem eine zeitgemäße Technik unabdingbar seien. "Beides ist nunmehr auch im Landkreis Bergstraße vorhanden", sagte der Minister und verwies auf die vom Landkreis durchgeführten Umbaumaßnahmen sowie die Anschaffung einer modernen Computer-Ausstattung. Die Leitstelle in Heppenheim verfügt über insgesamt fünf Arbeitsplätze, die alle mit der gleichen Technik ausgestattet sind. Drei Arbeitsplätze sind für die täglich anfallenden Arbeiten vorgesehen, zwei weitere Arbeitsplätze können bei größeren Schadenslagen sowie bei Katastrophen zusätzlich in Betrieb genommen werden. Innenminister Bouffier lobte den Landkreis Bergstraße für die Konzentration der gesamten nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr an einer Stelle und die Unterbringung mehrerer Führungsebene in einem Gebäude. "Das ist der richtige Weg und die optimale Vorsorge, um in Not geratenen Bürgern des Kreises schnelle und effektive Hilfe leisten zu können", sagte Bouffier. Die Analyse großer Schadenslagen habe deutlich gemacht, dass derartige Ereignisse nur im Verbund aller beteiligten Behörden und Stellen erfolgreich bewältigt werden könnten. Die Komplexität solcher Geschehnisse wie große Hochwasser oder Unfälle mit Chemikalien-Transporten erforderten eine komplexe Beurteilung und spartenübergreifende Lösung. "Mit der Unterbringung aller Führungsebenen, wie der besonderen Einsatzleitung, des Führungsstabes und des Katastrophenschutzstabes an einem Ort hat der Landkreis Bergstraße ein Vorzeigeobjekt geschaffen", betonte Innenminister Bouffier abschließend. Quelle: HMdI |
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| Bonn/Neuhausen - Erstmals diskutieren Vertreter aus 28 Staaten vom 8. bis 11. März im Zentrum für Aus- und Fortbildung des Technischen Hilfswerks (THW) in Neuhausen bei Stuttgart Mindeststandards für die Arbeit von Freiwilligen im europäischen Bevölkerungsschutz. Die Konferenzergebnisse dienen der Europäischen Kommission als Grundlage für die Empfehlung einheitlicher Mindeststandards für Freiwillige im europäischen Bevölkerungsschutz. Der Fachkongress steht unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissar Stavros Dimas. Europa wächst zusammen - auch in den Bereichen Zivil- und Katastrophenschutz. Ein Ziel der Fachkonferenz "Mindeststandards für die Arbeit von Freiwilligen im europäischen Bevölkerungsschutz" ist es, gemeinsame Mindeststandards für die Arbeit freiwilliger Helfer im europäischen Zivil- und Katastrophenschutz zu formulieren, und dabei die Erfahrungen der Mitgliedstaaten zu nutzen. Drei Tage lang werden über 90 Vertreter deutscher und europäischer Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen gemeinsam Empfehlungen für die Arbeit von Freiwilligen im Bevölkerungsschutz erarbeiten und in Arbeitsgruppen Fragen des Managements von Freiweilligenorganisationen, der Einsatzbedingungen sowie der Aus- und Fortbildung diskutieren. Die Bandbreite der Themen umfasst die Rechte der Freiwilligen, ihre Betreuungsmöglichkeiten wie auch Fragen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. Finanzierungs- und Versicherungsfragen stehen ebenfalls auf der Agenda. Die Konferenz wird im Rahmen des am 23. Oktober 2001 vom Rat der Europäischen Union beschlossenen "Gemeinschaftsverfahren zur Förderung einer verstärkten Zusammenarbeit bei Katastrophenschutzeinsätzen" von der EU kofinanziert. Auf Anfrage stehen die Konferenzteilnehmer für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung. Anfragen richten Sie bitte an die Pressestelle des THW: Ansprechpartner ist: Nicolas Hefner: 0175/ 26 24 696 Mehr Informationen im Internet unter: www.eu-volunteers.net Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Kaufbeuren - Die weltweit tätige Hilfsorganisation Mercy Ships wird ihr neuestes Krankenhausschiff "Africa Mercy" in den Dienst stellen. Nach derzeitigen Erwartungen von Mercy Ships werden doppelt so viele Patienten auf der Africa Mercy behandelt werden können, als auf den bisherigen beiden Krankenhausschiffen zusammen. Die Africa Mercy soll im April im Londoner Hafen in den Dienst gestellt werden und wird dann das größte private Krankenhausschiff der Welt sein. Die Verringerung der Betriebskosten, der niedrigere Bedarf an technisch ausgebildeter Besatzung auf der Africa Mercy, sowie das hohe Alter und die Bauweise der älteren Schiffe haben laut Gründer Don Stephens maßgeblich zu der Entscheidung geführt, die Krankenhausschiffe Anastasis und Caribbean Mercy dafür zu schließen. Die langjährigen Erfahrungen und der enorme Wissensschatz der Mitarbeiter flossen in den Aufbau des speziell konstruierten Klinikbereichs mit modernster Technik, der Aufenthaltsräume und der Kabinen auf der Africa Mercy ein. Vor kurzem beendete die MS Caribbean Mercy im Winter ihren Dienst als Stützpunkt für die Hurrikan-Hilfe an der Golfküste der USA. Das Schiff besuchte insgesamt 138 vorwiegend karibische und mittelamerikanische Häfen und diente dort als Krankenhaus für Augenheilkunde, ermöglichte außerdem zahnärztliche, orthopädische und allgemeine Behandlungen und Operationen an Land. Ende Mai wird die MS Anastasis ihren 274. Hilfseinsatz (in Monrovia, Liberia) beenden. Das ehemalige italienische Kreuzfahrtschiff, Baujahr 1953, brachte als Flaggschiff von Mercy Ships mit mehreren zehntausend Freiwilligen Hoffnung und Heilung in die Häfen zahlreicher Entwicklungsländer. Nach ihrem insgesamt 28jährigen Einsatz wird die Anastasis nach Ghana auslaufen, um dort auf die MS Africa Mercy zu treffen. Bis Juni bleibt die Anastasis das Zuhause für fast 400 ehrenamtliche Besatzungsmitglieder aus 40 verschiedenen Ländern. Dann können die Mitarbeiter mit ihrer Ausrüstung auf das neue Schiff umziehen. Mercy Ships ist die größte internationale Organisation, die mit Krankenhausschiffen hochwertige, für die Patienten jedoch kostenlose medizinische Versorgung in Entwicklungsländer bringt. Sie arbeitet nach christlichen Prinzipien und wurde 1978 von Don und Deyon Stephens gegründet. Originaltext: Mercy Ships Deutschland e.V. |
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| Das Technische Hilfswerk erhält 22 neue Einsatzfahrzeuge im Wert von über 700.000 Euro. Peter Altmaier, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, übergibt die Mannschaftstransportwagen am 11. Februar 2006 in Ilmenau, Thüringen, im Rahmen einer Feierstunde an die acht THW-Landes- und Länderverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin/ Brandenburg/ Sachsen-Anhalt, Bremen/ Niedersachsen, Hamburg/ Mecklenburg-Vorpommern/ Schleswig-Holstein, Hessen/ Rheinland-Pfalz/ Saarland, Nordrhein-Westfalen und Sachsen/ Thüringen. Die Fahrzeuge dienen dazu, die Rahmenbedingungen der Arbeit im THW weiter zu verbessern. Altmaier unterstrich damit auch die große Bedeutung, die dem THW in der Arbeit der Bundesregierung zukommt. "Das THW auf dem Weg zu einer der modernsten Einsatzorganisationen weltweit- gemäss diesem Motto stellt sich das THW den globalen Herausforderungen und gestaltet seine Zukunft aktiv. Die neuen Fahrzeuge sind Teil dieses Modernisierungsprozesses im THW. Sie steigern die Mobilität und Einsatzfähigkeit des THW und garantieren einen effizienten, leistungsstarken und erfolgreichen Einsatz im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz", betonte Altmaier bei der Übergabe der Fahrzeuge. Damit werde auch das ehrenamtliche Engagement der THW-Helferinnen und THW-Helfer gewürdigt. Das THW ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo sie gebraucht werden. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan und dem Tsunami in Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Bonn - Das Technische Hilfswerk ist nach den anhaltenden Schneefällen derzeit mit über 370 Helfern in Bayern im Einsatz. Neben dem Freiräumen einsturzgefährdeter Dächer sichert das THW Gebäude ab und leuchtet Einsatzstellen aus. In Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg unterstützen THW-Kräfte nach Verkehrsunfällen die örtlichen Einsatzleitungen. Aufgrund der heftigen Schneefälle wurde in sechs Landkreisen in Niederbayern und der Oberpfalz Katastrophenalarm ausgelöst. THW-Kräfte aus 28 Ortsverbänden unterstützen seit Beginn der Woche ununterbrochen die Räumarbeiten in den betroffenen Gebieten. Einsatzschwerpunkte für das THW bilden die Landkreise Passau und Schwandorf. THW-Fachberater sind in den jeweiligen Stäben der betroffenen Landkreise eingebunden, um die Arbeiten zu unterstützen. Immer noch gefährden die tonnenschweren Schneemassen in Bayern zahlreiche Gebäude und den Straßenverkehr. Auf der Autobahn 9 war das THW nach einem Massenunfall bei Denkendorf am Donnerstagabend mit zwei Ortsverbänden im Einsatz, bei Garmisch-Partenkirchen räumten Einsatzkräfte des THW das Dach eines Einkaufzentrums frei. Auch in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg unterstützen Einsatzkräfte des THW die örtlichen Feuerwehren und die Polizei bei Bergungs- und Räumarbeiten auf Autobahnen. Nach starken Schneefällen kam es auf den Bundesautobahnen 7 und 8 zu kilometerlangen Staus. THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden schleppten liegengebliebene Lastwagen frei, sicherten das Stauende ab und ermöglichten den Räumfahrzeugen die Zufahrtswege. Ansprechpartner: Oliver Hochedez, Tel.: 0228 / 940-27 77 oder 0172/ 28 82 92 8 THW: Partner der Gesellschaft Das THW ist die Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Bevölkerungsschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 668 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie der Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan und der Tsunami-Katastrophe in Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Altenburg - Altenburg, 10.02.2006. Die aktuelle Wetterlage hat dazu geführt, dass der Einsatz der THW-Ortsverbände in Sachsen und Thüringen verstärkt fortgesetzt wird. 8 THW-Ortsverbände mit insgesamt 45 THW- Helfern sind zur Zeit im Einsatz. Weiterhin ist aufgrund der Schneefälle der vergangenen 24 Stunden die Bereitschaftsstufe 1 angeordnet worden. Dies bedeutet Rufbereitschaft für die Geschäftsstellen und die übergeordnete Dienststelle des Landesbeauftragten sowie für die Ortsverbände Überprüfung und Überwachung der Einsatzbereitschaft ihrer Einheiten. Hinzu kommt, dass die zeitliche Verfügbarkeit der Führungskräfte der Einsatzeinheiten der Ortsverbände sicherzustellen ist. Die Einsatzstellen in Sachsen und Thüringen (Stand: 10.02.06, 13.00 Uhr): A 72 Chemnitz – Zwickau: Ortsverband Chemnitz mit 2 Helfern zur Unfall- und Stauabsicherung. Gemeinde Schöneck/ Vogtland: Ortsverband Gera und Ortsverband Reichenbach mit insgesamt 13 Helfern zur Unterstützung des Winterdienstes. Gemeinde Klingenthal: Ortsverband Plauen mit 8 Helfern zum Entfernen einer Gebäudedachlast. A 4 bei Dresden: Ortsverband Dresden mit 5 Helfern zu Sicherungsarbeiten und Sandsackverbau. Elsterheide bei Hoyerswerda: Ortsverband Zittau mit 7 Helfern zu Sicherungs- und Pumparbeiten. B 170 Weißeritzkreis: Ortsverband Dippoldiswalde mit 5 Helfern zur Unterstützung Winterdienst und Stauabsicherung. A 71 ASt Suhl und Gemeinde Frauenwald: Ortsverband Suhl mit insgesamt 4 Helfern zur Schneeräumung. Aufgrund der Wetterlage ist ein Einsatzende nicht abzusehen. Auch die Zahl der eingesetzten Ortsverbände und THW-Helfer kann sich noch erhöhen. Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Berlin - Noch in diesem Jahr bildet die neue Nothilfe-Akademie der Johanniter und der türkischen Organisation Medline in Istanbul die ersten 60 Trainer und mehr als 2000 Betriebshelfer in Erster Hilfe aus. Außerdem werden rund 200 Ärzte und Paramedics in Notfallmedizin geschult. Das haben heute, 10. Februar 2006, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und das türkische Unternehmen Medline mit einem Vertrag in Münster besiegelt. In der Türkei gibt es noch keine flächendeckende Breitenausbildung in Erster Hilfe, auch ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter nicht einheitlich geregelt. Den ersten Kurs nach dem Johanniter-Konzept in Istanbul wird ein Ausbilder aus Deutschland begleiten. Türkische Ausbilder werden wiederum nach Münster kommen und dort in verschiedenen Kursen hospitieren. Die Akademie in Istanbul wird sich nicht nur an der Breitenausbildung der Bevölkerung beteiligen, sondern auch Fachkräfte für den Rettungsdienst und den Krankentransport ausbilden. Dazu kommen Schulungen in den Bereichen Gesundheitserziehung und Pflege. Besondere Kurse, wie der Kurs "Erste-Hilfe am Kind", runden das Akademie-Programm ab. Ralf Sick, Leiter der Johanniter-Akademie in Münster: "Wir freuen uns, dass die Johanniter von medline als Partner ausgesucht wurden. Wir haben ein gutes Ausbildungskonzept und geben der türkischen Seite gern unser Know-how weiter." Emine Kamefli, Präsidentin von medline: "Wir arbeiten seit Jahren mit den Johannitern zusammen. So haben wir im letzten Jahr gemeinsam einen Rettungsdienstkongress organisiert. In der neuen Akademie in Istanbul wollen wir wieder auf die Erfahrungen der Johanniter zurückgreifen, sowohl bei den Ausbildungsinhalten als auch in der Pädagogik. Warum sollen wir das Rad zwei Mal erfinden?" Originaltext: Johanniter Unfall Hilfe e.V. |
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| Köln. - Köln. Der Malteser Hilfsdienst setzt seine erste Online-Auktion fort: nachdem vor zwei Wochen eine von den Spielern des FC Bayern München unterzeichnete Malteser Rettungsdienstjacke geboten wurde, geht es nun weiter mit einer bunten Palette handsignierter Malteser Materialien und Give -Aways. Folgendes kann ersteigert werden: Sweatshirt Größe L : Kurt Beck, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz T-Shirt Größe M: Kai Diekmann, Chefredakteur BILD-Zeitung T-Shirt Größe L: Dr. Peter Frey, Leiter ZDF Hauptstadtstudio Sweatshirt Größe XL: Johannes Heesters, Sänger und Schauspieler Legende Sweatshirt Größe L: Wolfgang Joop, Modeschöpfer, Autor, Schauspieler Tuch: Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln Sweatshirt Größe XL: Friedrich Merz, Mitglied d. Deutschen Bundestages T-Shirt Größe L: Ulrich Mühe, Schauspieler, u.a. "Der letzte Zeuge"(ZDF) Tasse: Alexander v. Schönburg, Chefredakteur "Park Avenue", Autor Sehr zufrieden über den Verlauf der ersten Auktionsrunde ist Dr. Constantin v. Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. "In einem spannenden Auktionsfinish haben die Magdeburger Malteser die Rettungsdienstjacke ersteigert. Für 411, 11 Euro. Meinen herzlichen Glückwunsch." Die Magdeburger Malteser werden die Rettungsdienstjacke in der Geschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes in Magdeburg ausstellen. Mit Blick auf die zweite Runde sagt Brandenstein: "Ich danke allen Prominenten, die diesmal mitgemacht haben und uns ihre Unterschrift kostenlos spenden. Wir werden mit dem Gesamterlös der Online Auktion die ehrenamtliche Arbeit der Malteser, wie zum Beispiel die Jugendarbeit, Hospizarbeit und die Besuchs- und Betreuungsdienste, unterstützen." Sein persönlicher Favorit: "Für meine Frau werde ich für das von Kardinal Meisner unterzeichnete Halstuch kämpfen. Da liegt sicher ein besonderer Segen drauf! Der Schutzengel von Wolfgang Joop ist allerdings auch nicht zu verachten. Er bringt unseren Dienst kreativ und humorvoll auf den Punkt!" Teilnehmen kann jeder: www.malteser.de Siehe bitte Info-Kasten. Die aktuelle Auktion läuft bis zum Donnerstag, 16. Februar, 21 Uhr! Achtung Redaktionen! Interviews mit Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin sind möglich. Vermittlung über Tel. 0221 - 98 22 125. Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000 hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700 Orten] Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Berlin - Anwohner in bekannten Hochwassergebieten sollten von sofort an die Wasserstände besonders aufmerksam beobachten und Vorkehrungen treffen, ihr Eigentum entsprechend der Pegel auch zu sichern. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) angesichts der fortschreitenden Schneeschmelze hin. Mehrere 1000 Feuerwehrleute sind in Deutschland seit der vergangenen Nacht aufgrund der besonderen winterlichen Wetterbedingungen im Dauereinsatz. Während Einsatzkräfte in einigen Regionen Bayerns durch gefährliche Schneelasten auf Dächern besonders gefordert sind, stehen in weiten Teilen Deutschlands Überflutungen von Gebäuden und Straßen im Mittelpunkt des Einsatzgeschehens. Der Großteil dieser Einsätze wird von den ehrenamtlichen Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden abgearbeitet. Die Feuerwehren sperren betroffene Bereiche, sichern Gebäude mit Sandsäcken und mobilen Schutzsystemen gegen Überflutungen und pumpen Wasser aus Bauwerken und Straßensenken ab. Bei Hochwassergefahr an den Flüssen sind die Feuerwehren auch in die Sicherungsmaßnahmen durch Schutzwände, Dämme und Bootsdienste eingebunden. Die Feuerwehren in Problemgebieten bereiten sich jetzt entsprechend vor. An alle Anwohner von Überflutungsgebieten appellieren die Feuerwehren: - Behalten Sie Wasserstandsmeldungen im Videotext oder Internet im Auge. - Räumen Sie gefährdete Kellerräume und Tiefgaragen frühzeitig. - Sichern Sie Heizungsanlagen - insbesondere Öltanks gegen Umkippen. - Bringen Sie Fahrzeuge frühzeitig aus Überflutungsgebieten. - Sorgen Sie rechtzeitig für eine persönliche Grundausrüstung für Notfälle. - Informieren Sie Ihre Nachbarn und helfen Sie Ihnen gegebenenfalls. - Befolgen Sie die Anweisungen der Feuerwehr und anderer Einsatzkräfte. Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) |
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| Altenburg - Altenburg, 9. Februar 2006. Nach den schweren Regenfällen und dem Niedergang von Nassschnee ist das Technische Hilfswerk (THW) in Sachsen und Thüringen seit Tagen verstärkt im Einsatz. Insgesamt 84 THW-Helfer und THW-Helferinnen waren bzw. sind an mehreren Einsatzstellen u.a. mit Pump- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Die Einsatzstellen im Einzelnen: Riesa: Unterführung B 6, Riesa Richtung Oschatz, mit Wasser vollgelaufen; Abflüsse verstopft; 7 Helfer des Ortsverbandes Riesa: Sicherung und Abfluss des Wassers (Einsatz beendet) Dresden Lockwitz: Hochwasser am Lockwitzbach; 18 Helfer des Ortsverbandes Dresden: Vermeiden der Überflutung und Sicherungsaufgaben (Einsatz beendet). Altenburg: Überflutung einer Niederung; 10 Helfer des Ortsverbandes Altenburg, 4 Helfer des Ortsverbandes Gera: Sandsackverbau zur Kanalisierung (Einsatz beendet). Hoyerswerda: Eisgang auf der Schwarzen Elster mit akutem Wasserstau; Ortsverband Kamenz (Fachgruppe Elektro) mit 20 Helfern; Ortsverband Zittau (Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen) mit 7 Helfern: Pumparbeiten, Ausleuchten, Sicherungsarbeiten (Einsatz noch nicht beendet). Großdubrau bei Bautzen: Überschwemmung einer Niederung; Ortsverband Bautzen (Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen) mit 13 Helfern: Pumparbeiten, Ausleuchten (Einsatz beendet). Nerchau/Golzern (Muldentalkreis): Überflutete Flächen; Ortsverband Borna mit 15 Helfern: Pump-und Sicherungsarbeiten (Einsatz noch nicht beendet). Originaltext: THW Länderverband Sachsen, Thüringen |
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| Neu-Isenburg - Noch nie spendeten so viele Menschen wie im vergangenen Jahr ihre Organe nach dem Tod. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg der Zahl der Organspender um fast 13 Prozent. Der Mitte des Jahres 2005 angekündigte Aufwärtstrend habe sich somit bestätigt, sagt Professor Dr. Günter Kirste, Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Im Jahr 2005* haben bundesweit 1.220 Menschen nach dem Tod ihre Organe gespendet (2004: 1.081). Bezogen auf die Einwohnerzahl in Deutschland sind das 15 Organspender pro eine Million Einwohner (2004: 13 Organspender pro eine Million Einwohner). Es wurden 3.778 Organe für Transplantationen zur Verfügung gestellt (2004: 3.508). Entsprechend erhöhte sich auch die Anzahl der durchgeführten Transplantationen auf 3.909 (2004: 3.632). "Transplantation bedeutet Leben, für viele Menschen auf der Warteliste sogar die einzige Möglichkeit zum Überleben. Die Erfolgsbilanz bei den Organspendezahlen 2005 ist ein hoffnungsvolles Signal für alle Patientinnen und Patienten, die auf ein Organ warten", sagt Kirste. Für die Deutsche Stiftung Organtransplantation als Koordinierungsstelle für Organspende sei die positive Entwicklung zudem eine große Motivation, die Gemeinschaftsaufgabe Organspende weiterhin konsequent zu fördern und umzusetzen, ergänzt der Mediziner. Von dem Ziel, alle Patientinnen und Patienten auf der Warteliste zu versorgen, sei man aber noch weit entfernt. Derzeit stehen 12.000 Menschen auf der Warteliste für eine Transplantation. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten Informationen zur Organspende und Organspendeausweise am Infotelefon Organspende - einem Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der DSO unter der gebührenfreien Rufnummer 0 800 - 90 40 400. * alle Zahlen aus dem Jahr 2005 sind vorläufige Zahlen Originaltext: Deutsche Stiftung Organtransplantation |
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| Köln (ots) - Der Malteser Hilfsdienst startet seine erste Online-Auktion: Los geht es mit einer Malteser Rettungsdienstjacke. Rechtzeitig zum Beginn der Fußballbundesliga-Rückrunde haben 21 Spieler des FC Bayern München auf ihr unterschrieben. Der Präsident des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge trug die Jacke bei der offiziellen Tsunami - Spendenscheck Übergabe an Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Der Verein FC Bayern Hilfe e.V. unterstützt den Aufbau von Fischerdörfern in der Region Trincomalee durch Malteser International. Der Erlös der Rettungsdienstjacken-Versteigerung wird diesem Projekt zufließen. In den nächsten Wochen können weitere Malteser Materialien und Give aways mit besonderen Promi-Autogrammen ersteigert werden: "Wer am meisten bietet, gewinnt! Hauptgewinner sind natürlich die sozialen Projekte der Malteser wie Jugendarbeit oder Hospizgruppen, die wir mit dem Erlös unterstützen," fasst Brandenstein die Auktions-Idee zusammen. Gespannt ist Brandenstein über den Gesamtverlauf der Versteigerung: "Deutschlands Top-Prominente haben bei dieser Aktion mitgemacht. Sportler, Schauspieler, Journalisten, Fernsehstars und Politiker! Ich glaube, für jeden Fan ist etwas dabei!" Teilnehmen kann jeder: www.malteser.de Siehe bitte Info-Kasten. Die aktuelle Auktion läuft bis zum 2. Februar 9 Uhr 39 Minuten 34 Sekunden! Achtung Redaktionen! Interviews mit Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin sind möglich. Vermittlung über Tel. 0221 - 98 22 125. Fotos und Infos unter: www.malteser.de Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000 hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700 Orten] Originaltext: Malteser Hilfsdienst e.V. |
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| Berlin - Im Dezember 2005 hat der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) beschlossen, den Entwurf für eine Neufassung der "Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe" (TRBA 250) den Fachkreisen vorzulegen. Dieser fordert generell die Krankenhausleitungen auf, in Zukunft "festzulegen, in welchen Arbeitsbereichen und bei welchen Tätigkeiten sichere Systeme einzusetzen sind". In einigen definierten Arbeitsbereichen im Krankenhaus, wie z.B. Infektionsstationen, schreibt er den Ersatz von konventionellen Instrumenten durch Sicherheitsinstrumente zwingend vor. Die Neufassung der Technischen Regel tritt nach Beschluss des ABAS am 17. Mai in Kraft. Der Arbeitsausschuss will mit dieser Novelle die gesetzlichen Forderungen nach einem Einsatz von sicheren Spritzen, Kanülen und Kathetern klarstellen. Denn nach Auffassung der Rechtsexperten schreibt auch die bisher gültige Fassung der TRBA 250 in Verbindung mit dem Arbeitsschutzgesetz den Einsatz von Sicherheitsinstrumenten vor. Allerdings halten sich die Arbeitgeber in den Krankenhäusern zurück. Hier stehen wahrscheinlich Kostenaspekte im Vordergrund. Mit der Novelle wird auch die Haftung bei Nadelstichverletzungen eindeutig in die Hände des Arbeitgebers gelegt. Bisher mussten oftmals Krankenkassen oder Berufsgenossenschaften einspringen. Diese Konkretisierung der TRBA 250 kommt insbesondere den mehr als eine Million Pflegekräften in deutschen Krankenhäusern zugute. Denn deren Risiko ist hoch: Experten gehen von ca. 500.000 Verletzungen jährlich in deutschen Kliniken aus, über 50% davon ereignen sich im Pflegedienst. Jede Nadelstichverletzung birgt die Gefahr, sich damit auch mit Hepatitis oder AIDS zu infizieren. Die Initiative SAFETY FIRST! begrüßt den Entwurf der TRBA 250 als richtigen Schritt. Sie setzt sich allerdings dafür ein, dass in der Endfassung die Einsatzgebiete, wie sie sich aus der klinischen Praxis ergeben, vollständig und präzise aufgelistet werden. Andernfalls seien wieder Umgehungsmanöver zu befürchten. Originaltext: SAFETY FIRST! |
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| Bonn - "Kompetenzen zusammenführen und gemeinsam für Mensch und Umwelt erfolgreich handeln", das ist das Ziel der Fachkooperationsvereinbarung, die heute zwischen dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA), im Bundesumweltministerium (BMU) in Bonn verabschiedet wurde. THW und DWA werden zukünftig ihr Know-how auf dem Gebiet der Abwehr von Gewässergefährdungen bündeln, um Havarien vorzubeugen und Schadensfälle effizient zu bekämpfen. Für das THW unterzeichnete der Leiter der Abteilung Einsatz Volker Strotmann und für die DWA-Geschäftsführer Johannes Lohaus den Kooperationsvertrag. DWA und THW sehen in dieser Kooperation einen ersten Schritt der Zusammenarbeit, die zukünftig auch auf andere Bereiche - insbesondere den Hochwasserschutz - ausgeweitet werden kann. Die Fachkooperation zwischen DWA und THW soll die Fortführung der Arbeiten des bisherigen Fachausschusses "Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Wassergefährdungen" GMAG gewährleisten. Außerdem soll das Fachwissen dieses im Zuge der Auflösung des BMU-Beirates "Lagerung und Transport wassergefährdender Stoffe (LTwS)" weggefallenen Gremiums gesichert und unter dem Dach von DWA und THW weiterentwickelt werden. Dabei übernimmt das THW die Schulung und Fortbildung der Fachleute aus dem Bereich der Gefahrenabwehr und die DWA die Erstellung von Publikationen einschließlich der technischen Regeln. Die Fachkooperation hat ferner zum Ziel, eine Vernetzung der Fachleute aus den Bereichen Gewässerschutz (DWA) und Gefahrenabwehr (THW, Feuerwehren etc.) aufzubauen. Für das THW wird so eine weitere Bündelung und Optimierung der Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen im Bereich der Gefahrenabwehr erreicht. Im Gegenzug kann die DWA ihre fachliche Kompetenz in dem Bereich der Vorsorge und Abwehrmaßnahmen zum Schutz der Gewässer vor wassergefährdenden Stoffen erweitern. Der gemeinsame, gleichnamige Fachausschuss wird im DWA-Hauptausschuss "Industrieabwasser und anlagenbezogener Gewässerschutz" eingerichtet, in dem sich bereits seit Ende der 80er Jahre ein Fachausschuss intensiv mit dem Thema der wassergefährdenden Stoffe auseinandersetzt. Gegenstand der Arbeit der GMAG sind beispielsweise die Formulierung von Anforderungen an Ölbindemittel, die bei Unfällen auf der Straße zum Einsatz kommen sowie die Beschreibung von Anforderungen an Ölsperren zum Schutz der Gewässer. Informationen zu THW und DWA Das Technische Hilfswerk ist die Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. Als Katastrophenschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) ist in Deutschland Sprecherin für alle übergreifenden Wasserfragen und setzt sich intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft ein. Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf den Gebieten Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall und Bodenschutz. In Europa ist die DWA die mitgliederstärkste Vereinigung auf diesem Gebiet und nimmt durch ihre fachliche Kompetenz bezüglich Normung, Bildung und Information der Öffentlichkeit eine besondere Stellung ein. Die rund 14 000 Mitglieder repräsentieren die Fachleute und Führungskräfte aus Kommunen, Hochschulen, Ingenieurbüros, Behörden und Unternehmen. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt auf der Erarbeitung und Aktualisierung eines einheitlichen technischen Regelwerkes sowie der Mitarbeit bei der Aufstellung fachspezifischer Normen auf nationaler und internationaler Ebene. Hierzu gehören nicht nur die technisch-wissenschaftlichen Themen, sondern auch die wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Umwelt- und Gewässerschutzes. Quelle: THW |
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| Bad Reichenhall - Das Technische Hilfswerk (THW) ist nach dem Einsturz des Daches einer Eissporthalle in Bad Reichenhall mit rund 100 Einsatzkräften im Einsatz, um die Rettungsarbeiten und die Suche nach Überlebenden zu unterstützen. Die THW-Ortsverbände Berchtesgadener Land, Traunstein, Landshut und Eggenfelden sind derzeit mit rund 100 Einsatzkräften im bayerischen Bad Reichenhall im Einsatz, um die Unglückstelle abzusichern und die Rettungsarbeiten mit den Fachgruppen Bergung und Ortung zu unterstützen. Zwei Fachberater des THW sind zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung abgestellt. Die Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Berchtesgadener Land waren bereits kurze Zeit nach der Katastrophe vor Ort. Seither unterstützen sie auf Anforderung der Einsatzleitung die Suche nach Verschütteten. Außerdem stützt das THW das Gebäude teilweise ab, um den Zugang für die Rettungskräfte zu erleichtern und abzusichern und übernimmt die Verpflegung der Einsatzkräfte. Das Unglück ereignete sich am frühen Nachmittag, nachdem starke Schneefälle auf die Region niedergegangen waren. Das Landratsamt Berchtesgadener Land löste Katastrophenalarm aus. Ansprechpartner: Nicolas Hefner, Tel.: 0228 / 940-27 77 oder 0172/ 28 82 92 8 THW: Partner der Gesellschaft Das THW ist die Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Mit seinen hoch spezialisierten Einheiten ist das THW den Anforderungen des Bevölkerungsschutzes und der örtlichen Gefahrenabwehr bestens gewachsen. In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Als Bevölkerungsschutzorganisation getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den bundesweit 665 THW-Ortsverbänden zum Wohle der Mitmenschen. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei und Bundespolizei einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In jedem der 66 THW-Geschäftsführerbereiche - verteilt auf acht Landesverbände - ergänzen sich die Komponenten der Ortsverbände so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo es notwendig ist. Als Instrument des Bundes wird das THW genutzt, um auch im Ausland schnell, zuverlässig und effektiv Hilfe zu leisten. Das Leistungsspektrum des THW reicht dabei von der akuten Nothilfe bis zum langfristigen, partnerschaftlichen Engagement beim Wiederaufbau. Mit so genannten "Schnell-Einsatz-Einheiten" trägt das THW im Katastrophenfall, wie zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan, den Hurrikans in den Vereinigten Staaten und der Tsunami-Katastrophe in Süd- und Südostasien dem Zeitfaktor Rechnung. Als Regierungsorganisation bietet das THW seinen Auftraggebern - darunter die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie Regierungen anderer Nationen - zudem die Sicherheit einer zuverlässigen und kompetenten Umsetzung von Projekten. Quelle: THW |
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| Köln - Bad Reichenhall/ Köln. Nach dem Einsturz des Daches einer Eissporthalle in Bad Reichenhall kümmert sich eine Sondereinsatztruppe des Malteser Hilfsdienstes zusammen mit Helfern des Bayrischen Roten Kreuzes um die Verletzten. Dazu steht ein 15-köpfiges Malteser Kriseninterventionsteam in Bereitschaft: Es wird die Angehörigen der Opfer seelisch betreuen. Eine Anlaufstelle für Angehörige wurde bereits von der Polizei eingerichtet. "Wir fürchten, dass unter den Toten und Verletzten viele Kinder sind. Für die Eltern, die ihre Kinder abholen wollten, ist das ein Schock", sagt Peter Volk, Malteser Sprecher der Region Traunstein. "Gerade nach Weihnachten und Neujahr. Unsere Helfer werden alles tun, um die Eltern zu trösten und emotional aufzufangen." Nach Angaben Volks ist die Bergung der noch immer in der Halle Verschütteten ein Wettlauf mit der Zeit. "Wer verschüttet wurde, liegt auf einer Eisfläche. Deshalb stellen sich unsere Rettungskräfte nicht nur auf schwerverletzte, sondern auch auf stark unterkühlte Personen ein." Achtung Redaktionen! Interviews mit Peter Volk sind möglich (M. 0171 - 972 83 17). Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000 hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700 Orten] Quelle: MHD |
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| Wie schütze ich mich in Notfällen, was tut der Staat? Auf www.bmi.bund.de finden Sie gebündelt Informationen für Verhalten in Notfällen, Hinweise für Hilfe sowie den von Bund und Ländern organisierten Bevölkerungsschutz. Das Informationsangebot wird in Kürze erweitert und einen noch umfassenderen Überblick über Vorsorge und Schutz im Notfall geben. Wie schütze ich mich in Notfällen, was tut der Staat? Auf www.bmi.bund.de finden Sie gebündelt Informationen für Verhalten in Notfällen, Hinweise für Hilfe sowie den von Bund und Ländern organisierten Bevölkerungsschutz. Das Informationsangebot wird in Kürze erweitert und einen noch umfassenderen Überblick über Vorsorge und Schutz im Notfall geben. Hier kommen Sie zu unserer Übersichtsseite. ---------------------------------------------------------------------- Bundesministerium des Innern |
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| Hamburg - Anfälligkeit der Stromversorger seit langem bekannt / "Bei Katrina hätten wir viel schlechter ausgesehen" Die Anfälligkeit deutscher Energieversorger gegen Wetterkatastrophen ist den Behörden nicht erst seit dem Stromchaos nach Schneefällen im Münsterland bekannt. Wie Recherchen des Magazins GEO zeigen, wurden bereits bei der Katastrophenübung "Lükex" im November 2004 gravierende Schwächen in der Stromversorgung deutlich. In Süddeutschland wäre es den Planspielen zufolge nach einem Wintersturm zu tagelangen Netzausfällen gekommen. Experten kritisieren im GEO-Bericht erhebliche Mängel im Umgang mit den Desaster-Szenarien. "Der Katastrophenschutz in Deutschland ist eine Katastrophe" wird Wolf Dombrowsky, Leiter der Katastrophenforschungsstelle an der Universität Kiel zitiert. "Es gibt einen Wirrwar an Zuständigkeiten, wenig Kooperation und keine Koordination." Auf ein katastrophales Großereignis wäre Deutschland demnach unzureichend vorbereitet. Bei einem Desaster in der Größenordnung des Hurrikans Katrina, der im September 2005 die US-Stadt New Orleans verwüstete, "hätte Deutschland noch viel schlechter ausgesehen", so Dombrowsky. Dabei steigt die Bedrohung durch Wetterkatastrophen seit Jahren kontinuierlich an, wie Studien der Münchener Rückversicherung zeigen. Das Magazin GEO (Heft Januar 2006) widmet sich dem Thema Katastrophenschutz zum Jahrestag des Tsunamis im Indischen Ozean, der am 26. Dezember 2004 mehr als 180.000 Menschen tötete. Neben dem Report zum Zivilschutz veröffentlicht das Heft Augenzeugenberichte von GEO-Reporterteams, die unmittelbar nach dem Tsunami in Indien, Sri Lanka, Thailand und Indonesien vor Ort gewesen waren und nun Betroffene Monate nach dem Desaster noch einmal besucht haben. GEO "Warum glaubt der Mensch" umfasst 180 Seiten, kostet 6,- Euro und erscheint am 19. Dezember 2006. Quelle: GEO |
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| Berlin/Nuthetal (ots) - Schon ein bisschen Spucke reicht bald aus, um schneller und genauer als bisher einen Drogenkonsum aufzudecken. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik im brandenburgischen Nuthetal entwickeln ein neues Testsystem in Form eines Biochips, das im Speichel bis zu zehn verschiedene Drogen gleichzeitig nachweisen kann. Es soll unter anderem Notärzten helfen, rasch zu erkennen, ob bei einem Patienten eine Drogenvergiftung vorliegt. An dem Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, sind neben dem Fraunhofer-Institut die EKF diagnostic GmbH in Barleben/Magdeburg und die EnviteC Wismar GmbH beteiligt. Für den neuen Test wird der Speichel des Patienten mit einer Reagenzlösung vermischt, in der sich Antikörper gegen die getesteten Drogen befinden. Die Antikörper binden an die im Speichel enthaltenen Drogen. Je nachdem, ob und wie viele Drogen im Speichel vorliegen, bleiben dabei mehr oder weniger Antikörper "frei". Anschließend wird die Mischung aus Speichel und Reagenz auf einen Biochip gegeben, der mit Drogen besetzt ist. Die noch freien Antikörper können an die Drogen auf dem Chip binden. Die Antikörper selbst sind mit einem Fluoreszenzfarbstoff markiert, der sich mithilfe eines speziellen Lesegerätes darstellen lässt. Je intensiver die Fluoreszenz auf dem Chip, umso höher ist die Konzentration der Drogen im Speichel. Der Nachweis mehrerer verschiedener Drogen wird möglich, indem man sie an unterschiedlichen Stellen auf dem Chip fixiert. Für Cannabis funktioniert das neue Testsystem bereits. Es entdeckt die Droge genauer als die bisher verfügbaren Teststreifen. Das Untersuchungsergebnis steht nach spätestens 30 bis 40 Minuten fest. Bald soll auch der Nachweis anderer Drogen wie Kokain oder Heroin möglich sein. Im Unterschied zu den meisten bisher verfügbaren Verfahren erlaubt die neue Technik nicht nur eine Ja/Nein-Antwort, sondern zusätzlich eine Aussage über die Menge der Drogen. Neben Rettungsmedizinern sind auch Blutspendedienste an dem neuen Test interessiert. Drogenabhängige Blutspender könnten schnell erkannt und von der Blutspende ausgeschlossen werden, um Infektionsgefahren durch verunreinigte Blutkonserven auszuschließen. Eine größere Untersuchungsreihe mit dem neuen Drogentest soll in etwa einem Jahr erfolgen. Bis ein marktreifes Produkt zur Verfügung steht, werden noch mindestens zwei Jahre vergehen. Quelle: BM für Forschung |
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| Köln - Köln. Die Malteser Notfallpsychologin Clivia Langer warnt vor neu aufbrechenden Traumata durch die aktuelle Berichterstattung zum Thema Tsunami: "So sehr ich das Interesse der Medien verstehe, den Rückblick auf die Katastrophe in allen Facetten zu behandeln, so sehr möchte ich unmittelbar Betroffene und ihre Angehörigen vor einem zu intensiven Umgang mit Bildern und Berichten warnen." Das im Laufe des Jahres erreichte Verarbeitungsniveau könne, so Langer, durch übermäßigen Konsum erschüttert werden und zu erheblichen seelischen Belastungen oder Rückblenden führen. "Kurze Berichte wirken dann wie Schlüsselreize, die all die Schmerzen, Ängste und den erlebten Horror wieder hoch spülen. Man wird hinein katapultiert in die damalige Situation und vergisst dabei die eigenen Fortschritte." Besser sei es, so Langer, im Kreis der Familie über das Vergangene zu reden und den eigenen Zusammenhalt zu erkennen. "Vielen Familien ist durch die Katastrophe klar geworden, wer sie sind und wie viel Kraft sie haben, um selbst solche extremen Belastungen zu überwinden." Diese Erfahrung sei kostbar und unbedingt erhaltenswert. "Wenn dennoch Probleme beim Einschlafen oder Angstzustände auftreten, so gilt es, diese zunächst zu verstehen als wiederholte Reaktionen des Körpers auf die starken Erinnerungen und abzuwarten, bis diese wieder abklingen. Geschieht dies nicht, ist schnelle und kompetente psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll", so Langer. Sensibel im Umgang mit den eigenen seelischen Ressourcen ist auch ein Helfer des Malteser Kriseninterventionsteams (KIT). Zusammen mit sechs Kollegen aus Hessen und Rheinland-Pfalz hatte der Helfer kurze Zeit nach dem Seebeben deutsche Touristen in Phuket betreut. "Ich bin dankbar für die Erfahrungen am Ende des vergangenen Jahres, so traurig und erschütternd sie auch waren. Ich möchte sie nicht missen, genauso wenig wie den Austausch, den es unter uns Helfern gab und gibt." Dieser sei wichtig, um zu der Katastrophe den nötigen Abstand zu halten. Achtung Redaktionen! Interviews mit Clivia Langer sind möglich. (Vermittlung über Telefon 0160 - 70 77 689). Foto unter: www.malteser.de -> aktuelles -> aktuelle Bilder zum Download. Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. [Hilfe für mehr als sechs Millionen Menschen pro Jahr weltweit · rund 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter · 6.000 hauptamtliche Mitarbeiter · über 850.000 Förderer · an mehr als 700 Orten] Quelle: MHD |
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| Mit einem entscheidenden Gerichtsurteil ist der Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) ein großer Schlag gegen dubiose Luftrettungsvereine in Deutschland gelungen. Die "Internationale RettungsFlug e.V." betreibt keine Luftrettung und darf deshalb künftig unter diesem oder ähnlichem Namen nicht mehr auftreten, um bei der Werbung von Vereinsmitgliedern diesen irreführenden Eindruck zu erwecken. Dies entschied am 8. Dezember das Oberlandesgericht Stuttgart. Wegweisendes Urteil Seit geraumer Zeit geht die DRF gerichtlich gegen dubiose Luftrettungsvereine vor, die fälschlicherweise behaupten, in der Luftrettung tätig zu sein. Mit diesen irreführenden und unwahren Aussagen versuchen verschiedene Vereine bundesweit Mitglieder zu werben. Die DRF ist die einzige Organisation in Deutschland, die tatsächlich mit Hilfe von Fördermitgliedern Luftrettung betreibt. Bereits im April 2005 hatte die DRF ein gerichtliches Verfahren gegen den Verein "S.O.S. Flugrettung e.V." gewonnen. Nach dem Gerichtsurteil des Augsburger Landgerichts vom 14. April 2005 (Aktenzeichen 9 0 1262/04) darf die "S.O.S. Flugrettung e.V." nicht mehr unter diesem oder ähnlichem Namen auftreten, um bei der Werbung von Vereinsmitgliedern den Eindruck zu erwecken, im Bereich der Rettungsflüge tätig zu sein. Die "S.O.S. Flugrettung e.V." hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt. Das Urteil vor dem Oberlandesgericht München wird im Februar 2006 erwartet. DRF kämpft für seriöse Mitgliederwerbung "Wir werden auch in Zukunft gegen dubiose Luftrettungsvereine vorgehen, um für die Verbraucher ein Höchstmaß an Sicherheit zu erreichen. Denn: Dubiose Luftrettungsvereine schaden dem Ruf der Haustürwerbung und verunsichern die Bevölkerung. Dies benachteiligt seriöse Rettungsorganisationen wie die DRF, die tatsächlich auf die Unterstützung von Mitgliederwerbung angewiesen sind", erklärt Steffen Lutz, Geschäftsführer der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.). Die DRF hofft, dass das Stuttgarter Urteil wegweisend ist in ihrem Kampf gegen dubiose Luftrettungsvereine, die Verbraucher unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu überteuerten Mitgliedschaften überreden. Den Verbrauchern wird in diesen Werbegesprächen häufig Angst gemacht, dass sie im Notfall nur dann schnelle Hilfe erhalten, wenn sie Mitglied in einem Luftrettungsverein sind. Die DRF betont, dass bei Notfällen in Deutschland jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers hat, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Die verschiedenen Hubschrauberbetreiber müssen einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Die DRF ist dabei die einzige gemeinnützige Luftrettungsorganisation in Deutschland, die zur Finanzierung ihrer Arbeit die Hilfe von Fördermitgliedern benötigt. Verunsicherte Verbraucher können sich montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr direkt bei der DRF erkundigen, ob ein Werber, der an der Haustür um Unterstützung für die Luftrettung bittet, wirklich seriös ist. DRF-Infotelefon: 0711-70072211. Detailinformationen zum Urteil Der 2. Zivilsenat des Oberlandesgericht Stuttgart (2 U 57/05) hatte am 8. Dezember im Berufungsverfahren das Urteil des Landgerichts Stuttgart vom 3.03.2005 (36 O 60/04) im wesentlichen bestätigt. Damit muss der Beklagte es künftig unterlassen "im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs, insbesondere bei der Werbung von Vereinsmitgliedern, weiterhin unter dem Namen 'Internationaler RettungsFlug e.V.' aufzutreten." (Urteil vom 8. Dezember, 2 U 57/05). Dem Beklagten ist es künftig unter anderem untersagt, in seinem Außenauftritt und bei seinen Werbemitteln den Anschein zu erwecken, Luftrettung zu betreiben. Geklagt hatte die gemeinnützige DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart. Mehr Infos zur DRF im Internet: www.drf.de. Quelle: DRF |
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| Altenburg - Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) werden am Freitag, den 21. Oktober 2005, aus der Katastrophenregion im amerikanischen Bundesstaat Louisiana zurückkehren. Unter ihnen befinden sich auch acht Einsatzkräfte aus dem THW-Länderverband Sachsen, Thüringen, und zwar aus den Ortsverbänden Aue- Schwarzenberg, Chemnitz und Rudolstadt/ Saalfeld. Sie werden um 08.30 Uhr vom Referatsleiter Einsatz beim THW, Gerd Friedsam, und General Friedrich W. Riechmann, Beauftragter des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe für humanitäre Hilfe im Ausland, im Trainingscenter der Flughafenfeuerwehr Frankfurt empfangen. Bonn/ Altenburg. Im Auftrag der Bundesregierung leistet das Technische Hilfswerk (THW) seit dem 9. September Hilfe nach der Hurrikan-Katastrophe in den Vereinigten Staaten. Der Schwerpunkt des vierzigtägigen Einsatzes konzentrierte sich auf das Stadtgebiet von New Orleans im Bundesstaat Louisiana und die angrenzenden Gebiete. Mittlerweile sind die öffentlichen Gebäude und die Straßen der Innenstadt vom Wasser befreit; die Bevölkerung hat mit den Aufräumarbeiten begonnen. In Abstimmung mit den US-Behörden, dem Bundesinnenministerium und dem Auswärtigen Amt haben die THW-Helfer ihre Arbeiten in New Orleans und im angrenzenden Landkreis St. Bernard zum 20. Oktober beendet. Die Bundesregierung hatte den Vereinigten Staaten unmittelbar nach der Katastrophe ein umfangreiches Hilfsangebot unterbreitet, darunter auch zahlreiche Optionen des THW. Der amerikanische Botschafter in Berlin, William Timken, nahm am 6. September in einem persönlichen Schreiben an Bundesinnenminister Otto Schily die angebotene Entsendung von Hochwasserspezialisten des THW an. Die Bilanz des Einsatzes: Die 15 Hochleistungspumpen des THW liefen rund um die Uhr. Insgesamt 128 THW-Helfer arbeiteten während ihres vierzigtägigen Einsatzes an 165 Einsatzstellen. Gearbeitet wurde vor allem an wichtigen öffentlichen Einrichtungen, wie dem Superdome, „Charity Hospital“, dem „Community Correction Center“, dem Gefängnis, und dem Drainagesystem der Stadt New Orleans. Zusätzlich wurden Unterführungen der Stadtautobahn durch Pumpen trocken gelegt. Darüber hinaus unterstützten die THW-Teams die Entwässerung einiger überfluteter Stadtteile. Insgesamt wurden über 5 Millionen Kubikmeter Wasser in den Lake Pontchatrain und seine Zuflüsse geleitet. Quelle: THW |
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| Köln - "Es geht mit großen Schritten voran. Wir werden bis Ende 2005 in Sri Lanka Hilfsprojekte im Wert von vier Millionen Euro durchgeführt haben", zieht Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe, Bilanz der bisherigen Hilfe. Von der Lieferung von Hilfsgütern direkt nach der Seebebenkatastrophe über den Aufbau von Transitcamps bis zum Neubau von Wohnhäusern reicht das Spektrum des ASB-Engagements. Der ASB konzentriert seine Hilfsaktivitäten auf Sri Lanka, da er dort schon vor dem Tsunami tätig war. Bereits im Januar 2005 wurde in den Distrikten Kilinochchi und Mullaitivu mit dem Aufbau von Transitcamps begonnen, in denen obdachlose Familien wohnen können, bis ihre eigenen Häuser wieder aufgebaut sind. Der ASB errichtete in vier Transitcamps insgesamt 265 Übergangshäuser, 180 Sanitäranlagen, vier Vorschulen und fünf Gemeindehäuser. Zudem versorgte er 38 Camps mit Strom und verteilte Koffer an 10.000 Familien zur Aufbewahrung ihrer Habseligkeiten. Im November 2005 begann der ASB mit dem Bau von insgesamt 1.200 Häusern in zehn Dörfern in Nord-Sri Lanka. Allein in sechs Dörfern der Bezirke Kilinochchi und Jaffna werden 1.125 Wohnhäuser gebaut. Zugleich errichtet der ASB in den Dörfern Gesundheitszentren, Schulen, Spielplätze, Gemeindehäuser und Versammlungsräume, setzt Straßen und Brücken instand und stellt Material zur Nutzung von Sonnenenergie bereit. Damit die Menschen wieder eigenes Geld verdienen können, baut der ASB in Jaffna und Kilinochchi Markthallen sowie einfache Läden und unterstützt den Bau einer Produktionsstätte für Ziegelbau. Zudem stellt er Saat- und Pflanzgut für private Gärten zur Verfügung. Fischer erhalten Netze und Außenbordmotoren. Zudem bietet der ASB selbst Arbeitsmöglichkeiten (so genannte Cash-for-Work-Programme) an, z.B. im Straßenbau oder bei der Wiederaufforstung. "Mit all unseren Projektaktivitäten wollen wir einen Beitrag zur nachhaltigen Stabilität im Land leisten", so Edith Wallmeier. Deshalb engagiert sich der ASB in den Distrikten Trincomalee und Batticaloa mit Projekten zur Krisenprävention, Friedenserhaltung und Konfliktbewältigung. In Hambantota, wo 25 Prozent der Menschen ohne Arbeit sind, plant der ASB aus diesem Grund Trainingsmaßnahmen für Jugendliche zur Erleichterung des Berufseinstiegs. Köln, den 2. Dezember 2005 Quelle: ASB |
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| Berlin - Überregionale Feuerwehreinsätze müssen in den Katastrophenschutzplanungen auf allen Ebenen stärker berücksichtigt werden. Das ist für den Deutschen Feuerwehrverband (DFV) die wichtigste Erkenntnis aus dem verheerenden Wintereinbruch im Nordwesten. Der Spitzenverband der Feuerwehren spricht sich für eine schnelle Aufarbeitung aus. Die Einsätze der vergangenen Tage haben gezeigt, dass die Feuerwehren mit ihrem flächendeckenden Netz in Städten und Gemeinden das Rückgrat für den Bevölkerungsschutz sind. "Die Feuerwehren haben mit mehreren tausend Helfern das Gros der Einsatzkräfte in der Region gestellt. Städte und Gemeinden können bei allen Notlagen schnell und vor Ort auf dieses Potenzial zurückgreifen. Feuerwachen und Gerätehäuser waren überdies vielfach die ersten Anlaufpunkte für hilfesuchende Menschen und für Einsatzkräfte anderer Organisationen oder aus anderen Regionen. Das müssen Bund und Länder bei ihren Vorsorgeplanungen verinnerlichen", betonen DFV-Präsident Hans-Peter Kröger und der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen, Dipl.-Ing. Walter Jonas. Beide danken den Einsatzkräften: "Unser Dank gilt allen Feuerwehrmännern und -frauen, aber auch allen anderen Menschen, die in den vergangenen Tagen unermüdlich und überwiegend ehrenamtlich geholfen haben. Ihr Einsatz macht wenige Tage vor dem bundesweiten Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember deutlich, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement ist!" Große Feuerwehreinheiten gewinnen an Bedeutung In der Katastrophenregion zeichnet sich auch für die Helfer Entspannung ab: "Nachdem die Stromversorgung weitgehend wiederhergestellt ist, können die unterstützenden Feuerwehreinheiten aus Hessen vermutlich im Laufe des morgigen Donnerstages wieder aus den betroffenen Kreisen in Nordrhein-Westfalen abrücken", sagt DFV-Vizepräsident Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs. "Das Aufstellen größerer Feuerwehreinheiten für überregionale Einsätze gewinnt mit den Risiken von Naturkatastrophen und Terror zunehmend an Bedeutung. Nordrhein-Westfalen kann auf solche Strukturen zurückgreifen und konnte diese Einheiten beim Weltjugendtag auch erfolgreich erproben", bekräftigt DFV-Vizepräsident Ziebs. "Bei überörtlichen Einsätzen stehen vor allem die Alarmierungswege, die Koordinierung der Einheiten sowie deren Führungsstrukturen im Mittelpunkt unserer Betrachtungen." Quelle: DFV |
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| Bonn - Mit über hundert Stromerzeugern ist das Technische Hilfswerk (THW) zurzeit in der Region um Münster im Einsatz, um Engpässe in der Stromversorgung zu überbrücken. Die Einsatzeinheiten aus Nordrhein- Westfalen werden dabei auf Anforderung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums von Kräften aus Niedersachen und Hessen unterstützt. Einsatzschwerpunkte für die Generatoren sind vor allem öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser und Altenheime, aber auch Wohngebäude und Bauernhöfe werden vom THW mit Strom versorgt. Als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes ist es die Aufgabe des THW auch bei großflächigen Stromausfällen schnell Hilfe zu leisten. Für die Sicherheit im Bereich der Stromversorgung werden im gesamten Bundesgebiet 88 Fachgruppen Elektroversorgung vorgehalten, die mit Generatoren mit einer Leistung bis zu 200 KVA ausgerüstet sind. Darüber hinaus verfügt jeder der 665 Ortsverbände über kleinere Stromerzeuger, die ebenfalls bei Stromausfällen eingesetzt werden können. Mehr als 500 Einsatzkräfte aus den zwölf Geschäftsführerbereichen des Landesverbands Nordrhein-Westfalen sowie etwa 100 Kräfte der THW- Länderverbände Bremen/Niedersachsen und Hessen/Rheinland/Pfalz/Saarland sind zurzeit in Folge des Wintereinbruchs im Norden des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes im Einsatz. Zurzeit konzentrieren sich die Arbeiten des THW auf den Großraum Münster. Insbesondere in den Kreisen Borken und Steinfurt ist die Stromversorgung der Bevölkerung stark beeinträchtigt. Auf Anforderung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums wurden Einsatzeinheiten des THW und der Feuerwehr aus Hessen zur Unterstützung der Hilfsarbeiten in die Region Münster entsandt. In den vergangenen Tagen unterstützten mehr als 1.000 THW Einsatzkräfte aus über 100 Ortsverbänden die örtliche Gefahrenabwehr in den vom Wintereinbruch betroffenen Gebieten. Das Einsatzspektrum reichte dabei – neben der Stromversorgung – von Freischlepparbeiten auf den Straßen sowie dem Beseitigen von Hindernissen von den Gleisanlagen der Deutschen Bahn bis hin zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Der DRK-LV WESTFALEN-LIPPE hat aus den Berichten seiner Kreisverbände per 271530nov05 einen landesweiten Lagebericht zusammengestellt. Lagebericht des DRK-LV WESTFALEN-LIPPE per 271530nov05 01 ALLGEMEINE LAGE / SCHADENLAGE Seit den Frühstunden des 25nov05 war der Raum MÜNSTERLAND von schweren Schneefällen betroffen, was zur Zerstörung von Stromversorgungsleitungen geführt hat. Außerdem führten die Schneefälle zu Störungen auf den Verkehrswegen (BAB A 1, BAB A 31, Landesstraße über den SCHÖPPINGER BERG, Verbindungen der Eisenbahn. Die Störungen der Stromversorgung dauern zum Teil auch jetzt noch an. Besonders betroffen waren – neben den bereits erwähnten Verkehrsverbindungen – Gemeinden in den Kreisen BORKEN, COESFELD und STEINFURT. Die Landräte dieser Kreise haben daraufhin den Großschadensfall festgestellt. Seit den Abendstunden des 25nov05 ist auch der Krisenstab der Bezirksregierung MÜNSTER einberufen. 02 EIGENE LAGE Die Einsatzzentrale des DRK-LV WESTFALEN-LIPPE arbeitet seit 252100nov im Schichtdienst; teilweise wurde ein Beauftragter zum Krisenstab der BezReg MÜNSTER abgestellt. Aus den Kreisverbänden des DRK-LV WESTFALEN-LIPPE wurden eingesetzt: RegBez MÜNSTER: KV BORKEN: 1., 2. und 3. Einsatzeinheit vom 260015 bis 271500 KV BOTTROP: 1. Einsatzeinheit von 260637 bis 271510 KV COESFELD: 1., 2. und 3. Einsatzeinheit von ca. 251800 bis 271500 KV GELSENKIRCHEN: 1. Einsatzeinheit von 260618 bis 261732 KV MÜNSTER: 1. und 2. Einsatzeinheit von 25nov bis 261700. Anschließend ist aus verbliebenen Kräften des KV MÜNSTER gemeinsam mit Kräften anderer Hilfsorganisationen eine weitere Einsatzeinheit neu zusammengestellt worden; diese befindet sich seit 261925 im Einsatz im Raum BURGSTEINFURT. KV RECKLINGHAUSEN: 1. Einsatzeinheit von 260549 bis 270230, das Material des TeTr (insbesondere Ersatzstromerzeuger) ist im Einsatzraum verblieben. 7. und 8. Einsatzeinheit von 260946 bis 270230 KV STEINFURT und KV TECKLENBURGER LAND: 1., 2., 3. und 4. Einsatzeinheit waren seit Beginn der Lage – z.T. mehrfach – im Einsatz. Der Kreis STEINFURT ist inzwischen dazu übergegangen, die Kräfte des DRK im „Stützpunktsystem“ (sh. Nr. V A 10 der K-Vorschrift) in den betroffenen Orten auf der Basis der DRK-Ortsvereine einzusetzen. KV WARENDORF-BECKUM: die 1., 2., 3. und 4. Einsatzeinheit wurden ab 261831 an der Hauptfeuerwache MÜNSTER für Einsätze bereitgestellt. RegBez ARNSBERG: KV DORTMUND: Kräfte der 1. Einsatzeinheit sind seit 261330 zur Unterstützung des DRK-Stützpunkts in HORSTMAR/Kreis STEINFURT im Einsatz. KV ENNEPE-RUHR: 1. Einsatzeinheit von 261000 bis 261434 KV HAMM: 1. Einsatzeinheit von 261640 bis 271134 KV UNNA: 4. Einsatzeinheit von 261456 bis 262400, Teile der 3. und 4. Einsatzeinheit seit 271515 (Verpflegungseinsatz AHAUS) KV WITTEN: 1. Einsatzeinheit von 261000 bis 261434 RegBez DETMOLD: KV Bielefeld: Techniktrupp der 1. Einsatzeinheit seit 261945 DRK-HILFSZUG: Hilfszugabteilung WESTFALEN: Materialauslagerung von 150 Betten nach EMSDETTEN, 200 Betten nach BORKEN, Lautsprecherwagen für Information der Bevölkerung von 261830 bis 270030 nach BURGSTEINFURT, 200 Decken, 1 gl. Einsatzfahrzeug und Material für die Verpflegungsausgabe nach HORSTMAR. Vorbereitet wurde die Auslagerung von 150 Betten auf Anforderung des Krisenstabs Kreis COESFELD, die Entscheidung hierfür wird in Kürze erwartet. Hilfszugabteilung NORDRHEIN: 1 Ersatzstromerzeuger (ESE) 35 kVA, 1 ESE 5 kVA und 4 ESE 3kVA nach HORSTMAR 03 WEITERE MASSNAHMEN Die Einsatzzentrale Landesverband hat sich auf einen weiteren mehrtägigen Schichtbetrieb vorbereitet. Die DRK-Kreisverbände stehen für weitere mögliche Anforderungen bereit. Soweit Einsatzeinheiten aus dem Einsatz zurückgekehrt sind, wurde angeordnet, die Einsatzkräfte ruhen zu lassen und die Einsatzeinheit für einen evtl. erneuten Einsatz wieder einsatzbereit zu machen. Hierzu gehört insbesondere die Ersatzbeschaffung von Verbrauchsmaterial. Quelle: DRK |
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| Bonn - Mit über hundert Stromerzeugern ist das Technische Hilfswerk (THW) zurzeit in der Region um Münster im Einsatz, um Engpässe in der Stromversorgung zu überbrücken. Die Einsatzeinheiten aus Nordrhein- Westfalen werden dabei auf Anforderung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums von Kräften aus Niedersachen und Hessen unterstützt. Einsatzschwerpunkte für die Generatoren sind vor allem öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser und Altenheime, aber auch Wohngebäude und Bauernhöfe werden vom THW mit Strom versorgt. Als Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes ist es die Aufgabe des THW auch bei großflächigen Stromausfällen schnell Hilfe zu leisten. Für die Sicherheit im Bereich der Stromversorgung werden im gesamten Bundesgebiet 88 Fachgruppen Elektroversorgung vorgehalten, die mit Generatoren mit einer Leistung bis zu 200 KVA ausgerüstet sind. Darüber hinaus verfügt jeder der 665 Ortsverbände über kleinere Stromerzeuger, die ebenfalls bei Stromausfällen eingesetzt werden können. Mehr als 500 Einsatzkräfte aus den zwölf Geschäftsführerbereichen des Landesverbands Nordrhein-Westfalen sowie etwa 100 Kräfte der THW- Länderverbände Bremen/Niedersachsen und Hessen/Rheinland/Pfalz/Saarland sind zurzeit in Folge des Wintereinbruchs im Norden des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes im Einsatz. Zurzeit konzentrieren sich die Arbeiten des THW auf den Großraum Münster. Insbesondere in den Kreisen Borken und Steinfurt ist die Stromversorgung der Bevölkerung stark beeinträchtigt. Auf Anforderung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums wurden Einsatzeinheiten des THW und der Feuerwehr aus Hessen zur Unterstützung der Hilfsarbeiten in die Region Münster entsandt. In den vergangenen Tagen unterstützten mehr als 1.000 THW Einsatzkräfte aus über 100 Ortsverbänden die örtliche Gefahrenabwehr in den vom Wintereinbruch betroffenen Gebieten. Das Einsatzspektrum reichte dabei – neben der Stromversorgung – von Freischlepparbeiten auf den Straßen sowie dem Beseitigen von Hindernissen von den Gleisanlagen der Deutschen Bahn bis hin zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken. Originaltext: Bundesanstalt THW |
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| Hessische Feuerwehr- und Rettungskräfte unterstützen die Behörden in NordrheinWestfalen bei der Bewältigung der Schneekatastrophe. In der Nacht zum Sonntag seien rund 300 Feuerwehrleute und Angehörige der Rettungsdienste in den Raum Münster/ Westfalen gefahren, erklärte Innenminister Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Der hessische Tross umfasse 75 Fahrzeuge, die mit 180 Stromgeneratoren beladen seien. Vorrangig müsse die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wieder hergestellt werden, so der Minister. Quelle: hr |
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| Aufgrund ergiebiger Schneefälle im Raum Mittelhessen, die am Donnerstag, 24.11.05 gegen 21.00 Uhr einsetzten und bis Freitag, 25.11.05, 4.00 Uhr anhielten und 15 cm Schnee mit sich brachten, entwickelte sich aufgrund Schneeglätte ab 23.00 Uhr ein Verkehrschaos auf der Autobahn A 5. Gegen 5 Uhr alarmierte die Leitfunkstelle Gießen die Schnelleinsatzgruppe des THW Gießen auf Anforderung der Polizeiautobahnstation Butzbach. Im Bereich zwischen Gambacher Kreuz und Homberg/Ohm auf einer Strecke von gut 25 km blockierten zahlreiche querstehende LKW die Fahrbahn aufgrund Schneeglätte. Der Verkehr kam zum Erliegen, "nichts ging mehr", PKW- und LKW-Fahrer mussten die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Der THW-OV Gießen rückte mit vier Fahrzeugen (GKW I, LKW/LKr FGr W, GKW II mit Schneeketten, MLW Infra (GKW) mit Schneeketten) und 15 Helfern aus. Die Fahrzeuge fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung Nord auf und schleppten die querstehenden LKW mit Abschleppstangen "von vorne her" frei. Gegen 11.30 Uhr lief der Verkehr wieder einigermaßen, die Streudienste setzten mehrere Räumfahrzeuge in diesem Bereich ein, so dass sich der Verkehr wieder normalisierte. Gegen 12 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft im OV wieder hergestellt Vom OV Giessen |
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